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Beiträge von ADMIN

  • Openair-PA dimensionieren

    • ADMIN
    • 24. Juni 2004 um 19:22
    Zitat von "Maverick"

    Nun geht es jedoch darum, ein PA zusammenzustellen, dass auch einiges kosten darf....

    Mieten oder kaufen?

    Welche Art von Musik?


    Zur Dimensionierung:

    Gehen wir von einem FOH im Abstand von 30m zu den Boxen aus. Dort einen Spitzenschallpegel von 110 dB (90 dB Leq + 20 dB Dynamik, also ganz leicht komrpimiert). Dafür muss jede Seite 107 dB beisteuern.

    30m entsprechen 30 dB, muss also jede Seite 137 dB bringen, das werden also zwei sehr ordentliche oder vier ordentliche Topteile pro Seite.

    Die Topteile würde ich fliegen, sonst fliegen den Leuten direkt davor die Ohren weg. (Die Diskussion um die DIN 15905 Teil 5 wollen wir mal an dieser Stelle nicht wieder aufnehmen...)

    Die Leistung sagt wenig aus, wenn der Wirkungsgrad nicht bekannt ist.


    An Sub-Bässen würde ich Hörner nehmen. Bei Einzelhörnern läme man auf etwa vier bis acht Hörner pro Seite (abhängig von Belastbarkeit und Wirkungsgrad).

    Bei den Subbässen hat man Open-Air das Problem der Interferenzlöcher. Um die zu vermeiden, könnte man die Bässe unter der Bühne nebeneinanderstellen. Wenn man insgesamt 16 Einzelhörner hat und diese im 1m-Abstand aufreiht, hat man keine Interferenzprobleme und sogar so etwas wie eine Linienschallquelle (Trennfrequenz unter 120 Hz...).


    Center-Cluster ist schön, aber nicht für die Leute direkt vor der Bühne, für die nimmt man Front-Fills, die auf der Bühne stehen.

  • was macht ihr mit freakigen PA-verleihern?

    • ADMIN
    • 22. Juni 2004 um 20:33
    Zitat von "BigSound"

    Bassdrum mit nem SM 57 geht aber normal ganz gut. Habe ich auchschonmal gemacht als kein explizites Bassdrum da war. Geht gut, bei ordentlicher Positionierung muss man nichtmal viel drehen.

    Das Overhead find ich da schon interessanter..



    Overhead geht auch, nicht überragend, aber es geht.

    Das einzige, was man mit einem SM 57 definitiv nicht machen kann: Es einem Darsteller an die Backe kleben.

  • Ärzte in Berlin.

    • ADMIN
    • 22. Juni 2004 um 10:28
    Zitat von "SuperSpeedy"

    unser lokales Discoteam hat auf der Tanzfläche angeblich mal etwa 117-120 dB geschaft, zum Glück war ich nicht dabei.

    Lpeak, Lmax, Leq?

    A oder C?

    Ohne weitere Angabe sagt die Zahl wenig bis gar nix.

  • Entfernung (m) -> Delayzeiten

    • ADMIN
    • 21. Juni 2004 um 11:57

    Am Rande: Die Schallgeschwindigkeit ist temperaturabhängig:

    c = SQRT(401,5 * m²/s²*K * (273.16 * T))


    (schöner dargestellt auf Seite 206 im Handbuch der PA-Technik)

  • Phantomspeisung an Sennheiser EW 101

    • ADMIN
    • 20. Juni 2004 um 19:14

    Das Sennheiser EW 101-Set ist ein UHF-Set mit Aufstecksender.

    Im Netz steht gelegentlich, dass dieser Aufstecksender 48V Phantom rausgibt. Kann mir das jemand bestätigen oder dementieren?

    Gibt es sonst Erfahrungen mit diesem Gerät?

  • FI-Schutzschalter mit Fehlerstromanzeige???

    • ADMIN
    • 20. Juni 2004 um 17:21
    Zitat von "da_user"

    rein theoretisch dürfte dies ja gehn, indem du einfach ein ampermeter in die erde hängst.

    Das geht nicht mal rein theoretisch, weil der Strom ja gar nicht über den Schutzleiter zurück muss, der kann noch viele andere Wege nehmen...

    Deshalb misst der FI ja auch nicht den Strom im Schutzleiter, sondern den aller Phase und des Nulleiters.

  • Mischpult-Selbstbau

    • ADMIN
    • 19. Juni 2004 um 20:13

    Die einzige größere "Marktlücke" im Bereich Beschallungsanlagen sehe ich im Bereich "analoge Hauptversammlungsmischer":

    - wenige Kanäle (vielleicht 8)
    - qualitativ über jeden Zweifel erhaben
    - 4-fach vollparametrische Klangreglung
    - Kompressor / De-Esser fest in jedem Kanal
    - unkaputtbares Netzteil (400V-tauglich)

  • Mischpult-Selbstbau

    • ADMIN
    • 19. Juni 2004 um 20:13

    Die einzige größere "Marktlücke" im Bereich Beschallungsanlagen sehe ich im Bereich "analoge Hauptversammlungsmischer":

    - wenige Kanäle (vielleicht 8)
    - qualitativ über jeden Zweifel erhaben
    - 4-fach vollparametrische Klangreglung
    - Kompressor / De-Esser fest in jedem Kanal
    - unkaputtbares Netzteil (400V-tauglich)

  • Stralsund Brauereifest Sportfr. Stiller - Ärzte - LAUTSTÄRKE

    • ADMIN
    • 18. Juni 2004 um 21:16
    Zitat von "wora"

    nun ja, bei 100m entfernung hat JEDES system probleme mit dem wind!

    Damit bei Einsteigern jetzt nicht vielleicht der falsche Eindruck entsteht: Wenn' sordentlich bläst, sind auch schon am 30m entfernten Frontplatz die Höhen "vom Winde verweht". Und wir reden jetzt nicht von Windstärken, bei denen man besser abbricht...

  • Aderendhülsen

    • ADMIN
    • 17. Juni 2004 um 23:12

    Eigentlich sollten die ja gasdicht verpresst werden, damit die Adern nicht oxydieren. (Wenn sich jemand wundert, warum es auch so teure Aderendhülsenzangen gibt: dafür.)

  • DIE 10 BESTEN PA´s DER WELT

    • ADMIN
    • 16. Juni 2004 um 12:13
    Zitat von "Wurst Werner"

    Das kommt mir langsam auch so vor. Ich bin bestimmt kein ausgemachter R-Serie Fan, würde es als PA aber nicht ablehnen, wenn:

    * es richtig gestackt ist
    * und wenn eine ausreichende Menge vorhanden ist

    Alles was Rock und härter ist, sollte damit problemlos gehen.

    Aber Klassik möchte ich drauf nicht machen müssen...


    (Dass man Anlagen auch nach Größe und Einsatzbereich klassifizieren müsste, hat mich davon abgehalten, hier eine Liste reinzustellen. Aber so viel als kleiner Anhaltspunkt: Ich mag keine Verzerrungen und bevorzuge somit im Mittenbereich kleine Pappen)

  • Berechnung von Limitern

    • ADMIN
    • 16. Juni 2004 um 12:05
    Zitat von "CaptainChaos"

    Du meinst messen des Verstaerkers bzw des verstaerkungsfaktors ?

    Nein, Volle Pulle Sinus rein und Limiter so lange runter, bis die Spannung der zulässigen Spannung (-3dB) entspricht.

    Also Beispiel:

    Bass, 800W, 4 Ohm,

    3 dB runter sind 400 W

    U = SQRT(P * R) = 40 V

    Also Limiter so weit runter bis das Messgerät 40V anzeigt.

  • Judas Priest Tour 2004

    • ADMIN
    • 16. Juni 2004 um 12:00
    Zitat von "wora"

    immer muss dieser admin einem alles vorwegnehmen, furchtbar...

    Es bleiben ja noch Punkte zur Ergänzung, beispielsweise die Raumakustik...


    Zum Thema Mics: Natürlich nimmt der Tontechniker sehr deutlich wahr, was ihm da in's Pult geliefert wird. Aber der ebnet dann die Unterschiede auch deutlich ein.


    Stellen wir uns mal folgenden Blindtest vor: Band mit einem amtlichen Mic-Set abgenommen, zusätzlich steht vor jedem Instrument ein Universalmikrofon (beispielsweise SM 57), das vom Tontechniker klanglich an das eigentliche Mikrofon angeglichen wird. (Okay, das 57 steht da ohnehin schon oft, reden wir mal über Kick, HiHat, Overhead, Gesang)

    Nun wird jeweils ein Mic runtergezogen und das entsprechende Universalmic rauf. Wie viele Leute hier würden mit welcher Sicherheit erkennen, welches Mikrofon da gerade ersetzt wurde? Auf einer PA, nicht auf Studio-Monitoren?

    (Gleiche Frage mit Kompressoren, Gates, EQs...)

  • Judas Priest Tour 2004

    • ADMIN
    • 15. Juni 2004 um 23:11

    Es gibt eine gewisse Rangordnung beim Einfluss auf den Sound:

    1.) Die Band (shit in - shit out, da kann auch der fähigste Tontechniker nicht viel ausrichten...)

    2.) Der oder die Tontechniker (ein unfähiger Monitormischer kann an Punkt 1.) viel schaden...)

    3.) Die Front- und Monitoranlage (da kann ein fähiger Tontechniker mit dem Master-EQ schon einiges hinbiegen)

    (dann kommt lange nix)

    4.) Mikrofone

    5.) Outboard-Equipment

    6.) Pult


    Von einer brauchbaren Band ausgehend,

    a) kann ein unfähiger Techniker mit dem besten Equipment nichts Brauchbares hinbekommen

    b) ein fähiger Techniker auch mit dem größten Schrott noch etwas Akzeptables hinbekommen.


    Von wenigen Ausnahmen abgesehen gibt es doch bei den Neugeräten kaum mehr wirklich schlechte Geräte (einige Feedbackkiller taugen nix, einige EQs ziehen ewig breite Löcher, aber sonst?), Unterschiede gibt's noch in der Haltbarkeit und in der Bedienung.

    Das Logo auf dem Kompressor hat auf den Sound etwa so viel Einfluss wie die Farbe des Gaffas (Okay, etwas mehr schon... :wink: ), aber enorm hohen Einfluss auf das Ego des Mischers.

  • Berechnung von Limitern

    • ADMIN
    • 15. Juni 2004 um 21:34

    1.) Nicht rechnen, sondern messen.

    2.) Nix rosa Rauschen, sondern 1kHz-Sinus (Rauschen hat hohen Crest-Faktor, und je höher der Crest-Faktor, desto größer der Fehler).

    3.) Messgerät mit entsprechenden Frequenzbereich, zu Not runter mit der Frequenz.

    4.) Ohne Lautsprecher, schon um die Nerven zu schonen.

    5.) 3 dB Sicherheit sind nicht wirklich verkehrt... 8) (Von den 3 dB Unterschied bleiben nach der PowerCompression vielleicht zwei übrig, und wer möchte diesen Unterschied hören? Dafür arbeitet die Sache deutlich sicherer).

  • Rezension "Lichtdesign" von Marie-Luise Lehmann

    • ADMIN
    • 15. Juni 2004 um 21:26
    Zitat von "Rezenseion PA-Forum Bücherseite"

    In den Vereinigten Staaten ist der Beruf des Lichttechnikers strikt vom Beruf des Lichtdesigners getrennt. Der Designer darf (und da achten die Gewerkschaften ganz streng darauf) noch nicht einmal auf die Leiter steigen und einen Scheinwerfer fokusieren. Warum ich das in eine Rezension schreibe? Nun, Frau Lehmann ist Lichtdesignerin und hat ihr Handwerk in den USA gelernt. Und wenn sie über technische Dinge schreibt, dann eben stark aus Sicht des Designers und überhaupt sehr stark aus amerikanischer Sicht.

    Nun heisst das Buch aber nicht Lichttechnik, sondern Lichtdesign. Da kann man sich zwar immer noch darüber streiten, ob sich diese Thematik in einem Buch überhaupt sinnvoll vermitteln lässt, aber immerhin weiss hier Frau Lehmann, von was sie schreibt. Mehr Bilder hätten dem Buch gut getan, insbesondere hätte man bei diesem Preis mehr Farbe erwarten können (ich vermute: die Autorin hätte schon gewollt...), auch hätte ich es bevorzugt, wenn die Bildbeschreibungen direkt bei den Farbbildern gewesen wäre.

    Im Anhang werden 16 Seiten lang englische Fachbegriffe erläutert, und überhaupt ist das Buch sehr hilfreich, wenn man sich in US-amerikanische Lichtmenschen hineindenken möchte oder muss.

  • Rezension "Lichtdesign" von Marie-Luise Lehmann

    • ADMIN
    • 15. Juni 2004 um 21:26
    Zitat von "Rezenseion PA-Forum Bücherseite"

    In den Vereinigten Staaten ist der Beruf des Lichttechnikers strikt vom Beruf des Lichtdesigners getrennt. Der Designer darf (und da achten die Gewerkschaften ganz streng darauf) noch nicht einmal auf die Leiter steigen und einen Scheinwerfer fokusieren. Warum ich das in eine Rezension schreibe? Nun, Frau Lehmann ist Lichtdesignerin und hat ihr Handwerk in den USA gelernt. Und wenn sie über technische Dinge schreibt, dann eben stark aus Sicht des Designers und überhaupt sehr stark aus amerikanischer Sicht.

    Nun heisst das Buch aber nicht Lichttechnik, sondern Lichtdesign. Da kann man sich zwar immer noch darüber streiten, ob sich diese Thematik in einem Buch überhaupt sinnvoll vermitteln lässt, aber immerhin weiss hier Frau Lehmann, von was sie schreibt. Mehr Bilder hätten dem Buch gut getan, insbesondere hätte man bei diesem Preis mehr Farbe erwarten können (ich vermute: die Autorin hätte schon gewollt...), auch hätte ich es bevorzugt, wenn die Bildbeschreibungen direkt bei den Farbbildern gewesen wäre.

    Im Anhang werden 16 Seiten lang englische Fachbegriffe erläutert, und überhaupt ist das Buch sehr hilfreich, wenn man sich in US-amerikanische Lichtmenschen hineindenken möchte oder muss.

  • Lautstärke in Disco zu heftig, an wen wenden?

    • ADMIN
    • 14. Juni 2004 um 23:28

    Mail mir mal bitte die Adresse von dem Laden, dann schicke ich dem eine Infobroschüre. Man muss ja deswegen nicht gleich die Behörden kirre machen, nachher kommen die auf die Idee, routinemäßig üebralle vorbeizuschauen...

  • Baubuch bei OpenAir Bühne in Brandenburg

    • ADMIN
    • 14. Juni 2004 um 23:25
    Zitat von "FlBauR"

    Die Richtlinie gilt nicht für Zelte, die als Camping- und Sanitätszelte genutzt werden sowie Zelte mit einer überbauten Fläche bis zu 75 m².

  • Stralsund Brauereifest Sportfr. Stiller - Ärzte - LAUTSTÄRKE

    • ADMIN
    • 14. Juni 2004 um 10:57

    Ich kenne Stralsund jetzt nicht ganz so genau, aber wenn "100 m vond er Bühne", dann würde ich sagen "Open Air". (In einer Werfthalle wäre der Sound wohl zu grottig...).

    Und wenn das "in Stralsund" und nicht "weit vor Stralsund" ist, dann ist die TA Lärm auf keinen Fall eingehalten.


    Vermutlich meinst Du aber auch nicht die TA Lärm (Schutz der Nachbarschaft), sondern die DIN 15905 Teil 5 (Schutz des Publikums). Auch da würde ich sagen: Wenn jemand aus dem Forum es in 100m noch als zu laut empfindet, dann liegt der Beurteilungspegel am maßgeblichen Imissionsort eher über 99 dB.

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