1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. christopher hafer

Beiträge von christopher hafer

  • CD-Player mit AES/EBU

    • christopher hafer
    • 25. Februar 2009 um 17:51
    Zitat von "bemi"

    99% ACK - bloss bitte nicht TC mit WC verwechseln. Aus dem getippten geht aber hervor, dass christopher es kapiert hat :D und es sich um einen Tipp- oder Leichtsinnsfehler handelt.

    Nö! Blackout! :D

  • CD-Player mit AES/EBU

    • christopher hafer
    • 25. Februar 2009 um 17:48
    Zitat von "Tobias Zw."

    Hi Christopher,

    natürlich habe ich nicht Deine extensive Erfahrung und Bildung, aber es wäre mir neu, dass bei einer AES/EBU-Schnittstelle extern gesynct werden müsste. Mir wäre auch neu, dass bei allen Pulten mit rein digitalen Eingängen die Clock verteilt würde (...)

    Nix Clock. Beitrag von Christopher kann also für diesen Anwendungsfall ignoriert werden - ausser Du hast Angst vor dem bösen Jitter (harr, harr).

    Tobias, einen Vorschlag zur Güte: Entweder Du möchtest mit mir wirklich diskutieren, ODER Du möchtest mich wirklich nur blöd anmachen. Dann meine Bitte: Mach das per PN. Aber beides geht irgendwie nicht.
    Und auch wenn Du der Letzte bist der das glaubt:
    Ich ziehe eine sachliche Diskussion sicher vor. Vielleicht solltest Du Deine massive "Christopher Hafer"-Aversion einfach mal überdenken. :(

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • christopher hafer
    • 25. Februar 2009 um 17:34

    Schön dass hier eine sachliche Diskussion auch ohne mich geht... :lol:

  • (HF)?-Einstreuungen in Mikrofone

    • christopher hafer
    • 24. Februar 2009 um 22:40

    :D
    Mach Dir nichts draus, das hat eh niemand gemerkt...

    Edit: SORRY AN ALLE FÜR DIESEN HÖCHST ÜBERFLÜSSIGEN KOMMENTAR!
    Kommt nicht wieder vor, sowas dürfen hier alle, ich aber nicht.

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • christopher hafer
    • 24. Februar 2009 um 22:33

    Vielleicht hättest Du Dir den überflüssigen Kommentar

    Zitat

    das mit der praxis kannst du ruhig uns überlassen

    auch einfach schenken können, dann wäre auch kein Bedarf für "unnötige zwischendiskussion" gewesen.... :|

  • CD-Player mit AES/EBU

    • christopher hafer
    • 24. Februar 2009 um 22:26
    Zitat von "Pulenk"

    @ Christoph:

    Ja, soll an ein Spirit 324 angeschlossen werden.


    Hab ich mir gedacht.
    Das Problem: Du wirst damit vermutlich nicht recht glücklich werden.
    Denn wenn Du den CDP digital anschließen willst muss das Pult sich nach dem Player syncen,
    also CDP ist Master, Pult ist Slave, ansonsten gibt es Knistergeräusche ohne Ende. Fällt der CDP aus, fällt die Systemclock aus und Du hättest einen ärgerlichen Totalausfall. Mir wäre das zu wackelig, außerdem kannst Du max. genau ein Gerät so anschließen, also nicht etwa zwei für DJ-Betrieb o.ä.
    Erforderlich wäre also nicht ein Player nur mit Digitalausgang, sondern mit auch TC-Eingang (BNC). Das haben aber wirklich nur sehr teure Studio-Geräte.

    Daher mein Rat: Vergiss die Digitalverbindung. Es bringt fast gar nichts (schon gar nicht live), kann aber sehr viel Probleme erzeugen.

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • christopher hafer
    • 24. Februar 2009 um 22:02
    Zitat von "guma"


    Ok, damit kannst Du Dich selbst ganz entspannt in die Gruppe der 'Puritaner' unter den Anwendern einordnen

    Ich möchte mich aber in keine Gruppe einordnen, weil ich wie bereits gesagt recht experimentierfreudig bin, nicht weil ich das "ideale" Mikro nicht gefunden habe sondern weil ich es gar nicht Suche, genau so wenig wie den heiligen Gral.
    In einem meiner Rider steht in der "Ich wünsch mir was"-Mikroliste bei 3/4 der Kanäle "Das Übliche". Reiner Pragmatismus, weil ich an den meisten Orten sowieso nur "das übliche", also SM5x + ein paar "Spezialisten" vorfinde.

    Zitat von "wora"


    ooch bitte christopher... das mit der praxis kannst du ruhig uns überlassen

    Weißt Du wora, ich sitze hier tagelang im Studio mit excellenten Abhören und einer Auswahl von mind. 25 verschiedenen Mikrofonen, vom SM57 bis zum M49. Ich glaube wirklich nicht, dass mir hier jemand etwas über Mikrofonpraxis erzählen muss. :)

  • CD-Player mit AES/EBU

    • christopher hafer
    • 24. Februar 2009 um 16:20

    Möchtest Du den an ein Digital-Pult anschließen?

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • christopher hafer
    • 24. Februar 2009 um 16:07

    Es kommt mir so vor als würden hier fast alle mit Mikrofonen arbeiten, die so extrem unlinear damit unflexibel sind, dass ohne "passende Anwendung" der EQ stark verbogen werden muss und im Endeffekt kein Spielraum für Korrekturen während der Show bleibt.
    Nur geht das zum Glück 100% an der Praxis vorbei.

    Dahinter steckt wohl wieder das Rezeptbuchdenken:
    Mikrofon für Snare X, Mikrofon für Amp Y, Mikrofon für Gesang Z.

    Ein relativ lineares Mikrofon ist kein Mikrofon für "irgendwas", weder Instrument, noch Musikstil und bedarf auch keiner Doppelparametrik um einen anständigen Grundsound zu bekommen.
    So ein Mikro passt zumindest klanglich immer.

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • christopher hafer
    • 23. Februar 2009 um 17:55
    Zitat von "ADMIN"

    Ein Eq entzerrt/verzerrt das Signal elektrisch. Inzwischen sind die EQs mit Induktivitäten fast ausgestorben, wir haben also keine Sättigung mehr, die irgendwas weich verzerrt, ein wenig vereinfacht kann man sagen: Zwischen Grundrauschen und Clipping-Grenze ist ein EQ so gut wie pegellinear.

    Bei einem Mikrofon sind etliche Dinge anders, beispielsweise

    - Gerade dynamische Mikrofone haben keine harte Clipping-Grenze, sondern beginnen weich zu verzerren (weil das Magnetfeld nicht homogen ist, weil ein Übertrager in die magnetische Sättigung gerät...)
    - Der Frequenzgang wird unter anderem durch mechanische Filter erzeugt, wo sich die Luft durch kleine Kanäle zwängt. Da sind wir dann bei höheren Pegeln in einem Bereich, in dem die Luft nicht mehr (näherungsweise) linear ist.

    Zudem: Wir haben nicht nur einen Frequenz-, sondern auch einen Phasengang - beides zusammen bildet die Impulsantwort, mit dem sich jedes System innerhalb seines linearen Verhaltens beschreiben lässt. Gerade dynamische Mikrofone mit ihren vergleichsweise großen Massen haben ein viel komplexeres Ein- und Ausschwingverhalten als ein EQ und somit bei einem gleichen Frequenzgang einen ganz anderen Phasengang.

    Erschwerend kommt hinzu, dass der Frequenzgang etlicher Mikrofone so verbogen ist, dass man ihn auch mit einem 6-bändigen vollparamtetrischen EQ nicht genau genug nachbilden kann.

    Und: Alle bisherigen Betrachtungen gelten für einen gleichbleibenden Einfallswinkel. Sobald auch das nicht mehr gegeben ist, kommen weitere Unterschiede dazu.

    Alles anzeigen

    Danke Michael, das Du Dir die Mühe machst diese Frage zu erörtern.
    Du hast mit allem was du schreibst erstmal vollkommen recht.
    Off-Axis-Frequenzgang, Einschwingverhalten, Phasengang - all das lässt sich mit einem EQ nicht 100% nachbilden.

    Allerdings habe ich das so ja auch nicht behauptet.
    Ich sage: Eine Frequenzgangsverzerrung entsteht mit einem EQ im Resultat sehr ähnlich wie im Mikro selbst, es entstehen die gleichen Phasenschwankungen DURCH die Filterung.
    Die Artefakte, die viele Mikros unabhängig davon enstehen lassen sind für mich deswegen weniger interessant, weil man sie nicht kontrollieren kann und vor allem, weil sie einen sehr sehr geringen Anteil am Endergebnis haben, Ausnahmen bestätigen die Regel, sie dominieren sie nicht.
    Deswegen schrieb ich: Der einzig relevante Aspekt sei der (On-Axis-) Frequenzgang.


    Steht noch die Frage im Raum ob man den Frequenzverlauf eines Mikrofons mit der üblichen Pult-Parametrik ausreichend maipulieren kann.
    Dazu gebe ich zu bedenken: Wir reden hier von Live-Sound und zumeist vom close-miking, es findet weder eine lineare Soundübertragung statt noch ist sie unbedingt erwünscht. Das "ideale" Mikrofon (das es in der Tat nicht gibt) wäre in Praxis immer noch nicht ideal genug um ungefiltert den Kanal zu passieren. Man wird doch jedes Mikrofon am Ende so filtern können dass das Ergebnis voll zufriedenstellt (natürlich nur wenn weder Klangquelle noch Mikrofon Schrott sind), da ist es doch vollkommen egal wie die tatsächliche EQ-Einstellung aussieht; am Ende bleibt vielleicht ein kleiner Unterschied aber kein "besser" oder "schlechter", und im Konzert selbst schert sich später niemand mehr darum. Bleiben wir doch einmal Realistisch!

    Die Suche nach dem idealen Mikrofon in unserem Bereich ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen:
    Man kann sich hineinreinstürzen und sie suchen und ist am Ende genau so schlau wie vorher. Zieht man einfach die nächste Nadel aus der Tasche bleibt sehr viel Zeit um sich um die ernsten Probleme zu kümmern.

    Zitat von "treibsand"

    ...krame ich nochmal die alte "Preamp"-Diskussion hervor: Mir und anderen wird ja hier wieder vorgeworfen, dass wir alle verbohrte Esotheriker wären. Aber bislang habe ich noch KEINEN EINZIGEN Beweis, dass alle Signale immer 100% linear sind bzw. dem "aufgezeichneten" Frequenzgang entsprechen. (...)
    Schön, es gibt "lineare" Mikros. Aber sind die auch wirklich über alle Pegel linear? Wohl kaum.
    Schön, ich kann einen Frequenzgang (ansatzweise) über einen EQ nachbilden - aber auch incl. aller Phasen? Eher nicht.
    Diese Faktoren sind vernachlässigbar - nicht bemerkbar? OK, aber kann das jemand beweisen? Noch nicht.

    Interessante Argumentation: Du hast keinerlei Beweis und willst das Gegenteil bewiesen bekommen - bzw. eigentlich ja auch nicht...

    Physik sind eben nicht nur die Newtonschen Axiome, sondern ggf. auch Quantenphysik.

    Die Gesetze der Quantenphysik widersprechen keinesfalls den Gesetzen der Nachrichtentechnik.

    Vielleicht.
    Aber die Menschheit war auch der Meinung, dass die Erde eine Scheibe ist. Das war auch "Stand der Wissenschaft", welche mit ihren Modellen falsch lag.
    Reden wir jetzt über das späte Mittelalter? Diese altbekannte Analogie beweist in erster Linie die Erfolge der Wissenschaft und nicht das Gegenteil.
    Wenn Du Dich auch nur ein winziges Quantum für die Hintergründe interessieren würdest wüsstest Du sehr genau, dass Audiotechnik nicht auf Trial&Error oder gar der "heiligen Schrift" basiert sondern auf nachrichtentechnische Grundlagen die z.T. über 70 Jahre alt sind und sich in dieser Zeit immer wieder bewiesen haben, sonst hätten wir hier heute weder so ein hübsches Diskussionsforum noch digitale Mischpulte... Ich rede hier über die Grundlagen Deines eigenen Werkzeugs! Warum funktioniert denn wohl das Mischpult oder das Mikrofon mit dem Du arbeitest? Glaubst Du in 400 Jahren ist bewiesen ist das alles was wir heute erreicht haben ein Trugschluss war und nicht funktioniert hat?

    Nochmals: Ich sage nicht, dass ich Recht habe und Christoph falsch liegt. Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Aber nicht in dieser mich verletzenden Form!!!
    Ich sehe keinen einzigen Grund hier jemanden "belehren" zu müssen und erst recht nicht "verletzend".

    Ich habe fast den Eindruck Du möchtest hier alle Fakten am besten mit direktem Link auf unfehlbare Netz-Ressourcen mit rosa Schleifchen geliefert bekommen und der Anmerkung: "Zur unverbindlichen Kenntnisnahme".
    Glaub mir, wenn ich NOCH mehr Zeit hätte würde ich das so ähnlich machen, aber ist das MEINE Aufgabe??

    Alles anzeigen
  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • christopher hafer
    • 22. Februar 2009 um 17:42

    Ein Nachsatz von mir:

    Hier macht sich kaum jemand die Mühe darüber nachzudenken was ich geschrieben habe.
    Es werden nur immer weitere Teilaspekte angekarrt um damit zu beweisen, dass ich doch irgendwie nicht recht habe, es werden Konstruktionen erfunden nach denen ich mich in "Widersprüche" verwickele.
    Fakten die meine Hauptargumentation* wirksam entkernen? Fehlanzeige!
    DAS nenne ich verbohrt.

    Aber glaubt ihr "Praktiker" und Rezeptbuchdenker doch was ihr wollt.
    Jede Meinung hier zählt, nicht nur meine.
    Und wenn eine Mehrheit hier behauptet das ich unrecht habe dann ist das auch ganz bestimmt so.
    Tontechnik hat nämlich überhaupt nichts mit physikalischen Grundsätzen zu tun und funktioniert ausschließlich nach dem subjektiven Empfinden des Tontechnikers.
    Das ist zumindest die Art wie hier zumeist argumentiert wird, in etwa: Ich habs gehört, also isses so!

    "Facts are stupid things" (Ronald Reagan)

    PS. Die Behauptung, dass ich viele Diskussion zerstöre ist eine echte Unverschämtheit die mich wirklich trifft und zeigt, dass hier einigen Teilnehmen jedes Gespür für guten Ton und Realität abhanden gekommen ist!
    Diese Diskussion mit mir / über mich ist zu einem Kasperletheater geworden.
    Ich habe überhaupt keine Lust mehr darauf einzugehen.

    *

    Zitat

    Es macht überhaupt keinen Unterschied ob ein EQ oder das Mikrofon selbst das Signal "entzerrt".

  • Metal aus Norwegen, Gitarrenabnahme mal anders!

    • christopher hafer
    • 21. Februar 2009 um 01:07
    Zitat

    lies dir noch mal deine ersten 5 (!!!!) Posts durch. Da wundert es wenig, dass manch einer reichlich dünnhäutig wird.


    Es wundert mich immerhin warum ich mich beschimpfen lassen muss nur weil ich meine Meinung kundtue. Aber wenn Du das normal findest.... :roll:

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • christopher hafer
    • 21. Februar 2009 um 00:45
    Zitat von "markus olk"

    Zitiere dich mal aus der anderen Diskussion:


    Das widerspricht sich.

    Zitat von "guma"

    (...) und Kollegen, deren Aufmerksamkeit das eine oder andere Widersprüchliche nicht entgeht.


    Wenn man mal etwas genauer lesen würdest würde man erkennen das sich überhaupt nichts widerspricht.

    Lest diesen Satz
    "Es geht also auch, nein, VOR ALLEM um den Klang des Leakage. "
    mal mit folgender Betonung:
    "Es geht also auch, nein, VOR ALLEM um den Klang des Leakage."

    Falls es immer noch nicht klar ist: In besagten Thread ging es ausschließlich um Leakage. Und ich habe den qualitativen Aspekt ins Spiel gebracht.

    Trotzdem ein Widerspruch? Nein!
    Wenn es wirklich darum ginge eine Bühne nur mit einem Mikrofon auszustatten (MIR geht es nicht darum!) dann sollte man sicherlich qualitativ hochwertige bzw. neutrale Mikros verwenden. Dann klappt das auch mit dem Übersprechen.

    guma

    Zitat

    1. Mikros haben Charakter und der ist mit dem Frequenzgang allein einfach nicht zu beschreiben. Bestes Beispiel Bändchen. Sie haben einen Eigensound, den man mit dem Frequenzgang einfach nicht ausreichend beschreiben kann.


    Das ist mir schleierhaft. Warum sollten gerade Bändchen nicht ausreichend mit Frequenzgang "beschreibbar" sein? Die physikalischen Gesetze machen auch hier nicht halt.
    Natürlich produzieren Bändchen bei hohen Pegel relativ viel Klirr und der Übertrager geht in die Sättigung. Das trifft aber auf fast alle dynamischen Mikrofone zu...!
    Nichtsdestotrotz benutze ich mein M160 im Studio immer mal wieder gerne, gerade weil es relativ linear und damit höchst universell ist... :)

    Zitat

    3. Unter den färbenden Mikros gibt es einfach Klassiker, die durch ihre Eigenheiten bestimmten Instrumenten und bestimmten gewünschten Sounds entgegen kommen. Das ist tatsächlich fact of live, warum soll man es dann nicht auch so machen ?


    Niemand hat doch etwas dagegen. Aber ich finde man sollte sich schon sehr sicher sein wenn man eine Signalquelle schon via Mikrofon verfremdet.
    Ich tue dies selbst mit einem e901 bei der Bassdrum, ABER hier ist ohnehin extrem viel EQ-Bedarf.
    Ich sehe den Bedarf viel weniger bei Gitarren aller Art, bei Bläsern und am wenigsten bei Sängern. Leider machen gerade die meisten dynamischen Gesangsmikros diese unsägliche Präsensanhebung. Da kann ich gerne drauf verzichten.

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • christopher hafer
    • 20. Februar 2009 um 20:49
    Zitat von "guma"


    Ähh, das war der andere Thread. Wenn Du Dich jetzt ein wenig entspannen könntest. Nur davon, dass Du es jetzt immer wiederholst, wird es nicht überzeugender.

    Entschuldige, aber das ist doch genau der Kern der Frage "Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis".
    Wenn man mit dem EQ den Klang der Mikrofone weitestgehend manipulieren kann, dann braucht man auch kaum unterschiedliche und schon gar nicht "Koffer voller Exoten".

    Allerdings habe ich selbst einen Exot im Koffer: Ein D190 mit Kleintuchel-Anschluß. Mein Talkback, perfekt für meine Stimme :D


    Zitat von "guma"


    Ich denke so hat es auch niemand ernsthaft vor zu tun.


    ..dann sollte man das auch mal richtig Differenzen. So wie das hier teilweise rüber kommt scheint eine Scharr von Technikern den ganzen Tag nichts anderes zu tun zu haben als auf dem Job Mikros zu testen um dann möglicht wenig bösen EQ einsetzen zu müssen. Die andere Begründung: Dies ginge schneller... :roll:
    Natürlich macht das kein Profi, und wenig Soundcheckzeit ist Tagesgeschäft!

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • christopher hafer
    • 20. Februar 2009 um 19:21

    Wenn ich mir hier einordnen müsste dann mind. in drei verschiedene "Klassen".
    Dies wird aber gar nicht der Praxis gerecht.

    Das "klanglich passende Mikrofon zur Signalquelle"-Denken hat zwei "No-Go"-Kriterien:

    1. ist das Rezeptbuchdenken, das die Pult-Möglichkeiten ignoriert oder wenigstens herabwürdigt. "Ein D6 in die Metall-Kickdrum" geht wohl ganz gut, es "gehen" aber auch viele viele andere Mikrofone. Bei weniger extremen Beispielen sieht es noch klarer aus.
    Mikrofone machen keine esoterischen Eigenheiten. Der einzig relevante Maßstab beim Close-Miking auf Bühnen ist der On-Axis-Frequenzgang.
    Es macht überhaupt keinen Unterschied ob ein EQ oder das Mikrofon selbst das Signal "entzerrt".
    Selbst die Phasenprobleme bleiben die gleichen. Das ist Fakt
    - nur leider nicht das Basiswissen eines "gemeinen" Tonis, daher kommen die allgegenwärtigen Vorurteile von imaginär schädlichen Einflüssen der Elektronik
    (hier zuletzt: Phasengang, Jitter), gespeist von der Industrie und ihren Hochglanz-Publikationen, gespeist vom immer gleichem Gossip in Internetforen.
    Die halbe Audioindustrie lebt vom Rezeptbuchdenken und von selbsternannten Gurus die mit esoterischen Begriffen aller Art ihr eigenes Vierteltelwissen kaschieren.

    2. Falscher Idealismus bei zumeist zeitkritischen Situationen.

    Wer hat denn wirklich die Zeit bei einem Clubgig oder gar auf einem Festival verschiedene Mikrofone an einem Instrument zu testen?
    Die Praxis ist doch 100% konträr: Man ist froh ein sauberes Signal zu bekommen und arbeitet mit dem was da ist. Wer einen guten Job machen will macht das genau so, am Ende geht es doch mehr um Effektivität als darum die FOH-Diva zu spielen.
    Gerade in kleineren Läden macht man sich eher lächerlich und auch nicht alle Bands finden das "cool", speziell professionelle nicht (ich weiß das weil ich auch "Diva" sein kann...)
    Ich kenne keine Kollegen, die das wirklich anders machen.

    Wenn ich die Zeit habe gehe ich vorher die Mikrokiste durch und such mir "das übliche" raus, wobei ich häufig auch gerne experimentiere. Ich weiß sehr genau, wie verschiedene Typen klingen, ich weiß aber auch, wie ich am Pult das bekomme was ich haben will, unabhängig vom Mikro. Ausnahmen bestimmen die Regel, die meisten Ausnahmen macht defektes Material.

  • Metal aus Norwegen, Gitarrenabnahme mal anders!

    • christopher hafer
    • 20. Februar 2009 um 18:41
    Zitat

    wurzlsound hat geschrieben:

    SM57 dran und gut... wenns nicht klingt dann ist der Amp des Guitarheros nicht der Bringer...

    Zitat von "klauston"


    Sorry, aber diese Ansage ist wieder das Andere Extrem.
    Zu Wenig und zu viel, das ist dem Narren sein Ziel, haha :lol: :lol:

    Warum ist denn "nur" EIN Mikrofon vor einem Amp ein "extrem" - bzw. warum ist das "zu wenig"?

    Ich weiß Du meinst das etwas anders (vielleicht auch ein bißchen Faschings-Geschädigt?), aber machen wir uns doch nichts vor:
    In 95% der Fälle steht "nur" ein Mikrofon vor einem Gitarrenamp und es scheint doch recht gut zu funktionieren, genau wie für fast alle anderen Signalquellen "nur" ein Mikrofon vollkommen ausreichend ist.

  • Metal aus Norwegen, Gitarrenabnahme mal anders!

    • christopher hafer
    • 20. Februar 2009 um 18:31
    Zitat von "slayer"


    noch eins zu dir christopher. (...)nur geht deine art eine diskussion zu führen einfach gar nicht! wenn du so im "normalen" leben so mit den leuten redest würde es mich nicht wundern wenn du immer mal eine gezimmert bekommst. ich bin grundsätzlich ein friedfertiger mensch und selbst mir ist dieser gedanke gekommen. denk einfach immer daran das es erstens nicht nur eine wahrheit gibt und zweitens ein forum aus kommunikation und nicht aus feststellungen besteht. weder dir noch den anderen ist geholfen sich als überheblicher riesenar*** aufzuspielen und alle anderen für blöde abzustempeln...

    Slayer hat vorher folgendes auf seine individuell kommunikative Art zur Diskussions-Kultur beigetragen:

    Zitat

    meist sind die leute welche "schwachsinn" in den raum schreien die mit dem eher niedrigen horizont.

    Zitat

    wenn die klappe links und recht überm auge/ohr hängt fällt da aber halt der begriff "schwachsinn"

    Zitat

    hat hier grad einer die 0 gewählt?
    hallo christopher?
    immer schön mit dem kopf durch die wand und nur nicht zur seite drehen, dann tuts auch nicht weh.

    Echte Lebenshilfe aus Jena :D

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • christopher hafer
    • 20. Februar 2009 um 01:30
    Zitat

    aber dann kann man ja gar nicht mehr "krumm" delayen (triolen und so´n zeug)

    Doch, das würde schon gehen wenn man wie bei Yamaha auch die Tap-Time-Basis einstellen kann. Bei den Y-Effekten geht das von einer ganzen Note bis zur 1/16-Triole (wenn ich mich nicht irre). :)

  • Metal aus Norwegen, Gitarrenabnahme mal anders!

    • christopher hafer
    • 19. Februar 2009 um 23:39
    Zitat

    Das Problem ist einfach Christopher, das du entweder WIRKLICH keine Ahnung hast, wie unterschiedliche Mikrofone an einem Gitarrenamp klingen oder du in deiner ideologischen Verbohrtheit einfach nicht zugeben kannst das etwas u.U. anders funktioniert als es deiner Meinung entspricht. Deswegen sind deine Post auch meistens diejenigen, die innerhalb kürzester Zeit jeden Thread zerstöhren und ad absurdum führen. Schade für diese Forum, das die Mods hier doch ziemlich untätig sind, in den meisten anderen Foren wärest du schon längst kommentarlos gelöscht.

    Ein perfektes Beispiel dafür was in diesem Forum nicht stimmt. Wenn das hier die Art ist wie mit anders denkenden umgegangen wird - persönliche Angriffe anstatt Argumente - dann gute Nacht.

    Und noch ein Satz an Herrn Marcus Thiel persönlich:
    Dafür dass Du Dich hier "Toningenieur" nennst kommt verdammt wenig substantielles.
    Von einem Toningenieur erwarte ich auch eine andere Diskussionsebene, in der man bereit ist auf den anderen zuzugehen und ihn ggf. mit Fakten zu korrigieren. Du bist nicht mit einem Wort auf meine Punkte eingegangen.
    Dieses Verhalten hier ist armselig.


    marce

    Zitat

    Sehr schön. Dann brauchen wir ab jetzt nur noch ein Mikro, das 32 mal und alles andere machen wir mit dem Kanal-EQ.


    Wenn Du Dich mal professionell mit Tontechnik befasst kannst Du die Erfahrung machen dass dies nichts ungewöhnliches ist.

    -----

    Solange hier keine Argumente mehr kommen bin ich raus...

  • Metal aus Norwegen, Gitarrenabnahme mal anders!

    • christopher hafer
    • 19. Februar 2009 um 19:03

    guma:
    Du bist also der Meinung, mit EQ lässt sich ein Mikro nicht simulieren.
    Du führst an:
    1. Off-Axis-Frequenzgang
    2. Impulsverhalten + kompressionsartige Effekte = Verzerrungen

    zu 1. Was interessiert der Off-Axis Frequenzgang beim Close-Miking? Hier entscheidet sich allerhöchstens, wie gut das Leakage klingt, das Nutzsignal ist hiervon nicht betroffen. Der On-Axis-Frequenzgang lässt sich mit einem EQ relativ genau nachbilden, genau genug für diese Anwendung in der es ja ohnehin nicht um Linearität geht.

    zu 2. Es ist tatsächlich möglich, im Grenzbereich Artefakte auftreten, die nützlich sind.
    Ich erkenne nur keine echte Relevanz für die Grundsatzfrage.

    Was ich für Relevant halte:
    Den Grundsound des Gitarristen. Hier wird der Klang gemacht und nirgendwo anders wirklich.
    Ein guter Gitarrensound bekommt von mir einen HPF + einen LPF und fertig. Fast alle Mikrofone liefern das Nutzsignals eines Git-Amps relativ neutral. Wenn mir Präsenz fehlt dreh ich am EQ usw. Was interessiert mich noch, ob das Mikro irgendwelche Artefakte produziert? Die ganze Gitarrenanlage ist ein komplettes Artefakt-Sammelsurium!

    Wenn mir ein Mikro mal nicht gefällt würde ich es gegen ein anderes austauschen - ich habe bisher aber nur defekte gegen funktionierende Getauscht - oder auch gerne mal das Mikro richtig platziert...
    Wenn mir ein Sound gar nicht zusagt gehe ich auf die Bühne und behebe das nach Möglichkeit dort. Völlig abwegig dies nicht zu tun.
    Klar: Wenn ich mit einer Band auf Tour wäre mit nur einem Gitarristen würde ich evt. auch mit zwei Mikrofonen rumspielen.
    Denn ein bisschen Spielerei ist ja mal ganz nett - aber eben auch nicht mehr - und es hält einen eher vom Wesentlichen ab.
    Gitarristen halten sich sicher auch für wichtiger, wenn zusätzlich noch ein "fettes" GM vor ihrem überteuertem Röhrenamp hängt, und der betreuende Techniker muss ja geradezu ein Genie sein. "Mehr" ist ja bekanntlich immer besser.
    Der Qualitätsgewinn existiert aber ausschließlich im Kopf.

    slayer

    Zitat

    meist sind die leute welche "schwachsinn" in den raum schreien die mit dem eher niedrigen horizont.
    soll jeder so handhaben wie er das für richtig hält.

    Das hast Du schön bei mir abgeschrieben. Und über meinen "Horizont" brauchen wir uns gar nicht zu streiten. :roll:

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  2. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  3. Welche DI-Box für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  4. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  5. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  6. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  7. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  8. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  9. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  10. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™