So schaut das bei mir aktuell aus.
Mit klar erkennbaren Icons spart man mE gut Buchstaben.
Farbcodierung matcht Subcore und Mikrofone bei mir.
So schaut das bei mir aktuell aus.
Mit klar erkennbaren Icons spart man mE gut Buchstaben.
Farbcodierung matcht Subcore und Mikrofone bei mir.
Ich wollte es seinerzeit machen. Vielleicht auch unbewusst als Bestätigung es nicht wieder zu tun.
Aufbautag ab 8 Uhr. Generalprobe nach dem Aufbau bis 23 Uhr.
Nächster Tag Show: Proben ab 15 Uhr. Einlass ab 18 Uhr. Showtime ab 20 Uhr. Ende Show um 1 Uhr. Ende DJ um 4 Uhr. Alles im Truck gegen 8 Uhr. Wahnsinn.
Aber es war im Grunde alles (für Fasching in unserem Raum) relativ professionell bei dem Event. Klare Abläufe. Qualitativ gute Acts. Auch aus dem internationalen Raum. Wenig peinliches. Ordentliches Material am Start. Am Ende 32 Stunden Arbeitszeit für 2 (gute) Tagessätze.
Dann mal auf zu einer kleinen Zeitreise.
Mein erstes Pult: Mitec Performer 16. Mit 2 Gate-Modulen ![]()
Habe glaube ich sogar über MIDI meine beiden Effektgeräte gesteuert (Alesis Quadraverb und Dynacord DRP 15)
Mein erstes Digitalpult: Behringer DDX 3216. Ist leider mal abgeraucht. Zum Glück beim Soundcheck. War primär als IEM-Pult im Einsatz.
Ich war als Gast bei der Show dabei, als dieses Schiff das erste Mal eingesetzt wurde in 2003 oder 2004. Das war in Zürich im Hallenstadion mit dem MAD Array. Schlanke 13 Jahre später stand ich dann in einem Club wo sowohl das Array als auch das Pult heute stehen. Zwischen den Jahren bin ich wieder in dem Laden, dann aber mit meiner Wing.
Das war zumindest an Besuchern und PA die größte Show die ich bislang gemacht habe; glaube ich. Edith ergänzt: Mit der QL1 und nicht mit der S6L ![]()
Das war 2019 das letzte Mal in diesem Leben, dass ich Technik bei Fasching/Karneval gemacht habe. War eigentlich gut. Aber sowas mache ich nie wieder. Aus diversen Gründen.
Das war das letzte Mal an einem analogen FOH im Jahr 2019. Irgendwie ganz cool. Aber auch irgendwie komisch. Edith erinnert mich, dass das nicht meine EQ-Kurve auf dem Klark war.
Und dann einmal mein derzeitiger "Arbeitsplatz".
Die Wing Compact reizt mich (und meinen Rücken) durchaus. Was ich u. a. vermissen würde wäre der fehlende Show Control Bereich. Da sehe ich bei der Fullsize immer, welchen Snap ich als nächstes lade. Da ich an jeden „Song Snap“ noch weitere Snaps hänge (zB Tom Lead Vocal, Guitar Andi Pan Center) zeigt er mir im Main Display nur den letzten verknüpften Snap und nicht den Song Snap an. Ich befürchte, ich habe dann bei der Compact etwas Blindflug oder muss halt jedes Mal ( „aufwändig“) in die Library.
Da wir bei der Wing sind:
Ich komme mit einer 12er Layer für Drums, einer 12er Layer für Instrumente und einer 12er Layer für Vocals (und Rest) bislang sehr gut hin. Das ist mittlerweile bandunabhängig bei mir im Rückenmark abgespeichert. Grade weil ich für Stereo-Signale nur einen Fader brauche, geht sich das auch bei größeren Besetzungen eigentlich immer aus. Dazu dann noch eine immer gleiche Farbcodierung und und ich bin nochmal 0,x Sekunden schneller.
Ich habe aktuell dabei:
- 1x Notebook
- 2x Tablet
Das Notebook ist verbunden mit dem Wing-Rack auf der Bühne für den IEM-Mix, falls ich da mal eingreifen muss. Ein Tablet zeigt die Setlist mit der App Setlistmaker:
Und ein Tablet macht entweder Open Sound Meter oder zeigt das Metering in der Wing App. Wenn sich mal alle in der Band daran gewöhnt haben, den Mix auf der Bühne selbst zu schrauben, könnte das Notebook daheim bleiben. Die nächsten beiden Shows sind Promo-Shows anderer Bands, da werde ich mit dem Notebook nochmal parallel aufnehmen.
Ich bin in der glücklichen Lage, dass Ganze als angemeldete Nebentägigkeit mit Gewinnerzielung neben einem auskömmlichen Hauptberuf machen zu können. So rein technisch beschrieben.
Neben dem Büro-Job ab und an mal auf dem Boden kriechen und sich auch dreckige Finger zu machen erdet (mich) auch.
Ich habe seit Jahren keinen Preis für meine Tätigkeit am Pult verlangt. Ich nehme einen Job an, wenn ich Lust drauf habe und es mir neben der Familie zeitlich in den Kram passt. Dass ich mittlerweile aus meiner Sicht sehr ordentliche Tagessätze bzw. Stundensätze habe, freut mich natürlich. Ich mache auch nur noch Bands, die mir gefallen; Musikalisch und auch menschlich.
So gesehen ist das für mich offen gestanden eine sehr komfortable Situation.
Ich habe mit 14/15 so angefangen, dass ich bei der ersten Generation mit Ausbildung dabei gewesen wäre. Habe mich seinerzeit dagegen entschieden. Es war aus heutiger Sicht die richtige Wahl; primär ökonomisch und mit Blick auf die Familie.
Mich fasziniert die Branche weiterhin und ich mag es, mich auch nach 30 Jahren immer noch weiter zu entwickeln. Und dazu trägt auch auch über 20 Jahren dieses Forum bei.
Wenn jemand interessiert ist könnte ich ein paar Screenshots vom Wing Setup machen)
Sehr gerne. ![]()
Was auch zu IDN gehört und was ich über den Sommer öfter erlebt habe: Nur weil eine PA eine gewisse Lautstärke erreichen kann, bedeutet das noch lange nicht, dass man entsprechende Pegel auch effektiv erreichen muss.
Ich habe mehrfach beobachtet auf mittleren Stadtfesten oder kleineren Festivals, dass grade tagsüber die noch überschaubare Zahl an Besuchern kreisförmig einen gewissen Abstand von der Bühne halten. Es war eigentlich nie der Fall, dass die Bühne schon so laut war, dass man da noch hätte drüber gemusst. Da wäre"mit dem Auge mischen" durchaus zielführend.
Noch nicht gelöst: Wing Rack als Stagebox funktioniert ja super. Aber daisy chain mit einer weiteren Stagebox (zB SD16) eben leider nicht so wie das bei der X32-Welt funktioniert hat. Das würde ein zusätzliches Kabel für die direkte Gain Control sparen.
Ich nutze ein Wingrack als Stagebox und habe daran noch eine DL32 (an AES50 A) hängen. Ich habe an AES50 C dann meine Wing am FOH hängen. Mit der Remote Einstellung am Wingrack (siehe Screenshot Guma) auf AES50 C kann ich alle Gains regeln. Sowohl die der Inputs an der DL32, als auch am Wingrack.
BTW. Ich bin von Stagerack mit DL32 und DL16 auf DL32 und Wingrack gewechselt. Das klappt prima und bietet mir einige Vorteile. Mit den Möglichkeiten des Routings macht meine Band den IEM-Mix jetzt über das Wingrack (habe ich vorher am FOH gemacht). Es liegen am Wingrack meine Kanäle Post-Fader vom FOH an, weil die Band sich das so gewünscht hat. Als "Backup" habe ich die ersten Shows auch noch deren früheren IEM-Mixbusse vom FOH hochgeschickt. Am FOH habe ich dazu ein Notebook mit dem Wingrack verbunden, so dass ich im Bedarfsfall eingreifen kann.
Es beruhigt auch etwas, dass ich mit zwei Pulten eine gewisse Redundanz am Start habe. Und für kleine Shows könnte ich auch nur mit dem Wingrack losziehen. U
nd wenn ich zwei Dante Karten verbauen würde, wäre die AES50 Geschichte mit der Länge der CAT-Leitungen auch in den Hintergrund gerückt.
Fehlt in der Sammlung nur noch ein Wing Compact...
Oha. Was neben Weltherrschaft haste denn noch vor mit der Gerät zu erreichen?
Wir sind in der Kategorie "komplett autark" unterwegs inklusive Mikrofone, Stative, Kabel, Subcores, Stagebox und FOH.
Das ist dann doof, wenn eine Vorgruppe gebucht wird, das Drumset von uns mitgenutzt wird, aber FOH-Pult und Techniker separat sind. Am besten geht es dann mit einem Subcore mit LK37 an den Drums und dann einmal Kabel zu meiner Stagebox und einmal Kabel zur Stagebox des anderen FOH-Pults. Dann muss man nur den LK37 wechseln.
Schade ist auch, dass wir aufgrund von bestehenden Subcore-Längen bei der Positionierung des Stageracks wenig flexibel sind. Da wäre mir auch lieber, ich könnte das auch mal Offstage bauen. Da das Subcore-System aber lange vor meiner Zeit beschafft und eingeführt wurde und seit vielen Jahren problemlos läuft, wird die Band hier nicht investieren.
Ansonsten kenne ich fast nur Bands mit eigenem Split, die dann eine Auflösung an mehr oder weniger geeigneter Stelle rausfallen lassen. Die Regel ist hier fast immer, dass man an den Kanälen bzw. Split gespart hat (Kein Kick Out, Kein Snare Bottom, Gitarre für IEM Mono aber noch vorne bitte Stereo) und dann einzelne Signale einzeln auflegen muss. Das kostet unnötig Zeit.
Im Grunde fehlen jetzt nur noch Kleinigkeiten für die die A&H-Leute über ihren eigenen Schatten springen müssten.
Als da wären?
In einer Firma in der ich früher viel gemacht habe, wurde mit (zumindest früher) mit weißem Blatt Papier und Stift gemalt und dann gezählt. Jede Kabelkiste wurde dann individuell bestückt im Lager. Es sei denn es waren regelmäßig in relativ kurzfristigen Abständen wiederkehrende gleichartige Events. Die waren fertig gepackt, ready to go und wurden auch nicht ausgepackt.
Das individuelle Packen für jede Veranstaltung war hier auch deswegen sinnvoll, weil es in der Busy Season echt viele verschiedenartige Events waren. Hätte man das alles mit fertig gepackten Kisten/Kabelsets gemacht, hätte man ein vielfaches an Kabeln benötigt und vor allem auch deutlich mehr Lagerfläche. Und zudem war der Laden sehr ordentlich, so dass kein dreckiges oder schief gewickeltes Kabel im Lager ankam.
Ansonsten sehe ich schon den Charme von fertig bestückten Kisten mit einer Standardausstattung und dazu eine separate Kiste mit Angst-Kabeln oder Ersatz-Kabeln oder besonderen Kabeln. Die kann ja im Zweifel im Transporter bleiben oder eben verschlossen am Rande stehen.
Letztlich ein Trade-Off zwischen "Ich spare Zeit, weil ich mir schnell fertig bestückte Kisten im Lager schnappe oder wieder dort abstelle." und "Ich spare Material und Lagerfläche, weil ich nur soviel davon in Anspruch nehme, wie ich wirklich brauche."
Welcher Planet? Da will ich hin!
Doch, doch. Das gibt es schon. Aus meiner Erfahrung unter anderem dort, wo große Firmen in strukturschwächeren Regionen für ordentliche Gewerbersteuereinnahmen sorgen und dann noch das Stadtfest finanziell unterstützen.
Grade weil ich es auch jetzt in direkter Abfolge erlebt habe:
Die Stadtverwaltungen, die seit Jahren ein Event auf die Beine stellen und dabei ein wenig lernwillig und -fähig waren, machen bzgl. der reinen Organisation oft bessere Events als die hauptberuflichen Eventmanager, die jede Woche Events machen und den Kram am Ende sogar studiert haben. Die Eventmanager hingegen machen sich gerne primär wichtig.
I don´t need:
Stadtfestbühnen, die so nah aneinander stehen, dazu noch ungünstig ausgerichtet sind und dann auch noch mit (zu) lauter elektronischer bassdrumbetonter Musik dafür sorgen, dass ich meine Band deutlich lauter fahren muss als ich eigentlich will um drüber zu kommen. Ruhigere Songs oder Songs mit ausgeprägter Dynamik sind in solchen Settings eigentlich nicht spielbar.
Hatte ich jetzt zwei Mal in kurzer Zeit.
Alles anzeigenIch habs gefunden, weshalb ich mir mal zur Dokumentations selbst antworte:
Die Umsetzung findet in Mixing Station statt und nutzt die "Modifier"-Action, der als Sub-Action eine Funktion eines Kanals ("Gitarre -> Pan") zugeordnet werden kann.
Was mir jetzt noch fehlt: wer weiß wie ich bei einem Controller (z.B. Qcon Pro X) via Mackie Control Protocol (oder general Midi) eine Button-LED dezidiert ansteuern kann. Der Button leuchtet derzeit immer, wenn der Button gedrückt wird. Ich möchte aber dass der Button toggelt, also beim ersten Druck die LED an geht und dann an bleibt bis zum nächsten Tastendruck. Hab schon versucht an den Controller via Bome Midi translator Nachrichten zu schicken, aber das funktioniert nicht.
Bin dankbar für jede Hilfe.
Gruß
Henrik
Cool. Geht das auch für relative Value-Änderungen?
Ich denke es ist inhaltlich alles gesagt. Nur vielleicht noch ein paar Anekdoten:
Ich selbst als Trommler spiele seit fast 30 Jahren ausschließlich mit InEar Monitoring; alleine um mein Gehör zu schützen. Ich bereue heute, so spät erst auf richtig gute (und auch angepasste) Hörer gegangen zu sein. Meine Hörer wurden über die Jahre zwar immer besser, aber ich habe viel Geld für Trommeln und Becken ausgegeben und am Ende selbst alles durch den Flaschenhals "mittelmäßiger Hörer" in den Nuancen gar nicht gehört auf der Bühne. Ich nutze heute den LivePro4 4-Weg Hörer von InEar. Bin ich damit ein besserer Musiker? Vermutlich nicht. Habe ich damit mehr Spaß auf der Bühne? Definitiv!
In einer Band die ich jahrelang betreut habe hat der professionelle (im Sinne von Hauptberuflich) Sänger immer seine günstigen Hörer über eine der günstigsten Funkstrecken die es auf dem Markt gibt genutzt. Das hat für ihn immer gereicht. Dann ist ihm seine Funkstrecke ausgefallen und ich habe ihm eine ordentliche Funkstrecke hingestellt. Ergebnis: Er war begeistern vom Sound. Weniger Rauschen. Die Störgeräusche an die er sich bei seinem System gewöhnt hatte waren weg und vor allem war der übertragene Frequenzbereich deutlich größer. Und das Ende vom Lied? Es war und ist ihm zu teuer, sich ein solches System selbst zu kaufen.
Moin,
ich hab die Fullsize und hatte mir dafür ein möglichst leichtes Case bauen lassen (kein Dockhouse, keine Rollen). Das Ganze wiegt nun knapp 40 Kilo und wird von mir meist alleine bewegt; auch die Treppe in den heimischen Proberaum hoch und runter.
Eigentlich hatte ich Ende 2023 auf die WIng Compact gewartet, brauchte dann aber ein Pult und die Compact gabs eben noch nicht. Also wurde es gezwungenermaßen die Fullsize.
40 Kilo und die Größe sind für mich im Rahmen, weniger wäre mir aber natürlich lieber. Daher schiele ich schon ein wenig in Richtung Compact. Ich muss aber zugeben, dass ich mich mit einigen Optionen/Specs der Fullsize sehr gut angefreundet habe:
- Mehrere Faderbänke / Anzahl Fader
- 4 Channel Section
- Custom Control Section
- Show Control Section
Finanziell gibt es aktuell keinen wirklichen Anreiz für die kompakte Version.
Ich spiele mir grade vor dem inneren Auge durch, wie ich eine Compact konfigurieren würde. Am Ende ist es natürlich eine EInschränkung gegenüber der Fullsize.
Ich habe 2 Gitarren, 2 Keys und Sax, die alle regelmäßig solieren. 5 Fader weg.
Ich habe zudem 3 Lead-Sänger. 3 Fader weg.
Für die Balance im Mix habe ich Gitarren und Keys nochmal auf DCAs und dann einen Mainmix Instrumente und einen Mainmix Vocals. 4 Fader weg.
Ich habe 4 FX Engines, die ich eigentlich auch gerne per Fader immer Zugriff habe. 4 Fader weg.
Das ginge im Grunde schon, aber ich müsste eben priorisieren was auf die Hauptarbeitslayer kommt und wo ich Layer switchen muss.