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  2. mattias bost

Beiträge von mattias bost

  • Schnelligkeit von Basslautsprechern

    • mattias bost
    • 15. April 2008 um 12:10

    Ach ja,

    diese unsägliche Stromgegenkopplung, die ist nicht totzubekommen. Paradoxerweise verwenden in der Hifi-Ecke einige dies Prinzip, aber nen Eq oder sonstige "frequenzgangunlineare" Elemte lassen die nicht rein. Aber die "Stromquellen", die nichts anderes als eine Frequenzgangüberhöhung zu höheren Impedanzwerten machen, die schon, weil ja der Strom angeblich die Musik macht, und der muß stimmen (haha).

    Grüße
    Mattias


    p,s.: Weiß eigentlich jemand, warum die MFB-Boxen von Philips so schlecht geklungen haben (sollen)? Wurden ja auf recht breiter Ebene verissen, seinerzeit hatte ich die leider nicht zu Ohren bekommen.

  • Vitavox Hörner

    • mattias bost
    • 15. April 2008 um 08:59

    Hi,

    ich kann mich nur fundiert zum 4cell Horn äußern, das hat aber ein sehr gutes Abstrahlverhalten, im schalltoten Raum bei größerer Distanz (3,16m) gemessen. Grad die durchgehende Zellenstruktur scheint das zu ermöglichen, den "Abklatsch" mit Verstrebungen nur vorn hab ich leider zu Messzwecken nie zu fassen gehabt, machten aber subjektiv die Sache schlechter (aber auch andere Treiber dran!).

    Warum keine Höhen rauskommen sollten ist mir nicht klar, Vergleichsmessungen zu den S3-Treibern OHNE Horn lassen diesen Rückschluß nicht zu. Der Abfall in der Kombi 4cell/S3 liegt zum einen im Abfall des Treibers selber, zum anderen daran, daß das Horn nunmal eine gute Verteilung und keine Beaming hat (heute nennt man das neumodisch CD).

    @Wurzelsound: Was hat denn das 15cell Horn für nen Horneingang? Ich meinte, das hat den gleichen quadratischen Eingang wie das 4cell Horn (2,3"x1,5"). Wenn dem so ist, dann bekommst du mit nen 2" Treiber nen schönen Tiefpass und später heist es dann, das Horn taugt nix (Vorkammerproblem). Wenn ich dann noch den Aufwand sehe, nen neuen Hornhals anzufertigen (mit den Risiken dabei was falsch zu machen), warum denn um Teufels willen den 4592? Mit dem 1,4" kannst das alles umgehen, brauchst nur einen ganz einfachen Adapterring auf den Vitavox "Rund zu Rechteck" Adapter (Eintritt knappe 1,5" rund auf 2,3x1,5" eckig).

    Fabian: An meinem Adapter ist nur recht wenig Platz, wenn ich dort die 4 Schraubbohrungen für den BMS anbringe. Da der Eintrit aber nur 37mm hat, 1,5" wären 38mm liegt mir die Überlegung nahe, einen einfachen Adaptering zu bauen, dessen Tiefe 1,3cm ist, angelehnt an den k-Faktor des Horns.

    Grüße
    Mattias

    p.s.: Ich hab irgendwo ne Excel-Datei der F-Gänge unter verschieden Winkeln nach F-Gang-Entzerrung. Wer daran interessiert ist, dem kann ich die zumailen.

  • Schnelligkeit von Basslautsprechern

    • mattias bost
    • 14. April 2008 um 18:15

    Hallo SRAM,

    klares und eindeutiges NEIN. DAS MACHT KEIN VERSTÄRKER! Ich habe immer wieder mit genau diesen Ansichten zu tun (z.B. Abacus Rieder AMPs). Ich kenne diese Ansicht der "Gegenspannung" von mir selber, das geisterte auch in meinem Kopf herum, als ich mich erstmalig mit Regeltechnik auseinandersetzen mußte. Da tat ich mich anfangs schwer mit, bis das so raus war...

    Ein AMP ist eine Regelstrecke, dort findet ein steter Vergleich zwischen Soll- und Istgröße statt und diese Strecke arbeitet so, daß aufgrund einer hohen Regelschleifenverstärkung der AMP die gewünschte Ausgangsspannung liefert. Die Abweichung vom gewünschten Wert ist dabei ungefähr 1/Regelschleifenverstärkung, eingehen tut zusätzlich der Innenwiderstand des Leistungsteils. Alles weitgehend linear analog, keine Sprünge, kein plötzlichen Invertieren. Weil: AMP verstärkt linear das Eingangssignal, intern liegt ein analoger Regelkreis vor, der macht ungefähr Ausgangsspannung = (soll-ist) x Regelschleifenverstärkung. Da kann nix invertieren. Oder anders, weil einfacher zu verstehen: Habe ich eine hohe Regelschleifenverstärkung wird mein Ausgangssignal nur minimal durch die Last beeinflußt.

    Nehmen wir mal an, daß 0Volt am Eingang des AMPs liegen und das Chassis (aus welchem Grund auch immer) 5Volt als Generatorspannung liefern würde. Dann passiert folgendes: Aufgrund der 5Volt am Chassis fließt durch den niederohmigen AMP ein Strom, der AMP wird nahezu die 0 Volt halten (wie genau hängt von seiner Regelschleifenverstärkung ab), er wird ABER DEN STROM liefern (durch Öffnen der gegensinnigen Halbbrücke), der notwendig ist, um die 0Volt zu halten. Der AMP Ausgang wird minimal ins positive gezogen werden, an Strom wird somit ungefähr 5Volt/SpulenR fließen.

    Sorry, aber das muß sein, hier lesen viele andere mit.

    Grüße
    Mattias

  • Ultralanghuber

    • mattias bost
    • 14. April 2008 um 17:38

    Hallo Bernd:

    Zitat

    Die Stromverdrängung verringert den Stromfluß durch den im Spalt befindlichen Spulendraht, und erhöht den Stromfluß durch die nicht im Spalt befindlichen Spulenteile. Es ist ein Irrtum, daß in einer Reihenschaltung zwingend an jeder Stelle der gleiche Strom fließt, siehe Reihenschwingkreis. Als einen solchen Reihenschwingkreis muß man die Schwingspule eines Overhung-Antriebes betrachten. Dann erschließt sich auch, wo die Schwingspule durch die Verwendung von Kurzschlußringen zusätzlich belastet wird.

    Diese gewagte These wage ich zu hinterfragen. Die dafür wesentliche Voraussetzung, nämlich daß die Spule eine Reihenschaltung von "LCR"-Gliedern darstellt, wäre nur dann tragbar, wenn deren elektrisches Verhalten innerhalb des betrachteten Frequenzbereiches relevant wäre. Die Spuleninduktivität wirkt erst zu hohen Frequenzen hin, zerlege ich die Spule in einzelne Abschnitte bekomme ich sehr kleine ohmsche Anteile, sehr kleine Induktivitätswerte. Es bedürfte dann erheblicher kapazitiver Anteile, die ich aber bei einer normalen "Langspule" nicht auszumachen vermag. Aber wer weiß, was Bernd schon wieder alles weiß?

    Eine andere Überlegung, die mir durch den Kopf geht, ist die, daß im Luftspalt doch die größte Strömungsgeschwindigkeit der Luft vorliegt. Würde es da nicht genügen, den Luftspalt ohne elektrisch leitende Materialien zu verlängern, um damit einen Luftstrom auf ganzer Länge zu bekommen? Ich hätte bisher immer erwartet, daß das meiste an Kühlung über Luft weggeschaufelt wird und nicht über Abstrahlung.

    Grüße
    Mattias

  • Schnelligkeit von Basslautsprechern

    • mattias bost
    • 14. April 2008 um 17:10

    Hallo,

    Zitat

    Wenn das Teil sich noch bewegt, obwohl am Verstärker kein Eingangssignal anliegt, versucht dieser die durch die Bewegung erzeugte Gegen-EMK zu Kompensieren, gibt also also ein der Bewegung genau entgegengesetzes Ausgangssignal heraus.

    Ne, das tut ne Endstufe nicht, auch wenn das immer wieder so "vermittelt" wird. Ein idealer AMP hat einen Ausgangswiderstand von 0Ohm (ein realer wenige mOhm), das bedeutet, daß er alles was an Signal zurückgespeist wird "kurzschließt". Das Chassis wird dann mit seiner mechanischen und vorrangig elektrischen Dämpfung gebremst.

    Dabei ist de Begriff "kein Signal am Eingang" irreführend, der AMP hält schlicht die Spannung am Ausgang, die am Eingang mal Verstärkung anliegt. Ist diese 0Volt, hält er aktiv 0Volt am Ausgang, dieser Zustand entspricht einem Kurzschluß der Chassisanschlüsse, die Membran läßt sich schwer reindrücken. AMP aus, der Ausgang ist "offen" (hochohmig), die Membran läßt sich leicht bewegen, aber es liegt dann die induzierte Spannung am Chassis an, nicht mehr 0Volt wie bei eingeschaltetem AMP, "mangels Stromkreis".

    Die Begrifflichkeit "schnell" ist in der Tat irreführend, wird ein Chassis einigermaßen weit unter seiner oberen Grenzfrequenz beschnitten, so spielt es keine große Rolle, ob das Chassis noch erheblich höher rauf spielt. Das (steile) Filter begrenzt die Anstiegsflanken und "Ausschwingflanken", denn das nach oben begrenzende Filter läßt umgekehrt auch kein "plötzliches Aus" zu . Das Ein/-Ausschwingen hängt dann zusätzlich von der Dämpfung des Chassis/Box ab.

    Grüße
    Mattias

  • Vitavox Hörner

    • mattias bost
    • 14. April 2008 um 16:43

    Hallo,

    find ja klasse, daß hier noch nen Vitavox-Mensch im forum ist, ich habe die S3 an den 4 cell-Hörnern von Vitavox (cut-off 330Hz), belasten tu ich die Treiber ab 600Hz. UND ich trage mich mit dem gleichen Gedanken wie du, nämlich auf die Koaxial-Treiber von BMS umzusatteln. Die S3-Treiber bedürfen einer recht kräftigen Entzerrung nach oben und sind leider akustisch alles "Unikate". Dank Schallmessbude und dig.Weiche ist das aber korrigierbar, der Wirkungsgrad bei 110dB (1-2,5kHz, darüber mit 6dB/okt abfallend, oberhalb 9kHz stärkere Unterschiede zwischen den Treibern).

    Der Anschlußzwischenadapter (rechteckig auf rund) für den S3-Schraubadapter hat eine knappe 1,5" Eintrittsöffnung (37mm), ich würde auf den 4594 mit 1,4" zurückgreifen, kannst dir dann mit nem recht kurzem Adapter ne vernünftige Befestigung für den BMS bauen. An den Anschlußzwischenadapter bekommst den 4595 nämlich nicht (einfach) vernünftig dran, der Schraubbefestigungsdurchmesser ist etwas zu groß. Der neue Adapter wird aber nicht sehr lang, für mein Horn hatte ich mal mit dem k-Faktor des Horns knappe 1,5cm rausgerechnet. Ich wüßte jetzt keinen Grund, warum du nicht in höhere Frequenzen kommen solltest (der S3 geht ja auch bis knapp 15kHz mit Entzerrung).

    So nebenbei finde ich den Sound des 4cell-horn mit den S3 sehr gut (und die, die bei mir gehört haben auch), dabei habe meines überhaupt nicht zwangsbedämpft! Das Abstrahlverhalten ist in de Ebene über 60° sehr gleichmäßig (gemessen), Vitavox behauptet 90° . Dein 15cell Horn ist ne Nummer aufwendiger, geht tiefer und strahlt vor allem vertikal breiter ab, was ich aber nie gebraucht habe (daheim sitzt man meistens, da ist die vertikale Ebene nicht so wichtig).

    Grüße
    Mattias

    p.s.: Die S3-Treiber gehen, wenn sie noch i.O. sind, für ganz nettes Geld über den Tisch. Da hast einen Großteil der BMS-Investition raus, aber ich täte erst die BMS erwerben und mit den S3 vergleichen, man weiß ja nie.

    Noch eins, habe öfter von Abgleichproblemen beim Koax-Treiber gelesen, hatten aber nur die, die passiv trennten, typische "Passiv-Probs". Aktiv dürften diese Probleme nicht auftreten!

  • TSP-Messung

    • mattias bost
    • 25. März 2008 um 11:01

    Bin erst heut wieder dabei, drum:

    20Hertz: Der von dir erwähnte Artikel Spannungsquelle vs. Stromquelle bei Ermittlung der TSP täte mich sehr interessieren. Ich hatte da immer Unterschiede (>10%) und mich dann auf Stromquelle kapriziert, hat die doch keinen (rückwirkenden) Einfluß auf das Chassis und Leitungs- wie Übergangswiderstände interessieren nicht.

    Hörnli: Sorry, lag vielleicht am Schreibfehler, meinte "freischwingendem oder bedämpften Chassis", da schickt man einmal ohne Vorschau was ab und... "Freischwingendes Chassis" liegt beim Betreiben des Chassis an einer Stromquelle vor (Chassis wird nur durch Qm bedämpft), bedämpftes Chassis liegt beim Betreiben an einer Spannungsquelle vor (Chassis wird hier zusätzlich durch Qe bedämpft). Da Qe meist weit unter Qm liegt, darf man wohl schon von "freischwingendem vs. bedämpften Chassis" sprechen im Zusammenhang der Ermittlung der TSP sprechen.

    Zur Messmethode via "Konstantstromquelle mit 1k Vorwiderstand": Die habe ich lange Zeit verwendet, nur wars mir irgendwann zu blöd, immer die Spannung nachzuregeln (bei an die 60-70Ohm von dem ein oder anderen Chassis und nur 10V Quellspannung). Baute mir dann eine "echte" Stromquelle und war drüber erstaunt, daß sich dabei noch Änderungen von teilweise 5% (Qm,Qt) ergaben (die natürlich keine akustische Rolle spielen). Hätte solche Unterschiede gegenüber 1k Quellwiderstand nicht mehr erwartet!

    Grüße
    Mattias

  • Delay einstellen Frequenzweiche

    • mattias bost
    • 20. März 2008 um 15:44

    Schitt,

    hab grad einiges geschrieben, da semmelt mir doch der PC ab, grummel. Nun etwas kürzer (ja, ich lag schon etwas falsch) in Wiki wird zur Gruppenlaufzeit gefordert:

    - Schmalbandigkeit
    - vernachlässigbare Phasendreher in der Frequenzgruppe

    Die Gruppenlaufzeit kommt sicher aus der HF-Technik, hoher Träger mit realtiv geringer Modulationsbandbreite. Da ist das erfüllbar und leichter nachvollziehbar.

    Bei einer Box haben wir das nicht, paradoxerweise wird da aber trotzdem fröhlich drauflosgemacht. Egal, warum nicht. Geh ich von der Anwenderseite vor, nur phasenkorrigierte Weichen nehmen, die einzelnen Wege nur innerhalb einer leidlich phasenkorrekten Abstrahlung verwenden (oder zusätzlich elektronisch entzerrt). Das delay, welches die Controller ermöglichen, kann ja keine sich ändernden Gruppenlaufzeiten korrigieren, sondern nur die weitgehend konstante "mechanische" Laufzeit.

    Bin aber weiter der Ansicht, daß eine Berechnung anhand der Phasenlage an einzelnen crossover-Frequenzen nicht zum Ziel führen kann (weil eben nicht phasensauber). Einfachen Filter mit Phasenfehlern gewöhnt man die durch Phase verursachten Problem nicht mit einem delay ab, da muß ein Allpass her.

    Grüße
    Mattias

  • TSP-Messung

    • mattias bost
    • 20. März 2008 um 12:09

    Hi,

    habe erst heute euren Thread geselen, ich messe meine Chassis immer zu Fuß von analog durch, aber eine ganz grundlegende Frage habe ich bisher nicht klären können:

    Wie messe ich überhaupt korrekt die TSP-Parameter, mit freischwingen oder bedämpften Chassis? Für die hier reichlich versammelten "Techniker": Chassis niederohmig an einer Endstufe (Spannungsquelle=>bei Messung bedämpftes Chassis) oder hochohmig (1k Vorwiderstand oder noch besser an einer Stromquelle => freischwingendes Chassis), letztere mein Favorit. Die "Betriebsmethoden" führen nämlich zu teilweise stark differierenden Ergebnissen.

    In zwei Punkten arbeite ich anders als die meisten:

    - Habe mir mit Ops ne echte Stromquelle (mit zwei Messausgängen für Spannung und Strom) gebaut, mit der ich den Impedanzverlauf bei 10mA messe.
    - Immer ein Skope an den Signalen, insbesondere die Resonanz kann man nur mit dem Skope im xy-Betreib genau messen (bei hochbedämpften Chassis ist das Impedanzmaxima zu breit für einfaches Ermitteln übers Spannungsmaximum)

    Nebenbei, zum ergänzend messe ich mit 100mA, gibt (natürlich) schon wieder andere Werte. Weichen die stärker ab, tja, da muß man halt schätzen was nun richtig ist.

    Grüße
    Mattias

  • Delay einstellen Frequenzweiche

    • mattias bost
    • 20. März 2008 um 11:22

    Hmm?

    Also irgendwie bin ich nun ein wenig durch den Wind, mir sind einige Begrifflichkeiten anders vor Augen (mag mich aber auch falsch erinnern), woraus sich mir Verständisprobleme ergeben bzw. gemachte Betrachtungen falsch wären.

    Ein "groupdelay" hatte ich immer als eine REINE Zeitverzögerung vor Augen, die für ALLE Frequenzen in EINEM Übertragungsbereich gleich ist. Beispiel: Bei Lautsprechern die akustische Laufzeit verursacht durch mechansiche Distanzen ( am "idealen" Lautsprecher betrachtet).

    Die durch Phasendreher bzw. Amplitudengänge (allpassfreies System vorausgestzt) verursachten Laufzeiten sind jedoch frequenzabhängig, somit nicht als eine Gruppenlaufzeit auffaßbare Größe. Das hat zur Folge, daß Beispielberechnungen an einzelnen Frequenzen eine falsche Betrachtung nach sich zögen. Diese "Einzelzeiten" entsprechen nicht dem groupdelay. Okay, LR-Filter haben nachgeschaltete Korrekturallpässe, da mags anders sein, bei einfachen Filtern jedoch nicht.

    Ferner ist die Betrachtung der Phasendreher der Box selbst nicht als groupdelay auffassbar, auch hier nur für eine Frequenz eine Zeit, andere haben andere Durchlaufzeiten.

    Geht es nun darum, mittels delay die Probleme an der Übergangstelle zu korrigieren, wäre der Test / die Berechnung am Crossoverpunkt i.O., die Korrektur im Sinne der Impulstreue damit aber nicht (sicher) verbunden. Nebenbei gesagt, zu guter Letzt machen einem die Phasen-/Frequenzgänge der einzelnen akustischen Wege wieder den Strich durch die Rechnung.

    Soweit zu meinen Verständnissirretationen.


    Meine Erfahrung (von daheim, da kann man besser testen) ist die, daß einem möglichst steile Filter (>48dB/oct) vor sehr vielen Problemen bewahren. Bei so hohen Steilheiten ist ein Unterschies z.B. zwischen Butt und LR kaum identifizierbar, auch kann man recht erheblich an den Laufzeiten der Wege rumstellen ohne durchschlagende Effekte zu bekommen, selbst das Invertieren einzelner Bereiche ist dabei nur gering auffällig. Bereits bei nur 24dB/oct hört man deutlich mehr Wirkung der Delayeinstellungen, auch Filtercharakteristiken fallen eher auf (vorrangig durch Pegelabweichungen im Überlappungsbereich).

    Was aber immer gilt ist der Umstand, daß eine theoretisch korrekt eingestellte Anlage nunmal besser klingt, weil man halt weiß, daß alles richtig läuft. Und Hörempfinden bleibt eine stark subjektive Sache, wenn mir da das gute Gefühl bei meiner Wahrnehmung hilft, ich würds immer machen!

    Grüße
    Mattias

  • Richard Allan?

    • mattias bost
    • 10. März 2008 um 10:36

    Tief runter, nö, würd ich nicht sagen, erinnere mich, daß ich die vor sehr langer Zeit wegen mangelnden Tiefgangs (Wohnzimmereinsatz!) nicht gekauft habe. Laut Simu geht unter 50Hz (60l Br-Box) nicht mehr viel und mehr Volumen macht bei dem qt wenig Sinn. Egal, seh solche Fundstücke mehr für Fans als zum Verbraten mit Dauerpower.

    Grüße
    Mattias

  • Richard Allan?

    • mattias bost
    • 6. März 2008 um 14:17

    Hallo,

    das sind echte Oldies, meine alten Datenblätter (ATLAS 15 und ATLAS 18)von ca. 1980 habe ich vor einiger Zeit entsorgt. Aus der Erinnerung ist das die PA-Ausführung eines Hifi-Teils, ich meine so um 200W rms, eher etwas hoch abgestimmt, Güten mir nicht mehr vor Augen, aber mehr für "laut" denn "tief".

    Ansonsten scheint man aber an Daten ranzukommen, habe folgenden link gefunden:

    http://www.diyaudio.com/forums/showthread.php?s=1454aec87c84b042f1a25a197ddac10f&threadid=33249

    Fürs dort hinterlegte Datenblatt muß man sich aber registrieren, da hatte ich jetzt keinen Bock zu. Probiers halt da oder bei RA direkt.

    Würde die Teile natürlich nicht mehr in PA verwenden, vielleicht gibts für die Teile ne ähnliche Fangemeinde wie für einige Vitavox-Produkte. Somit eher was zum Geld machen oder für den (schonenden) Eigenbedarf, mein Vitavox S3 mit 4cellHorn habe ich immer noch daheim im Einsatz.

    Grüße
    Mattias

  • WinISD 0.50a7 simuliert Schwingspulentemperatur falsch

    • mattias bost
    • 4. März 2008 um 10:46
    Zitat

    Kelvin ist immer das Maß für die Temperaturdifferenz.

    Nö, so nicht ganz richtig, Kelvin wird AUCH zur Angabe von Temperaturdifferenzen verwendet, ist aber gleichzeitig AUCH eine absolute Größe (wobei 0°K = - 273,15°C). Angaben von "irgendwas" pro Kelvin sind Differenzen, Temperaturänderung von x Kelvin dito, Temperatur von x Kelvin hingegen ist ne feste Temperatur.

    Andere Frage: Hat jemand ne einfache Software zur Simulation von doppelt ventilierten Bandpässen, deren Volumina und Abstimmungen beliebig sind und nicht zu Programmfehlern führen? In WinISD gehen keine beliebigen Konstrukte, meine gebaute BR-Box mit vorgeschalteter Massekammer (Auflastung der Membran) macht nicht reines BR-Verhalten sondern so nen leichten Buckel wie BP-Gehäuse (im Impedanzgang).

  • Name/Bezeichnung von EV Bässen

    • mattias bost
    • 1. Februar 2008 um 11:07

    ... nicht schlecht sein muss...

    Genau, vor allem wenn in der Mitte der beiden Hornöffnugnen noch jeweils ein senkrechtes Brett eingearbeitet wurde, daß die einzigen großen verbliebenen Flächen stabilisiert. Ich hab meine "neuen" Gebrauchten spaßeshalber mal mit und ohne diese Bretter betrieben, genau gemomen nur ne nur eine Seite ohne, dann ne Unterlegscheiben auf die Flächen gelegt und mit Sinus durchgestimmt. Mit zusätzlichem Querbrett gehts auf der querversteiften Fläche deutlich ruhiger ab (ob mans hört sei dahingestellt, aber wenn man weiß daß es ruhiger ist...)

    Ach ja, diesen runden roten Aufkleber hab ich auch an meinen (somit wohl Nachbau-) Elis.

    Grüße
    Mattias

    p.s.: Den Tipp für den Tief-Mitelbereich (ca 80-600Hz) Elis zu nehmen hab ich hier im Forum bekommen, danke, die gehen dafür nämlich sehr gut (etwas Entzerrung nach unten bei 270Hz und 430Hz nach oben).

  • Verstärker Sirius PXA ...?

    • mattias bost
    • 28. Januar 2008 um 12:43

    Hi,

    wenn du schon bei der pxa5000 bist (37kg) dann schau dir mal die Fidek 2*1500 von Conrad an. Gleich schweres Kaliber, macht die dort angebebene Leistung auch (kann man zumindest aus den Schaltungsunterlagen rückschließen), wenn du den Bass in Brücke (8Ohm) fährst, sind damit 1*2800Watt Sinus im BASS drin, Stereo 4 Ohm um 2*1200-1300Watt Sinus. Dafür aber "nur" 500€! Achtung: Sirus gibt die Leistungen auf der Homepage wohl nach EIAJ mit 10% Klirr bei 1kHz an, im Datenblatt wirds schon weniger (das ist aber auch nicht eindeutig)!

    Grüße
    Mattias

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • mattias bost
    • 28. Januar 2008 um 12:07

    Bernd:

    Zitat

    Zudem sind wir hier im PA-Forum, und ich möchte deutlich auf die Überschrift des Themas hinweisen .

    Ok, Asche auf mein Haupt! Ich muß mich zügeln und zukünftig nicht durch "artfremde" Beiträge anderer zum Abschweifen bringen lassen. :D .

    Ob mir das aber gelingen wird :?:

    Grüße
    Mattias

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • mattias bost
    • 25. Januar 2008 um 16:00

    @S-K,wie jetzt meinen? Daß jetzt keine Unterschiede hörbar sein sollen oder daß die hörbaren nicht existierten?

    So am Rande, geringste Pegelunterschiede 0,5dB machen bereits deutliche Änderungen, kenn ich, nix neues, ist die meiste Ursache für Bewertungsunterschiede. Also erstmal Fehlerquelle Nr. 1 und 2 ausgeschlossen, nämlich 1. daß die AMPS unterschiedliche F-Gänge haben, 2 daß die AMPS AN EIN- UND DERSELBEN BOX unterschiedliche F-Gänge (und Pegel)aufgrund unterschiedlicher Dämpfgsfaktoren haben. Im Bereich 40-15kHz war die Abweichung <0.1dB an den Klemmen der Box! Nur falls hier der Vorwurf der Unprofessionalität auftauchen sollte (da steht ja so einiges in dem anderen Thread). Übrigens fand das "Umschalten" mit fetten Kabelschraubklemmen statt (nicht so zufällige Kontakte wie Relais sie bieten) und stets kleiner Pause von 5s (wegen des Schraubensklemmens).

    Komisch nur, daß Pegelunterschiede von < 0,1dB dazu führen sollen, daß

    1. das räumliche Geschehen in Breite und Tiefe deutlich anders sein sollte (mit nem "vernudeltem" Eq von +-0,5dB hat man das nicht!)
    2. die Ortbarkeit der Boxen an sich mal mehr mal weniger gegeben ist (das meinte ich mit "luftiger")

    Wer gründlich liest, dem fällt auf, daß ich nicht die Begriffe wie heller, tranparenter etc. benutzte, den ndas wars nicht. Dies wäre eindeutig ein Hinweis auf Pegelunterschiede gewesen. Im übrigem war der Mono-Quervergleich merklich weniger auffällig, was bei reinen Pegelunterschieden nicht einsichtig ist, dito Stereo mit nahe beieinander stehen Boxen.

    Es waren alles keine gravierenden Unterschiede (!!!!!!!!), aber daß da überhaupt welche hörbar sind, fand ich schon bemerkenswert. Und Angriffe zählen nur, wenn sie konkrete Fehler aufzeigen, die bloße Behauptung vorliegender bringt nix.

    Grüße, ab ins WE
    Mattias

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • mattias bost
    • 25. Januar 2008 um 11:45

    Bernd: war mit Matthias der Mattias ohne dem h gemeint, oder ein anderer? Na, egal, ich hab gestern kurz (!!!) mit meiner Weiche sowohl ne platte Laufzeit, wie auch Phasendreher durch steiles Filtern (phasenkorrekt und phasenfehlerbehaftet) im Tiefton versucht zu hören. Tja, irgendwie nicht sehr aufregender Unterschied. Am ehesten noch die platte Laufzeit im Sub (alles unter 80Hz), aber erst so ab 80ms, das aber mehr als anders denn als schwammig. Zwischen einen 35Hz/48dB Tiefenfilter mit LR und ohne LR-Charakteristik konnte ich nischt raushören, habe mir aber noch nie angesehen, wie deren Phasengänge wirklich sind, bzw. was das DCX2496 wirklich macht (das Menü kann ja alles zeigen....). Aber nochmals: Ich habe wirklich nur sehr kurz gehört mit nur einem Song (Dr. Alban, so nen Stück mit vielen Drums).

    Zu meiner Frechheit: Die Kunst läge darin, die Aufhängung für die Garantiezeit fest genug zu konstruieren und dann so nach zwei Jährchen langsam in den kritischen Bereich zu kommen. Nur das Pech für die Hersteller ist, daß die das Musikmaterial nich bestimmen und damit nich die Belastung kalkulieren können...

    Grüße
    Mattias (der ohne h) :D

    p.s.: Was hörbar oder nicht hörbar angeht, da bin ich inzwischen ganz unbelastet. Wenn ich irgendeine Äußerung einfach prüfen kann, dann mach ich das. So habe ich vor Kurzem den Herrn Rieder (Verstärker ABACUS-Rieder, Hifi, Ausgang als Kollektorfolger) im Hause gehabt, weil dessen Endstufen so viel besser klingen sollen als normale Emitterfolger (Schaltungskonzept ist drastisch anders). Tja, man konnte tatsächlich Unterschiede wahrnehmen, das klebte weniger an den Boxen, war luftiger, nen Tick sauberer, schon "deutlich" hörbar. Bei den geringen Unterschieden in den Messwerten würde man sowas nicht erwarten...

  • aktive "Hochleitsungs-Dipol-Subs"

    • mattias bost
    • 25. Januar 2008 um 11:15

    Hi,

    kennt jemand aktive Dipol-Subs wie z.B. diese hier:

    http://www.meyersound.com/pdf/products/m…/m3d-sub_ds.pdf

    ?

    Die Theorie dazu findet man beim guten alten Linkwitz wieder, hatte ich bisher Dipolstrahler nur für die Hifi-Liga die nur bei Daddellautstärke hört im Gedächtnis. Daß mit Signalverarbeitung (Laufzeit/Phasendreherei) da auch richtig Schalldruck rauskommen kann, staun!

    Ach ja, die passende theoretische Grundlage wie immer bei Linkwitz:

    http://www.linkwitzlab.com/H-U%20woofer2.htm

    Grüße
    Mattias

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • mattias bost
    • 24. Januar 2008 um 15:36

    andi: Na, da ging wieder was in die Hose. Ja, die allerallermeisten PA-Chassis haben feste Dustcaps, weil es hier aber etwas allgemein zuging (ohne daß das vielleicht deutlich geworden ist), es gibt ein schon paar Chassis (mehr hifi-Zeugs) die so stoffähnliche bishin teilweise durchsichtige Dustcaps haben. Hinter solchen Chassis nutzt eine geschlossen Box nur wenig, die ist dann nämlich nicht mehr geschlossen.

    Aber ich merk schon, ich bin dabei hier wieder einiges anzurichten... :D

    Grüße
    Mattias

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