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  2. ADMIN

Beiträge von ADMIN

  • Schäden durch Bandtechniker?

    • ADMIN
    • 14. November 2017 um 19:30
    Zitat von djobi

    2) fährt die Anlage das gesamte Konzert über ins Limit (was der der Anlage und bei dem Ort auch eindeutig über allen Grenzwerte der TA liegt) und zerschiesst damit mehrere Pappen.

    Gerade die TA Lärm ist überhaupt kein geeigneter Maßstab für exzessive Pegel: 0,5m vor dem geöffneten Fenster des am stärksten betroffenen Raumes. Erst mal macht es einen riesen Unterschied, ob indoor oder outdoor gespielt wird, und auch indoor bekommt man meistens die Richtwerte der TA Lärm spielend überschritten.

    Auch die LärmVibrationsArbSchV ist da kein Maßstab: Unterer Auslösewert 80 dB, oberer Auslösewert 85 dB, da liegen quasi alle Musik-Veranstaltungen deutlich drüber.

    DIN 15905-5? Leq 99 dB? Mit einer niedrig gehängten PS15 mache ich problemlos 110 dB am maßgeblichen Immissionsort, ohne dass irgendetwas an der Box kaputt geht. (Am Gehör desjenigen, der da längere Zeit steht, meistens schon...)


    Die eigentliche Frage ist doch: Wie bekommt man eine Box am Limiter/Controller vorbei kaputt? Ist der Limiter oder der LoCut falsch oder gar nicht eingestellt? Lässt sich nicht dem Fremdtechniker zurechnen. Alterung der Komponenten? Lässt sich auch nicht dem Fremdtechniker zurechnen.

  • Schäden durch Bandtechniker?

    • ADMIN
    • 10. November 2017 um 13:33
    Zitat von djobi

    In sofern sehe ich hier auch den Veranstalter in der Pflicht.

    Auf welcher Rechtsgrundlage?

    Zudem: Wie kann es ein Bandtechniker schaffen, Boxen kaputt zu machen? Ok, der könnte mit der Axt drauf losgehen. Aber das wäre ja wohl bemerkt worden. Und dann würde auch §823 BGB greifen.

    Wenn ich als Bandtechniker irgendwo mischen würde, dann kann ich es ja wohl erwarten, dass die Limiter korrekt eingestellt sind. Die meisten Vermieter würden mir ja auch was husten, wenn ich an ihre Controller-Setups rangehe.

  • Limiter für Personenschutz

    • ADMIN
    • 2. Oktober 2017 um 11:56
    Zitat von floger

    Ist vielleicht nicht 100% genau, aber für den Einsatz der Idiotenbremse (oder vergleichbares) ausreichend.

    Obacht, möglicherweise liegt da ein Misserständnis vor:

    Natürlich kann man bei einem handelsüblichen Lautsprecher-Controller den eingebauten Limiter so einestellen, dass ein Pegel X nicht überschritten wird. Wird dann jedoch das Signal hart gegen den Limiter gefahren, dann wird jede Dynamik totkomprimiert, und wenn es der DJ noch weiter übertreibt, dann clippt das Pult und es zerrt entsprechend, und das alles mit maximalem Pegel.

    Eben dies wird durch die Idiotenbremse verhindert: Der Pegel wird nicht auf einem Maximum konstant gehalten, sondern er wird dann immer weiter zurück genommen, so lange, bis der DJ wieder reduziert. Ist der DJ komplett uneinsichtig, dann kann er natürlich auch dann das Pult so weit aufdrehen, dass es clippt. Dann spielt sich jedoch das alles bei sehr geringem Pegel ab. Und wenn der DJ nicht komplett uneinsichtig ist, dann merkt er, dass es gerade wieder leiser wird, erinnert sich an die Erläuterung und nimmt den Pegel wieder zurück. Da zusätzlich die Integrationszeit länger ist als bei einem handelsüblichen Limiter, bleibt die Dynamik der Musik erhalten.

    Der Vorteil gegenüber solchen Geräten, die bei Pegelüberschreitung den Strom abschalten, ist der, dass es nicht schlagartig leise ist (das gefällt dem Publikum ja auch nicht), sondern dass es stufenlos leiser wird. Und es besteht nicht die Gefahr, dass irgendwelche aufgedrehten Teens mal ins Messmikrofon brüllen und damit auslösen, weil es kein Messmikrofon gibt. Und sollte ein ungebübter Moderator oder so etwas in ein am DJ-Pult angeschlossenes Mikro brüllen, dann nimmt die Idiotenbremse zwar kräftig zurück, aber nach ein paar Sekunden ist wieder alles normal.

    Insgesamt: Das ist ein Verhalten, das mit einem handelsüblichen Lautsprecher-Controller so nicht umsetzbar ist.

  • Limiter für Personenschutz

    • ADMIN
    • 1. Oktober 2017 um 18:38
    Zitat von floger

    Nee, ich meine die Idiotenbremse.

    http://pro-silentium.de/idiotenbremse.html

    Das Teil reagiert allerdings nicht auf ein Eingangssignal, sondern man muss die Anlage soweit zurückdrehen bis es passt.

    ???

    Ich habe jetzt nicht ganz verstanden, was Du damit ausdrücken möchtest, andere vielleicht auch nicht, von daher die Klarstellung: Das Steuersignal bei der Idiotenbremse wird aus den Eingangssignal abgeleitet, von daher reagiert das Teil eben schon auf den Eingangspegel.

  • Limiter für Personenschutz

    • ADMIN
    • 1. Oktober 2017 um 18:35
    Zitat von maaatin

    Nun die Frage:

    Gibt es funktionierende "intelligente limiter" Bzw messsysteme die auf einen maximalpegel eingestellt werden und automatisch limitieren?

    Das parallel gemessen wird sollte selbstverständlich sein.

    Wenn ohnehin parallel gemessen werden soll, dann würde sich der LIM 1 von dBmess anbieten:

    http://dbmess.de/limiter.html

    Das Teil wird an ein dBmess 2009 oder dBmess 2016 XL2 angekoppelt und ist quasi ein durch das Messsystem ferngesteuerter Pegelsteller. Wenn es zu laut ist, wird ganz langsam der Pegel reduziert, so dass der Eingriff nicht auffällt und die Dynamik erhalten bleibt. (Parallel dazu gibt es dann auch noch einen RMS-Limiter, der sich auch so einstellen lässt, dass er wie eine Idiotenbremse arbeitet).

    Transparenzhinweise: Ich bin Inhaber von dBmess und habe für ProSilentium die Idiotenbremse entwickelt.

  • Welchen Stecker für CEE 16A, 6mm²

    • ADMIN
    • 28. September 2017 um 13:10
    Zitat von hell&dunkel

    verlöteten Enden der Litzen (weil Unwissenheit, keine Aderendhülse da usw.)

    Um einem möglichen Missverständnis vorzubeugen: Wenn keine Aderendhülse da ist, dann lässt man sie ersatzlos weg. Lötzinn ist auch dann keine gute Idee.

  • Diebstahl von Studiotechnik

    • ADMIN
    • 16. September 2017 um 15:18

    Dem Peer Hahnefeld wurde Studiotechnik entwendet. Da er (noch) nicht verifiziert ist, kann er hier noch nicht posten.

    https://www.facebook.com/PeerOnlineMixi…212115373818454


    Folgende Hardware wurde entwendet:Avalon AD 2077 (Seriennummer 10800)

    Fairman TMC SPE (Seriennummer 3B0045)

    Vertigo VSC 2 (Seriennummer VS106C)

    Drawmer S3 (Serial 0904 / 00211)

    Millennia NSEQ 2 inkl. FF Mod (Seriennummer EQ2-666)

    Forssell MADA-2 (Serial 168)

    Dangerous Monitor ST (Serial 1458)

    Dangerous DAC (Serial 206)

    TC Powercore 6000 (Serial 7140405)

    Adam S3a

    Avantone Mix Cubes

    Vovox Kabel inkl. Vovox Kabelpeitschen

    PC von Digital Audionetworx inkl. UAD 2 Octo, UAD 2 Quad mit Haufen Lizenzen und RME AES EBU Karte, weitere Software unter anderem Steinberg Cubase 9 Pro und Wavelab 9.

  • Wahlkampf mit der Trillerpfeife

    • ADMIN
    • 13. September 2017 um 19:02
    Zitat von david kammerer

    Naja, man könnte das Ganze ja als "Evakuierungsübung" deklarieren. Nach DIN VDE 0833-4 muss dann nämlich die Durchsage mindestens 10dB(A) über dem Störschallpegel sein, um eine Sprachverständlichkeit zu gewährleisten ^^

    Generell frage ich mich schon lange, wie sich diese Aussage mit der DIN 15905 verträgt?

    Guckst Du dort (1 - Anwendungsbereich):

    Zitat

    Die Norm gilt nicht für


    ⎯ Lautsprecherdurchsagen im Gefahren- und Katastrophenfall;

  • Wahlkampf mit der Trillerpfeife

    • ADMIN
    • 11. September 2017 um 15:01
    Zitat von PMZWO

    Hat man da praktisch eine Chance, die Pfeifen zu übertönen, generiert man lieber selbst potentiell gesundheitsgefährdende Pegel, wartet man ab bis denen die Luft wegbleibt?

    Hat man die Chance? Das hängt davon ab, was hängt.

    Zum Thema "gesundheitsgefährdend": Die Wahrscheinlichkeit, dass solche pöbelnden Veranstaltungsteilnehmer den Veranstalter (in dem Fall wohl die CDU) verklagen, dürfte erheblich höher sein als die Wahrscheinlichkeit, dass Konzertteilnehmer einen Veranstalter verklagen. Als Techniker würde ich daher immer die Messung nach DIN 15905-5 empfehlen - wenn dem Auftraggeber das zu teuer ist, ist es dann nicht mehr mein Problem.

  • Kurzschluss? Statische Entladung?

    • ADMIN
    • 6. September 2017 um 18:53
    Zitat von floger

    Das geht so lange gut, bis man metallische Teile berührt (=> Mensch tot)

    Nun ja, das kann (!) eine Folge sein, keiner sollte das auf die leichte Schulter nehmen, aber in den weit überwiegenden Fällen überlebt der Mensch einen solchen "Wischer".

    Zitat von audiobo

    Eine DI-Box dient der Trennung von MassebrummSCHLEIFEN (für gewöhnlich Potenzialunterschiede weniger (Zehntel-) Volt ohne nennenswerten Stromfluss), nicht der Vorbeugung gegen Geräteausfall durch fehlerhafte Erdung und/oder defekte Geräte (Egal wo der Fehler sitzt).

    Offene Brummschleifen können Induktionsspannungen von mehreren 100V aufweisen. Die Kurzschlussströme liegen jedoch im mA-Bereich.

  • Ein oder Zwei Topteile

    • ADMIN
    • 30. August 2017 um 22:46

    Wenn es primär um Sprache geht, dann würde ich ein 8", wenn es "potent" sein muss, einen Doppel-8" (in einer Box) klar bevorzugen.

  • Lasermessgerät für Distanzmessung

    • ADMIN
    • 29. August 2017 um 03:46
    Zitat von yamaha4711

    Ist mir beim Chemiestudium auch schon mal passiert. Endete in einem größerem Knall. :)

    Immerhin kannst Du noch hier schreiben...

  • Kragarm

    • ADMIN
    • 23. August 2017 um 18:22

    Apropos Boxenwandhalterungen: Vor etwa 20 Jahren habe ich mal vier solche in einer Schule installiert, allerdings für Scheinwerfer "zweckentfremdet" (so etwa so was: https://www.thomann.de/de/km_24110.htm)

    Die Wand fand ich damals nicht so ganz vertrauenserweckend, von daher habe ich mich mit kompletten Körpergewicht dran gehangen, so nach dem Motto "wenn's mich hält, dann hält es auch 10 kg Scheinwerfer".

    Mich hat's gehalten, jede einzelne der vier Halterungen. Ein paar Monate später kam dann die Beschwerde von der Schule, dass eine der Halterungen runter gekommen ist...

  • Akkustikdecke Ideen?

    • ADMIN
    • 23. August 2017 um 18:14

    Man muss da differenzieren, in welchem Frequenzbereich etwas bewirkt werden soll. Je tiefer die Frequenz, desto schwieriger.

    Einen Konferenzraum haben wir mal deutlich besser bekommen mit ein paar selbstgebastelten Absorber-Panels: Hartfaserplatte, bereits vom Baumarkt passend geschnitten, darauf eine handelsübliche Glasfasermatte (was normlaerweise zur Wärmeisolierung verwendet wird), einmal Stoff drüber, umgeschlagen, auf der Hartfaserplatte festgetackert. Fläche der Panels grob geschätzt 5% der Raumbegrenzungsflächen.

  • Steckdose: Bitte um Identifizierung

    • ADMIN
    • 18. August 2017 um 13:06
    Zitat von FireFly3390

    Apropos Privatvergnügen... ich merke gerade, dass ich im großen Forum, anstatt im Party-Pa Bereich gelandet bin. Dachte eigentlich, da hätte ich keine Schreibrechte:huh:

    Könnte ein Admin den Pfaden bitte an die richtige Stelle verpflanzen?

    Schon passiert.

    Und: Zusätzliche Einschränkungen bei den alten Party-Accounts gibt es nicht. (Nur die üblichen für die Profi-Bretter, und im Warnungen-Brett nur Verifizierte)

  • traversen daten importieren in ProRig Sus

    • ADMIN
    • 3. August 2017 um 13:37

    Ecken kann SUS gar nicht.

    Für jeden Traversentyp muss einmal die Belastungstabelle eingegeben werden, dann schauen, ob sie plausibel aussieht, dann in die Bibliothek. Ist pro Traversentyp etwa ein Aufwand von 2 Minuten. Ok, bei den ersten drei Typen vielleicht 5 Minuten.

  • Bässe für Pyro-Show

    • ADMIN
    • 18. Juli 2017 um 19:37

    Hab mal den Titel angepasst, um das LineArray geht es ja hier eher am Rande...

  • I don´t need THAT!!!

    • ADMIN
    • 12. Juni 2017 um 14:32

    Wir sind inzwischen da: I don't need that, 2.0

  • Probleme mit den Registrierung / Freischaltung

    • ADMIN
    • 11. Juni 2017 um 21:24

    Wenn Ihr Probleme damit haben solltet, Euch im Forum zu registreiren oder es dann mit der Freischaltung nicht klappt, dann meldet Euch bitte per email an info@tabu-datentechnik.de

    Bitte angeben:

    1. Benutzername
    2. Tag der Registrierung
    3. Rückrufnummer

    Danke

  • I don't need that, 2.0

    • ADMIN
    • 11. Juni 2017 um 21:19

    Ich möchte da mal einen Einzel-Aspekt rausgreifen:

    Zitat von ulf trappmann

    Ich war derart schock-gelähmt, dass ich mich an meine "Panik-Mutegruppe" nicht mehr erinnerte und statt dessen in allen relevanten Layern einzeln gemutet habe :/

    Ohne jeglichen Vorwurf (ich weiß nicht, ob ichs besser gemacht hätte): Bei dem Schaden, den eine potente PA anrichten kann, müssen wir (= die Branche) uns überlegen, was zu tun ist, damit so etwas nicht passiert.

    • Ein Pilot übt in seiner Ausbildung zig mal "Ausfall der Triebwerke", wenn das dann mal auftritt, ist der nicht schock-gelähmt. Bei uns geht es zwar nicht um Menschenleben, aber ggf. um die körperliche Unversehrtheit von deutlich mehr Menschen, als in ein Flugzeug passen.
    • Es gibt Limiter, die wieder leiser machen, wenn es zu laut wird (ich habe das MELWEL-Technologie getauft, das steht ganz prosaisch für "macht er lauter, wird es leiser". Eigentlich dazu gedacht, um uneinsichtige Hobby-DJs an die Leine zu nehmen. Das killt zwar nicht die Rückkopplung eines Instrumentenverstärkers, würde aber dafür sorgen, dass die PA ziemlich runterregelt. (Wenn es näher interessiert - Achtung: Schleichwerbung - siehe http://dbmess.de/limiter.html oder http://pro-silentium.de/idiotenbremse.html)
    • Möglicherweise wäre auch eine Quasi-Standard wünschenswert, mit welcher Mute-Gruppe (mein Vorschlag wäre Mute-Gruppe 1 - die gibt es unabhängig von der vorhandenen Anzahl immer) man erst mal alles leise bekommt. Da könnte man mit rotem Isolierband so ein Rechteck darum kleben, damit die entsprechend gekennzeichnet ist als "Not-Aus-Schalter". Es kann nämlich mal der Fall auftreten, dass der FOH- oder Monitor-Techniker gerade mal nicht am Pult steht (warum auch immer), dann kann der nächststehende Techniker, der diesen Quasi-Standard kennt, mal eben Mute drücken, ohne sich erst mal in das Pult eindenken zu müssen.

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Mittwoch, 23. September 2026 – Freitag, 25. September 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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