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Beiträge von Multisync

  • Posaunenchor in Kirche abnehmen

    • Multisync
    • 15. Februar 2008 um 17:38

    ...also ein bisschen Lob eurerseits könnte schon drinn sein - das habe ich doch gut gemacht, oder? :mrgreen:

    Ich wünsche ein schönes Wochenende.

  • Posaunenchor in Kirche abnehmen

    • Multisync
    • 3. Februar 2008 um 02:19

    Hallo,

    ihr werdet es sicher nicht glauben, aber ich bin letzte Woche doch tatsächlich mit dem Nachbearbeiten der Aufnahme fertig geworden. ;) Die Aufnahme ist jetzt endlich reif für den Brennofen.
    (btw. Ich wünsche euch allen noch ein gutes neues Jahr! :))

    Das Entfernen des Zerrens hat wirklich unglaublich Zeit kostet. Obwohl ich meine Technik immer weiter verbessert habe (sprich weitere nützliche shortcuts im Programm gefunden habe), habe ich für das Entzerren der lautesten Stelle (den ca. 6Sekunden langen Schlussakkord in dem Hörbeispiel mit Chor 2) 6,5h benötigt :!: :lol: Dort war die Dichte der verzerrten Amplituden aber auch extremst groß. Lustigerweise ist dort imo aber auch die geringste Verbesserung zwischen Original und Überarbeiteter Version zu hören… Das Zerren wird dort wohl durch die große Klangfülle maskiert – das S/N ist besser :?: :roll:
    Wie auch immer…

    Ich habe ein paar Hörbeispiele hochgeladen. Damit ihr direkt vergleichen könnt, habe ich die gleichen Hörbeispiele wie das letzte Mal verwendet…ich stelle euch hier auch gleich die entsprechenden Links gegenüber.
    http://www.usa-cars-import.de/eroeffnung.mp3
    http://www.usa-cars-import.de/eroeffnungre.mp3
    http://www.usa-cars-import.de/zerren.mp3
    http://www.usa-cars-import.de/zerrenre.mp3
    http://www.usa-cars-import.de/dirigentundchor2.mp3
    http://www.usa-cars-import.de/chor2re.mp3

    Also ich finde, die Mühe hat sich wirklich gelohnt! :) All das Zerren, das man jetzt noch hören kann, kommt von den Kirchenbänken.. ;)

    Und woher kam das Zerren jetzt?
    Ich bin mir nicht 100%ig sicher (ehrlich gesagt ist es mir jetzt auch ziemlich egalo ;-)), aber ich denke es waren wirklich die Eingangskanäle… in Verbindung mit mindestens einem Kompressor auf der Summe (vielleicht war auf den Eingangskanälen auch noch einer..).
    Man kann den Kompressor sehr gut beim ersten Stück (eröffnung) nach dem ersten Einsatz der Trompeten wahrnehmen – wenn man die Höhen reindreht hört man es imo deutlich… Aber eigentlich fällt der Kompressor sonst nicht wirklich auf.
    Nur könnte dieser Kompressor erklären, weshalb das Signal bei verschiedenen Pegeln zerrt – es war übrigens auch so, dass das Signal auf dem rechten Kanal generell bei geringerem Pegel zerrte als auf dem linken Kanal. Der linke Kanal ist dafür aber insgesamt auch etwas lauter, sodass es auf beiden Kanälen ungefähr gleich viel zerren gab…
    Hier mal ein Beispiel zu dem Zerren bei unterschiedlichen Pegeln:
    http://www.usa-cars-import.de/zerren.JPG

    Wenn ich mir überlege wieviel Zeit nötig war um das Zerren zu entfernen, kann ich eigentlich nur lachen… das Schneiden der Tracks, ein-ausblenden, umgebungsgeräuschkosmetik, der Pfarrerin habe ich auch noch etwas Hall gegeben etc. war dann in höchsten 2 Tagen erledigt. Also ich kann mir nicht vorstellen, dass ich in Zukunft bei einer Aufnahme nochmal ein Zerren in der Signalkette übersehen werde :!: :mrgreen:

    Bei meiner nächsten Aufnahme würde ich dann auch versuchen mit den Kondensern noch höher zu kommen um weniger Umgebungsgeräusche auf der Aufnahme zu haben. Habt ihr sonst noch Verbesserungsvorschläge für mich für das nächste Mal? Gibt es vielleicht noch mehr Möglichkeiten bei der Mikroaufstellung (mit zwei Mikros) um Umgebungsgeräusche zu minimieren.... auf der anderen Seite freue ich mich bei meiner Aufnahme darüber, dass man auch etwas vom Gemeindegesang mitbekommt - beides wird man wohl nicht haben können mit nur zwei Mikros. :-?

    Ich bin aber wirklich sehr zufrieden mit der Aufnahme, ich höre sie mir immernoch sehr gerne an - trotz der vielen investierten "entzerrstunden"..

    Ich danke euch herzlich für eure freundliche Hilfe!

    Viele Grüße,
    Ulrich

    P.S.: thc: Ich hatte dir eine PN mit meiner e-mail geschickt - ist die nicht angekommen?

  • Posaunenchor in Kirche abnehmen

    • Multisync
    • 5. Dezember 2007 um 13:06

    Hallo,

    leider habe ich noch keine Hörproben von euch - ich bin immernoch am "entzerren" des ersten Stücks... ich habe jetzt ca. 7Stunden investiert... aber ich werde immer schneller - ich denke heute packe ich den Schlussakkord von Stück 1. ;)

    Das "Vater unser" klingt seltsam weil - wie ihr richtig vermutet habt - kein Raumanteil dabei ist... es hört sich eben sehr ungewohnt an, wenn das nur von einer Person gesprochen wird. Aber es ist auch kein Beinbruch, wenn man da nicht viel ändern kann - schließlich wollen die Leute ja das Konzert hören und nicht ein perfektes "Vater unser". :)
    Auf die Lesungen der Pfarrerin werde ich denke ich allgemein noch ein bisschen Hall geben, sonst klingt das viel zu trocken für eine Kirche.

    thc: Bei uns wäre es ja (wegen der Aufnahme hinter der Stereosumme) nicht möglich gewesen die Kondenser während des "Vater unsers" zu benutzen, da ja das Altarmikro auch über die PA gegeben werden musste - während des Konzerts haben wir natürlich nicht daran gedacht, dass man besser nur die Kondenser für das "Vater unser" benutzt und auf die PA verzichtet... in der kurzen Nacht zuvor ist mir das auch nicht eingefallen.
    Ich werde einfach mal ausprobieren wie es mit +3dB unter 100Hz klingt...

    Viele Grüße,
    Ulrich

    P.S.: Ich gehe heute noch ein paar Kopfhörer probehören - auf meinem jetzigen bekomme ich nicht wirklich alles mit. Lustig ist, dass ich hier ein paar Jugendsünden "Selbstumbauboxen" benutze. In der rechten Box ist der Hochtöner kaputt, links habe ich wohl mal einen ziemlich guten eingesetzt. Links bekomme ich über den Hochtöner jedes minimalste zerren mit - rechts klingt es immer "gut". :) Und mit meinem Kopfhörer (den ich die meiste Zeit benutze) bekomme ich 90% von dem Zerren mit, was ich auf der linken Box höre.
    Durch Empfehlungen im Forum, habe ich den AKG K-240 ins Auge gefasst. Den K-140 will ich mir auch anhören. Mal schauen welcher Hörer es auf den Wunschzettel schafft. ;)

  • Posaunenchor in Kirche abnehmen

    • Multisync
    • 4. Dezember 2007 um 13:52

    Hallo,

    vielen Dank für deinen Bericht thc.
    Bei deiner Aufnahme ist dann aber vom Raum nicht mehr viel zu hören, oder? Wobei das ja sicher auch gewünscht ist, wenn das Konzert in keiner Kirche war...
    Ich bin ja gerade am nachbearbeiten meiner Aufnahme. Das entfernen des Zerren ist ziemlich Zeitaufwendig, aber mit der Methode, die ich jetzt verwende, bekommt man es erstaunlich gut hin... ich werde heute die Stelle mit der "zerren"-Hörprobe überarbeiten und sie dann versuchen morgen hochzuladen.
    Ich frage mich, ob ich unter 100Hz ein paar dB anheben soll, da es mir gefällt, wenn man die Tuba schön laufen hört. Kann man das machen, oder ist das verpönt?... ich denke an einer anderen Position in der Kirche hätte man die Tuba auch besser herausgehört - also wieso nicht anheben?

    Es wurde natürlich auch ein "Vater unser" gebetet während des Konzerts. Auf der Aufnahme klingt das jetzt ziemlich seltsam, da ja nur das Altarmikro benutzt wurde - man hört also nur die Pfarrerin sprechen. Kann man es mit Effekten so hinbekommen, dass es authentisch klingt?

    Viele Grüße,
    Ulrich

  • Posaunenchor in Kirche abnehmen

    • Multisync
    • 30. November 2007 um 13:36

    Hallo,

    thc: "Jericho-Effekt"? Also ich weiß nicht - klingt das Störgeräusch nicht zu "elektronisch" um eine Resonanz zu sein?
    Es würde mich sehr freuen, wenn du dir die Zeit nehmen könntest und hier schreiben würdest, wie du bei deiner Aufnahme vorgegangen bist. Also wo du die Mikros aufgestellt hast, wieso gerade Kleinkondensatoren usf... so könnte ich viel für meine nächste Aufnahme lernen denke ich.
    Hast du alle 4 Spuren direkt aufgezeichnet, oder die Stereosumme aus dem Mischpult?
    Btw. kennt jemand ein gutes Buch zum Thema?

    sebastian: Ja, die Austeuerung der Eingangskanäle der beiden Kondenser habe ich mir kein einziges mal angeschaut - daran hatte ich überhaupt nicht gedacht.. Das nächste Mal werde ich garantiert darauf achten und mir für das Anhören der Probeaufnahmen auch mehr Zeit lassen.
    Eigentlich sollte ich wirklich zufrieden sein, denn das diese Radio-Eriwan Verkabelung überhaupt so einwandfrei funktioniert hat ist imo ja fast schon ein Wunder - die Aufnahme war wohl auch in der richtigen Location. ;)

    Mit Audacity habe ich schon ein paar Versuche unternommen um das Störgeräusch zu entfernen. Heute Abend werde ich wahrscheinlich mal eine überarbeitete Stelle hochladen und würde gerne eure Meinung dazu wissen - vielleicht bekommt man es mit einem anderen Programm ja noch besser hin....

    Viele Grüße,
    Ulrich

  • Posaunenchor in Kirche abnehmen

    • Multisync
    • 28. November 2007 um 12:26

    Hallo Ulf,

    diesen Wert habe ich in Audacity gemessen. Das 01V war (laut Aussage meines Kollegen) nie über -9dB - er kannte auch die lauteste Stelle des Konzerts... also der Ausgang des 01V war definitiv immer im "grünen" Bereich. Die Eingangskanäle könnten natürlich übersteuert haben - was aber seltsam wäre... denn clipping (gerade digital) setzt ja gnadenlos ab einem bestimmten Pegel ein - wenn dies der Fall wäre müsste es sich imo noch viel schlimmer anhören. Gerade der lauteste Akkord dürfte dann meiner Meinung nach nicht so (verhältnismäßig) sauber klingen.
    Aber das Behringer hat oft geclippt während der Aufnahme. Ich ging davon aus, dass das keinerlei Einfluss auf die Aufnahme hat, da das Behringer ja hinter dem Ausgang des 01V war - sprich hinter meinem "Aufnahmepunkt".
    Wahrscheinlich wird es aber das Behringer gewesen sein, das irgendwie "dazwischengefunkt" hat. Bei dem lautesten Akkord werden diese Störgeräusche wohl durch die lauten Trompeten kaschiert. So könnte ich es mir erklären... :-?

    Viel Erfolg habe ich leider noch nicht gehabt beim Entfernen des Geräuschs. Aber da müsste es doch Möglichkeiten geben... wenn das Knacken kein eigentliches clipping ist, müsste das verzerrte Signal doch eine Zusammensetzung aus dem einwandfreien Nutzsignal und dem Störsignal sein - wohingegen bei clipping (in der Signalkette) das Nutzsignal selbst beschädigt ist. Der erste Fall müsste meinem Verständniss nach doch besser behandelbar sein.. :roll:
    Das FFT-Filter von Audacity kann man leider nicht wirklich präzise einstellen. Vielleicht werde ich auch mal dort im Forum nachfragen.

    Viele Grüße,
    Ulrich

  • Posaunenchor in Kirche abnehmen

    • Multisync
    • 27. November 2007 um 13:55

    Hallo,

    sven: Wenn die Leute nur in den Pausen husten würden, wäre es mir ja egal - das kann man ja später rausschneiden. ;) Bei den leiseren Stücken (mit Orgel & Solobläsern) und bei den Ansprachen des Dirigenten sieht es natürlich anders aus... ich hätte aber während des Konzerts noch damit gerechnet, dass die Geräusche der Besucher viel störender auf der Aufnahme zu hören sind - so finde ich es eigentlich ganz gut. Die leiseren Stücke kommen imo gut raus und den Dirigenten kann man auch verstehen. Desto mehr stört mich jetzt ja dieses Zerren, weil ich die Aufnahme an und für sich sehr gut finde. :-?

    Zitat von "sven"

    Alles in Allem : recht ordentlich gespielt und aufgenommen


    Ja - es sind natürlich keine professionellen Bläser, das hört man schon. Die meisten nehmen (so wie ich) ihr Instrument nur einmal in der Woche zur Chorprobe in die Hand. Man hört das auch sehr gut bei der letzten Hörprobe mit dem 2. Chor. In dem 2.Chor waren alle "Top-Bläser"(, die auch zu Hause üben) - da sitzt jeder Ton... während der große Chor (mit dem Rest) eben unpräziser/unsicherer spielt.

    UlTraAudio: Danke, für die Blumen. Ich werde eine CD machen, die dann jeder Bläser als Erinnerungsstück haben kann... die CD soll wohl für 5E verkauft werden - 4E davon gehen an den Bläserverband. Natürlich werde ich nicht viel dabei verdienen, aber das war ja auch nie der Sinn dieser Aufnahme-Aktion - es war eher ein Experiment. :)
    Es freut mich, dass man wohl doch noch etwas gegen das Zerren machen kann. Bei dem Programm (Audacity), das ich benutzt habe, gibt es auch ein FFT-Filter - allerdings habe ich noch nicht herausgefunden wie man es bedient...obwohl ich eigentlich ganz gut weiß was eine FFT ist..
    Ich habe gestern Nacht (weil mir das Zerren keine Ruhe gelassen hat) mal versucht das Zerren manuell zu entfernen. Bei Audacity kann man jeden Sample einzeln verschieben.. :) Ich habe mich dann mal an einem verzerrten Akkord versucht und jede offensichtliche Verzerrung schön abgerundet - komischerweise hat sich dadurch überhaupt nichts verändert... ich kann mir das nicht erklären. Vielleicht hätte ich erst abspeichern o.ä. müssen.
    Mir ist dabei noch etwas seltsames aufgefallen. Wenn ich nur eine Tonspur für sich alleine abhöre ist das Zerren wesentlich leiser - auch wenn ich eine Spur z.B. Rechts kopiere und auch auf den linken Kanal lege ist das Zerren wesentlich schwächer.

    Ist es eigentlich möglich, dass das Behringer-Pult die Verzerrungen verursacht hat? Während der Aufnahme hat dort nämlich als der Eingang geclippt (Ausgangssignal des 01V war wie bereits erwähnt im Mikro-Eingang). Können Oberwellen irgendwie Rückwärts über den 01V Ausgang auf die Stereosumme gekommen sein?

    Viele Grüße,
    Ulrich

  • Posaunenchor in Kirche abnehmen

    • Multisync
    • 26. November 2007 um 19:52

    Hier noch ein paar Hörproben:

    http://www.usa-cars-import.de/eroeffnung.mp3
    http://www.usa-cars-import.de/zerren.mp3
    http://www.usa-cars-import.de/orgelundposaune.mp3
    http://www.usa-cars-import.de/dirigentundchor2.mp3
    Der Schlußakkord der letzten Hörprobe war der lauteste Moment des Konzerts (-7,2dB glaube ich).

    (edit)...ich habe mal mit einem anderen Kopfhörer in die Aufnahme reingehört - das Zerren höre ich mit dem jetzt erschreckend deutlich... so ein sch***!

  • Posaunenchor in Kirche abnehmen

    • Multisync
    • 26. November 2007 um 19:51

    Hallo,

    ich hatte befürchtet, dass ihr mir nicht mehr rechtzeitig antworten könnt..
    Aberr es hat gut geklappt - für das erste Mal finde ich es ehrlich gesagt sogar ziemlich geil. ;) Alle, die die Rohaufnahme bisher gehört habe, waren begeistert.
    Jedoch gibt es einen Wermutstropfen, der mich jetzt im Nachhinein schon etwas wurmt: Das Signal verzerrt manchmal kurz bei lauten Stellen... man hört aber nur ein kurzes knacken. Über meine 0815 Kopfhörer hört man es fast nicht, aber mit den Boxen schon - es ist aber nicht soo dramatisch.
    Am 01V war das Ausgangssignal auf maximal -9dB. Aber der Eingang hat wohl als übersteuert - blöderweise gibt es beim 01V (soweit ich das sehe) keine Clip-LED, die einem das direkt signalisiert, sonst wäre mir das auch aufgefallen.

    Naja - aber ihr wolltet ja einen Erfahrungsbericht. Also hier jetzt die Odyssee zu meiner ersten Aufnahme. :)
    Nach einer kurzen Nacht mit 4Stunden Schlaf, hat unsere Bläsergruppe den Gottesdienst in der Nachbargemeinde mitgestaltet. Um 1400h habe ich dann geholfen Tische und Stühle in Kirche und Gemeindehaus (für das gemütliche beisammensein nach dem Konzert) aufzubauen. Meinen Rechner habe ich dann gegen 1500h in der Kirche aufgebaut. Die digitale Verbindung zwischen 01V und Rechner hat zuerst mal natürlich nicht geklappt, obwohl ich digit. Stereo out (dither aktiviert) auf die richtige Wortlänge eingestellt hatte... natürlich befand ich mich während des ganzen Tages im Ausnahmezustand - was (siehe mein letztes Post) aber auch schon leicht vorhersehbar war. :) Achja.. ich habe noch vergessen, dass beim herausziehen des Racks aus seinem kleinen Unterstellraum, der CD-Spieler, der ziemlich wackelig auf das Rack oben drauf gestellt war, nach hinten runtergefallen ist. Jetzt liest er keine CDs mehr.. :oops: es ist allerdings ein ganz einfacher alter Hifi-Player, den ich wohl ersetzen werde durch etwas gleichwertiges - vielleicht kann ich ihn auch selbst reparieren.. mal schauen. Auf jeden Fall war das alles andere als ein Traumstart. :-?
    Ich habe erstmal ins Altar Mikrofon gesprochen und aufgenommen, es war jedoch kein Eingangssignal bei der Aufnahme zu erkennen. Als ich dann jedoch mit einem Funkmic direkt vor dem Computer gesessen habe, habe ich gesehen, dass sich der Eingangspegel beim sprechen ganz leicht verändert hat - beim Blick auf das Mischpult bzw. das Ausgangsmeter war der Grund dafür dann auch gleich klar.. Obwohl es aus den Boxen schon laut genug getönt hat, haben auf dem Mischpult gerademal die beiden untersten LED aufgeblinkt - Stichwort: Gainstruktur? Die Endstufen sind aber alle nur halb aufgedreht.. vielleicht ist die falsche Empfindlichkeit eingestellt - oder ist das normal? Auch egal..
    Dann habe ich die Endstufen ausgeschaltet und das Signal am 01V bis auf -9dB angehoben - und siehe da: ich machte meine erste vernünftige Digitalaufnahme vom Pultausgang.
    Ich wollte dann den "Trick" mit meinem Behringerpult machen. Das Problem war, dass das Behringerpult nur Klinkenausgänge hat und an die Endstufen direkt konnte ich nicht dran kommen, sodass ich diese über Klinke hätte ansteuern können. Also bin ich schnell nach Hause und habe (mit zitternden Fingern ;-)) einen entsprechenden Adapter gelötet. In der Kirche angekommen will ich das Adapterkabel anstecken -> NEIN... statt XLR male hatte ich ein Weibchen angelötet. :oops: Also bin ich schnell wieder nach Hause gegangen und habe den richtigen Stecker ans Kabel geklemmt. Als ich in die Kirche zurückkomme (1645h) sind schon einige Bläser da. Das Adapterkabel hat dann gepasst, aber die Anlage hat zu meiner Verwunderung beim Hochdrehen gekoppelt, obwohl ich beim Behringerpult komplett alles herausgedreht hatte. Ich konnte es mir nicht erklären - klar das Eingangssignal aus dem 01V war groß und da ich nicht noch ein Adapterkabel löten wollte (ich hätte eh keinen Stereoklinkenstecker mehr gehabt) um in den Line-Eingang zu gehen bin ich eben über den XLR-Mikroeingang ins Behringer rein - Gain war aber auf Linksanschlag. Irgendwann habe ich dann mal die Stereoklinkenstecker vom Behringerausgang abgezogen: Meine Verwunderung hat sich dann kurzzeitig in ein unbegreiflichen staunen gewandelt - es koppelte nämlich immer noch. :lol: Als der erste Schrecken vorüber war, habe ich mir mal die Zuleitungen zu den Endstufen angeschaut - wenn ich die beiden Endstufen für die kleineren Boxen (zwei EV SX80 pro Empore) nämlich ausschaltete und nur die größere für die beiden Hauptboxen (zwei EV SX300 fürs Schiff) eingeschaltet ließ koppelte es nicht mehr. Die beiden kleineren Boxen waren über Auxwege angeschlossen.. klar: Delay.. aber gestern bin ich da nicht draufgekommen. Wie auch immer: Ich habe mich dann kurzerhand dazu entschlossen einfach nur die Hauptlautsprecher für das Konzert zu benutzen und die Endstufen für die anderen Boxen auszuschalten... alles zum Wohle der Aufnahme! :mrgreen:
    Da nun die Verbindung Pult-Rechner gestanden hat und auch das Problem mit den Lesungen (PA ein/aus) gelöst war, konnte ich mich den nebensächlicheren Dingen widmen - sprich Kondenser aufstellen.. ;) Blöderweise war mein Mikroständer voll ausgefahren auf ca. 2,3m schätze ich und so 15cm höher als das in der Kirche vorhandene Stativ - das passte mir überhaupt nicht.. dann traff (endlich!) auch mal mein Kollege (mit Rechner! :-)) ein - er hatte nicht mitbekommen, dass ich den Aldi-Rechner benutze. Nach einer kurzen Einführung meinerseits zu dem was er später im Konzert zu tun hatte - also während einer Lesung den entsprechenden Mikrokanal auf Solo zu stellen und dann das Behringerpult laaangsam aufzudrehen (ich erklärte ihm auch weshalb) - war ich geschockt. Er verstand kein Wort von dem was ich ihm erklären wollte.. und das 15min vor Beginn der Generalprobe. Wir sind dann erstmal ins Gemeindehaus und haben dort den größten Mikroständer gesucht. Unterdessen habe ich ständig versucht ihm die Signalkette anschaulich mit einfachen Bildern deutlich zu machen... irgendwann auf dem Rückweg hatte ich dann den Eindruck, er könnte es halbwegs verstanden haben. Nachdem wir die beiden Mikrofone (auf gleicher Höhe) an der 3. Bankreihe aufgestellt hatten, ging er ans Mischpult und ließ es erstmal schön pfeifen. ;) Er hat dann schnell verstanden, dass er das Behringerpult nur aufdrehen darf, wenn die beiden Kanäle mit den Kondensern ausgeschaltet sind. :mrgreen:
    Dann begann auch schon die Generalprobe. Wir haben die erste Probeaufnahme gemacht. Die aufgenommenen 2min habe ich als wav auf die USB-Platte exportiert und zu Hause angehört (über den Kopfhörer konnte man überhaupt nichts über die Aufnahmequalität sagen - selbst die normalen Umgebungsgeräusche waren schon zu laut). Zu meiner Erleichterung gefiel mir das was aus den Lautsprechern tönte außerordentlich gut - ich war sehr erleichtert... nur der Bass bzw. die Tuba kam mir etwas zu wenig rüber, obwohl ich bei den Kondensern doch den Low-Cut deaktiviert hatte. Zurück in der Kirche (diese war zu diesem Zeitpunkt schon halb voll) suchte ich dann vergebens nach einem Low-Cut im 01V... in diesem Augenblick kam der Pfarrer und der Verstand auch nicht so wirklich was wir da mit einem 2.Pult machten und warum nur ein Mikrokanal während des Konzerts benutzt werden sollte (Stichwort: Solo-mode). Als ich dann fragte, ob er wisse wo man den Low-Cut deaktivieren könne schaute er mich auch nur fragend an und ging wieder.. ;) Später nach kurzem googeln zu Hause bin ich dann dahinter gekommen, dass es wohl keinen Low-Cut gibt sondern nur einen parametrischen EQ den man natürlich auch als Low-Cut einsetzen kann. Bei beiden Kondenser Kanälen war unter ca. 100Hz abgesenkt und bei 6,35kHz eine Anhebung - ich habe den EQ deaktiviert und sicherheitshalber noch die beiden Filter rausgedreht. Zeit für eine weitere Hörprobe hatte ich dann nicht mehr.. ich musste mich noch umziehen usf..
    Die Pfarrerin (hier in der Gemeinde ist ein Pfarrerehepaar) wollte für ihre Lesungen eigentlich ein Lavalier-Mic benutzen, sie meinte, dass man da aber noch irgendwie die Antenne verlängern muss, da es ansonsten (bei voller Kirche) Aussetzer geben kann - auf dem Schrank neben uns müsse etwas passendes liegen.. ich verstand erstmal nur Bahnhof. Auf dem Schrank lagen nur zwei Kabel - nachdem wir eine Weile herumgerätselt haben bin ich dann darauf gekommen, dass sie sonst wohl als die entsprechenden Ausgänge der Empfänger mit diesen BNC-Koaxkabeln verlängern und dann die Antennen weiter oben an einem Nagel aufhängen. Da es jedoch 4 Antennen (zwei Empfänger) gab wollte ich nicht noch lange herumexperimentieren um den richtigen Kanal zu finden. Wir baten Sie dann das Mikro am Altar zu benutzen (was anscheinend anfälliger für Rückkopplungen sein soll), aber wir waren ja unter Zeitdruck - meiner Bitte nahe ans Mikro zu gehen und laut zu sprechen ist sie auch nachgekommen. Beim Test mit ihr am Altarmikro (kurz vor der Generalprobe) gab es erstmal eine schöne Rückkopplung, obwohl ich den entsprechenden Kanal auf Solo gestellt hatte - es stellte sich heraus, dass der Solo-Mode nicht funktionierte?! Ich weiß nicht woran es lag...ihr etwa? Auch egal: wir haben dann eben die beiden Kondenser aus- und das Altarmic eingeschaltet. Ich habe meinen Kollegen gesagt, er solle später bei der Lesung nur so laut wie nötig machen - wenn er an seinem Platz (am Eingang - also hinter der letzten Bankreihe) alles gut versteht ist es OK. Ihn hat die Geschichte bzw. die Verantwortung über Rückkopplungen aber auch ziemlich fertig gemacht und so ist er zu meiner Freude seehr vorsichtig mit dem Regler des Behringerpults umgegangen. :)
    Ich habe mich dann auch mal an meinen Platz im Chor gesetzt und ohne mich auch nur mit einem Ton eingeblasen zu haben ging das Konzert los. Die Anspannung bei mir war wirklich enorm - insbesondere als die Pfarrerin zu ihrer ersten Lesung ans Mikro gegangen ist.. ;) Da ich hinter den Hauptboxen war konnte ich nicht beurteilen wie laut diese waren oder ob diese überhaupt eingeschaltet waren - es war jedenfalls viel leiser als üblich (aber sonst ist es imo als zu laut/aufdringlich). Ich habe auf jeden Fall alles gut gehört, da ich ja ziemlich nah beim Altar war. Die Pfarrerin ist nach ihrer ersten Lesung zu meinem Kollegen, weil sie sich anscheinend nicht gehört hatte.... aber er hatte so laut gemacht, dass er an seinem Platz alles gut hören konnte - es gab sonst auch keine Klagen von Besuchern. Die Lesungen waren wohl überall in der Kirche gut zu hören…
    Das ganze Konzert lief dann reibungslos ab und es gab keine einzige Rückkopplung - sehr geil. Auch die kurzen Ansprachen des Dirigenten kann man sehr gut verstehen auf der Aufnahme.. von seinem Podest aus war er nur ungefähr 2m von den Kondensern entfernt.
    Das einzige was ich während des Konzerts nicht verstanden habe war:
    Warum müssen die Leute immer husten, räuspern etc.?? Das ist mir sonst noch nie so deutlich aufgefallen... Insbesondere wenn die Orgel zusammen mit den Solisten (von der Empore herunter) gespielt hat, habe ich mich darüber geärgert. Der 2.Chor hat übrigens auch von dieser Empore heruntergespielt und nicht vom Eingang her wie geplant - auf der Aufnahme kommt er aber trotzdem super heraus. Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich die Kondenser vielleicht doch an die erste Bankreihe gestellt um noch näher am Hauptchor bzw. auf Höhe des Dirigenten zu sein. Kurz vor Beginn des Konzerts wollte ich die Position der (eigentlich erstmal) provisorisch aufgestellten Kondenser dann aber auch nicht mehr ändern. Die Kabel hatte ich zwar an den Mikroständern festgeklebt, aber auf dem Boden war das Kabel dann nicht wirklich sauber verlegt - eigentlich wollte ich es noch unter den Teppich legen, aber die Zeit hat nicht mehr gereicht. Die Mikroständer standen auch nicht sonderlich stabil - gerade am Ende des Konzerts als alle rausdrängten wackelten sie ein paar mal bedenklich.. naja, aber es hat ja zum Glück alles einwandfrei geklappt.
    Nach dem Konzert habe ich mir dann zusammen mit meinem Kollegen, der nach dem Konzert auch sehr erleichtert war, ein paar Ausschnitte aus dem Konzert bei mir angehört. (wir haben den Mitschnitt übrigens direkt vierfach gesichert auf zwei Festplatten ;-)) Wir waren beide sehr zufrieden mit dem was wir hörten - auch die Tuba tönte jetzt richtig schön unten heraus. Irgendwann zerrte es dann das erste Mal bei einer lauteren Stelle... wir konnten es uns nicht erklären, weil wir doch höchsten -9dB am Ausgang gehabt hatten. Das zerren ist aber nicht wirklich tragisch - trotzdem ärgert es mich jetzt natürlich schon... wenn wir den Eingang nur um 5dB abgesenkt hätten wäre es (für meine Ansprüche) wirklich perfekt gewesen. Auf den Probeaufnahmen von der Generalprobe war dieses zerren auch schon drauf, habe ich jetzt festgestellt - ich hatte jedoch nicht darauf geachtet, da ich ja gesehen hatte, dass der Ausgang des Pult immer im grünen Bereich gewesen war... ich habe nur gehört, dass es insgesamt gut klingt und in der Hektik habe ich dann wohl das zerren überhört. :oops: Das passiert mir auch nicht noch einmal... Komisch finde ich jedoch, dass es nicht immer ab einem bestimmten Pegel zerrt. Die lauteste Stelle im ganzen Konzert klingt imo sauber. Kann es sein, dass es bei bestimmten Frequenzen früher zerrt?
    Ich werde mal ein paar Hörproben für euch hochladen. Vielleicht wisst ihr ja auch einen Weg wie man das zerren entfernen bzw. dämpfen kann...
    Kann man da nicht irgendetwas mit einer FFT machen - Oberschwingungen entfernen sprich das Signal an diesen Stellen weichspülen.
    Danach haben wir dann noch abgebaut. Am Pult das alte Preset geladen und den Stereo digit. Out wieder auf 20Bit gestellt… alles wieder im Normalzustand (bis auf den CD-Player ;-)).

    Als Fazit kann ich sagen, dass diese Aufnahme und die Vorbereitungen dazu äußerst lehrreich waren und insgesamt auch Spass gemacht haben – das nächste Mal, das es auf jeden Fall geben wird :-), werde ich wissen worauf ich achten muss und werde so die ganze Sache auch viel gelassener angehen können.

    Vielen Dank für eure freundliche Hilfe!

    Viele Grüße,
    Ulrich

    P.S.: Folgendes würde mich noch interessieren:
    Wie hätte man das Konzert denn professionell abgenommen? :mrgreen:

  • Posaunenchor in Kirche abnehmen

    • Multisync
    • 24. November 2007 um 22:43

    Hallo,

    ich bin ziemlich im Stress - die ganze Aufnahmegeschichte macht mich ziemlich fertig.. :) Aber gerade eben hatte ich den ersten Erfolg: eine einwandfreie digitale Aufnahme vom CD-Player (über A/V-Receiver, da CD-Player nur optisches SPDIF).

    Zu den vergeblichen Versuchen gestern Nacht und heute morgen passt diese Frage ganz gut:

    Zitat von "Eisfux / sebastian hatte schon vorher danach gefragt"

    Bist du dir sicher, dass dein Motherboard einen Spdif EINGANG hat?


    Die Antwort kann ich jetzt geben: NEIN! Es hat zwar einen extra Anschluss (Bracket) für SPDIF-Signale auf dem Motherboard, aber das Slotblech + passender Stecker ist nicht im Lieferumfang enthalten. :( Auf der Rückseite (rear panel) ist lediglich ein Spdif AUSGANG (optisch und koaxial). Ich war davon ausgegangen, dass es sich dabei um eine Kombi-Buchse handelt, die irgendwie - je nach Bedarf intelligent vom Computer gesteuert - zwischen Output und Input wechseln kann. In der Bedienunsganleitung ist das imo ein bisschen Missverständlich beschrieben ... Bei dem Rechner meines Kollegen ist es genauso (also auch nur SPDIF-out nach außen geführt).
    Zum Glück ist mir vorhin eingefallen, dass mein Onkel ja auch noch einen (älteren) Aldi PC hat und die haben doch immer tausende Anschlüsse - und siehe da: dieser Rechner hat einen coax SPDIF Output und einen Input! Und der Eingang funktioniert einwandfrei... im Moment nehme ich eine CD auf um zu schauen, ob es nach einer Weile irgendwelche Störgeräusche oder andere Probleme gibt. Lustig ist, dass beim Aldi-PC der SPDIF-Output nicht funktioniert - er wird nicht angezeigt. Ich werde aber den Teufel tun und jetzt noch einen neuen Treiber installieren - never stop a running system. 8)

    Als ich im Internet auf der Suche nach einer Lösung für mein Problem (Spdif EINGANG ;-)) war, habe ich mir das Recording-Programm "Audacity" (Freeware) heruntergeladen. Mit diesem Programm nehme ich jetzt auch auf dem Aldi-PC auf. Es hat natürlich längst nicht so viele Funktionen wie Cubase, aber es ist schon eine ganze Weile her, dass ich mit Cubase etwas gemacht habe und so wollte ich nun morgen vielleicht lieber Audacity verwenden. Meint ihr, ich müsste mit diesem Programm große Abstriche im Vergleich zu Cubase machen? Die Aufnahmequalität sollte sich imo ja nicht unterscheiden, aber bei der Nachbearbeitung wird es wohl Qualitätsunterschiede geben. Eigentlich will ich aber eh nur die Lieder schneiden, evtl. noch etwas mit Hall experimentieren... ihr seht, auf diesem Gebiet bin ich auch kein wirklicher Experte. :oops: Ich hatte mir da auch noch etwas überlegt: Ich habe ja geschrieben, dass bei einem Stück ein Teil des Chors vom Eingang her (sprich hinter den Zuschauern) spielt. Wenn ich nun die Phase von Links Rechts an den Stellen wo der 2.Chor alleine spielt um 180° gegeneinander drehe, müssten die bei surround decodern doch den surroundkanälen zugewiesen werden, oder? Das Problem dabei wird dann aber wohl sein, dass ich die beiden Chöre ja nicht mehr voneinander unterscheiden kann, wenn sie gemeinsam spielen... das dürfte dann ziemlich seltsam klingen. Also das doch lieber sein lassen nehme ich an...

    Wie auch immer: die digitale Aufnahme scheint jedenfalls zu funktionieren und somit kann ich mich wieder mit Problemen beschäftigen bei denen ihr mir hoffentlich noch helfen könnt bis morgen abend. Es geht wieder mal um das 01V. :)
    Das "Problem" ist: Es wird wohl eine Lesung geben in dem Konzert - die soll über die PA gehen. Der Dirigent oder auch Kapellmeister wird auch immer etwas zu den einzelnen Stücken sagen, aber ohne PA denke ich. Auf jeden Fall frage ich mich jetzt wie ich diese Lesung am besten abnehmen kann. Am einfachsten wäre es natürlich diese auch über die Kondenser aufzunehmen... toll klingen wird das dann aber eher nicht, oder?
    Was wäre denn die einfachste Lösung um dieses Mikrofon für die Lesung, während derselbigen auf den SPDIF-Out zu legen - gleichzeitig müsste man dann natürlich noch die Kondenser von dem SPDIF-Out wegnehmen...
    Man könnte ja den Stereomix auf den SPDIF-Out legen, alles bis auf die beiden Kondenser runterziehen und dann während der Lesung das entsprechende Mikro hochziehen und die Kondenser runterziehen - dann würden die Kondenser aber auch wieder über die PA gehen... mit einem Aux-Weg müsste es aber doch gehen, oder?
    Da gibt es bestimmt eine Lösung und ich hoffe, ihr könnt mir da weiterhelfen auch wenn natürlich viele von euch heute abend arbeiten werden müssen..
    Meine größte Befürchtung ist, dass es irgendwelche schrecklichen Rückkopplungen gibt - das kommt sonst auch mal während des Gottesdienstes vor (mindestens einmal..), weil niemand am Mischpult sitzt und alle Kanäle offen sind.. :roll: Mir wäre es extremst peinlich, wenn während des Konzerts morgen so etwas passieren würde... mein Kollege, der morgen am Pult sitzen wird, ist auch ein ziemlicher Laie in Sachen Mischpult.
    Gerade deshalb wäre ich froh, wenn es für das "Lesungs-Problem" eine narrensichere Lösung gäbe.

    thc: Ja, das ist wirklich wie bei Radio Eriwan... theoretisch geht's - ganz unkompliziert. Da einen Stecker rein und dort einen Klick usw. und es funktioniert.
    Morgen früh werde ich mit dem Aldi-Rechner und den Mikros in die Kirche gehen und mich der Realität stellen. ;) Jetzt will ich noch nicht an dem Mischpult herumschrauben... morgen früh ist ja noch Gottesdienst! ;)

    Ich habe heute übrigens mitbekommen, dass die Orgel, die auf der Empore gegenüber dem Eingang ist, auch noch den ein oder anderen Ton spielen wird - allerdings nie mit dem Posaunenchor zusammen.
    Ich glaube ein Posaunist ist auch auf der gleichen Empore und spielt das ein oder andere Stück mit der Orgel zusammen.
    Auf jeden Fall sind die dann ja nochmal ein Stück weiter von den Mikros entfernt, aber ich kann die Pegel ja später angleichen wenn nötig - Radio Eriwan eben. :)

    (edit1)Hier noch ein paar Dinge, die mir im Moment im Kopf herumschwirren:
    1. Wieweit sollte man das 01V maximal aussteuern? Der Chor hat ja eine ziemlich krasse dynamik... und digitales verzerren ist ja extrem unschön - also lieber nicht zu weit aussteuern, oder?
    2. Im meinem letzten Post, hatte ich schonmal danach gefragt, ob ich die beiden Mikrofone besser auf einen Ständer nehmen soll, oder sie doch lieber in einem Abstand von 1-2m einzeln aufstellen soll... das ist wohl auch eine Glaubensfrage. Bei welcher Variante kann man denn weniger falsch machen? :) (edit2) Ich war eben nochmal in der Kirche. Der Mittelgang (zwischen den Kirchenbänken hindurch) ist schmaler als ich gedacht hatte - 1,55m um genau zu sein. Irgendwie gefällt mir die Lösung mit einzelnen Mikrofonen an jeder Seite des Mittelgangs besser... wenn ihr keine Einwände dagegen habt, werden wir uns während der Generalprobe 3 Stellen entlang des Mittelgangs heraussuchen und dann Testaufnahmen machen - ich denke es kommt eh nur ein Bereich von ca. 3m in Frage.. die Kirche ist doch kleiner als ich gedacht hatte. :)
    3. PAN sollte bei beiden Mikros jeweils am Anschlag (rechts bzw. links) sein, oder sehe ich das falsch?
    4. Bei der Generalprobe, die übrigens eine gute Stunde gehen wird (bis eine halbe Stunde vor Konzertbeginn) wird die Kirche ja nur zu vielleicht 1/4 voll sein. Kann eine Mikro-Position, die während der Generalprobe noch sehr gut war, durch die Befüllung der Kirche (bzw. eines Raumes allgemein) mit "Dämm-Material" (sprich Zuhörern) schlechter werden? Oder bleibt diese Stelle dann immer die "beste" - relativ zu den anderen.... wie sind eure Erfahrungen dazu? -> während des Konzerts kann ich die Mikros ja eh nicht mehr umpositionieren.. das ist klar. ;) Es würde mich nur mal interessieren.
    (edit2) 5. Ich habe gerade nochmal das Benutzerhandbuch gelesen. Anscheinend habe ich da etwas missverstanden - ist es richtig, dass man über den "Digital Stereo Out" (wie es der Name eigentlich schon sagt ;-)) nur die Stereosumme ausgeben kann? Postfade? Muss ich dann etwa die Endstufen ausschalten, wenn ich nur mit den Kondensern aufnehmen will? :-? (edit 3) -> Ich habe mir folgendes überlegt: Zwischen den Analog Ausgang des 01V und die Endstufen könnte ich doch ein kleines Mischpult klemmen und so die PA elegant regeln - ich habe noch ein kleines Behringerpult (nichtrauschend), das könnte ich dafür verwenden. Alle Kanäle des 01V würde ich dann muten - bis auf die beiden Kondenser. Bei der Lesung würde man dann den entsprechenden Mikro Kanal auf Solo stellen und über das Behringerpult dann die PA einfädeln. So müsste es doch gehen, oder?.. eigentlich ganz einfach... man muss nur auf die richtige Reihenfolge achten.. :)
    (edit3 mittlerweile ist es 0250h..) 6. Muss ich mir Gedanken darüber machen, dass die Mikros zerren, wegen zu hohen Pegels? Angegeben sind sie mit 120dB maxSPL - das sollte eigentlich reichen, oder?... wenn man im Bett liegt und nicht einschlafen kann fallen einem eben die verrücktesten Sachen ein. :lol:
    (edit4 wieder eine Stunde später...:roll:) 7. Ich habe vergessen, dass die Konzertbesucher bei einigen Stücken auch mitsingen werden - es sind allerdings ganz neue Lieder, also werden sie nicht allzu laut singen. ;) Aber die Mikros stehen ja quasi mitten im Publikum drinnen(im extremfall nur 1m über einem Besucher)... wäre es vielleicht sinnvoll, soetwas wie eine "Sicherheits- bzw. Aufnahmezone" um die Mikros herum freizuhalten falls dies die Besucheranzahl zulässt?
    8. Mir ist eingefallen, dass in der Kirche zwei drahtlose Lavalier Systeme vorhanden sind. Es wäre doch sicher besser den Kapellmeister damit auszustatten als ihn nur über die Kondenser und ohne PA abzunehmen.. oder? ;) Das wäre so natürlich dann schon etwas stressiger für meinen Kollegen an den Mischpulten...

    Das wird wirklich ein stressiger Tag morgen... ich hoffe, ich kann heute Nacht wenigsten ein paar Stunden schlafen.. ;)

    Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

    Viele Grüße,
    Ulrich

  • Posaunenchor in Kirche abnehmen

    • Multisync
    • 23. November 2007 um 12:59

    Hallo,

    vielen Dank für die zahlreichen und informativen Antworten!

    maxlz: Also einige Kanäle des Mischpults sind schon belegt. Ich wollte nicht die ganze Stereosumme auf dem SPDIF OUT (das ist doch der einzige Digitalausgang, oder?) sondern nur die beiden Kanäle mit meinen Mikrofonen. Aber man kann dem Digitalausgang ja anscheinend jeden beliebigen Kanal zuweisen (habe ich gelesen) - standardmäßig steht er wohl auf der stereosumme, aber das würde ich dann ändern.
    Soweit ich weiß sind in dem 01V alle Einstellungen für den Normalbetrieb in Presets gespeichert - nach meiner Aufnahme könnte ich dann doch die alten Einstellungen wieder zurückholen, oder? ... viel muss ich ja glaube ich nicht ändern an den Einstellungen außer dem Routing auf den Digital-Ausgang und noch dem PAN für "meine" Mikrofonkanäle.

    thc: Also die PA wird während des Konzerts nicht gebraucht - 70Bläser sollten genug Pegel bringen. ;) Aber vielleicht hält noch jemand eine Ansprache nach dem Konzert - wahrscheinlich aber eher nicht. Auf jeden Fall habe ich mir überlegt, dass ich während des Konzerts sicherheitshalber die Endstufen ausschalte.
    Also ich wollte einfach den SPDIF-Eingang meines Motherboards benutzen - das sollte doch ganz gut funktionieren... der 3,5mm Klinkeneingang ist ja indiskutabel. Dadurch, dass das Signal schon Digital in den Rechner reinkommt ist es imo auch nicht wirklich schlimm, keine extra Soundkarte zu benutzen - das Signal muss ja nicht mehr groß decodiert bzw. gewandelt werden.. oder sehe ich das Falsch?
    Andere Hardware steht mir leider nicht zur Verfügung... :( Aber ich denke, es müsste so für meine Ansprüche reichen (?!).
    Die Kirche ist alt - dicke Steinmauern... viel Hall.
    Es gibt nur eine Generalprobe vor dem Konzert (in der Kirche - sonst proben wir in einem anderen Raum) und da ich ja mitspielen muss, kann ich nicht selbst mit den Mikrofonen verschiedene Positionen ausprobieren - aber ein Kollege, der auch während des Konzerts dann am Mischpult bzw. Computer sitzt, könnte das übernehmen.

    mringhoff: Das hast du richtig erkannt - ein privates Erinnerungsstück.. wenn es halbwegs vernünftig klingt, würde ich für meine Posaunenchorkollegen dann evtl. auch noch ein paar CDs brennen.
    Ich werde meinem Kollegen dann sagen, dass er während der Generalprobe mal ein bisschen herumlaufen soll.
    Kann der (optimale) Platz für die Mikros eigentlich auch außerhalb des Mittelgangs liegen? Der Mittelgang ist ungefähr 2m breit - hier gäbe es nur zwei Möglichkeiten: entweder kommen beide Mikros auf ein Stativ oder ich stelle auf jede Seite des Gangs ein Stativ... auf die Frage gibt es wahrscheinlich nicht nur eine (richtige) Antwort: Aber welche Variante würdet ihr mir empfehlen? - oder anders gesagt: bei welcher Aufstellungsart kann man weniger Fehler machen? :)
    Das Mischpult ist in einem Rack drinnen mit Amps und Funken - kann also nicht groß bewegt werden. Ein (08/15) Kopfhörer (mit geschlossenen Muscheln) ist vorhanden, aber ich denke nicht, dass mein Kollege über den Kopfhörer irgendwie den Sound bewerten kann während wir spielen.
    Die einzige Möglichkeit ist glaube ich die, dass mein Kollege während wir Spielen ein paar mögliche Mikropositionen ausfindig macht. Dann die Mikros an die enstsprechenden stellt und ich dann in der kurzen Zeit zwischen Generalprobe und Konzert (falls es da überhaupt eine wirkliche Pause gibt) mir die Aufnahmen zu Hause (ich wohne direkt nebenan) über meine Anlage anhöre und wir die Mikros an dem besten Platz aufstellen für das Konzert... falls überhaupt keine Zeit ist, müsste man den Sound eben über den Kopfhörer bewerten und dann entscheiden.
    Wirklich viel Zeit habe ich nicht um das 01v kennezulernen - wir proben ja jeden Tag von 1430h bis 2100h... Sonntag mittag bis abend (also kurz vor Knapp) würde ich das dann machen.

    Zitat

    Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, also nur los!

    Vielen Dank für die ermutigenden Worte! :)

    sven: Ich habe wie erwähnt nur diese beiden Mikros zur Verfügung stehen und spiele selbst in dem Chor mit, der aus Bläsern aus den Posaunenchören der Umgebung besteht. Einige davon können wirklich sehr gut spielen - ich zähle mich eher zu den unauffälligen Mitläufern.. ;)

    sebastian: wie bereits weiter oben geschrieben möchte ich über den SPDIF Eingang des Motherboards in den Rechner rein. Da das natürlich auch nicht ohne weiteres gehen wird (windoof XP) werde ich wohl erstmal versuchen meinen CD Player über SPDIF aufzunehmen - wenn das geht sollte es dann mit dem Pult auch funkionieren. Das werde ich gleich heute abend/nacht testen.
    Meine Kenntnisse in Cubase?...hmm also ich weiß wie man etwas aufnimmt. :)
    Ein Problem ist bei der Aufstellung der Mikrofone wohl auch (siehe Eingangspost), dass sich der Chor bei einem Stück aufteilt - ich kann also nicht zu nahe an den großen Chor rangehen, sonst bin ich wahrscheinlich wieder vom kleinen chor, der am Eingang der Kirche (also "hinter" den mikros) steht, zu weit entfernt... :-?

    oton: .. ein Chorstativ habe ich leider nicht (aber Dachlatten ;-)). Das husten, keuchen etc. auf der Aufnahme wird man wohl nicht vermeiden können, da die mikros mitten zwischen den Zuschauern stehen würden. Wegen der Mikro-Höhe hatte ich ja noch geschrieben, dass sich der kleinere (bei dem einen Stück) unter der Empore (bei 5m Mikrohöhe könnte ich übrigens gleich auf die Empore gehen) befindet - Direktschall hätte man dann gar nicht mehr von chor 2. Das wäre auch nicht gut, oder?
    Leider werde ich nicht viel Zeit zum experiementieren haben mit den Richtcharakteritiken und werde es deshalb wohl einfach mit Kugel probieren. Trotzdem vielen Dank für die Links.

    Noch eine allgemeine Frage, weil ich es gerade im 01V manual gelesen habe: Die Wortlänge des SPDIF Signals, das ich in meinen Rechner schicke, sollte 16Bit lang sein nehme ich an, oder?

    Ich muss dann wieder los, sonst schaffe ich es nicht mehr rechtzeitig in die Probe...
    Vielen Dank nochmal für die zahlreichen Antworten!

    Ich wünsche ein schönes Wochenende!
    Ulrich

  • Posaunenchor in Kirche abnehmen

    • Multisync
    • 23. November 2007 um 01:15

    Guten Tag,

    ich nehme momentan an einem "Bläserseminar" mit 70 Trompeten, Posaunen , Hörnern etc.. teil. Da das ganze doch sehr schön klingt, habe ich mir überlegt evtl. eine Aufnahme von dem Abschlusskonzert nächsten Sonntag in der Dorfkirche zu machen.

    Ich habe zwei Großmembranmikrofone von tbone, die ich hierzu gerne benutzen würde. Ein Grund, weshalb ich hier poste ist das digitale Mischpult - ein Yamaha 01V - , das in der Kirche vorhanden ist. Hier würde ich mich freuen, wenn mir jemand praktische Tipps zum Umgang mit dem Mischpult geben könnte... ich weiß das klingt jetzt sehr allgemein, aber wenn ihr weiterlest wisst ihr (vielleicht ;-)) worauf es mir ankommt. Über den Digitalausgang des Mischpults will ich das Signal in meinen Rechner holen und dann mit Cubase aufnehmen.
    Das Problem ist, dass ich theoretisch weiß (Bedienungsanleitung), dass dies mit diesem Mischpult (,das ja unglaubliche viele Möglichkeiten bietet - ich schätze im Kirchenbetrieb werden höchstens 5% des Potentials genutzt.. das ist aber ein anderes Thema :-)) möglich ist, aber ich habe praktisch eben noch nie mit so einem Teil gearbeitet - auch noch nicht wirklich mit einem analog Pult bei einer Live-Veranstaltung.. ich weiß aber schon welcher Knopf wofür ist. Meine größte Befürchtung wäre zum Beispiel, dass das Signal der Großmembranmikrofone über die PA geschickt, oder sonst irgendein Scherz passiert.
    Das Gute ist, ich habe einen Schlüssel zur Kirche und könnte mich so schon etwas mit dem Mischpult vertraut machen. Naja, wahrscheinlich wisst ihr jetzt gar nicht, was dann eigentlich die Intention dieses Threads ist, wenn ich ja sowieso genug Zeit habe um mir die Funktionen des Mischpults klar zu machen... :oops: Aussagen wie "Wenn das blinkt ist nicht gut", "Das wäre noch weniger gut" oder "Das solltest du auf gar keinen Fall tun" wären sehr hilfreich... nicht aber, dass jetzt der Thread ausartet -> "ON/OFF Schalter nicht während der Veranstaltung drücken!".. etc. :mrgreen:

    Vielleicht könnte mir auch noch jemand Ratschläge zur Positionierung der Mikrofone geben. Viel Spielraum gibt es hier meiner Meinung nach eigentlich nicht. Die Kirche ist nicht besonders groß; schätzungsweise 30x15m. Die Bläser sitzen in einem Halbkreis um den Altar (mittig ca. 20m vom Eingang entfernt) - mit 70Leuten wird es da wirklich eng. Bei einem Stück teilt sich der Chor auf und ein paar Bläser spielen vom Eingang der Kirche aus. Die Mikrofone wollte ich nun nach ca. 17m in der Nähe der letzten Kirchenbank (hier ist die Stagebox) vor dem Altar aufstellen - auf einem Ständer mit Doppelarm(?)). Wie hoch sollte ich die Mikrofone denn hier platzieren? Die Mikrofone betreibe ich am besten in Kugelcharakteristik und ohne Low-Cut.., oder?
    Ich muss dazu sagen - auch wenn jedes weitere Detail wahrscheinlich mehr verwirrt, als es Klarheit verschafft - , dass die 2. kleinere Bläsergruppe, die bei dem einen Stück dann vom Eingang her spielt, unter der Empore (Bodenhöhe ca. 2,3599m :-)) steht, die ungefähr 6m in das Kirchenschiff hineinragt.

    Das war jetzt ziemlich viel Text - ich hoffe, der ein oder andere liest ihn sich durch und antwortet.
    Ich weiß, ich schreibe hier in einem Profi-Forum - ich erwarte aber keine wirklich professionelle Aufnahme von meinem Vorhaben...(das heißt jetzt aber bitte nicht, dass der Thread gelöscht werden kann - zumindest nicht vor Sonntag.. ;-)) Wenn ihr jedoch meint, dass es mit meinem Equipment bzw. know-how nicht möglich ist eine halbwegs brauchbare Aufnahme zu machen, dann werde ich die Sache einfach bleiben lassen... :-? ...imho sollte dank der digitalen Signalübertragung doch zumindest ein gutes SNR möglich sein. ;)

    Viele Grüße,
    Ulrich

  • ***Sammelbestellung Emmi Kappa 15LF***

    • Multisync
    • 14. Mai 2006 um 21:40

    Wie auch immer... ich habe meine zwei Kappas jetzt bei JH-Akustik bestellt - bin mal gespannt wieviel Rabatt ich bei meiner "Sammelbestellung" bekomme. :mrgreen:

  • ***Sammelbestellung Emmi Kappa 15LF***

    • Multisync
    • 13. Mai 2006 um 20:47

    Ist die Sammelbestellung jetzt gestorben, oder wie?
    Es wäre auch zu schön gewesen, wenn wir die Kappas zu diesem Preis bekommen hätten.... :-?

    Ich würde jedenfalls bei einem Preis von 75E statt vier nur noch zwei Kappas nehmen.. :roll:

  • Welches Aktivmodul ??

    • Multisync
    • 9. Mai 2006 um 01:34

    ... das wäre vielleicht auch etwas für dich:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=47689

  • Noir Audio 1*10/2 Bausatz als Floor-Monitor?

    • Multisync
    • 18. Februar 2005 um 15:19
    Zitat von "twin"

    Wir benutzen die doppel 10er im Monitor selbst und sind sehr zufrieden damit.

    Wenn man die doppel 10er Variante als Monitor baut, nimmt man das Hochtonhorn aber wohl besser in die Mitte (pseudo D´Appolito) wegen der besseren (vertikalen) Abstrahleigenschaften, oder? Ich könnte mir vorstellen, dass man dann auch die Weiche zur "normalen" Anordnung ändern müsste...
    Wie wurde das denn bei dem Monitor gelöst, der beim lsv-hamburg als Fertigbox verkauft wird? :)

    Viele Grüße

  • Noir Audio 1*10/2 Bausatz als Floor-Monitor?

    • Multisync
    • 18. Februar 2005 um 15:19
    Zitat von "twin"

    Wir benutzen die doppel 10er im Monitor selbst und sind sehr zufrieden damit.

    Wenn man die doppel 10er Variante als Monitor baut, nimmt man das Hochtonhorn aber wohl besser in die Mitte (pseudo D´Appolito) wegen der besseren (vertikalen) Abstrahleigenschaften, oder? Ich könnte mir vorstellen, dass man dann auch die Weiche zur "normalen" Anordnung ändern müsste...
    Wie wurde das denn bei dem Monitor gelöst, der beim lsv-hamburg als Fertigbox verkauft wird? :)

    Viele Grüße

  • Kriterien einer "richtigen" Basswiedergabe ...

    • Multisync
    • 25. Januar 2005 um 21:40

    Eigentlich sollte ich ja unbedingt auf die bevorstehende Matheklausur lernen, aber hierzu muss ich einfach etwas sagen. Ich weiß wirklich nicht ob ich lachen oder weinen soll...
    Also etwas zum "Mythos" Urps: Vor 2Jahren hat Brain imo nachgewiesen, dass der Urps auch in der Theorie funktioniert. Die Leute die den Urps gehört hatten waren begeistert von ihm und lobten ihn in höchsten Tönen und die, die ihn nicht gehört hatten, hielten das alles nur für voodoozauberei, weil sie sich nicht vorstellen konnten, dass der Urps funktionieren kann. Weil es dann aber logischerweise immer mehr wurden, die den Urps gehört hatten und von ihm schwärmten hieß es: "Der Urps funktioniert zwar, aber niemand weiß warum". Bis zu dem besagten Posting von Brain, in dem er vorgerechnet hat wie gut der Urps funktioniert und weshalb das so ist. Von seinen Ergebnissen war er selbst so überrascht, dass er "über Nacht" vom "Urpsgegner" zum "Urpsverfechter" wurde. Leider wurden seinen Ergebnissen imo viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt und so waren sie ca. 2Seiten später wieder in Vergessenheit geraten und es wurde wieder munter "Blindleistung" produziert. Eigentlich hätte man das Thema Urps nach Brains Post abschließen sollen, denn eigentlich war ja alles geklärt - inzwischen ist auch die Speakerfrage geklärt zumindest für Heimurpse; wie man ihn richtig baut sollte inzwischen auch klar sein; wie man ihn entzerrt auch.
    Ich sehe da kein Mysterium! Zumindest für mich sind die SK-Hybride ein größeres "Mysterium" als der Urps... ;)
    Naja, jetzt schien es so als würde die ganze Geschichte wieder von vorne los gehen.

    Ich muss sagen, dass ich noch nie einen "richtigen" Urps - also den von wf oder tbf - gehört habe. Aber letztes Jahr habe ich mir einen 16x8" Kenford Urps gebaut und ich war ehrlich gesagt etwas enttäuscht von dem Output - zu Beginn hatte ich ihn auch zu extrem Entzerrt, trotzdem war ich später mit richtiger einstellung auch nicht gerade von dem Wirkungsgrad begeistert. Von der Basswiedergabe des Urpses war und bin ich aber immernoch schlichtweg begeistert - diese Präzision stellt wirklich alles in den Schatten... und nein das hat gar nichts mit Glaube zu tun, das ist ein fakt! :evil: Gerade für mich, der gerne Pink Floyd hört, ist der Urps eine wirkliche Bereicherung - da spielen sich sachen im Bass ab, die hat man zuvor noch nie gehört. (Allerdings sollte man gerade bei Floyd den Urps Mono anfahren oder besser gleich zwei haben :) , denn sonst kann es gut sein, dass manche Basspassagen einfach trotz Urps fehlen. ;-)) Nicht, dass jetzt jemand etwas falsches denkt: Mein Urps ist nicht "leise" für sehr gehobene Zimmerlautstärke reicht es locker, aber der Wirkungsgrad ist eben nicht gerade berühmt und deshalb wäre ein mit diesen Chassis bestückter Urps für Beschallungsaufgaben wohl nicht wirklich geeignet. Tbf meint aber (wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe), dass sein Urps 10"er ca. 4mal so laut ist wie der 10" Kenford - ich habe ja den 8"er also ist der Unterschied bestimmt noch extremer. Wenn ich jetzt im Kopf hochrechne, wie laut ein 64er Urps von tbf sein muss und man weiß, dass ein Urps mit der größe auch immer effizienter wird - dann kann ich auch nur daraus folgern, dass dies ein unheimlich effizientes und präzises Basswiedergabesystem sein muss. Und wenn ich mir die Reaktionen der Urpshörer vom tbf Forentreff durchlese, sehe ich mich in meiner Vermutung bestätigt.

    Gruß,
    Ulrech

    P.S.: Nein, ich habe für meinen Betrag nichts von tbf bekommen.... oder vielleicht doch? :roll:

  • endstufe für hochtonweg

    • Multisync
    • 23. November 2004 um 21:00

    Womöglich wäre die BGW Performance Series etwas für dich. Das sind Class AB Amps was ja sehr vorteilhaft ist im Mittel/Hochtonbereich.
    Die Endstufe ist eine ***offizielle Tbf-Empfehlung*** für den genannten Einsatzbereich. Zitat: "...als Mid und high amp sicherlich sehr gut"

    Bei Thomann gibt es jetzt nur noch die PS 4, die auf der HP von bgw komischerweise gar nicht aufgeführt ist, für nur 398Euro - die wäre dann aber schon ziemlich überdimensioniert für die beiden Seleniumtreiber.
    Jetzt scheint sie bei Thomann auch ausverkauft zu sein.. :(

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=28515&highlight=bgw
    http://www.bgw.com/amplifiers/performance/
    http://www.netzmarkt.de/thomann/artike…b1ef11bfd4b2c04

  • Konstruktion wider allen Zweiflern (Bauplan)

    • Multisync
    • 21. April 2004 um 20:05
    Zitat von "cyberlight"

    und was, wenn man dann eine der beiden Seiten umpolt?

    Ich habe gehört: ;)
    - wenn die halbe wellenlänge der wiedergegebenen Frequenz kleiner ist als der abstand zwischen den gegenüberliegenden Lautsprechern, löschen sich die wellen vollständig aus.... die Tanzfläche müsste dann aber schon sehr klein sein damit dieser effekt zum tragen kommt. ;)

    - wenn die frequenz höher ist gibt es auch interferenzerscheinungen - genauso wie wenn beide LS gleich gepolt sind. Jedoch sind dann Druckbäuche und Druckknoten vertauscht...

    Wenn das was ich geschrieben habe falsch ist dann tut es mir leid :-).. aber ich dachte, wenn ich schonmal denke, dass ich etwas weiß, dann kann ich das auch mal schreiben. ;)

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