Beiträge von ADMIN
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Zitat von "rockline"
Das wirkliche Ende der Analogpulte kommt erst noch, nämlich dann, wenn die Preise für Kaliber eines PM5 unter 12k rutschen!
StefanDas wirkliche Ende kommt erst dann, wenn die bestehenden (und teilweise ja auch immer noch neu gebauten) Analogpulte "runter" sind und der Aufwand für die Sanierung nicht mehr lohnt.
Der Trend, der abzusehen ist, dürfte ähnlich laufen wie bei den analogen Bandmaschinen: Um zwei Kanäle in CD-Qualität aufzunehmen, habe ich diverse Lösungen im unteren dreistelligen Bereich, die auch alle weniger laufende Kosten haben als eine analoge Bandmaschine. Dennoch liegt der eBay-Preis für eine Studer A 820 noch bei etwa 3500,- Euro, Tendenz weiter fallend. Ebenso wird der Gebraucht-Preis für amtliche analoge Konsolen weiter fallen, ebenso für 19"-Effekte. Sobald die Herstellungskosten höher sind als das, was sich am Markt als Preis erzielen lässt, wird's nicht mehr hergestellt, und irgendwann ist dann auch der Bestand aussortiert.
Nicht unwahrscheinlich, dass in 20 Jahren Pulte wie ein XL200 in irgendwelchen Jugendclubs stehen und dort von lötenden Schülern liebevoll gepflegt werden.
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Zitat von "G.Sanner"
Also ich finde das argument Total Recall ist mehr wert als jeder gute Roehrencompressor.
Es ist ohnehin die Frage, wer das hört, ob der Kompressor gut ist oder nicht.
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Der eigentliche Knackpunkt ist doch der folgende Satz:
ZitatEr darf weder direkt noch indirekt für Kunden von Agentur, an die er vermittelt wurde, Leistungen erbringen.
Und da stellt sich die Frage, in wieweit der überhaupt rechtsgültig ist. Es ist inhaltlich nicht hinreichend genau bestimmt, und er würde meistens zu den Klauseln zählen, mit denen der Vertragspartner nicht rechnen muss und die ihn unangemessen benachteiligen.
Zu dem gilt zumindest für ein Teil der Wettbewerbsverbote, dass sie eigens honoriert werden müssen, um überhaupt rechtswirksam zu werden.
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Für diesen Thread heben wir mal die Adresspflicht ganz offiziell auf... :wink:
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Man könnte einen Limiter bauen, der für jedes dB über dem Threshold 2 dB leiser macht. Es gibt dann irgendwo ein Lautstärkeoptimum, und wenn man weiter aufdreht, wird es wieder leiser.
Wenn Bedarf an so etwas besteht, dann lege ich mal 'ne Kleinserie auf...
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Zitat von "Arno"
Deswegen finde ich den Vorschlag mit der Überweisung nicht schlecht.
Finanziell mag das ja interessant sein, bezüglich der beabsichtigen Zielsetzung bringt das aber sehr wenig: Schon ohne irgendwelche finstren Absichten habe ich derzeit drei Girokonten, und aus einer Überweisung ersehe ich den Namen - das schließt zumindest bei gängigen Namen nichts aus.
Aber keine Sorge: Es wird auch Alternativen zur Ausweiskopie geben.
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Zitat von "Waldschrad99"
Das Imperium möchte nicht, daß jedermann diese Produkte kennt, kauft, benutzt, nennt, weitergibt und verleiht.
Zuwiderhandlingen werden bestraft.Momentan kann man nur spekulieren, was mit dieser Abmahnung bezweckt wird, von daher wäre ich mit solchen Behauptungen etwas vorsichtiger.
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Zitat von "Thomas Schäfer"
Nochmal, keiner kennt hier den richtigen Sachverhalt - Wir sollten nicht überreagieren

Einige kennen zumindest den vollständigen Wortlaut der Abmahnung, die Mehrheit nicht mal den. Über das, was EVI Audio damit bezweckt, kann man dagegen nur mutmaßen - da sollte man tatsächlich erst mal den Ball flach halten.
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In einer solchen Situation, und wenn man sich sicher ist, das selber besser hin zu bekommen, könnte man anbeiten: "Du, ich habe den Eindruck, dass Du mit dem Pult nicht viel Routine hast. Willst Du mir einfach sagen, was Du brauchst, und ich stell's Dir ein?" Das stellt die Fähigkeiten des Kollegen nicht in Frage (auf einem bestimmten Pult keine Routine zu haben, ist nie eine Schande...), somit könnte er ja sagen.
Und dann legt man ihm zunehmend die Vorschläge in den Mund: "Soll ich mal der Bassdrum mehr Kick geben?" "Runden wir mal die Backing-Vocals mit ein wenig Hall ab?" "Sollte die Hi-Hat ein wenig seidener klingen?" Dann braucht der jeweils nur noch zuzustimmen...
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Zitat von "ThomasA"
ad verifizierung: wurde schon oft genug erwähnt: wenn's wer gezielt betreibt, lässt sich auch dieses hindernis umgehen.
So gut wie jede Sicherungsmaßnahme lässt sich auch umgehen.
Mit einem gefundenen Ausweis kann ich mir bei den meisten Verleihern 'ne Anlage mieten. Trotzdem ist es für die sinnvoller, sich 'nen Ausweis zeigen zu lassen, als die Geräte so rauszugeben.
Ein Kabelschlosse am Fahrrad hat man mit 'nem Bolzenschneider inenrhalb von wenigen Sekunden durch. Trotzdem verbrauche ich weniger Fahhräder pro Jahr, wenn ich sie anschließe.
Das Schloss an meiner Wohnungstüre ist für einen Profi kein wirkliches Hindernis. Soll ich jetzt gleich die Türe offen stehen lassen?
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Zitat von "FF"
Sollte die Verifizierung tatsächlich kommen, würde ich dem Admin schonmal nahelegen, sich größere Räumlichkeiten zu suchen: bei über 13.000 Usern Kopien des Ausweises von vorne und hinten ergeben 26.000 Blatt Papier. Das entspricht einem Papierstapel von ca. 2,60m Höhe oder einem Umfang von ca. 32 Leitzordnern. Viel Spaß beim Abheften :wink:
Der Raumbedarf wäre nicht das Problem, 30 Ordner bekomme ich sicher noch unter. Der Aufwand ist ein etwas größeres Problem, keine Frage. Aber was wäre die Alternative?
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Zitat von "mringhoff"
aber es wird doch keiner gezwungen, seine Daten für jedermann sichbar zu machen...
Eben.
Ich habe das anfangs nicht so eingeschätzt, aber etliche Teilnehmer hier haben eher ein Problem damit, dass man über Google gezielt ihre Beiträge findet, als dass sie irgendwo eine Kopie von Ausweis oder Gewerbeschein hinschicken. Denen kann ich diesbezüglich entgegenkommen, als dass wir im Zuge der Verifizierung der Realnamenpflicht aufheben können. (Was ja anfangs als Ausnahmeregelung für begründete Sonderfälle gedacht war, aber ich habe kein Problem damit, das dann generell so einzuführen.)
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Zitat von "cr"
Dann gibts noch ein öffentliches Board wo jeder "schnell registrierte" Benutzer schreiben darf....
Eben so herum geht es nicht - das maßgebliche Interesse solcher Personen liegt ja in der enormen öffentlichen Verbreitung des Forums innerhalb der Branche.
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Zitat von "schallereignissortierer"
Sind die A + B Erfahrungen jetzt kein Fake mehr, weil es einen Ausweis gibt?
1.) Wenn der Schreiber mit seinem richtigen Namen verifiziert ist, dann kann man häufig zuordnen, welche Interessen er hat. Und wenn jemand, der auf der Lohnliste von Firma A steht, wiederholt Produkte von Firma B schlechtredet, dann kann man da einschreiten. (Und üblicherweise kommen die Betreffenden gar nicht mehr in die Versuchung...)
2.) Der Aufwand, sich Fake-Accounts zuzulegen, wird deutlich höher. Im Moment ist das ja - mit etwas Übung - eine Sache von einer halben Minute.
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Ich weiß das auch nicht. Aber mal umgekehrt gefragt: Wofür spielt das eine Rolle?
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Zitat von "schallereignissortierer"
Ahem, ich möchte denn doch bezweifeln, das der Admin berechtigt wäre, eine Urkunde einzufordern.
Wie definiert man hier "einzufordern"? Wenn jemand das verweigert, kann ich keinen dazu zwingen. Umgekehrt besteht auch kein Rechtsanspruch auf Teilnahme in diesem Forum.
Das ist in etwa so, wie wenn ein Kunde zu einem Verleiher geht und eine Anlage mieten möchte. Natürlich muss auch der seinen Ausweis nicht kopieren lassen - aber wer sich dort als "Michael Mustermann" vorstellt und seinen Ausweis verweigert, wird eher keine Anlage bekommen...
ZitatJeder beklagt sich zurecht über die Vorratsdatenspeicherung und die allgegenwärtige Überwachungstendenz und her sollen jetzt wegen ein paar Trollen bereitwilligst die persönlichen Daten übergeben werden?
Name und Adresse, beim Ausweis noch das Geburtsdatum, beim Gewerbeschein den Geschäftszweck. Also nicht mehr, als was bei der eigenen Webseite im Impressum stehen muss oder bei der Autovermietung erfasst würde. (Mit dem Unterschied, dass die Daten nicht weiter zugänglich sind.)
ZitatWarum lässt man die Trolle nicht einfach verhungern? Sollen sie doch schreiben, was sie wollen, wenn keiner darauf eingeht, wird die Spielwiese sehr schnell uninteressant.
Um Missverständnisse zu vermeiden: Es geht hier nicht um Frau Endstufenspezialistin oder die Schüler mit großem Verleih und eigener Yacht, sondern um gezielte Meinungemache gegen einzelne Produkte oder Hersteller.
Ich mache mal ein fiktives Beispiel: Firma A stellt Digitalmischpulte her und steht diesbezüglich in Wettbewerb zu Firma B. Nun holt sich der PR-Beauftragte der Firma A hier ein Dutzend Accounts, schreibt unter denen erst mal ein wenig harmloses Zeugs, damit es nicht gleich so auffällt, und macht dann gezielt Stimmungsmache gegen Firma B.
Fake A: "Hatte heute Probleme mit dem Pult xy, das gab plötzlich böse Impulse raus, das hat mir die Hochtöner zerschossen. Kennt jemand das problem?"
Fake B: "Ja, hatte das auch schon mal, aber bei mir sind die Limiter brauchbar eingestellt, die Hochtöner haben's überlebt."
Fake C: "Das ist bei mir auch mal aufgetreten, aber glücklickerweise nur beim Soundcheck. Setze jetzt das Pult nicht mehr bei amtlichen Produktionen ein."
Noch ein paar solche Beiträge, dazwischen natürlich auch solche von Usern, die das Problem noch nicht hatten, und nach wenigen Monaten hat das Pult xy einen Ruf, der für den Hersteller richtig geschäftsschädigend ist.
Das Beispiel hier ist fiktiv, aber wir haben ähnliche Fälle schon gehabt. Teilweise können wir das erkennen und dann entsprechend handeln. Wenn da jemand jedoch richtig vorsichtig vorgeht, dann ist das nicht mehr zu erkennen. Selbst wenn ich ein solches Produkt selbst habe und als zuverlässig kenne, so kann ich doch nicht ausschließen, dass da einige Montagsprodukte unterwegs sind. Und wenn man dann die Beiträge aus verschiedenen Regionen aus absetzt, so dass man das auch über IPs aus derselben Region nicht mehr zusammengeführt bekommt, dann sind wir da als Moderatoren ziemlich machtlos.
Natürlich: Auch Perso-Kopien lassen sich fälschen. Auch PR-Spezis haben Freunde. Aber das erschwert solche Sachen erst mal deutlich, und im Moment machen wir es solchen Personen einfach deutlich zu einfach.
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Zitat von "Jeremy"
Mag sein, dass das an der Grenze zur Paranoia liegt, aber wenn ich betrachte, dass die Spam-Nachrichten, die über die PA-Forums-Adresse einlaufen, mittlerweile mehr als 95% meines gesamten Spamaufkommens ausmachen, dann denke ich, dass Realdaten hier nicht wirklich gut aufgehoben sind.
Im Profil gibt es unter "Einstellungen" den Punkt "Zeige meine E-Mail-Adresse immer an:". Wenn das auf "Ja" gestellt ist, dann kann jeder die eMail-Adresse sehen (auch wenn er nicht eingeloggt ist) und somit jeder Bot die auch abgreifen.
Ok, man kann seine eMail-Adresse auf diese Weise veröffentlichen und sich dann über eine Spam-Flut wundern, man muss es aber nicht. Und die Verifizierungsdaten werden noch nicht mal auf dem Server liegen, sondern ganz altertümlich in Leitz-Ordnern abgeheftet...
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Zitat von "F.A.Bi.A.N."
ich habe für letzteres gestimmt.
wer weiterhin unsinn oder explizit rufschädigendes verbreiten will, kann dies auch durch gefälschte daten weiterhin tun.Ja, aber müsste dazu erst ein Dokument fälschen, also eine Straftat begehen. Dass erhöht doch ein wenig die Hemmschwelle...
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Zitat von "Christian Hackmann"
Man bedenke wie es aussieht wenn besagte persönliche Daten gerichtlich vom ADMIN gefordert werden da es sich bei unlauterem Wettbewerb/Preisabsprachen/"Ideenklau" usw. usw. ja um Straftaten handelt...
Ja, es könnte der Fall eintreten, dass zur Aufklärung von Straftaten ich diese Daten dann herausgeben muss. Aber ich sehe es auch nicht als meine primäre Aufgabe, Straftäter zu decken...