Das liegt wahrscheinlich auch daran das wir alle Ansprüche haben die der "Normalbürger" (Konzertbesucher) weder hören noch nachvollziehen kann.
Sind wir mal ehrlich das erzielte Ergebnis und der betriebene Aufwand stehen doch meist in keinerlei Verhältnis. Hinzu kommt noch das wir und damit auch die Firmen die unser Arbeitswerkzeug herstellen einer kleinen idialistischen Randgruppe angehören. Es wird einfach vieles von Leuten überschätzt die in ihrer eigenen Welt leben. Midas oder auch andere Hersteller kommen nun mal nicht auf sonst übliche industrielle Stückzahlen.
Der Erfolg von Behringer ist doch klar zu verstehen. Fast jeder und mag er noch so darüber schimpfen hat schonmal 1 Gerät gekauft. Für viele Anwendungen, wo früher Firmen beauftragt wurden, haben heute Vereine, Gastronomen ect. halt ihr eigenes Behringergeraffel gekauft.
Auch da tobt der Preiskampf und siehe da, wenn man ehrlich zu sich selber ist, oft reicht es doch. (keine Konzerte, sondern bisschen CD Mucke und Sprache ect.)
Das was Behringer gemacht hat ist nichts anders wie die Gesetzte der industriellen Massenfertigung umgesetzt zu haben und den Markt richtig eingeschätzt zu haben. Ich bin kein Fan und meine Meinung hat auch nur was mit der betriebswirtschaftlichen Sicht der Marke zu tun.
Da kann man doch nur sagen, war der Uli wesentlich inovativer als ein Herr Klark (gibt es den?). Vorallem hat die Marke Behringer einen absolut hohen Bekanntheitsgrad.
Auch wenn das jetzt keiner hören will aber Herrn Behringer geht es bei Midas/Klark in erster Linie wohl um den Markennamen und der Wert ist ,wie bei allen Marken, natürlich nur schwer zu beziffern. Was da an Produkten rauskommt steht erst mal dem wirtschaftlichen Erfolg hinten an und interresiert den gewinnorientieren Manager herzlich wenig.
Natürlich soll das jetzt nicht heißen das Midas auf Behringer Niveau absinkt; Die Wahrheit wird wohl dazwischen liegen.