Dann schreib' doch mal 'nen Beitrag, der diskussionswürdig ist ...
Beiträge von ADMIN
-
-
Zitat
Ich muss hier ein wenig werbung für die Firma Burosch machen
So, so, Du mußt ...
Dann stell' aber noch ein paar Infos hier rein, damit sich das Lesen auch lohnt!
-
Und außerdem: Das ist definitiv nicht Rigging!
Ich werde es gleich verschieben.
-
Nein, so einfach geht das nicht.
Aber schreib mal, was Du machen möchtest, wir helfen Dir dann schon ...
-
Zitat
Farad schrieb am 2002-04-02 14:57 :
ADMIN. Ja, ok. Deppen gibts immer und man kann nix dagegen machen. Negativbeispiele findet man immer..... leider....Aber man kann was dagegen tun, daß es so viele gibt.... zumindest habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben.
-
Wenn ein einziges Kapitel reicht, dann könnte (Vorsicht: Eigenwerbung!) ein Blick in "Lichttechnik für Bühne und Disco" schon helfen, bestellbar über die Bücher-Seite.
Aber da ist wegen der Kürze natürlich viel Wichtiges nicht erwähnt, ist ja eigentlich auch ein Licht-Buch.
-
Zitat
Ich hab gerade keinen Plan. Ich denke der Bass koppelt gerne mal. Wenn ich dann noch ein paar kleine Bässe zu den Sidefills stelle, solte ich doch eigentlich ordentliches Feedback bekommen? Außerdem geht es doch gerade um Ear-Monotoring oder? Laber ich gerade Müll?
1.) Was vor allem koppelt, ist der Gesang und akustische Gitarren. Beides gibt keine Signale im Bass-Bereich ab.
Wenn im Bass-Bereich etwas koppelt dann
a) das Bass-Drum-Mic, insbesondere wenn das Drum-Kit auf einem resonierenden Riser steht. Das bekommt man mit mechanischer Entkoppelung (Teppich, zur Not Pappe, Gaffa...) meist in den Griff.
b) Es koppelt in einem anderen Mic, das eigentlich gar nichts mit Bass zu tun hat. Das bekommt man mit einem Hochpass in den Griff oder - wenn das Pult einen solchen nicht hat - mit der Klangregelung.
2.) Ja, es geht gerade um In-Ear. Aus physikalischen Gründen können Kopfhörer im Tiefbassbereich keine hohen Pegel erzeugen. Nun ist die Frage, wo man diese herbekommt:
a) Von der Front-PA, weil die Bässe ja weitgehend ungerichtet abstrahlen.
b) von den Side-Fills.
c) Auch manche Wedges machen ganz ordentlich Dampf im Tiefbass-Bereich. Und wenn man die Sache mit In-Ear kombiniert, dann kann man den Wedge auch ein wenig "quälen". Allerdings hat man dann die Kisten wieder rumstehen, die man ja wegen In-Ear eigentlich nicht mehr haben wollte. Die kann man dann unter ein Lichtschacht-Gitter stellen. Und dann ist die Sache schon wieder ganz schön aufwendig.
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: ADMIN am 2002-04-03 01:11 ]</font>
-
Zitat
ADMIN: Ok, Schutzleiter abklemmen, aber das sind wirklich die Harten. Einheitliche Erdung und ein Trenntrafo helfen da Wunder. (Weiss aber doch heutzutage wirklcih jeder, der einmal ne Zeitschrift aus dem Sektor in der Hand hatte, oder mal in nem Musikergeschäft nachgefragt hat)
Schön wäre es, wenn das wirklich jeder wüßte.... meine Erfahrungen sind halt andere.
-
Eigentlich sollte Bass bei der Monitoranlage nicht so essentiell sein, weil da noch genug von der Frontanlage herumwummert.
Zur Not ergänzt man das mit ein paar Side-Fills, die Kanäle, bei denen es koppelt, sollten eigentlich andere sein als diejenigen, die den Bass liefern.
-
Zitat
Wenn wir mal ausklammern, dass irgendwas runterfällt und nen Gast erschlägt kann eigentlich nix passieren.
Ich kenne genug "Kollegen", denen bei einer Brummschleife nichts anderes einfällt, als den Schutzleiter aufzutrennen.
Letztlich ist aber Licht und vor allem Rigging und Bühnenbau deutlich gefährlicher als Ton.
-
Zitat
Ne Veranstaltung bis zu 1000 Leuten kann jeder der ein klitzekleinwenig technikverständig ist schlicht und ergreifend SELBST beschallen.
Das hängt nach meiner Meinung fast überhaupt nicht mit der Anzahl der Personen zusammen. Ob ich für 100 oder 10 000 Personen mache, beeinflußt "ein wenig" die Größe der Anlage, aber die meisten modernen Anlagen sind so einfach aufzubauen, da muß man sich nur mal ansehen, wie korrekt gestackt wird, und dann geht das.
Der Unterschied zwischen "das kann jeder" und "dafür braucht man Erfahrung" liegen in anderen Punkten:
- Welches Material wird gespielt. Volksmusik kann man zur Not auch mit der ELA-Anlage machen, bei Techno geht das schief.
- Kommt die Musik von der Konserve oder ist es live? Wenn es live ist, wie umfangreich ist es? Gibt es einen extra Monitormix?
- Wenn es Live ist: Stehen Profis auf der Bühne, oder muß man erst zeigen, wie man ein Mikrofon hält? Muß man der Sound nur verstärken, oder muß man ihn richtig gestalten?
- Wie hoch sind die Ansprüche des Publikums?
-
Zitat
Hast ja recht, der Querschnitt ist das wichtigste, wegen dem Spannungsabfall.
Wegen dem Dämpfungsfaktor, der Spannungsabfall wirkt sich nur minimal aus.
Nehmen wir an, wir haben 10m Leitung, mal mit 1mm², mal mit 4mm². Der Leistungsverlust beträgt bei 1mm² noch nicht einmal 0,5dB, den Unterschied hört kein Mensch.
Aber der Dämpfungsfaktor beträgt bei 4mm² immerhin noch 40, bei 1mm² sind es nur noch 10, das ist bei entsprechendem Signal zu hören.
-
Zitat
Sicher muss man seine Preise auch an die Veranstaltung ein wenig anpassen, ein Jugendhaus mit 200 Personen Kapazität und subventionierten Eintritt kann halt vielleicht nicht das gleiche bezahlen wie ein Festzelt-Veranstalter mit 1000 Personen, der Arbeitsaufwand ist für uns bis auf ein paar Kisten und ein paar Lampen mehr oder weniger fast gleich.
Die Sache regelt sich doch fast schon von selbst: Die großen Sachen werden von den "amtlichen" Firmen erledigt, und im Jugendclub arbeiten die Amateuere, sei es aus "Spaß an der Freud", oder um sich die Erfahrung anzueignen, selbst einmal in der "Profi-Liga" mitspielen zu können.
"Ärgerlich" wird es doch meist nur für eine kurze Zeitspanne: Wenn eine Firma neu in die "Profi-Liga" aufsteigt, weil man nun Material und Erfahrung angesammelt hat, aber noch die Preisgestaltung aus der "Amateur-Liga" mitbringt. Erfahrungsgemäß regelt sich das jedoch mittelfristig aus, und wer dank ordentlicher Kalkulation sich nicht ständig am Rande des Ruins bewegt, der verkraftet auch einen vorübergehenden Auftragseinbruch.
"Richtig ärgerlich" wird es jedoch, wenn eine große Firma ein Schieflage gerät und mit Dumping-Preisen Umsatz machen will, so nach dem Motto "faxt und das günstigste Angebot, wir gehen 20% drunter".
-
Zitat
jeder Weiss denke ich, dass ein Freelancer gut 500bis 900DM 8h verdienen sollte damit er mit einem Fabrik arbeiter gelcih zieht.
Ich weiß nicht, ob der Vergleich mit einem Fabarikarbeiter so sinnvoll ist. Aber dieser bekommt pro Monat (gelernt) roundabout 4000,- DM brutto, das wären bei etwa 20 Tagen im Monat etwa 200,- DM pro 8h. Ein Ingenieur kommt vielleicht auf 300,- DM pro 8h, hat aber dafür studiert.
Okay, der Freelancer ist nicht so gleichmäßig ausgelastet, und daß der Tag dort länger als 8h dauert, ist auch zu berücksichtigen. Aber zur Begründung für 500,- bis 900,- DM pro 8h würde ich nicht den Vergleich mit einem Fabrikarbeiter heranziehen.
-
Zitat
Wir kennen wohl alle die "ich-hör-mich-nicht" Nachtigallenstimmchen, die weder den Ton treffen, noch vernünftigen Arbeitspegel liefern.
Und wo ist das Problem? (Vorausgesetzt, man kennt die Problematik früh genug und kann materialmäßig darauf reagieren.....)
-
Zitat
Du wirst es aber schwer haben Material an Theater oder TV/Broadcast zu verleihen wenn Typ X gefordert ist und Du nur Typ Y anbieten kannst.
Zwischen Theater und Theater gibt es ziemlich große Unterschiede. Große Häuser haben ihren Etat und somit auch ihre Ansprüche. Viele kleine Theatergruppen haben so wenig Geld, daß sie schon froh sind, überhaupt etwas funktionierendes zu bekommen.
ZitatWobei mir Grundsätzlich dieses Markengesabber ziemlich auf den Sack geht.
Wie heißt es doch so schön: viele Wege führen nach Rom.
Habe schon "teure" Systeme ziemlich mieserabel klingen gehört - und im Gegenzug auf "billigen" Systemen ziemlich fantastischen Sound.Man könnte einen Rider auch mit technischen Mindestanforderungen schreiben: Mindespegel, maximale Frequenzgangsabweichung, maximaler Klirr etc. Wie viele Bandtechniker wären in der Lage, solche Forderungen zu verifizieren, selbst wenn man ihnen einen Meßplatz hinstellt.
Aber auf's Label zu sehen, ob das geforderte drauf steht, das schafft noch jeder....
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: ADMIN am 2002-03-25 23:55 ]</font>
-
Phil hat die Sache richtig, aber leider ein wenig knapp erklärt.
Mit dem DMX-Signal bewegen wir uns in der Hochfrequenztechnik. Dort ist ein Kabel nicht einfach nur eine Ansammlung von Leitern, Abschirmungen und Isolierungen, sondern hat einen sogenannten Wellenwiderstand. Für einen Signal sieht es dann immer so aus, als ob der Widerstand des Kabels einen bestimmten Betrag hat, und zwar unabhängig von der Länge des Kabels und der Position im selbigen. Das funktioniert jedoch nur, wenn die beiden Kabelenden mit eben diesem Wellenwiderstand abgeschlossen werden.
Das würde beim Thema DMX heißen: Wir brauchen erst einmal eine Leitung mit definiertem Wellenwiderstand und stöpseln nicht einfach ein paar Mikrokabel, womöglich auch noch von verschiedenen Herstellern, aneinander.
Allerdings sind solche Leitungen ein ganzes Eck teurer als normale Mikrofonleitungen. Deswegen pfeife ich immer auf den Wellenwiderstand und setze einen DMX-Splitter ein. Des kommt mich unterm Strich billiger, und ich habe weniger Streß mit der Verkabelung.
Und wenn es noch ausführlicher sein soll: "Lichttechnik für Bühne und Disco", kann hier von der Büchserseite aus bestellt werden.
-
Zitat
Wenn ich jeden Wunschzetel (Rider) erfüllen möchte müßte ich eine EAW, eine Meyer, eine Turbosound, eine d&B, eine FÖÖN usw. usf. kaufen.
Meist stehen auf einem Rider ja mehrere Firmen.
Die Rider-Frage stellt sich vielmehr anders herum: Muß das Zeugs "nur" gut sein, oder muß auch noch das richtige Label drauf?
-
Da würde ich zunächst einmal die Gegenfrage stellen, was damit denn gemacht werden soll. Konzert oder Disco? Für wie viel Leute? Meist geflogen oder meist gestackt? Für ein- und denselben Kunden, oder müssen immer wieder andere Rider erfüllt werden?
-
Zitat
In deinem normalen Postbriefkasten findest du ja auch jede Menge unverlangte Wurfsendungen (Werbung) und kannst dich nicht dagegen wehren.
Da kann ich aber einen Aufkleber draufmachen "Bitte keine Werbung".