Beiträge von robert müller
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Ich hab gerade nochmal genauer recherchiert. Optokoppler sind tatsächlich nicht vorgeschrieben. Ich hab mir früher mal gemerkt: "Hochwertige Interfaces haben Optokoppler drin." Das ist wohl im Laufe der Zeit in meinem Hirn verrutscht zu: "Optokoppler sind Pflicht."
Schaden tun sie jedenfalls nicht - wir haben es ja bei DMX mit einem mehr oder weniger weitläufig verlegten Feldbus zu tun.
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Wie sollen denn BEIDE Seiten der Leitung per Optokoppler getrennt sein?!? Der muss ja auch irgendwo seine Betriebsspannung her bekommen...!
Du kannst z. B. bei einem PC-Interface die Betriebsspannung für die DMX-Anschluss-Seite (also alles "hinter" dem Optokoppler) mit einem separaten Netzteil erzeugen. Oder dein Lichtpult hat separate Abgriffe am Netzteiltrafo für beide Seiten. Es gibt aber auch entsprechende Bausteine, die dir aus einer Eingansversorgung eine davon getrennte Ausgangsversorgung erzeugen.
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Sorry, ich hab das auf die Signalleitungen bezogen. Die sollten meines Wissens bei Sender und Empfänger galvanisch getrennt sein, normalerweise über Optokoppler.
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DMX-Sender haben - wenn sie normkonform gebaut sind - auch Optokoppler zur Trennung drin. Es gibt aber meines Wissens einige billige USB-DMX-Adapter, die sich das sparen. Die sind mMn aber auch nicht für echten Produktivbetrieb geeignet, da man sich damit, wenns blöd läuft, mit einer entsprechenden Einwirkung auf den DMX-Bus (ESD!) auch mal ganz schnell den Rechner grillen kann, an dem das Interface hängt.
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IDN: Microsoft-Patchdays der vergangenen 2 Jahre. Mit mittlerweile nahezu 100%iger Treffsicherheit machen die dabei irgendwas kaputt, was man im Firmennetz braucht. Aber einspielen muss mans auch meist am besten gestern, weil in letzter Zeit immer Fixes für Sicherheitslücken dabei sind, für die schon vor aktiven Angriffen gewarnt wird.
Im nächsten Leben werd ich Holzfäller...
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...vor allem eine Nonfuktionale!
Erstmal müssten die DMX-Ströme synchronisiert werden, was schon deshalb nicht trivial ist, da der Datenstrom nicht zwangsweise eine bestimmte Wiederholungsfrequenz hat. Je nach Gerät/Hersteller werden da nur x Kanäle übermittelt und nicht alle 256/512 Kanäle und die länge des Breaks (Pause nach allen zu übertragenden Kanälen) uneinheitlich ist.
Dass da gepuffert werden muss, versteht sich doch von selbst. Ich dachte, das wäre klar.
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Aus technischer Sicht würde ich davon abraten. Zwei Ausgänge, die 'gegeneinander' arbeiten sind nie gut für das Material. Um das technisch (nicht funktional !) sicher zu lösen, müsste man zwei Eingangswandler haben, dann die beiden Signale addieren (z.B. ein Oder Gatter) und dann wieder auf DMX wandeln.
Das wäre dann quasi ein einfacher DMX-Merger. Gut, das ist nicht HTP und nicht LTP, sondern eine neue noch ungebräuchliche Betriebsart.

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Alternativ könnten wir beim Strom von der Marktwirtschaft weggehen und mit Staatsunternehmen arbeiten. Tatsächlich würde ich das für Bereiche der Daseinsvorsorge bevorzugen, Strom, Wasser, Gesundheit, öffentlicher Transport (Bahn, ÖPNV). Ist eine Überlegung wert, nachdem die Versuche der Privatisierung bis jetzt nicht so gut gelaufen sind.

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...und das Namenlose Crew-Mitglied in Blauem Shirt der Star Trek Classic, welches bei einem Außeneisatz immer dabei war, kam nie zurück

Sorry nee, das kann man so nicht stehen lassen.
- Das "namenlose Crewmitglied in blau" ist Christine Chapel, Krankenschwester auf McCoys Station und dargestellt von Majel Barret-Roddenberry, spätere Ehefrau von Star-Trek-Schöpfer Gene Roddenberry.
- Die Jungs, die vom Außeneinsatz nicht zurückkommen, haben rote Shirts.
Ich weiß gar nicht, über was davon ich mich gerade mehr aufregen soll.


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Ich sach ma so: Nach meinem Empfinden unterscheidet sich die Yamaha-Philisophie nicht so sehr von der des X32. Ich hab beim X das Gefühl, die haben eigentlich ein LS9 nachgebaut und noch ein paar gute Ideen von anderen Wettbewerbern mit eingebaut. Wenn du X32 kannst und beim Job ein bisschen Zeit zum Einarbeiten hast, sollte das gut von der Hand gehen.
Der Tipp mit dem Editor ist Gold wert!
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Man wird ohne irgendwas "Zentrales" nicht auskommen. Nehmen wir mal an, es gäbe keine Großkraftwerke mehr, die primär Energie erzeugen. Jeder hat nen Schwung Solarpanels auf dem Dach und ein Windrad im Garten. Entweder hat jeder auch einen ausreichend großen Energiespeicher, um damit komplett autark zu sein und ist vom Netz komplett getrennt, oder eben nicht.
Da das Szenario der kompletten Autarkie derzeit noch extremst unrealistisch ist, gehe ich mal von Fall 2 aus. Man will also im Falle einer Dunkelheit mit Windstille den dann benötigten Strom irgendwie aus dem Netz beziehen. Andersrum will man natürlich seinen zu viel erzeugten Strom einspeisen.
Es braucht also mindestens zentral gemanagte Speicher(kraftwerke). Und es braucht eine zentrale Steuerung der ganzen dezentralen Anlagen, damit nicht zu viel eingespeist wird.
Wahrscheinlich wird es aber auch darauf hinauslaufen, dass man auch noch ein paar Grundlastkraftwerke braucht.
Es braucht also:
- Zentrale Netzsteuerung
- Zentrale Steuerung der dezentralen Erzeuger
- Zentrale Steuerung der Speicher- oder Grundlasteinrichtungen
Gerade der zweite Punkt ist technisch nicht trivial. Das fängt schon dabei an, festzulegen, wer jetzt wie ausgesteuert wird, und geht bis zu den Problemen, die in der Praxis immer wieder auftreten, wenn Geräte unterschiedlichster Hersteller in einem gemeinsamen Verbund laufen sollen. Die kleinen Nickligkeiten, wenn Hersteller A die Spezifikation des Steuerprotokolls leicht anders interpretiert als Hersteller B, kennt man ja zur Genüge aus anderen Bereichen.
Wenige zentrale Erzeuger sind dagegen deutlich einfacher zu handhaben.
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Es gibt ja Umsetzer für ADAT auf Übertragung per symmetrischer Doppelader, appsys baut ja z. B. sowas. Geht auch nicht ohne Bauteile, aber ich vermute mal, dass man das mit den gängigen Treibern, die auch für AES/EBU verwendet werden, sehr einfach realisieren kann. Je nach Budget kann das durchaus auch eine Lösung sein, wenn Dante finanzieller Overkill ist.
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Es ist doch mit Funk wie mit allem anderen auch:
Es hat seine Vorteile (keine/weniger Kabel oder diese halt an anderen Stellen, wo sie weniger ungünstig im Weg sind) und seine Nachteile (einfacher zu stören).
Wenn die VA so wichtig ist, dass da nix passieren darf, macht man es halt anders (Kabel) oder trifft Sicherungsmaßnahmen (z. B. zweiter Funk in anderem Frequenzband als Redundanz).
Beim Spezialfall WLAN kommt halt noch die notwendige Netzwerksicherheit obendrauf.
Am Ende alles Abwägungssache.
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Um mal die Originalfrage zu zitieren:
ZitatNeugierige Frage - Wie bekommst Du acht Kanäle (also vier mal AES/EBU) und ein 100mbit Signal ohne zusätzliche Elektronik auf eine gemeinsame
Cat-Strippe adaptiert?
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Und wie macht man mit den vier freien Adern 4xAES?
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Woran machst du das hohe Risiko fest?
Das Risiko besteht bei KKWs nicht nur im Hier und Jetzt, sondern auch lange lange in der Zukunft (okay, das Zukunftsrisiko ist strenggenommen ein anderes). Der Abfall aus den Kraftwerken (und sogar Teile der Kraftwerke selbst, nachdem Teile ersetzt wurden bzw. das Kraftwerk stillgelegt wurde) müssen über sehr sehr lange Zeiträume sicher gelagert werden. Das würde ich schon als nicht zu vernachlässigenden Faktor sehen. Je länger ein Risiko besteht, desto höher ist auch die Eintrittswahrscheinlichkeit.
Aktuell schafft die Menschheit es ja nicht mal, noch laufende Kraftwerke sicher zu halten (siehe Saporischschja).