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  2. Seven

Beiträge von Seven

  • Wie sag ichs nur dem Techniker?

    • Seven
    • 10. Mai 2005 um 12:11

    Ich gehe zumindest von eigenen Monitorwegen aus, wenn nicht eigentlich eher IEM Systemen.
    Ich kenne MEHRERE Gitarristen die von JCM 800 über H&K Triamp oder Engl Savage einiges gespielt haben und nun beim POD XT angekommen sind und endlich wirklich zufrieden sind. Die Entwicklung grade bei Line6 geht wirklich sehr schnell voran und die Fortschritte sind bei jeder neuen Generation (mittlerweile sind wir afaik bei Generation 5 seit AX212). Ich hatte mal mit einer sehr gut gebuchten AC DC Coverband zu tun. Der Gitarrist war auch schon um die 40 und ein echtes Tier. Was spielt er? Line6 Vetta Top. Und es klingt verdammt gut.

    Das einzige was ich momentan noch negativ bemängeln würde wäre der etwas komprimierte Sound der allen Modelling Amps anhaftet, obwohl auch das schon deutlich besser geworden ist.

    Ich hab mich bei unseren Gitarristen immer mit um die Sounds gekümmert und beim Programmieren geholfen bzw. das Programmieren übernommen und mich mit jeder Generation lange genug auseinander gesetzt. Und ich hab auch schon an richtigen Tops wie JCM 800, Engl oder Diezel geschraubt und also immer ein gutes und teures Top in der Nähe stehen.

  • Wie sag ichs nur dem Techniker?

    • Seven
    • 10. Mai 2005 um 07:55

    Klares Nein.
    Das man mit einem POD natürlich nicht 100% eines Mesa Stacks oder eines AC 30 hinbekommt ist klar und das erwartet auch keiner. Aber ich kenne SEHR viele Gitarristen die POD und Co. sehr gerne nutzen. Viele beschäftigen sich halt erst gar nicht oder nicht intensiv genug damit um gute Sounds herauszuholen.

    Und Modelling Amps spielen nicht nur die Flippers, das sind mittlerweile auch echte Größen dabei...

  • Wie sag ichs nur dem Techniker?

    • Seven
    • 10. Mai 2005 um 07:14
    Zitat

    Deswegen ist es ihm viel lieber wenn der Gitarrist seinen Ton fix und fertig macht, und den "Fertigton" holt der Toni sich nun einfach durch hochwertige Mikrofonierung. Dabei ist die Chance daß der Sound von der Gitarre auf der PA genau diesem Amp entspricht extrem hoch, somit ist Gitarrist zufrieden und Toni auch

    Finde ich als Toni nicht. Gut programmierte Modelling Amps liefern mittlerweile echt sehr gute Sound und helfen dabei die Bühnenlautstärke zu reduzieren und somit einen besseren Monitor UND FoH Sound zu fahren (theoretisch).

  • Silbermond Kammgarn Kaiserslautern

    • Seven
    • 10. Mai 2005 um 00:46
    Zitat

    Ich halte es für übertrieben wenn die Leute (ich meine die Besucher) nach nem Konzert zu einem kommen und sich über den Sound beschweren.
    Das kann man in der Amateur Liga machen. Jedoch nicht gegenüber Profis.

    erstens: ich bin erst einmal als gast auf einer veranstaltung zur tat/wort geschritten und habe den zwei leuten am pult geholfen, da sämtliche aktionen einfach nur hilflos waren und mich die musiker einer band darum gebeten haben. ansonsten kritisiere ich bei oder nach konzert eigentlich keine tonis.

    ABER. grade in der profiliga erwarte ich einen topsound, denn hier zahle ich ja nicht grade wenig und wenn der mischer dann nix drauf hat, finde ich das sehr daneben und beschwere mich sehr wohl, wohl meistens dann im forum oder sonstwo, aber eben nicht beim techniker.

    jeder hat mal n schlechten tag, es gibt viele beschissene hallen und einige bands bieten auch keine tollen signale an. ABER mit dem eintrittspreis steigt auch der anspruch, auch an den ton.

    gruß
    jan

  • Welches Monitormischpult???

    • Seven
    • 10. Mai 2005 um 00:32

    Also ich lege mir alle Signale auf meinem IEM ein wenig auseinander und zwar so, wie die Leute zu mir auf der Bühne stehen. Also female Leadvox minimal links und mal Leadvox eher rechts.
    Gitarren deutlich auseinander, genauso wie Overheads und Toms. Alles andere ein wenig.

    Würde ehrlich keinen Monomix mehr wollen...

  • extreme Arbeitszeiten: was kann man dagegen tun? IDEEN?

    • Seven
    • 9. Mai 2005 um 11:51

    Ach im VB sind sooviele unfähige Discobuden unterwegs das ist echt traurig. ich sehe mir da maximal acts an, wo ich weiß das sie mit eigener technik unterwegs sind.

    bin ja auch selber beruflich da manchmal unterwegs. einige haben es zum glück noch verstanden, dass der preis nicht alles ist. sehr toll war diese eventmesse vor einigen jahren in stauffenberg.... sehr informativ

  • extreme Arbeitszeiten: was kann man dagegen tun? IDEEN?

    • Seven
    • 9. Mai 2005 um 11:28

    arghs die firma ist ja in der nachbarschaft

  • Bose 802

    • Seven
    • 9. Mai 2005 um 11:23
    Zitat von "FNR"


    Nuja... pralle Mitten haben sie ja und für Sprache sicherlich gut geeignet... brüllen wie sau....aber für Signale die auch nur musikähnlich sind... da wären sie nicht direkt meine erste Wahl

    Das das Produkt nicht so prall ist und das Preisleistungverhältnis noch schlechter, darüber herrscht ja Einigkeit, aber brüllen? ähm nicht wirklich.

    Für einige Anwendungen war ich echt froh, kein billiges HT Horn zu haben, welches mich anplärrt sondern den Sound der 802. Wenn man andere Bässe drunterpackt hat man das Defizit im Bass zumindest behoben. Gegen die mangelnden Höhen kann man noch ein wenig am EQ gegenarbeiten aber die Reichweite ist halt leider sehr klein. Und dann eben der Preis :(

  • Kaufentscheidung Mischer unter 1.5 KiloEuronen

    • Seven
    • 9. Mai 2005 um 11:15

    Ridertauglichkeit und 1500 € schließen sich in meinen Augen irgenwie aus. Es sei denn, du hast auf dem Gebrauchtmarkt Glück.

    GL 2200 geht gebraucht zu dem Preis. 16 Kanäle und rackfähig ist aber bereits ein Wizard.

    Pulte auf denen Spirit steht erwirken bei einigen Technikern auch Allergien und Ablehnungshaltung. Also würde ich im Hinblick auf Rider gleich mal vernachlässigen.

    Also würde ich sagen GL 2200 oder Wizard wäre die beste Wahl. Im Forum & Realität immer wieder akzeptiert bis zu einem gewissen Rahmen.

    Klingen tuts in meinen Ohren net überragend aber es ist eben ein Arbeitstool mit dem man auch gute Ergebnisse erreichen kann.

    Und auf dem Gebrauchtmarkt wirklich oft genug erhältlich. Da kann man auch gleich zur 24er Version greifen oder mit Glück ist auch ein 32er drin.

    gruß
    Jan

  • Zeck, weg vom Markt, warum?

    • Seven
    • 9. Mai 2005 um 11:07
    Zitat von "Manuela"


    Es sind immer viele Signalketten, und alle Ketten haben eins gemeinsam: sie sind maximal so gut wie ihr schwächstes Glied. Der Tisch ist ein gemeinsames Glied aller Signalketten, da sollte man möglichst nicht sparen !

    Manu

    Nun ja aber gemeinsames Glied sind Amps und Speaker genauso :wink:

  • stromproblem

    • Seven
    • 9. Mai 2005 um 10:59

    Aaso wir hatten in zelten oft 32 & 16 liegen. nach dem aufstocken der lightshow haben wir dann 63 & 32 gefordert und dies telefonisch dann vor der veranstaltung (vor zeltaufbau) auch immer nochmal dran erinnert und es hat immer geklappt. kommunikation im vorfeld erspart viel stress am veranstaltungstag.

    problematischer wirds dann eben in hallen, weil dort der strom halt fix liegt, bei zelten wird der strom ja immer aus dem nächstbesten kasten gezogen und da sind 63 & 32 ja immer drin.

    aber auch hier sind gespräche im vorfeld meist klärend. dann muss man eben im vorfeld planen und improvieren. 500er Pars statt 1000er. keine blinder. kleinere moving heads etc. ist ja meist auch kein ding, weil die läden dann meist auch kleiner sind. aber wenn man das im vorfeld klärt und sich dann in ruhe gedanken macht ist das kein ding.

    gruß
    Jan

  • stromproblem

    • Seven
    • 9. Mai 2005 um 10:59

    Aaso wir hatten in zelten oft 32 & 16 liegen. nach dem aufstocken der lightshow haben wir dann 63 & 32 gefordert und dies telefonisch dann vor der veranstaltung (vor zeltaufbau) auch immer nochmal dran erinnert und es hat immer geklappt. kommunikation im vorfeld erspart viel stress am veranstaltungstag.

    problematischer wirds dann eben in hallen, weil dort der strom halt fix liegt, bei zelten wird der strom ja immer aus dem nächstbesten kasten gezogen und da sind 63 & 32 ja immer drin.

    aber auch hier sind gespräche im vorfeld meist klärend. dann muss man eben im vorfeld planen und improvieren. 500er Pars statt 1000er. keine blinder. kleinere moving heads etc. ist ja meist auch kein ding, weil die läden dann meist auch kleiner sind. aber wenn man das im vorfeld klärt und sich dann in ruhe gedanken macht ist das kein ding.

    gruß
    Jan

  • extreme Arbeitszeiten: was kann man dagegen tun? IDEEN?

    • Seven
    • 9. Mai 2005 um 10:47

    ja genau, die mittleren stellen die kleinen mit ihren 5 cm speck kalt und die großen stellen die mittleren mit ihren 20 cm speck kalt.

    ich sehe da keinen großen unterschied zwischen dem dumping. ob jezz ein teures line array deutlich unter wert rausgegeben von einer mittleren company rausgegeben wird oder ob ein hks einen kleinen gig für 50% des angebots der mittleren company macht. beides ist und bleibt dumping.

    und sich über dumping beschweren und gleichzeitig selbst zu dumpen ist sicherlich kein weg aus der misere. das ganze liegt halt an der geiz is geil mentalität, der momentan ein ganzes volk erlegen ist. der qualitätswettbewerb ist momentan kaum vorhanden, es geht alles nur über den preis. warum sollte das in unserer branche anders sein. die frage ist halt, wie man dem ganzen begegnen will. denn für mich ist ein ende der geiz ist geil mentalität nicht in sicht. und der markt für gut bezahlte jobs ist momentan zu klein für die am markt vorhandenen "mittleren" companys, also müssen sie wohl oder übel in den low budget markt rein, in den immer mehr ehemals gut zahlende auftraggeber reinrutschen, übernehmen. die frage ist dann, wielange kann eine solche mittlere firma überleben? wie dick ist der speck? was kann sie ihren freien mitarbeitern zahlen? stehen in zukunft nur noch azubis am Monitorpult (anderer Thread)? Werden wir in Zukunft von 12 Stunden Tagen träumen? Wird kaum neues Material angeschafft weil es sich nicht rentiert? es wird teilweise wirklich unterhalb des betriebsminimums operiert und das geht auf dauer einfach nicht gut.

    natürlich ist es theoretisch und kurzfristig besser eine 100k€ pa für 500 € rauszugeben, anstatt sie einen tag im lager stehen zu lassen. aber wie mache ich dem kunden das nächste mal klar, dass die pa ein vielfaches kosten soll? und preise sprechen sich am markt rum. und dann geb ich das system dreimal für 500 € raus und werde meinen normalpreis nie wieder erzielen können.

    solange sich die mentalität der nation nicht ändert und die beschäftigung nicht hochgeht etc. werden wir auch in unserem markt viel zu schlucken haben.
    gruß
    jan

  • Behringer DDX 3216 LINK

    • Seven
    • 8. Mai 2005 um 17:09

    Also wenn du dir die Erweiterung sparen willst und einfach nur 2 DDX kaufen willst, dann ist das Schwachfug. Um zwei ADT Karten kommst du nicht umher um zu linken und dabei zumindest mal die Auxe von beiden steuern zu können.
    Ganz abgesehen davon ist die Lösung doch sehr unelegant.

    Und 2 DDX und 2 ADT Karten sind teurer als 1 DDX 1 ADT und 2 ADA und du hast 28 Inputs statt 24.

    Sorry nochmal, aber das von dir angedachte Konzept ist in meinen Augen absoluter Schwachsinn.

    gruß
    Jan

  • Welches Monitormischpult???

    • Seven
    • 4. Mai 2005 um 15:28

    Hand aufs Herz.

    Also ich hab unser Sängerin erklärt wie das Pult funzt und die hat mittlerweile die für sie notwendigen Handgriffe drauf.

    Und eine Band die sich selbst den Monitormix auf der Bühne macht, wird live wenig am EQ oder den Comps drehen. Das musst du bei gleichen Instrumenten und gleicher Mikrofonie grade bei IEM eh kaum.

    Und wenn, dann ist das auch schnell erlernt. Während nem Set kannst du eh net viel drehen, wenn du keinen Mann am Pult hast. Ein ausgedehnter Check, das ganze gespeichert und du drehst nur in den Pausen dann eben noch Nuancen. Das ist uns allen lieber als ein eigener Mann am Pult, da jeder von uns weiss, wie in etwa sein Sound auf dem IEM sein sollte und wie das Pult arbeitet.

  • Welches Monitormischpult???

    • Seven
    • 4. Mai 2005 um 14:19

    Würde auch 01V96 vorschlagen. Wir nutzen hier bei unserer Band die Kopie vom Ulli und sind top zufrieden. Es ist halt schwer eine Band mit 25 Gigs im Jahr zu großen Investments zu überreden, also wurde es bei uns n DDX.

    Vorteil des ganzen. Totall Recall. Nutzbar auch im Proberaum. Nutzbar auch für kleine Clubgigs. Kein Outboard nötig. Superkompakt.

    Also im Prinzip das, was mein Vorposter schon geschrieben hat.

    Kann hier dem ganzen also nur Nachdruck verleihen.

  • Was tun gegen Müdigkeit auf Veranstaltungen?

    • Seven
    • 4. Mai 2005 um 12:34

    Der Sound war prima. Die Leute an Licht & Tonreglern waren ja auch fit.

  • Mal wieder: Horn vs. BR

    • Seven
    • 4. Mai 2005 um 12:15

    Aber Hörner die ordentlich tun sind halt meist relativ groß und sollten eben mal mindestens mit 4en pro Seite betrieben werden.

    Wir haben letztes Jahr viel mit X-Subs gearbeitet und dieses Jahr sind wir mit der Band mit WSX unterwegs.

    Mit 8 WSX komme ich mehr Output als mit 4 XSubs. Aber ich hab halt auch deutlich mehr Volumen im Truck weg. Die Anzahl 18er ist gleich, die Reichweite bei den WSX auf jeden Fall höher, der Output auch, die Ampleistung für 8 WSX geringer als für 4 XSubs und das Ergebnis ist halt "anders".
    Ich mag halt persönlich schon dieses tiefe "wuuufff" eines Doppel18ers, wovon der XSub imho ein recht gelungener ist. Aber knackiger ist der WSX schon und der Tiefgang reicht sicher aus, wobei die paar hz die der XSub tiefer geht, machen halt den Spassfaktor aus.

    Kommt halt immer auf den restriktiven Faktor an: (Ampleistung, Transportvolumen, Gewicht etc)

    Für 8 WSX bekomme ich halt auch mindestens 6 Standarddoppel18er unter und das rummst auch gewaltig, weil ich eben mehr Membranen hab, dafür brauch ich dann eben wieder mehr Ampleistung....

    Ich komme mit beiden Ansätzen klar. Ich arbeite sehr gerne mit Doppel18ern, wenn sie eben ordentlich spielen und das nicht nur auf einem Ton, und ich arbeite auch gerne mit Hörnern, wenn genug dastehen.

    Die letzten paar db brauch ICH eh meistens net.

    gruß
    Jan

  • Was tun gegen Müdigkeit auf Veranstaltungen?

    • Seven
    • 4. Mai 2005 um 10:56

    @BigSound:

    Die Erfahrung habe ich auch schon gemacht. Wir hatten mal für ein paar Veranstaltungen eine Crew, die auch "Selbstgebasteltes" dabei hatte, obwohl im Rider ausdrücklich kein Selbstbau stand :D

    Die Arbeit der Licht & Tontechs war soweit ok, aber Auf- und Abbau gingen dermaßen langsam vonstatten, dass es öfter mal Ärger mit Veranstalter gab.

    Afaik ist die Firma auch mittlerweile nichtmehr existent...

  • Behringer DDX 3216 LINK

    • Seven
    • 4. Mai 2005 um 10:44

    Mittlerweile: Ja

    Wenn du es "richtig" machst und nur auf externe Preamps setzt, dann bist du mit 2 mal ADT1616 und 4 mal ADA8000 und n bissi Kabelkram gleich bei dem doppelten vom nackten DDX

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