http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=47837
Und wenn diese Preise in Deiner Region nicht erzielt werden können, dann ganz weit die Finger davon lassen, sonst wird's in dieser Region demnächst noch schlimmer...
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Und wenn diese Preise in Deiner Region nicht erzielt werden können, dann ganz weit die Finger davon lassen, sonst wird's in dieser Region demnächst noch schlimmer...
Zitat von "Magic"Was soll man da machen ? Eine Sicherheitszahlung von 1000 Euro ?
Kaution in Höhe der Selbstbeteiligung der Versicherung.
Und Dry vermietet man nur noch an Leute, die man kennt, oder wenn man ausreichend versichert ist.
Zitat von "skyworker"Es stellt sich dann nur noch die Frage, in wie weit nun jede Veranstaltung nach Duisburg mit der LoPa vergleichbar ist. Ich stelle immer wieder fest, dass neuerdings sobald mehr als drei Menschen vor einer Telefonzelle stehen, der Ruf nach einem überarbeiteten Entfluchtungskonzept laut wird... hier werden sogar Kulturfeste auf der grünen Wiese mit 300 - 500 Besuchern neuerdings "unter den neuen Gesichtspunkten" bewertet - man sucht auf freiem Gelände verzweifelt nach Fluchtwegen, plant Einlassszenarien auf Marktplätzen und kümmert sich um 1000 und 3 Dinge, die vollständig an den Haaren herbeigezogen sind.
Ob das zielführend ist?
Nein, ist es nicht, denn gleichzeitig vernachlässigt man ganz andere Gefährdungen. Indoor und Outdoor, große, mittlere und kleine Events haben ihr ganz eigenes Risikoprofil, und dies sollte die Prioritätenliste bestimmen.
Vorabinformation: Das Roundtable Veranstaltungshaftpflicht wird am Mittwoch, den 20 Oktober 2010 in Berlin stattfinden. Details werde ich noch bekannt geben, man kann aber den Termin schon mal blocken.
Prinzipiell ist diese Veranstaltung öffentlich. Es handelt sich aber nicht um eine Informationsveranstaltung, sondern um eine Diskussionsveranstaltung, von daher eignet sie sich nur für Personen mit entsprechendem Know-How (Liga "Meister" oder höher).
Das war noch auf einem anderen Server, da komme ich jetzt nicht mehr ran.
Zitat von "Tobias"hach war das eine gemütliche zeit damals, da gab es 1-2 beiträge pro tag...
... oder auch mal gar keinen *in erinnerung schwelg*
Ich erinnere mich auch noch an den Tag, da hat das Forum so geboomt, dass es an einem einzigen Tag zwei neue Beiträge gab....
Und dann gab es eine Phase über viele Monate hinweg, in der sich jedem Monat alle relevanten Zahlen (Beiträge, Member, Traffik) in etwa verdoppelt haben.
Zitat von "rockline"Bis 5000 Besucher geht das ohne, ab 5001 Zuschauer müssen für ein und dieselbe Technik zwei Meister rumlaufen.
Zweimal nein.
1.) Ab 5001 braucht man in jedem Fall zwei Meister (hier als Kurzform für "Verantwortlicher für veranstaltungstechnik"), bei Großbühnen oder Szenenflächen über 200m² aber auch.
2.) Wenn man nicht zwei Meister braucht, dann aber meist einen (ersatzweise eine Fachkraft).
ZitatBTW: wer denkt sich diese Vorschriften (ab wann wieviele Meister zugegen sein müssen) eigentlich aus, der VPLT?
Nein, so ähnliche Vorschriften gab's in der VStättVO bereit, als noch keiner über die Gründung des VPLT überhaupt nachgedacht hat.
Zitat von "rockline"Wie ist das denn so laut diversen Bestimmungen; ist ab 1 Person über 5000 Besuchern ein Meister nötig?
1.) Die Frage hängt nicht an den Besuchern, sondern an den Besuchplätzen. Wenn in eine Halle 8000 reingehen und nur 8 da sind, kann man trotzdem keinen Meister heim schicken.
2.) Ab 5001 Besucherplätzen wären dann zwei Meister erforderlich. (Einen Fachrichtung Beleuchtung, einen Fachrichtung Bühne/Studio.)
ZitatUnd wenn: hat die ausführende Technikfirma für dessen Anwesenheit zu sorgen, respektive was ist denn überhaupt dessen Aufgabe?
3.) Die "Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik" (wie das in der VStättVO heisst) sind Aufgabe des Betreibers, und die müssen auch mit der Veranstaltungsstätte vertraut sein.
4.) Die beiden Verantwortlichen müssen die Sicherheit und die Funktionsfähigkeit der technischen Einrichtungen während des Betriebs gewährleisten, insbesondere hinsichtlich des Brandschutzes.
ZitatFür meine Auffassungsgabe sorgt die Bühnen, Licht und Beschallungsfirma für den ordentlichen Ablauf des Bühnengeschehens, dabei spielt es überhaupt keine Rolle ob sich das Spielchen vor 87 oder 5001 Besucher abspielt.
Was ist der Unterschied zwischen den beiden Besuchergrößen hinsichtlich irgendwelcher Bestimmungen?
5.) Neben der VStättVO gibt es ja auch noch den ganzen Bereich Arbeitsschutz (ArbSchG, BetrSichV, die berufsgenossenschaftlichen Schriften...). Methode im Arbeitsschutz ist "wir machen eine Gefährdungsanalyse und leiten daraus die notwendigen Maßnahmen ab". Daraus kann sich dann ergeben, dass auch die Firma für Veranstaltungstechnik einen Meister mitbringen muss - das wäre dann ein zusätzlicher Meister und wird nicht mit denen aus der VStättVO verrechnet.
ZitatFrage zwei: wie ist die Kompetenzverteilung bezüglich elektrischer Ausrüstungsgegenstände rund um das Bühnengeschehen zwischen einem Elektromeister und Veranstaltungsmeister zu werten? Ersterer hat mit Sicherheit wesentlich mehr auf dem Schirm als der Zweitgenannte - wobei es hier wie in jedem Job auch individuelle KnowHow Verschiebungen geben mag. Dennoch, macht der Elektromeister hier nicht weitaus mehr Sinn?
6.) Die "Kompetenzverteilung" ergibt sich nicht aus der formalen Befähigung, sondern aus der Beauftragung.
Und jetzt noch ein Werbeblock: http://www.paforum.de/info/index.php?option=com_content&view=article&id=115:sicherheit-in-der-veranstaltungstechnik&catid=38:buechersicherheit&Itemid=58
Mal dazu noch ein paar Anmerkungen
Zitat von "audiofire88"viele verstehen oder wollen es vielleicht nicht verstehen das manche es nur nebenberuflich machen und sich damit nicht ihr tägliches Brot verdienen müssen
sondern es nur als hobby spass an der technik usw. zu machen
Viele verstehen oder wollen es vielleicht nicht verstehen, warum es zwei Foren gibt. Das PA-Forum für die, die damit ihr täglich Brot verdienen müssen, und das Party-PA-Forum für die, die Spaß an der Technik haben.
Zitatgenauso bei den Stativen da wird man direkt als Verbrecher hin gestellt wenn man diese ins freien stellen möchte die kein C1 haben, es aber normalerweise erfüllen würden
der einfache Tipp die Stative direkt an den Laufsteg zu stellen hätte da gereicht oder eine Person neben das Stativ zu stellen
Wie verschiedentlich schon ausgeführt wurde: Das Problem bei Stativen outdoor sind die Windlasten.
Zitat von "audiofire88"sowas gehört sich in einem Forum wo man eigentlich Hilfe erwartet nicht
Es mag ja Foren geben, wo die Support-Abteilung eines Herstellers ihren Kunden hilft. Da darf man meinetwegen Hilfe "erwarten".
In einem Forum wie dem PA-Forum darf man erst mal gar nichts erwarten: Manche Teilnehmer sind so freundlich und geben Tipps.
Insgesamt: Du hast in einem Forum für Profis gefragt, und hast als Antwort bekommen, was Profis so über Deine Ideen denken. War das jetzt so völlig unerwartet?
Zitat von "janos buttgereit"Ich seh das als den Falschen Ansatz. Natürlich kann man versuchen was zu verstärken, aber wo sieht man an renomierten Bühnen alle Schauspieler mit Headset rumlaufen? Nirgendwo. Denn es klingt einfach immer noch am besten wenn die Schauspieler selbst die nötige Lautstärke erzeugen.
Auf der vorherigen Seite habe ich etwas von "Musik über PA" gelesen. Ist das nun Pausenmusik o.ä., oder haben wir hier singende Schauspieler.
Bei den "rennomierten Bühnen" im Musicalbereich laufen die Schauspieler sehr wohl mit Headsets o.ä. rum. Da sind auch schnell mal drei Dutzend Funkstrecken in Einsatz
Zitat von "stagecrew sasse"Ausgangspunkt ist eine Pyro/Laser Show auf der einen Seite der Elbe und auf der anderen Seite steht das Publikum und möchte mit Musik welche vom Rechner des Pyro Magiers kommt beschallt werden.
Was hindert daran, den Zuspieler gleich auf der Publikumsseite der Elbe aufzubauen?
Ggf. Notebook und zweiter Zuspieler synchron starten?
Aus gutem Grund gibt's Rechtsberatung beim Anwalt und nicht im Party-PA-Forum: Das ganze "ich meine, ich glaube, ich halte" ist zwar eine durch Art 5 GG geschützte Meinungsäußerung, aber sehr wenig hilfreich, da in der Sache meistens falsch.
Zitat von "BGB § 387"Aufrechnung - Voraussetzungen
Schulden zwei Personen einander Leistungen, die ihrem Gegenstand nach gleichartig sind, so kann jeder Teil seine Forderung gegen die Forderung des anderen Teils aufrechnen, sobald er die ihm gebührende Leistung fordern und die ihm obliegende Leistung bewirken kann.
Nach der Mahlzeit schulden zwei Personen einander Leistungen in Geld, und jede der beiden kann das also aufrechnen.
Der Vollständigkeit halber: Etliche Firmen regeln in ihren AGBs, dass Aufrechnung nur gegen titulierte Forderungen möglich ist. Ich habe jedoch noch keinen Gastwirt gesehen, der so gewitzt ist, in seinem Lokal entsprechende AGBs auszuhängen.
Als Ergänzung für die Messsysteme plane ich gerade Limiter (mit 2, 4 und 6 Kanälen, mehrere Geräte koppelbar), diese sollen neben analogen Ein- und Ausgängen auch digitale bekommen.
Ganz pragmatisch hätte ich die Geräte so konzipiert, dass die einen internen Clock-Generator haben, so dass es egal ist, ob man da analog oder digital rein geht.
Sieht das jemand anders? Und wie üblich wäre es in der Live-Beschallung, dass man einen zentralen Clock-generator verwendet?
Zitat von "Tobias"Noch ein Hinweis: DIe Stadt Duisburg hat verlauten lassen, das sie nicht mehr gegen die ANDEREN Veröffentlichungen der Dokumente vorgehen wird, die einstweilige Verfügung gegen xtranews ist weiter rechtskräftig (wurde heute nochmal von stefan meiners bestätigt). Somit werden weiter Spenden gebraucht, um sich dagegen zur Wehr zu setzen. DIe "Entwarnung" vom admin kommt leider etwas zu früh
Leider ja, als ich das geschrieben hatte, sah das sehr nach "hat sich erledigt" aus...
Also: Spendenaufruf Xtranews - jetzt erst recht
Die Stadt Duisburg hat angekündigt, keine weiteren rechtlichen Schritte zu unternehmen.
Ich gehe erst mal davon aus, dass sich die Angelegenheit damit erledigt hat und danke allen hier und an anderer Stelle für ihre Mithilfe - mögen andere daraus lernen und erst mal gründlich nachdenken, bevor sie in einem solchen Fall zu juristischen Keulen greifen.
http://www.xtranews.de/2010/08/18/spe…dolf-sauerland/
Das Online-Portal xtranews.de hat zum Unfall auf der LoveParade zahlreiche Dokumente veröffentlicht (auf die Teilweise auch von Beiträgen im PA-Forum verlinkt wurden), hat aber jetzt von der Stadt Duisburg eine einstweilige Verfügung kassiert.
Ich halte das für ein bemerkenswertes Verhalten der selbsternannten Aufklärer in Duisburg, daneben halte ich auch die rechtliche Begründung für einigermaßen fragwürdig und das Vorgehen insgesamt für einen Anschlag auf die Pressefreiheit. Aus der Rechtskostenrücklage des PA-Forums habe ich deshalb 3000,- Euro zur Verfügung gestellt und möchte auch die Teilnehmer des PA-Forums bitten, sich mit xtranews.de solidarisch zu zeigen.
EDIT ADMIN: Die Stadt Duisburg hält an der einstwieligen verfügung gegen Xtranews fest.
Zitat von "Jens Droessler"Ich entschuldige mich hiermit für das "keine Ahnung" und versichere nochmals, dass es nicht so hart gemeint war wie manche es interpretieren.
Das ist doch schon mal ein Anfang... ![]()
Zum Thema:
1.) Den Hauptgrund, zwei Tops zu nehmen, sehe ich in der Coverage - man macht Beschallung nicht nur für den Gasttechniker, sondern für das Publikum. Was hilft es, wenn dieser das viel zitierte breite Grinsen im Gesicht hat (weil Tops ideal auf FOH ausgerichtet), das Publikum aber nur sehr teilweise (eben der Teil, der richtig steht)?
2.) Rein rechnerisch bringt die doppelte Menge an Holz und Amps maximal 6 dB mehr, im Hochtonbereich sollte man lieber mal mit 3 dB mehr rechnen (bei gleicher Abstrahlrichtung). Ob das einen hörbaren Unterschied macht, hängt stark davon ab, wie nahe man der Kotzgrenze kommt. Wenn man da ohnehin etwas Sicherheitsabstand hält, fällt der Unterschied gar nicht auf. Wenn nicht, dann können selbst 3 dB mehr Headroom schon einen gewaltigen Unterschied machen.
3.) "Berufsbedingt" beschäftige ich mich ab und an mal mit der Frage, wie man eine Veranstaltung leiser bekommt. Von dem Niveau, was heutzutage eine "ungebremste" Hard-Rock-Veranstaltung ist, mal eben 4 oder 5 dB "abzurüsten" ist eine recht leichte Übung. Dann bleibt als einziger Grund für zwei Tops die Coverage...
Zitat von "LeereDose"Btw.: Weiß eigentlich jemand (zufälligerweise) weshalb die Trucks nicht über den Tunnel geführt wurden sodass an der Rampe quasi kein Stau hätte entstehen können? - Tragfähigkeit des Tunnels nicht groß genug?
Hab das jetzt nicht mehr parat, aber irgendwo habe ich in diesem Zusammenhang mal das Wirt "baufällig" gelesen.
Wer kann harte Fakten beisteuern?
Es gibt zu viel Material im Markt, es gibt zu viel Personal im Markt, das Preisniveau entwickelt sich erwartungsgemäß...
Ich zitiere mal aus dem anderen Thread:
Zitat von "e-on"
Denkste. Ich hab vor Jahren mal Tests gemacht. Von einer Seite, von zwei Seiten, von Oben. Am schnellsten ging es als ich die Holzpalette ansteckte. Natürlich löschte das austretende Wasser sofort, dennoch das Loch war drin.