Kracky: Du verwechselst da etwas, was ich aber auch getrennt angegeben habe: Du zitierst den Anselm Goertz mit der Gruppenlaufzeit (welche ich im übrigen mit 16ms genannt hatte) und setzt diese meiner Angabe der Ausschwingzeit gleich (welche ich mit 38ms angegeben hatte) was grundfalsch ist. Gruppenlaufzeit ist die Zeit, die ein System bei einer bestimmten Frequenz benötigt, um auf ein eingespeistes Signal zu reagieren! Die Ausschwingzeit ist die Zeit, die ein System bei einer bestimmten Frequenz benötigt, um bei einem abgeschalteten Signal wieder in den Ruhezustand zurückzukehren (also Abzuklingen)!!!
Beiträge von AlphaC
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Ok. Zurück zum Thema: Fakt ist, dass ein 21"er bei tiefen Frequenzen deutlich mehr Reserven hat, als ein 18"er bis er an seine lineare Auslenkungsgrenze kommt. Ein hochwertiger doppel18"er bringt es bei linearen +/- 9mm auf ca. 128dB bei 40Hz, ein doppel-21"er bei der selben Auslenkung auf ca. 132dB... Auch hat ein 21"er keine Probleme im Bereich oberhalb der Abstimmfrequenz, wo ein tief getunter 18"er zwischen 50 und 80 Hz gern mal einen deutlichen Einbruch im Maximalpegel hat (da er auch dort den linearen Xmax Bereich verlässt). Das schafft man mit einem vierfach-15"er noch gerade so, vorausgesetzt man hat einen Treiber mit sehr tiefer fs und sehr viel Xmax...
Nikki: Der Preis relativiert sich schnell bei obiger Betrachtung: 2x 15TBX40 = 668 €... Des weiteren habe ich diverse Grosssignaleinflüsse mit in die Simu einfließen lassen. Was in der Realität herauskommt wird sich anhand zweier Prototypen (einmal 4x15" und einmal 2x21") sicher herausstellen... ;o)
Zum Thema optimale Abstimmung: sicher hat da jeder seine persönlichen Geschmack. Ich persönlich habe mich dabei für eine wie ich finde sinnvolle und möglichst universale Abstimmung entschieden, ein BR System mit relativ niedriger Abstimmung in einem relativ knappen Gehäuse, und das ganze Controlleruntersützt... Also auf halben Wege zwischen "amerikanischen" Design (siehe EAW SB750) mit extrem tiefer Abstimmung, extremer Anhebung bei Abstimmfrequenz (hat den Nachteil des recht geringen Wirkungsgrades und des Einbruchs oberhalb der Tuningfrequenz) und dem "europäischen" Design (siehe GAE Director Bass) mit Tuning oberhalb von 40Hz ohne weitere Contollerkorrektur (Nachteil: nicht sehr tief, Vorteil: hoher Wirkungsgrad).
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Ok. Zurück zum Thema: Fakt ist, dass ein 21"er bei tiefen Frequenzen deutlich mehr Reserven hat, als ein 18"er bis er an seine lineare Auslenkungsgrenze kommt. Ein hochwertiger doppel18"er bringt es bei linearen +/- 9mm auf ca. 128dB bei 40Hz, ein doppel-21"er bei der selben Auslenkung auf ca. 132dB... Auch hat ein 21"er keine Probleme im Bereich oberhalb der Abstimmfrequenz, wo ein tief getunter 18"er zwischen 50 und 80 Hz gern mal einen deutlichen Einbruch im Maximalpegel hat (da er auch dort den linearen Xmax Bereich verlässt). Das schafft man mit einem vierfach-15"er noch gerade so, vorausgesetzt man hat einen Treiber mit sehr tiefer fs und sehr viel Xmax...
Nikki: Der Preis relativiert sich schnell bei obiger Betrachtung: 2x 15TBX40 = 668 €... Des weiteren habe ich diverse Grosssignaleinflüsse mit in die Simu einfließen lassen. Was in der Realität herauskommt wird sich anhand zweier Prototypen (einmal 4x15" und einmal 2x21") sicher herausstellen... ;o)
Zum Thema optimale Abstimmung: sicher hat da jeder seine persönlichen Geschmack. Ich persönlich habe mich dabei für eine wie ich finde sinnvolle und möglichst universale Abstimmung entschieden, ein BR System mit relativ niedriger Abstimmung in einem relativ knappen Gehäuse, und das ganze Controlleruntersützt... Also auf halben Wege zwischen "amerikanischen" Design (siehe EAW SB750) mit extrem tiefer Abstimmung, extremer Anhebung bei Abstimmfrequenz (hat den Nachteil des recht geringen Wirkungsgrades und des Einbruchs oberhalb der Tuningfrequenz) und dem "europäischen" Design (siehe GAE Director Bass) mit Tuning oberhalb von 40Hz ohne weitere Contollerkorrektur (Nachteil: nicht sehr tief, Vorteil: hoher Wirkungsgrad).
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Ach jaaaa, hier halten sich ein paar "Kollegen" für sooo oberschlau, und sind dabei derart unsachlich... Schon traurig... Die noch so dünnen Sprüche ziehen aber nicht, Pech für Euch. Wenn hier jemand eine sach- bzw. fachliche Frage stellt, erwartet man eine dementsprechende Antwort. Alle anderen haben die Klappe zu halten und zu hören (bzw. zu sehen) was der eine oder andere für eine (zu respektierende) Meinung zum Thema hat! Was für'n Kindergarten... :-?
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Ach jaaaa, hier halten sich ein paar "Kollegen" für sooo oberschlau, und sind dabei derart unsachlich... Schon traurig... Die noch so dünnen Sprüche ziehen aber nicht, Pech für Euch. Wenn hier jemand eine sach- bzw. fachliche Frage stellt, erwartet man eine dementsprechende Antwort. Alle anderen haben die Klappe zu halten und zu hören (bzw. zu sehen) was der eine oder andere für eine (zu respektierende) Meinung zum Thema hat! Was für'n Kindergarten... :-?
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Ich möchte hier gern einmal zwei Anlagen gegenüberstellen, die ich kürzlich beide unter sehr ähnlichen Bedingungen live hören und erleben konnte. Ich sag mal nicht wo, da ich hier niemanden anschwärzen möchte, sondern nur das erlebte wiedergeben...
Die Arbeitsbedingungen:
Beide Systeme beschallen einen Dance Floor mit ca. 120-140m² aus vier Punkten. Programm ist House und Techno Musik mit ordentlich Pegel. Zielgruppe ist eher "anspruchsvoll", da im Normalfall nicht allzu druff, und damit voll "hörfähig". Die Venues sind akustisch ähnlich, die des älteren Systems vielleicht ein wenig halliger (da höher)...
Die Kontrahenten:
A) Das Oldschool System. Es kommt von Seeburg Acoustic Line, und besteht aus vier TKE212 (doppel12"/2"horn) und vier E218 (doppel18"horn). Angetrieben wird die PA von zwei Camco DL3000 Amps im 2Ohm-Betrieb, angesteuert über einen Seeburg SP2 Analog-Controller. Davor hängen lediglich ein analoger TerzbandEQ englischer Herkunft und ein analoger HÖF Limiter. Die Kabel sind mit ca. 15 - 20m sehr, sehr lang. Die RMS-Belastbarkeit der PA liegt bei ca. 6kW.
B) Das High End System. Es ist ein X-Array System von Electro-Voice. Aufgefahren sind vier Tops Xi1183-64 (18"aus/12"horn/2"horn), acht Subs Xi2181 (doppel18"bandpass) und acht Infras Xi1191 (single18"bandpass). Befeuert wird die Anlage mit nicht weniger als zwei Crest CA12 und fünf Crest CA18 im 4Ohm-Betrieb. Angesteuert wird mittels zweier, digitaler Controller EV DX38. Des weiteren sind noch zwei Behringer DEQ2496 drin, die als digitale EQs und Limiter arbeiten. Die Kabel sind mit 5-10m schön kurz gehalten. Die RMS-Belastbarkeit des Systems liegt bei über 17kW.
Der Live-Eindruck:
Das alte Seeburg Top ist nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit. Es klingt zwar durchgehend ausgewogen, ein bisschen scharf vielleicht, aber es fehlt ihm eindeutig an Brillianz und Klarheit. Bei hohen Pegeln erzeugt der 2"er schon ordentlich Partialschwingungen und klingt damit manchmal fast "weiß". Auch im Mid-Bass Bereich hat das EV-Top noch guten Vorsprung, wo es deutlich mehr Punch erzeugt als das doppel12" Horn von ACL, und auch deutlich tiefer geht. In den Mitten hat das ACL zwar mehr Pegel, aber das alte doppel12"-Coaxhorn klingt nicht so weich wie das moderne von EV.
Die vier Seeburg Basshörner sehen mit ihren acht 18Zollern gegen die insgesamt 24 18Zoller von EV eigentlich fast winzig aus. Sie liegen zusammen als kompaktes Subarray längs zum Dance Floor. Die EV Bässe dagegen stehen als imposante Türme in den vier Ecken unter den Tops. Das erschreckende jedoch ist, dass bei der EV Anlage kaum Druck aufkommt! Die EV Subs klingen zwar recht sauber und trocken - die bei der Menge auf der kleinen Fläche zu erwartenden Erdbeben bleiben aber völlig aus! Solange die Hütte leer ist, kann man ein wenig Bumm Bumm verspühren. Bei vollem Haus bleibt davon aber nicht viel übrig... Das schmächtige ACL-Monocluster dagegen macht auf Anhieb Spaß! Geht zwar nicht ganz so tief, ist aber sehr druckvoll und einfach fett, dass die Bude wackelt!!! Der Klang der Seebürger ist ein wenig schwammig, was man aber glaube ich eindeutig den extrem langen Kabeln bei 2Ohm anlasten muss. Dennoch: da aus den ACL Basshörnern mal wirklich was herauskommt, ist die Unsauberkeit fast nebensächlich. (Hier im Forum wurde mal bemängelt, dass die E218 nur 98dB Wirkungsgrad hat: Ja, im Vollraum stimmt das auch, dafür ist sie für ein Horn mit 46Hz sehr tief abgestimmt..).
Das Fazit:
Die Konzepte und vor allem die Lösungen sind sehr verschieden. Der eindeutige Gewinner im Bezug auf den "Spaßfaktor" ist beeindruckender Weise das Seeburg Acoustic Line System. Zwar läuft die Anlage nur mit analoger Elektronik, und sieht einwenig "altmodisch" aus, klingt jedoch für ihren Zweck ausreichend gut, und sehr kräftig. Nach Auskunft des Betreibers, der die ACL Anlage vor sieben Jahren gebraucht gekauft hat, gab es bis heute lediglich einen 2"er, und ein Einschaltrelais in den 1988er Camco Amps zu reparieren. Und das trotz dessen, dass die Anlage jedes Wochenende "volle Kanne" läuft!!! Das ist mal eine Qualitätsaussage wie man sie sich wünscht! Der Betreiber des EV Systems hat in den letzten zwei Jahren auch nur einen 2"er verloren, was bei einer derart konservativen Beanspruchung aber nicht ungewöhnlich ist... Dafür schleppt er für jede VA einen riesigen Haufen teures Holz mit sich herum. Das Ergebnis ist zwar sauber, aber Elend langweilig...
Eure Meinungen bitte! Grüße und ein erfolgreiches, neues Jahr!
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@pm-acoustics: (fast) korrekt!
@the rouge: nah dran. nun noch die Bezeichnung... ;o)PS: ich bau mal so'n ding. wenn fertig, ich melden...
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@pm-acoustics: (fast) korrekt!
@the rouge: nah dran. nun noch die Bezeichnung... ;o)PS: ich bau mal so'n ding. wenn fertig, ich melden...
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Hmm. Okay. Dann möchte ich aber mal spaßeshalber ein paar Fakten hinzufügen, die dem Datenblatt eines solchen 21"-Biegewellenwandlers entstammen, und sie denen eines beliebten 15" Bass-Speakers in (Klammern) entgegensetzen:
Fs: 28Hz (38Hz) - gibt dem 21"er schon mal von Natur aus mehr Tiefbassfähigkeit...
Sd: 1662cm²(855cm²) - macht mal eben die doppelte, effektive Abstrahlfläche...
Cms: 0,098mm/N (0,126mm/N) - der 21"er ist wesentlich härter aufgehängt ist als der 15"er, womit die Impulstreue (rechnerisch) höher ist...
Vas: 385L (131L) - siehe Cms...
Qms: 9,32 (6,3) - die mechanische Festigkeit/Steifigkeit ist deutlich höher, was "Verbiegungen" (Neudeutsch: Partialschwingungen) in Grenzen halten sollte...
Qes: 0,242 (0,29) - macht den 21"er ein wenig empfindlicher, nimmt sich aber nicht viel...
Mms: 296g (141g) - sicherlich ist allen klar, dass mehr Pappe mehr wiegt...
BL: 33,5Tm (24,6Rm) - der Antrieb des 21"ers ist deutlich stärker, was der hohen bewegten Masse Rechnung trägt, die ja bewegt und präzise geführt werden will...
Xmax: 9,5mm (9mm) - nimmt sich nicht viel, außer dass dies beim 21" 1,6L bewegte Luft sind, beim 15"er nur 0,77L...
dB/1W/1m: 97,5dB (96dB) nimmt sich auch nicht viel, nur dass das beim 21"er eben schon ab 35Hz anliegt, beim 15" erst ab 50Hz...Hier nun noch ein paar Simulationsdaten: Die Gruppenlaufzeit der Systeme liegt in einem optimal abgestimmten Gehäuse bei max. 16ms bei beiden, nimmt sich also nichts. Die Ausschwingzeit bei 50Hz beträgt beim 21"er ca. 36ms, beim 15"er ca. 39ms, was bedeutet, dass der kleine Treiber (rechnerisch) sogar "langsamer" ist. Dennoch sind beide Systeme insgesamt (rechnerisch) furztrocken...
PS: Dass man ein solches 21" Monster nur bis 80Hz/max. 100Hz fährt ist ja wohl allen klar...
PPS: Wer herausfindet, um welche Treiber es sich handelt, gewinnt ein kostenloses Probehören... O:oO -
Hmm. Okay. Dann möchte ich aber mal spaßeshalber ein paar Fakten hinzufügen, die dem Datenblatt eines solchen 21"-Biegewellenwandlers entstammen, und sie denen eines beliebten 15" Bass-Speakers in (Klammern) entgegensetzen:
Fs: 28Hz (38Hz) - gibt dem 21"er schon mal von Natur aus mehr Tiefbassfähigkeit...
Sd: 1662cm²(855cm²) - macht mal eben die doppelte, effektive Abstrahlfläche...
Cms: 0,098mm/N (0,126mm/N) - der 21"er ist wesentlich härter aufgehängt ist als der 15"er, womit die Impulstreue (rechnerisch) höher ist...
Vas: 385L (131L) - siehe Cms...
Qms: 9,32 (6,3) - die mechanische Festigkeit/Steifigkeit ist deutlich höher, was "Verbiegungen" (Neudeutsch: Partialschwingungen) in Grenzen halten sollte...
Qes: 0,242 (0,29) - macht den 21"er ein wenig empfindlicher, nimmt sich aber nicht viel...
Mms: 296g (141g) - sicherlich ist allen klar, dass mehr Pappe mehr wiegt...
BL: 33,5Tm (24,6Rm) - der Antrieb des 21"ers ist deutlich stärker, was der hohen bewegten Masse Rechnung trägt, die ja bewegt und präzise geführt werden will...
Xmax: 9,5mm (9mm) - nimmt sich nicht viel, außer dass dies beim 21" 1,6L bewegte Luft sind, beim 15"er nur 0,77L...
dB/1W/1m: 97,5dB (96dB) nimmt sich auch nicht viel, nur dass das beim 21"er eben schon ab 35Hz anliegt, beim 15" erst ab 50Hz...Hier nun noch ein paar Simulationsdaten: Die Gruppenlaufzeit der Systeme liegt in einem optimal abgestimmten Gehäuse bei max. 16ms bei beiden, nimmt sich also nichts. Die Ausschwingzeit bei 50Hz beträgt beim 21"er ca. 36ms, beim 15"er ca. 39ms, was bedeutet, dass der kleine Treiber (rechnerisch) sogar "langsamer" ist. Dennoch sind beide Systeme insgesamt (rechnerisch) furztrocken...
PS: Dass man ein solches 21" Monster nur bis 80Hz/max. 100Hz fährt ist ja wohl allen klar...
PPS: Wer herausfindet, um welche Treiber es sich handelt, gewinnt ein kostenloses Probehören... O:oO -
Ist es der hohe Preis? Oder der "langsame" Klang? Oder ist der Sound allgemein schlecht???
Ja jaaa. Sicher kommen gleich wieder die 10"-Basstreiber-Spezialisten und Kickhörnerbauer an, und erzählen mir, dass man im Bass alles über 15" vergessen kann... Die können mir hierbei mal ausnahmsweise gestohlen bleiben. Die Frage richtet sich an die Kollengen im Forum, die normalerweise mit 18" arbeiten, und das werden wohl die meisten der Mitglieder sein.
Ich glaube, das mit dem "langsam" wäre bei einem 21" Horn- oder Bassreflexsystem wohl auch nicht "schlimmer" als bei einem 18" Bandpass... (sofern das überhaupt so schlimm ist). Ganz nebenbei: man kann die "Langsamkeit" der Bandpässe ja auch kompensieren, in dem man da einwenig geschickt die Tops verzögert und die Subs in der Phase anpasst. Schon kommt der Bass wieder knackig. Das geht allerdings nur bei Bandpässen, die keine zu starken Laufzeitsprünge aufweisen... Und: die sooo tollen Hörner haben auch ihre Probleme mit der Laufzeit, da sie immer mit sehr steilen Hochpassfiltern betrieben werden müssen, damit es die Treiber unter der Horngrenzfrequenz nicht zerfetzt....
Also: was sagt Ihr? Habt ihr diese exotischen Treiber im Einsatz (gehabt)? Eventuell die Turbosound Hörner oder deren PSE Nachbauten? Oder die Bandpässe von AD-Systems (die es interessanter Weise nicht mehr gibt...)? Oder wisst ihr, wer noch solche Treiber verwendet (KEIN CAR-HIFI bitte!)??
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Ist es der hohe Preis? Oder der "langsame" Klang? Oder ist der Sound allgemein schlecht???
Ja jaaa. Sicher kommen gleich wieder die 10"-Basstreiber-Spezialisten und Kickhörnerbauer an, und erzählen mir, dass man im Bass alles über 15" vergessen kann... Die können mir hierbei mal ausnahmsweise gestohlen bleiben. Die Frage richtet sich an die Kollengen im Forum, die normalerweise mit 18" arbeiten, und das werden wohl die meisten der Mitglieder sein.
Ich glaube, das mit dem "langsam" wäre bei einem 21" Horn- oder Bassreflexsystem wohl auch nicht "schlimmer" als bei einem 18" Bandpass... (sofern das überhaupt so schlimm ist). Ganz nebenbei: man kann die "Langsamkeit" der Bandpässe ja auch kompensieren, in dem man da einwenig geschickt die Tops verzögert und die Subs in der Phase anpasst. Schon kommt der Bass wieder knackig. Das geht allerdings nur bei Bandpässen, die keine zu starken Laufzeitsprünge aufweisen... Und: die sooo tollen Hörner haben auch ihre Probleme mit der Laufzeit, da sie immer mit sehr steilen Hochpassfiltern betrieben werden müssen, damit es die Treiber unter der Horngrenzfrequenz nicht zerfetzt....
Also: was sagt Ihr? Habt ihr diese exotischen Treiber im Einsatz (gehabt)? Eventuell die Turbosound Hörner oder deren PSE Nachbauten? Oder die Bandpässe von AD-Systems (die es interessanter Weise nicht mehr gibt...)? Oder wisst ihr, wer noch solche Treiber verwendet (KEIN CAR-HIFI bitte!)??
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Wenn ihr Veranstaltungen ab ca. 500 Gästen aufwärts im Indoorbereich beschallt, wie breit strahlend sind bei Euch dann die meisten der (gestackten) Arrays bzw. die (geflogenen) Cluster ausgelegt? Ich mein damit ausschließlich die horizontale (nominelle) Abstrahlbreite eines Arrays/Clusters!
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Wenn ihr Veranstaltungen ab ca. 500 Gästen aufwärts im Outdoorbereich beschallt, wie breit strahlend sind bei Euch dann die meisten der (gestackten) Arrays bzw. die (geflogenen) Cluster ausgelegt? Ich mein damit ausschließlich die horizontale (nominelle) Abstrahlbreite eines Arrays/Clusters!
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Ich habe mal in einem Laden spielen müssen, da waren die Monitore für den DJ direkt mit vom Mastersignal gespeist. Der DJ hatte damit keine Möglichkeit die Lautstärke der Monitore getrennt zu regeln, was wohl von Seite des Veranstalters so gewollt war. Die Monitore waren soo laut, dass die DJ's schon selbst zurückgeschreckt sind, und damit "ganz natürlich und von selbst" die Anlage im grünen Bereich gefahren haben...! Problem für mich war nur: man konnte die Monitore nicht mal eben leiser oder aus machen, um sich z.B. mit jemanden auf der Bühne zu unterhalten, oder um einfach die Ohren einbisschen abzukühlen... Und außerdem bin ich einer, der seine Ohren eher schont. Wenn ich da den Pegel auf ein angenehmes Level herunter gezogen hab, war's auf dem Floor aber zu leise...
Aber auf jeden Fall ein äußerst wirksames Mittel gegen zu laute DJs. Vielleicht sollte man als Clubbetreiber, Veranstalter solcher Tanz-Events oder als Tontechniker die Monitore der DJs wirklich extra regeln können (z.B. vom FOH aus, was ja bei "klassischen" Band-Sachen ja auch so ist...). Wenn die DJ's dann zu viel Pegel geben, dann einfach mal die Monitore voll aufziehen, damit die merken, dass sie zu laut sind....?!?
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Ich habe mal in einem Laden spielen müssen, da waren die Monitore für den DJ direkt mit vom Mastersignal gespeist. Der DJ hatte damit keine Möglichkeit die Lautstärke der Monitore getrennt zu regeln, was wohl von Seite des Veranstalters so gewollt war. Die Monitore waren soo laut, dass die DJ's schon selbst zurückgeschreckt sind, und damit "ganz natürlich und von selbst" die Anlage im grünen Bereich gefahren haben...! Problem für mich war nur: man konnte die Monitore nicht mal eben leiser oder aus machen, um sich z.B. mit jemanden auf der Bühne zu unterhalten, oder um einfach die Ohren einbisschen abzukühlen... Und außerdem bin ich einer, der seine Ohren eher schont. Wenn ich da den Pegel auf ein angenehmes Level herunter gezogen hab, war's auf dem Floor aber zu leise...
Aber auf jeden Fall ein äußerst wirksames Mittel gegen zu laute DJs. Vielleicht sollte man als Clubbetreiber, Veranstalter solcher Tanz-Events oder als Tontechniker die Monitore der DJs wirklich extra regeln können (z.B. vom FOH aus, was ja bei "klassischen" Band-Sachen ja auch so ist...). Wenn die DJ's dann zu viel Pegel geben, dann einfach mal die Monitore voll aufziehen, damit die merken, dass sie zu laut sind....?!?
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Hmm. Ok. Vielleicht noch ein paar offene Fragen in den Raum werfen...

Also Eure Meinung dazu wäre interessant. Und dass es so ist, heißt ja nicht, dass man da nicht auch was dagegen machen kann... oder sollte...
Und dass man in einer Disco nur schlechten Klang bekommt hab ich ja nicht gesagt. Es kommt schon mal vor, dass da richtige High End Installationen stehen, die auch sehr gut klingen....
Ich finde nur schade, dass eben durch die Schlamperei die Disco- und Clubsache so'n schlechen Ruf hat. Auch scheint mir fast, man wird hier von den "Verleihern und anderen Profis" nicht wirklich für voll genommen, ganz nach dem Motto: "Party? Tanz? Disco? Noch schlimmer: Techno? House? Ist ja was für Anfänger. Sind ja eh' nur halbtaube Spinner. Kann man auch Schrott hinstellen, stört ja keinen..."
...da hab ich was dagegen...
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Hmm. Ok. Vielleicht noch ein paar offene Fragen in den Raum werfen...

Also Eure Meinung dazu wäre interessant. Und dass es so ist, heißt ja nicht, dass man da nicht auch was dagegen machen kann... oder sollte...
Und dass man in einer Disco nur schlechten Klang bekommt hab ich ja nicht gesagt. Es kommt schon mal vor, dass da richtige High End Installationen stehen, die auch sehr gut klingen....
Ich finde nur schade, dass eben durch die Schlamperei die Disco- und Clubsache so'n schlechen Ruf hat. Auch scheint mir fast, man wird hier von den "Verleihern und anderen Profis" nicht wirklich für voll genommen, ganz nach dem Motto: "Party? Tanz? Disco? Noch schlimmer: Techno? House? Ist ja was für Anfänger. Sind ja eh' nur halbtaube Spinner. Kann man auch Schrott hinstellen, stört ja keinen..."
...da hab ich was dagegen...
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Achso, noch'n Hinweis: Bitte keine Event-Sachen! Es geht um feste Installationen (wo man also eigentlich genug Zeit hat, die Systeme gescheit einzurichten...)!!!
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Achso, noch'n Hinweis: Bitte keine Event-Sachen! Es geht um feste Installationen (wo man also eigentlich genug Zeit hat, die Systeme gescheit einzurichten...)!!!