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Beiträge von AlphaC

  • Kuststoff- vs. Holzgehäuse

    • AlphaC
    • 22. Juni 2004 um 16:53

    Was TomyN schrieb ist der Hauptgrund für die Verwendung von "Plaste". Holz lässt sich heutzutage auch wetterbeständig machen, und um im Gegenzug die Schwingungsarmut des Holzes zu erreichen, muss man die Kisten von innen mit aufwendigen Wabenstrukturen verstärken - womit der Gewichtsvorteil auch geschmälert wird. Die Plastegehäuse kann man vollautomatisiert (ohne das ein Mensch da je die Finger dazwischen hat) am Band produzieren - im Spritzgussverfahren 10 Stk pro Minute pro Maschine... Das wird mit einem Holzgehäuse schon aufwändiger.

    Leider gibt es bisher keine einzige Kunststoffbox die mich annähernd hätte überzeugen können - sind halt Billigboxen für die Masse.

    PS: Die größte "konventionelle" Plastebox, mit der ich arbeiten musste, ist die EV Sx500+ - eine 15"/2". Dort sieht man, wie unsinnig der Werkstoff für professionelle Nutzung ist: Die Box ist ein riesiger Sarg (für eine 15/2)!! Durch die Wabenverstärkung im inneren wird die Kiste 670mm breit, 840mm hoch und 450mm tief. Eine Holzbox ist da mit 500mm x 700mm x 400mm wesentlich kompakter und eleganter und wiegt mit 27kg (dank Neodymbestückung) auch nicht mehr...

    PPS: Die nächste Unsinnigkeit findet sich beim (IMHO einzigen) Plaste-Großbeschallungssystem von Bell. Mal abgesehen davon, dass die Kisten recht bescheiden klingen, sind die Kisten so leicht (und glatt), dass wir damals das Stack auf einem mit Betonplatten beschwerten Bütec-Podest mit Gurten festzurren mussten, da das Stack bei normaler Last zu "wandern" anfing!

  • Simu-Programme WinISD, Unibox etc.

    • AlphaC
    • 17. Juni 2004 um 19:15

    Die meisten Programme (so auch WinISD!) errechnen / simulieren das NETTO-Volumen! Das Volumen der Treiber, Ports, Griffe und Versteifungen muss DAZU addiert werden!

    Ausserdem berückstichigen die Programme meist auch kein Dämmmaterial. Wenn Du die Kiste locker mit Watte befüllst kannst Du mit einer Volumenzunahme von ca. 20% rechnen.

    Beispiel:
    Errechnetes Volumen: 150L
    1x 18" Treiber: (ca.) +7L
    1x rechteckiger Port: +16L
    div. Versteifungen: +2L
    Griffe+Anschlussfeld: +1L
    Brutto-Innenvolumen: 176L
    Volumeneinsparung durch Dämmwolle: 176L/1,2
    benötiges Innenvolumen: 146,6L
    macht bei einer Kiste mit 60x60cm Frontmaßen (57x57cm abzgl. Wandstärke) rund 45cm INNENtiefe. Dazu noch die Stärke der Front und Rückwand, des Frontgitterrahmens etc...

    Ist alles nur grob angenähert... Auch ob man in einen Subwoofer einen Haufen Wolle reinwerfen sollte oder nicht...?!

  • Gewicht von Holzarten

    • AlphaC
    • 15. Juni 2004 um 20:33

    Sorry, muss mich korrigieren!

    nun aber hochoffiziell (lt. Euronorm)

    Birkenmultiplex (Sperrholz): 700kg/m³ (ok, die wusste ich auswendig, ist "mein" Material)
    Buchensperrholz: 900kg/m³ (Möbel; edel, hart, schwer)
    Pappelsperrholz: 600kg/m³ (Leichtbau; schlagempfindlich)
    Fichtensperrholz: 450kg/m³ (Brennholz *g*)
    MDF (Mitteldichte Faserplatte): 600kg/m³ (HiFi)
    HDF (Hochdichte Faserplatte): 800-1000kg/m³ (verarbeitet sich mies)
    OSB (oriented strand board): 550 kg/m³ (Brennholz...)
    Spanplatte: 600 kg/m³ (gut für Proto's)
    Latten und Co:
    Nadelholz: 260 - 460kg/m³ (Brennholz...)
    Laubholz: 530 - 900kg/m³ (Versteifungen, Versperrungen... aber teuer)

    MDF ist also leichter als Sperrholz, klingt besser, ist aber sauempfindlich und damit untauglich für PA....

  • Gewicht von Holzarten

    • AlphaC
    • 15. Juni 2004 um 20:33

    Sorry, muss mich korrigieren!

    nun aber hochoffiziell (lt. Euronorm)

    Birkenmultiplex (Sperrholz): 700kg/m³ (ok, die wusste ich auswendig, ist "mein" Material)
    Buchensperrholz: 900kg/m³ (Möbel; edel, hart, schwer)
    Pappelsperrholz: 600kg/m³ (Leichtbau; schlagempfindlich)
    Fichtensperrholz: 450kg/m³ (Brennholz *g*)
    MDF (Mitteldichte Faserplatte): 600kg/m³ (HiFi)
    HDF (Hochdichte Faserplatte): 800-1000kg/m³ (verarbeitet sich mies)
    OSB (oriented strand board): 550 kg/m³ (Brennholz...)
    Spanplatte: 600 kg/m³ (gut für Proto's)
    Latten und Co:
    Nadelholz: 260 - 460kg/m³ (Brennholz...)
    Laubholz: 530 - 900kg/m³ (Versteifungen, Versperrungen... aber teuer)

    MDF ist also leichter als Sperrholz, klingt besser, ist aber sauempfindlich und damit untauglich für PA....

  • Gewicht von Holzarten

    • AlphaC
    • 15. Juni 2004 um 15:53

    Birkenmultiplex liegt bei einem Raumgewicht von ca. 700kg / m³

    demzufolge hat...
    eine 18mm Platte ca. 12,6kg/m² .... ergibt sich nach 700kg x 0,018m
    eine 15mm Platte ca. 10,5kg/m² .... ergibt sich nach 700kg x 0,015m
    eine 12mm Platte ca. 8,4kg/m² .... ergibt sich nach 700kg x 0,012m

    OSB ist ein bissl leichter... ca 650kg/m³
    MDF ist dichter... ca 780kg/m³

    (keine Garantie!!!!) 8)

  • Gewicht von Holzarten

    • AlphaC
    • 15. Juni 2004 um 15:53

    Birkenmultiplex liegt bei einem Raumgewicht von ca. 700kg / m³

    demzufolge hat...
    eine 18mm Platte ca. 12,6kg/m² .... ergibt sich nach 700kg x 0,018m
    eine 15mm Platte ca. 10,5kg/m² .... ergibt sich nach 700kg x 0,015m
    eine 12mm Platte ca. 8,4kg/m² .... ergibt sich nach 700kg x 0,012m

    OSB ist ein bissl leichter... ca 650kg/m³
    MDF ist dichter... ca 780kg/m³

    (keine Garantie!!!!) 8)

  • Soundprobleme EV DELTAMAX in einer Veranstaltungshalle !

    • AlphaC
    • 15. Juni 2004 um 15:46

    ...wenn Du damit umgehen kannst... ja! :D

  • Crest 8001

    • AlphaC
    • 15. Juni 2004 um 03:54

    ...es gibt da eine Powersoft Digam, die kann 1Ohm stereo... und demzufolge 2Ohm Brücke... die Q5001... ist nur die Frage ob das überhaupt sinnvoll ist?!? Aber stimmt ja, wer braucht schon Dämpfungsfaktor... tss tss :roll:

    Für meinen Geschmack sind 2Ohm die absolute Untergrenze des zumutbaren! Stereo - und nicht Brücke!!! Und dann bitte maximal 5 Meter lange Kabel mit Querschnitt von mindestens 4mm²!!! Aber wenn hier im Forum immer wieder Leute behaupten, sie betreiben Ihre T.Amps 2Ohmig, und dann am besten - weils nix kosten darf - über 15 Meter Klingeldraht, kann ich nur mit dem Kopf schütteln, wenn dann der Schwabbelbass, mieser Output, und regelmäßiges Abschalten beklagt wird....

    Zum Thema: Viele hochwertig gefertigte Amps können niedrigere Impedanzen ab, als im Datenblatt steht. Dies spricht für ihr hervorragendes Design. Die 8001 wird - wenn sie genug Luft bekommt und das Signal was Du reinschickst nicht übermäßig verdichtet ist - auch einen Abend lang an 2,66Ohm-Brücke ohne abschalten durchmachen. Möglicherweise auch 2Ohm-Brücke. Allerdings halte ich das für unnötige "rohe Gewalt" die Du ihr zuführst. Gesund ist das auf keinen Fall (auch Strom und Wärme erzeut Verschleiß...). Wäre die nicht ohnehin schon so alt würde bei dieser Belastung die Gewährleistung flöten gehen - die Hersteller garantieren bekanntlich nur, was in der Spezifikation steht.

    Jüngere (inteligentere) Amps, die z.T. noch viel höhere Leistungen abgeben können, lassen derartige Betriebszustände gleich garnicht zu. Die Elektronik erkennt den "Anschlussfehler" und schaltet freundlicherweise stumm... 8)

    K.audio: Das was Du da schreibs verursacht, dass ich mich "aggressiv anhöre"! Dass die 8001er noch lebt: schön für Dich. Das man ein Schweißgerät (auch eine Endstufe!!) mit einem Nagel kurzschließen kann ohne dass es abschaltet, ist hinlänglich bekannt. Was mit dem Nagel passiert, auch!!! Wenn Du Dein Leben beenden willst darfst Du das mit dem Nagel auch gern selbst ausprobieren - vergiss nicht die Amps vorher voll aufzuziehen und mit einem idealen Rechtecksignal zu speisen!! Dummerweise geht das aber nur, wenn aus unerklärlichen Gründen der Kurzschluss-Schutz der 8001 defekt ist... :evil::evil::evil:

  • Soundprobleme EV DELTAMAX in einer Veranstaltungshalle !

    • AlphaC
    • 14. Juni 2004 um 22:46

    Korrektur: Die Bässe nebeneinander legen und die mittleren um 0,5ms verzögern (gibt ca. 3dB mehr Seitendämpfung bei 63Hz).

  • Soundprobleme EV DELTAMAX in einer Veranstaltungshalle !

    • AlphaC
    • 14. Juni 2004 um 19:00

    @ocb: chb hat recht. die MTL-2 und die deltamax 2181 sind identisch, und daher problemlos parallel benutzbar. dass das dröhnt und brummt ist aber nicht so sehr verwunderlich. sind halt (recht betagte) Bandpässe, die auch noch sehr hoch spielen müssen, weil das Top nicht weit runter kommt. digitalcontroller ist auf jedenfall besser - da kann man noch ein biss'l tricksen...

    Zur Problemlösung: Naja, kannst blos versuchen die Tops so auszurichten, dass die Decke und die Wände wenig abbekommen... Lautstärke schön vorsichtig je nach Füllgrad hochfahren. Was ich dort gern verwende sind mobile Großformat-Absorber (so Verbundstoffmodule aus Holz und schallschluckendem Schaumstoff zum Aufstellen oder von der Decke abhängen). Da lässt sich geziehlt die Akustik verbessern und man erhällt "nebenbei" noch ein paar ganz brauchbare Projektionsflächen.

    Die Subwoofer als Viererblock mittig unter die Bühne. Wenn Du die Subs Mono fährst, kannst Du mit zwei Controller-Ausgängen die Subs gegeneinander Verzögern, und damit eine Richtkeule bauen (die vier Subs nebeneinander stellen, und die mittleren zwei um 1-2ms verzögern). Mehr ist nicht drin...

    PS: sollten es tatsächlich MTL-1 Subs sein... wirds doof. Versuch was anderes heranzuholen, sonst kannst du nur glück oder pech haben...

  • abwandlung coax 12 2er top

    • AlphaC
    • 13. Juni 2004 um 00:42

    anschiss: Du willst einen Coaxial-Treiber in ein gewöhnliches 12"-Horn stecken??? Die Hornkontur ist auf den 12"er ausgelegt und weist spätestens ab 1kHz heftigste Reflexionen und Resonanzen auf (da ohne Phaseplug). Und im Hochtonbereich kommt da nur noch Matsch heraus. Daher haben ja (auch bei koaxialen Horn-Tops) die Hochtontreiber eigene, für ihren Arbeitsbereich passende Hörner vorgesetzt!!! Der in deinem 12CX32 integrierte 2"er hat aber kein Horn, sondern strahlt "durch die Pappe" in das vergleichsweise riesige 12"-Horn... Kannste knicken ... 8)

  • abwandlung coax 12 2er top

    • AlphaC
    • 13. Juni 2004 um 00:42

    anschiss: Du willst einen Coaxial-Treiber in ein gewöhnliches 12"-Horn stecken??? Die Hornkontur ist auf den 12"er ausgelegt und weist spätestens ab 1kHz heftigste Reflexionen und Resonanzen auf (da ohne Phaseplug). Und im Hochtonbereich kommt da nur noch Matsch heraus. Daher haben ja (auch bei koaxialen Horn-Tops) die Hochtontreiber eigene, für ihren Arbeitsbereich passende Hörner vorgesetzt!!! Der in deinem 12CX32 integrierte 2"er hat aber kein Horn, sondern strahlt "durch die Pappe" in das vergleichsweise riesige 12"-Horn... Kannste knicken ... 8)

  • RCF Event Serie oder Seeburg Acoustic Line KonzertSerie ?

    • AlphaC
    • 12. Juni 2004 um 15:03

    Ich kenn die TKE212 (in Kombination mit der E218)... Läuft in einer Club - Installation seit fast 8 Jahren mit dem analogen Controller von Seeburg, angetrieben mit zwei alten Camco DL3000 Amps. In diesen acht Jahren Hardcore-Betrieb ist ein einziger 2"er "flöten" gegangen - sonst nie Probleme gehabt! Höchsten Ansprüchen wird dieses System sicher nicht mehr gerecht. Für Disco und Party aber allemal in Ordnung!

    Zum Klang: "Brüllend" würde ich zwar nicht sagen, da der Mitten-Bereich ganz brauchbar ist. Ein bisschen unsauber vielleicht... durch Reflexionen in den Phase-Plug-losen 12"-Hörnern. Und "kreischend" trifft's ganz gut, vor allem im Hochlastbetrieb. Der 2"-Treiber und das Horn sind nicht ganz optimal, so dass recht viel Klirr entsteht, und Hi-Hats (bei discotypischem "Volle-Esse"-Betrieb) eher nach Weißrauschen klingen...

    Die Empfindlichkeit der E218 ist mit ca. 98dB (Vollraum) auch nicht gerade umwerfend, aber im Vierer-Center-Block gehen die schon sehr gut und ausreichend tief.

    Insgesamt würde ich die Seeburg der RCF in jedem Fall vorziehen! Die RCF klingt dagegen beschi**** - besonders das miserable Top!!! Außerdem ist die TKE212 deutlich lauter! Das TKE-System war einmal als "Concert System" entwickelt worden - das RCF Event als günstiges Party-System. Schon von daher ist das TKE wesentlich professioneller...

  • Cocoon Club-Anlage im Wert von fast 700.000€-Wer weiß was???

    • AlphaC
    • 11. Juni 2004 um 19:30

    Inselgert: Die Stärke der Live-Instrumentalisten liegt sicher in der handwerklichen Fingerfertigkeit und dem Geschick ihrem verhältnismäßig unflexiblen Instrument das Maximum zu entlocken... dafür brauchen Sie oft Toningenieure, Arrangeure und Produzenten um ihre Titel marktkompatibel aufzeichnen und zu verwerten. Die Stärke der "Computer"-Instrumentalisten besteht in der Fähigkeit eine Vielzahl (z.T. sehr komplexer) elektronischer Instrumente zu bedienen, zu programieren, Klänge zu erschaffen - im übrigen mit dem expliziten Ziel nicht natürlich zu klingen... und diese in einem sinnvollen Kontext anzuwenden. Auch werden die Produzenten- und Toningenieurarbeiten weitgehend in den Schaffungsprozess integriert und somit oft von ein und der selben Person durchgeführt...

    Wer die Leute und Ihre Arbeit nicht kennt sollte sich mit solchen abwertenden Äußerungen etwas bedeckt halten. Ich respektiere Sie wie jeden anderen erfolgreichen Künstler und/oder Techniker aus anderen Sparten. Ob mir die Musik dann gefällt oder nicht, das ist eine andere Frage.

    Das "Gehabe" der "großen DJs" ist nicht alberner als das "Gehabe" bekannter Rock- und Pop-Größen... oder "großen Dirigenten"...

    Die Szene der "Unbedeutenden und Unbekannten" ist im Bereich der Elektronischen Musik mindestens genauso groß wie bei der "herkömmlichen" Musik. Daher gibt es auch hier viele Künstler, die ein Leben lang in Armut probieren und lernen und viel Talent verheizen bis sie mit viel Glück und Fleiß zu Erfolg kommen...

    ... und zum Bewerten von Anlagen: es soll Leute geben, die bewerten PA's mit Messgeräten... hat zumindest den Vorteil, dass man damit von Geschmack und Vorlieben unabhängig ist, und ein nüchternes, wissenschaftlich nachweisbares und wiederholbares Ergebnis erhällt...

    ikli: Nett, dass Du uns darauf hinweist. Und vergiss bitte nicht, auch all die anderen Rechtschreibfehler in diesem Forum anzumerken und rot zu unterschreichen. 8)

    PS: Das schreibt sich übrigens entweder "doppeldämlich" (klein und zusammen) oder "doppelt dämlich" (getrennt, doppelt klein und mit t). Und nach dem "Tja" und dem "ist" erwartet man jeweils ein Komma. Die Smilies werte ich mal als Punkte...

  • Cocoon Club-Anlage im Wert von fast 700.000€-Wer weiß was???

    • AlphaC
    • 11. Juni 2004 um 19:30

    Inselgert: Die Stärke der Live-Instrumentalisten liegt sicher in der handwerklichen Fingerfertigkeit und dem Geschick ihrem verhältnismäßig unflexiblen Instrument das Maximum zu entlocken... dafür brauchen Sie oft Toningenieure, Arrangeure und Produzenten um ihre Titel marktkompatibel aufzeichnen und zu verwerten. Die Stärke der "Computer"-Instrumentalisten besteht in der Fähigkeit eine Vielzahl (z.T. sehr komplexer) elektronischer Instrumente zu bedienen, zu programieren, Klänge zu erschaffen - im übrigen mit dem expliziten Ziel nicht natürlich zu klingen... und diese in einem sinnvollen Kontext anzuwenden. Auch werden die Produzenten- und Toningenieurarbeiten weitgehend in den Schaffungsprozess integriert und somit oft von ein und der selben Person durchgeführt...

    Wer die Leute und Ihre Arbeit nicht kennt sollte sich mit solchen abwertenden Äußerungen etwas bedeckt halten. Ich respektiere Sie wie jeden anderen erfolgreichen Künstler und/oder Techniker aus anderen Sparten. Ob mir die Musik dann gefällt oder nicht, das ist eine andere Frage.

    Das "Gehabe" der "großen DJs" ist nicht alberner als das "Gehabe" bekannter Rock- und Pop-Größen... oder "großen Dirigenten"...

    Die Szene der "Unbedeutenden und Unbekannten" ist im Bereich der Elektronischen Musik mindestens genauso groß wie bei der "herkömmlichen" Musik. Daher gibt es auch hier viele Künstler, die ein Leben lang in Armut probieren und lernen und viel Talent verheizen bis sie mit viel Glück und Fleiß zu Erfolg kommen...

    ... und zum Bewerten von Anlagen: es soll Leute geben, die bewerten PA's mit Messgeräten... hat zumindest den Vorteil, dass man damit von Geschmack und Vorlieben unabhängig ist, und ein nüchternes, wissenschaftlich nachweisbares und wiederholbares Ergebnis erhällt...

    ikli: Nett, dass Du uns darauf hinweist. Und vergiss bitte nicht, auch all die anderen Rechtschreibfehler in diesem Forum anzumerken und rot zu unterschreichen. 8)

    PS: Das schreibt sich übrigens entweder "doppeldämlich" (klein und zusammen) oder "doppelt dämlich" (getrennt, doppelt klein und mit t). Und nach dem "Tja" und dem "ist" erwartet man jeweils ein Komma. Die Smilies werte ich mal als Punkte...

  • Cocoon Club-Anlage im Wert von fast 700.000€-Wer weiß was???

    • AlphaC
    • 8. Juni 2004 um 15:42

    ADMIN: Am besten gleich diesen Thread verschieben, muss man nicht alles nochmal schreiben was hier schon (weitgehend) richtig dargelegt wurde... 8)

    subkontrabob: Fast alles korrekt. Die "Wiederholungen" hast Du in einem klassischen Rondo oder einem Tanz (gleich ob Walzer oder Polka) auch. Dass sich alles in so kleinen Schleifen bewegt, hat einen hypnotischen Effekt. Indianische Tänze sind da ähnlich "gestrickt". Und nochwas:

    Zitat

    Der grösste TEil dieser Musik basiert auf vorprogrammierten Sequenzen und Samples


    ...stimmt so nicht! Jeder Musiker / Komponist aus dem Bereich, der etwas auf sich hält, programiert sich die Sequenzen und Sound selbst. Das diesen Sounds zum Teil "fremde" Samples zugrunde liegen, ist eine andere Sache...

    *...end of offtopic...*

  • Cocoon Club-Anlage im Wert von fast 700.000€-Wer weiß was???

    • AlphaC
    • 8. Juni 2004 um 15:42

    ADMIN: Am besten gleich diesen Thread verschieben, muss man nicht alles nochmal schreiben was hier schon (weitgehend) richtig dargelegt wurde... 8)

    subkontrabob: Fast alles korrekt. Die "Wiederholungen" hast Du in einem klassischen Rondo oder einem Tanz (gleich ob Walzer oder Polka) auch. Dass sich alles in so kleinen Schleifen bewegt, hat einen hypnotischen Effekt. Indianische Tänze sind da ähnlich "gestrickt". Und nochwas:

    Zitat

    Der grösste TEil dieser Musik basiert auf vorprogrammierten Sequenzen und Samples


    ...stimmt so nicht! Jeder Musiker / Komponist aus dem Bereich, der etwas auf sich hält, programiert sich die Sequenzen und Sound selbst. Das diesen Sounds zum Teil "fremde" Samples zugrunde liegen, ist eine andere Sache...

    *...end of offtopic...*

  • Cocoon Club-Anlage im Wert von fast 700.000€-Wer weiß was???

    • AlphaC
    • 7. Juni 2004 um 23:51

    subkontrabob: Ähm... Diese Aussage stimmt nun aber leider nicht... Die erfolgreichen Technoproduzenten sind überwiegend Musiker (oder zumindest musikalisch begabt) und wissen sehr wohl was Harmonielehre und Arragement sind. Das dies für Außenstehende nicht sofort ersichtlich ist, das kann sein... Der Unterschied besteht darin, dass bei elektronischer Musik der KLANGCHARAKTER der Geräusche und Klänge und die RHYTMIK Ausdruckselemente sind. Damit ist sie wesentlich subtiler als die "plakativen" Texte der herkömmlichen Popularmusik. Man muss sich also deutlich mehr hineinversetzen, um die Aussage, das Gefühl oder die Stimmung wahrzunehmen... Daher ist - auch wenn das für viele bestimmt grotesk klingt - Techno viel näher an klassisch symphonischer Musik als die meisten glauben. Und der DJ ist quasi der Dirigent, der fertige "Werke" nach seinen Vorstellungen interpretiert...

    Aber selbstverständlich gibt es auch hier wie überall Negativbeispiele... und so muss ich leider vielen Hinterhofbands - egal ob Rocker oder Hopper - auch jegliches Harmonieverständniss absprechen... und nur weil da manche 'ne Klampfe oder ein Paar Sticks in den Händen halten werden daraus nicht gleich Musiker... ok?

    ... aber das ist jetzt alles wieder mächtig offtopic, wofür ich mich hiermit auch sofort entschuldige... 8)

  • Cocoon Club-Anlage im Wert von fast 700.000€-Wer weiß was???

    • AlphaC
    • 7. Juni 2004 um 23:51

    subkontrabob: Ähm... Diese Aussage stimmt nun aber leider nicht... Die erfolgreichen Technoproduzenten sind überwiegend Musiker (oder zumindest musikalisch begabt) und wissen sehr wohl was Harmonielehre und Arragement sind. Das dies für Außenstehende nicht sofort ersichtlich ist, das kann sein... Der Unterschied besteht darin, dass bei elektronischer Musik der KLANGCHARAKTER der Geräusche und Klänge und die RHYTMIK Ausdruckselemente sind. Damit ist sie wesentlich subtiler als die "plakativen" Texte der herkömmlichen Popularmusik. Man muss sich also deutlich mehr hineinversetzen, um die Aussage, das Gefühl oder die Stimmung wahrzunehmen... Daher ist - auch wenn das für viele bestimmt grotesk klingt - Techno viel näher an klassisch symphonischer Musik als die meisten glauben. Und der DJ ist quasi der Dirigent, der fertige "Werke" nach seinen Vorstellungen interpretiert...

    Aber selbstverständlich gibt es auch hier wie überall Negativbeispiele... und so muss ich leider vielen Hinterhofbands - egal ob Rocker oder Hopper - auch jegliches Harmonieverständniss absprechen... und nur weil da manche 'ne Klampfe oder ein Paar Sticks in den Händen halten werden daraus nicht gleich Musiker... ok?

    ... aber das ist jetzt alles wieder mächtig offtopic, wofür ich mich hiermit auch sofort entschuldige... 8)

  • Cocoon Club-Anlage im Wert von fast 700.000€-Wer weiß was???

    • AlphaC
    • 7. Juni 2004 um 15:50

    Der Olli: *zustimmend-nick* ich dachte auch, das wir hier in einem Technikerforum, und somit unabhängig von musikalischen Vorlieben sind. Derart geringschätzige (und zudem falsche) Aussagen über elektronische Musik haben hier ebensowenig etwas verloren, wie Pöbeleien gegenüber Rockern, Hip-Hoppern, Punkern, "Klassikern", Rock'n'Rollern, Hippies, Goaheadz, oder sonst wie auch immer genannten Gruppierungen...

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