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  2. ADMIN

Beiträge von ADMIN

  • Tödlicher Unfall vor Madonna-Konzert

    • ADMIN
    • 21. Juli 2009 um 00:29
    Zitat von "test"

    ich denke nicht das es heute mehr unfälle sind. es wird heute im netz nur einfach breiter getreten. vor 10 jahren gab es so ein medium ja noch nicht

    Hinzu kommt: Früher war das Sicherheitsbewusstsein noch nicht so hoch - auch weil man nicht so viele Unfälle mitbekommen hat. Andererseits: Früher waren die Produktionen auch noch nicht so aufwendig, und wo viel passiert, kann viel passieren...

  • Ein Toter bei Unfall auf Musikfestival in der Slowakei

    • ADMIN
    • 20. Juli 2009 um 09:05
    Zitat von "klauston"

    Aufzeigen will ich damit eher, das Wetter sehr unberechenbar sein kann und man oft selbst mit den besten Vorsichtsmaßnamen immer ein Restrisiko besteht.

    ...

    Man kann nur versuchen, soweit wie möglich Risiko zu minimieren indem man versucht, so viel wie möglich an Vorbereitung und Sicherheit zu erarbeiten.
    Aber ausschließen wird man das nie können.
    Und das sollte jedem mal bewußt werden.

    Ich nehme den Ball mal auf...


    Nehmen wir mal an, wir haben da eine Bühne, die von einem fähigen Statiker sorgfältig gerechnet wurde, und von einer fähigen Crew sorgfältig aufgebaut wurde. Inkl. Windmesseinrichtung auf dem Bühnendach.


    Eine solche Bühne ist fast immer mit "Betriebseinstellungsklausel" gerechnet: ab eine bestimmten Windstärke muss der Betrieb eingestellt werden. Da gibt es ja auch schon hübsche technische Lösungen, welche die Planen abwerfen. So weit so gut.


    Jetzt denken wir mal über die organisatorische Seite nach.

    1.) Die Anzeige von der Windmessanlage steht irgendwo. Vielleicht schaut da auch jemand drauf. Darf der im Zweifelsfall die Veranstaltung abbrechen? Hat er dann auch dafür den "Arsch in der Hose", das zu tun? (Bei einem plötzlichen Wetterumschwung hat man nicht immer die Zeit, das auszudisktieren...)

    2.) Das Abwerfen der Seitenplanen bewirkt ja nicht, dass diese rückstandsfrei verschwinden. Im Ernstfall haben wir da wohl so etwas wie "schlagende Segel", die irgendwie geborgen werden wollen.

    3.) Wir haben da eine größere Menge an Publikum auf dem Gelände. Wer informiert die? Findet der in einer solchen Situation die geeigneten Worte? Ist die PA noch betriebsbereit? Wenn nicht: Haben wir Alternativen?

    4.) Haben wir vielleicht die Chance, dem Publikum einen geschützten Raum anzubieten? Ist vielleicht eine Gemeindehalle in der Nähe? Eine Kirche oder Kapelle? Eine Kaserne? Eine Lagerhalle? Hat man im Vorfeld organisiert, dass man sich da Zugang verschaffen kann? (Anmerkung: Zelte sind in einer solchen Situation eine schlechte Idee, weil die auch nur bedingt Windlasten abkönnen)

    5.) Wo bringt man Künstler und Mitarbeiter unter? Cateringzelt muss in solchen Situationen meist ebenfalls geräumt werden. Hat man Container? Bietet der LKW der VT-Firma vielleicht genügend Platz?

    6.) In einer solchen Situation geht es erst mal darum, Personenschäden zu vermeiden - für Sachschäden ist man versichert. Allerdings kann die Technik durchaus noch eine Gefahrenquelle darstellen. Von daher: Wer kümmert sich im Ernstfall darum, die Technik zu sichern? Anlage spannungsfrei schalten, vielleicht auch den einen oder anderen Casedeckel schließen... Hat diese Person geeignete Kleidung?

  • Bochum Total / Jennifer Rostock / Unwetter-Unfall

    • ADMIN
    • 20. Juli 2009 um 08:37
    Zitat von "schmiddy"

    Den Kollegen die dort vor Ort waren wird das bestimmt auch nicht mehr passieren...

    Ich hoffe, dass alle, die hier mitlesen, das auch nicht mehr passiert... :wink:

  • 2m Truss Steher u. MH drauf. Bodenplatte wie groß u. schwer?

    • ADMIN
    • 20. Juli 2009 um 08:35

    indoor oder outdoor?

    Publikum in der Nähe oder nicht?

  • Bochum Total / Jennifer Rostock / Unwetter-Unfall

    • ADMIN
    • 19. Juli 2009 um 09:54
    Zitat

    solche und ähnlich Aufbauten sind schon 800x gutgegangen.....


    Die Problematik von fahrlässigen Aufbauten bezüglich Windlasten ist, dass das ohne weiteres ein paar hundert mal gutgehen kann - dann, wenn nicht entsprechend kräftiger Wind weht, oder wenn die Windrichtung eine spezielle ist.

    Hat man dann entsprechend Wind, vielleicht noch aus der ungünstigsten Richtung, dann geht das trotzdem schief.

    Und: Statistisch 1 Unfall auf sagen wir mal 2000 Veranstaltungen heisst, dass wir jede Woche eine Hand voll Unfälle haben - statistisch gesehen. Das wäre eindeutig zuviel.

  • Wo holt ihr denn euch die verlässlichsten Wetterprognosen

    • ADMIN
    • 19. Juli 2009 um 09:46

    Ergänzung:

    Wer eine Bühne oder ähnlichen Aufbau im Einsatz hat, der mit "Betriebseinstellungsklausel" gerechnet ist (ab einer bestimmten Windgeschwindigkeit muss der Betrieb eingestellt werden), misst natürlich selbst die Windgeschwindigkeit vor Ort und holt sich nicht die Daten aus der Wetterprognose.

  • Warnung vor meinestadt.de / alles-klar.de

    • ADMIN
    • 18. Juli 2009 um 11:02
    Zitat von "simonstpauli"

    Ich möchte noch einmal das Wort Einwurf betonen, ein "richtiges" Einschreiben würde mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht zugestellt werden.

    Einwurf ist einfach billiger.

    Wenn jemand die Annahme eines Einschreibens verweigert, gilt das hier in Deutschland als zugestellt. (Wir sind hier nicht in den Staaten, wo irgendwelche Klagen den Leuten vor die Füße geworfen werden müssen, weil sie anders nichts rechtswirksam zugestellt werden können...)

  • Tödlicher Unfall vor Madonna-Konzert

    • ADMIN
    • 18. Juli 2009 um 10:54
    Zitat von "andy006"

    saustarker Kommentar :shock:

    Der Teilnehmerstatus des "Kollegen" ist entsprechend angepasst, weitere Kommentare diesbezüglich sind nicht erforderlich.

  • Warnung vor meinestadt.de / alles-klar.de

    • ADMIN
    • 17. Juli 2009 um 11:20

    1.) Zum Thema AGB: Da können die viel rein schreiben. Alles, was unerwartet ist oder den Vertragspartner unangemessen benachteiligt, ist ohnehin nicht wirksam.

    2.) Das Geschäftsmodell solcher Firmen ist: Von hundert Leuten, die man unter Druck setzt, zahlen mindestens 10, weil sie Angst haben oder sich nicht auskennen. Vor Gericht ziehen die nicht. Von daher muss man nur in zwei bis drei Sachen Zeit investieren:

    a) Lastschrifteinzug muss man widersprechen. Das sollte im Regelfall online mit TAN gehen.

    b) Sobald ein gerichtlicher Mahnbescheid kommt, legt man Widerspruch ein. (Im Regelfall kommt aber keiner.)

    c) Das Schweigen eines Kaufmanns gilt nur im Rahmen einer bestehenden Geschäftsbeziehung als Zustimmung. Eine solche Geschäftsbeziehung liegt hier nicht vor. Sicherheitshalber kann man jedoch ein Schreiben per Einwurfeinschreiben dort hin schicken und klar machen, dass man an solchen kostenpflichtigen Angeboten keinerlei Interesse hat.

  • Grob fahrlässig?

    • ADMIN
    • 16. Juli 2009 um 10:20

    Es ist schon drollig, welche Vorstellungen manche hier haben...

    Zitat von "niko remy"

    gibt es noch dem Amtsweg übers Ordnungsamt, welche die Veranstaltung schließen und räumen muss (Gefahr im Verzug).

    Wenn man die davon überzeugen kann, dass da eine Gefahr besteht, dann lassen die das Ding abbauen und fertig.


    Ansonsten würde mir der Hinweis fehlen, ob indoor oder outdoor (bei Schützenfest vermutlich eher outdoor). Outdoor wären WindUps (und auch die üblichen Traversenlifte) fast immer grob fahrlässig.

  • Stadtfest Mannheim

    • ADMIN
    • 13. Juli 2009 um 22:02
    Zitat von "Michael Beyer"

    ADMIN:

    Ist denn da eine neue Auflage geplant mit Ergänzungen?

    Prinzipiell ja, aber nicht akut.

  • Zurück zu analogen Pulten?

    • ADMIN
    • 13. Juli 2009 um 11:35
    Zitat von "billbo"

    Trotzdem sei aber natürlich eine andere Frage erlaubt: gibt’s da vielleicht bereits ein paar viel zu viele (Analog – UND Digital -) Pulte im Markt? Für viel zu wenig Markt?

    Wäre das bei anderem Equipment prinzipiell anders?

  • Stadtfest Mannheim

    • ADMIN
    • 10. Juli 2009 um 20:31
    Zitat von "DJ-JAJA"

    Das ist zwar Zeitgemäß, hat aber einen Haken. Es bedarf erhöhtes know-how um das machen zu können.

    Es hat eine ganze Menge Haken, der mit dem erhöhten Know-How ist so ziemlich der harmloseste davon.


    Der größte Haken: Bei der Gefährdungsanalyse ist der Stand der Technik zu berücksichtigen. Den zu ermitteln, dürfte den durchschnittlichen Veranstaltungstechniker klar überfordern.

  • Turbosound TMS-3 Teilaktiv ?

    • ADMIN
    • 10. Juli 2009 um 09:50
    Zitat von "Peerless"

    kann mir jemand etwas zu der passiven Weiche sagen, ob diese dafür halbwegs tauglich ist ?

    Vielleicht derjenige, der sie gelötet hat - TMS3 ist Tri-Amped, wenn da eine Weiche drin ist, stammt sie mit ziemlicher Sicherheit von einem Vorbesitzer.

  • crewdispo GmbH (F/M + B)

    • ADMIN
    • 10. Juli 2009 um 09:43
    Zitat von "david anhäuser"

    Ich hab letzte Woche einen 2 Seiten langen Breif an die Staatsanwaltschaft Frankfurt geschickt und mal um die Insolvenzeinleitung gebeten.

    Insolvenzverfahren ist Zivilrecht, da hat ein Staatsanwalt nichts zu tun. Der ermittelt allenfalls bei Verdacht auf Insolvenzstraftaten.

    Insolvenzantrag kann auch jeder Gläubiger selbst stellen.


    Michael Ebner
    Dolgenseestraße 22
    10319 Berlin

  • Zurück zu analogen Pulten?

    • ADMIN
    • 10. Juli 2009 um 09:33
    Zitat

    Sicherung aus.

    Wie lang brauchst Du im Ernstfall, um die entsprechenden Sicherungen zu finden?

    (Die Norm für Notfalldurchsageanlagen fordert, dass nach spätestens 3 Sekunden ein Aufmerksamkeitssignal gesendet werden kann - das ist etwa die Größenordnung, in der wir unsbewegen sollten)


    Zitat von "hias.h"

    Wir reden hier von größeren Strömen, die unter Last geschalten werden sollen. Viel Spaß.


    Sicherungen sind dafür gebaut, noch viel größere Ströme "unter Last" zu schalten. Zumal solche technischen Feinheiten dann zu den völlig untergeordneten Aspekten gehören.

  • Truss wie richtig anhängen ?

    • ADMIN
    • 10. Juli 2009 um 09:23
    Zitat von "Discodeisli"

    Ist es egal wie rum ein Halfcoupler befestigt ist. Das soll heißen der Überwurf muss oben oder kann auch unten sein?

    1.) Das kann oben wie unten sein. Wenn da etwas bricht, dann kommt das im zweiten Fall sofort und im ersten Fall nach der ersten leichten Erschütterung runter. Darum

    2.) Setzt man so etwas niemals ohne Sicherung ein.

  • LED Par64 für 399,- taugen die was?

    • ADMIN
    • 10. Juli 2009 um 09:20

    Der Wirkungsgrad von LED ist so etwas Faktor vier bis fünf über Halogen. Um gegen einen PAR64 "anstinken" zu können, bräuchte die LED etwa 200W - davon sind wir etwa noch Fakor 10 entfernt. Und dass ein Sammelsurium nebeneinander angebrachter LED kleinerer Leistung optisch nicht denselben Effekt bringt, dürfte wohl einleuchtend sein.

    Dort, wo es um kleine Leistung geht, halte ich LED schon heute für überlegen: Habe neulich so einen kleinen LED-Pinspot von StageLine mit einem konventionellen PAR 36 verglichen. Ok, konventionell war noch heller. Aber alle anderen Vorteile (Kosten, Gewicht, Gleichmäßigkeit Lichtkreis, Farbtemperatur) klar bei LED.

  • Truss wie richtig anhängen ?

    • ADMIN
    • 9. Juli 2009 um 15:57
    Zitat von "Discodeisli"

    Der Truss wird mit Ketten abgehangen.

    Zitat von "stroti"

    Hast Du belastete Krakarme an den Seiten, oder stehen die Stative ganz außen?

    ... ;)


    Zum Thema: Eigentlich sollte in der Belastungstabelle von 3-Gurt-Truss stehen, für welchen Fall das gerechnet ist. Anders herum ist es ggf. nur halb so viel.

  • Zurück zu analogen Pulten?

    • ADMIN
    • 9. Juli 2009 um 15:50
    Zitat von "wora"

    die sache mit dem not-aus finde ich gar nicht mal so abwegig.

    Wenn die Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik nach MVStättV sich ein wenig mehr mit Ton auskennen würden, hätten wir das schon längst: In etlichen Versammlungsstätten gehört eine Notfalldurchsageanlage zum Sicherheitskonzept, und diese ist reichlich unwirksam, wenn man da gegen eine PA anbrüllen möchte.

    Es gibt da zwar keine konkrete Vorschrift, aber im Zeitalter der Deregulierung machen wir natürlich eine Gefährdungsanalyse und leiten daraus die nötigen Maßnahmen ab, und das kann nur heissen: Notausschalter für die komplette Beschallungsanlage (PA, Monitor, Instrumentenverstärker)

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