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  1. PA-Forum
  2. christopher hafer

Beiträge von christopher hafer

  • Testen mit Handy?

    • christopher hafer
    • 29. November 2008 um 00:32

    Es ist schon klar das ein rosa Rauschen über mp3 Messtechnisch u.U. zu Problemen führt. Daher ja auch meine Anregung "Messen" und "Testen" zu Unterscheiden.
    Bei einem Sweep sehe ich dagegen überhaupt kein Problem.
    Ich habe sowohl Sweeps als auch Rauschsignale (Rosa, Weiss, Braun) vor kurzem konvertiert (192kbps - VBR) und konnte naturgemäß keinen Unterschied hören. Wer also z.B. einen Sweep benutzt um Resonanzen des Raumes aufzuspüren, der kann ohne weiteres MP3s benutzen.


    Mit "Fidelity" meine ich die naturgetreue Wiedergabe bzw. Transparenz eines System. Selbst billigste D/A Wandler sind um Welten linearer als eine PA/Raum-Konstellation. Problematisch wären allenfalls (defekte) Geräte die starke Nebengeräusche wie Pfeiffen oder Brummen produzieren.

  • Testen mit Handy?

    • christopher hafer
    • 27. November 2008 um 15:41

    Ein paar Gedanken dazu:


    -Sweep/Rausch-Signale lassen sich ohne weiteres als mp3 darstellen.
    die Dateien werden bei variabler Bitrate (VBR) sogar sehr klein, bei Konstanter (CBR) ändert sich systembedingt nie die Dateigröße abhängig vom Musiksignal.

    -Es ist eigentlich nur eine Frage der Bitrate. 192kbps sind absolut ausreichend für die meisten Anwendungen, VBR ist immer vorzuziehen.
    320kbps sind nicht mehr vom Original zu Unterscheiden - heißt: MP3 müssen nicht zwingend schlechter klingen als CD-A/Wave-Signale mit 1411kbps (bei 16bit/44,1khz in Stereo). Also bitte immer schön differenzieren...

    -MP3-Musik in ordentlicher Auflösung ist nicht "dynamikloser" als Musik von CD. Das Problem ist eher die schlechte, dynamiklose Musikproduktion heutiger Tage (--> "Loudness War").

    - die "Fidelity" eines 1$ Handy-Wandlers ist geschätzt um das 10-fache höher als die einer modernen PA im Zusammenspiel selbst mit einer "guten" Raumakustik.

    - natürlich gehört ein CD-Player ans Mischpult - wenn es um professionellen Verleih geht.

    - man sollte dringend Unterscheiden zwischen Einmessen (mittels Equipment) und Testen (mittels Gehör).

  • Recording Software für min. 32 Spuren?

    • christopher hafer
    • 27. November 2008 um 02:01
    Zitat von "schallereignissortierer"


    Stimmt, bei cubase heißt das "kleben". Damit lässt sich die "Stille" am Anfang mit dem reingedroppten zusammenkleben und dann hat man auch wieder einen Track, der bei Null anfängt.

    Das ist ein nicht-destruktives Verfahren, d.h. die Wave-Files bleiben unverändert. Ist also nur Sinnvoll, wenn das Projekt an einen Cubase oder NUENDO Nutzer übergeht - was allerdings nicht ganz unwahrscheinlich ist.

    Von daher halte ich den Cubase Tip für einen Guten, vielleicht auch mal Ausschau halten nach einer älteren SX1/SX2-Version, die gibt es spottbillig und bietet u.a. unbegrenzte Spurenzahl. Bei Bedarf lassen sie sich upgraden.

  • Audix Fireball oder ähnliches

    • christopher hafer
    • 21. November 2008 um 00:06

    billbo

    Zitat

    Es handelt sich hier um eine extreme Nahfeldanwendung; da werden die Unterschiede zwischen verschiedenen Richtcharakteristiken (im Forum allgemein als auch bei diesem konkreten Fall) stark überschätzt. Für das erreichbare GBF zählt hierbei nahezu ausschließlich das Verhältnis der Entfernungen zwischen Schallquelle, Mikrofonmembran und Lautsprechermembran; ob Kugel/ Niere/ Superniere/ usw. ist beinahe bedeutungslos.

    :idea: +1 Offenbar bin ich also nicht der einzige der so denkt...

    @karel

    Zitat

    jetzt zur sache: ich habe keine große lust das dieser thread so ausartet wie der EQ-tiefe frequenzen thread", deswegen ohne großen physikalischen hintergrund

    Ein Thread artet aus, wenn man erst ellenlang den Hintergrund erklären muss, bevor endlich Notiz vom eigentlichen Sachverhalt genommen wird.

    Auch hier ist eigentlich schon alles gesagt. Aber trotzdem ist ein bißchen Argumentationshilfe immer noch nicht überflüssig, oder?

    Zitat

    ich frage mich gerade, (...) wie man dem bss das feddback "ziehen" beibringen kann? der kann dafür sorgen das eine bestimmte frequenz nicht lauter wird, aber ob das bei feedbacks hilft? .....

    Tendenziell zieht JEDER Kompressor ein Feedback, wenn der Threshold überschritten ist., das Ratio groß genug und die Release-Zeit auch.
    Aber das funktioniert in der Praxis kaum. Auch nicht mit einem 4-Band Kompressor. Ein "FD" wäre hier durchaus hilfreicher, auch wenn wir Profis dann zurecht die Nase rümpfen.

    Zitat

    nehme ich jetzt den von mir vorher genannten favoriten, habe ich einen viel gößeren korb, daher bleibt mehr frei, und das mikro ist von sich aus schon linearer. das führ zu der aus der in der praxis nachvollziehbaren beobachtung das dieses mikro sehr gutmütig ist was zuhalten angeht.

    Wenn der Sänger sich einen Spaß daraus macht, das Mikro zuzuhalten, dann wird er das Mikro zuhalten. Wenn seine Flossen zu klein sind wird er ein anderes Mikro wollen mit dem er "kreativ" arbeiten kann - soll er auch , denn "er ist der Künstler"...
    :D
    Und wie bereits gesagt lassen sich solche Dinge nicht vorhersagen, die Größe des Mikrofonkorbs ist jedenfalls kein Maßstab.

    Zitat

    ich finde auch das der angriff und der tonfall in einem solchen forum nichts zu suchen haben Max, denn selbst wenn du in der sache recht haben solltest, kann man das anders ausdrücken!

    Das stimmt nun auch wieder. :oops:

  • Schrottbuchsen aus China

    • christopher hafer
    • 20. November 2008 um 23:38

    AFAIK ist bleihaltiges Lot selbst überhaupt nicht verboten worden:

    Zitat

    Die Verwendung von Blei und anderen Schwermetallen, wie Cadmium und Quecksilber, ist in Elektro- und Elektronikgeräten untersagt, die ab 1. Juli 2006 neu in Verkehr gebracht werden.

    Insofern betrifft das nur die Hersteller von E-Geräten, ansonsten darf jeder in seinem Hobbykeller soviel Blei in die Luft pusten, wie er Lustig ist.

    Interessanter Artikel dazu:
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21607/1.html


    PS: rockline: Super Beitrag, Danke.

  • Audix Fireball oder ähnliches

    • christopher hafer
    • 20. November 2008 um 17:19

    Wenn der Sänger den Mikrofonkorb komplett zuhält hat die Kapsel keine kalkulierbare Richtcharakteristik mehr, es ergeben sich irgendwelche Zustände zwischen Kugel und wer weiß noch was. Hier gibt es keine "feedbacksicheren" Typen mehr. Und nicht nur die Richtwirkung ändert sich, auch die Frequency Response ändert sich, und zwar EXTREM!
    Wenn das Mikrofon zufällig da einen Peak erzeugt wo es der Wedge auch tut dann wird es koppeln. Dafür muss der "Sänger" nur seine Finger ein wenig bewegen und schon gibt es mehr Sounddifferenz als zwischen SM58 & KMS105. Wer weiß außerdem wie sich der Monitor verhalten wird? Das ist eine Gleichung mit mehreren Unbekannten!
    Insofern muss ich Max ein Stückweit recht geben.

    Allerdings auch AudioBo:

    Zitat

    Wodurch zeichnet sich eine feedbackarme Mikrofonfonwiedergabe bei hohem Pegel aus?
    Ich behaupte jetzt mal durch ein lineares Verhältnis ohne Peaks zwischen Mikrofon, Elektronik und Lautsprecherbox sowie die Richtcharakteristik.

    Fazit: Das Mikrofon spielt keine große Rolle, weil es nur ein Element in einer Lagen Kette ist, erst recht nicht dann, wenn es seiner physikalischen Grundeigenschaften beraubt wird.
    Die Lösung liegt beim menschlichen Faktor auf beiden Seiten der Bühnenkante.

  • Equalizer: Überlegung über sinn und unsinn Absenken tiefer F

    • christopher hafer
    • 19. November 2008 um 18:10
    Zitat von "vsvo82"

    Hier kann man sich anscheinend schnell unbeliebt machen, da möchte ich auch gern dabei sein :)
    Wer analoge Filter oder auch deren digitale Nachbildungen ( IIR ) betrachtet, kann unterschiedlichen Flankensteilheiten und Filtercharakteristiken immer die entsprechenden Phasenverläufe zuordnen.
    Man sollte sich den Filteraufbau immer am einfachsten, passiv beschalteten Beispiel herleiten:
    Ein Tiefpaß ist eine seriell angeordnete Induktivität oder eine parallel verschaltete Kapazität.
    Ein Hochpaß ist eine seriell verschaltete Kapazität oder eine Parallelinduktivität.

    Mit Mehrfachanordnungen kann man höhere Filtersteilheiten erreichen. Wenn man Hoch- und Tiefpässe kombiniert, erreicht man Bandfilter. Diese kann man anheben oder absenken.....also das Grobgerüst eines EQ.

    Weiterhin ist bei diesen "UR"-Filtern ( LCR) keine Rückkopplung nötig....die Filter senken hauptsächlich Bereiche ab ( Subtraktive Filter).

    Der nächste historische Schritt waren die sogenannten Gyratoren, die eine Simulation der LCR Filter im Zusammenhang mit OPs ermöglichten.

    Heutzutage gibt es serielle oder parallele Filteraddition, um eine vorgegebene Filter-Lösung zu erreichen. ( Egal, ob EQ oder Controler )

    Was hat das alles mit diesem Fred zu tun??

    Ich möchte nur ganz bescheiden anmerken, daß Filter nicht nur durch rekursive schwingungsfähige Anordnung realisiert werden können, sondern daß auch verkettete subtraktive Filter eine gute Daseinsberechtigung haben....und da gibt es keinerlei " Rückkopplung".

    Die frequenzabhängigen Gangunterschiede ( hier im Forum gerne vereinfacht als Phase bezeichnet ) sind hier natürlich auch systemimmanent.
    Unabhängige Freiheitgrade hat man nur in der FIR Filterung.

    Hochpaßfiltern sollte man, um Trittschall zu eleminieren oder die Kapazitätsgrenze seiner Anlage im LF-Bereich zu erweitern.

    Gruß,
    Jörg

    Alles anzeigen

    Danke, Jörg das ist endlich mal ein wirklich fachlich ausgereifter Beitrag!

    Erstmal wird deutlich, dass wir gemeinhin von "Filtern" sprechen, wenn wir EQs meinen. Ein Filter IST ein EQ. Ein EQ IST ein Filter. Jeglicher Dissens darüber ist vollkommen lächerlich - oder etwa nicht?

    Zweitens reden wir hier eigentlich immer über Filter, die durch frequenzabhängige Gangunterschiede erzeugt werden (sprich: durch Phasenmodulation entsteht Amplitudenmodulation innerhalb des Filterbereiches). Wenn ich das gerade richtig überblicke, müssen alle aktiven analogen EQs so arbeiten. Bitte verbessert mich, falls nötig.


    Die letzte - bzw. eigentlich noch offene Frage hat Simon formuliert:

    Zitat

    Beim GEQ Shootout von Bink Knowles (Link derzeit leider defekt, deshalb an dieser Stelle kein Link) ist wenn man bis 100Hz alle Bänder zieht die Phase bei ca 250 Hz wieder "auf Linie".

    Die Frage ist: wirkt sich das in diesem Frequenzbereich schon hörbar aus?

    Ein weiterer - letzter - Versuch dieser Frage zu entgegnen:

    JA es wirkt sich aus, aber nicht durch sog. "Phasenschweinerein" der Filter, sondern durch Amplituden-Modulation, die unter bestimmten Umständen Kammfilterprobleme des Eingangssignals hervortreten lässt (auch das steht im Artikel von Mr. Winer).
    Und noch einmal: Wir haben es in einer typischen Beschallungssituation mit einer Unmenge von Kammfiltereffekten zu tun, entstanden durch Bühnensound, Raumeinflüsse und Multimikrofonierung.
    Hier beim EQ einen Mitschuldigen zu suchen ist fast so als wollte man einen einzelnen Raucher für die Klimakatastrophe schuldig machen.

    Und als letzten Satz / Schlussfolgerung:
    Ob eine EQ-Einstellung des Sound degradiert oder stark verbessert liegt einzig und allein an der Erfahrung dessen, der ihn bedient. Hier liegt der Hund begraben.

  • Equalizer: Überlegung über sinn und unsinn Absenken tiefer F

    • christopher hafer
    • 19. November 2008 um 00:26

    David: Du willst jetzt nicht allen ernstes behaupten, ein "Filter" und ein "Equalizer" seien zwei unterschiedliche Dinge?! Wenn doch, dann erkläre mir mal bitte den Unterschied.
    Und ganz nebenbei: Den Begriff "Filter" hast Du in den Thread gebracht, ursprünglich ging es um EQs. Was natürlich egal ist.


    Zitat

    Ich finde den Artikel auf alle Fälle interessant, wo jedoch der höhere wissenschaftliche Gehalt, als in anderen Ausführungen (z.B. von Tobias) liegen soll, ist mir nicht ganz klar. Ich kann auf der HP des Autors weder erkennen über welche fachliche Qualifikation (außer zugegeben einer sehr großen Erfahrung, da lange tätig) oder sonstige Verifizierung (z.B Lehrstuhl an einer Hochschule) er verfügt, noch woher er das Wissen für seine Ausführungen bezieht. Damit will ich nicht die Qualität des Beitrages schmälern, sondern nur zum Nachdenken anregen, ob er als "wissenschaftlicher Beweis" angesehen werden kann. Für mich hat das mehr den Charakter eines guten Beitrages in einer Fachzeitschrift.

    Es geht weniger um den Beitrag von Ethan Winer, sondern um den verlinkten Bericht von David Clark. Ich erspare mir jetzt, sämtliche Qualifikationen und Verdienste dieser beiden Herren zu erforschen.
    Klar ist aber, dass der Test von Clark alle Erfordernisse für wissenschaftliche Relevanz erfüllt, vor allem weil es sich um einen "ABX" (Doppelblindtest) handelt. Ich sehe auch aus praktischer Erfahrung nicht den geringsten Grund das Ergebnis anzuzweifeln.

  • Multifunktionscontroller - Pro und Contra

    • christopher hafer
    • 17. November 2008 um 03:38

    Sorry, nach Deinen Worten dachte ich das Du primär einen EQ benötigst - ich hatte den Thread-Titel wohl nicht genug verinnerlicht.

    Der Yamaha hat außerdem ein Delay mit an Board, sodass er schon immerhin 2 von 4 essentiellen Aufgaben bewältigt, die anderen beiden, also X-over und Limiting, sind ja schon häufig in den systemeigenen Controllern (so denn vorhanden) integriert. Aber was weiß denn ich? :P


    Und Die Frage "Braucht man das?" (bezogen auf AES/EBU & Co) war durchaus ernst gemeint...
    Du darfst sie selbstverständlich beantworten wie immer es Dir beliebt.
    Ich würde sie mit "Ja" beantworten wenn es um IE geht, ansonsten mit "Nein"...
    Denn tendenziell hatte ich doch schon den Eindruck, dass Geld eine Rolle spielt...? :D

  • Multifunktionscontroller - Pro und Contra

    • christopher hafer
    • 17. November 2008 um 01:53

    Ich würde mal die guten alten Yamaha YDG-2030 vorschlagen.
    Allgemein bekannt + akzeptiert, sehr zuverlässig und spottbillig zu kriegen.
    Digital I/O haben die nicht - aber braucht man das wirklich?

  • Equalizer: Überlegung über sinn und unsinn Absenken tiefer F

    • christopher hafer
    • 17. November 2008 um 01:47
    Zitat von "mringhoff"

    Ich kanns ihm nicht verdenken, wenn er das nicht versteht. Nur weil dort auch das Wort "Phase" vorkommt, muss man das doch hier nicht erwähnen. Das vewirrt doch mehr als das es nützt.
    Der nächste erklärt dann den Flanger - der sich ja auch nur aus Phasenverschiebungen zusammensetzt - weil man den ja auch hört...

    :D

    Tobias:

    Niemand hier bestreitet doch, dass man Phasenprobleme hört - im Gegenteil.
    Was ich nur darlegen wollte ist das man Phasenprobleme die durch EQs (bzw. andere Audioelektronik) verursacht werden praktisch nicht hören kann, allerdings messen. Und damit sind wir doch auch bei der Eingangsfrage:

    Nein, das Absenken diverser Bassfrequenten eines Graphik-EQs degradiert nicht hörbar den Phasengang des Signals, ist aber in meisten Fällen vollkommen überflüssig.
    Wäre hier keine fruchtbare Diskussion entstanden, hätte ich gedacht dieser Satz hätte den Thread schon anfangs beenden können.
    Allerdings glaube ich nicht, das nun alle von dieser Aussage überzeugt sind... :lol:

  • Equalizer: Überlegung über sinn und unsinn Absenken tiefer F

    • christopher hafer
    • 15. November 2008 um 13:30

    So aggressiv fand ich das gar nicht...


    Zitat

    Ich habe, so wie David, auch nicht verstanden wieso die Phasenverschiebung Ursache des Filters sein soll und nicht Wirkung. Kann das bitte nochmal jemand erläutern?

    Einfach noch mal das Zitat von Ethan Winer das ich eben gepostet habe lesen...

  • Equalizer: Überlegung über sinn und unsinn Absenken tiefer F

    • christopher hafer
    • 15. November 2008 um 13:20

    Hallo David,

    na umso besser wenn Du nicht beleidigt bist... :)
    Da ich gleich aufm Job muss kann ich nun nichts anderes tun als ein weiteres Mal oben gennanten Link/Artikel (den ersten) in Erinnerung rufen, den Du vielleicht gütlicherweise doch mal liest...

    Grüße,

    Christopher

    Edit: Zur allgemeinen Convenience habe ich die entsprechende Passage mal eben herkopiert:

    Zitat

    If you combine a signal with a phase shifted version of itself (after passing through the capacitor or inductor), the frequency response is altered. As one cycle of the wave is rising, the shifted version is falling, or perhaps it hasn't yet risen as high. So when the two are combined they partially cancel at some frequencies only thus creating a non-flat frequency response. Therefore analog equalizers work by intentionally shifting phase, and then combining the original signal with the shifted version. In fact, without phase shift they would not work at all!

  • Geigenabnahme Alternativ

    • christopher hafer
    • 15. November 2008 um 02:41
    Zitat von "bertZ"

    Hallo??? Der Steg ist der Teil eines Streichinstruments, der Dafür sorgt, dass die Schwingungen der Saiten auf den Korpus übertragen werden. Dafür nimmt sich ein ernstzunehmender Geigenbauer schon mal einen Tag Zeit, um den "aufzuschneiden". Wer sich damit mal beschäftigt hat, wird nie wieder ein C411 an den Steg einer Geige, Viola, oder einem Cello anbringen. Es ist nämlich auch deutlich hörbar, dass sich durch die veränderte Schwingungsübertragung durch das Eigengewicht des Mikrofons der Klang des Instruments verändert. Das wirkt sich zwar nicht auf das dann gewonnene Signal aus, aber der Musiker wird nicht genau so spielen können, wenn sich sein Instrument anders verhält, als er es möglicherweise viele Jahre lang gewöhnt ist.

    Ein absolutes NO-GO im professionellen Bereich!!!

    Zufällig spiele ich selbst auch Cello und weiß schon recht genau, was der Steg ist und welche Funktion er hat...
    Ich bin mir sicher das ein C411 was nur wenige Gramm wiegt selbst für den Spieler keinen Einfluss haben wird, jedenfalls UNGLEICH weniger als viele anderen Lösungen.
    Außerdem ging es primär darum, das der Steg
    a) die empfohlene Position ist und
    b) hier der Kleber keine Lackierung angreifen kann...

    Dein NO-GO-Statement lasse ich von mir aus als subjektive Meinung gelten - immerhin hast Du ja einen klassischen Hintergrund.

    Und noch was: Ich hatte auch schon 300 Jahre alte Violinen zu "beschallen".
    Lösung: Kugel-Lavalier am Saitenhalter befestigt. Fertig.

  • Equalizer: Überlegung über sinn und unsinn Absenken tiefer F

    • christopher hafer
    • 15. November 2008 um 02:05
    Zitat von "David Kammerer"

    Es ist natürlich auch eine Möglichkeit Andersdenkende als halbwissende lernunwillige Trolle, die nur

    Marketinggeschwätz nachplappern abzustempeln.

    David, bitte unterstelle mir nicht Dinge, die ich so nicht geschrieben habe!

    Zitat von "David Kammerer"


    Dann noch die Aussage, daß ein analoger Filter erst durch die Phasenverschiebung funktioniert :shock: :roll:

    :shock:
    Ein analoger Filter verursacht bauartbedingt Phasenverschiebungen, funktioniert aber nicht wegen

    ihnen!!
    Gute Nacht!

    Mit dieser vollkommen absurden Verneinung von puren Fakten zeigst Du, dass Du gar kein Interesse hast Deine Meinung zu überprüfen.
    DAMIT entziehst Du Dir selbst der Diskussiongrundlage. Wenn Du nicht bereit bist auch nur ein Mindestmaß an
    Hintergrundwissen an den "Tag zu legen", dann spiel bitte nicht die beleidigte Leberwurst wenn jemand Dich (indirekt neben anderen) dafür kritisiert!

    Tobias

    Zitat

    Diese Doppel Blindtests wurden schon gemacht und von mir extra aus Interesse auch nachgestellt. Und zwar nochmal: Man lässt Probanden Dinge im Klangbild orten, wiederholt den Versuch mit defekten Phasen und siehe da, die Ortung lässt nach. Dabei wurden natürlich BEIDE Phasen des Stereobildes gleich verändert, damit es nicht zu Laufzeitunterschieden zwischen zwei Signalen kommt. Dabei wurde auch festgestellt, daß der Phasendefekt nicht absolut wargenommen werden kann, sondern nur ein umso größerer Defekt zu umso größeren Ortungsproblemen führt.

    Dabei spielt tatsächlich der Gesamtdefekt der Übertragungskette (auch rein mathematisch) eine wichtige Rolle
    Erklärung:
    Wir nehmen an, unser Naturschallereignis hat eine lineare Phase (ist ja klar, ist ja auch die Originalwelle). Nun wird das alles aufgezeichnet und kommt über Lautsprecher an unser Ohr mit einer mittleren Abweichung von 360 Grad (das ist auch garnicht überrtrieben). Nun wird dem Probanden die Phase nochmals im Laufe des Tests um weitere 90
    Grad verschoben. Nun stellt sich die Frage: Ist das vermeintlich unverschobene Signal überhaupt noch als Referenz
    nutzbar?? Hier ist die Phase bereits zerstört, der Proband kann nichts orten, wie soll er dann noch weniger wie
    nichts orten, wenn man an einem Allpassfilter schraubt??? Deswegen nochmals: Die möglichst unverfälschte
    Widergabekette ist ABSOLUT WICHTIG für genau diesen Versuch. Ich weiß nicht, ob in dem gezeigten Versuch des
    Artikels darauf Rücksicht genommen wurde. Es wurde auch nicht mit Ortung gearbeitet, sondern mit Lieblingsstücken
    der Probanden. Wenn die Stücke wenig Naturgeräusche beinhalten, kann der Proband nichts Sinnvolles feststellen, da
    er sich die unnatürlichen Geräusche binnen Sekunden als "normal" antrainiert hat.
    Beste Referenz für Versuche mit Zuhörern ist IMMER Sprache, weil unser Ohr nichts anderes auf der Welt so genau kennt. ...

    Alles anzeigen

    Mal abgesehen davon, dass wir wohl unterschiedliche "Auffassungen" haben, was ein Doppelblindtest ist sehe ich weitere ernsthafte Probleme:

    -Die Verwechselst "Phasendefekt" mit Verpolung.
    -Die Verwechselst die Phase einen Allpasses mit dem eines einzelnen EQ-Bandes - um den geht es hier primär.
    -Du redest von "Ortung", die aber hier absolut keine Rolle spielt, weil Du ja beide Kanäle gleich manipulierst.
    Ortung dient der Lokalisierung des Ortes (ach was!?) und bedarf unbedingt einer stereophonen Wahrnehmung.
    -Du forderst eine "möglichst unverfälschte Wiedergabekette", was eine völlig beliebige, unwissenschaftliche Komponente involviert;
    im übrigen hatte ich schon Begründet warum das dies in diesem Zusammenhang keine Rolle spielt - anscheinend ist das noch nicht verstanden worden.
    Darüber hinaus führst Du damit die Diskussion in Absurde, weil wir hier im PA-FORUM sind. Wo hätten wir solche akustischen Verhältnisse - konkret: welchen Nachteil hätten dann selbst extreme EQ-Deformierungen, wenn sie eh nur unter"labortauglichen" Bedingungen wahrgenommen würden?
    - Den wichtigsten Aspekt eines solchen "Blindtests" lässt Du außen vor: Nämlich die Kopf-Fixierung des Probanten. Jede Bewegung lässt ihn Kammfiltereffekte des Raumes wahrnehmen.

    Ich fasse nochmal zusammen: Dein Test hält keinen wissenschaftlichen Maßstäben stand und zeigt offen Deine Denkfehler. Nimm das bitte als konstruktive Kritik und nicht als "runtermachen", denn jeder der sich überhaupt diesen Dingen widmet - erst recht in Form eines zeitraubendes Versuchs - ist mir als Gesprächspartner lieber als
    die, die sich blind darauf verlassen was sie glauben zu wissen. :)

  • Equalizer: Überlegung über sinn und unsinn Absenken tiefer F

    • christopher hafer
    • 14. November 2008 um 17:17

    Oh danke, Simon! :D

    Ergänzend nochmals der einleitende Artikel, der die Funktionsweise von allen EQs nebenbei sehr kurz & verständlich erklärt (solang Englisch keine Hürde darstellt):

    http://www.ethanwiner.com/EQPhase.html

    Und wo wir grad (trotz OT...) beim Thema sind, sehr interessant ist auch folgender Artikel aus gleichem renommierten Hause:

    Dispelling Popular Audio Myths

  • Equalizer: Überlegung über sinn und unsinn Absenken tiefer F

    • christopher hafer
    • 14. November 2008 um 16:52

    Guma hat recht, hier wird alles zusammengewürfelt.

    Ich habe eigentlich nichts neues zum Thema beizutragen, es bleibt dabei:
    Einen wissenschaftlich haltbaren Artikel habe ich verlinkt, von den wirklich überzeugten "Phasenhörern" kommt primär Halbwissen und Trolleskes.
    Wer nichts lernen will, der lässt es eben - und sorgt sich weiterhin über Phantomprobleme und weniger über die Realen, der glaubt weiterhin dem Marketing-Geschwafel und plappert alles nach was er irgendwo aufschnappt ohne den eigentlichen Hintergrund verstanden zu haben.
    Was soll es, so funktionieren ja 90% aller Meinungen...

    Allerdings bin ich ja schon begeistert, dass hier weitestgehend so etwas wie eine sachliche Diskussion aufkommt. :o

    Klaus:
    Danke für den Midas-Hinweis, aber das hat nichts mit Phasen_Laufzeiten zu tun, sondern mit Filterdesign. Auch hier verweise ich nochmals auf den Artikel von Ethan Winer...
    Und nochmal: Durch Phasenverschiebung entsteht erst der Filtereffekt.
    Du hörst den Effekt des Filters, und dessen Amplitude ist ja gewollt, sonst würde man ihn nicht einsetzen... Du hörst nicht die winzige Laufzeitverschiebung innerhalb des Bandes.

    david kammerer

    Zitat

    Ich hab den Bericht auf den du verweist nicht gelesen, ist jetzt aber auch nicht wichtig.


    No comment. :shock:

  • Magnetschieber für Sennheiser MD-431

    • christopher hafer
    • 14. November 2008 um 02:26

    Was Du normalerweise machen kannst ist den Schalter komplett abschrauben. Dann sollte das Mikro natürlich (vorher) auf "on" stehen und Du hast ein hervorragendes Mikro ohne Schalter...
    Falls dass so nicht geht: Von einem anderen x31 den Schalter abschrauben (ist sehr einfach) und Einschalten. Falls es dann immer noch nicht geht zu Sennsheimer schicken... Es lohnt sich. :wink:

  • Geigenabnahme Alternativ

    • christopher hafer
    • 13. November 2008 um 23:57
    Zitat von "Bernd Reusch"


    Technisch gesehen sicher nicht, nur wenn der Musiker Angst um den Lack seiner Geige hat helfen alle guten Argumente und Erfahrungen (des Technikers) mit der Knetmasse des AKG C411 nichts.

    Eigentlich gehört das C411 auch auf den Steg. Der ist nicht lackiert und ist auch kein integraler Bestandteil eines Streichinstruments.
    Tatsächlich gibt es Probleme mit bestimmten Lackierungen und dem Spezialkleber...!
    Und im Rande: Es ist empfehlenswert, nicht unbedingt das teuerste Instrument mit auf solche Gigs zu nehmen - eine 100000 EUR-Violine klingt auf der PA, egal ob mit C411 oder Mikrofon im Close-Micing nicht wirklich besser als eine für 1000 EUR. Für einen natürlichen Streicherklang ist ein Abstand von mind. 1m und ein guter Raum unabdingbar.

  • akustische Gitarre live abnehmen

    • christopher hafer
    • 13. November 2008 um 23:48
    Zitat von "wora"

    ich würde eher behaupten, das das NT3 (das ich selbst nicht kenne) ein aussenseiter in der preisklasse ist... im positiven sinne :roll:

    +1 :D

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