Lebensqualität ist das eine Thema, Arbeitssicherheit das andere.
Einem Kollegen von mir ist mal beim Abbau in einer Messehalle ein Scanner abgestürzt (irgendwas in der 40kg-Klasse und von ganz oben...). Direkt darunter stand einer, der hat auf den Aufschrei aber noch richtig reagiert und ist 'nen Schritt zurück. Den Scanner konnte man gleich in den Container werfen, aber der mit den intakten Reflexen läuft heute noch rum (und der Kollege und sein Arbeitgeber laufen heute noch frei rum). Jetzt rechnen wir mal auf die Reaktionsfähigkeit noch 12 Stunden drauf.
Ganz abgesehen davon: Nach dem Abbau fährt dann meistens einer den 7,5-Tonner heim. Was bleibt wohl von einem durchschnittlichen PKW übrig, wenn der damit frontal kollidiert?
Wenn jemand nur Lightshow programmiert und dann mit dem Taxi in's Hotel fährt - meinetwegen, muss jeder selbst entscheiden. Aber sobald andere gefährdet werden, sollte man sich aus gutem Grunde an's ArbZG halten.