Du hast da recht unterschiedliche Szenarien und je nach Häufigkeit würde ich mir das entsprechende System wählen. Vergleichen wir das mal mit einem Autokauf:
Du kannst wählen zwischen:
Rennwagen
Smart
Geländewagen
Transporter
Kombi
Wenn ich sehr oft durch den Wald fahren muss, hole ich mir einen Geländewagen, auch wenn der in der Stadt und auf Langstrecke keinen Spass macht. Reicht mir dessen Kofferraum 1-2 mal im Jahr nicht aus, leihe ich mir einen Transporter. Keinesfalls würde ich mich aber mit dem Smart mehrmals durch den Wald quälen wollen.
Muss ich öfters durch den Wald, muss aber auch öfters lange Strecken fahren, macht die Anschaffung von einem Allrad Kombi Sinn. Der kann dann aber weder so richtig Offroad, noch richtig Langstrecke gut.
Was sich nicht lohnt zu suchen: Ein 1000 PS Transporter mit geringem Verbrauch, Offroad fähig und wenig Parkfläche. Kann man noch nicht kaufen, auch nicht von Tesla.
Was will ich damit sagen? Die eierlegende Wollmilchsau gibts aktuell nicht, die sich so schimpfen, können meist alles, aber nichts richtig gut und versagen gerade bei so Spezialanwendungen wie Kirchen.
Du bist da imho in einem sehr fiesen oder sagen wir undankbarem Umfeld unterwegs: Locations mit sehr schwieriger Akustik, geringen Budgets und wahrscheinlich auch Hobbymusikern / Laien. Eine äußerst unglückliche Kombination. Du kannst eigentlich nur verlieren oder wie man es sieht auch nur gewinnen....
Mein Tipp: Wenn Du bei Deinem (ehrenamtlichen) Engagement nicht vorschnell den Spass verlieren willst und du oft in Kirchen unterwegs bist, tu Dir den Gefallen und geb 2 EUR mehr aus. Auch würde ich zwingend zu Säulensystemen raten und ein Mess-System anschaffen. Schau auch, dass Du Subs und Tops getrennt ansteuern kannst, also jederzeit vom Mischpult aus die Lautstärke der Subs zurückregeln kannst, das ist bei reinen Sprachpassagen und gelegentlichen Musikeinspielungen schon mal sehr hilfreich.
Beiträge von Blancblue
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Seeburg A6dp ist schon schwer zu toppen - ich kenne keine leichtere aktive Holzbox für Deine Anwendung. Output und Klang dabei absolut in Ordnung sowie eine Vielzahl an Zubehör wie Hüllen und Flugbügel etc. Made in Germany kann auch nichts schaden.
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Was spricht gegen A3dp?

krzysztof
Mensch Krzysztof, Du wechselt Deine Topteile auch wie andere Leute ihre Unterhosen...
Warum schon wieder ein Wechsel? -
Ich kann mich nur noch vage an die URPS Diskussion erinnern. Was war denn damals der Zankapfel bei der Thematik?
Früher wurde hier im Forum deutlich emotionaler und leidenschaftlicher "diskutiert", allen voran TBF und Wellenfront, 2 sehr eingefleischte aber auch erfahrene URPS User der ersten Stunde. Im legendären Thread "Kriterien der RICHTIGEN Basswiedergabe" mit 1,2K Beiträge gab es dann heftige Grabenkämpfe der "Töck" (URPS/Horn User) vs. "Dröhn/Boooom/Blubb" (BR/Bandpass User) - die quasi nie enden wollten.
Dem URPS Lager wurde vorgeworfen, dass es ein unwirtschaftliches und unflexibles System sei, weil der URPS (sowie viele Hörner) erst ab einer großen Anzahl an Pappen/Kisten funktioniert bzw. Tiefbässe liefert. Ansonsten käme nur "Töck" und null Tiefbass. Gut designte BR/Hybrid wären der beste Kompromiss in Punkto Wirkungsgrad, Tiefbass, Größe, Flexibilität, Klang.
Dem BR Lager wurde vorgeworfen, dass ihre Kisten nur dröhnigen, wummerigen, boooooomigen, eintönigen Schwerpappen Bass produzieren könnten, während der URPS mit seiner super Impulsantwort bedingt der vielen, extrem steifen Kleinpappen eine deutliche bässere Klangperformance abliefern würde.
P.S. "Was kostet ein Loch in der Bassbox?" RIP Wellenfront. -
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Es gibt ne Menge 12/1 Boxen, die problemlos über 140 dB schaffen - nur dass dann das nutzbare Frequenzspektrum quasi einem schmalbandigen 100V Druckkammerlautsprecher gleicht...
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B.t.w. außerdem glaube ich, das die Eingangsfrage sowieso nicht real ist.
Wer bereit bzw. in der Lage ist die genannte Summe für ein System auszugeben fragt nicht so komisch in einem Forum nach.
Das war auch mein erster Gedanke, aber statt Yacht und Kartoffelsalat ist´s doch ein ganz guter Thread geworden.
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Moin,
wir suchen für eine Gastronomiebeschallung um die 30 Wandlautsprecher, die folgende Kriterien erfüllen sollten:
- Für Installation designt (ohne Griffe etc.) in weiss
- Größe bis 6"/1"
- Wandhalterung
- Budget bis 200 EUR netto / Box
- 8 bis 16 Ohm
- Keine Control 1...
- Halbwegs Fullrange (also kein 200 Hz Brüllwürfel)
- mindestens 80W RMS
- halbwegs "vernünftig" klingend
Jemand ne Empfehlung? Derzeit auf der Liste:
- JBL Control 25
- AUDAC XENO6- Tannoy DV
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Danke für die Skizze. Wenn man die Bühne abzieht, habt ihr gerade mal 100qm zu beschallen - da ist keine Materialschlacht notwendig. Allerdings ist der Raum relativ schlauchig, da brauchts ein bissl Know-how damit gescheit klingt. 4 KS T3, davon 2 NEBENEINANDER ist/war nicht die optimalste Lösung.
Wenn der Raum scheisse klingt, würde ich als erstes mal da ansetzen, da sind mit teils einfachen Mitteln deutlich größere Effekte zu verzeichnen als mit teureren Lautsprechern. Sprich, holt Euch einen Akustiker und steckt einen Teil des Budgets in den Raum.
Ansonsten würde ich zu einem System raten, das horizontal nicht zu breit abstrahlt, maximal 80 Grad. Wenn ihr nichts fliegen könnt (solltet ihr aber unbedingt überprüfen, ist in vielerlei Hinsicht einfacher und besser) ist ne Version mit asymetrischen Horn a la PS 15 schon ganz nett. Schön wäre natürlich auch etwas Richtwirkung in den Low_Mids, da kommen Line-Arrays ins Spiel. Horizontal und eng gibt es wenig Auswahl gibt, ein gebrauchtes Q1 System könnte ich mir zum Beispiel ganz gut vorstellen oder LA ARCS.Quick & dirty Variante wäre 4x JBL SRX835P geflogen als 4 Punkt Beschallung für Disco, bei Konzerten dann 2-Punkt mit 6"/1" Front- / Bühnenkante-Fill. Wenn noch Budget da ist, in ein Subwoofer System/Aufstellung mit weniger Rückstrahlung (Cardioid etc.) investieren.
Noch schneller und dreckiger wäre QSC KW 153 mit nem Rudel KS 212C.
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Für Deine Anwendung finde ich 3-Wege Systeme auch am besten, ich kann mir nur den Raum irgendwie nicht so gut vorstellen. Zeichnung wäre schick.
Von JBL gäbe es die SRX835P oder noch etwas potenter die STX 835 - ist dann passiv, und wohl über Eurem Budget.
Ansonsten wäre Limmer P2 eine sehr schöne Lösung, klingt richtig gut mit super Preis/Leistung Verhältnis. -
Hanseat: Schau Dir mal von LD die Stinger Subs an, z.B.
http://www.ld-systems.com/serien/stinger…a-lautsprecher/
Sehr gut verarbeitet, in verschiedenen Positionen nutzbar, Zubehör wie Rollbrett und Schutzhüllen verfügbar, Preis passt auch. -
Wenn diese "multiple CSA" Anwendung bei dir zum Standardaufbau gehört, würde ich bei den Subs vor allem darauf achten, dass sie unter ein 60er 2x1 Standardpodest passen. Ansonsten stehen die Dinger dann wie auf deinem Bild mitten im Publikum, was ich für extrem -im wahrsten Sinn- suboptimal halte.
Da wird es dann schwer entsprechende 18er zu finden, die da passen. Im 15 Zoll Bereich wirst aber fündig werden. -
und ich bin ein Gewerblicher Verkäufer.. ?
Dein erster Beitrag hier - yeah, da hast Du Dir ja richtig viel Mühe gegeben.
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Chris, bereit für besseren Sound gewichtsmäßig ein paar Abstriche zu machen? Eat this:
http://www.jblpro.com/www/products/p…5p#.Wftx4BPWyL4
Ich mag diese Art von Boxen sehr, weil sie bis auf das Gewicht alles besser können als diese ständigen 12/2 Pseudo-Fullrange MuFu 12/2 Kompromiss Boxen. Nach unten geht in der Regel mehr, somit als DJ Monitor oder Standalone anständig nutzbar. Die Stimmen kommen durch den horngeladenen 8 Zöller schön durch und verlieren sich nicht zwischen 12" und 1,5", wo der eine oft zu hoch und der andere zu niedrig spielen muss. Der Sound ist imho insgesamt viel wärmer und angenehmer. Vor allem kann man im geflogenen Einsatz als 4 Beschallung 15/8/1er auch deutlich tiefer trennen (z.B. 80 Hz) und Tanzflächen-Gäste bekommen ein weniger zerrissenes Klangbild, vor allem wenn wie üblich die Subs Mono am anderen Ende stehen. -
Also wie immer: 90% der hier diskutierten Themen hätten mit einem einfachen Anruf gelöst werden können...

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Schon mal vielen Dank für die bisherigen Empfehlungen. Gabs auf der PLS vielleicht noch etwas neues?
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Servus!
Ein Kunde von uns sucht für mobile Beschallungen eine Akku-PA Box, Preis spielt keine Rolle. Es geht um mobile Outdoor-Sprachbeschallung, 50-80 Pax, möglichst einfach zu bedienen und lange Haltbarkeit.
Mein erster Gedanke war natürlich die LS-500 von Sennheiser, allerdings würde ich gerne noch eine hochwertige Alternative anbieten. Bei der LS 500 finde ich die Lithium-Ionen Akkus super, die verzeihen Fehler beim Akkumanagement, darüberhinaus ist der Funktionsumfang dieser Box für einen Laienanwender eigentlich zu hoch und muss teuer mit bezahlt werden. Nach der Sennheiser scheint außer Fohhn lange nichts zu kommen, dann geht es los mit den typischen Plastikbombern. Hier würde ich wohl die Denon Evoi oder zu dB Technologies Ready4 MK2 greifen. Von Barth gäbe es noch die B-8.WL, allerdings kenne ich hier den Preis nicht.
Habt Ihr ein paar Ideen für mich?