Über den Mtx Mode eines Aux Channel hat man quasi einen "Mixer im Mixer".
Wie das bei einer Matrix eben so ist.
Oder ist das beim UI irgendwie speziell? Ich kenne den Mixer nicht.
Über den Mtx Mode eines Aux Channel hat man quasi einen "Mixer im Mixer".
Wie das bei einer Matrix eben so ist.
Oder ist das beim UI irgendwie speziell? Ich kenne den Mixer nicht.
Gar nicht. Das Pult hat ausschließlich Stereokanalzüge.
Denkbar, dass da ein Trafo zur galvanischen Trennung eingebaut ist. Dann sollte es auch ohne Massebezug gehen.
Weiter sogar: DMX *ist* RS485. Oder besser ausgedrückt: Das DMX-Protokoll verwendet als Trägermedium RS485 (so lange man nicht auf Artnet etc. geht).
Das mit dem Featuren von Instrumenten hab ich jetzt auch nicht verstanden. Bis ich das im Plugin hingedreht habe, hab ich doch schon drei Mal den Fader passend geschubst.
Bei fertigen Stereotracks (Halbplayback) mag das aber ne sinnvolle Lösung sein. Oder bei Stereo-Edrum.
Oh ja, ich mag die Teile. Vor allem die kleinen hex-Dinger. Sowas hab ich immer dabei. Ist mein Netzwerk-Schweizer-Messer. Von (aktivem) Spookie zum Verlängern von Netzwerkkabeln über Mini-Switch bis zum ausgewachsenen VPN-Router geht da alles. ![]()
Wobei ich jetzt nen Mikrotik nicht einfach jedem Nicht-ITler in die Hand drücken würde. Die Dinger zu bedienen ist schon etwas Anderes als ne Fritzbox einzustellen oder auch die meisten anderen professionellen Router, die ich so kenne. Wobei man mit dem Quickset natürlich auch ne fritzboxartige Grundkonfiguration bekommt. Trotzdem - gaaanz andere Baustelle. Für "Uneingeweihte" gibt's bedienerfreundlicheres.
Ich glaube, die Zielgruppe dieser Fritzbox-Rackwannen sind eher Firmen, die so klein sind, dass sie bei ihrem Vodafone-Business-Anschluss über Kabel oder DSL ne Fritzbox bekommen, andererseits aber doch so groß, dass sie einen Netzwerkraum und eigene Infrastruktur inklusive eigenes WLAN haben. Da dürfte die Box hauptsächlich als Modem laufen und alles nicht Benötigte wie z. B. das interne WLAN der Box abgeschaltet oder zumindest ungenutzt sein.
Für VA-Techniker, die ne Fritzbox als Router nehmen, ist das eher nicht gedacht.
Beim X32 geht der Gain analog auch nur bis +45dB. Ich hab aber noch nie geschaut, ob der sich aus höheren Gaineinstellungen im Kanal ergebende digitale Trim auch beim direkten Routing von den Preamps zu einem Ausgang (AES, Card) dort auch mit eingerechnet wird.
Das wird mit einer Ader nicht gut funktionieren. Das Mikro sollte symmetrisch übertragen werden. Nimm als Kopfhörer-Ground den Gesamtschirm vom Kabel und nutze das freie Adernpaar fürs Mikro.
Vorverstärker würde ich nicht. Das würde den Signal-Rauschabstand zwar auch verbessern, aber wenn ich die Wahl hätte, würde ich symmetrisch bevorzugen, weil es besser funktioniert.
Der Trafo im ART T8 hat aber doch garkeine Mittenanzapfung. Von daher habe ich doch trotz XLR-Stecker, bei dem ja laut Schaltbild auch nur zwei Adern belegt sind (abgesehen von der Brücke zum Klinkenausgang) keine symmetrische/balanced Übertragung mit Hot, Cold und Masse wo die Signale phasengedreht übertragen werden und sich so die Einstreuungen auslöschen könnten. Ja, Ein- und Ausgang sind durch den Trafo galvanisch getrennt, und das Mischpult erwartet symmetrisch bei einem XLR-Eingang und versucht es auch so zu verarbeiten aber das Signal wird ja nicht phasengedreht vom ART T8 gesendet und damit habe ich doch trotzdem auf der vollen Strecke eine unsymmetrische Übertragung die Störanfällig ist. Oder habe ich grade einen ganz ganz großen Knoten im Kopf?
Wozu sollte denn die Mittenanzapfung gut sein? Natürlich hast du am Trafoausgang ein symmetrisches Signal.
Die Mittenanzapfung bräuchte es, wenn man Phantomspeisung draufbringen wollte.
Unabhängig davon, ob Pult und Bühne aus der selben Steckdose gespeist werden (was ich dingend empfehlen würde - am besten Stromkabel zusammen mit dem Multicore von vorne zum FOH ziehen und gut ist) - lasst mal den PE in der Versorgung der Bühne und des FOH prüfen.
Wenn du schreibst, es hat ohne wirkliche Änderung vor Monaten angefangen und wird immer schlimmer, sehe ich nur drei Möglichkeiten:
1) In mindestens einem der Trafos ist die Entstörung kaputt
2) Eine sonstige externe Einstreuung ist dazugekommen, möglicherweise sogar von außerhalb des Gebäudes)
3) Eine Seite der Installation (Bühne oder FOH) hat schlechte Erde und somit Floating Ground (das wäre dann der PE)
Warum jetzt mit dem PE anfangen? Einfach weil's am einfachsten ist, das vom Eli messen zu lassen, und außerdem (falls da was wäre) das Ganze durchaus auch sicherheitsrelevant wäre!
Was sind das eigentlich für Faderkistchen, die man da an der Keyboardburg und beim Drummer sieht, mit dem Multipinstecker hinten drauf? Die ersten Personal Mixer?
Muss man sowas denn überhaupt verstärken? Große Blaskapelle, kleine Zuschauertribüne - das sollte doch akustisch schon laut genug sein.
Wahrscheinlich lässt sich das Problem mit einem einfachen übertragerlosen Dämpfungsglied beheben.
Entweder selbst löten http://www.uneeda-audio.com/pads/
oder fertig als JTS MA-123
Oder so.
Das Wichtigste wäre wahrscheinlich, erst mal zu wissen, was man erreichen will, und welche Wege es dazu gibt. Und zu erkennen dass Line Out in Mic In eine mindestens suboptimale Lösungsmöglichkeit darstellt.
Ich hab mal geschaut und bin auf die Neutrik NA 2 F-J-TX gestoßen.
Könnte die Box die Lösung meines Problems darstellen?
Mich haben die Lösungsansätze doch sehr ans Re-Amping erinnert.
Wozu? Du hast einen symmetrischen Line-Ausgang (XLR-Out der X32-Stagebox) und willst dieses Signal an einen Mixer übergeben. Bei den gängigen Kleinmixern à la Xenyx hast du zwei sinnvolle Möglichkeiten. Entweder du benutzt auch einen Line-Eingang oder aber einen Mikrofoneingang.
Nimmst du einen Mikrofoneingang, brauchst du eine DI-Box, die Impedanz und Pegel auf ein für diesen verträgliches Maß bringt. Sollte die DI-Box keinen XLR-Eingang haben, brauchst du dafür einen Adapter XLR female auf unsymmetrische Klinke.
Nimmst du einen Line-Input, brauchst du erst mal keine DI. Da die Line-Inputs bei diesen Kleinmixern aber meistens als symmetrische Klinke vorliegen, brauchst du einen Adapter XLR female auf symmetrische Klinke.
Für den Fall, dass du einen XLR-Eingang als Line In verwenden kannst (oft möglich, wenn der Mixer ein 20dB-Pad im Eingang hat - haben diese Kleinmixer aber in den seltensten Fällen), brauchst du nur das Kabel.
Die Massetrennung, die ein Übertrager ermöglicht, brauchst du nur, wenn es brummt. Der Übertrager ermöglicht es dir aber nicht, das Line-Signal der Stagebox in einen Mikrofoneingang einzuspeisen. Der Pegel wäre immer noch viel zu hoch.
Dein Problem war deiner Beschreibung nach aber ein Pegelproblem. Also sorge erst mal dafür, dass du den korrekten Eingang benutzt. Sollte es dann noch Probleme geben, kommen DI-Box oder Line-Übertrager ins Spiel.
Ah ja. Das ist manchmal etwas verwirrend wenn bei moderierten Usern die Beiträge später freigeschaltet werden.
Sorry fürs Missverständnis.
Das hat doch mit X32 gar nix zu tun. Der analoge Xenyx-Mixer kann am XLR-In keinen Linepegel.
Mann könnte jetzt am X32 den Output gaaaanz weit runterregeln. Das wird aber ziemlich rauschen.
Hab ich jetzt bisher nicht als so problematisch erlebt. Aber man könnte ja Notebook samt Adapter in einem entsprechend dimensionierten Koffer einbauen und dowohl Notebook als auch Adapter so fixieren, dass da nix passieren kann.