Gibt es nicht. Willkommen im Zeitalter von IT und normaler Softwareentwicklung.
Spannend ist eher, ob die Fehler die Funktionalität so beeinträchtigen, dass "der Gerät" nicht benutzbar ist.
Stimmt natürlich.
Gibt es nicht. Willkommen im Zeitalter von IT und normaler Softwareentwicklung.
Spannend ist eher, ob die Fehler die Funktionalität so beeinträchtigen, dass "der Gerät" nicht benutzbar ist.
Stimmt natürlich.
Diese Aussage verzerrt die Realität.
Bei der Hardware-Entwicklung muss die notwendige Rechenleistung natürlich irgendwie geschätzt werden, weil die Software oftmals noch nicht vollständig existiert. Also wird bei jedem Pult Over-Head disponiert, der vielleicht nie zum Einsatz kommt. Das ist in der Entwicklung unvermeidbar und hat auch einen sehr geringen Einfluss auf die Kosten.
Wenn du jetzt ein Pult kaufst, was noch 50% ungenutzte Ressourcen hat, hat sich entweder jemand in der Entwicklung ordentlich verrechnet, die Möglichkeiten des Pultes wurden künstlich limitiert, um kein höherpreisiges Marktsegment anzugreifen oder das Pult ist noch nicht einmal annähernd fertig entwickelt. Nichts davon ist irgendetwas, was ein "teures" Pult in irgendeiner Form besser macht!
10.000+-Euro-Pulte werden immer ein schlechteres Preis-Leistungsverhältnis als die Massenware von Behringer haben. Das ist einfach so. Damit zu argumentieren, dass solche Pulte "besser für die Zukunft" aufgestellt sind, befreit nur die Hersteller von der Pflicht endlich mal fertige Pulte zu launchen und keine Funktionen auf Grund von Marksegregation zu streichen.
Kann ich mich sehr anschließen.
Mich nerven "Geräte", deren Software bei Markteinführung nicht frei von Fehlern sind. Das sollte in keiner Preisklasse passieren. Nach der Einführung Features nachschieben finde ich hingegen primär positiv, auch wenn das Nachschieben schon vorher geplant war. Das man dafür hardwareseitig ein gewisses Potenzial zunächst reserviert, gehört dann zwingend dazu.
Behringer hat in gewissen Bereichen/Größenordnungen die Branche mit Einführung des X32 schon ganz schön vor sich hergeschoben. Aber Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Meine Wahrnehmung: Wer mit braunem oder schwäbischem Holz ausrückt, hat eigentlich nie ein Behringer Pult am Start. Am Ende hängt aber doch ein Behringerpult in der Signalkette, weil die Acts was von Behringer mitbringen.
Ich habe in den letzten 10 Jahren eigentlich nur noch Shows mit Subcore-Systemen gemacht, die am Stagerack via Multipin aufgesteckt werden. An den Subcore-Stageboxen habe ich fast ausschließlich NF-Kabel von 1,8 Meter oder 3,6 Meter. Das reduziert das Risiko von Kabelsalat und den Zeitaufwand zum Wickeln.
Ansonsten sichere ich immer zuerst Mikrofone mit Klemmen. Mit Stativ wegtragen ist eine prima Idee, aber meine Bühnen sind zu 80% nicht so groß (bzw. bieten keinen sinnvollen Platz dafür), dass ich dass irgendwo sinnvoll hintragen könnte, um dann dort Mikrofon vom Stativ zu trennen. Ich beginne bei den Drum-Mikros, auch weil der Drummer der erste ist, der den Ort des Geschehens verlassen will.
Aktuell bin ich in der sehr glücklichen Situation, dass die Band einen festen Helfer dabei hat und sich die meisten Musiker selbst ver- und entkabeln. Das ist für meine Gefilde/Größenordnungen schon ziemlicher Luxus.
Ansonsten Kabelklett am Male-Ende. Alle Kabel in einem Rutsch ab.
Ich werde kein Fan, aber ich fands schon cool.
Ich kenne die Kapelle nur aus dem Internet. Aber das trifft es für mich auch ganz gut.
(Ich hatte vorher geschrieben, "Ich kenne die Callboys nur aus dem Internet. Musste dann laut lachen und den Text ändern... :-D)
Ich habe ein paar positive Erfahrungen gemacht und positives Feedback bekommen mit zahlreichen Stereo IEM Mixen vom FOH bei Bands die ich zum ersten Mal gemischt habe. Und jedes Mal hätte ich fairerweise 2 Tagessätze berechnen sollen, weil das in etwa der Zeitumfang war, den ich mit Multitrackrecordings vorher in die Presets investiert habe.
ChatGPT befragt:
ZitatJa. Lade mir den Technical Rider hier hoch – PDF, Word oder Foto reicht.
Ich kann daraus ein vollständiges CL3-Setup vorbereiten mit:
- Kanalnamen, Farben, Icons und sinnvoller Reihenfolge
- Input-Patching passend zu Rio/Stagebox
- Gain-Platzhaltern und Phantompower-Vorbelegung, sofern aus dem Rider eindeutig
- HPF/Low-Cuts mit sinnvollen Startfrequenzen
- Gates und Kompressoren mit brauchbaren Parametern, aber zunächst inaktivem Threshold
- Drum- und Vocal-Effekten einschließlich Sends und Returns
- sinnvoll aufgebauten IEM-Mixen
- DCA-, Mute- und gegebenenfalls User-Defined-Key-Struktur
- Output-Patching und Beschriftung
Zusätzlich zum Rider brauche ich möglichst noch:
- Welche Stageboxen und Anschlüsse werden verwendet, etwa Rio3224-D/Rio1608-D?
- Wie viele Musiker bekommen IEM und welche Mixe sollen stereo beziehungsweise mono sein?
- Welche Ausgänge führen zu den IEM-Sendern?
- Welche Firmware- beziehungsweise CL-Editor-Version nutzt du?
- Soll ich nur eine einzelne Szene oder ein vollständiges Showfile mit Ausgangsszene, Soundcheck-Szene und Backup-Szene aufbauen?
Wenn einzelne Angaben fehlen, mache ich eine sinnvolle, klar dokumentierte Belegung. Lade den Rider einfach hoch; anschließend erstelle ich zunächst den konkreten Patch- und Mixplan und prüfe mit dir die wenigen kritischen Zuordnungen.
Next Step.
ZitatDanke, der Rider ist klar. Ich plane für die CL3 mit Rio3224-D auf aktueller Firmware V5.91. Yamaha bestätigt V5.91 derzeit als aktuelle CL3-Firmware. Yamaha CL3 Firmware V5.91
Bevor ich die ladbare Datei baue, brauche ich noch zwei Bestätigungen:
- Ich zähle sieben Musiker: Hauptsänger, Sängerin, Gitarrist, Keyboard 1, Keyboard 2, Bassist und Schlagzeuger. Sollen wirklich alle sieben einen eigenen Stereomix erhalten?
- Ist diese Rio-Ausgangsbelegung in Ordnung?
Rio-Ausgänge Stereomix 1/2 Hauptsänger 3/4 Sängerin 5/6 Schlagzeuger 7/8 Gitarrist 9/10 Keyboard 1 11/12 Bassist 13/14 Keyboard 2 15/16 Reserve Damit sind MIX 1–14 für IEM belegt. MIX 15 wird Drum-Reverb-Send, MIX 16 Vocal-FX-Send. Daraus speise ich drei Stereo-Returns:
- Drum Room/Plate
- Vocal Plate
- Vocal Delay
Außerdem brauche ich bitte noch eine leere CL3-Konsolendatei im Format
.CLF, auf der CL3 mit Firmware 5.91 als Datentyp ALL gespeichert. Yamaha dokumentiert das Dateiformat nicht offen; mit einer originalen Ausgangsdatei kann ich Modell- und Versionskompatibilität absichern. Der CL Editor ist ausdrücklich für Offline-Setup und das Erstellen USB-ladbarer Konsolendateien vorgesehen. Yamaha CL EditorWenn du die beiden Punkte bestätigst und die leere
.CLFhochlädst, erstelle ich die eine fertige Szene einschließlich Patch, Kanalbearbeitung, IEM-Startmischungen, Effekten, DCAs und Rio-Ausgängen.
Hab hier keine Möglichkeit ein leeres File zu erstellen. Daher kann ich nicht weiter testen.
Ich hoffe ja auf eine verbesserte Lösung im Wing Editor. Da gehört das eigentlich hin. Trotzdem spannend!
Vielleicht schickst Du mir mal Dein fertiges Projekt zum Testen? Hoffentlich läuft das auf meinem Uralt Mac.
Der Mac bräuchte lediglich xCode aus dem App Store. Dann müsste das gehen.
Ob so ein Projekt jemals "fertig" ist?
Aber ich bastel heute abend noch ein wenig und kann Dir dann mal das Projekt senden.
Nächste Idee wäre "Wing-Snap-Compare", um Abweichungen zwischen Snapshots zu darzustellen.
Hab gestern mal mein erstes Vibe-Coding-Projekt gestartet.
Mein zu lösendes Problem: Ich finde das Zusammenstellen einer Show auf der Wing relativ umständlich und zeitraubend. Ich habe mehrere Ordner mit Snapshots (z.B. einen Snapshot pro Song) Snippets (z.B. Gates auf allen Toms on und dann wieder off)) und dann noch Snapshots für Panoramaverteilung. Pro Song habe ich dann mal 2 oder auch mal 5 verlinkte Snaps & Snips.
Also habe ich mir für xCode auf dem Mac mal von ChatGPT was entwickeln lassen, wo ich aktuell mit Drag n Drop meine Show auf dem Mac bauen kann und dann ein Show-File generieren kann. Was jetzt auch grade noch kam: Ich kann auch ein Bundle erstellen, so dass meine Show mit allen notwendigen Snaps & Snips auf einen Stick gespeichert werden kann, so dass ich das auch auf einer anderen Konsole alles abfeuern kann. Als nächstes kommt dann noch eine Funktion, dass ich im Word, Excel oder PDF Format die Setlist einlesen kann und er mir dann automatisch die Setlist anlegt mit den passenden "Song-Snaps".
Falls jemand noch Ideen hat oder falls jemand Interesse an dem Tool hat. Einfach melden. Ansonsten bastel ich da noch ein wenig vor mich hin.
Aber ich bin erstmal erstaunt, wie schnell und einfach man sich heutzutage so ein Programm erstellen (lassen) kann. Ich habe zwar auch schon programmiert in meinem Leben. Aber noch nie mit Swift und xCode.
Bei meinen wenigen Erfahrungen mit der Avantis hatte ich jedes Mal den Eindruck, dass das Pult meine Bedienung nicht alle "instant" umsetzt. Aber ich habe das nicht als "Pult hängt immer mal wieder für 1-2 Sekunden" sondern eher als "Es dauert ein paar ms länger als bei anderen Pulten" wahrgenommen. Über 1 Sekunde hatte ich bislang an der Avantis nie. Und weder ein solches Verhalten noch Gedenksekunden hatte ich jemals an einer dLive.
Ich fand als ehemaliger SQ Eigentümer diese Praxis (Im Web-Shop Features zu Verkaufen) schon seit Beginn an sch...lecht. Die Controller bei A&H denken da offenbar anders und unterm Strich wird es sich vermutlich für A&H rechnen, sonst würden sie das wohl nicht tun.
Aber mal auf den Markt geschaut. Was gibts denn für den Gegenwert einer SQ5+ mit 2x DX168 und den Addons? (3.600 EUR plus 2x 1.500 EUR plus 800 EUR grob 7.500 EUR), wenn ich ein neues kompaktes Pult suche?
Yamaha QL1 mit Stagebox wird deutlich teurer.
Waves LV1 mit Stagebox wird deutlich teurer.
Avantis Solo mit Stagebox wird deutlich teurer.
Wenn ich dann noch als A&H sage, dass ich Behringer nicht in meine "Konkurrenz-Scope" habe (weil ich deren Preise nicht erreichen kann), ist das SQ+ Segment doch einigermaßen gut preislich in den Markt eingepasst. Anders gesagt: Unter 10k€ gibt es (leider) wenig Konkurrenz auf dem Markt.
Sehe ich es richtig, dass ich für 4500 EUR ein SQ6 bekomme und dann noch das Rack Ultra FX Pack für 799 $ und das SQ+ Plus Pack für 899 $ dazu kaufen kann? ABER wenn ich das Ding registriere, bekomme ich das Plus Pack kostenlos? Warum steht das Plus Pack im Shop, wenn es doch jedes Pult kostenlos bekommen kann? Vermute, dass man es irgendwann kostenpflichtig machen will.
Sieht für mich in Summe nach einer sinnvollen Erweiterung des bisherigen SQ aus. Für meine subjektiven Anforderungen und seinerzeitigen Gründe, von der SQ6 zur Wing zu wechseln gibt es allerdings kein Upgrade: Weiterhin "nur" 12 Busse beim SQ, weiterhin Channel-Metering mit einer mehrfarbigen LED, weiterhin "nur" 8 DCA. Interessant wäre auch, ob der Touchscreen nicht nur größer, sondern auch besser bedienbar geworden ist.
Für viele Nutzer sind das offensichtlich keine wichtigen Anforderungen, denn sonst würde man die alten SQs nicht derart oft bei kleineren und größeren Events sehen. Und mit den SQ+ wird man SQ/SQ+ vermutlich künftig noch häufiger sehen. Die Dinger sind relativ kompakt und sehr einfach zu bedienen. Schade, dass man jetzt bei der +-Serie nicht noch mehr draufgepackt hat. Aber das hätte vermutlich nicht ins Produktportfolio gepasst.
secluded: Bei Dancover finde ich die Preise der Ersatzteile im Verhältnis zum Produktpreis schon echt gesalzen. Aber immerhin gibt es welche...
Seven: Bei Toolport finde ich die günstigste Lösung mit allem Anschein nach robuster Konstruktion (40mm Sechskant Stahl 1,2mm pulverbeschichtet, Fußplatten-Dreiecke 100mm, Erdanker und Abspannseile im Lieferumfang, Plane PE mit PVC-Beschichtung oder PVC-Plane, Transporttasche mit Rollen). Bist du auch nach längerer Zeit noch zufrieden mit dem Zelt und welche Plane hast du gewählt?
ERICH: Wo hast du dir dieses günstige NoName-Zelt gekauft? Im unübersichtlichen Markt der Billig-Angebote wäre ein Tipp ganz brauchbar, auch weil die kleinen Maße interessant sind. Dachplane ist aus PVC-beschichtetem Polyester.
Ich habe das ganze ohne Seitenteile. Habe das Ding jetzt 5 Jahre oder so und es kommt pro Jahr vielleicht 3-5x zum Einsatz. Abnutzung sehe ich keine. Beim letzten Kita-Fest gab es ein Sammelsurium an Pavillons. Aber ich wurde quasi von allen anderen Eltern gefragt, wo ich denn diesen Pavillon her hätte. Es ist halt - wie gesagt - was anderes als diese Steck-Dinger. Man hat es fix aufgebaut. Man braucht kein Werkzeug. Man hat keine losen Teile. Das Ganze passt gut in den Trolley und rollte mit diesem auch elegant zum Auto. Also: Bin sehr zufrieden damit. Angenehm finde ich auch, dass man 2,12 Höhe hinbekommt. Aber ich habe es eben auch nicht als FOH-Pavillon im Einsatz und die Anzahl der Nutzungstage ist überschaubar bislang. Am FOH bin ich froh, dass die Dinge immer gestellt werden und dann auch ballastiert werden.
Ich hab für den heimischen Garten von Toolport einen Faltpavillon. Das ist schon etwas anderes als diese gesteckten Dinger aus dem Baumarkt. Wiegt in der Premium Version aus Stahl bei 3x4,5 Meter knapp 50 Kilo. Bekomme ich zur Not auch alleine aufgebaut. Die Premium Line aus Aluminium liegt dann bei knapp unter 40 Kilo in der Größe. Preislich irgendwo zwischen 300 und 800 EUR je nach Variante.
Sieht bei mir im Grunde ähnlich wie bei Drops aus:
- Ich nutze Synology Drive, welches auf meinem primären Synology NAS läuft.
- Das primäre NAS macht via HyperBackup jede Nacht ein Backup auf mein sekundäres NAS, welches auch nur für die Zeit des Backups hochfährt. Primäres und Sekundäres NAS stehen im selben Serverschrank.
- Darüber hinaus mache ich jede Nacht noch ein HyperBackup auf das NAS meiner Eltern 30 km entfernt.
100% Sicherheit gibts in der IT nicht. Und die letzten Nachkommastellen nach 99,99% sind leider immer aufwändiger.
Cool. Kannst Du noch bissi was zu dem Setup insgesamt sagen?
Nach hunderten Gigs am Keyboard mit Wedges und IEMs kann ich sagen, dass das absolut nicht das selbe ist. Mit Wedge hast du ohnehin Spill von der ganzen Bühne. Komplett andere Situation.
Und je nach Art des Sounds (perkussive Clavinets zb) können 7ms schon in Richtung merkbar gehen. Ab 10ms wirds mühsam.
100% Zustimmung.
Ich habe überlegt, ob es Sinn ergibt, wenn man von anderen bereits genannte Punkte nochmal nennt. So könnte man sich durchaus ein Bild machen, welche Punkte eher in der Breite und welche eher von einzelnen genannt werden. Ich habe auch überlegt, ob ich in den Einstiegspost eine Umfrage einhänge, wo ich die im Thread genannten Punkte zur Auswahl stelle und jeder mal kreuzen kann. Ich befürchte hier nur, dass uns die Obergrenze von 20 Antwortmöglichkeiten zu sehr limitiert.
Ansonsten noch ein paar weitere Punkte von meiner Seite, die zum Teil schon genannt wurden:
Sidechain-Compression
Kick drückt Bass (Früher mit normalem Kompressor, mittlerweile mit dynamischem EQ nur im Bassbereich)
Vocals drückt Melody-Instrument-Gruppe (Früher mit normalem Kompressor, mittlerweile mit dynamischem EQ nur im Mittenbereich)
Vocals drückt Vocal-Reverb
Komprimieren in mehreren Schritten/Stages
Bei den Vocals: Kurze Attack und Release Zeiten um kurze Peaks wegzubügeln (Meist 1176 Emulation), Mittlere Attack und Release zum "Smoothen"(Meist LA2A Emulation) und dann nochmal alle Vocals in einer Gruppen etwas "zusammendrücken" (Meist Buscompressor Emulation).
Mischen in Relationen
Mir ist dazu kein guter Begriff eingefallen. Ich beschreibe mal was ich mache. Es gibt (hoffentlich nicht nur bei mir) bessere und schlechtere Tag am Pult. An schlechteren Tagen höre ich meinen Mix und bin (sehr) unzufrieden, weiß aber erstmal gar nicht wo ich ansetzen soll. Dann helfe ich mir damit, dass ich mir immer "kleine Lautstärkerelationen" raussuche und diese anpasse. Ist die Relation zwischen Lead Stimme und dem Rest in Ordnung? Ist die Relation von Bassdrum und Bass in Ordnung? Ist die Relation von Bassdrum und Snaredrum in Ordnung? Ist die Relation der beiden Gitarren in Ordnung? Ist die Relation von Gitarren und Keys in Ordnung? Wenn ich an schlechten Tagen nicht direkt den Gesamtmix analysiert bekomme, dann hilft es mir, wenn ich mich auf solche Relationen fokussiere/konzentrieren und diese grade schiebe.
Multitrack-Mitschneiden und Stereo mitschneiden
Stereosumme aufnehmen und sich danach anhören. Und Multitrack-Aufnahmen nutzen, um im heimischen Keller zu basteln. Das geht natürlich nur, wenn man ein eigenes Pult hat oder die Möglichkeit, ein entsprechendes Pult zu nutzen.
Pult vorbereiten im Lager oder zu Hause
Ich stecke viel Zeit in Vorbereitungen des Pults zu Hause oder im Lager. Zumindest viel mehr als früher. Aber die Zeit habe ich dann vor Ort um mich um andere Sachen zu kümmern, bzw. Probleme zu lösen, die kurzfristig auftreten. Es entspannt zumindest mich mental wenn ich weiß, dass schonmal alles was ich brauche angelegt und geroutet ist. Und mit freiem Kopf, ohne Stress und ohne zeitlichen Druck beim Soundcheck mische ich einfach besser.