Drawmer MX40
Die "Punch"-Funktion ist nicht jedermanns Sache, aber man muß sie ja nicht einschalten.
Janko
Drawmer MX40
Die "Punch"-Funktion ist nicht jedermanns Sache, aber man muß sie ja nicht einschalten.
Janko
Die Sabinedinger haben nen Akku drin und eine Mikroklammer, die als Ladestation fungiert. Alternativ auch Steckernetzteil. Die Mikroklammer ist aber nich unbedingt für den "rein-raus-rummfummel" Rockeinsatz gedacht - ist fast klar, die ist etwas größer und man muß schon ein bißchen besser zielen wegen der Ladekontakte.
Als All-in-One Lösung aber sicher top. Und preislich für das gebotene sicher ok.
Janko
Das kommt davon daß die Kids (das sag ich und bin noch nicht mal 30) heutzutage zuviele von diesen beknackten Videos sehen, wo der Drummer wahlweise auf der 2000qm Megastage beim Giganto-OpenAir oder auf dem Set im Raketenbunker derart auf die Bleche haut, das alles zu spät ist - und genauso machen sie's dann selber auch.
Darauf, daß man das in diesen Proportionen in der Aufnahme niemals hört, kommen die nicht. Da wird lieber in Becken mit Wellenschliff und Löchern und was sonst noch "lauter" macht investiert und gedroschen, bis der Arzt kommt. Und klar, nach zwei drei Proben ohne Gehörschutz kommts einem komischerweise auch gar nicht mehr soo laut vor...
Genauso wie ich noch nie die Platte gehört habe, auf der der Saitengott alle Effekte auf einmal einschaltet (also Hall, Delay, Chorus und Flanger, 80% Wet, Bass- und Presence-Boost auf "11" und drei Verzerrer hintereinander). Das muß aber ein recht bekanntes Album sein, jedenfalls kenne ich einige Gitarristen die das wohl zuhause stehen haben... *scnr*
Das jeder Künstler seinen Sound hat ist schon klar, nur wenn das Körperverletzung gleichkommt, ist mir das ganze relativ schnell relativ egal. Wenn Gaffa die Sache erträglicher macht und der Drummer mich kleben läßt, dann klebe ich.
Janko
P.S.: Augenfällig wird die Sache immer dann, wenn die zweite Band des Abends zwar pegelmäßig nicht wirklich leiser ist, der Drummer aber mitdenkt und sich mit den Becken zurückhält und es plötzlich wieder klingt...
Ich weiß nicht wies euch geht, aber es gibt Messen da wird grundsätzlich alles was irgendwo runterhängt am Ende mit Drahtseilklemmen "gesichert". Ich spreche von Drahtseilklemmen für Seilendverbindungen nach DIN 1142, die nach den Erläuterungen zur Umsetzung von §7 BGV C1 nicht zulässig sind.
Dennoch findet man das zum Beispiel in Nürnberg fast auf der kompletten Messe so verarbeitet. Ich kann verstehen, daß das zum schnellen Einkürzen vielleicht sehr bequem ist, aber es ist nun mal ganz eindeutig verboten.
Ich hatte da schon mit einigen Kollegen heftigste Auseinandersetzungen, von wegen das sei eben "gängige Praxis" und "du siehst doch dass es hält", und auf der Messe würde ja sowieso verstärkt drauf geachtet, daß alles "sauber" ist, von daher sei das wohl in Ordnung. Ich wiederhole es nochmal zur Klarstellung: Alles hängt an den betreffenden Ständen an Seilen die wie oben beschrieben verarbeitet sind.
Wie seht oder handhabt ihr das?
Janko, sich seit zwei Jahren wundernd
Hallo Sachsensound,
ich muß respektvoll widersprechen. Auf der damaligen PLS war ich in der JAMO-Kabine um mir auch mal ein Bild vom "Testsieger" zu machen. Und wenn ich zum Hersteller in die Kabine gehe wo man mir das Ding vorspielt, gehe ich schon davon aus, daß gerade hier alles menschenmögliche getan wurde um mir einen guten Eindruck zu verschaffen. Aber Fehlanzeige, es waren nur plärrende pappige Plastikboxen zu hören.
Es mag ja durchaus sein, daß bei niedriger Lautstärke ein weitaus besserer Eindruck entstanden wäre - bei einer Box die als PA verkauft wird, lasse ich das aber nicht zählen ("Die kann ja auch gut, aber eben nur leise.").
Nichts gegen Hintergrundbeschallung, aber das wars halt einfach nicht.
Janko
Wenn ich sowas beim Soundcheck bemerke dann weise ich mit steigendem Nachdruck ein paar mal drauf hin, und frage ob sie den Leuten wirklich die Ohrend absägen wollen oder gern Musik gemacht hätten.
Manche sehens ein, andere nicht. Im zweiten Fall kommen die guten 25er Elacin rein und wenn der VA unbedingt meint es müsse dann eben trotz aller Erklärungen meinerseits lauter sein, naja, die 25er sind ja noch drin... Man sieht zu dass die Gains ok bleiben und wartet das Ende des Krachs ab.
So oder so, man mache sich in so einem Fall drauf gefaßt, "Schuld" zu sein, egal mit welcher Methode man es versucht. Garbage in, Garbage out.
Janko, der solche Jobs haßt
Seit die 1996 oder so mal allen Ernstes einen PA-Vergleichstest veröffentlich haben, bei dem von JAMO auf den Markt geworfene Plastikeimer alles andere vom Platz gefegt haben ("alles andere" war in diesem Fall eine Auswahl von d&b, Turbosound, Altec und noch ein paar andere "fürchterlich schlechte" Produkte), nehm ich das Blatt nicht mehr ernst.
Vor allem, da in diesem Test die Skala für die Bewertung der Basswiedergabe nur für die TSW-718 von Turbosound extra in den Minusbereich erweitert wurde.
Von der wahren "Qualität" der JAMO-PA konnte man sich dann auf der PLS "überzeugen" - plärrender Plastikmüll. Vielen Dank.
Also wie Wellenfront schon sagte, lustig ists für nen Haufen Geld, mehr nicht.
Janko
Was macht ihr, dass ein MAX oder zwei nicht reichen? Sind die alle völlig taub? Klar gibts noch lauteres, aber ein "Säuseln im Walde" sind die Dinger ja auch nicht gerade?
Janko, der sich schon ein bißchen wundert (und sein SPL Meter in Monitorworld nicht einschalten mag bei eueren Gigs *g*)
Wäre es denn nicht wichtiger, den EQ hinzukriegen bevor man ans Gate geht? Das es ein bißchen nachdröhnt kann man ja dann immer noch korrigieren, daß kann zum größten Teil aber auch der Schlagzeuger selbst, wenn er lernt, wie man die Schei*dinger richtig stimmt ![]()
Gegen das versehentliche "Weggaten" hilft natürlich auch die "Wunderwaffe" Transient Designer, da funktioniert da Bedämpfen der Ausklingphase nämlich pegelunabhängig.
Janko
Ich würde behaupten, da spielen viele Faktoren mit rein. Eine betonierte Bühne in der Disko ist natürlich wesentlich günstiger als ein schwingendes Holzbühnenpodest.
Ansonsten haben mir auch die Tricks mit der Entkopplung mittels Gummi und Steinplatte schon geholfen. Man könnte auch mal probieren, entweder die Subs oder die Laufwerke oder beides anders zu positionieren, daß man nicht genau im "Epizentrum" steht.
Was ich auch schon gesehen habe ist eine DJ Konsole, die von oben abgehängt wurde und somit nicht mechanisch mit der Bühne / dem Boden verbunden war.
Empfehlenswerter als ein graphischer EQ ist auch ein mehrbandiger parametrischer, damit man möglichst wenig aus dem Spektrum raushackt.
Janko
Ich würde behaupten, da spielen viele Faktoren mit rein. Eine betonierte Bühne in der Disko ist natürlich wesentlich günstiger als ein schwingendes Holzbühnenpodest.
Ansonsten haben mir auch die Tricks mit der Entkopplung mittels Gummi und Steinplatte schon geholfen. Man könnte auch mal probieren, entweder die Subs oder die Laufwerke oder beides anders zu positionieren, daß man nicht genau im "Epizentrum" steht.
Was ich auch schon gesehen habe ist eine DJ Konsole, die von oben abgehängt wurde und somit nicht mechanisch mit der Bühne / dem Boden verbunden war.
Empfehlenswerter als ein graphischer EQ ist auch ein mehrbandiger parametrischer, damit man möglichst wenig aus dem Spektrum raushackt.
Janko
Aus der eher spärlichen Monacor-Beschreibung geht darüber nichts eindeutiges hervor. Allerdings sind 12 Strecken kein Pappenstiel, ich würde da lieber zu erwiesenermassen funktionierenden Lösungen greifen. Da kriegst du auch vom jeweiligen Hersteller eine vernünftige, auf deine Anwendung zugeschnittene Beratung, was ich bei Monacor mehr als bezweifle.
Benutzen darfst du sowieso nur Geräte mit FTZ-Zulassung, und auch deren Nutzung mußt du wenn du's ganz sauber machen willst meines Wissens bei der RegTP anmelden, es soll aber angeblich auch Leute geben, die kommen ohne diese Anmeldung auch klar...
Janko
Natürlich brauchst du 12 Sender UND Empfänger. Anders gehts nicht, weil "Funk-Y-Kabel" hat noch keiner erfunden. ![]()
Wenn du sowas vorhast mußt du nur drauf achten, daß die von dir gewählte Geräteserie auch 12 parallele Strecken verkraftet (z.B. Sennheiser ew100 oder Shure ab ULX etc.)
Janko
Jetzt ist es ja auch nicht so, daß jemand, nur weil er Techniker bei N&M oder sonstwo ist, gleich Ahnung hat. Durch ein Verhalten wie das von dir beschriebene disqualifizieren sich solche Leute gottseidank meist selbst sehr schnell, dann weiss man dass das Gespräch keinen Sinn macht.
Ich wollte mal von einem "Kollegen" wissen, ob er seine SubLows in der Summe hat oder über nen AUX fährt, war eigentlich ein Kompliment für das sehr aufgeräumte LF Fundament. Die Antwort war, das Trennen würde der Controller erledigen, da bräuchte er keine AUX Wege. Ich habe meine Frage erklärend wiederholt und wurde damit bedacht, dass ich keine Ahnung hätte und er schon seit fünf Jahren mit dem Material arbeitet. ...Danke, Tschüß, schönen Abend noch.
Janko
Peter,
natürlich hast du Recht, richtig viele Wände durchschlägt der Spass nicht.
Das Argument funktioniert aber fairerweise in beide Richtungen. Bei Mega-Events kann man relativ einfach mehrere Anlagen betreiben, solange die nicht im selben Raum funken sollen. Wurde so auch getestet laut TRIUS. Und wenn man sich überlegt, wie weit bei amtlichen Geschichten der Empfänger vom Sender entfernt steht (beide auf der Bühne und dann noch abgesetzte Antennen), sollte das reichen. Abschattungs- bzw. Absorptionsprobleme kennt man ja vom UHF Band auch.
Ich will damit nicht sagen, daß es nicht auch Fälle gibt wo man gerne möglichst weit funken würde, aber ich glaube im Regelfall ist das nicht notwendig, schon gar nicht durch zig Wände durch.
Janko
Hast du genau das was du eingangs gesagt hast auch mal die Leute in Backnang gefragt? Würde mich interessieren, was die dazu sagen.
Ich muß zugeben, ich bin vom Klang der genannten Dinge durchaus angetan, würde aber diesen anscheinend berechtigten Einwand aber auch gerne mal von Herstellereseite kommentiert sehen.
Janko
An Software kann ich SmaartLive empfehlen. Ist aber teuer. Für deutlich kleineres Geld ist SAT-Live zu haben, ich konnte es selbst noch nicht ausprobieren, aber Kollegen sind davon auch ganz angetan.
Und ja, wenn kein derartiges Werkzeug zur Hand ist, kann man auch noch den "Analyzer Version 1.0" benutzen, die Ohren. Erfordert natürlich einiges an Übung, aber ohne die nützt dir auch alle Software nix.
Janko
So, wie es der Zufall will komme ich grade von einem TRIUS Workshop, bei dem unter anderem auch die neue 7000er Serie von Sabine vorgestellt wurde - "die mit den 2,4GHz".
Wir haben auch ausführlich über die "WLAN" Problematik gesprochen und die TRIUS Leute haben dazu einige Selbstversuche gemacht:
Betrieb direkt neben einem WLAN Access Point
Betrieb direkt neben so einem Aldi-TV-Sendedingsda (das RF-technisch bestimmt ne Menge Dreck produziert)
Betrieb in RF-technischer "Anwesenheit" einer Beyer-Konferenzanlage die auch im 2,4GHz Band arbeitet.
Laut TRIUS gabs dabei wenn überhaupt mit den anderen Geräten Ärger, die Sabine Funkstrecke soll davon unbeeindruckt geblieben sein.
Wir haben spasseshalber auch mal sendende Handys neben den Empfänger gehalten (E- und D-Netz) und wenn überhaupt, waren Einstreuungen nur sehr leise zu hören, und dann hat das Handy die Empfangsantenne auch schon berührt.
Sieht also soweit ganz gut aus. Mal sehen was die Kollegen an ersten eigenen Praxiswerten liefern können.
Janko
Auch wenn du neu bist, hier ein kleiner Tipp: Die pauschale Antwort auf deine Frage wird dir hier niemand geben können.
Die ultimativ beste Methode zu erfahren, welches Mikro für deine Stimme am besten ist, ist alle in Frage kommenden einfach auszuprobieren. Jetzt kein langes Gesicht, dein Mikrofon ist für dich sowas wie das persönliche Instrument für den Musiker.
Also, beim nächsten Gig vom Verleiher mal ne Pallette mitbringen lassen, oder vom nächsten Musikladen leihen, nen extra langen Soundcheck machen und dort schon mal durchprobieren und auch beim Auftritt vielleicht jedes Set mal das Mikro wechseln. Hinterher deine Eindrücke mit denen eures hoffentlich fähigen Mischers vergleichen und entscheiden. Ist das eine Mal ein wenig Aufwand, aber nur so wirst du zuverlässig das "richtige" Mikro finden - wenn es dir wichtig ist (und das sollte es sein, wenn du es dir nachher kaufst).
Janko
Was du suchst, ist der LTR-102 von Monacor Bestellnummer 24.1800 (67€).
Dass in den großen Musikhäusern zunehmend Pappnasen arbeiten, ist ja leider nix neues, daß sie zu doof sind, in nem Katalog nachzuschlagen, ist nur eine weitere Stufe...
Janko