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  2. mattias bost

Beiträge von mattias bost

  • T.AMP 2400 MK-II vs. LDPA 1000

    • mattias bost
    • 3. August 2007 um 14:03

    Genau,

    8Stück! Soweit kann ich wohl zählen, aber:

    Also teilen wir mal durch 2 für links/rechts, bleiben 4 je Endstufenseite, dann nochmal durch 2 für positive und negative Versorgung, macht 2 Stück je +- Spannungsversorgung einer Endstufe. Diese beiden sind wegen der 2*90Veff Ausgangsspannung (+-130V Spitze) garantiert in REIHE geschaltet, somit "atomiesieren" sich die 10000µF zu lächerlichen 5000µF die für den Stromsupport während einer Halbwelle zur Verfügung stehen (wegen REIHENSCHALTUNG der Kondensatoren, sonst wamsen die 130V die Elkos in 1000de Fetzen). Also nicht einfach alles zusammenaddieren, da muß man schon berücksichtigen, wie die Teile verschaltet sein müssen (sind). Da liegt vermutlich dein Fehler, sind leider keine 20000µF je +- Versorgung.

    Bei 1kHz Sinus ist das nicht das große Problem, da wird die Ausgangsleistung während einer Nachladeperiode zur Hälfte der + und zur anderen der - Versorgung entnommen. Nur bei Audiofrequenzen nahe und unterhalb der Nachladefrequenz ist das nicht der Fall, da muß eine Hälfte des Netzteiles alles bringen.

    Grüße
    Mattias

  • T.AMP 2400 MK-II vs. LDPA 1000

    • mattias bost
    • 3. August 2007 um 12:01

    Hallo,

    habe hier endlich den Beitrag gefunden (Innenleben des T.amp 2400), nach dem ich geuscht habe, weil immer wieder aufkam, daß das Teil keinen Bass liefert (was ich erstmal anzweifelte, weil ich nicht glauben mochte, daß der nur auf die 1kHz-Leistung dimensioniert ist).

    ZU WENIG BASSPERFORMANCE, DEM MUSS SO SEIN!

    Das Teil hat schlicht zuwenig Netzteilkapazität! 5000µF (zwei Elkos in Reihe wegen der Spannung) je Halbseite reicht nicht für niedrige Frequenzen, denn da muß das Netzteil die Leistung komplett (in Anbetracht der Nachladefrequenz von 100Hz) aus einer Seite schöpfen. Also mal kurz gerechnet, bei Maximalstrom von 25A (Spitze bei für 1200W/4Ohm) verliert der Kondensator in 10ms (das ist ungefähr die Zeit für die keine Nachladung erfolgt) satte 50V! Bei 130V Leerlaufspannung bricht die Versorgung also an 80V zusammen, 100V braucht man aber für die Spitze bei 1200W/4Ohm. Tja, das kann nicht gehen. Zwar ist die Zeit, in der nicht nachgeladen wird, in Wirklichkeit etwas kürzer, aber das rettet es nicht, denn es ist sehr fraglich, ob bei den Spitzenströmen, die aus dem Netz gezogen werden, die 230V noch voll anstehen UND ob der Trafo den Strom auf nur einer Wicklungsseite bringt.

    Kommt also im PA-Realbetrieb so einiges zusammen, lange Netzzuleitung (nicht die Leitungen vor der Steckdose vergessen), niederohmige Boxen, "Überfahren" des Amps, so geht dem Vogel die Luft aus. LEIDER, denn ich wollte mir die Teile für den Sub-Bereich zuhaus kaufen (Ja, wegen BILLIG). Müßte jetzt schauen, ob da noch Netzteilkapazität reinzubekommen ist, sieht aber dafür auf den Bildern eng aus.

    Grüße
    Mattias

    p.s., weil ich da so nen Unfug gelesen habe: Auf die Quantität bei den Kondensatoren kommts an, nicht auf die Qualität (in erster Linie).

  • BMS459X, Klang (-unterschiede zwischen 8 und 16Ohm)?

    • mattias bost
    • 3. August 2007 um 11:15

    Hallo Mike,

    ja das Gezerre ist hauptsächlich im HT zu finden, der MT geht schon in Ordnung. Ich würde die Behauptung wagen, daß der Klirr nicht wesentlich zu hören sein wird (man muß ja mal berücksichtigen, auf welchen Frequenzen dann was kommt), ich hätte aber in zweierlei Hinsicht "Bedenken" bei noch höheren Leistungen, der HT soll ja 80W können:

    - Wieviel Schalldruckkompression entsteht dann (wenns bei 1W schon "Probleme" gibt)?

    - Wie stehts mit dem Impulsverhalten (Ein- Ausschwingen) bei mehr Power, wenn die Membran anscheinend aufbricht?

    Ausreizen werde ich den Koaxtreiber wohl nicht wirklich, aber von meinem S3 bin ich gewohnt, die Pegelspitzen noch "sauber" durchzubekommen (das bliebt das Ziel), muß aber zugeben, ein Wasserfall mit dem noch nicht aufgenommen zu haben (und oberhalb 8kHz hab ich mir mit nem Speicherscope den Sinus nicht bei Volldampf angeshen). Auch ist mein Metall 4cell-Horn nicht zusätzlich bedämpft, was die Hifi-Fritzen bei dem Horn immer machen (soll sonst zuviel nachschwingen). Naja, vielleicht hole ichmir das Teil schlicht mal und teste, zurück gehs innerhalb 14Tagen ja immer (obwohl ich nicht der Typ zu "probieren" bin).

    Grüße
    Mattias

    p.s.: Was mich etwas an dem HT-Zweig wundert ist der Umstand, daß BMS dort einiges mehr Pegel rausholt als bei deren 1" Treibern.

  • t.amp d3400 / d2800 digitalendstufen

    • mattias bost
    • 2. August 2007 um 11:59

    Hi,

    die mündlichen 8Ohm Angaben dürften, für nen Digitalamp, sehr optimistisch sein. Grob kommt da nur die Hälfte gegenüber 4Ohm raus, da bei den Kisten die Netzteilspannungen nur sehr wenig einbrechen (sonst hätten die Teile "d3400" und "d2800" nicht an 2 Ohm das fast doppelte wie an 4Ohm).

    Und zu PFC, von wegen Mehrbelastung des Netzes, TOTALER Quatsch!!! Das Gegenteil ist der Fall, es wird dem Netz ein möglichst sinusförmiger Strom entnommen und nicht der stark oberwellenbehaftete eines schlicht gleichrichtenden Netzteiles. Da sind die Stromspitzen im Ladeaugenblick mal schnell bei >100A, wenns ne PFC mit 20A sinus macht. Und dann stell dir >>30m Zuleitung zur PA vor (vor der Anschlußdose liegen auch Leitungen), da bleiben von den 230/400V schnell bei den Nachladepulsströmen nur 190/330V über. Und die Energieversorger haben (zu recht) die Oberwellen (insbesondere die dann auftretenden 150Hz Netzströme) nicht gern. Übrigens, im dreiphasigen Netz löschen sich die 150Hz-Ströme nicht auf dem Nulleiter aus und dessen Leitungsquerschnitte sind dem dann nicht mehr gewachsen, im Gegensatz zu den 50Hz Strömen.


    Grüße
    Mattias

  • Projekt: Eff. Lautsprecherschutz gegen therm. Überlastung

    • mattias bost
    • 2. August 2007 um 11:26

    Hallo Volker,

    ich gehe momentan davon aus, daß bei der Temperatur des Spulendrahtes mehrere Werte relevant sein werden. Für ganz kurze Spitzen wird die Drahttemperatur (bzw. eher der Schmelzpunkt des Lackdrahtes) die begrenzende Größe werden, für längere Belastungen die thermischen Grenzen der Kleber bzw. sonstiger Materialien (z.B. Kunststoffmembranen in MTs HTs). Da könnte man an einem Gerät Standardwerte wählen, wenns genauer werden soll (und das müßte es im Grunde schon) bräuchte man Infos des Herstellers (der da hoffentlich Interesse dran hat, denn den plötzlichen sowie schleichenden thermischen Tod könnte man verhindern -> keine neuen Chassis mehr verkaufen (Alterung), kein teures reconen (Kurzzeittod!).

    Der Begriffsklärung wegen: Die Impedanz ist das "Gemisch" aus DC-Widerstand, Rückwirkung des schwingenden Gebildes Membran/Luft durch Gegeninduktion des Magneten, Spuleninduktivität... Dieses "Gemisch" als Messgröße würde ich auch als zu fehlerbehaftet sehen, ich habe jedoch vor daraus den DC-Widerstand zu extrahieren , da treten keine "Schmutzeffekte" durch warm werdende Magnetmaterialien etc ein. Ist nur sehr schwierig aus der komplexen Impedanz BEI beliebigem, sich stets ändernden Eingangsignal das R zu extrahieren. Hätte man nur eine Frequenz wärs relativ einfach, nur wer hört gern Dauersinus?!

    Grüße
    Mattias

  • Projekt: Eff. Lautsprecherschutz gegen therm. Überlastung

    • mattias bost
    • 1. August 2007 um 11:44

    Hallo Leute,

    mir schwebt seit langem vor, im Betrieb ohne Signalbeeinflussung den DC-Widerstand der Spule zwecks Ermittlung der Spulentemperatur zu erfassen. Die mir bekannten "Controller" arbeiten nur über "sumilierende Erfassung", nicht über die wirklichen Gegebenheiten des Chassis und haben den Nachteil, deshalb nicht universell zu sein. Auch fallen Randparameter weg wie Sonneneinstrahlung auf die Boxen etc.

    Wichtigste Frage: Gibt es einen Controller, der permanent im Betrieb mit dem Musiksignal den DC-Widerstand der Spule und darüber die Temperatur erfäßt? Die Suchfunktion im Forum und googlen brachte da nix.

    Wenn nein, würde mich interessieren, wie die Profis so ein Gerät gern hätten, damit es praktikabel wird (ein "Durchschleifen" von Speakersignal und Amp-Eingangssignal müßte natürlich sein, die darf im ungeregelten Fall natürlich keinen Einfluß auf die Signalqualität haben). Sowas wie ne Calibriertaste würde es sicher geben, auch bedarf es der Info über Kabelwiderstand (das könnte evtl. halbautomatisch erfaßt werden) und max.Spulentemperatur, ggf. Spulendrahtmaterial. Sicher würde man auch mindestens noch einen Peakwert vorgeben, allerdings wird eine "frequenzbewerte Hubsicherung" ganz in Ferne liegen (da das schwer von Chassis/Box abhängt).

    Interessieren tut mich so was seit sehr langen, nur ist es recht kompliziert aus dem komplexen und dynamischen Impedanzverlauf MITTELS des Nutzsignals den DC-Widerstand rauszubekommen. Andererseits wäre das idiotensicher und völlig unabhängig von Chassis-Amp-Kombination. Ich würde so ein Labormuster nicht allein machen, ließe mich im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit im Studiengang Hörtechnik+Audiologie (Oldenburg) mittels Diplomarbeiten unterstützen, die spätere Umsetzung in ein Gerät würde natürlich an eine der einschlägigen Firmen abgegeben. Nur angehen möchte ich das nur, wenn überhaupt Interesse für sowas vorläge, weils halt ne Menge Entwicklungsaufwand ist und für mich privat unrelevant (seid Jahrenden kein Chassis mehr verstorben).

    So, mal schaun wo das flopt (z.B. gibt es schon),
    Grüße
    Mattias

  • BMS459X, Klang (-unterschiede zwischen 8 und 16Ohm)?

    • mattias bost
    • 1. August 2007 um 08:38

    Hallo,

    also mit 1%, da bin ich mir nicht so sicher, die abzuziehenden 10dB waren schon klar, aber?:

    Gemessen wird doch der Schallpegel (nicht Leistung), da müßte dementsprechend mit 20*logU1/U2 gerrechnet werden, habe mir damit gleich erlaubt, den Pegel einer Spannung gleichzusetzen, die Leistung mit dem 10*log kommt erst danach im Schallfeld (analog zum U^2/R). Mithin dürfte das Teil an die 10% scheppern. Würde man mit dem 10*log rechnen müssen, hätten die anderen Teile wie der 4552 Klirr für K2 (-30db) von unter 0,1% und K3 von unter 0,01% (-50dB) bei 1W (bei 110dB!), das mag ich nicht glauben. Oder wo hab ich da das Brett vorm Kopf?

    Grüße
    Mattias

    p.s.: Habe über viele Umwege einen Test des 4590 in Hobbyhifi (4/2002) gefunden, leider ist die page nur sehr schlecht aufgelöst eingescannt. Hat die vielleicht jemand unter euch im Zugriff?

  • BMS goes HiFi ...

    • mattias bost
    • 31. Juli 2007 um 08:49

    Hallo ukw,

    Sturmflutwarnung? Bist doch in Flensburg, wie denn das bei der Windrichtung. Dumm gelaufen nur, daß ich grad vor kurzem zum Dampfrundum in FL war, nen Abstecher hät sich da gelohnt (auch wenn da wohl noch nix fertig war).

    Also Messung bräuchte ich jetzt nicht, davor rumlaufen reicht, ist meiner Erfahrung nach sogar empfindlicher als die nackte Messung (als Mitarbeiter der FH in Wilhelmshaven habe ich die Schallmessbude unter meinen Fittichen :grin: , die ist ab 160Hz aufwärts reflektionsfrei).

    Grüße aus Schlicktown nach Flenniburg
    Mattias

  • BMS459X, Klang (-unterschiede zwischen 8 und 16Ohm)?

    • mattias bost
    • 31. Juli 2007 um 08:41

    Hallo,

    Peerless, im Wesentlichen spricht gegen die 1,4" von 18sound (NSD1480?) deren rel. hohe untere Einsatzfrequenz von >800 Hz. Im Mid-Bereich > 70Hz wird ein EV15L (weil vorhanden) in nem Horn (z.B. ELI oder ein "einfaches" Eckhorn) zu Werke gehen, damit wirds bis ca 400Hz rauf müssen, ab da ginge der BMS schon. ABER: Alternativvorschläge sind natürlich immer gern gesehen, man kann ja nicht alles kennen.

    Klangwirkung des Widerstandwerte: Wegen der Dämpfung hätte ich auch zum 16Ohmer gegriffen. Jedoch ausschließen, daß "gravierendere" Unterschiede vorliegen, wollte ich nicht, nur weils BMS ist. Es gab/gibt so Merkwürdigkeiten wie den HT95 (ja, Billigschrott von Moni), den hatte ich vor ewigen Zeiten in ner 4 und 8 Ohm Version in unserer Schallmessbude (FH Wilhelmshaven), einer war recht ordentlich (ich glaube der 4Ohmer), der andere totaler Schrott. So krass wirds sicher nicht sein, aber fragen kann ja nicht schaden.

    Hat eigentlich jemand ne Vorstellung, warum der HT beim BMS so heftig verzerrt? Bei 10W Input dürften ja bald soviel Oberwellen wie Grundton rauskommen, obwohl das akustisch wahrscheinlich nicht mehr "trägt" (was interessiren die Oberwellen von 8kHz, die dürfte das Gehör nicht mehr nennenwert wahrnehmen...). Hat jemand an den Teilen mal bei richitg Leistung gemessen (Verzerrung, Kompression etc), vielleicht mal das Impuls-/Ausschwingverhalten von den BMSKoaxen gesehen? Wär ganz interessant...

    Mein alter S3 klirrt zwar auch ein wenig mehr, aber wenn ich dem (kurzfrisitg) 100W Input um die Ohren haue, sieht das auf dem Scope noch recht gut aus. Ganz im Gegensatz zum Beyma CP650ti (haben wir in der FH), der macht bei seinen 80W arg vergurkte Signale (da sieht der Sinus schon mal wie ein gleichgerichteter Sinus aus, würg), ist jedoch ein anderes Horn dran (JBL2385), aber ich schweife jetzt ab.

    Grüße
    Mattias

    Grüße
    Mattias

  • BMS459X, Klang (-unterschiede zwischen 8 und 16Ohm)?

    • mattias bost
    • 30. Juli 2007 um 11:40

    Hallo Leute,

    ich will mir für meine WohnzimmerPA wohl welche der BMS-Koaxtreiber zulegen. Falls die an mein Vitavox 4cell-Horn kommen, bisher mit S3-Treiber, dann in der 1,4" oder 1,5" Variante. Habe schon einiges zu den BMS-Koaxen gelesen, die "Messwertfetischisten" stören sich am Klirr (der beim 4594 bzw 4595 schon recht hoch liegt), andere wiederrum mögen deren Klangauftritt nicht mehr missen. Folgende Fragen:

    - Wie sind eure Erfahrungen zum den BMS-Koaxen (insb. 4594/95)?

    - Hat jemand schon einmal zwischen 8 und 16 Ohm vergleichen können? (Da bei mir alles aktiv ist, ist mir die Impedanz egal. Bei Billigprodukten gabs durchaus schon gravierende Unterschies zwischen 4 und 8Ohm Varianten)

    Grüße
    Mattias

  • BMS goes HiFi ...

    • mattias bost
    • 30. Juli 2007 um 11:23

    Hi,

    da ich selber mit nem BMS459x liebäugel, wie schauts mit dem Abstrahlverhalten zu den Höhen hin aus, läuft da nur noch was on-axis (<+-10°)? Ich brauche zwar nicht viel, +-20° sollten es aber schon werden. Habe derweil Vitavox S3 am 4-cellHorn am Laufen (in meiner Wohnzimmer PA, 4Wege aktiv (digital) inkl. viel aktiver Entzerrung), klingt nach 25 Jahren immer noch fein. Aber ich erweitere demnächst und überlege die verschärften Anforderungen im HT mit denen einer niedrigeren Einsatzfrequenz unter einen Hut zu bringen. Das 4cellHorn geht ab zwar 330Hz, besser jedoch 500Hz (hat aber ein sehr ordentliches Abstrahlverhalten), ich hab nur Angst mir den S3 zu morden, obwohl der seine volle Leistung bei 350Hz noch sauber (via Scopebild) verträgt, aber beim S3 sollen die Spulenzuleitungen mal versagen (was wahrscheinlich an zuviel Hub liegen wird).

    Grüße
    Mattias

  • Horn für Bereich 80-600Hz gesucht (1xEV-15l)

    • mattias bost
    • 23. Juli 2007 um 10:57

    Hallo,

    erstmal danke für die verschiedenen Vorschläge, da hab ich nu ja Hausaufgaben (Baupläne etc. sichten). Die "neuen" Hörnchen werden sich sicher nicht langweilen, denn rein rechnerisch dürfte ich mit meinen geplanten "Infrasubs" bei Frequenzen > 30Hz auf ca. 136dB zzgl. 6-9dB durch Raumgewinn kommen, da brauchts schon was zum Gegenhalten. (die 18er sind dann out!).

    ukw: Die teuren 4594/95 leider WEGEN der 1,4/1,5" Mundöffnung. Die 1,5" hat mein Vitavox 4cell Horn auch, da geht der 4590 gar net, für den 4594 müßte ich mir ne kleine Hornverlängerung als Adapter drehen, bei 15% Flächenabweichung 1,4" zu 1,5" würde ich den nicht mehr ohne korrekten Adapter draufschrauben wollen. Nur gefunden habe ich den 4595 noch bei keinem (im Web), immer nur den 4594.


    Grüße
    Mattias

  • Horn für Bereich 80-600Hz gesucht (1xEV-15l)

    • mattias bost
    • 20. Juli 2007 um 09:05

    Hallo Leute,

    aufgrund der ein oder anderen PN an mich sollte ich nochmals mein Gesamtsystem kurz darstellen, damit nicht die, ja gut gemeinten, Tipps in falsche Richtung gehen. Also meine "PA" ist eine Wohnzimmer-PA, die infolge deutlicher Vergrößerung des Hörraumes (100qm DG mit Raumhöhe unterm First von 5,5m) nun doch mal der Überarbeteitung bedarf.

    Erstmal kurz mein altes System:

    - 4 18"er auf insgesamt 2500l BR (auf tief abgestimmt, da gehen noch 20Hz > 120dB bei 1kW)
    - 80bis650Hz, je ein EVM15L in BR mit 250W dahinter
    - 650 bis open end Vitavox S3 am 4cell Horn (100W-amp)
    - ab 8kHz ne ganze Batterie an Piezos, welche ausschließlich indirekt-diffus in den Raum strahlen (dafür gibts bestimmt Haue von euch)
    Alles seit Ewigkeiten aktiv, die Weiche war Eigenbau, weil diverse spezielle Entzerrungenund vor 25Jahren es da fast nix gab, inzwischen auf Digitale Weiche umgestellt (unerwartet ist das echt hörbar besser, liegt hauptsächlich an den höheren Steilheiten, aber auch am mehr an Eqs)

    Das neue soll werden:
    - 8 21"er auf ebenfalls insgesamt 2500l Br (mit Schnellewandlung ähnlich den MTL4, aber alles auf tief abgestimmt, 20Hz > 130dB), Leistung 4,8kW
    - den EVM15L in ein "nettes" Horn
    - ab ca. 600Hz (bis evetl 8kHz) wieder den S3 (nur wenn unumgänglich was anderes)
    - ab ca. 8kHz deutliche Unterstüztung durch Ringradiator o.ä., sowie weiterhin für diffuse Abstrahlung "Krach" von Piezos

    Warum ich so ein etwas ausgewachsenes Zeugs zu Hause habe, ich war recht schnell leid, das "hifi-Gelump" zu morden (oder halt leise zu bleiben). Ich hör bei weitem nicht permanent mit Dampf, aber er nervt total, wenn man möchte aber nicht kann. Auch hat sich bisher keiner meiner Bekannten über zu laut(!) beschwert, weils halt bis in hohe Pegel sauber bleibt und nur mit "Dampf" rüberkommt.

    Soweit hier, Grüße
    Mattias

    p.s.: Ach ja, die Eli hatte ich auch schon im Auge, die machte doch aber irgendwo um 300Hz Problemchen, oder?

  • Horn für Bereich 80-600Hz gesucht (1xEV-15l)

    • mattias bost
    • 19. Juli 2007 um 18:30

    Hallo,

    ich habe diverse Beiträge durchforstet, bin aber nicht so recht fündig geworden. Eigentlich wollte ich meinen EV15l ins California-Horn verbauen (ok. der EV15L würde eh oberhalb ca 300Hz mit 6dB runter laufen, das wäre aber verschmerzbar), laut dem Herrn Egbeck soll das California bis 500Hz brauchbar sein, habe dazu aber schon anderes gehört. Darüber werkelt ein guter alter Vitavox S3-Treiber an dem 4Cell-Horn, den wollte ich aber möglichst nicht nennenswert unter 600Hz belasten (alles aktiv, 48dB/Oct abgetrennt). Nun die Fragen:

    - Welche Erfahrungen gibts mit dem California-Horn?

    - Ist die Forderung der Abdeckung über ca. 3 Oktaven zu gewagt?

    - Welche Hornkonstrukte gäbe es, die den Bereich abdecken könnten (Aufstellung im Viertelraum)?

    Die teure Alternative wäre den S3-Treiber zu "entsorgen" und mit nem BMS 4595 tiefer runter zu gehen (da ich nebenbei oberhalb 6kHz mehr Pegel brauche ist das Koaxteil ne Überlegung), das 4cell-Horn hat ne fu von 330Hz, empfohlen 500Hz (aber klasse Abstrahlverhalten, auch deshalb evtl. der Koax). Hmm?

    Soweit, schaun wir mal, Grüße
    Mattias

  • Bauplansuche 15er basshörndl

    • mattias bost
    • 9. Juli 2007 um 11:25

    Hallo,

    könnte das vielleicht dieses Teil sein?

    http://www.egbeck.de/15bhorn0.htm (mit Bauplan!)

    Sieht im ersten Moment dem ähnlich, mess doch mal die Außenmaße nach, ich interessiere mich jedenfalls für die California, mein Tiefmittelton (80-600Hz) soll demnächst von Direktstrahler auf Horn mutieren (mein Hörraum wird größer und Horn ist neben anderer Vorteile preiswerter als zweiter 15"er und zweiter AMP).

    Grüße
    Mattias

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • mattias bost
    • 9. Juli 2007 um 11:04

    €peerless: ja, genau das hat es, ich wollte sozusagen den Umkehrschluß was ein "Aufmachen" an Folgen bewirkt damit andeuten.

    Leider habe ich kein Chassis mehr, welches ich für Experimente opfern würde, ein einfacher Check, daß meine Theorie greift (auch bei ventilierten Systemen) bestünde darin, ein Chassis seiner Dustcap zu berauben und dann zu testen. Wenn sich das dann deutlich anders verhält als mit Dustcap (sprich nicht oder kaum auswandert), so hätte mans.

    Ne TT-Schwingspule habe ich selber noch nicht verkohlt, kenne nur ein paar von "Kollegen". Die waren aber oft vor der Polplatte stehend gleichmäßig verreckt (was dann nicht wundert), nur eine war "normal" durchgeschmolzen (wie gesagt, selber habe ich noch nicht so viele gesehen). Daß die eher hinten drauf gehen, ist plausibel, da liegt weniger Luftventilation vor, wie Wolfgang schreibt. Ich kenne nur mittig durchbohrte Magnetkonstruktionen, da kann das hintere Luftvolumen nicht so dolle ausgetauscht werden. UND dazu kommt: Der Spulenträger endet hinten meist mit den letzten Wicklungen, nach vorn ist noch Fläche da, die Wärme abführen kann.

    So, vielleicht hat ja einer was zum o.g. "Kaputtesten"...

    Mattias

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • mattias bost
    • 6. Juli 2007 um 15:37

    Ah,

    da kommen wir (ukw) uns näher. Wenn über nicht sinusförmige Signale bzw. asymmetrische gesprochen wird, schaut die Sache natürlich anders aus. Diese verursachen natürlich eine "Schieflage" (vorderer zu hinterem Peak) der Membran. Man stelle sich mal einen gleichgerichteten Sinus vor, entziehe diesem den Gleichanteil und schicke das auf ein Chassis das diese Frequenzen leidlich übertragen kann. Die Auslenkung wird nicht symmetrisch sein, sondern sehr dem Bild ähneln, das ich bekomme, wenn ich solch ein Signal ac-gekoppelt auf ein Skope gebe. Der Ausschlag um die Nulllinie herum wird nach oben kleiner als der nach unten werden, das liegt daran, daß die arithmetische Mitte dieses Signals nicht in der Mitte zwischen dem oberen und unterem Peak liegt. (Ein umgekehrtes Signal gibt natürlich die umgekehte Richtung, das paßt mit dem von dir beobachteten Verhalten zusammen). Das Auge sieht nun nicht so sehr die Mittellage, sondern erfäßt mehr die Spitzen und die verschieben sich. Oder anders, was ist die Mittellage, wie müssen wir und die definieren? Zum einen kann das die Mitte aus Peak/Peak sein, zum anderen das arithmetische Mittel aus der ganzen Bewegung. Letzters bleibt in der Mitte (wie beim Skope), was die Membran oder Aufhängung nicht zwingend rettet.

    Das ist aber was anderes als das Auswandern welches mit Sinusanregung (oder zeitachsensymmetrischen Signalen) beobachtet wurde.

    Warum also taugt die freiwerdende Fläche beim Austreten der Spule aus dem Spalt zum "Aufpumpen", während die Belüftungsmaßnahmen mit ähnlicher Größenordnung nichts oder nur wenig bringen sollen?

    Die normale Ventilierung verhält sich symmetrisch was die Luftzu-/Abfuhr angeht, drum damit kein Aufpumpen, wäre auch schlecht. Stell dir mal vor, so 40mal in der Sekunde wird ein Volumen nur 1% je Vorgang schief "aufgeladen". Nach einer Sekunde sind schon 50% Druckzuwachs da, die muß die Ventilierung erstmal wegschaffen. Ob die freiwerdende Fläche nur 1% bringt, weiß ich nicht, aber die Fläche wird sicher mehr als 1% der Belüftungsöffungen betragen... Und ohne Ventilierung wirds noch kritischer.

    Hast du mal Belüftungsöffnungen zugehalten? Bei meinen 22Zöllern geht der Hub dann irre runter (locker Faktor 2), weitergedacht: der Antrieb muß schon mächtig gegen die Drücke darunter ackern, was bedeutet, daß ein Druckausgleich durch "Öffnen" der Spule zur Polplatte im Überlastfall eine deutliche höhere Kraft beim anschließenden Reinschwingen erfordert. Die Membran wandert nach vorn aus.

    So, ich mache nu in Wochenende, freut mich daß das alte Thema immer noch aktuell ist.

    Grüße, schönes WE, bis Montag
    Mattias

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • mattias bost
    • 6. Juli 2007 um 13:56

    Hallo UKW,

    ob lang- oder kurzhubig spielt keine Rolle, sofern die Spule bzw. der Spulenträger den Luftspalt verläßt, passiert immer dieser Effekt. Eher im Gegenteil, grad bei den Kurzhubern (meist als hart aufgehangen bezeichnet) ist doch die Spule kurz gewickelt, sie verläßt den Luftspalt sehr früh bevor die Membran in die Begrenzung kracht. Oder sprechen wir hier bei Chassisbezeichnungen aneinander vorbei?

    Grüße
    Mattias

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • mattias bost
    • 6. Juli 2007 um 10:44

    Ich wärme hier ein altes, aber sicher immer noch relevantes Thema auf:

    Das Phänomen eines DC-Auswanders habe ich bei mir noch nicht beobachtet, aber da mehrere andere das hatten, hmmm, kam ich ins Grübeln zumal ich die bekannten verbrannten Spulen, welche vorm Magneten verreckt sind, schon gesehen habe. Die (es sei erlaubt, teilweise etwas wilden) Annahmen über Effekte eines Stromanstieges bei Verlassen das Luftspaltes sind nicht haltbar, der Strom stiege nicht ins unermessliche, er würde schlicht über den DC-Widerstand der Spule schnell begrenzt, der ja immerhin ca. das 0,7fache des Nennimpedanzwertes beträgt. Und vor allem, ohne Feld kein Vortrieb und selbiges fällt extrem schnell außerhalb des Luftspaltes ab. Auch macht es keinen Sinn, warum das nur beim Auswandern nach vorn geschehen sollte und nicht symmetrisch nach hinten, die Feldschwächung ist in beiden Fällen recht gleich, sonst würde das Chassi im Normalbetrieb erheblichen Klirr erzeugen.

    Es gibt aber eine Unsymmetrie, über die in dem ganzen Artikel nicht gesprochen wurde, so ich das nicht überlesen habe.

    Die hinter der Dustcap eingeschlossene Luft wird solange (symmetrisch) komprimiert bzw. entspannt, solange der Schwingspulenträger mit dem Luftspalt "abschließt". Gelant dieser nun außerhalb des Luftspaltes, so wird der Unterdruck durch das damit verbundene "Öffnen" dieses Raumes stark abgebaut, beim Wiedereintritt ist der "Druckpegel" unter der Dustcap deutlich höher als vor dem Austreten. Dieser Druck kann dann in der rückschwingenden Richtung nicht völlig abgebaut werden, die Spule taucht weniger tief ein als vorher, die nachfolgende Bewegung nach vorn treibt zwangsläufig Spule noch weiter hinaus... Es ergibt sich somit quasi in "Aufpumpen bzw. Druckanstieg" unterhalb der Dustcap, was zu dem von vielen beschriebenen DC-Offset führt. Die in den meisten Chassis anzutreffende Ventilierung bringt da nur wenig Abhilfe, die Asymmetrie im "Überlastfall" bleibt, fällt nur weniger stark aus.

    Es gab früher einige Chassis, deren Spulenträger hinten länger war als die Spulenhöhe, dies diente, neben der Wärmeabfuhr, wohl nicht nur dazu, daß die Spule den Weg in den Luftspalt wiederfindet sondern verhindert auch recht wirkungsvoll das Auswandern der Membran bei zuviel Auslenkung. Meine Uralt USA Becker 46er haben einen solchen längeren Aluträger (sicher auch zur Wärmeabführung), bei denen habe ich auch bei Übertreiben ein "Rausschwabbeln" noch nie beobachten können. Abgesehen davon lege ich meine Systeme nur so aus, daß die Endstufe nie den Dampf bringt, die Spule aus dem Luftspalt treiben zu können (natürlich erst seit es entsprechende Software gibt).

    Grüße
    Mattias

  • Schalldruckstarke Hochtonhörner bzw. Tests dazu gesucht

    • mattias bost
    • 5. Juli 2007 um 17:02

    Hallo Leute,

    für meine Wohnzimmer-PA möchte ich mein gutes altes Vitavox S3 Horn :lol: :lol: nach oben hin entlasten, da nach Umzug in einen größeren Raum es nun oberhalb von 8-10kHz etwas eng wird. Dazu muß ich in den S3 soviel Leistung reindreschen, daß ich Angst habe mir das Teil zu morden :shock: :shock: und Ersatz gibts nimmer mehr (und das Vitavox-Teil ist nach wie vor nicht nur mein absoluter Favorit).

    Ich bräuchte einen Tweeter, der nicht viel Abstrahlwinkel hat (Hördistanz ca. 6m), ggfs. würde ich den etwas(!) mit einer Linse aufweiten. In Klang und Ton 1/2003 gabs mal nen Test einiger, ebenso in 3/2004, Heftnachbestellung via Web wird irgendwie nix. Hobbyhifi (5/01 und 4/06) rührt sich auch nicht :evil: . Kunde droht mit Auftrag?

    Fane (ST5020/22) nicht beschaffbar, Selenium ST350 ähnlich schwierig. Was habt ihr da "anzubieten"? Es kann ggfs. auch eine Treiber-Horn Kombination werden, Kosten aber möglichst nicht über 200€/Stck.

    Danke vorab, Grüße der Neue
    Mattias

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