Hmm,
geht hier wohl im Wesentlichen um PA-Controller(-funktionalität), DSPs stecken nun mal in Controllern UND diversen anderen Geräten.
Da gibts sicher manigfaches Für und Wider Standalonecontroller oder AMP-Controller, wesentliches ist schon hinsichtlich der Veranstaltungsgröße gesagt. In Großveranstaltungen müßte hinter einen "gigantischem" Standalonecontroller eine indiskutable Einzelverkabelung erfolgen, bei rel. kleinen Gigs ist das Programmieren mehrer Endstufen eigentlich zu aufwendig. Aber warum?
Ein ganz wesentliches Manko ist doch, daß die verschiedensten Geräte keine "gemeinsame Sprache" sprechen, soll heißen, wenn eine halbwegs einheitliche Bedienung (die natürlich mit der "Gerätemasse" mitwächst) existieren würde, wärs doch dem Anwender Wurscht, ob er AMPs schlau macht oder nen Standalonecontroller. Muß er aber dafür Kabel schmeißen, wird er sichs schon überlegen. Ich bin nun nicht der Anwender, aber mir schwebt so als TOP-Lösung vor, daß ich einen "Steuerrechner" habe, der nun drahtlos das gefundene Equipment in einer intelligenten Oberfläche zum Zugriff bringt, in der der Anwender dann seine "Signalflußkonfiguration" erstellt. Nur Audio geht dabei noch über Kabel (digital oder analog), die "Audiointelligenz" wird den Geräten per Steuerrechner eingehaucht. Ob dann ein Standalonecontroller oder eine Armada intellignete AMPS (oder beides) im Spiel ist, was solls, Hauptsache ALLE sind aus EINER Oberfläche zugreifbar. Bei digitaler Audioübertragung ginge mit Bidirektionalität natürlich alles ohne "Funksignal".
Klar, gibts noch Probleme, z.B. welcher AMP hängt an welcher Box, aber das ist bei Handeingabe dasselbe, dort kanns ebenfalls schlichte Verkabelungsfehler geben. Aber das liegt an einem weiteren Manko, die Trennung von AMP und Box.
An anderer Stelle hatte ich, wegen der guten Möglichkeiten akustische Fehler und elektr. mechanische Defekte zu vermeiden, für Aktivsysteme mit DSP-plädiert. Wenn eine Anlage aus solchen in sich geschlossenen Komponenten aufgebaut wird, sind schon einige Fehlerquellen ausschließbar und man kann das beliebig weiterspinnen.
Für die kleine Veranstaltung ist das kein Widerspruch, dank Dig-Amp. bleiben Gewichte im Rahmen, mittels einfacher Schalter könnte jede Komponente "PiDaumen" angepaßt werden, ohne Steuerrechnerzauber. Da muß nur mal jemand richtig weit und ohne die sich zwangsläufig ergebende Betriebsblindheit ran, sammeln was gewünscht wäre (auch wenns noch so spinnert ist). Ganz Lowbudget wirds nicht gehen, aber wir wollen ja wohl eher über leidlich professionelles Zeugs reden, oder?
Grüße
Mattias