Hallo Leute,
ich denke Philipp sieht das schon etwas arg negativ. Sicher sollte es das Ziel der Entwickler sein ein Konzept anzubieten, daß sich möglichst intuitiv (analog) bedienen läßt. Heißt: Wenn mir der Babysitter mein gewünschtes Setup herstellt, kann ich nahezu autark drauf arbeiten. Nach Woras und meiner Ansicht gibt es sowas ja auch schon
. Für ausgefallene Routinggeschichten muß halt wieder der Aufpasser herhalten. Wenn ich dir ein Setup mit 8 Effekt Send, 8 Auxen, 4 Stereogruppen und ein paar VCA´s gebe, wo ist das Problem, darauf zu arbeiten. Natürlich eine gewissen Anzahl von Fadern vorausgesetzt. Und ich glaube auch, daß der Workflow nicht langsamer ist, als analog...
Vielleicht entwickelt sich die Situation aber auch dahin, wie es z.B. in München bei Lichtpultne schon häufig der Fall ist. Da wird ein Techniker gebucht und ihm mitgeteilt, daß da das Pult x steht. Jetzt sagt er, daß er aber besser auf y zurechtkommt, weil er es selber hat. Dann heißt es: Prima, dann brings doch gleich mit. Geht natürlich nur, wen x und y qualitativ gleichwertig anzusiedeln sind. Das heißt es wird wohl in Zukunft immer mehr Techniker geben, die halt ihr Lieblingspult gleich selber mitbringen. Ich seh da auch kein großes Problem, erstens werden sie immer erschwinglicher (wenn ich denke, was man für ein analoges Pult mit entsprechendem Siderack in der iLive oder SD8 Klasse so ausgeben musste) und außerdem frage ich ja den Schreiner auch nicht, ob er mit der Säge xy auf meine Baustelle arbeiten kann, sondern er bringt seine einfach mit.
Viele Grüße
David Kammerer