Übrigens zum Thema Wirkungsgrad:
Ich habe mir gerade mal die Datenblätter von Martin Audio durchgesehen... Martin Audio schreibt für ihre WSX: 105dB @ 1W @ 1m. Im Halbraum.... angeblich seien das etwa 5dB mehr Wirkungsgrad als bei einem "ported direct radiator sub" - also einem Bassreflexer... Achso? Eine Bassreflexbox mit dem RCF L18P300 (wie z.B. die GAE Director) - also dem selben Treiber wie in der Martin A. WSX verwendet - erreicht einen Wirkungsgrad von 97dB. Im Vollraum.... im VOLLRAUM! Entspricht im Halbraum also fast 103dB. Der Vorsprung des Horns ist also gerade mal 2dB - und nicht 5dB oder mehr...
Noch derber siehts bei Bandpässen aus. Gut, der Klang ist sicher seeeeeehr streitbar, aber: eine K&F B10 erreicht einen Vollraumwirkungsgrad von 101dB. Macht im Halbraum 107dB, womit sie die WSX locker kickt... rein wirkungsgradmäßig natürlich nur....
Wie man sieht ist also nur der Wirkungsgrad vs. Gehäusevolumen kein ausreichendes Argument für Hörner. Viel mehr der (Sound-)Geschmack und die Skalierbarkeit, wo ich Sound-Klinik mal gerne recht gebe.
Ist nur die Frage, wie viele Systeme man denn generell "auf einen Haufen" werfen sollte?! Macht es nicht Sinn anstelle eines Monsterstacks von 16 Kisten lieber zwei je 8 aufzubauen? Und dann 4breit2hoch? Damit kann man auch bei BR-Systemen den negativen Einfluss auf die unmittelbare Portkopplung recht überschaubar halten.... oder?