...ähm... dem "Augenschein" nach, ist in der SW118E niemals ein Beyma drin. In Frage kommt nur RCF oder 18-Sound...
Beiträge von AlphaC
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Soooo.... Endlich komme ich dazu auch mal die Review zum besagten Clubtest zu schreiben:
Als erstes möchte ich mich hier nochmal ganz herzlich beim Stefan Lenke von Kling&Freitag für die umfangreiche Unterstützung beim Auf- und Abbau sowie dem Setup der Anlage bedanken (gute Besserung an Deinen Rücken!!!). An die langen, höchst interessanten Gespräche mit diesem sehr umgänglichen Kollegen werde ich mich oft und gern erinnern!
Nun zur Anlage ansich. Bereits bei der Anlieferung und ersten Inaugenscheinnahme kam Freude auf. Nicht nur die erstklassige und standesgemäß hervorragende Verarbeitung, auch das sehr entspannte Handling der schwarzen Kisten zeigten, dass man mit einem wirklich professionellen System zu tun hat. Griffe dort wo man sie erwartet, geistreiche Details wie Griffmulden in den Rollenbrettern und Deckeln, erfreulich geringes Gewicht - und dass trotz 2kW Amping pro Box!
Da die Tops geflogen werden sollten standen wir vor der Wahl, ob wir mit Single-Studs oder mit dem Click-and-Fly-Bar arbeiten wollten. Die Fummelei mit den Studs vor Augen entschieden wir uns für C'n'F. Das Bar am Truss montiert, die Line212 mit dem Lift angehoben, Klick-Klick!, die Box fliegt! Mit dem Abspanngurt noch ausrichten und fertig. Genial einfach - einfach genial. Ich kenne kein schnelleres Riggingsystem.
Die SW215E Subwoofer wurden zu drei Stück entlang der Hauptachse des Dancefloors vor der DJ-Bühne aufgebaut. Auch hier dank des einfachen Handlings kein Problem. Noch überall schnell Strom- und NF-Kabel angeschlossen und erstmal ein Signal auf die Anlage bringen. Jedes der vier in den Ecken des Dancefloors geflogenen Tops bekam einen eigenen Out am BSS FDS366 - die Subs gingen über den 5ten. Alle Pegel auf "Null", alle EQs auf "Flat", alle Crossovers auf "Pass". Bereits nach den ersten Takten von Frau Warnes ein breites Grinsen auf meinem Gesicht! Glasklare Mitten, feingezeichnete Höhen, druckvolle Mitten, satter und tiefreichender Bass. Unter Zuhilfenahme einiger Testsignale passten wir das Delay des Subwooferblocks (-3ms) und der hinteren Tops (-10ms) aufeinander an, so dass der Sound Impulsgenau im Raum stand wie eine Eins.
Nach und nach wurden wir mutiger und hoben den Pegel bis auf ein Niveau an, bei dem man sich selbst mit Ins-Ohr-schreien nicht mehr verständigen konnte. Selbst dann noch zeigte die Anlage keinerlei Schwächen oder Anzeichen, dass sie auch nur annähernd an ihre Grenzen stoßen würde. Völlig unangestrengt bis in die höchsten Lagen ohne Klirren oder "verschlucken" hatte man das Gefühl mitten in einer gigantischen Studio-Monitorbox zu sitzen. Der Vergleich zu Studiomonitoren ist hierbei keinesfalls überzogen, würde ich diese PA jederzeit den Monitoren gegenüberstellen, welche ich im Studio nutze. Extrem transparente, detailreiche, neutrale Wiedergabe - nur eben auch noch "nebenbei" extrem laut!
Die hier und da bemängelten Schwächen im Midbass (Line212) oder im Tiefbass (SW215E) konnte ich nicht feststellen. Der Bass war satt, warm und präzise - für moderne Dance-Stile wie House und Techno bestens geeignet. Man sollte dabei mal nicht aus den Augen verlieren, dass dies "nur" ein Doppel15er ist, der trotz 2kW Amping nur 72kg auf die Waage bringt! Mancher namhafte 18"er sieht gegenüber der SW215E im Tiefbass vergleichsweise arm aus, von der Impulstreue und tonalen Auflösung ganz zu schweigen. Gedröhnt hat hier garnix (außer die Verkleidung der Bar gegenüber...).
Die spezialangefertigten (und über zwei dutzend Entwicklungsmodelle entwickelten) 12"er der Line lieferten einen sehr sauberen Punch ohne dabei Abstriche im Mitteltonbereich zuzulassen. Aus einer derart kompakten Box ist das nicht normal - und das im positiven Sinne. Sehr eindrucksvoll war für mich (der vom Studiomonitorklang verwöhnt ist) die Effektivität der Martin-Kling'schen FLC-Technologie. Ein derart gleichmäßiges Rundstrahlverhalten ist im PA-bereich einzigartig!!! Beim Ablaufen der Tanzfläche war keinerlei Phasing oder Beulen im F-gang festzustellen! Abseits von der Hauptstrahlachse veränderte sich ausschließlich der Pegel - nicht aber der Klang!
Deutlich beruhigt erwartete ich nun den Veranstaltungsabend, an dem die PA beweisen musste, dass sie acht, neun Stunden Dauerstress mit niedrigem Crest-Faktor übersteht. Um's gleich vorweg zu nehmen: Keinerlei Probleme! Geradezu mit Leichtigkeit und ungetrübter Klangqualität spielte das System zur vollsten Zufriedenheit von Veranstalter und Partygästen. Die passiv gekühlten Endstufenmodule auf der Rückseite der Boxen wurden gerade mal handwarm...
Ihr merkt schon, ich komme aus dem Schwärmen nicht heraus, auch wenn das vielleicht unprofessionell erscheint. Aber die Kling & Freitag Line212-SP und SW215E-SP haben mich schlichweg und uneingeschränkt begeistert. Das ist einfach "hammergeiles Material". Für Clubgigs dieser Art und Größe kenne ich nichts besser klingendes, besser handhabbares, schneller spielfähigeres und effektiveres als dieses Package. Die Preise für dieses System sind meiner Ansicht nach auch mehr als gerechtfertigt - wo kann man sonst Ferrari zum Preis eines BMW fahren?!
Wer von Euch dieses System mal in der Gegend probehören kann: Dringend empfohlen!
Beste Grüße,
Alex
PS: Fast hätte ich's vergessen - die DJ's waren voll des Lobes über das Stereomonitoring mit CA1515-SP... was sicher nicht unwesentlich zur guten Stimmung und damit hervoragenden Performance der Künstler beitrug. Gutes Monitoring macht einfach viel mehr Spaß!!! ;o)
PPS: Thema Controlling: Wie ich oben bereits erwähnte spielte die Anlage völlig "flat". Die Weichenfunktion, RMS und Peaklimiter stellt das Ampmodul in den Boxen selbst zur Verfügung. Echtes Plug'n'Play! Im Controller wurde lediglich der Pegel der Subs um ca. 5 dB abgesenkt, da dieser aufgrund der Kopplung der Systeme dann selbst für Techno ein wenig zu massiv war. Außerdem haben wir den Eingangspegel um ca. 8dB gesenkt, damit die DJs am Mixer "voll aufziehen" konnten ohne sich Gedanken ums Cliping machen zu müssen. Natürlich wie erwähnt die Delays und ein 0,2 Okt.-Notch-Filter bei 59Hz (Feedbackfrequenz zum Plattenspieler) - das wars. Die vorsichtshalber bereitgestellten Equalizer und Compressor/Limiter wurden garnicht erst angeschlossen.....
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Soundcheck: Am 05. März um 18.00 Uhr!!!
beste Grüße,
Alex
PS: Der suboptimale Fliesenfußboden ist gegen eine neue Holzoberfläche ausgetauscht worden...
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Wulfson: RCF baut z.Z. keine N-DYM Chassis. Daher liegt B&C und 18S näher...
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Wulfson: RCF baut z.Z. keine N-DYM Chassis. Daher liegt B&C und 18S näher...
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willi2: Die Treiber kommen wie so oft aus Italien... mehr dazu zu sagen macht kaum Sinn, weil die verwendeten OEM-Versionen kannst Du ohnehin nicht einzeln kaufen (=>Nachbau zwecklos).
xdream: Wenn für Dich der Weg aus Erfurt nicht zu weit ist kannst Du ja gerne am 5. März mal in Dresden vorbeikommen. Dort wird eine größere Ansammlung an SW215E-SP und Line212-SP zu hören sein..!
beste Grüße,
Alex
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IMHO ist leider die gesamte LX serie von Beyma nicht so dolle. Für "Boom"-Freaks bestimmt ok, allerdings für anspruchsvolle Sachen inakzeptabel. Deshalb der Tip: Versuch den an einen Car-Hifi-Fan zu verscherbeln und schau Dich nach besseren Treibern um.
Die LX-Treiber brauchen immer verdammt große Volumina und tendieren (wie alle Beyma-Treiber) zu einem recht mittelmäßigen Ausschwingverhalten. Der 15LX60 ist optimal in einem 150-Liter Gehäuse (für einen 15"er im PA-Bereich ziemlich "daneben"...). Er kann dafür zwar sehr weit runter (-3dB bei 39Hz), aber schwingt bei 50Hz über 50ms nach, und damit länger als jeder gescheite 18"er. Bei Abstimmfrequenz (39Hz) sind es sogar über 66ms.... Wenn man ihn in ein kleines Gehäuse zwengt und höher abstimmt nimmt der Wirkungsgrad im Bass zwar nochmals zu, aber die Dröhnneigung ebenfalls. Ein Kompromiss wäre 120 Liter und 43Hz... Fürs Stacking sowieso ungeeignet...
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IMHO ist leider die gesamte LX serie von Beyma nicht so dolle. Für "Boom"-Freaks bestimmt ok, allerdings für anspruchsvolle Sachen inakzeptabel. Deshalb der Tip: Versuch den an einen Car-Hifi-Fan zu verscherbeln und schau Dich nach besseren Treibern um.
Die LX-Treiber brauchen immer verdammt große Volumina und tendieren (wie alle Beyma-Treiber) zu einem recht mittelmäßigen Ausschwingverhalten. Der 15LX60 ist optimal in einem 150-Liter Gehäuse (für einen 15"er im PA-Bereich ziemlich "daneben"...). Er kann dafür zwar sehr weit runter (-3dB bei 39Hz), aber schwingt bei 50Hz über 50ms nach, und damit länger als jeder gescheite 18"er. Bei Abstimmfrequenz (39Hz) sind es sogar über 66ms.... Wenn man ihn in ein kleines Gehäuse zwengt und höher abstimmt nimmt der Wirkungsgrad im Bass zwar nochmals zu, aber die Dröhnneigung ebenfalls. Ein Kompromiss wäre 120 Liter und 43Hz... Fürs Stacking sowieso ungeeignet...
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ähm... 6 (in worten: sechs) Dezibel. 125dB Halbraum entspricht ca. 119dB Vollraum (wenn's um Bass geht)!!!
Halbraum bedeutet, dass die Box auf dem Boden steht, und somit der "bestrahlte" Bereich halbiert wird. Der Schall, der gen Boden abgestrahlt wird, wird ja gleich wieder reflektiert. Bei tiefen Frequenzen (= lange Wellenlängen) passiert das auch nahezu ohne Phasenverschiebung und damit ohne Auslöschung / Dämpfung durch Interferenzen. Somit wirkt dann eine Box quasi wie zwei Schallquellen (die eigentliche + die imaginäre, reflektierte). Wenn sich zwei Schallquellen vollständig addieren, verdoppelt sich der Schalldruck (in Pascal). Eine Schalldruckverdopplung entspricht einem Pegelzuwachs um 6dB.
Wie man Halbraumangaben bewertet ist recht zwiegespalten: Zum einen könnte man meinen, Halbraumangaben seien "Beschiss", da sie die Box doppelt so laut aussehen lassen - Auf der anderen Seite ist bei Bassboxen eine Bodenaufstellung näher an der Praxis (nur vielleicht 1% aller Nutzer fliegen Subwoofer)....
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Hallo Kollegen,
mit freundlicher Unterstützung von Kling & Freitag gibts demnächst erstmals die Möglichkeit eine Reihe von Systemen dieses Herstellers in Dresden zu hören - und das über eine komplette Club-Veranstaltung hinweg! Wollen wir doch mal sehen, wie Dance-Tauglich K&F wirklich ist....

Stattfinden wird dies alles im Rahmen einer House-Veranstaltung im Dresdner Cat Club (Industriegelände Dresden). Die Location ist erst vor kurzem neu eröffnet worden und modern-minimalistisch gehalten. Akustisch ist sie nicht wirklich optimal (Fliesenfußboden), aber insgesamt ganz ok. Auch sonst ist der Laden recht gemütlich, gut gepflegt und sauber (also keine heruntergekommene Industriehalle, wie's auch schon mal vorkommt).
Die Main-PA wird bestehen aus vier Line-212 und sechs SW215E - jeweils als "SP"-Version - also vollaktiv mit eingebauten PWM-Endstufen. Controlled und delayed wird das System über einen BSS FDS-366, die Pegelbegrenzung erfolgt über einen dbx 266XL, EQ ist ein dbx 2231. Ansonsten sind nur noch die "üblichen Verdächtigen" dabei: Allen & Heath DJ-Mixer (X-one:92), Technics Turntables mit Ortofon-Systemen und Denon CD-Player. Als DJ-Monitore werden diverse Modelle der CA-Serie am Start sein, entsprechend CA-1515-SP und noch diverse andere Kleinigkeiten... :wink:
Das Trussing und die Lichttechnik wird so genutzt wie sie im Club vorhanden ist - also entsprechend dem, was der dort zuständige Verleiher zur Dauermiete untergestellt hat.
Für alle Dance-Interessierten wirds glaub ich auch recht interessant: Mit den Märtini Brös (live), Martin Landsky und Björn Wilke sind ein paar sehr guter und bekannter Techno-House Künstler dabei, die den erwarteten 600-800 Gästen ordentlich einheizen werden.
zu den aktuellen Hard-Facts:
Location/Venue: Cat Club Dresden. Anfahrtsbeschreibung siehe http://www.thefire.de
Veranstaltungtermin: Samstag, 05. März 2005
VA-Zeitraum: 22.30 bis etwa 6.00-7.00 Uhr morgensWeitere Infos folgen! Wer interessiert ist vorbei zu kommen, bitte mit PN an mich. Benötigte Infos: PA-forums ID + bürgerl. Name. Um Unterkunft bitte selbst kümmern. Kontakte zu günstigen Hotels können vermittelt werden.
Beste Grüße,
Alex
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Marketing gehört zum Verkaufen. Wenn DU nix verkaufen willst ist das ja ok für Dich. Falschaussagen hat K&F jedenfalls keine getroffen, weil die SCHALTUNG ist ein patentiertes Unikum. Das gabs SO noch nicht... ;o)
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kater: Nee. Ist von schranz ziemlich weit weg! Ist eher "verspulter" Trance Sound. Sehr melodiös aber auch sehr verworren. Viel "Gezwitscher" und "Herumgefliege" - sehr atmosphärisch. Viele Sachen sind sogar recht gut und aufwendig produziert, woraus sich auch ein recht hoher Anspruch an eine gute PA ergibt. Eine billig-PA würde viele Details die da verarbeitet sind schlicht verschlucken. Was den Bassbereich angeht ist's nicht viel anspruchsvoller als der "Rest" der elektronischen Musik: bis 40Hz sollte ordentlich und mit reichlich Headroom Dampf am Start sein. Die Mittel-Hochtonsysteme überdies eine auflösende, verzerrungsarme und hochpeglige Wiedergabe gewährleisten (was bei Schranz eigentlich egal ist, weil es ja eh nur "schramm-schramm" macht).... Bescheuert ist's im übrigen trotzdem, weil für 200 Mann niemand ein Hornsystem braucht....
Wellenfront: Der "Vergleich" war KEIN VERGLEICH! Mal bitte genau hinschauen, bevor man schreibt. Das Line212 ist für "kleine" Sachen auf jeden Fall bestens geeignet - und für 200 Mann sowieso zu viel. Negatives kann ich über das System ebenfalls nicht berichten, denn es klingt schlichtweg geil: sehr sauber, sehr präzise, völlig neutral, sehr laut - so wie man es von K&F gewohnt ist. Schwächen im Midbass konnte ich keine entdecken - alles tonal sehr ausgewogen, auch bei Volldampf (Hast du die Kisten jemals gehört???????). Komischerweise sind die "Besitzer des Systems" die ich kenne sehr zufrieden damit.......
Der SW215E geht bis knapp unter 45Hz - und sollte damit "gerade noch ausreichend" sein für alles elektronische. Wer tiefer will nimmt den SW118E - wer allerdings auf "schnellen" Bass steht wird den SW215E vorziehen. Viel tiefer braucht kein Mensch. Du auch nicht.
Die anderen genannten Systeme sind nicht vergleichbar - was auch nie der Ansatz war! Sie sind für wesentlich größere Setups gedacht und ausgelegt. Ob das EAW besser klingt ist warscheinlich Geschmackssache - das Director klingt selbst bei "volle Esse" sehr gutmütig (Limmer sei dank). Pegelmäßig konnte das 850 gegen die Direktor einpacken (hab ich selbst A/B verglichen). Das 750 ist da anders - aber auch unfair, da "nur" 35°. Klanglich finde ich das 750 im übrigen auch nicht berauschend....
Zum Thema FLC: Was ist bitte daran "magic mystic marketing"??? Ich dachte DU bist hier so ein genialer, alles durchschauender Audiospezialist?! Da müsste Dir die FLC-Technologie doch glasklar und logisch verständlich sein?! Geradezu BANAL!!! *kopfschüttel* Im Übrigen: Die Technologie ist nicht patentiert. Die ist Technologie ist SO alt und SO primitiv, dass sie schon als physikalische Gesetzmäßigkeit gilt (=Gemeingut), und damit nicht mehr schutzfähig ist. Patentiert ist lediglich die Schaltung, und die ist ziemlich genial... Fakt ist, dass mittels PASSIVEM Filter ein kohärentes, gleichmäßiges Richtverhalten bis zu verhältnismäßig tiefen Frequenzen erreicht wird. Ein flaches Tiefpassfilter kombiniert mit einem Allpass-Filter (eine Spezialität der Herren Kling und Freitag) sorgt für eine bisher von einem 2x12" System unbekannt saubere Directivity bei gleichzeitiger Ausnutzung des Koppelverhaltens im tieffrequenten Bereich. Die Technologie ist simpel und kann mit jedem Digitalcontroller an einer 2x12" Box nachvollzogen werden (wenn beide Treiber einzeln angesteuert werden). K&F hat das alles komplett passiv gelöst - und wie man dem PP-Test entnehmen kann, ziemlich perfekt. Dort steht übrigens auch mehr zum Thema und wie sich die Technologie gegenüber einem gewöhnlichen 2x12" im Abstrahlverhalten auswirkt. Die Line212 ist dort je einmal direkt (also ohne Weiche) und mit FLC-Schaltung mit Polardiagramm abgebildet. Da kann man sehr gut erkennen, wie "verbeult" eine normale 2x12" spielt und wie kontrolliert sich dagegen die Line212 verhällt.
Solltest Du weitere Fragen dazu haben: Check mal in den nächsten Tagen den Praxis Thread. Demnächst kann man sich bei uns die Line212 plus SW215 auf einer Techno/House-VA den ganzen Abend lang zu Gemüte führen und auch ein lockeres Gespräch mit den Kollegen von K&F vor Ort führen....
@all: sorry for offtopic....
beste Grüße,
Alex -
Ich wüsste nicht, was gegen Kling&Freitag spräche. Line212+SW215E sind ein hervorragendes Besteck. Wenns größer sein soll (was bei 200 Mann nicht anzunehmen ist): GAE Director. EAW 850 spielt in der selben Klasse, ist allerdings dem Director unterlegen. Funktion One ist sehr schwer gebraucht zu bekommen, neu liegt's außerhalb des Kostenrahmens. EAW Avalon ist sicher sehr nett - aber auch hier schauts gebraucht sehr mau aus.....
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Ist ja lustig, was gerade so alles angeleiert wird....

Im März wird es etwas in der Art auch in Dresden geben....! Näheres demnächst im "Praxis" Thread....
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Die Meinung, das Behringer für Radio "reicht" ist soo nicht ganz richtig. Der Combinator wurde tatsächlich in vielen Stationen verbaut (bei der Energy / NRG-Gruppe habe ich ihn zu Hauf gesehn). Fakt ist aber, dass a) der Combinator schon eine etwas andere Preisklasse ist/war, als das, was Behringer heute liefert, und b) Behringer damals generell viel besser war. Soweit ich mich erinnere ist der Combinator auch noch diskret aufgebaut. Da wurde noch Wert-/Handarbeit geleistet. Kann man mit den heutigen Ohringers nicht vergleichen. Das mit den fixen Bändern ist in der Tat sehr eingeschränkt, für Piraten-Radio sollte es aber reichen.
Was das Thema Radio betrifft: Wie hier schon geschrieben wurde, ist eigentlich die Bandbreite des UKW Radios eigentlich sowieso stark begrenzt. Dynamik existiert buchstäblich nicht - alles ist "maximal laut". Der Frequenzumfang beschränkt sich systembedingt auf 15kHz... Ich glaube die Rundfunkleute haben da auch eine "ganz spezielle Macke", denn das Broadcast-Equipment ist exorbitant teuer. Das Beste vom Besten ist gerade gut genug - die billigste 08/15-Radio-Konsole kostet 4.000 Euro aufwärts und bietet gerade mal 4 Kanäle, Automute und Faderstart (also von digitaler Einbindung in moderne Radioumgebungen ganz zu schweigen), hat dafür elektroakustische Daten, nach denen man sich die Finger leckt. Und wozu??? Wenn das UKW-Radio (systembedingt!) das garnicht ausschöpfen kann? Eine "einfacher", guter DJ-Mixer für 1.000 Euro bietet eigentlich genug, um damit Radio zu machen. Bei den Rundfunkleuten würdest Du aber glatt als "Primitivling" abgestempelt werden...
aber das ist ein Thema, über das sich trefflich streiten lässt und obendrein sowieso offtopic ist... musste nur jetzt mal eben raus.
beste Grüße,
Alex -
kater: Oh! Sorry. Hatte ich irgendwie verwechselt... Ich hatte in Erinnerung, dass der maximale Eingangspegel nur +12dBu betragen hätte (was für Recording ja ausreichend wäre). Ich hab soeben nochmal nachgeschaut und...: es sind +24dBu, und damit ist der Tripple C natürlich PA tauglich...
Allerdings ist die Parametrisierung sehr eingeschränkt. Außerdem ist der Tripple C ein reiner Compressor und hat kein Expander/Gate und keinen separaten Limiter (ok. Soft-Clipper am Ausgang...)... von EQs und Stereo/Phasenkontrolle ganz zu schweigen...
alles Beste,
Alex -
indy: Weil der Tripple C ein gut funktionierender, preisgünstiger Multibandcompressor ist - der leider nicht so recht mit hohen Pegeln zurecht kommt, und daher IMHO nicht PA-tauglich ist.
stenser: von Behringer gibt es da noch den DSP9024 Ultra-Dyne Pro - einen digitalen Sechsband-Compressor/Limiter/Gate. Der ist fürs Geld ganz naja - kann allerdings mit den professionellen Limitern nicht mithalten.
Eine schon recht professionelle und einfach zu bedienende Alternative ist aber z.B. der TC Electronics Finalizer Express (gibts bei Ebay gerade für schlappe 500 Tacken...!). Wenns analog sein soll, schau Dich mal nach gebrauchten Focusrite MixMaster um: klingt sehr geil (butterweich+warm) und ist simpel zu bedienen...! Beide Geräte haben den Vorteil gegenüber "reinen" Limitern, dass sie noch diverse radiorelevante "Optimierungen" vornehmen können (Noisegate/Expander, parametrischer Equalizer, Stereobasiskorrektur...).
all the best,
Alex