Der Preis ist zwar OK, es gibt aber fürs Studio für erheblich weniger Geld modernere, rauschärmere Lösungen mit Inline-Kanalzügen, z.B. ein Spirit Studio 24/24/8/2 für etwas mehr als die Hälfte.
Beiträge von christopher hafer
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Zitat von "Mister.Lange"
Also wenn ich mit den Auxen einer ML3000 prinzipiell reichen würde, dann würde ich auf jeden Fall auf ein VCA Pult setzten. Ich mag halt kratzende Fader nicht. Und wer Gruppen dynamisch bearbeiten muss, kommt vielleicht dann auch mit den vieren der ML aus?Häh? Was haben denn kratzende Fader mit VCAs zu tun?
Und ja, bei 8 VCAs kommt man locker mit 4 Guppen hin.ZitatWas habt Ihr immer mit den VCA´s ? Ich kann denen jetzt keinen übernormalen "Gewinn" aberkennen.
Wenn Du mal eine 40+ Input Kapelle gemischt hast wirst Du Dich darüber sehr freuen.
Zitatalso ich kann da wirklich nix von der livekrücke LS9 lesen
Das war ja schon das zweite Mal, das "LS9" in diesem Thread vorkommt.
Was mich daran Ankotzt ist dieser permanente "Missionierungseifer" bei totaler Missachtung der Tatsache, dass das LS9 schon jetzt beinahe veraltet ist und eine teure Fehlinvestition, solange man nicht wirklich seine Funktionen braucht.
Es gibt genug Einsatzorte, an denen das LS9 fast ideal ist, aber es stößt bei vielen Bandtechnikern auf Ablehnung, und zwar völlig zurecht. Und das wird sich nicht ändern, weil das Pult essentielle Bedienschwächen hat in naher Zukunft bessere Konzepte für weniger oder gleiches Geld verfügbar sein werden (schon mal an ein M400 gedacht!?).
Und genau DARUM keine LS9! -
Zitat von "Wikinger"
Was ist mit alter Schalter raus, neuer besserer rein?
Und wo bitte ist ne DI-100 baugleich mit BSS! Die Silberlinge machen ja eigentlich einen guten Job aber die gleich mit BSS vergleichen... Naja!
Im Archiv von Tools4music findet man übrigens Testberichte über aktive und passive DI`s. Man lese und staune!
Gruss WK
Wer hat denn von "Baugleich" gesprochen??
Ein "Nachbau" ist in den seltensten Fällen baugleich.
Und natürlich machen die Behringer ihren Job, vergleichbar sind sie somit tatsächlich, allerdings wird der Übertrager in den DI100 deutlich billiger und somit minderwertiger sein. Das gilt denn auch für LD und ähnlicher Billigheimer, weil ein guter Trafo schon allein deutlich teurer ist als deren VKs. In den seltensten Fällen kommt das allerdings zum Tragen. -
Ah, herrlich! 500kg Mischpult! Aber so ein XL3 mit Extender ist natürlich auch ein recht extremes Beispiel. Das geht heutzutage wesentlich kleiner + leichter, wobei ich mich Frage warum dann da 56 Kanäle in den Monitor mussten...
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Es gibt kaum Chancen, ein digitales Pult mit 40+ Kanälen irgendwo "billig" zu erwerben. Ausnahme wäre vielleicht das Roland M400, dann aber neu.
Analog wäre das gar kein Problem. 40-Tische gibt es reichlich für wirklich "kleines Geld", auch in gutem Zustand. Aber auch hier würde ich nebst Siderack mit mind. 5000E rechnen. Aber ob das für eine "Jugend"-Gruppe "Billig" ist?
Leihen ist Billig. M7Cl für 200E/Tag ist keine lange Sucherei.
Und das mit dem Vi6 ist wohl mehr als lächerlich... :? -
Hmmm. Sicher, es gibt immer bestimmte Situationen.
Aber auch das, was ich bei Sängern am Kanal-EQ einstelle gilt ja nicht nur für die PA - es ist eine Entzerrung der Quelle, die auf einem ordentlich klingendem Monitor genau so richtig ist wie im Raum, z.B. der Bassfilter, z.B. das "entzischen" mit dem H-Mid, oder das "enttopfen" mit dem L-Mid...
Das gleiche gilt u.U. für den Kompressor: Wenn der Musiker/Sänger hört, wie seine Dynamik beeinflusst wird, kann er "musikalischer" darauf reagieren, vorrausgesetzt, er ist wirklich Musiker.
Schwierig wird es nur dann, wenn während der Show diese Einstellung variiert werden muss. Da ist dann bei sehr heißen Monitorsettings der Channelsplit die beste Alternative, jedenfalls um Welten besser als ein komplett nicht EQ-ter Bühnensound der sich meiner Kontrolle entzieht. Deswegen: "Geht gar nicht".
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Palmer +1 - Auch die Aktiven.
Für passive Brot&Butter-Anwendungen sind die DIBs aber auch OK.
LD ist genau wie Behringer DI100 ein Low-Cost-China- BSS-Nachbau und qualitativ auf gleichem Niveau nur ohne den "Silber-Makel".
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Zitat
Habe zu letzt mit ein ML3000 gearbeitet.Ueberhaupt kein Headroom!!!!!!!!!!!!Ein GL 2400 ist viel besser,hatte bzw weniger Probleme damit.
Ne, iss klar: Überhaupt kein Headroom. :roll:
Zum Thema PreAux/PreEQ: Das geht wirklich nicht.
ZitatBitte um Erläuterung... Konnte man die alten Soundcraft so überfahren?
Ja und nein. Denn im Grunde hatten die nicht mehr Headroom als jedes andere Pult, aber das Metering war anders, d.h. wenn die Peak-LED blinkte hatte das nichts zu bedeuten, anders als bei Yamaha, wo jedes Rotlicht schon ein Klirren bedeuten kann.
(Edit: Wie Wora soeben erklärt hat :wink: )
Die A&H-Pulte arbeiten da sehr praxisnah.
Was allerdings generell ein Problem ist: Das Überfahren das Masters VOR dem Fader. Kaum ein Pult zeigt das an.
Entsteht bei klassischem Anfängerfehler: Master bei -10, viele Kanal-Fader weit über Null. So kommt es dann auch, das bei bestimmten ML-Konsolen kein Headroom mehr da ist...Zitatalso ich schliesse mich voll der meinung an, das Auxe wichtiger sind als VCAs.
wenn man monitor von FOH macht, sind subgruppen definitiv wichtiger, weil man in VCAs leider keine dynamics einschleifen kann.Ich bin ja auch der Meinung, dass eher die Auxe wichtiger sind, erst recht wenn der Anwender keine VCA-Erfahrung hat oder sie mangels Input-Kanälen kaum braucht.
Das mit den Subgruppen leuchtet mir aber nicht ein: Auch ein ML3000 hat viet Subs, was für Kompressor-Inserts locker ausreicht, zum anderen ist es ein Märchen, dass Kompressoren auf Kanälen fast automatisch Probleme beim Monitoring verursachen.
Bei ganz hakeligen Anwendungen (taube Leadsänger) macht man sich einen Channelsplit und gut.Zitatallerdings bietet das ML einen wirklichen vorteil: einen durchstimmbaren LoCut.
Volle Zustimmung!
Zum anderen: Warum dann nicht auch einen Blick auf die größeren GLs werfen?
Oder auf ein Crest? (Warum jemand Soundcraft nicht mag muss man ja nicht wirklich verstehen....)
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Das ist doch nun wirklich ganz einfach:
Wer lieber VCAs will nimmt das ML, wer mehr Auxe braucht das GL.Allerdings finde ich ab einem 40er-Tisch VCAs einfach sehr wichtig.
Wer diese 40 nicht braucht sollte mal ein 32er ML4000 in Betracht ziehen, da gibts dann ja beides + besserem EQ bei guter "Ridertauglichkeit".ZitatWürd evtl vielleicht über eine Digitale Kiste nachdenken !
"Evtl vielleicht " hat er das schon... :? Und seit wann ersetzt ein LS9 ein 40-Pult mit optionalen VCAs?
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Zitat von "Hausmeister"
Hi,
das mach ich eh jetzt schon immer aber das ist bei diesem HH eben sehr extem und ich hatte mal überlegt ob man es mit dem andern Mic schon mal besser hinbekommt und nicht so viel ziehen muß....
Grüße Michael
Vielleicht auch mal etwas mehr Abstand ausprobieren, oder mehr OH / weniger HH.
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Also, nachdem diese Frage schon wirklich ausführlichst und mit ganz eindeutigem Ergebnis (nämlich: Analog) Diskutiert wurde wird so ein kleiner lauer OT-Witz hier der Sache wohl keinen Abbruch tun - oder was?
Im Grunde ist es aber eben auch egal worauf man lernt. Hauptsache man lernt das Richtige.
Und mit einem Pult umgehen zu können ist nun vergleichsweise trivial, jedenfalls im Vergleich zu Themen wie "musikalische Grundfähigkeiten zum Mischen" oder eben auch "Umgang mit Künstlern".
Aber wenn hier stumpf weiterhin nur über "das Eine" Diskutiert werden soll: Bitte schön.
Ich vermisse dann nur die weitere Relevanz. -
Zitat von "Sound-Klinik"
- Blick fürs Ganze -> Tontech zur Band: "Ey, wißt ihr eigentlich schon, wie scheiße ihr alle seid ?"
- Selbsterkenntnis -> Tontech in der Notaufnahme: "Warum finde ich keinen richtigen Draht zu Musikern ?"
Traurig, nur: Einer musste es doch mal sagen...

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Nein. Ich wollte Dich auch gar nicht blöd "anpfeifen", aber wenn sich jemand (zu recht!) letztlich über zu laute Mischer beschwert und dann selbst etwas von "108 dB" schreibt, dann kann da ja nur was faul sein...

Im übrigen war ich ganz sicher nicht der einzige Blödmann, der den Wert missverstanden hat... -
Nein, ich kann nicht lesen

Aber umso besser: Dann keine "Körperverletzung".
Vielleicht dies zur allgemeinen Lektüre:
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-schallpegel.htm
"Es gibt keine Umrechnungsformel von dBA in dBSPL oder umgekehrt."
Wir sollten uns also vielleicht um gängige Konventionen bemühen. Und die heißt bei uns nun mal dB/A.
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Man könnte auch einfach die Schärfe mit dem High-Mid-Filter herausregeln. Liegt gerne mal in der Nähe von 5khz. Sonst bringt dann ein Dynamisches allein auch nicht viel.
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Ohne jetzt das "Multigate PRO" zu kennen: viel schlechter als das alte "Autoquad" wird es wohl kaum sein.
Wenn Du also zufrieden damit bist - warum dann viel Geld investieren allein aus "Ridertauglichkeit"? Klanglich tut sich da jedenfalls eher NICHTS und das die Drawmers etwas besser verarbeitet sind bringt Dir im Moment auch nichts. Ersetze sie wenn sie kaputt gehen. Das ist dann ja auch "Ressourcenfreundlich"
ZitatDa wir jetzt immer wieder Rider bekommen ist es fraglich ob jeder mit den Gates von Orhringer arbeitet....bis jetzt war es kein Problem ...
Im Zweifelsfalle einfach die Materialliste an Band/Management schicken. Zu 99% wird das abgenickt. Wenn wirklich nicht, mal eins für 10$ leihen.
Ein Gate ist so ziemlich das unkritischste am Pultplatz. Stell denen gutes Holz hin, ordentliche Mikros und 'n anständiges Pult an dem alles funktioniert... :wink: -
Zitat von "Sound-Klinik"
Live würde ich sowas ("Look Ahead") auch nicht einsetzen - bei Summen-Aufnahmen (z.B. auf DAT) ist sowas allerdings praktisch. Beim Limiting wird die Qualität allerdings irgendwie schon "verbessert", weil das Teil dann (durch die Verzögerung und "vorher nachschauen", was da kommt) quasi "unendlich schnell" auf Peaks reagiert.Wenn Digitalpulte unter 3 ms bleiben, sehe ich für kleine Locations auch keine Probleme (aber 10 ms wären mir z.B. in einem Irish Pub schon etwas zu lang bei Drums ...).
Genau so sieht es aus.
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Die gab es im Studio/Theater-Bereich. Allerdings zu Preisen gegen die SD7/XL8 fast wie Schnäppchen aussehen. Und manche Kleinwagen sind leichter.
Daher ja auch der Ansatz eines Hybrid-Konzeptes mit dem Hintergrund nicht alles zu automatisieren aber viele Vorteile von Digi-Pulten zu übernehmen (Wegfall des Sideracks usw...)
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:shock:
Wenn ich hier 108dB/A (am FOH!) lese denke ich, es wird höchste Zeit für strikte Regeln auf JEDER VA.
Bei Körperverletztung hört der "Spass" einfach auf!Wenn ich Babysitter mache sitzt bei kritischen VAs immer ein Limiter in Sichtweite des Technikers, so dass er seinen Mix korrigieren kann , und nicht einfach nur Systemlimiter überfährt die extrem scheiße klingen, an der falschen Position sitzen und vor allem das System schützen und nicht das Publikum bzw. mich.
Auf meinem letzten Festival (Gothic-Rock) mit ca. acht Bands (schon eher Bundesliga) sind sieben damit bestens klar gekommen, mit einem Kollegen gab es kleine Diskussionen, am Ende war das aber OK und gut.
Wer mit mir lieber Diskutiert als mischt braucht sowieso einen langem Atem
Justiert war das ganze bei etwa 100dB/A. -
Aus meiner Erfahrung reicht ein 4-band vollparametrischer EQ allemal, um speziell MON-Probleme in den Griff zu bekommen.
Für PA geht das wohl auch, ist aber manchmal eben schon ein Kompromiss.
Die P-EQs müssen von Anfang an vernünftig justiert sein, die Veränderung der Frequenz während der Show ist nicht immer eine gute Idee. Da ist ein G-EQ weitaus gutmütiger - und mächtiger.
Ob man überdies ein so essentielles Tool wie den Summen-EQ nicht überhaupt dauernd im Blick/Griff haben will ist vielleicht auch eine Geschmacksfrage bzw. abhängig von der Situation (Festival oder Clubgig?).