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Beiträge von ADMIN

  • Endstufenleistung

    • ADMIN
    • 24. Juni 2005 um 21:43

    Kleiner Tipp aus der Praxis, wenn die Endstufen gleich die Sicherungen rauswerfen: Kabeltrommel nehmen, komplett abwickeln (!!!) und dazwischenschalten. Manchmal reicht es, mit dieser Maßnahme den Widerstand um (je nach Länge und Querschnitt) 1 bis 2 Ohm zu erhöhen, damit man die Sache zum Laufen bekommt.

    Geht dann nachher ein klein wenig auf Kosten der Klangqualität...

  • Hilfe! Beschallung für eine Halle mit 45m x 22m

    • ADMIN
    • 24. Juni 2005 um 21:39

    Wie groß soll denn die Tanzfläche sein?

  • Wieviel ist drin (mit meiner Anlage)

    • ADMIN
    • 24. Juni 2005 um 21:29
    Zitat von "Thaifun"

    laut im Sinne von Party/Disco mäßig laut ;) Konserve wohlgemerkt.

    Ja, das sind Angaben, mit denen man etwas anfangen kann...

    Unterstellen wir mal, dass die Angaben hier halbwegs wahrheitsgemäß sind (http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=12918&item=7520154011&tc=photo)

    Wirkungsgrad 98 dB, 400 W entsprechend + 26 dB, ist man bei theoretischen 124 dB. Aus Gründen, die ich in einem anderen Thread dargelegt habe, rechnen wir da mal 10dB runter. (http://party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=39554). Haben wir also effektiv 114 dB.

    Was ist mäßig laut? Vielleicht ein Leq von 90dB in der letzten Reihe . Stark komprimierte Disco-Musik hat einen Lmax, der vielleicht 10dB drüber liegt. (Nicht verwechseln mit Lpeak...)

    Also brauche ich 100 dB. Das sind 14dB weniger als ich habe.

    Wir haben also 14dB Reserve, um die Entfernung zur letzten Reihe zu überbrücken. Das sind 5 m. Vorausgesetzt, die Box steht hoch genug. Mit zwei Boxen, die 5m tief kommen, kann ich vielleicht 30m² beschallen. Auf diesen bringen wir - je nach Packungsdichte - etwa 60 Leute unter.

    Wenn man nun die Anlage gut "tritt", das Signal stramm gegen die Limiter-Schwellen fährt, und so weiter, dann vielleicht doppelt so viele.

  • Party-PA-Forum

    • ADMIN
    • 24. Juni 2005 um 20:31

    Direkt in's Forum: http://www.party-pa.de/phpBB/

  • Theorie und Praxis

    • ADMIN
    • 24. Juni 2005 um 12:54

    Warum machen Boxen in der Praxis nicht so laut, wie sie der einfachen Theorie nach müssten?

    Im Prospekt findet man für gewöhnlich folgende Angaben:

    - Frequenzbereich
    - Impedanz
    - Belastbarkeit
    - Wirkungsgrad
    - (Abmaße, Gewicht, Farbe...)

    Nehmen wir mal an, eine Box ist mit 40 Hz bis 18 kHz, 8 Ohm, 250 Watt, 95 dB/1W/1m angegeben.

    Theoretisch könnte man nun berechnen, dass 250W gegenüber 1W ein Gewinn von 24dB ist, und dass die Box nun maximal 119 dB macht. (Der Einfachheit beachten wir nur die Dauergrößen).

    In der Praxis erreicht die Box diesen Wert nicht. Warum?

    1.) Power Compression

    Die Leistungsangaben sind angegeben auf Nennwiderstand. 250W heißt also genau gesagt 44,72Volt. Mit der Watt-Angabe rechnet es sich halt einfacher.

    Wenn nun ordentlich Leistung in den Speaker gepumpt wird, dann wird dieser warm, somit steigt der Widerstand, somit wird bei gleicher Spannung weniger Leistung umgesetzt, somit sinkt der Schallpegel. Das macht so etwa 2dB bis 6dB aus. Teure Speaker haben entsprechende Kühlung und können die Wärme besser ableiten, Langhubspeaker (Bassreflex) kühlen durch die Luftbewegung tendenziell besser als Kurzhubspeaker (Horn).

    2.) Leistungsbandbreite

    Nicht bei jeder Frequenz kann man dieselbe angegebene Leistung reinpumpen. Das trifft insbesondere Boxen, deren Systeme weite Frequenzbereiche abdecken sollen, also vor allem Zweiweg-Systeme: Wenn man einen 1" mit 1W durchmisst (genaugenommen ist es auch eine konstante Spannung von 2,82V und keine konstante Leistung), dann ist der ab vielleicht 500Hz leidlich linear. Wenn man nun aber die angegebenen 50W reinsteckt, dann funktioniert das vielleicht ab 2 kHz, bei tieferen Frequenzen macht die Membran einfach nicht die erforderlichen Auslenkungen: Der Pegel sinkt, der Klirrfaktir steigt massiv an.

    Gleiches Bild bei den Tieftönern nach unten hin.

    Wenn man einen 15" nach oben hin misst, dann wäre bei 1W ein Frequenzgang hoch bis zu ein paar kHz nichts ungewöhnliches. Was bleibt davon, wenn man da Nennleistung reinsteckt? (Macht einfach mal den Selbstversuch: wackelt mal mit ausgestrecktem Arm eine Amplitude von 3cm. Da kommt man vielleicht auf 5Hz. Nun versucht dasselbe mal bei einer Amplitude von 1m...) Die Membran kommt der erforderlichen Auslenkung einfach nicht so schnell hinterher: Pegel sinkt, Klirr steigt.


    Billige Speaker machen vielleicht über 2 Oktaven in etwa das, was sie sollen, normale Speaker etwa über 3 Oktaven, manche exzellenten Speaker über 4 Oktaven. (Das sind jetzt gaaaanz grobe Richtgrößen, da hängt auch viel davon ab, auf welches Ziel ein Speaker entwickelt wurde...)

    Der ganze Audio-Bereich hat etwa 10 Oktaven, im PA-Bereich sollte man zumindest 9 davon bedienen.

    Wenn ich nun Billig-Speaker einsetze, dann kann ich vielleicht 4 Oktaven davon halbwegs erträglich bedienen: Schönes Beispiel sind so unsägliche Kombinationen wie 18"+Piezo: Unten vielleicht von 40Hz bis 160Hz, oben von vielleicht 3kHz bis 12kHz, im Mittenbereich bekommt man einfach keine hohen Pegel raus.

    Selbst mit normalen Speakern wird 2-Weg immer ein Problem bleiben: Wenn wir von der "engsten" Fullrange-Kombination ausgehen (12" + 2"), dann macht 2" vielleicht von 1kHz bis 8kHz, und der 12" von 63Hz bis 500Hz. Die einzelnen Frequenzbereich kann man durch die Verwendung betreffender Speaker ein wenig hoch oder runter schieben, das Grundproblem bleibt: Die Sache geht nicht richtig runter, hat in der Mitte ein Loch und geht auch nicht richtig hoch. Wenn man jetzt 10dB unter Maximalpegel bleibt, ist das nicht weiter tragisch: Dann macht so eine Konstruktion, was sie soll. Aber wenn man sie ausfährt, wird's unschön.

    Also zäumt man das Pferd von der anderen Richtung auf: Um wirklich nach oben zu kommen, braucht man einen 1", und den kann man beispielsweise von 2kHz bis 16kHz einsetzen. Daran schließt man einen Mitteltöner an, 8" oder 10", der arbeitet dann von 250Hz bis 2kHz. Und dann setzt man einen Bass drunter, der macht von vielleicht 32Hz bis 250Hz (vermutlich nicht ganz...).

    Ich höre schon den Einwand: Das sind ja drei Wege. Ja es sind drei Wege. Anders geht es nur unter Inkaufnahme großer Nachteile oder exzellenter Bauteile (http://www.funktion-one.com/res1.htm)

    Und wenn man nicht so viel Geld hat? Dann kauft man eine 2-Weg-Box mit einem 12", und ergänzt das dann später mit einem Subwoofer. Weil so funktioniert das mit dem Ergänzen später. Aber wie wollte man eine 15"/1" später ergänzen? Zusätzlichen 10" danebenstellen?

  • Endstufenleistung

    • ADMIN
    • 24. Juni 2005 um 11:40
    Zitat von "tom noise"

    Könnte man rein theorethisch die Kondensatoranzahl/-kapazität einer Endstufe erhöhen? Welchen Effekt hätte das?

    Die Impulsbelastung würde geringer, mit so einem Zwischenspeicher verteilt man die Stromaufnahme.

    Bei dem erwähnten 30Hz-Dauersinus hilft das also nix.

  • Wieviel ist drin (mit meiner Anlage)

    • ADMIN
    • 24. Juni 2005 um 03:01
    Zitat von "Thaifun"

    Verwendungszweck: Musikbeschallung, laut ;)

    Das ist doch schon mal ein Schritt in die richtige Richtung: Es wird gesagt, was damit überhaupt gemacht werden soll.

    Allerdings: Was ist Musikbeschalltung? Konserve oder Live? Für Live würde ich gleich mal 10 dB mehr einplanen, weil das weniger komprimiert ist.

    Und was ist laut? In welchem Frequenzband? Und unabhängig davon: Zwischen dem, was bei Pop-Musik laut ist, und dem, was bei Death Metal laut genannt wird, liegen eher 20dB als 10dB.

    Und zuletzt: Gibt es da noch Anforderungen an die Klangqualität?

  • In eigener Sache :o) *g*

    • ADMIN
    • 24. Juni 2005 um 02:46

    http://www.fear-rockshow.de/

    Da gibt's kein Impressum nach §6 TDG

    http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/tdg/

    Wenn man eine solche Seite als Referenz für Webgestaltung aufführen möchte, spricht das schon für sich... :roll:

  • Zahlungsbedingungen

    • ADMIN
    • 24. Juni 2005 um 02:27
    Zitat von "treibsand"

    @ Admin: die Finanzierungskosten kann ich draufhauen, aber soll ich bei solchen Kunden auch noch eine Insolvenzversicherung draufschlagen??

    Große Hotelkette... das gibt es in der VT-Branche Kunden, bei denen ich mir mehr Sorgen machen würde.

  • Rider und die Realität

    • ADMIN
    • 24. Juni 2005 um 02:09

    Kleiner Denkanstoss: In einem Vertrag werden Leistung und Gegenleistung festgelegt, und die Gegenleistung muss sich nicht auf die Bezahlung beschränken.

    Wenn einer Band ohen ersichtlichen Grund die Gage gekürzt würde, dann wäre das meist ein Grund, den Anwalt zu bemühen. Wenn nun andere vereinbarte Leistungen nicht erbracht werden?

  • Übersicht ( Bitte vor dem posten lesen eben lesen)

    • ADMIN
    • 24. Juni 2005 um 01:46

    Es kam gerade die Anregung, in die Titelzeile zuerst die Postleitzahl zu schreiben...

  • Traversenlifte und BGV C1

    • ADMIN
    • 23. Juni 2005 um 12:35

    Zur Ergänzung: Die Neufassung der DIN 15 670-27 (Entwurf) begrenzt den Anwendungsbereich auf 60kg. Eine Norm für über 60kg gibt's aber nicht... :roll:

  • Zahlungsbedingungen

    • ADMIN
    • 23. Juni 2005 um 12:33

    Wo ist das Problem?

    Man stellt eine Rechnung mit 30 Tagen Zahlungsziel und wirft die Mahnung erst dann ein, wenn nach 60 Tagen + x nichts auf dem Konto ist.

    Und lieber ein ehrliches "das dauert 60 Tage", als 60 Tage (oder noch länger) hingehalten zu werden. Die Finanzierungskosten kann man ja wieder auf die Angebote draufkalkulieren.

  • BEHRINGER MX-9000 Eurodesk Mischpult

    • ADMIN
    • 23. Juni 2005 um 10:37

    Es ist mit den heutigen Operationsverstärkern überhaupt kein Problem, ein ordentliches Pult zu bauen. Dass Behringer die entsprechende Schaltungstechnik beherrscht, haben sie vor über 10 Jahren bereits bewiesen (aus der Zeit habe ich zwe kleine Mini-Mischpulte von denen). Die Schaltungstechnik ist auch gar keine Kunst, das ist völliger Standard.

    Ich habe das Pult noch nicht gehört. Aber ich bin mir zu 99% sicher, dass es da keine Probleme gibt.

    Wenn gespart wird (und bei einem Pult dieser Preisklasse muss gespart werden), dann äußert sich das eher in knackenden Reglern, Fadern und Schaltern sowie in minderwertigen Buchsen. (die Insert-Buchsen sind beispielsweise bei billigen Soundcraft- und Spirit-Pulten immer wieder ein Problem...)

  • DAP RW-15

    • ADMIN
    • 23. Juni 2005 um 10:31

    Panele lagen wohl gerade rum, oder... :roll:

  • DAP RW-15

    • ADMIN
    • 23. Juni 2005 um 10:29
    Zitat von "Jonnytrance"

    Angenommen 95dB bei 250W RMS macht ca. 122dB und 92dB bei 1000W RMS macht ca. 125dB!

    Bitte meinen Beitrag vom 22.06.2005, 12:56 lesen, da ist das gerechnet.

  • Anlage für Schule

    • ADMIN
    • 23. Juni 2005 um 09:49

    Ds Hauptproblem an den meisten Schulen ist, dass es immer einen (kleinen) Etat für Kaufen gibt, aber nie für mieten. Wenn es einen Etat für mieten gibt, dann haben ihn irgendwelche Fördervereine oder so etwas zur Verfügung gestellt. Und die Devise "kaufen statt mieten" führt regelmäßig zu ziemlich schlechten Ergebnissen:

    1.) Es ist wirtschaftlich unklug, in Anlagen zu investieren, die vier mal im Jahr gebraucht werden. Und öfters braucht kaum eine Schule eine Anlage, die richtig laut kann.

    2.) Es ist keiner da, der das Zeugs anständig warten kann, dementsprechend schnell verschleißt das Zeugs. Nirgends geht Equipment, gerechnet auf die tatsächlichen Verwendungstage, so schnell hinüber wie in Schulen. Für Schwund gilt ähnliches...


    Mein Vorschlag wäre:

    1.) Eine ordentliche kleine Anlage für Sprachbeschallung kaufen. Also zwei amtliche Boxen in der 10"-Klasse, Verstärker, kleines Pult, Doppel-CD-Player, 2 amtliche Funk-Mics, Kabel. Es gilt auch: je übersichtlicher die Anlage, desto weniger Schwund...

    2.) Für die vier Einsätze im Jahr beauftragt man dann eine externe Firma. Aus rechtlichen Gründen (VStättV, BGV C1) braucht man ohnehin einen Meister oder zumindest eine erfahrene Fachkraft, die Leute haben meist ohnehin Material rumstehen, das kommt im Paket wirtschaftlicher.

    Dann steht da nicht nur ein Pult, sondern ein ordentliches Pult mit Siderack. Dann stehen da nicht nur zwei laute Boxen, sondern zwei gut klingende laute Boxen mit Subwoofern. Dann gibt es da Monitore (ggf. unter der Verwendung der Schulanlage), anständige Mics und DI-Boxen.

    Damit kann man dann arbeiten.


    Ok, das kostet dann ein wenig... Man kann aber davon ausgehen, dass eine Schulanlage innerhalb von 5 Jahren verschlissen/verschwunden ist. Das sind dann etwa 20 Einsatztage, die Eigenkosten liegen dann bei etwa 5% der Anschaffungskosten pro Einsatztag.

    Ein kleiner günstiger Vermieter nimmt etwa 1 bis 2% der Anschaffungskosten pro Einsatztag. Was ist wohl wirtschaftlicher?

  • BEHRINGER MX-9000 Eurodesk Mischpult

    • ADMIN
    • 23. Juni 2005 um 09:26

    Vielleicht eine Überlegung: Wenn es auf dieses Pult 3 Jahre Garantie gibt (zumindest bei http://www.thomann.de , an anderer Stelle habe ich nicht recherchiert), was kann man da bezüglich der Verarbeitungsqualität groß falsch machen? Zumal als Schule, wo das Pult nicht an zwei von sieben Tagen die Woche Geld verdienen muss.

  • (studierte)Berufe im VA-Bereich

    • ADMIN
    • 22. Juni 2005 um 22:52

    Der Verantwortliche für Veranstaltungstechnik nach §39 MVStättV ist Sache des Betreibers einer Veranstaltungsstätte. Der muss ja auch mit den Sicherheitseinrichtungen vertraut sein, da hilft's ja nix, wenn die Tour einen Meister mitführt...

    Je mehr diese Pflicht in der Praxis umgesetzt wird, desto mehr ortsfeste Jobs entstehen dabei.

  • Lautstärke Bestimmungen

    • ADMIN
    • 22. Juni 2005 um 22:40
    Zitat von "biq"

    oder werden dann aufgrund der reflexionen der glasscheibe die messungen durch reflexionen verfälscht :D

    Genau. Und da man mit offenem und geschlossenem Fenster messen könnte, muss das halt geregelt sein. Und da bei mehrgeschossigen Gebäuden es ziemliche praktische Schwierigkeiten geben könnte, mal eben vor dem geschlossenen Fenster zu messen...

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