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Beiträge von AlphaC

  • Mythos "Bass-Weitwurf" von Horn..BR..BP

    • AlphaC
    • 11. November 2003 um 20:57
    Zitat von "Wellenfront"

    "Das ganze hat eine Bündelne Wirkung"-----"Aber weiter kommt es dennoch nicht"

    Absolut cool diese Aussage.....- :lol: :lol: :lol:

    Ja. Denn sie stimmt! Bündelung bedeutet nämlich nur, dass das System weniger Schalldruck nach hinten strahlt, als nach vorn (was mit steigender Frequenz schon naturgemäß passiert...) und damit unter umständen einen höheren Wirkungsgrad hat! Es wird lauter! Es kann daher (auch in größerer Entfernung) höhere Pegel erzeugen... Alles nicht die Frage gewesen, weil logisch!!!

    Aber der Fakt ist, dass alle Konzepte gleich weit "werfen", da der Schalldruck sich mit Verdoppelung der Entfernung immer um 6dB verringert! IST SOOOO! Das einzige, was da eine physikalische Ausnahme bildet ist die (kohärente) Zylinderwelle eines Line-Arrays, wo der Schalldruck nur um 3dB pro Entfernungsverdoppelung abfällt. Ein LA "wirft" tatsächlich weiter. Aber im Bass ist das kaum machbar...!

  • Mythos "Bass-Weitwurf" von Horn..BR..BP

    • AlphaC
    • 11. November 2003 um 19:31

    Wellenfront: das PWH von Dynacord ist ein gewöhnlicher Kugelstrahler, bild' dir da mal nix ein. Dieses "Planar-Wave-Guide" ist nix anderes, als ein Bandpass 6ter Ordnung, bei dem allerdings der tiefabgestimmte Port zusammen mit dem Treiber in die hochabgestimmte Kammer strahlen. Das ganze hat eine bündelnde Wirkung, auch durch die große Anschlussfläche an das Schallfeld. Das PWH also hat einen recht hohen Wirkungsgrad, jaaa! Aber "weiter" kommt es dennoch nicht!!! Ähnlich ist da auch die XL-Bin von Stage Accompany.

  • Mythos "Bass-Weitwurf" von Horn..BR..BP

    • AlphaC
    • 11. November 2003 um 19:31

    Wellenfront: das PWH von Dynacord ist ein gewöhnlicher Kugelstrahler, bild' dir da mal nix ein. Dieses "Planar-Wave-Guide" ist nix anderes, als ein Bandpass 6ter Ordnung, bei dem allerdings der tiefabgestimmte Port zusammen mit dem Treiber in die hochabgestimmte Kammer strahlen. Das ganze hat eine bündelnde Wirkung, auch durch die große Anschlussfläche an das Schallfeld. Das PWH also hat einen recht hohen Wirkungsgrad, jaaa! Aber "weiter" kommt es dennoch nicht!!! Ähnlich ist da auch die XL-Bin von Stage Accompany.

  • Mythos "Bass-Weitwurf" von Horn..BR..BP

    • AlphaC
    • 11. November 2003 um 19:24

    @ Wellenfront: Für eine kohärente Wellenfront (á la Line-Array) im Tiefbassbereich muss Du aber schon gewaltige Hörner mit Abmessungen von mehreren Metern (!) und massig Lamellen (damit die Welle in dem Mörder-Hornhals nicht zusammenbricht) an den Start bringen..., und Örpz kommentiere ich garnicht erst.

    Schon mal dran gedacht, dass die meisten PA's mit gewöhnlichen LKW der Klassen 2,8to bis 40to an ihren Einsatzort gebracht werden, wo sie in kurzer Zeit auf- und abgebaut werden müssen??? Tieflader mit Straßenabsperrung oder Einfliegen per Helikopter ersparen sich die meisten Kollegen, zumindest die, die ich kenne.... ;o)

  • Mythos "Bass-Weitwurf" von Horn..BR..BP

    • AlphaC
    • 11. November 2003 um 19:24

    @ Wellenfront: Für eine kohärente Wellenfront (á la Line-Array) im Tiefbassbereich muss Du aber schon gewaltige Hörner mit Abmessungen von mehreren Metern (!) und massig Lamellen (damit die Welle in dem Mörder-Hornhals nicht zusammenbricht) an den Start bringen..., und Örpz kommentiere ich garnicht erst.

    Schon mal dran gedacht, dass die meisten PA's mit gewöhnlichen LKW der Klassen 2,8to bis 40to an ihren Einsatzort gebracht werden, wo sie in kurzer Zeit auf- und abgebaut werden müssen??? Tieflader mit Straßenabsperrung oder Einfliegen per Helikopter ersparen sich die meisten Kollegen, zumindest die, die ich kenne.... ;o)

  • Mythos "Bass-Weitwurf" von Horn..BR..BP

    • AlphaC
    • 11. November 2003 um 18:54

    Hallo Leuts,

    vielerseits (vor allem aus dem Munde von Semi-Profis) hört man, wenn man nach dem Verwendungsgrund eines Horn-Subwoofers fragt, dass die besonders "weit werfen" würden... gerade Open Air. Auch sollen Bassreflexen (BR) "weiter kommen" als Bandpässe... Bandpasshörner (Begriffserfindung v. d&b), sollen durch die "Hornform" der vorderen Resonatoröffnung "weiter werfen"... Also mal ehrlich, das bisschen Hornstummelchen wirkt doch erst ab 250Hz als Horn, darunter koppelt es nur ein bisschen besser an das Schallfeld an... Ich meine, wenn ich mal ganz nüchtern an die Sache herangehe, so von trocken - physikalischer Seite... Das klingt mir alles sehr wie Kindergarten...

    Erst einmal "werfen" Boxen nicht wirklich... Sie holen nicht mit irgendeiner Art von Wurfhebel oder Schleuder weit aus und "werfen" dem Zuhörer den "Sound" um die Ohren... (Es gab tatsächlich schon Leute die mir erzählen wollten, dass der "Sound" beim Horn die Hornflächen entlang "herunterrollt" und daher weit käme... zum Heulen!) Lautsprecher versetzen lediglich die Luft in ihrer Umgebung in Schwingungen. Und zwar machen das alle Lautsprecher, ganz gleich ob Horn, BR oder BP! Wie stark, kann Anhand des Schalldrucks sehr griffig beschrieben werden.

    Angenommen, ich stelle nun drei Lautsprecherboxen der oben genannten Prinzipen nebeneinander. Ich lasse sie alle ein einheitliches Signal zwischen ca. 40Hz bis ca. 150Hz mit sagen wir.... 110 dB (in 1m) abstrahlen (der Frequenzgang wird dabei mittels Controller bei allen möglichst weit linearisiert). Dann werden von jeder Box, gleich welchen Typs, nach z.B. 10 m ca. 90dB "ankommen", also messbar sein, nach 20m ca. 84dB und nach 40m ca. 78dB. Der Schalldruck (die Schwingung des Luftdrucks) wird schließlich durch die Umgebungsluft überall gleichmäßig abgebaut!

    Also woher kommt dann dieser Mythos??? Hörner klingen oft "rauer", "härter". Diese Verzerrungen (mehr ist das ja nicht) im Tieftonbereich sind besser warnehmbar, daher scheinen sich Hörner besser im Klang "durchzusetzen". Dafür kommen die meisten Hörner nicht sonderlich weit hinab im Frequenzgang, wo BR und BP deutliche (messbare) Vorteile haben. Die Hörner haben dafür einen höheren Wirkungsgrad. Man kann also mit weniger Material gleich "laut machen".
    Aber mit Reichweite hat das alles nix zu tun...

    Fakt ist also, alle kommen gleich weit wenn sie gleich laut sind, egal ob Horn, BR oder BP!

    Oder bin ich da irgendeinem Fehler erlegen????


    PS: Komisch, dass man auch die d&b Subs B2 unter freiem Himmel superweit hören/spüren kann, obwohl das doch ganz gewöhnliche Bandpässe (6ter Ordnung) sind. Bandpässe taugen ja angeblich nur für Indoor....

  • Mythos "Bass-Weitwurf" von Horn..BR..BP

    • AlphaC
    • 11. November 2003 um 18:54

    Hallo Leuts,

    vielerseits (vor allem aus dem Munde von Semi-Profis) hört man, wenn man nach dem Verwendungsgrund eines Horn-Subwoofers fragt, dass die besonders "weit werfen" würden... gerade Open Air. Auch sollen Bassreflexen (BR) "weiter kommen" als Bandpässe... Bandpasshörner (Begriffserfindung v. d&b), sollen durch die "Hornform" der vorderen Resonatoröffnung "weiter werfen"... Also mal ehrlich, das bisschen Hornstummelchen wirkt doch erst ab 250Hz als Horn, darunter koppelt es nur ein bisschen besser an das Schallfeld an... Ich meine, wenn ich mal ganz nüchtern an die Sache herangehe, so von trocken - physikalischer Seite... Das klingt mir alles sehr wie Kindergarten...

    Erst einmal "werfen" Boxen nicht wirklich... Sie holen nicht mit irgendeiner Art von Wurfhebel oder Schleuder weit aus und "werfen" dem Zuhörer den "Sound" um die Ohren... (Es gab tatsächlich schon Leute die mir erzählen wollten, dass der "Sound" beim Horn die Hornflächen entlang "herunterrollt" und daher weit käme... zum Heulen!) Lautsprecher versetzen lediglich die Luft in ihrer Umgebung in Schwingungen. Und zwar machen das alle Lautsprecher, ganz gleich ob Horn, BR oder BP! Wie stark, kann Anhand des Schalldrucks sehr griffig beschrieben werden.

    Angenommen, ich stelle nun drei Lautsprecherboxen der oben genannten Prinzipen nebeneinander. Ich lasse sie alle ein einheitliches Signal zwischen ca. 40Hz bis ca. 150Hz mit sagen wir.... 110 dB (in 1m) abstrahlen (der Frequenzgang wird dabei mittels Controller bei allen möglichst weit linearisiert). Dann werden von jeder Box, gleich welchen Typs, nach z.B. 10 m ca. 90dB "ankommen", also messbar sein, nach 20m ca. 84dB und nach 40m ca. 78dB. Der Schalldruck (die Schwingung des Luftdrucks) wird schließlich durch die Umgebungsluft überall gleichmäßig abgebaut!

    Also woher kommt dann dieser Mythos??? Hörner klingen oft "rauer", "härter". Diese Verzerrungen (mehr ist das ja nicht) im Tieftonbereich sind besser warnehmbar, daher scheinen sich Hörner besser im Klang "durchzusetzen". Dafür kommen die meisten Hörner nicht sonderlich weit hinab im Frequenzgang, wo BR und BP deutliche (messbare) Vorteile haben. Die Hörner haben dafür einen höheren Wirkungsgrad. Man kann also mit weniger Material gleich "laut machen".
    Aber mit Reichweite hat das alles nix zu tun...

    Fakt ist also, alle kommen gleich weit wenn sie gleich laut sind, egal ob Horn, BR oder BP!

    Oder bin ich da irgendeinem Fehler erlegen????


    PS: Komisch, dass man auch die d&b Subs B2 unter freiem Himmel superweit hören/spüren kann, obwohl das doch ganz gewöhnliche Bandpässe (6ter Ordnung) sind. Bandpässe taugen ja angeblich nur für Indoor....

  • d&b Daten .... korrekt????

    • AlphaC
    • 11. November 2003 um 17:57

    @ Janko: Nö, hatte noch keine Gelegenheit dazu. Hab das Thema mal vor einiger Zeit bei den Tontechnikern von N&M anklingen lassen, da wurden die gleich schroff und herablassend... Bei denen scheint d&b die Verkörperung der Audio-Göttlichkeit zu sein... Als ob ich d&b kritisieren würde... nee nee: mich wundern nur die Daten... ;o)

  • d&b Daten .... korrekt????

    • AlphaC
    • 10. November 2003 um 00:42

    Tja. DIE... gilt für d&b natürlich nicht.... *ggg*
    Ich mein: ich find das Zeug von denen echt Klasse! Aber wozu der Beschiss?

  • d&b Daten .... korrekt????

    • AlphaC
    • 10. November 2003 um 00:32

    Nachtrag:

    Die weitverbreitete Monitorbox d&b Max schafft laut Herstellerangabe 131-135dB SPLmax im Freifeld. Bei 10% Klirrfaktor (Verzerrungen) brachte die Max in einem PP-Test gerade mal 125dB heraus.... Sowas von einem seriösen, "großen" Hersteller..?

  • d&b Daten .... korrekt????

    • AlphaC
    • 10. November 2003 um 00:23

    Gut, keine Frage, ein bissl "aufpolliert" sind wohl die Daten der meisten Hersteller, auch wenn es nur um die übliche 1/6 Oktav-Glättung der Frequenzgänge geht... Aber ich hab mir mal die Datenblätter der "wundersamen schwarzen Kisten aus Backnang" mal vorgeknöpft, und ganz banal zurückgerechnet, was da in den Datenblättern drin steht, und zwar an Hand des C4 (ex-402) Systems.

    C4 Top: Belastbarkeit 200W RMS und 800W peak. Abstrahlung 35°x35°. Sollen einen max. Schalldruck bei 1m im Freifeld von 138dB erreichen. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass diese 138dB entsprechend bei Anliegen der 800W Peak herauskommen sollen... Ich persönlich halte dieses "hochrechnen" des SPLmax als einfache Addition von 6 dB zum RMS Pegel für ein wenig gewagt, da die Verzerrungsanteile in dieser Angabe dann keinerlei Berücksichtigung finden.... Aber egal. 138dB rückgerechnet ergeben 109dB @ 1m bei 1W. Das ist ein äußerst beachtlicher Wert! Für nur einen 12"er.... Denkbar ist es immerhin, da das Horn recht groß und der Abstrahlwinkel sehr klein ist...

    C4 Sub: Belastbarkeit ebenfalls 200W RMS und 800W peak. Soll einen maximalen Schalldruck bei 1m im Freifeld(!) von 133dB liefern. Rückgerechnet von 800W peak würde das 104,2dB @ 1m bei 1W bedeuten! Im Freifeld, ohne Bodenkopplung!!! Haleluja! Sorry, aber das ist für einen einfach 18"er mit 'nem winzigen Stummelhorn ein absoluter Witz!!! Die 104,2dB erreicht so ein Stummelhörnchen vielleicht bei 300Hz, im Übertragungsbereich von 50Hz bis 150Hz sind für das "Bandpasshorn" - was nix weiter als ein Bandpass 6er Ornung mit einer hohen oberen Abstimmung ist - gerade mal 97dB bis knapp 100dB realistisch erzielbar...! Also "Freifeld" mit "Halbraum" ... ähm... "verwechselt"..????

    B2 Sub: Belastbarkeit 600W RMS, 2400W peak. Laut Datenblatt 139dB bei 1m maximal - ebenfalls im Freifeld (im Standard Modus). Zurückgerechnet auf 1W bedeutet das 105,2dB @ 1m bei 1W!!! Boaaa Ey! So eine "Basswaffe" hat die Welt noch nicht gesehen...! Interessanter Weise habe ich einen alten Testbericht aus der PP gefunden, wo die B2 im Freifeld einen (immernoch sehr guten" Wirkungsgrad von 100dB ab knapp über 40Hz erzielt. Fragt sich jetzt wo kommen die 139dB im Freifeld her, die im Datenblatt stehen. Bei 100dB@1m@1W müsste man dafür 8000W in die Kiste blasen...! Bei einer Peakleistung von 2400W ist da aber nicht viel zu machen... oder sind die Angaben doch "aus versehen" Halbraumangaben???

    Nein! Denn da übertrifft sich d&b auch selbst noch, wo in der Beschreibung des Betriebes der B2 (im Infra Modus) zusammen mit dem C4 Sub folgendes formuliert wird: >>Unter Freifeldbedingungen liefert das System dabei einen Spitzenschalldruck von 136dB (d.h. 142dB im Halbraum=am Boden)<<

    Sorry, meine Kollegen, aber aller Verkaufsstrategien zum trotz, aber ein derartiges "schönschreiben" von Daten... habt ihr nicht nötig. Denn das C4 System ist auch so ein anerkannt gutes. Aber 145dB SPL @ 1m bei 2400W wird eine einzelne B2 im Standartmodus niemals liefern. Das ist schlichtweg Schwachsinn!

    Dies soll auch an alle anderen Hersteller ein ausdrücklicher Aufruf sein, die Angaben korrekt zu machen. Sehr vorbildlich in dieser Hinsicht sind da z.B. GAE und Kling & Freitag, die zum Teil ihre Angaben sehr "konservativ" machen, also die Systeme sogar mehr "liefern" als angegeben wird. Ich weiß nicht wie das im ProAudio-Bereich ist, aber bei Kraftfahrzeugen kann man die Einhaltung der Herstellerangaben einklagen!!! Kleine Toleranzen (10%) werden den Herstellern natürlich eingeräumt, aber das hier Übersteigt alles vertretbare....

    ...so, jetzt schlagt mich... ;o)

  • Line Arrays... nur Mode?

    • AlphaC
    • 9. Oktober 2003 um 16:25

    Wie wohl nicht zu übersehen ist, haben Line Arrays in recht kurzer Zeit eine ungeheure Verbreitung gefunden. Kaum eine "große" Verleihfirma, die es sich leisten kann, keine LA's im Fuhrpark zu haben, da die Veransalter immer öfter gerade diese in die Rider packen... Aber warum sind die denn derart "Mode"? Weil sie eine so hübsche Bananenform haben....? Schlank ist elegant....., oder was?

    Für mich als naturwissenschaftlich interessierten Musiker haben die LA's nur einen einzigen Vorteil, und das ist die größere Reichweite, vorausgesetzt die Zylinderwelle steht! Und da sind wir schon bei den Nachteilen, derer es meiner Meinung nach viel mehr gibt, als Vorteile:

    1. Bei etwas windigeren Open Airs sind "schlagartige" Pegeleinbrüche beobachtet worden... weil durch die Windböhen die Zylinderwelle zusammengebrochen ist. Dann arbeiten die LA's nämlich "nur" wie ein konventionelles System, mit dem damit verbundenen deutlich stärkeren Pegelverlust pro m Entfernung... Bis die Welle wieder koherend, und damit stehend ist, hört man das Pegelloch - ein sehr unangenehmens Gefühl!

    2. Das Zylinderwellenprinzip funktioniert nur bis zu einer gewissen, unteren Frequenzgrenze, der Bass ist also immer konventionell. Bei großen Entfernungen klingen LAs demzufolge oft etwas Bassschwach...
    ausser man baut irgendwo in die Massen ein Bassdelay.. ;o)

    3. Bringen LA's immer eine heftige Materialschlacht mit sich. Das fängt bei den Modulen selbst an, dass da in einer Schachtel z.T. mehr als neun (9!) Treiber drin stecken, die alle einzeln angesteuert und befeuert werden wollen... Für so ein "bissl" LA braucht man immer eine heftige Menge an Controlling und Amping. Würde man diese Menge an Treibern in ein konventionelles Design packen.... ich glaube das wäre auch verdammt laut!

    4. Die breite Abstrahlung, das ist hier im Forum schon mal angesprochen worden, bringt nicht unbedingt nur Vorteile. Open Air ist es schön nur mit einer Banane pro Seite zu arbeiten, mal angenommen die VA ist von der Größe her wie Rock am Ring, oder so. Da ist auch die zu beschallende Fläche schön breit. Schon bei etwas kleineren Open Airs, wo ich vielleicht auf einem x-beliebigen Markplatz einer europäischen Kreisstadt 5000 - 10000 Gäste habe, wirds mit dem "breiten" LA... naja, nicht so doll! Bei 90 Grad hört das LA ja nicht auf zu strahlen. Durch die breite Streuung habe ich auch eine breite und "weiche" Auslaufzone. Die Banane strahlt also bis 180 Grad noch mit beachtlichen Pegeln! In beengten, örtlichen Verhältnissen habe ich daher auch jede Menge "Reflexions-Geklatsche" von den umliegenden Häusern!!! Ein "steinaltes" Würfelsystem, wie das d&b C4, ist da im Vorteil! Es hat zwar (bei sauberem Setup) ein kleinwenig Phasing, aber die 30-Grad-Module haben auch sehr kleine Auslaufzonen! Eine Reihe aus 3x 30 Grad ist effektiv auch 90 Grad breit, aber bei 180 Grad sehr viel leiser als ein LA!!!

    Das geht im Indoorbereich weiter so, und wird, umso kleiner die VA ist immer schlimmer! Bei einem gewöhnlichen "Mittelklassekonzert" vor 2500 Gästen habe ich mal das (wohl anerkannt beste) LA von L-Acoustics gehört... und habe schwer gelitten! Die Leadstimme war in der Halle nicht zu verstehen! Oder falsch: sie war zu verstehen, aber nur direkt vor der Bühne, wo zwei kleine Nearfills standen! Die Halle war 17m breit und 45 lang. Das breitstrahlende LA hatte nach 15m mehr Diffusschall als Direktschall... dazu braucht man wohl kaum noch was zu sagen. In derselben Halle klangen die "alten" 60-Grad-Würfel-Arrays plus Delay viel homogener, entspannter und klarer.

    Das alles soll nicht bedeuten, dass LA's generell Mist sind, aber ich finde sie haben nur einen recht kleinen sinnvollen Einsatzbereich, den die Industrie jetzt krampfhaft versucht zu vergrößern, indem jetzt vermehrt "Kompakt-LAs" auf den Markt kommen. Was ist Eure Meinung dazu? Wie sind Eure Erfahrungen und Erlebnisse damit? Vielleicht sehe ich da was falsch oder zu eng? Lasst Euch einfach mal aus!

  • X-Array Overkill

    • AlphaC
    • 28. September 2003 um 07:35

    Achso, gleich vorweg genommen: Nein, die Akustik in der Location ist recht gutmütig. Daran liegts net... In der Halle haben schon ganz andere "Krücken"-Systeme gestanden (z.B. klassische Martin Bins...), und die Hütte hat gebebt...

  • X-Array Overkill

    • AlphaC
    • 28. September 2003 um 07:30

    Hallo Leuts,

    seit einiger Zeit beobachte ich die Soundinstallation in einem Dance Club. Ein diplomierter Elektroakustiker betreibt dort seit längerem eine größere Anzahl von X-Array Systemen (Installversion) von Electro-Voice. Eigentlich zählt das System zu den besseren auf dem Markt, aber irgendwie bekommt der Kollege da keinen Druck auf die Tanzfläche....

    Dabei muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, dass das bisher größte Setup aus 4x Xi1183 (18"+12"+1,4") Tops, 8x Xi2181 (2x18") Bass und 8x Xi1191 (1x18") Infra bestand... Beschallt wurde damit eine Tanzfläche von ca. 14 x 9 m aus vier Ecken (Raum ist größer, mit Barbereich). Wenn ich mich nicht verrechnet habe sind das schlappe 18,3kW rms-Belastbarkeit... Hülfe!!!! Normalerweise müsste die Bude auseinanderfallen, wenn man die Anlage anfährt! Aber NEIN! Was kommt raus? Blub...! Zugegeben, die Tops sind laut... *kopfschüttel*

    PS: Ich möchte hierbei betonen: ich kann mir nicht vorstellen, dass die Anlage soo mies ist! Da muss einer wohl zu viel von der Theorie, und zu wenig von der Musik verstehen...

  • Immer HF über MF?

    • AlphaC
    • 24. September 2003 um 19:55

    Mir fiel getrade noch ein: bei Hifi- und Studioboxen ist's ja ähnlich... Viele "hervorragende" Hifi Konzepte haben die klassische, vertikale Anordnung. Von den "liegenden" Regal- und Monitorboxen (ich erinnere hier mal an den Yamaha NS10...) ist man inzwischen wieder weggegangen...

  • Immer HF über MF?

    • AlphaC
    • 24. September 2003 um 19:55

    Mir fiel getrade noch ein: bei Hifi- und Studioboxen ist's ja ähnlich... Viele "hervorragende" Hifi Konzepte haben die klassische, vertikale Anordnung. Von den "liegenden" Regal- und Monitorboxen (ich erinnere hier mal an den Yamaha NS10...) ist man inzwischen wieder weggegangen...

  • Immer HF über MF?

    • AlphaC
    • 24. September 2003 um 19:45

    Hallo Leuts,

    Eine Frage die mich schon seit langem wurmt: Muss man eigentlich den Hochtontreiber/Horn immer vertikal über bzw. unter dem Mittentreiber/Horn in die Box einbauen? Oder kann man die HF und MF Abteilung auch nebeneinander (horizonal) in eine Box bauen? Was wäre denn da der (klangliche) Unterschied?

    Die meisten Hersteller bauen ja recht klassisch - von oben: Hochtöner, Midbass, und drunter die Subs. Gelegentlich trifft man noch die Coax Versionen als "Mid-Hi-Mid" Konfiguration. Lediglich bei Line-Arrays scheints "Wurst" zu sein, denn da sind die Ansätze sehr verschieden, und auch immer alle Wege nebeneinander... Bei Monitoren siehts ja auch so aus, dass, wenn die Mons wie üblich auf dem Boden liegen, Hochton und Midbass nebeneinander liegen...

    Warum also bei den klassischen Designs immer der Senkrechte Aufbau? Aus "optischen" Gründen? Einzig bei der HK R-Serie habe ich bisher beobachtet, das man die Tops "liegend" in die Arrays gehängt hat.... Klärt mich mal auf...!

  • Immer HF über MF?

    • AlphaC
    • 24. September 2003 um 19:45

    Hallo Leuts,

    Eine Frage die mich schon seit langem wurmt: Muss man eigentlich den Hochtontreiber/Horn immer vertikal über bzw. unter dem Mittentreiber/Horn in die Box einbauen? Oder kann man die HF und MF Abteilung auch nebeneinander (horizonal) in eine Box bauen? Was wäre denn da der (klangliche) Unterschied?

    Die meisten Hersteller bauen ja recht klassisch - von oben: Hochtöner, Midbass, und drunter die Subs. Gelegentlich trifft man noch die Coax Versionen als "Mid-Hi-Mid" Konfiguration. Lediglich bei Line-Arrays scheints "Wurst" zu sein, denn da sind die Ansätze sehr verschieden, und auch immer alle Wege nebeneinander... Bei Monitoren siehts ja auch so aus, dass, wenn die Mons wie üblich auf dem Boden liegen, Hochton und Midbass nebeneinander liegen...

    Warum also bei den klassischen Designs immer der Senkrechte Aufbau? Aus "optischen" Gründen? Einzig bei der HK R-Serie habe ich bisher beobachtet, das man die Tops "liegend" in die Arrays gehängt hat.... Klärt mich mal auf...!

  • K&F SW 118 E

    • AlphaC
    • 19. September 2003 um 21:20

    Wie kommt es eigentlich, dass in allen Simulationen, die ich gemacht habe (u.a. mit WinISD), ich bei dem selben Gehäuse (Volumen, Tuning, Maße) und dem 18LW1400 Treiber einen Freifeld-Wirkungsgrad erhalte, der mehr als 3dB unter dem des Originalen Kling & Freitag SW118E liegt??? Ist der verwendete Treiber doch kein LW1400??? Oder sind die von K&F veröffentlichten Daten frisiert??? Oder kann der reale Frequenzgang tatsächlich derart vom simulierten abweichen???

  • Touring-Systeme

    • AlphaC
    • 24. März 2003 um 00:56

    @BigSound: Sorry. Kenn ich nicht persönlich. Habe angenommen dass die aufrund einer ähnlichen Firmenphilosophie auch ähnlich klingen...

    gobogeek: die V-dosc ist ein Line-array. die umfrage zu den Line arrays kommt extra....

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