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Beiträge von Seven

  • SAC "professional" für GUMA ?

    • Seven
    • 11. Juli 2011 um 22:52

    Ich sehe zwar den Vorteil, nich aber eine Notwendigkeit, am FOH lediglich mit einer Remote zu arbeiten, um "nicht angreifbar" zu sein. Das liegt aber auch nur an meinen insgesamt betrachtet relativ dünnen Erfahrungen, die sich zudem auf ein nicht wirklich breites Spektrum an Veranstaltungstypen beziehen.

    Nadelöhr bei meinem Setup ist natürlich die Soundkarte, für die ich keine Redundanz bieten kann. Wäre ich "professionell" unterwegs, würde ich hier eventuell ansetzen. Auf der anderen Seite kann man sich aber auch fragen, wieso man einer Soundkarte von RME bezüglich der Zuverlässigkeit weniger vertrauen sollte als Mischpulten der Herstelle X, Y oder Z.

    Die Geschichte mit Remote Desktop werde ich bei Gelegenheit mal testen.

  • SAC "professional" für GUMA ?

    • Seven
    • 11. Juli 2011 um 13:01

    Die meisten Kunden und Gäste sind eben doch an Ergebnis(qualität) und nicht an Prozess(qualität) interessiert.

  • SAC "professional" für GUMA ?

    • Seven
    • 11. Juli 2011 um 11:18

    Natürlich schließt es eine potentielle Fehlerquelle aus, wenn ich lediglich auf einer Remote am FOH arbeite. Alles was der Leitung zwischen Stage und FOH passiert führt nicht direkt zum Ausfall.
    Allerdings hatte und habe ich das Problem bei konventionellen Multicores und auch Stromleitungen auch. Wenn ich am SAC-Host am FOH arbeiten möchte muss ich Audiosignale dort hinführen. Entweder über ein analoges Core oder eben über einen CAT5 Verbindung. Wenn ich am FOH mit einer Remote arbeiten möchte habe ich bei SAC das Probleme, dass ich mit den VST-Plugins weniger schön oder gar nicht arbeiten kann.

    Wie genau ist denn die genannte "Unangreifbarkeit" zu gemeint? Letzten Endes ist alles mit CPU angreifbar (siehe Stuxnet). Oder bezieht sich unangreifbar auf auf Einflüße wie Staub und Erschütterungen? Es ist auch fast jedes Kabel und fast jede Steckverbindung angreifbar.

    Die Nutzung eines tauglichen Notebooks (der nicht wirklich teuer sein muss) bringt den Vorteil, dass ich ganz günstig und einfach ein komplettes Backupsystem an den Start bringen kann. Da sich für die Fernbedienung auf der Bühne oder im Raum sowieso ein zweites Notebook empfehlen würde, kann man diese auch direkt gleich kaufen und gleich ausstatten und hat für seine Audio Engine ein vollständiges Backup-System. Eine zweite CAT5 Trommel als Backup tut auch keinem weh, wenn man das gerne möchte. Sollte die CAT5 Verbindung bei Bernds Lösung ausfallen, muss man ebenfalls neu ziehen. Es sei denn man will für den Rest der Show keine Änderungen mehr am Preset vornehmen.

    My 2 cent: Natürlich kann man jede Steckverbindung, jede Komponente und alles auf 100% professionell und 100% Sicherheit trimmen, wobei es 100% Sicherheit niemals geben wird und Professionalität bis zum letzten weder mit einem IDR und noch viel weniger mit SAC zu erreichen sein wird. Definitiv sollte man Kosten und Nutzen und deren Relation bei der ganzen Aktion nicht ganz aus dem Auge verlieren. Ich fühle mich nach einem guten Jahr mit SAC ziemlich sicher, was die Betriebssicherheit betrifft. Dies wird natürlich gestützt durch die vielen Erfahrungen die andere User mit Ihren Systemen machen konnten. Letzten Endes bin ich in zentralen Punkten sicherer und mit mehr Redundanz unterwegs als mit früheren analogen und digitalen Pulten.

    SAC ist keine Lösung zum vermieten. SAC ist eine Lösung wenn man auf einer Baustelle selbstständig oder zumindest autark zwischen Signalquelle/Split und PA/Monitor unterwegs ist. SAC ist keine Lösung an der man andere arbeiten lässt, sondern an der man selbst arbeitet. Und genau aus den genannten Gründen baut sich jeder SAC-User das System wie er es will oder wie er es kann. Und wenn dabei professionell anders interpretiert wird, liegt das sicherlich auch an der allgemeinen Interpretationsfähigkeit des Wortes "professionell".

    Grüße
    Jan

  • SAC "professional" für GUMA ?

    • Seven
    • 10. Juli 2011 um 22:46

    Mitschnittmöglichkeiten kann ich auch ohne Madi-Geschiss und IDR32 einfach mit der durch SAC nötigen Hardware und einer Reaper-Installation parallel betreiben. Also habe ich ohne die Ausgaben in Höhe eines Neupreises LS9-32 eine zusätzliche Einnahmequelle.

    Wenn ich über die Vermietbarkeit nachdenke, dann verschwende ich nicht eine einzige Sekunde einen Gedanken an SAC. Ich denke dessen sind sich alle User von SAC hier bewusst. Kompatibilität ist ebenso kein Thema. SAC-System kommen bei allen Usern hier eigentlich nur dann zum Einsatz, wenn der jeweilige Anwender für die Anwendung alles in seiner eigenen Hand hat und völlig autark arbeitet.

    Das es sich hier ausschließlich um Insel-Systeme handelt liegt in der Natur der Sache und wurde bereits im allererste Posting von WW zu diesem Thema erwähnt. Das ist ja grade der Vorteil von SAC, dass sich jeder sein System um dieses Stück Software so bauen kann, wie es ihm passt. Und damit sind wir natürlich auch beim genannten Nachteil, dass es kaum zwei vollständig gleiche SAC-Systeme geben wird. Jeder der ein SAC-System aufsetzt, sollte sich dessen bewusst sein.

    Es geht - soweit ich das verstanden habe - um eine Lösung für kleine Events, in welchen ansonsten ein LS9-16 zum Einsatz gekommen wäre, das aber hardwareseitig auf "sinnvoll hochwertige" Komponenten basiert und eben optisch "besser" ausschaut als manche Bilder die man im Net zum Topic "Show your SAC-Rig" findet.

    @Topic:
    Würde eine RME ADI 2 an den Outputs 9-16 eines Digiface nicht die gewünschten Ausspielwege für Headphone und AES am FOH zur Verfügung stellen können?

  • SAC "professional" für GUMA ?

    • Seven
    • 10. Juli 2011 um 12:47

    my 2 cent:

    Die Gefahr, mit 3-4 ADA 8000 das achtfache an Potential für mögliche ungewollte Pegeländerungen zu schaffen, sehe ich irgendwie nicht. Das Risiko, dass mir einer aus einer Stagebox ein Kabel herauszieht (eventuell ohne Absicht) ist doch durchaus größer und in der Praxis auch kein für besonders aufwändige Lösungen. Ansonsten könnte man die ADA abdecken und die alles an Kabeln auf eine Patchbay führen. Soviel Mehraufwand und Mehrgewicht ist das bei einer "SAC Professional Solution" auch nicht.

    Ein Kollege, der dieser Tage nach sehr langer Überlegung auch "richtig" in SAC einsteigt (mit 3M Touchscreen, 2 Faderunits, etc.), hat sich einen "Spare-ADA-8000" eingeplant, falls eines dieser Behringer Produkte doch mal aussteigen sollte. In Anbetracht des Preises ist das in meinen Augen eine durchaus überlegenswerte Idee, wenn man auf Sicherheit und Redundanz setzen möchte.

    Man sollte sich bei der Anzahl der benötigten Ein- und Ausgänge eben VORHER seine Gedanken machen. Eine "problemlos" Skalierbarkeit" gibt es doch abseits von SAC auch nicht. Wieso sollte ein SAC-System dies nun leisten können. Solange ich mit 24 in 8 auskomme kann ich bei einem Notebook bleiben und bin mit einem feinen, kleinen Setup unterwegs.
    Wenn das nicht reichen sollte, das muss ich eben von vorne herein andere Wege beschreiten. Eine zentrale Frage ist in meinen Augen eben, wie klein und transportabel das ganze System sein soll. Für mich ist das SEHR wichtig. Andere möchten und brauchen eben "richtige" Rechenleistung, um auch extensiven Gebrauch von Plugins machen zu können. Da würde ich nicht über ein Notebook nachdenken.

    Short:
    Pflicht: Klein, Transportabel, 24 in 8 reicht aus --> Notebook-Lösung a la WW
    Pflicht: Leistungsfähig (viele Eingänge, viele Ausgänge viele Monitorpulte, viele Plugins), mehr als 24 in 8 --> Rechner im FoH-Rack & Stagerack mit mehr als 3 Preamps ---> Mehr Kisten im Einsatz.

    Grüße
    Jan

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Seven
    • 23. Juni 2011 um 12:17

    Kurzer Erfahrungsbericht:
    Gestern mal wieder SAC im Gepäck gehabt für eine kleine Kneipennummer mit einer mir bis dahin unbekannten Band.
    Keine Ladezone vor dem Laden. Dafür Fußgängerzone und 2 Herren in Uniform mit dem Auftrag Geld für die Stadt einzuholen.
    Schön das man seinen kompletten FoH in 1 Minute im Laden drin hat und schon wieder abfahren kann.

    Ich habe mal ein paar Dinge aus den kleinen Tutorials von WW ausprobiert die wirklich gut funktionieren. Sowohl der G-Clip,
    als auch das Ducken des Basssignals oder auch den Kamel-Treiber hatte ich vorher noch nie probiert. Sehr schön ist auch das ganze
    auf dem Dell Latitude zu fahren statt auf dem Mac. Muss ich halt auch als Mac-Fan sagen, dass geht auf dem Dell besser. Dazu kommt
    noch das 1920x1200er Display statt dem 1440x900. Da geht im Zweifel einfach vielmehr Informationen im Blickfeld.

    Alles in allem eine unproblematische Band (dr, bass, 2xgit, key, 2x leadvocal) mit guten Signalen und die mit 2 Wedges auf einem Weg auskommen.
    Problematisch war eher in einem verwinkelten Club überall einen ertragbaren Sound hinzubasteln. Und natürlich staunende Augen, viele Fragen von
    Musikern und Gästen. Wie geht das? Wie machst du das? Du nimmst hier auf aber wer mischt hier live?

    Für mich stellt sich aktuell die Frage, ob ich bei Appsys investieren soll. Ich habe hier einmal wieder nur am Host gemischt und das ist schon was anderes mit
    dem Zugriff auf die Plugins. Schön wäre das schon. Aber ein kleines analoges normales Core habe ich noch und das ist bezahlt und bringt beim Verkauf aber nichts
    mehr ein. Und bei der kleinen Anzahl Jobs die ich im Jahr mache ist das wirtschaftlich absolut nicht sinnvoll. Ich überlege weiter ;) Auch ob ich nicht doch noch eine
    Fader-Unit an den Start bringen sollte... Zumindest bei einer Band die in jedem Song zwei Gitarrensoli bringt würde das Sinn machen...

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Seven
    • 22. Juni 2011 um 08:37

    remote Desktop:
    Man müsste einmal ausführlich checken, ob diese Funktion mit laufendem SAC problemlos funktioniert oder ob da am Ende nicht doch irgendwelche slipped Buffer als Nebenprodukt entstehen. Ich habe auch alle entsprechenden Prozesse disabled, um das OS möglichst schlank zu halten.

  • 24/8 Stagebox mit Appsys Remote Gain läuft

    • Seven
    • 13. Juni 2011 um 22:49

    Werfe doch mal einer einen Preis zur Orientierung für das Albert DSB2408 in die Runde. Danke.

  • NAS und WLAN

    • Seven
    • 13. Juni 2011 um 16:10

    Du könntest eine Apple Airport Express Station in das bestehende WLAN einbinden bzw. dieses auch erweitern.
    Via iTunes kannst Du prima darauf streamen.

  • 24/8 Stagebox mit Appsys Remote Gain läuft

    • Seven
    • 10. Juni 2011 um 12:15

    gefällt das ebenso.
    saubere arbeit. :)

  • Geeignete Notebooks für SAC und RME Multi-/ oder Digiface

    • Seven
    • 7. Juni 2011 um 08:00

    Moin,

    was steckt denn an Grafikkarte in dem Dell drin?
    Ich habe gestern meinen Dell D830 weiter getweaked und hatte nun in einer einstündigen Testphase keine Slipped Buffer mehr.
    Ich hatte 24 Inputs mit komplett EQ, Comp, Gate und etwa 20 VST-Plugins offen, dazu 6 Monitorpulte und kam dann auf gut 40-50% Lastanzeige.

    Vielleicht mal diese Liste - sofern noch nicht getan - abarbeiten und alle Dienste die nicht explizit benötigt werden.
    http://www.windows-tweaks.info/html/dienste.html

    Grüße
    7

  • Langweilen mit WurstWerner - drei neue SAC Tutorials online!

    • Seven
    • 6. Juni 2011 um 11:32

    Ich würde nur dann zahlen, wenn mindestens ein dummer Spruch alle 3 Minuten drin ist und Du in Deinem Dialekt sprichst.
    Ansonsten würde ich das zahlen. Ja.

  • DU brauchst dieses Plugin!

    • Seven
    • 24. Mai 2011 um 10:15

    lol :lol:

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Seven
    • 23. Mai 2011 um 20:59

    Moin ihr Sac-Gesichter,

    ich habe heute mein SAC-System mit einem neuen Rechner neu aufgesetzt.
    Zentral in dem System ist nun ein Dell D830 mit 4 GB RAM, 120 GB HDD, nVidia NVS 140M Grafikkarte, 15,4" Screen mit 1920x1200er Auflösung und Intel C2D T7500 (2x2,2 Ghz).

    Ich habe mal nebenbei Win XP Pro SP3 installiert und in den Grundzügen getweaked. Habe wieder ein kleines Treiberproblem lösen müssen, bis die Kiste in SAC rund lief. Etwas Optimierung muss wohl auch noch sein. CPU Last und Slipped Buffer habe ich heute noch nicht in den Fokus genommen. Mit 16 Inputs, EQ, Dynamics, Plugins ohne Monitoring kam ich bei 2x64 auf 11% und einen slipped Buffer in einer guten Stunde.

    Sehr angenehm sind die 1920 Pixel in der Breite. Das wird zwar alles relativ klein, dafür bekomme ich im F-Mixer 26 Kanäle und einen Wide-Mixer nebeneinander.
    Sehr beruhigend ist zudem, dass ich dann mit dem Macbook Pro insgesamt zwei SAC-fähige Rechner mit Expresscard-Slot habe, für den Fall das mal einer aussteigen sollte.

    Grüße
    7

  • Studio Monitor welcher darf es sein eure Empfehlung

    • Seven
    • 12. Mai 2011 um 23:00

    Ich würde mir das möglichst selbst mal anhören.
    Mir gefallen die Adam A5X und A7X. Aber der Hochtonbereich gefällt nicht jedem.

  • Appsys R.-Gain Controller und DSB2408 VST Plugin ist DA!

    • Seven
    • 10. Mai 2011 um 13:31

    Großartig.
    Mach doch grade nochmal ne neue Modellrechnung für Dein SAC-Setup mit entsprechenden Appsys Erweiterungen auf.

  • Langweilen mit WurstWerner - drei neue SAC Tutorials online!

    • Seven
    • 9. Mai 2011 um 23:39

    Sehr gut gemacht.
    Sehr sympathisch rübbergebracht.
    Kann persönlich immer nur von Dir lernen.
    Danke :!:

  • Langweilen mit WurstWerner - drei neue SAC Tutorials online!

    • Seven
    • 9. Mai 2011 um 22:56

    Frage #1:
    Wo ist Dein SAC-GUI-Layout her?

    Frage beantwortet bei 9:31.
    Danke. War wohl antizipiert... :D

  • Langweilen mit WurstWerner - drei neue SAC Tutorials online!

    • Seven
    • 9. Mai 2011 um 22:42

    Mach ich mir doch mal vom Pinot Grigio ins Glas und lehn ich mich zurück :)

  • Jemand etwas WebSpace für SAC Tutorials übrig?

    • Seven
    • 6. Mai 2011 um 11:34

    LOS!
    Upload! :D

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