Zitat von "korschi"Ist halt ein kleiner Fehler, der bei anderen Konstruktionen fatale Folgen haben kann - siehe RTL Fallprüfung, mit geschlossenen Kettennotgliedern
Kettennotgliedern?
Zitat von "korschi"Ist halt ein kleiner Fehler, der bei anderen Konstruktionen fatale Folgen haben kann - siehe RTL Fallprüfung, mit geschlossenen Kettennotgliedern
Kettennotgliedern?
Bei Selbstbau stellt sich immer erst mal die Frage, warum man das tun möchte.
Das Argument "Geld sparen" streichen wir dabei mal wieder ganz schnell, weil der Selbstbauer niemals die Einkaufskonditionen bekommt wie der Chinese.
Ich bin jetzt nicht so der intime Kenner der HK Lukas:
- was wiegt denn da ein Topteil?
- Sind die Einschlagmuttern schon vom Hersteller eingesetzt?
Zitat von "sydon"Hier bitte nur posten die sich wirklich auskennen:
1.) Üblicherweise vermutet hier jeder, dass er sich wirklich auskennt.
2.) Zur Belastungstabelle: Wenn man das zurückrechnet, dann ... bleiben Fragen offen. Mich würde beispielsweise interessieren:
- Nachweis der Verbinder
- Zug WEZ bei den Diagonalen
- Durchstanzung der Gurtrohre durch die Vertikalen
Frage doch Deinen Lieferanten mal nach einer Statik...
3.) Ich habe das Projekt mal mit den Werten durchgerechnet, die ProRigg SUS aus der Traversen-Geometrie ermittelt hat (die liegen deutlich unter dem, was das Zurückrechnen der Belastungstabelle ergibt...).
Unter der Voraussetzung, dass die Line-Arrays ziemlich außen hängen, sind 12 m gar kein Problem. Vermutlich gehen auch 15 m. Mit schein jedoch, dass Deine Lastaufstellung nicht wirklich vollständig ist, da fehlen beispielsweise die Kabel, ein 6er-Bar würde ich auch eher mit 20 kg ansetzen. Von daher will ich 15 m nicht garantieren.
Die einzige Stelle, bei der im berufsgenossenschaftlichem Regelungswerk (für die VT) eine spezielle Form von Schäkel vorgeschrieben ist, ist in der SP 25.1/2-4 (BGI 810-3) (Bereitstellung und Benutzung von Sicherungsseilen und -ketten). Dort wird auf die DIN 82101 verwiesen (Einzelteile zum Heben, Schleppen, Zurren - Schäkel, gerade - Unlegierter Qualitätsstahl). Ich sehe aber weder bei Sicherungsseilen noch bei Aufhängungen ersichtliche Gründe, warum keine geschweiften Schäkel eingesetzt werden sollen.
Der Sicherungssplint bei den sog. C1-Schäkeln ist ein reichlich unkritisches Bauelement, es dient nur dazu, dass sich die Mutter nicht runterdreht. Natürlich ist man in der Verantwortung, wenn man hier etwas anderes einsetzt, aber eben nur in der Verantwortung für die Funktion dieser Muttersicherung, und deren Versagen ist so extrem unwahrscheinlich, dass man dieses Risiko getrost eingehen kann. Selbst Kabelbinder: Im Brandfall müssten die so vollständig weggebrannt sein, dass sie die Mutter nicht mehr aufhalten, und dann muss auch noch irgendetwas dafür sorgen, dass sich die Mutter löst. Ok, ist nicht auszuschließen, aber die tatsächlichen Risiken liegen dann doch ein paar Zehnerpotenzen drüber...
Rigging - ebenso wie alle anderen sicherheitsrelevanten Themen, also Strom und Pyro - bitte a u s s c h l i e s s l i c h im PA-Forum, weil nur dort gewährleistet ist, dass genügend Leute sich damit auskennen.
Geschlossen.
Zitat von "Skyper"Dass Der Griff nur dann eventuell hält, wenn quasi kein Fallweg da ist befürchte ich auch...
Ein solcher Griff ist üblicherweise (im Vergleich zu Stahlseilen oder so) hoch nachgiebig. Bei den kleinen Büro-Beamern hätte ich da bei Fallweg bis etwa 20 cm keinerlei Bedenken.
Zitat von "FlatMoon"Das Urteil hat deswegen auch gegen die Fahrlässigkeit der Betreiber und nicht gegen den veranstalter geklagt. der kann das wissen, muss es aber nicht.
1.) Ein Urteil ergeht, es verurteilt, aber es klagt nicht.
2.) Immer beachten: Die Sache lief so in Österreich!!!
Situation in Deutschland ist die, dass der Hallenbetreiber und der Veranstalter (in einer Disco also beides identisch: der Betreiber) für die Sicherheit der Gäste verantwortlich ist.
3.) Nicht alles ist mit Vorschriften geregelt. Vielmehr sieht die Vorgehensweise so aus: Gefährdungsanalyse, daraus Maßnahmen ableiten, dabei Stand der Technik beachten.
4.) In diesem Konkreten Fall: Gefährdung ist klar, rutschhemmender Boden bietet nur eine teilweise Verbesserung, also andere/zusätzliche Maßnahmen. Beispielsweise: Überwachung der Sache mit Wärmebildkamera.
Auf jeden Fall: Wenn da jemand am Boden liegt (ob ausgerutscht oder einfach nur sturzbesoffen, kann ja in 'ner Disse mal vorkommen...), dann sehen ihn die anderen nicht, da tritt jeder drauf, nicht nur die, die schon zugedröhnt sind. Also muss sichergestellt werden, dass der innerhalb kurzer Zeit dort geborgen wird.
Zitat von "bober"ok. bei der version mit 8m.. komm ich dann auf ne belastung von 40,5%.
aber biem worst case, bei dem alles an die 12m hinmuss, komm ich auf 54,52%.
und irgendwie hab ich im hinterkopf mal gelesen zu haben, das es max. 50% sein dürfen? oder hab ich da halbwissen in mich aufgenommen?
Über dieses Thema könnte man jetzt seitenweise schreiben...
Aber bei einer geraden Strecke, also keine Winkel oder Ecken, und mit diesen Belastungsdaten darfst Du bis 100%.
das sind die Werte für QX 30, das dürfte für diesen Fall wohl reichen...
Die Fasereinlage trägt nicht mit.
Für ProRigg SUS: 4800 Nm Biegemoment und 4600 N Querkraft.
Zitat von "Privateer"Jetzt lauf aber bitte nich´t in den Baumarkt und kauf dir Ketten oder Stahlseile.
Du brauchst Anschlagseile, z.B. nach DIN 3088 oder Ketten nach DIN 818.
Zitat von "SP 25.1/2-4 (BGI 810-3)"Ein Sicherungsseil muss aus einem Drahtseil nach DIN 3060 (Rundlitzenseil 6 x 19 Standard, mit Fasereinlage) mit einer Nennfestigkeit der Drähte von 1770 N/mm2 bestehen. Auf dieser Seilqualität basieren die nachfolgenden Festlegungen (siehe auch DIN 56 927). Drahtseile anderer Nennfestigkeit und Materialien müssen besonders beurteilt und geprüft werden.
Bei der Dimensionierung von Stahlketten sind in den nachfolgenden Tabellen Rundstahlketten nach DIN 5687-1 oder DIN 5688-1 festgelegt. Diese Ketten haben die Güteklasse 5. Ketten nach DIN 5687-3, 5688-3, DIN EN 818 haben die Güteklasse 8. Diese Ketten sind bei gleicher Materialstärke sicherer als die in der Tabelle aufgeführten Ketten.
Zitat von "mr_tantal"Reicht das, oder brauch ich für die Traverse auch ein oder zwei Fangseile?
Da das Material nicht temperaturstabil ist (wenn's brennt, kann es die Festigkeit verlieren...), muss es mit Stahlseil oder -kette gesichert werden.
Aber gerne.
Zitat von "wora"also bei 95 dB von "leise" zu sprechen zeigt doch deutlich, wie viel pegel die leute doch gewohnt sind.
Wobei jetzt erst mal zu klären wäre, ob Lmax oder Leq...
Es ist etwas faul. Ich hoffe, es liegt am Input, und nicht, dass mit dem Groundlift der Schutzleiter vom Gehäuse getrennt wird...
In welchem Bundesland überhaupt? (Damit ich auch in die richtige Ausgabe schaue...)
Bayern?
Zitat von "illuminati235"Wer findet den doch recht unglücklich Fehler?
Warum der Singular an dieser Stelle?
Und wenn das wohl eine offizielle Webseite der Firma Föön ist: Sind die mit der Aufstellung der Boxen auch nur halbwegs glücklich?
Zitat von "Tobias Zw."Trotz meiner starken Vorbehalte gegen die DEA in Hannover - Langenhagen möchte ich deren Ausbildungen zum Sachkundigen für Veranstaltungsrigging empfehlen.
Der Sachkundige für Veranstaltungsrigging wird ja nicht nur dort geschult...