Tobias:
Natürlich ist es technisch ein Line-Array, da die Speaker dicht an dicht und sortenrein übereinander angebracht waren. Es waren bestimmt 5 oder 6, so genau weiß ich das nicht mehr.
Welchen Frequenzbereich die Lautsprecher abdeckten, weiß ich natürlich nicht, aber ich sage mal im vermutlichen Einsatzbereich bis 1000Hz war das eine kohärente Wellenfront. Aus meiner Sicht spielt das Horn oder, sagen wir mir die seitliche Verkleidung der Lautsprecher da keine Rolle.
Wo die Hochtöner waren, weiß ich nicht mehr, ist auch aus dem Foto nicht zu erkennen. Aber die waren bestimmt rechts oder links daneben, und so gesehen ist das natürlich kein mit heutigen Line-Array vergleichbares System.
Beiträge von microsound.de
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Natürlich war das kein Line-Array, den Begriff gab es ja gar nicht.
Aber aus meiner sicht war das technisch gesehen ein Line-Array.
Der Nachteil war offensichtlich, dass die Banane am Stück war, also bestimmt 200kg schwer, das Handling also indiskutabel. Und für jede Banane einen eigenen Hängepunkt etc. (vielleicht waren die auch gestackt) .
Und zur Wiederholung: Sound war genial! -
Clair Brothers S4: Ziemlicher sicher nicht.
Es waren eben keine kubischen Kisten mit unterschiedlichen Systemen vom Bass bis zum Hochton, sondern hornförmige Säulen mit ca. 3-6 gleichartigen Konuslautsprechern übereinander. Wo die Hochtonhörner sich befanden weiß ich nicht mehr. -
18.11.1977, Yes in Heidelberg-Eppelheim, Vorband Donovan.
Ich habe dieses Bild geschossen, auf dem links andeutungsweise dia PA zu erkennen ist. Es waren "sortenreine" Hörner mit übereinander liegenden Lautsprechern, möglicherweise JBL (ich erinnere mich an blecherne Dustcaps). Sound war wie von der Platte (war ja noch vor CD).Weiß jemand, was für eine PA das war?
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Es ging mir bei meinem Post nicht um "Wahrheit", sondern um die Vervollständigung der physikalischen Gesetze für Punkt, Linie, Fläche. Dass die in der Praxis nie reinrassig auftauchen, ist ja klar, z.B. wird auch der Begriff Line Array mit der Suggestion 3dB Abfall oft für eine etwas langgezogene Punktquelle verwendet.
Claus
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Nur der Vollständigkeit halber:
Punktquelle 6dB Abfall je Entfernungsverdopplung
Linienquelle 3db Abfall je Entfernungsverdopplung
Flächige Quelle 0dB(!) je EntfernungsverdopplungDas zur Erklärung, warum die Basswände auch in großer Entfernung noch fühlbar sind.
Claus
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"Unter einer professionellen Band würde ich zB eine verstehen, die international tourt, große Gigs spielt ( durchaus > 5000pax ) , sehr bekannt sind und schon mal richtig fett Gagen aufruft.++"
???
Sorry, da vergisst Du unglaublich viele professionelle und internationale Musiker die eine 3-stellige Anzahl von Gigs pro Jahr vor einem maximal 3-stelligen Publikum (für leider oft auch nur 3-stellige Gagen) spielen.
Und bei denen merkst Du schnell, dass die mit jeder Umgebung zu recht kommen müssen und daher ein nahezu perfektes Soundbild abliefern. Wenn Du Dein Equipment im Griff hast geht es nur darum zu klären, welcher Musiker ist Lead, wer macht Backings, gibt es Besonderheiten und der Grundsound steht.
Manchmal sind dann auch Überraschungen dabei, z.B. eine Sängerin, die keinen Monitor will und Du denkst "selber Schuld, wenn Du falsch singst", und am Ende sagst Du nur "Chapeau, die Frau weiß was sie kann".
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+1 für das e901.
Begründung: es hat XLR-Anschluss, die TQG Verbindung beim Shure ist mir zu fehleranfällig (schon 3 Anschlusskabel verheizt!). -
Nur der Vollständigkeit halber:
Wenn es richtig laut wird, nennt man das irgend wann Knall, Explosion oder so, als Beispiel nenne ich einen Donnerschlag. Das sind dann die großen Schalldrucke, die aber nix mehr mit dem zu tun haben, was im PA-Forum gemeint ist.
Die Physik des Schalls als (lineare) Schwingung ist dann auch nicht mehr anwendbar, z.B. wird die Luft so sehr gepresst, dass sie sich lokal erwärmt, die Ausbreitungsgeschwindigkeit ist schneller als die Schallgeschwindigkeit etc. .
In großer Entfernung beruhigt sich das dann wieder und ist "normaler" Schall, wie wir ihn kennen (siehe - oder besser höre - Donnerschlag). -
Stimmt schon, ich will es mal so sagen:
ich habe für jedes Signal 186dB, kann aber in Summe auf über 1000dB kommen, also viele laute signale summieren ist kein Problem. Problematisch kann es nur werden, wenn ich extrem leise Signale (mit theoretischen 186db SN-Ratio) mit extrem lauten Signalen (186db SN-Ratio) kombiniere, dann verliere ich Information. Bei einer Differenz von 60dB zw. laut und leise habe ich vom leisen Signal nur noch 126dB SN-Ratio. Alles rein theoretisch! -
Kleine Bemerkung am Rande:
Dynamik von 1541dB ist richtig, ich habe aber wegen der auf 31bit beschränkten Mantisse einen fixen Noise-Abstand von maximal 186dB.
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Sorry für OT, aber da kann ich mich da nicht zurück halten.
Beffel:
"Und bei nichtlinearen Vorgängen kommt man ja nicht um die komplexen Anteile herum!"Komplex und nichtlinear haben gar nix miteinander zu tun, die Elektrotechnik ist weitgehend linear UND (mathematisch) komplex!
Und wenn ich schon OT bin:
Begriffe aus unserer gewohnten Umgebung werden oft als Umschreibung für mathematische Konstrukte genommen um Otto Normalverbraucher eine Vorstellung zu geben, um was es geht. Solange man vorsichtig damit umgeht, finde ich das in Ordnung. Wenn z.B. eine Anlage "topfig" klingt, weiß eigentlich jeder, was gemeint ist, wenn ich sage "Buckel bei 800Hz" versteht das eben nicht jeder. -
Hallo zusammen,
ich will eine bestimmte Anzahl Szenen am LS9 verriegeln (klar, geht über das Schloss), und zwar so, dass z.B. nur der admin sie wieder freigeben darf. Und jetzt kommts: alle unbelegten Szenen sollen aber belegt und editiert werden können.
Hat jemend eine Idee, wie so was zu machen ist?Im Voraus vielen Dank,
Claus
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Anderer Ansatz:
Vielleicht spielt die Raumgeometrie eine Rolle. Wenn der Raum leise ist, dann ist er ja oft auch leer, und da können sich die Raum-Resonanzen leichter aufbauen als in einem gefüllten Raum, wo Personen die Geometrie des Raumes stören.
Nur eine Idee, ich grüble immer noch.Viele Grüße,
Claus
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Nein, nein, nein, das kann nicht sein!
Alle Wellen überlagern sich vollständig, da ist kein "schubsen" oder so was ähnliches, egal ob Wasserwelle, Schaukel oder Plattenspieler. Und Resonanzen sind erst mal absolut lineare Phänomene. Die Frage ist also, warum sich ein System mit niedrigerem Pegel leichter aufschwingt als mit höherem Pegel. Irgend was muss bei niedrigerem Pegel anders sein.
Ich gebe zu, ich habe keine schlüssige Erklärung.Viele Grüße,
Claus
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Jens: Plausibel?
Es scheint mir dem Superpositionsprinzip zu widersprechen. Eigentlich sollten sich die Schwingungen überlagern, auch die Erklärung mit der Schaukel hat das gleiche Prolem. Admin hat irgendwie schon recht, es müssen nicht lineare Effekte sein. Aber wo kommt das her?
Ich grüble noch. -
Wie war doch gleich das Thema dieses Threads?
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Ich kann mich guma nur anschließen. Und ich habe auch 2 Buchstaben im Namen, aber das heißt eben nicht, das ich dann auf Grund meiner Vergangenheit alles besser weiß. Und ob das was Besonderes ist, lasse ich mal offen.
Glaubwürdigkeit in diesem Forum erreicht man eben nur, wenn das eigene Verständnis entweder durch Erfahrung oder durch Deduktion aus allgemein Bekanntem so offen gelegt wird, dass diese "Gemeinde" einen Nutzen daraus hat. Und dann merkt man auch mal, dass es jemand anderes besser weiß. Das ist nicht weiter schlimm, man muss es eben nur akzeptieren, auch wenn der andere "nichts Besonderes" ist.
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Zitat:
Der wirkungsgrad vieler heutiger auch teurer kabinetten ist gegenüber alten konstruktionen weit geringer geworden.Das ist viel zu pauschal, und tendenziell eher falsch. Die Lautsprecher sind effizienter geworden, die Systeme kleiner und leichter.
Beispiel: RCF TT08 sticht locker ein altes 12"/1" System aus.
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Möchte mich an das Lob anschließen!
Aufbau, Struktur und Inhalt sind absolut gelungen. Am meisten beeindruckt hat mich der enorme Aufwand, der dahinter steckt, und das alles ohne externen Druck (nur, weil's Spaß macht?!).
Keep on workin'!
Claus