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  2. hendrik gundlach

Beiträge von hendrik gundlach

  • Kauftipp kleine Budget Band-PA: DAP oder HK oder Eigenbau

    • hendrik gundlach
    • 20. Mai 2008 um 19:09

    @ hunterstudios: Das mit Sebstbau ist so eine Sache: haben wir noch nie gemacht, sind alle keine begnadeten Handwerker, haben weder Werstatt noch Werkzeug. Deswegen lassen wir die Finger davon.

    @ yamaha4711: Jetzt habe ich das mit dem Stress verstanden. Natürlich wollen wir nicht dauernd die HT wechseln. Wir haben aber auch vor, alles über Aktivweiche und EQ bzw. Controller zu betreiben und uns von der "Schmerzgrenze" fernzuhalten.

    Ich habe auch einige PN bekommen und es steht jetzt so: DAP X-Serie ist aus dem Rennen. HK Premium PR:O ist nach wie vor interessant, da ich hierzu auch ein günstiges jung-gebraucht-Angebot habe. JBL JRX ist auch neu günstiger zu haben als oben angegeben - hat aber schlechtere Leistungsdaten, was mich unsicher macht. SK 212 mit zunächst nur 2 18-er Subs ( z.B. RCF ESW 1018 derzeit im Angebot) scheint wohl am leistungsstärksten und "amtlichsten" zu sein, aber schießen wir damit nicht vielleicht mit Kanonen auf Spatzen? D.A.S. DS 12 + Sub 18F steht derzeit im b2b und liest sich gut - aber anscheinend hat das hierzulande niemand in Gebrauch - ich finde dazu keinerlei Bericht, Meinung oder Test. HK und JBL wäre neu mit Garantie, die anderen Sachen wären gebraucht. Alles bewegt sich im Rahmen 1.200 bis 1.700 € für 2 Tops und 2 Subs, was genau passt, da wir ja auch noch etwas Zubehör brauchen.

    Wie würdet ihr entscheiden?

    Viele Grüße,
    Hendrik

  • Kauftipp kleine Budget Band-PA: DAP oder HK oder Eigenbau

    • hendrik gundlach
    • 20. Mai 2008 um 13:49

    @ Jonnytrance: Danke. SK 212 kommt in die engere Wahl. Dazu wurden mir 2 D.A.S Sub 18F angeboten. Kosten gebraucht so viel wie die DAP X-18B neu bei vergleichbaren (theoretischen) Leistungsdaten. Mhm, sind die D.A.S so viel besser, dass es sich lohnt, auf die Garantie zu verzichten?

    @ hunterstudios: Auch danke. Das wäre preislich interessant. Aber ich muss gestehen, dass wir nicht an "selbst bauen" gedacht haben sondern nur an "selbst Gebautes kaufen".

    Viele Grüße,
    Hendrik

  • Kauftipp kleine Budget Band-PA: DAP oder HK oder Eigenbau

    • hendrik gundlach
    • 20. Mai 2008 um 10:18

    Hallo,

    danke.

    yamaha4711: Nun ja. Grundsätzlich gebe ich Dir recht. Aber sind die genannten Teile denn wirklich "unbrauchbar billig"? Für Hobbygrät ist das in meinen Augen doch schon ganz schönes Geld.

    Ich sehe auch nicht, wo die Teile bei uns Stress bekommen sollten. Wir wollen damit weniger als 10 mal im Jahr spielen. Und verglichen mit dem zusammengestückelten wirklichen Schrott, den wir nun schon ein paar mal benutzt haben und den wir dabei auch nicht zerstört haben, kommt mir das genannte schon fast wie das Schlaraffenland (des kleinen Mannes) vor.

    Aber Dein Vorschlag ist interessant. Du meinst also, JBL JRX ist bei nur kleinem Aufpreis deutlich wertigeres und tauglicheres Material. Danke, das ist doch mal 'ne Aussage!

    Dazu aber noch eine Frage: Ist es also so, dass mir nur wegen meiner mangelnden Erfahrung ein System mit 2,1 kW (DAP X) attraktiver erscheint als eins mit "nur" 1,1 kW (JBL JRX)?

    Bisher hatte ich meistens 15-Zöller im Einsatz und dabei oft Probleme, die Stimmen (Sprechen und Gesang) präsent und deutlich zu bekommen. Daher habe ich nun nach Systemen mit 12-Zöllern gesucht, da mir diese gerade dafür geeigneter erscheinen. Muss ich mir diese Sorgen bei der JRX 115 nicht machen?

    @ TON UND LICHT: So beschrieben, klingt die sk 212 wirklich attraktiv. Gewicht und Sperrigkeit ist bei unseren wenigen Einsätzen kein Thema. Wir sind 7 Leute, die mit anpacken.

    Das Angebot reizt mich jetzt also tatsächlich. Nur, kann ich 2x SK 212 mit einer Zeck PT-7 antreiben? Ich finde nirgends lesbare Infos, was ein Verstärker für die Teile so hergeben sollte.

    Viele Grüße,
    Hendrik

  • Kauftipp kleine Budget Band-PA: DAP oder HK oder Eigenbau

    • hendrik gundlach
    • 19. Mai 2008 um 19:29

    Hallo Julius,

    so, ich habe mich jetzt mal in das Thema SK212 reingelesen. Leider bin ich nicht viel schlauer geworden. Das scheinen aber sehr leistungsstarke Boxen zu sein. Jedoch laut vielen Meinungen dazu wohl nicht so recht für unsere Anwendungen geeignet. Schließlich heißt es, das sie vor allem für outdoor und in Zelten gut sind. Und was für Bässe würden passen? und reichen unsere Verstärker dann noch aus? Und, bin ich am Ende dann nicht doch bei über 2k€ und müsste außerdem überhaupt erst mal nach den passenden gebrauchten Bässen suchen?

    Sagt mir doch bitte einfach mal was über DAP X im Vergleich zu HK Premium PR:O im Vergleich zu besagten Eminence-bestückten Eigenbauten! Oder nennt mir Alternativen, die man tatsächlich momentan kaufen kann und die innerhalb des Budgets bleiben: mit Frequenzweiche, Kabeln und einem 6HE-RackCase liegt das bei insgesamt max. 2k€.

    Viele Grüße,
    Hendrik

  • Kauftipp kleine Budget Band-PA: DAP oder HK oder Eigenbau

    • hendrik gundlach
    • 19. Mai 2008 um 17:47

    Hallo Michael,

    wir sind schon so weit, dass wir einen Teil unserer paar Veranstaltungen mit geliehenem Material und auch einem Techniker dazu machen.

    Es gibt da aber immer noch ein paar Ganz-ohne-Budget-Veranstaltungen, die wir aus Spaß an der Freude dennoch gern bestreiten möchten. Da tut uns aber ehrlich jeder Euro weh und jede der genannten Alternativen ist sicher besser, als gar nicht zu spielen.

    Mein persönlicher Favorit in dieser Auswahl ist die Kombination DAP X-12T + DAP X-18B. Vernünftigen Umgang mal vorausgesetzt, sollte die doch einen dem Geld entsprechenden Dienst tun, oder? Ich stütze mich da auch auf die Testergebnisse der DAP X-Serie von Wurst Werner.

    Gibt es denn nicht auch Argumente, die uns tatsächlich bei der Entscheidung helfen? "Alles Schrott" mag für Profis eine legitime Meinung hierfür sein, hilft uns aber nicht weiter.

    Gruß,
    Hendrik

  • Kauftipp kleine Budget Band-PA: DAP oder HK oder Eigenbau

    • hendrik gundlach
    • 19. Mai 2008 um 16:49

    Hallo liebe Profis,

    wir möchten für unsere Amatuer-Cover-Band (CCR u.ä.) eigene Frontboxen für kleine Veranstaltungen (unter 200 Pers.) anschaffen.

    Uns stehen eine Zeck PT-5 (1x 1360W/ 4 Ohm für 2 Subs im Mono-Betrieb) und eine Zeck PT-7 (2x 450W/ 8 Ohm für 2 Tops) zur Verfügung. Tops und Subs sollen aktiv getrennt werden, Weiche muss aber auch erst noch gekauft werden.

    Angesichts unserer knappen Kasse denken wir an folgende verfügbare Alternativen:

    - PA Topteile mit je einem 12" eminence delta und einem 1" Eminence emd2002/ 400 Watt R.M.S. + Subs mit 1 x 18“ Eminence Speaker 600 W 8Ohm (beides gerade hier bei b2b im Angebot) oder
    - DAP X-12 + DAP X-18B oder
    - DAP X-12T + DAP X-18B oder
    - HK Premium PR:O 12 + HK Premium PR:O 18S

    Das sind also 4 Möglichkeiten in der Preisklasse 900,- bis 1700,- € (aufsteigend sortiert).

    Stellt Euch vor, Euer Budget würde nicht mehr hergeben und Ihr wolltet aber auch nicht mehr lange warten oder sparen - wie würdet Ihr Euch entscheiden?

    Wir sind unentschlossen und ratlos und uns fehlen sowohl die (organisatorischen) Möglichkeiten als auch die wirklich große Hörerfahrung für eigene Vergleichstests.
    - Sind vielleicht die Neuanschaffungen der gebrauchten Emminence-Selbstbauklasse sowieso vorzuziehen oder doch eher umgekehrt?
    - Die DAP X-Serie hat ja gute Kritiken bekommen - ist die HK Premium PR:O-Serie trotzdem noch so deutlich besser, dass sich der Aufpreis lohnt?
    - Macht die DAP X-12T der anderen ohne T gegenüber wirklich in Klang und Lautstärke deutlich mehr her?
    Kurzum: ist es in der Preisklasse sowieso fast egal, wie wir uns entscheiden, weil die Unterschiede marginal sind, oder gibt es in dieser Liste einen deutlichen Favoriten?

    Wir freuen uns über jede Meinung und jeden Tipp.

    Gruß,
    Hendrik

  • was macht man mit diesen effekten?

    • hendrik gundlach
    • 4. März 2008 um 13:32

    Hallo,

    stimmt so weit. Composer ist ein 2-Kanal-Kompressor/ Gate/ Limiter, Virtualizer ist ein 2-Kanal-Multieffekt.

    Wir haben beides für unsere Amateur-Rockband im Einsatz (Probearum und Klein-Gigs mit eigenem Material). Sie tun beide, was sie sollen, sind einfach zu bedienen und reichen qualitativ für die genannten Ansprüche aus.

    Was ein Hobby-DJ damit in seinem Rack sollte, weiß ich allerdings nicht, außer mal ein bischen Hall auf die Ansagen zu geben, oder den Pegel etwas zu heben bzw. auszugleichen und zu begrenzen, wenn die Partygäste zu einem Spiel abwechselnd mit dem Mikro durch den Raum rennen. Vielleicht könnte man auch witzige Einlagen einbauen, bei denen man die Stimme oder Einspielungen mit Effekten stark entfremdet.

    Viele Grüße,
    Hendrik

  • Kalkulation Amateur-Tanzband in Koop. mit PA-Firma - Tipps

    • hendrik gundlach
    • 1. März 2008 um 10:58

    Danke, ich glaube, jetzt hat es bei mir "Klick" gemacht. Im Job kenne ich das ja (freier Software-Entwickler im "Projekt-Hopping"). Na klar, das kann mit der Musik natürlich auch nicht viel anders sein. Wobei ich sagen muss, dass in der Software-Entwicklung der "klassische Weg" komischerweise immer noch schwerer wiegt und mehr bringt - das ist ja fast schon pervers, dass andere Branchen da schon weiter sind. :roll:

    Wir hatten gestern Abend ja hier den regionalen Musiker-Stammtisch mit den "alten Barden", die in den 60-er bis 80-er Jahren die Tanzlokale bespielt haben - nach dem, was ich da gehört habe, weiß ich jetzt, warum meine "reiferen" Musikerkollegen so gar keinen Plan haben, wie man an bezahlte Gigs kommt. Die hatten früher (hier im Osten) ihre Einstufungskommission, die einmal im Jahr festgelegt hat, wieviel Gage sie zu nehmen haben bzw. dürfen - und das hat dann ohne Diskussion auch jedes Sonntags-Nachmittags-Eiskaffee bezahlt, selbst bei Regen und ohne Gäste - ging ja letzten Endes eh alles über die Staatskasse und keiner hatte irgendein Risiko.

    Mannoman, da hab ich mir aber was vorgenommen, die aus ihrem Dornröschenschlaf mit so schönen Träumen von der guten alten heilen Musiker-Welt aufzuwecken.

    Sport frei!
    Hendrik

    (Edit wegen schlechter Rechtschreibung auf Grund üblicher Freitag-Nacht-WasSindWirFürTolleKumpelAmTresen-Nachwirkungen)

  • Kalkulation Amateur-Tanzband in Koop. mit PA-Firma - Tipps

    • hendrik gundlach
    • 1. März 2008 um 10:18

    Hallo,

    interessant für uns wäre jetzt, wie oft denn dieses "bei Bedarf" ist. Stellt das wirklich die Basis der "Neukunden-Aquise" dar oder macht Ihr das nur ab und zu, weil's einer so möchte, bekommt aber die Masse der Aufträge auf anderen Wegen ("ich kenn einen, der einen kennt" oder "ruf da mal an, die sind gut" oder "die waren das letzte mal gut, die nehm ich wieder")?

    Ich habe bis gestern wirklich nicht gedacht, dass das Inet tatsächlich so wichtig ist und Aufträge bringt. Ich dachte, da gucken wenige Leute eben mal nebenbei rein und es gehört halt zum "guten Ton", auch eine Adresse zu haben.

    Ich bin wohl, obwohl der Jüngste in der Band, doch auch schon ziemlich alt oder zumindest altmodisch in meinen Vorstellungen, wie die Welt so funktioniert.

    Aber genau so, wie hunterstudios das schreibt, hab ich mir das auch gedacht: möglichst überall eine Info-CD, bzw. DVD + Visitenkarte hinterlassen. Das ist also schon der richtige Weg, der üblich ist und funktioniert, oder?

    Viele Grüße,
    Hendrik

  • Kalkulation Amateur-Tanzband in Koop. mit PA-Firma - Tipps

    • hendrik gundlach
    • 29. Februar 2008 um 13:44

    Danke für das verbale Schulterklopfen. So schnell verzweifle ich schon nicht. :wink:

    Da sind wir mittlerweile ja fast schon OT geraten, aber auch diese wertvollen Tipps wirken sich ja letztendlich irgendwie auf das Thema Cash aus und stellen somit wohl das "Co" im Namen dieses Bereichs dar.

    Noch etwas:
    Ich denke, dass wir die Präsentationsmappe aber doch schnell brauchen, denn ich weiß sonst nicht, was ich potentiellen Auftraggebern nach einem erfolgreichen Telefonkontakt oder bei einer persönlichen Vorsprache an die Hand geben soll, damit er sich erinnert und unsere Daten hat.

    Ich hatte mir das so vorgestellt, dass ich auf Grundlage der Liste, die ich zusammengetragen habe, auf der viele Vereine, Firmen, Behörden, Kneipen und Veranstalter stehen, die für Veranstaltungen aller Art hier in der Gegend verantwortlich zeichnen, in den nächsten Wochen nacheinander mit allen zunächst telefonisch Kontakt aufnehme und uns kurz vorstelle bzw. einen persönlichen Termin mit einem Entscheidungsträger vereinbare.

    Oder ist so etwas in der Branche unüblich und richtet eher Schaden an?

    Natürlich haben wir schon ein paar persönliche Kontakte, die wir parallel nutzen werden, aber nur auf diesem Weg und mit der Hoffnung, dass irgendwann schon jemand aktiv auf uns zu kommen wird, wird unser "Markteinstieg" wohl doch eher sehr mühselig und zum Glücksspiel.

    Vielleicht könnt Ihr mir nun auch dazu noch etwas sagen: Wie und mit welchem Material kann ich aktiv auf Veranstalter und andere potentielle Auftraggeber zugehen?

    (Ich hoffe, das sprengt jetzt nicht endgültig den Rahmen dieses Forums, aber: Auch wenn ihr hier jetzt Hobby-Musiker beratet - es geht ja dabei auch immer gleichzeitig um eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für einen Eurer Kollegen :D :wink: )

    Viele Grüße,
    Hendrik

  • Kalkulation Amateur-Tanzband in Koop. mit PA-Firma - Tipps

    • hendrik gundlach
    • 29. Februar 2008 um 11:32

    Ok, ok,

    Ihr habt mich überzeugt. Eure deutlichen Hinweise, vor allem auch per PN, haben mir klar gemacht, dass an der Website doch dringend etwas getan werden muss.

    Ein komplettes Redesing wird nicht so schnell gehen, aber die Texte, Grafiken und Fotos werde ich in den nächsten Tagen "kundenorientiert" überarbeiten. Die eher privaten Inhalte und Schnappschüsse kann ich ja dann im Weblog unterbringen.

    Und bumms - da haben wir's: Schon mach ich mir Stress... :shock:

    Gruß,
    Hendrik

  • Kalkulation Amateur-Tanzband in Koop. mit PA-Firma - Tipps

    • hendrik gundlach
    • 29. Februar 2008 um 09:41

    Tja, das stimmt tatsächlich, es ist die erste selbstgebastelte Homepage, wenn auch eines fast 2,5 x 16-Jährigen.

    Da habt Ihr natürlich vollkommen recht. Für ein paar professionell anmutende Bandfotos haben wir schon Kontakt mit einem Fotografen aufgenommen und werden die also demnächst haben. Für ein Demo schwebt uns eine kurze DVD mit ein paar Infos und Trailern von 2, 3 Veranstaltungen vor. Das werden wir sicher bis zum Sommer auch realisiert bekommen. Bis dahin muss eine Info-Mappe genügen, die wir zusammenstellen, so bald die Fotos da sind.

    Für eine zumindest halbwegs professionelle Website fehlt uns noch der passende Partner. Da wir wirklich noch gar kein Geld in der Kasse haben, sind wir halt bei all diesen Dingen noch darauf angewiesen, dass uns das entweder jemand als Freundschaftsdienst oder auf der Basis "eine Hand wäscht die andere" macht.

    Ich denke aber, dass wir mit der Homepage, so wie sie ist, zumindest niemanden wirklich "vergraulen". Angesichts der Musik, die wir machen und wo wir jetzt stehen, darf es meiner Meinung nach auch in unserer Außendarstellung ruhig noch etwas "altbacken" und privat-fröhlich zugehen. Mehr haben wir halt wirklich noch nicht vorzuweisen und so sind wir halt.

    Es geht nun mal nicht alles auf einmal. Die Erkenntnis, dass wir so wie bisher nicht mehr weiter machen können und wollen, ist ja auch noch ziemlich frisch. Diesen etwas marktorientierteren Blick auf uns selbst und ein etwas professionelleres Selbstverständnis müssen wir eben wirklich erst noch lernen. Dabei habt ihr auf jeden Fall schon mal sehr geholfen. Ich versichere Euch, dass ich den gesamten Fred morgen zur Probe allen Bandkollegen säuberlich ausgedruckt auf den Tisch und ans Herz legen werde.

    Danke,
    Hendrik

  • Kalkulation Amateur-Tanzband in Koop. mit PA-Firma - Tipps

    • hendrik gundlach
    • 28. Februar 2008 um 16:58

    @ hunterstudios:

    Das kann ich mir schon vorstellen (Firmenevent und doppelte Gage) und werd's hoffentlich auch erleben. Damit wäre dann der Aufwand für den kostenlosen Freundschaft-Gig zur nächsten Fußballer-Siegesfeier gleich mit bezahlt. So wäre uns das schon recht.

    @ mringhoff:

    Gut. Danke. Ich werde auf jeden Fall jetzt erst mal mit diesen Preisen an die Veranstalter herantreten, die für "Musik gegen Geld" in Frage kommen. Von den anderen Sachen haben wir genügend Möglichkeiten, wollen uns aber damit erst mal zurückhalten, bis sich herumgesprochen hat, dass wir jetzt wirklich auf dem Markt aktiv sind und im Normalfall auch was kosten. Ich bin auch gespannt, wo wir in 12 Monaten stehen werden.

    Ich denke, mit unserem Beschaller werden wir uns schon auf einen Modus für die Rechnungslegung einigen. Papier ist ja geduldig und was zählt, ist das Ergebnis. Vielleicht Stellt ja dann der Beschaller die Gesamtrechnung und weist unseren Anteil (in der Höhe, wie er ihn gern dargestellt hätte) als durchlaufenden Inkasso-Posten aus und zahlt uns dann die eventuelle Differenz direkt zusätzlich als Provision für die Vermittlung des Auftrags aus. Da ist Vieles denkbar.

    Die Vereinsgründung hatte ich nicht wirklich ernst gemeint, es würde mich schon wundern, wenn das mit einer Band unserer Art machbar wäre. Außer, es meldet sich hier jemand, der einen solchen Fall tatsächlich kennt - das wäre dann interessant.

    Viele Grüße,
    Hendrik Gundlach

  • Kalkulation Amateur-Tanzband in Koop. mit PA-Firma - Tipps

    • hendrik gundlach
    • 28. Februar 2008 um 13:20

    ALso zunächst die eben vergessene Frage: Unter den genannten Umständen passt das doch dann, oder?

    Und dann noch eine weitere: Unsere Idee ist, dem Veranstalter gegenüber die Rechnungslegung dann zu trennen, also die Beschaller-Rechnung direkt auf ihn ausstellen zu lassen und lediglich das Inkasso zu übernehmen (damit besteht für diesen Teil dann ggf. die Möglichkeit des Vorsteuerabzugs) und den Rest, also unseren Anteil, gesondert ohne MwSt. in Rechnung zu stellen, da wir bei dieser Handhabung, den genannten Preisen und weniger als 20 Einsätzen im Jahr auch als GbR insgesamt unter den Grenzbeträgen für Kleinunternehmer bleiben. Ist das praktikabel und zulässig?

    Und, sehe ich auch das richtig:
    Wenn wir damit nun Kleinunternehmer wären, auch wenn uns die Gewinnerzielungsabsicht wohl eher unterstellt werden wird, als dass sie tatsächlich vorhanden ist, üben wir als Künstler damit kein Gewerbe aus uns müssen dort nix anmelden.
    Beim Finanzamt müssen wir jedoch schon eine Betriebsanmeldung abgeben, ähnlich wie ein Freiberufler, und müssen am Jahresende eine Gewinn- und Verlustrechnung vorlegen.
    Künstlersozialkasse o.ä. ist für uns jedoch wiederum kein Thema, weil wir ja nur nebenberuflich tätig sind. (So ein Beamtendeutsch-Quatsch, wir sind Hobby-Musiker!)

    Oder können wir alternativ gar einen gemeinnützigen Verein gründen, da wir ja Kulturgut pflegen und die Gewinnerzielungsabsicht reinen Herzens verneinen können? Dann sind wir zwar genau so rechnungslegungspflichtig und müssten uns (auf dem Papier) etwas anders organisieren, aber etwaige doch entstehende Überschüsse können in notwendige Ausstattung investiert werden, ohne sie vorher als Gewinn und letztendlich als privates Einkommen anrechnen und versteuern zu müssen.

    Ich weiß, das sprengt hier schon fast den Rahmen, aber vielleicht habt Ihr ja noch den einen oder anderen Tipp aus der Praxis für uns.

    Viele Grüße,
    Hendrik

  • Kalkulation Amateur-Tanzband in Koop. mit PA-Firma - Tipps

    • hendrik gundlach
    • 28. Februar 2008 um 11:42

    @ hunterstudios:

    Danke, das ist auch noch ein guter Hinweis.

    Unsere Überlegung war, dass es bei uns in der Gegend viele wirklich gut besuchte Stadtfeste auch mit jeweils reichlich Werbung und Presse an den Sommerwochenenden gibt, bei denen über die Nachmittage "bunte Programme" im Stundentakt abgefahren werden.

    Diese Events sind für uns ideal, um uns einem großen Publikum - vor allem unserer "Zielgruppe" für Privat- und kleine Firmenfeiern - bekannt zu machen. Wir gehen davon aus und wissen es in Einzelfällen konkret, dass auf diesen Festen zwar für einen Teil der Acts Gagen gezahlt werden (Anderes wird von Vereinsgruppen bestritten), dass aber die Masse der Kohle in diesen einen obligatorischen Hauptact am Abend fließt.

    Wir haben also schon großes Interesse an dieser Art von Auftritten und möchten uns dort als "aufstrebende lokale Newcomer-Band" (aus 'm Altersheim - hihi) schon so günstig anbieten, dass uns nicht etwa aus Budgetgründen die Kindergarten-Tanzgruppe vorgezogen wird.

    Ansonsten gehen wir kaum davon aus, dass dieses Angebot zum Tragen kommt.

    Wir wollen die "Preisliste" auch nicht komplett als Menu-Karte verschicken, sondern zu jeder Buchungs-Anfrage ein konkretes Angebot auf ihrer Grundlage erstellen. Da können wir immer noch im Einzelfall entscheiden, ob es uns ein Event wirklich wert ist, dort für günstig zu spielen, weil wir uns einen Werbe-Effekt erhoffen.

    Ansonsten habe ich eher Bauchschmerzen damit, mit den Preisen noch höher einzusteigen, schließlich spielen wir nicht das typische Top-40-Showprogramm und haben auch keine heiße Frontfrau oder schlagen Rad auf der Bühne. Unsere Show ist schon musikalisch etwas spezieller und die Action etwas minimalistischer und eher für die tanzfreudigen mittleren Jahrgänge gedacht. Wir werden also wohl eher seltener der abendfüllende Mainact in großen Festzelten mit gemischtem Publikum sein.

    Ich sehe uns eher beim Oldie-Tanz mit Live-Kapelle im Saal mit 200 oder 300 Gästen. Von diesen Veranstaltungen gibt es hier einige. Die üblichen Eintrittspreise liegen dabei immer unter 10 €. Wenn der Veranstalter davon also Band, Technik, Gema und Werbung bezahlen will, um sein Geld dann mit der Gastonimie zu verdienen, passen die genannten Preise genau in diese Größenordnung. Verlangen wir noch mehr, disqualifizieren wir uns für genau diese Veranstaltungen, auf denen wir gerne spielen möchten. Natürlich stehen wir da vor allem in Konkurenz zu Duos und Trios, aber die haben dort nun mal das Preisniveau festgelegt, wie es uns scheint - das werden gerade wir als noch unbekannte Band wohl kaum aufbrechen können.

    Gruß,
    Hendrik

  • Kalkulation Amateur-Tanzband in Koop. mit PA-Firma - Tipps

    • hendrik gundlach
    • 28. Februar 2008 um 10:35

    @ hunterstudios:

    Zitat

    Wie oft probt ihr die Woche?
    Wieviel Stunden habt ihr investiert bis das Programm stand?
    Wieviel tausend Euro habt ihr investiert um Euer Equipment zu kaufen?
    Wie früh seid ihr beim Gig zum Aufbauen und Soundcheck?
    Wie lang braucht Ihr zum Abbauen, heimfahren und wieder alles im Proberaum zu verstauen?

    Wir proben 2 mal pro Woche je ca. 4 Stunden.
    Wir haben das 1 1/2 Jahre lang konsequent durchgezogen, um jetzt bis zu 5 Std. Tanzabend bestreiten zu können (wenn wir alles spielen, was schon halbwegs publikumstauglich ist, kommen wir auf maximal 3,5 Std. Spielzeit). Wir werden noch mindestens ein Jahr weiter am Programmaufbau arbeiten müssen, um auch ausreichend Flexibilität im Programm zu erreichen.
    Wir haben zusammen sicher mehr als 15K€ für alles Equipment investiert - allerdings über einen größeren Zeitraum, es ist ja nicht alles neu.
    Beim Gig sind wir in der Regel 3 Stunden bevor die ersten Gäste kommen vor Ort, damit genug Zeit für stressfreien Aufbau und Soundcheck bleibt.
    Abbauen und Proberaum wieder herrichten dauert im Durchschnitt ca. 2 Stunden, dazu kommt die Fahrzeit.

    Bis her war es so, und ich denke, das wird sich auch nicht so radikal ändern, dass wir das alles gern getan haben, um dann beim Gig unseren Spaß haben zu können - es geht halt nicht ohne dieses notwendige Drum und Dran. Außerdem sind die Proben nun wirklich keine "Arbeit", sondern die Zeit in der Woche, auf die wir uns am meisten freuen, weil wir mit unseren engsten Freunden zusammen sind und gemeinsam unserem liebsten Hobby nachgehen.

    Also, ob es sich finanziell lohnt in dem Sinne, dass unser Zeitaufwand bezahlt wird, ist nicht unsere Sorge - dass es sich so rechnet, dass wir nicht länger finanziell draufzahlen oder wegen unangebrachter Sparsamkeit technische Desaster erleben müssen, das wollen wir schon.

    @ KoKo:

    Dass wir irgendwann jedes Wochenende auf der Bühne stehen, wird nicht passieren - dazu sind wir alle beruflich, familiär und mit anderen musikalischen Aktivitäten oder Vereinsmeiereien zu sehr beschäftigt.

    Lieber weniger Jobs, die aber dafür fair vergütet - ja, ich hatte ja schon gesagt, dass wir das Ganze noch mal in diese Richtung überdenken.

    @ mringhoff:

    Stimmt. Allerdings gelten für uns doch etwas andere Beträge. Bei uns herrscht im Vergleich zum hochpreisigen Münchener Raum genau das entgegengesetzte Extrem. Wir sind in der tiefsten Provinz östlich vom Harz angesiedelt. Hier rechnet ein DJ bei einer privaten Feier mit 100 Leuten einschließlich Technik und Transport für einen Abend 200 bis 400,- € ab, auch die guten, bekannten und erfahrenen.

    Ich habe mich gestern abend schon so weit mit meinen Mitmusikern abgestimmt, dass wir die Preise tatsächlich höher ansetzen werden, aber unter der "gefühlten-Semi-Profi-Grenze" von 2K€ bleiben.

    Jetzt mal konkret. Geht es so? Das können wir angesichts der Kosten und des Aufwands vertreten, das sind immer noch eindeutige Amateurliga-Preise, das ist aber deutlich teurer als DJ oder schlechtere Kapellen, da haben wir aber immer professionelle Technik und Techniker dabei und kümmern uns nur um die Instrumente und die Musik. Damit decken wir mit Sicherheit unsere Kosten und kommen sogar auf einen "Stundenlohn" von 8 bis 10 €.

    Die Eckdaten (immer inklusive Nebenkosten und Mwst., 6 Musiker 1 Aufbauhelfer/ Fahrer):
    Kurzauftritt (45 min. Programmpunkt/ Support) ohne eigenen Tonmann: 400,-
    - " - mit Tonmann: 550,-
    2 Std. Konzert oder Tanz mit 2 kurzen Pausen und Klamottenwechsel mit Tonmann ohne Technik (nur Backline): 700,-
    3 Stunden Tanz mit Konservenmusik zwischen den Tanzrunden und ggf. Moderation mit Tonmann ohne Technik (nur Backline und ggf. Mikros, Tonträger und Abspielgeräte): 900,-
    - " - jede weitere Stunde: 150,-
    ergänzend (immer mit zusätzlich 1 weiteren Aufbauhelfer):
    kleine PA (3 KW) und Bühnen-Grundbeleuchtung: 300,-
    größere PA (6 KW horngeladen) und Bühnen-Grundbeleuchtung: 500,-
    gesteuerte Lichtshow (15 KW): 200,-
    Fahrkosten über 20 km (gestaffelt nach Materialmenge): 1,- bis 2,- € je Entfernungs-km
    Dazu verlangen wir Catering, abschließbare Garderobe, Parkplätze und ausreichend Strom. Wenn wir keine eigene Technik mitbringen, gibt es einen Rider der das enthält, was wir auch selbst dabei hätten.

    Besser so?

    Dass es ab und zu trotzdem für gute Freunde auch mit einfachen Mitteln wie bisher geht, wollen wir dabei nicht ausschließen. Das soll aber die Ausnahme sein.

    Gruß,
    Hendrik

  • Kalkulation Amateur-Tanzband in Koop. mit PA-Firma - Tipps

    • hendrik gundlach
    • 27. Februar 2008 um 19:14

    @ mringhoff:

    Danke für das ausführliche Statement. Da gibt es also schon ein paar gewichtige Argumente, die unseren Plan doch nicht mehr so optimal erscheinen lassen.

    Auch wenn mir das hier von Campfire als Pro-Argument ebenfalls sehr gefallen hat:

    Zitat

    natürlich ist es toll mit sowas sein Geld zu verdienen, aber mit etwas Geld zu verdienen was anderer Leute Hobby ist bedeutet eben dass man deutlich besser als diese sein muss... (es gibt ja auch nur eine sehr begrenzte Anzahl professionelle Biertrinker die Geld dafür bekommen dass sie Bier trinken...... )


    Danke, das werde ich mir merken und für alle Fälle bereit halten.


    Stimmt schon, unsere größte Sorge sollte wohl momenten nicht sein, was unsere Mitmusiker in anderen Bands von unserem Treiben halten, sondern wo wir längerfristig hin wollen oder können.

    Wenn ich so darüber nachdenke, haben wir vielleicht schon ein bischen Angst vor der eigenen Courage. Ich glaube, in Sachen musikalischer Qualität haben wir dafür aber keinen Grund. Und es stimmt natürlich auch, dass sich ein einmal genannter Preis leichter nach unten als nach oben verhandeln lässt.

    Wahrscheinlich zahlen viele der Veranstalter, die 1000,- € aufbringen können auch 1500,- €. Und die Mucke für den befreundeten Verein für "'n Appel und 'n Ei" ist halt eine andere Welt und muss deshalb ja nicht ausfallen.

    Die Idee mit dem Kombi-Angebot hatten wir ohnehin schon umgesetzt. In unserem Preislisten-Entwurf, der Grundlage der Angebote werden soll, steht jeweils der Preis der Band inklusive Tonmann (also ein Teil der Beschaller-Kosten) und gesondert aufgeführt ist dazu die Technik selbst als separates Zusatzangebot. Damit erscheint dieser "Rest" der Beschaller-Kosten natürlich besonders günstig - in der Hoffnung, dass eben auch das über uns beauftragt wird, statt es extra für mehr Geld dazuzumieten.

    Auch das Argument mit der langfristig evtl. nachlassenden Motivation finde ich einleuchtend und nachvollziehbar.

    Und, wenn wir ohnehin nicht darum herum kommen, das Ganze auch als gewerbliche Tätigkeit zu betrachten, wenn auch geringfügig, so macht es schon Sinn, einen etwas größeren finanziellen Puffer zu kalkulieren. Denn es stimmt, auch die jetzt begonnene Werbung kostet nicht nur Zeit und Mühe, sondern auch Geld, und vielleicht sollten wir uns gerade hier etwas mehr Spielraum gönnen, um "einen Fuß in die Tür zu kriegen".

    Ich bin jetzt ernsthaft überzeugt, dass ich das mit den Kollegen noch mal besprechen sollte. Es war zwar schon schwer genug, ihnen klarzumachen, dass es die technische Qualität und das "sorglose" Musizieren, wie sie es sich wünschen, nicht umsonst gibt, aber wer A sagt, sollte wohl auch B sagen und zumindest eine kleine angemessene Gage für sich selbst mit berücksichtigen, auch wenn es wohl nicht gleich mindestens 150,- € netto pro Abend und Nase sein werden, wie hunterstudios meinte.

    Und ja, natürlich bedeutet das auch nicht zwingend, dass wir alles genau wie die "Großen" der Kleinen in unserer Gegend machen müssen. Unser Programm und Klientel ist eh etwas anders und uns zwingt natürlich auch niemand, jedes Wochenende auf der Bühne zu stehen.

    Gruß,
    Hendrik

  • Kalkulation Amateur-Tanzband in Koop. mit PA-Firma - Tipps

    • hendrik gundlach
    • 27. Februar 2008 um 18:14

    @ radartuete:

    kein Thema! Ich habe schon verstanden, wie es gemeint war und meine Antwort sollte eher witzig sein, aber kein Angriff.

    Gruß,
    Hendrik

  • Kalkulation Amateur-Tanzband in Koop. mit PA-Firma - Tipps

    • hendrik gundlach
    • 27. Februar 2008 um 18:09

    Hallo 4711,

    Technik haben wir. Zwar nicht das Allerneueste und nur teils wirklich "amtlich", aber doch für Amateure sehr brauchbar: Kleine Anlage (Gesangsanlage + Keyboard) für bis 100 Leute oder alternativ 4 KW-PA, brauchbare bis gute Mikros, 32-Kanal-Livemixer, großes Effektrack, ausreichend Monitore etc. Alles nicht das Thema und wir haben die Sachen mit der entsprechenden Zeit und Muße auch schon anständig zum Klingen gebracht und waren sehr zufrieden (das Publikum übrigens auch).

    Leider haben wir eben niemanden, der das regelmäßig anständig bedienen kann - wir suchen schon lange. Auch mein letzter verzweifelter Aufruf hier im Forum hat nicht einen einzigen Kontakt gebracht.

    Hinzu kommt die Fahrerei, Schlepperei, Aufbauerei und Einpegelei und dann soll man auch noch nebenbei anständig Musik machen! Und wenn zwischendurch was nachzuregeln ist, lass ich eben mal kurz den Bass fallen und mach das? Und wir hören auf der Bühne ja auch so prima, wie's unten im Saal klingt. - Geht also so nicht.

    Deshalb die Kooperation mit dem Beschaller - der ist Profi und für uns Dienstleister, wir können uns also drauf verlassen, dass unten das rauskommt, was wir oben reinspielen. Außerdem ist er flexibel mit seinem Material, macht nebenbei auch noch gutes Licht und schleppt sein Zeug selber (unser Altersdurchschnitt liegt jenseits der 50!).

    Aber, dass wir diese Kooperation nutzen, uns damit schonen und eine gute Qualität sicherstellen wollen, heißt ja noch lange nicht, dass wir plötzlich selbst auch die "große Kohle" kassieren wollen, nur weil eben die Technik so teuer ist. Das mag ungewöhnlich sein, aber genau so ist diese Kalkulation entstanden. Da stimmt also aus unserer Sicht durchaus noch alles, auch wenn die Technik teurer ist als die Band.

    Und, dass sich der Preis mit der Zeit "schon regeln" wird, glaub ich wohl, aber irgendwo muss ich anfangen und erst einmal konkrete Zahlen auf den (Veranstalter-)Tisch legen. Deswegen die Bitte um Eure Meinungen, denn der Zeitpunkt dafür ist genau jetzt.

    Auch den Tip mit dem "jungen (günstigen) Nachwuchstonmann der ein bischen üben will" haben wir schon hinter uns. Nein danke. Wir wollen unserem Publikum schon eine anständige Show liefern, damit wir am Ende zufrieden sind. Wir sind Hobbyisten, aber keine Dilletanten. Wir wollen Spaß an der Musik haben - und uns nicht nur selbst beweihräuchern, weil wir ein Instrument halten und so tun können als ob.

    Gruß,
    Hendrik

  • Kalkulation Amateur-Tanzband in Koop. mit PA-Firma - Tipps

    • hendrik gundlach
    • 27. Februar 2008 um 17:39

    @ simonstpauli:
    Danke, gut zu hören, dass der Preis passt. Wir spielen natürlich auch mit dem Gedanken, auf richtig großen Events mal etwas höher anzubieten, damit für uns doch mal etwas übrig bleibt - aber das ist erst mal noch ferne Zukunftsmusik.

    Tja, ein vernünftiger Vertragstext für Veranstalter und eine anständige Bandversicherung sind zwei andere "Baustellen", um die wir uns zur Zeit kümmern. So etwas wie eine richtig preiswerte Haftpflicht-Versicherung (vor allem für Schäden, die dem Veranstalter entstehen könnten - was auch immer das sein möge) für Bands mit unserem Status haben wir noch nicht gefunden - für den Rest fühlen wir uns schon gut gerüstet, wir haben verschiedene Vertragsvorlagen, die wir gerade diskutieren und ein gutes Angebot für eine Equipmentversicherung.

    Die finanziellen Dinge wollen wir so handhaben, dass wir alles vernünftig aufzeichnen (Belege und einfaches Kassenbuch), so dass wir im Zweifelsfall nachweisen könnten, dass es sich um Liebhaberei/ Hobby o.ä. handelt - wir rechnen echt nicht damit, dass im Durchschnitt mal mehr als 50,- Euro pro Monat und Musiker übrigbleiben. Und soviel investiert jeder mindestens auch in sein persönliches Equipment.

    @ radartuete:
    Ich wüsste nicht, warum ich als Hobbyist keine Gage nehmen sollte, wenn ich die Möglichkeit dazu habe. In unserer Größenordnung wird das dann im Zweifelsfall als "sonstige Einnahme" bei der Steuer deklariert und gut ist das. Aber, wie gesagt: Wir wären schon froh, wenn wir bei unserem Hobby nicht mehr so viel draufzahlen müssten wie bisher.

    Die Gitarrenseiten kaufen wir natürlich genau von diesen 1,73 % der Auftritts-Einnahmen, die uns noch übrig bleiben, wenn der Beschaller und das Benzin und der Proberaum und die Versicherung und so weiter bezahlt sind. Du siehst, alles genauestens durchkalkuliert! :D

    Viele Grüße,
    Hendrik

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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