Gate ist mittlerweile von SM Pro implementiert, angeblich auch weitere features.
Soll bald auf der online Testversion ersichtlich sein.
Klingt doch gut, wenn sie es bald auf den Markt bringen!
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Habe diesen thread wiederbelebt. Vor 2 Wochen spielten wir in einem winzigen Country-Club und setzten 2 Großmembraner und 2 Kleinmembraner zur Abnahme von 8 Musikern ein (7 x instr, 6 x vox).
2 Studio Project B1 dienten für je 3 Musiker vorne hinten gabs noch je ein KEL HM-1 für Kontrabass und snare/vox. Habe sicherheitshalber meine billigsten Mikros eingesetzt.
Kurzum: es war für diesen Kleinstevent die optimale Beschallung. Alles wurde sauber und kompakt über die Hausanlage (4 besch... LD 2-weg-Boxen mit 8" Bass und ein winziger Yamaha Mixer) übertragen. Ausnahme: die Dobro und eine Stimme kamen etwas zu leise rüber. Das nächste Mal werden wir uns besser aufstellen.
Ich war jedenfalls von den Socken wie einfach und gut es funktionierte. Vorteilhaft war der wirklich gut klingende Raum.
Das wars auch schon - möglicherweise für einige von Euch interessant.
LG
Peter
Versuche 16 Kanäle über ADAT vom DDX zum Recoder zu schicken und 8 ADAT Kanäle vom ADA 8000 ebenfalls zu Recorder.
Die letzten 8 schickst Du vom HD 24 wieder zurück zum Mixer als Input 17-24. Du mußt nur das Monitoring am HD 24 so einstellen, daß das Signal während der Aufnahmen durchgeschliffen wird (eine Art "Hinterbandkontrolle".
Grüße
Peter
Naja, der Vergleich ist nicht gerade seriös. Die andere Boxen habe ich direkt miteinander vergleichen können - die selbe Quelle hin und her geschaltet. Die Fohhn lief in einem akustisch nicht gerade optimalen Saal.
Insofern stimmt es, dass sie mir nicht sgefallen hat. Andererseits möchte das jetzt aus oben genannten Gründen relativieren, sonst mache ich ein Produkt schlecht, das vielleicht gar nicht schlecht ist.
Sorry
Peter
Hi Nicogreek!
Bei 80-100 Leuten wirst Du meist mit einem Sub zurechtkommen. Aber wenn Du 2 willst, soll das auch recht sein.
Nachdem Du max. 80-100 Leute sagst, sind aktive Tops ein Segen, Du wrst manchaml gar keinen Sub mitnehmen. Die EV Tops sind nicht so schlecht wie hier tw dargestellt.
Ich habe die EV sehr wohl im Grenzberech gehört, wie auch die KS CPA-1. Auch da war die EV im Vorteil. CPA-2 war schon viel besser, aber vergleiche den Preis und das Gewicht!
Grundsätzlich: Alle Boxen begeistern im Grenzbereich nicht mehr. Die Limiter hört man in jedem Fall. OK, bei passiv kannst Du sie weglassen - aber ob das klug ist?
Wenen Du die EV indoor bei einem 80-Mann/Frau Raum im Grenzbereich betreibst, haben einige danach Tinitus-Probleme (ich hab das seit Jahren und wei0 wovon ich rede).
Zum Gewicht: Stimmt, die Subs sind nicht sehr leicht, aber die hebe ich auch gerade einmal ins Auto und nicht auf Hochständer. Außerdem haben sie Rollen.
Wenn Du mehr Geld zur Verfügung hast, kauf Dir eine teurer/bessere Anlage, zum dem Preis ist die EV Anlage aber zu empfehlen (wenn sich seit letztem Jahr nicht viel auf dem Markt geändert hat).
Die X-Perience III habe ich im Winter bei einem Ball gehört - hat mir nicht gefallen.
Toll war allerdings die KS Session. Das wäre ein echter Schritt weiter - aber für 80-100 Leute??!??! Vor allem, wenn soundso eine weitere Anlage zur Verfügung steht?!
Wie auch immer: Viel Spaß mit dem, was Du auch immer verwendest! Hauptsache ist die Musik, die eingespeist wird!
LG
P
Hi nicogreek!
Andere Bässe sind kein Problem, aber ich sehe da gar keine Notwendigkeit.
Bei mir warens die Dynacord-Subs, da ich sie schon vorher hatte. EV (gehört ja zum gleichen Konzern) ist erst später mit den gleichen Subs unter der Bezeichnung SbX 750 auf den Markt gegangen. Die sind mittlerweile durch die verbesserten SbX 760 ersetzt/ergänzt worden.
Ich hab die Dynacord damals auch mit verschiedenen Subs von KME, Mackie und ein paar anderen (ist schon länger her, weiß nicht mehr welche) verglichen. Ich weiß noch, dass man 3 Mackies oder KMEs zusammenhängen mußte, um den gleichen Druck, wie die Dynacord zu erreichen.
Klanglich sind das alles keine Wunderwaffen, aber Bässe bekommt man schon (ab 60 Hz, das reicht mir). Die Dynacord/EV sind wenigstens Bassreflex-Boxen und keine Bandbass.
Versuche es auch mal mit nur einem Sub- kann sein, dass Dir das reicht.
Gruß
Peter
Jetzt fällt mir noch ein: Eine Axys Aktivbox (hatte schon einige Jahre auf dem Buckel) war auch noch beim Vergleich dabei: sauteuer und sauschlecht!
lg
Peter
Ich kann Dir leider keinen Vergleich bieten, da ich die Fohhn nicht kenne. Ich habe vor einem Jahr meine alten RCF ART 300A gegen die SXA 360 ausgetauscht und in dem Zug ein paar andere Boxen direkt verglichen. Ich kann mich nicht mehr an alle erinnern, dabei waren jedenfalls:
Mackie SRM450
KS CPA-1
meine alten RCF (die sich immer noch recht gut hielten!)
Yorkville (Typ weiß ich nicht mehr, 800W)
DB Opera 412
Rest nicht mehr in Erinnerung.
Was soll ich sagen? Es wurde die SXA 360. Sie gefielen mir am besten, dann kam die CPA-1, die wesentlich mittiger waren.
Das Gewicht/die Leichtigkeit der EV's ist traumhaft für mein altes Rückgrad: knapp 17kg.
Als subs verwende ich 2 Dynacord Sub 800a, die mit den SbA 750 von EV baugleich sind. Meisten muß ich dabei bei 100-120 Hz etwas zurücknehmen, damit nichts wummert. Oft reicht ein Sub.
Aktiv ist hier im Forum eher unbeliebt, bei mir und meinem Einsatz dafür umso beliebter! ![]()
Du solltest die 2 Anlagen im direkten Vergleich anhören, wenn es irgendwie geht.
BTW: Ein einfacher parametrischer EQ ist fürs Einpfeiffen der Anlage ungeschlagen praktisch. 2 (max.3) Frequenzen schmalbandig absenken und alles wird schön sauber. Nicht, dass die Anlage ohne EQ nicht klingt, aber die Räume in denen ich spiele sind akustisch oft mehr als beschissen.
Meinen Terzband EQ habe ich mittlerweile rausgenommen. Unnötig.
KISS = Keep it short & simple!
lg
Peter
Ich finde die parametrischen EQs recht praktisch. In der Summe reichen sie mir allemal, da will ich das signal üblicherweise nicht übergebühr verbiegen.
Monitormäßig haben wir meist IEM und wenn nicht, stellen wir sowenig Ansprüche an Lautstärke, dass sogar ohne EQ keine Feedbacks entstehen.
Abgesehen davon ist das Einpfeiffen mit parametrischen EQs besonders einfach: Gain auf +15 dB oder so ähnlich und die Frequenz einfach von unten bis oben durchstimmen - wos pfeifft wird abgesenkt. Das Ganze geht immerhin mit 4 Bändern - das sollte reichen.
Meinen Feedbackdestroyer habe ich 2 Mal verwendet und um 25,- Euro hergegeben. Brachte mir gar nichts.
Abstürzen tut der DDX so gut wie nie. Ganz ganz selten fährt er nicht beim ersten Anstarten hoch. Und das nur bei schlechter Stromversorgung.
Wenn Du nicht gleich mit Feedbackdestroyer und Terz-EQ für den Main anfängst, wirst Du später sehen, was Dir wirklich fehlt und genau das Richtige später nachkaufen. Könnte ja sein, dass bessere Mikros mehr Nutzen bringen, oder eine bessere Weiche, oder ...... Ist ja alles schnell zu besorgen.
Ich würde entweder den DDX oder einen der viel teureren Yamaha kaufen. Die günstigen Yamahas bieten glaube ich nicht den Mehrwert entsprechend der Mehrkosten. Aber vielleicht irre ich da auch. Die teuren Yamahas sind ziemlich konkurrenzlos.
Gruß
Peter
Hi TeO!
Wir denken da in etwas anderen Bahnen: wir sind eine 'old-fashioned Band' , dass heißt, wir wollen gar nicht arrangiert werden.
Überleg mal, wie das früher gemacht wurde: Es gab eine Zeit, da spielten die Bands live im Radio!! Da war nix mit Midas, SSL, getrennten Monitormix und so weiter, da wurde ÜBERHAUPT nicht gemischt. Die Musiker machten den Mix über die Dynamik - nur die.
Das ist irgendwie unser Ziel, dem wir uns Stück für Stück auch annähern. Warum haben wir das alle verlernt? Warum brauchen wir trotz aller Technik, die wir schon von der Bühne aus kontrollieren können (sei es durch dynamisches Spiel oder irgendwelche Fußschalter) ein so kompliziertes Monitoring, mit dem sowieso die meisten überfordert sind und welches Unmengen an Soundcheck-Zeit braucht.
Ich will auf keinen Fall sagen, daß das nicht manchmal seine Berechtigung hat.
Aber es MUSS nicht immer so aufwändig sein. Immerhin hat es auch eine Qualität, wenn die Musik schon von den Instrumenten dynamisch rüberkommt. Klingt anders, keine Frage, aber vielleicht auch natürlicher.
Ich erkläre den, Trip auf dem ich da bin genauer:
Gerade durch das 'Bühnenmischen' war ich mehr gezwungen, mehr auf meine Mitmusiker zu hören. Bis mir etwas auffiel:
1. Ich konnte mein Spiel selbst besser in das der anderen integrieren.
2. Ich merkte, daß ich Fehler (egal, ob verspielt oder Fehler im musikalischen Ausdruck) erkennen, die meine Kollegen überhaupt nicht bemerkten.
Dann gab es Gespräche und Maßnahmen:
1. Wer Fehler der anderen nicht hört, spielst unaufmerksam und kriegt einen Rüffel.
2. Wer das Solo eines anderen zudeckt, wird darauf recht harsch aufmerksam gemacht.
3. Wenn sich jemand im In Ear Mix nicht hört (der entspricht dem FOH-Signal), dann hat das Arrangement einen Fehler. Aus irgendeinem Grund wird er zugedeckt. Somit spielt er eigentlcih umsonst oder für nichts, zumindest ohne Grund. OK, dann hat er entweder in diesem Part oder Song eine Pause, oder er spielt in einer anderen Lage, damit er/man sich/ihn hört, oder ein anderes Instrument deckt ihn unnötigerweise zu - dann spielt der andere in einer anderen Lage, oder macht Pause ....
4. Wir legen zwischenzeitlich echte unplugged-Proben ein. Erstaunlich, welche Dynamik Naturinstrumente bringen können. Leise, aber dynamisch.
Jedenfalls bin ich der Meinung, wenn alle aufeinander hören, fällt auf, dass die anderen nicht (nur
) Unnötiges spielen, man spielt mehr 'miteinander', man denkt mehr über Arrangements und Klänge nach und es macht mehr Spaß.
Wenn man zuhört, was teilweise Musiker anderer Bands im Monitor haben wollen, kommt raus:
Der Drummer will den Bass im Monitor, der Bassist will die Gitarren und die drums, der Gitarrist will seinen Marshall voll aufdrehen und sonst möglichst nix hören, der Sänger will den Keyboarder, und die Bläser hören sich nicht, obwohl sie für alle anderen ohnehin schon zu laut sind.
Jetzt zeichnet Euch einmal auf, wer da auf wen hört, da ergeben sich recht interessante Ketten. Das timing wandert dann diese Ketten entlang.
Über Rücksichtnahme auf andere Instrumente und die Auswirkung auf Arrangements brauche ich, glaube ich, nicht weiter schreiben. Improvisationen halte ich in so einer Kette für unmöglich.
Und dann zeichnet einen Kreis und verbindet alle mit allen - das ist der kürzeste Weg!
Schorsch und Huberth nennen ja Beispiele. Rein theoretisch wäre das Mixen recht einfach, wenn man (Akusitik)Instrumente nur in ihr natürliches Laustärkeverhältnis setzt. Geht sicher nicht immer, aber öfters als man glaubt.
Ich bin nicht der musikalische Übersguru, hab schon öfters geschrieben, dass es ein Hobby ist. Aber die Prinzipien gelten glaube ich auf jedem musikalischem Niveau.
Ein Weg ohne Endziel, einfach eine ständige Entwicklung.
lg
Peter
PS: den Tipp von Loloverde habe ich mir zu Herzen genommen und mir die DVD "Down from the Mountain" bestellt - bin schon gespannt!!!! ![]()
Hi Wora!
Zitatnicht die schuld der techniker sein muss, sondern sowas durch akustische eigenheiten eines raumes entsteht. da bringt manchmal selbst das umstellen der PA bässe nix mehr
Sicher, der Techniker kann für den Raum nichts - ABER: ich kann Dir versprechen, dass 'unsere' 2 Techniker den Begriff 'Stehwellen' noch nie gehört haben!.
Unser Bassist (übrigens ohne amp auf der Bühne) hätte sich auch mit etwas mehr Rythmusgitarre auf dem Monitor zufriedengegeben, aber die Techs fanden den Regler nicht. Meine letzte (aber immer noch freundliche!) Aufforderung war, seinen ganzen Monitor etwas lauter zu machen, den sie in der zweiten Nummer versehentlich zurückgenommen haben - den Regler fanden sie nach ca. 20 Sekunden konzentriertem Suchen.
Es sollte hier nicht der Eindruck entstehen, wir sind da besonders pizzelig. Wenn man irgendein Instrument nicht so gut hört, dann sind die meisten von uns geübt genug, mit einem anderen Instrument zu 'kommunizieren'. Wichtig ist nur, dass das Timing der 'Außenposten' gleich ist, also jener Musiker die ganz außen auf der Bühne stehen. Wenn da ein Band ist, klappt es auch dazwischen - wenn das aber zerrrissen ist, wirds schwierig.
Übrigens hatten wir noch das Unglück, dass knapp daneben ein zweites Zelt aufgebaut war - dor wurde Autodrom gefahren und Disco/Techno/usw. gespielt. Ich denke, die konnten danach alle ins Spital gleich daneben und sich die nächsten 10 Tage ihren Tinitus behandeln lassen. Das war meiner Meinung nach kriminell! War auch ein Grund, der unseren Bühnensound etwas durcheinanderbrachte! ![]()
Zitates leider auch musiker gibt, die nicht alle tassen im schrank haben
Keine Frage: Vor Allem die Gitarristen, Schlagzeuger, Trompeter, Bassisten und Keyboarder! :mrgreen:
Nein, ernsthaft: da gebe ich Dir völlig recht und ich kapier es auch überhaupt nicht, wie wenig sich Musiker mit der Technik beschäftigen. Letztlich zählt ja alles zusammen. Wenn mein techisches Denken bei den Gitarresaiten endet, wirds nicht gut werden. Was habe ich davon? Ich will doch, dass es anständig klingt!
Es leider die Wahrheit, dass die meisten Musiker nicht wissen, wie ein Mischpult funktioniert, was symmetrische Leitungen sind und warum es pfeifft, wenns zu laut wird. Viele können gut Notenlesen, wissen aber nicht, in welcher Frequnez sie spielen.
Und das Allerschlimmste: Akustik ist nur ein Wort, das keinen Bezug zur Realität hat. Das verstehe ich überhaupt nicht mehr, den das hat nichts mit PA-Technik zu tun, sondern mit Klang im Allgemeinen.
Ich kenne Musiker, die sind ganz geil drauf, ihr Auto oder Motorrad zu reaprieren, aber Tontechnik ist ihnen zu kompliziert.
Und die traurige Wahrheit dahinter ist: Würden sie das lernen, gäbe es auch etwas Arbeit beim Gig für sie - und das ist nicht erwünscht!
Um das Thema noch klarer darzustellen: Ob ihr es glaubt oder nicht, ich habe letztens eine schriftliche Anleitung angefertigt, wie man (unter Anderem) unsere Kabel richtig aufwickelt und in welches Case sie gehören. 6 x ausgedruckt und verteilt. Das sagt wohl alles, oder?
Ja es stimmt, Musiker sind auch nicht einfacht. Aber das sollte vieleicht in einem anderen Thread beschrieben werden. Wenn man das verknüpft kommt es zu Schuldzuweisungen und wir bleiben alle stecken.
Jeremy: Ich versuche es auch freundlich und dezent zu sagen. Wenn ich bereits spiele, muß ich aber durch das Mikro kommunizieren, da hilft nichts mehr. Das kann aber auch freundlich sein.
Zitatminderwertiges Zeug oder mäßiges Personal gehören einfach vom Markt.
Das ist ja noch drastischer, als ich es sgesagt habe. Aber eines stimmt: schlechte Techniker schaden nicht nur den Musikern, sondern auch den eigenen Reihen. Immerhin hätten die guten Verleiher und Techniker den Job auch gebraucht.
ZitatWarum buchen Veranstalter nicht grundsätzlich Companys die sich ihre Dienstleistung anständig bezahlen lassen und den Job beherrschen?
Weil sie in vielen Fällen keine Ahnung haben. Die haben oft ganz andere Jobs und werden hin und wieder verpflichtet, eine VA zu organisieren. Das ist nicht gut so, aber unvermeidlich.
Was machen sie also: Sie holen sich Angebote ein oder buchen nach Empfehlungen. Und dann möchte ich sehen, ob eine Firma zugibt, an diesem Tag nur eine schwache Mannschaft zur Verfügung zu hat.
Ich denke nicht, dass es den Kunden 'nur' auf das Geld ankommt. Und wären sie 'echte' BWLer, würden sie sinnvoller entscheiden. Ihr seht: ich bin BWLer! :wink:
Man soll auch zugeben können, dass PA-Verleiher meist keine großen Marketing-Spezialisten sind. Es gibt kaum Überzeugungsarbeit, warum die eigene Company beauftragt werden soll. Wenn, dann nur technische Daten, mit denen viele Veranstalter nichts anfangen können. Aber es gibt zur Ausrüstung dazu noch die Dienstleistung! Und diese zu beschrieben, ist halt einmal eine schwierigere Aufgabe. Wäre aber notwendig.
Ist doch wie bei den Bands: Der Midi-Ferngesteuerte-Alles-Kann-und-Alles-Spiel-Alleinunterhalter schnappt den guten Bands die Jobs weg (übrigens nicht immer billig), weil die ihre Qualitäten oft nicht im Verkaufsgespräch rüberbringen.
lg
Peter
EV SxA360
350W + 150W RMS
126dB
16,6 kg !!!!!!!!!!!!!!!!
Als Top gefällt sie mir gut, hab sie vor 2 Wochen gekauft. Und sooo schön leicht!
Leichte Subs sind eher ein Problem, aber wenns nur ums Hinaufwuchten geht ...
Ich hab 2 Dynacord Sub 800A, ich glaube mit jeweisl 45kg, übrigens baugleich mit den EV Aktiv-Subs. Wenigstens haben die Rollen! ![]()
Bin wieder aus Polen zurückgekerht und war überrascht, dass der thread immer noch aktiv war.
Thomas: keine Sorge, hab Dir den Ton sicher nicht übel genommen, wollte nur etwas klarstellen. Du schreibst wenigstens ausführlich, somit kann man mit Deinen Posts etwas anfangen - immerhin geht es hier nicht um technische Daten, sondern um das Verhalten von Menschen.
Im Prinzip gebe ich Die jetzt in allen Punkten recht. Nur der Donauinsel-Tech ist meist auf Tour mit sehr bekannten Bands, da wirds wohl nicht klappen.
Außerdem ist der, von Dir beschriebene Weg nur einer von mehreren.
Ein Tech ist halt einer mehr, um den man sich in irgendeiner Form kümmern muß. Hat mehr bandpsychologische Gründe als sonstige. Es soll ein Hobby sein und das will ich mir auch behalten, auch wenns blöd klingt.
Ein anderer Weg ist der, von den meisten ungeliebte Bühnenmix. Ein dritter Weg wird zB von 'berot' im post nach Dir beschrieben - so macht das Spaß!!!!!!!
TomyN schreibt über die fehlende Motivation: Ist glaube ich ein wesentlicher Punkt. Echte Motivation zeigt sich nicht dadurch, dass der Tech beim Gig eifrig tut was er (nicht) kann, sondern in seiner Vorbereitung. Mischpult kennenlernen, üben des Erkennens von Frequenzen, was nimmt man mit?, Kontaktaufnahme mit Musikern/Bands ..... uvm.
Ich denke, solgnge man ungeübt ist, sind diese Vorbereitungszeiten/Lernzeiten erforderlich ..... oder anders: je besser man vorbereitet ist, umso weniger wird man überrascht und gestresst.
Zur Kommunikation: Menschen, die wach sind, kommunizieren immer, auch wenn sie gerade nicht sprechen.
Ein Sänger, der sich offensichtlich vor seinem Gesang schreckt und gleichzeitig leise singt - und das sieht man ihm an - hat offenbar einen zu lauten Monitor. Dann nehm ich den halt mal etwas zurück und schau, was passiert. Schreit er verzweifelt, hält sich ein Ohr zu wird der Moni wohl zu leise sein.
Kurzes Solo-reinhören in die Kanäle von Akustikinstrumenten per Kopfhörer deckt deren unangenehme Frequenzen, Resonanzen und feedback-Anfälligkeiten auf.
Timing-Probleme bei offensichtlich erfahrenen Musikern kommen oft von Stehwellen des Basses auf der Bühne.
usw., usw., ....
Auch in diesen Bereichen kann ich mich vorbereiten - durch nachdenken!
Natürlich sollte man dafür schon ein paar mal angehört haben, welchen Brei manche Monitoranlagen/einstellungen auf Bühnen so produzieren.
Nur zur Infor an Thomas: Das booking bei uns läuft ..... mmmhh ...... eigentlich gar nicht. Die Leute melden sich bei uns oder auf unserer Homepage und wenn wir Zeit haben, spielen wir. Klingt unprofessionell, ist unprofessionell aber funktioniert. Öfters als 2-3 mal pro Monat will ich aus Zeitgründen nicht spielen, so kommt es, dass wir recht oft Gigs absagen müssen - obwohl mir das dann auch wieder leid tut - 2 Seelen schlagen in meinem Herz! ![]()
Letztlich möchte ich noch festhalten, dass ich wirklich nicht die Absicht hatte, einen Streit zwischen Musikern und Tontechnikern heraufzubeschwören! Für mich war es halt wert, darüber einmal zu schreiben. Für uns als Band war das nicht erfreulich, aber keineswegs tragisch - nachträglich war es sogar ziemlich lustig, als unser snare/pedalsteel-Mann versuchte den "off-time-bassman" zu töten! ![]()
Bei uns gehts hier nicht ums überleben. Und irgendwie haben wir die "monitor-sounds" der 70er und 80er Jahre noch gut im Ohr - das war damals erst was!!!
lg
Peter
Jetzt kommt doch noch ein Statement, bevor ich abrausche:
@Opi:
Zitataber ich zum Beispiel repariere nach mehrfachen miserabelen Erfahrungen mit dem Handwerk meine Heizung auch nur noch selbst, ..... nützt ja nichts.
Na, da hast Du es ja! Warum soll dieser Gedanke nur bei Klo und Heizung gelten?
ZitatMix von der Bühne ist immer ein Kompromiss zu Lasten des Sounds im Publikum. Deswegen weigern sich FOH Leute oft, von der Bühne zu mischen.
Bei gleichem Techniker in beiden Fällen, keine Frage! Es geht mir nur darum festzuhalten, dass ein vernünftiger Bühenmix, der im Digitalpult schon 50 Mal optimiert und gespeichert wurde, einem schlechten FOH-Mix vorzuziehen ist.
Oder anders gesagt: egal woher der Mix kommt, ein guter Mix ist besser als ein schlechter! (interessant, oder? :wink: )
Ich habe auch etliche Jahre in einer Rock'n'Roll & Soulband mit 9 Leuten (inkl. 3 Bläsern) gespielt, da wirds natürlich eng mit dem Bühnenmix.
Aber da gibt es etwas Interessantes gerade für Bands die mit Akustikinstrumenten spielen:
Wißt ihr, daß Bluegrassbands in den USA früher mit 2 (teilweise nur 1) Großmembranmikro abgenommen wurden? Und das Ganze auf Countryfestifals die den Rahmen der meisten VA's, die hier beschrieben werden, sprengen! Die Musiker kuscheln sich zusammen und bei Solos macht einer einen Schritt vor, was ihm vermutlich die nötigen +3dB bringt.
Auch das Gesangsmikro wurde geteilt. Bluegrassbands haben meist zwischen 6 und 8 Musiker.
Ich habs leider nie selbst gehört, aber oftmals gelesen. Und jetzt der Hammer: Es wird neuerdings wieder so gemacht, da der sound angeblich sehr gut sein soll. Möglicherweise im Sinne von 'antiquiert, original'.
Die Lautstärken werden sicher nicht erreicht, aber es scheint alles fürs Publikum rüberzukommen. Die Speaker sind auch dort von schwerem Kaliber.
Ist nicht die Musik für jedermann, aber fraglos sehr gut gemacht.
Es ist auch empfehlenswert, sich eine DVD von den Dixie Chicks reinzuziehen, am besten jenes mit den Akusitksachen von der CD 'Home'. Oder ein paar Sachen von der ollen Dolly Parton, James Taylor oder fast noch besser: Alison Kraus.
Da wird zwar einzeln mikrofoniert, teilweise mit Großmembranern und das ganze unmittelbar vor großen Monitorboxen (Jamers Taylor: In Ear). Gesangsmikros bei den Dixie Chicks (Home): SM 58 - super transparent, ausgewogene Chöre. Alison Kraus machts mit einem C535, genauso wie James Taylor.
Hört Euch das einmal an: jeder noch so kleine Ton jedes Instrumentes ist hörbar, und ich bin mir sicher, dass bei diesen Bands nicht übermäßig nachbearbeitet wird. Die erreichen eine Transparenz, die bei vielen Studioaufnahmen nicht erreicht wird. Der Mix der DVD ist natürlich nicht der livemix, aber die Mikrofonierung ist die gleiche. Die wissen, wie man mixt. Mir wäre das für meine spielerischen Fähigkeiten schon fast zuviel Transparenz - manchmal bin ich dankbar für etwas 'Verschleierung'. ![]()
Vergleicht es mit DVDs von Shania Twain, wo einem Elektronik und Bearbeitungen so richtig ins Ohr fahren (obwohl das bei ihr perfekt gemacht ist und mir das auch gefällt!).
Vergleicht es auch mit ein paar live-Sachen zB. von Sting - die stin(g)ken dagegen fürchterlich ab.
Ich habe 25 Jahre lang Rock, Rock'n'Roll, Blues und Soul gespielt. Ein ernstes Tinitus-Problem (welches nichts mit Musik zu tun hat) und Zeitprobleme halten mich jetzt leider davon ab.
Da ich mit der Musik nicht aufhören wollte, gibt es jetzt diese Akustik-Band. Ersatunlich, was man dabei alles lernt.
lg
Peter
frank: Feingefühle lässt sich sicher nicht so einfach übertragen, da bin ich voll bei Dir. Aber Arbeitskonzepte haben auch Einfluß auf die Qualität. Auch bei den 'Ich-kann-Alles'-Typen sind wir uns einig - genau um die geht es mir auch.
Jeremy: Vorab: Mir ist klar, dass es mit Musikern nicht einfacher ist, als mit Technikern. Es kommt immer auf die einzelnen Personen an. Ich würde das nie pauschal bewerten.
Bis jetzt war ich nie besonders erfolgreich mit Tonis als festes Bandmitglied. Will nicht sagen, dass soetwas nicht geht, für mich hats nie so richtig zufriedenstellend geklappt. Teilweise haben mir die mehr Arbeit gemacht, als ein Bühnenmix. Und daruf bin ich dann seelisch gar nicht eingestellt, beim Bühnenmix schon.
Man muß halt berücksichtigen, dass wir keine Band mit effektbeladenen Rock/Disco/Techno-Sounds sind. Bei uns geht es bewußt und erwünscht einfach zu.
Zitat"... und wenn man die Situation so lässt, wie sie ist und wie Du sie ja zu Recht bemängelst, wird es irgendwann niemanden mehr geben, der in der Lage ist, einen vernünftigen Sound zu fahren *UND* auch davon zu leben...."
genau das könnte passieren und es wäre ewig schade. Genau deswegen gab es mein posting. Nicht um die Techs zu kritisieren (in wirklich kleinem Rahmen spiele ich auch manchmal den Tech), sondern um die Situation zu verbessern (mit diesem kleinstmöglichem Mittel).
ZitatDiese ganze Diskussion geht letztlich zu Lasten des Publikums.
Naja, die Diskussion sollte ja dazu beitragen, dass es nicht soweit kommt. Mein persönlicher Maßstab ist halt das, was wir mit Bühnenmix schaffen. Solange das Publikum damit glücklicher ist als mit einem FOH mix, werde ich den teureren FOH Mix nicht in Anspruch nehmen.
Wobei das natürlich klarer gesagt ist, als es in der Realität passiert. Bei vielen Events mit größeren gemieteten Anlagen gibt es meist keine Möglichkeit, einen eigenen Mixer aufzubauen, da werde ich weiterhin mit Fremdtechs arbeiten. Wenn es so schnell gehen muß, wie am Donauinselfest, würde vermutlich auch kein Bantech gerne gesehen werden. Nur war der dort beschäftigte Tech sensationell gut - fast unglaublich!!!
ZitatDamit übst Du gewissermaßen einen Selektionsdruck aus.
Jajajaja! Genau das will ich!
Alles muß besser werden, nicht schlechter - das bedeutet Druck.
Wers von unten nicht besser schafft, als ich neben 5 Instrumenten und vocals von oben fliegt raus!!!!
OK, das war arrogant, geht auch nicht immer, ist auch nicht ganz ernst gemeint, trifft aber doch ein bißchen den Kern.
So, jetzt habe ich mich auf eine Geschäftsreise ins schöne Polen vorzubereiten - irgendwie muß ich mir das Geld für meinen zukünftigen Supertechniker ja verdienen!!!! :mrgreen:
lg an Euch alle
Peter
Hallo Ihr!
ADMIN: Wenns kein Mixing-Brett werde ich auch weiterleben! :wink:
Allerdings bin ich nicht Deiner Meinung, daß man durch lesen nichts lernen kann. Sehr viele Fehler passieren nicht, weil der Tech nicht musikalisch genug ist, und eine Frequen von 2346 Hz etwas überbetont hat. Die meisten Fehler werden aufgrund fehlenden Organisationsdenkens begangen. Welches Signal liegt wo an, wie helfe ich mir, wenn verschiedene Bands an einem Abend spielen, was ist das Wichtigste beim soundcheck, wenn es schnell gehen muß. Wo habe ich meine Augen und Ohren, und 1000 andere Dinge mehr, die überhaupt nichts mit Talent zu tun haben.
ALSO: Schreib das Buch!!!!!!!!!!!!!!! :lol: Das PA-Buch von Dir ist ja auch saugut - auch wenns die Praxis nicht ersetzen kann. (hab ich mir übrigens selbst gekauft und nicht zu Weihnachten schenken lassen!
)
Thomas:
Ich hoffe das Kragenplatzen schmerzt nicht zu sehr. Du wirst gar nichts dagegen tun können, dass sich Musiker über Techs aufregen, solange es derart schwache Techs gibt. Umgekehrt regen sich Techs auch zurecht über unerfahrenen Musiker auf. Ist aber nicht wichtig.
250,- Euro für einen Tech würden mich nicht so sehr schrecken, aber dann hätte ich gerne immer den gleichen - und der wird sich für das Geld nicht alle Termine für uns freichalten. Außerdem ist die Höhe der bezahlten Summe immer noch keine Qualitätsgarantie. Du scheinst Dir nicht ganz im Klaren darüber zu sein, was sich in dieser Branche alles präsentiert.
Weiters: Es ist eigentlich nicht einzusehen, warum bei einer VA, bei der bereits 1 oder 2 Techs bezahlt werden, die Bands noch weitere mitbringen sollen. Da scheitert es bei mir nicht an den wirtschaftlichen Möglichkeiten, sondern am wirtschaftlichen Verständnis!!!
Wenn ich mir einen Instalateur für Arbeiten ins Haus hole, bestelle ich auch keinen zweiten, der dann die Arbeit macht. Ich muß mich darauf verlassen können, dass der seinen Beruf versteht und die Arbeit richtig macht. Ich kaufe auch nicht sicherheitshalber ein zweites Auto, für den Fall, dass das erste nicht funktioniert. Vielmehr gebe ich das erste zurück!
Alles andere ist eine reine Frechheit. Da kann man sich sehr wohl aufregen. Letztlich bleibt irgendjemand auf den unnötigen Mehrkosten sitzen - Bei Deinem Vorschlag wären es die Bands, die ihren Tech ja zusätzlich zu bezahlen haben, oder der Veranstalter, wenn die Band richtig kalkuliert und die Mehrkosten weiterverrechnet, oder das Publikum, wenn der Veranstalter seinerseits richtig kalkuliert und die Eintrittspreise erhöht. Und irgendwann gibt es nur noch billige DJ's oder Alleinunterhalter.
Und warum?? Nur, weil Leute (manche Techs) Leistungen versprechen und bezahlt bekommen, die sie gar nicht erbringen können/wollen.
Über Marktmachtverhältnisse und das Durchsetzen von höheren Gagen will ich jetzt nicht sprechen. Eigentlich sollten einem Brancheninsider diese Verhältnisse klar sein. In meinem Fall kann ich mich gar nicht beklagen, ich weiß auch nicht woher Du Dir anmaßt, die - Dir unbekannte - Höhe unserer Gagen zu kritisieren. Etwas mehr Sachlichkeit wäre doch wünschenswert.
BTW: Für mich ist das ganze tatsächlich ein semiprofessionelles Hobby. Über Kosten und Erträge bin ich mir völlig im Klaren. Aber immerhin trägt sich das Ganze recht gut.
Und wenn ich heute einige 1000 Euro drauflegen will, dann habe ich damit sicher kein Problem. Aber sicher nicht dafür, dass ich Tontechniker doppelt bezahle, nur weil einige nicht bereit sind, ihre Leistung zu erbringen.
Es wundert mich, dass eine derart unseriöse Vorgangsweise innerhalb dieser Branche auch noch gedeckt und unterstützt wird. Mein posting bezog sich auf eine bestimmte Situation mit bestimmten Techs, es war keine kollektive Schuldzuweisung - lies es bitte nochmals und genauer - da gibt es auch Lob für Techs bei anderen Veranstaltungen.
Jedenfalls ist Deine Interpretation der Situation sehr verunsichernd. Wenn es so selbstverständlich ist, dass professionelle (im Sinne von 'bezahlte') Tontechniker soviel Mist machen können, dass ich grundsätzlich ein 'backup' brauche, dann ist das ein für mich nicht akzeptabler Zustand.
Fazit: Ich verzichte auf Fremdtechniker! Zumindest solange es so ist, daß die Diskussion in einen Krieg zwischen Musikern und Techs ausartet - was ich sicher nicht beabsichtigt habe. Und solange, bis die schlechten Techs aus ihren eigenen Reihen verdrängt wurden oder zu besseren gemacht wurden.
Immerhin sind WIR es, die sich auf der Bühne präsentieren, das will man ungern in peinlicher Art und Weise haben.
Übrigens bedanke ich mich regelmäßig bei den Techs, wo es funktioniert, mir ist klar, welche Leistung dahinter steckt.
bzgl. Mixing-Brett: Mir scheint, dass es leichter ist, über die Schwächen von irgendwelche Tonanlagen zu schreiben, als über die eigenen Schwächen. Aus Zeitschriften und Büchern könnte ich auch über Lautsprecher lernen - wozu wäre dann ein ein Boxen-Brett gut? Praxis gehört natürlich da und dort dazu. Es geht um reine Unterstützung bei diesen Brettern - mehr könnte man nicht verlangen.
bzgl. SAE: Im angesprochenen Fall handelte es sich um einen SAE-Abgänger mit Abschluß. Ist aber auch egal.
bzgl. Mischen von der Bühne aus: normalerweise verwenden wir ein eigenes IEM. Wenn es nicht so ist, haben wir nicht einmal ein großes Problem, auch nur mit einer Kopie des main-Mixes auf den Monitoren zu spielen. Nicht optimal, aber was solls. Jeder von uns macht das schon über 15 - 35 Jahre lang. Traurig ist es nur, wenn ein 4-Wege-8-Monitore-Mix um Klassen schlechter ist, als ein simples main-Signal.
Thomas, ich kann eigentlich nicht glauben, dass Du alles so meinst wie Du es geschrieben hast - es klingt ja fast nach einer Unterstützung von schwachen Techs - die sollen bezahlt werden und nichts tun, zusätzlich gibt es noch diejenigen, die bezahlt werden und die Arbeit machen. Da habe die schwachen Techs ja das große Los gezogen! Dieser Eindruck sollte doch nicht entstehen.
Das Ganze bitte nicht persönlich nehmen, auch wenns manchmal etwas böse formuliert war. Ich wollte nur einige Dinge unterstreichen.
lg
Peter
PS: das mit den DJ's war böse aber gut!!!!! :mrgreen:
Jan: ich find das Bühnenmixen nicht mehr so schlimm. Deshalb haben wir uns doch ein Digi-Pult gekauft, oder? ![]()
Bei Dir läuft das, glaube ich, fürs IEM, bei mir halt als Hauptmixer bei kleinen VAs. Die Presets stimmen mittlerweile recht gut für uns, wenn also beim soundcheck der main-EQ angepaßt wird, gehts recht gut. Den Rest machen wir mit Instrumenten uns Stimmen, ok, kleinere Korrekturen gibt es dann schon hin und wieder - aber immer weniger!
Großartige Gimmicks und Special-Effects kann man so natürlich nicht machen, aber die brauchen wir auch nicht.
Wirkliche Feinheiten könnte auch ein Fremdtechniker nicht machen und auch ein Bandtech müßte das Songmaterial schon sehr genau kennen, um an den richtigen Stellen einzugreifen.
Gerade aus obigen Gründen sollten wir für Fremdtechs eigentlich eine recht einfache Band sein - wenn der Mix steht, kann er sein Bier trinken und hin und wieder eine mute- oder Channel on/off Taste drücken.
@BigSound: Gerade, weil alle unterschiedlich arbeiten, wäre ein Erfahungsaustausch interessant. OK, hin und wieder 'geraten wir wohl an einen weniger guten Tech'.
NUR: Was kann die Band oder - noch wichtiger - das Publikum dafür. Man weiß es oft nicht vorher und wenn, dann kann man nicht viel tun (außer Bühnenmix). Ich heiße halt nicht Shania, sondern Peter und damit sind meine Möglichkeiten zur Durchsetzung eher begrenzt. Ich will ja nicht vor dem Gig mit dem Veranstalter/dem PA-Verleih oder den Techs streiten. Ich war auch beim letzten Gig bis zuletzt freundlich zu den Beiden, bin ihnen auch nicht böse (für solche Ausbrüche bin ich viel zu alt!), außerdem hätte es keine Möglichkeiten gegeben, Ihnen das fehlende Wissen von der Bühne aus zu übermitteln.
Und Qualitätspickerl für Techs gibt es halt keine. Was die SAE zeitweise anliefert ist absolut keine Garantie. Den letzten Midi-Steuercode kennen die schon, aber beim Einschleifen des Reverbs stehen einige von denen ratlos da (echt wahr, echt erlebt!). Ein paar gute werden aber auch von dort kommen.
So gesehen, wäre eine Hilfestellung über ein entsprechendes Forum schon gut. Es sind ja nicht alle hoffnungslose Fälle. Niemand wird als Tech geboren, das meiste kann man lernen - zumindest soviel, dass es vernünftig klingt. Den hochtalentierten Super-Guru, der oben erwähnte Shania mixt erwarten wir uns sowieso nicht.
Also bin ich mit diesem Thema nicht alleine auf der Welt - Schade, wenns noch mehr so arme Schweine gibt!!! ![]()
Somit hat auch Campfire die Erfahrung gemacht, dass sich Profis (im Sinne von etwas beruflich machen) nicht professionell (im Sinne von gut machen) verhalten.
Wird wohl einigen von uns klar sein, dass soetwas häufiger vorkommt - war bei mir ja auch nicht das erste Mal.
Was spricht also dagegen, auch mehr über die Bedienung zu schreiben und nicht nur über die Technik.
Schämt man sich hier, wenn man zugibt, seine Fähigkeiten noch etwas aufbessern zu können? Ist ein guter Tipp eine Beleidigung?
Ich bin mir sicher, dass nicht nur die höchste Liga an Technikern in diesem Forum schreibt, eher diejenigen, die normalerweise Gigs zwischen 100 und 2000 Leuten bearbeiten - also die Masse aller Gigs. Die könnten sich sicher noch etwas sagen.
Wenn man das Publikum nicht so lange mit quälenden Soundchecks nervt und guten sound mehr zum Standard macht, gehen vielleicht wieder mehr Leute zu solchen Events und lassen clubbings und disco als das zurück was es ist: langweilig! Im Vergleich zu einer guten live-Veranstaltung natürlich. Dann gäbe auch wieder mehr Brot für Alle PA_Leute und Musiker. ![]()
Mich würde ein Mixing-Brett interessieren.
lg
Peter
Christian Engel: Danke fürs Mitgefühl! ![]()
Ja, es kann mit etwas Vorbereitung wesentlich einfacher sein. Normalerweise rufe ich die Techniker vorab an und es ist alles nach 5- 10 Minuten klar. Zusätzlich bekommt er Plan wo wer von uns steht und was jeder spielt, ober mic/line/DI-Box braucht usw. Teilweise melden sich die Techs auch vorab bei uns - sehr schön!
Diesmal konnte mir niemand sagen, wer am Pult steht, somit war kein Kontakt möglich.
Sonst sind wir sehr anspruchslos. Wenn der Mix steht ist bei uns fast nichts mehr zu tun. Je weniger Knöpfe gedreht werden, umso besser!
Ich möchte aber schon darauf hinweisen, dass wir auch schon sehr gute Erfahrungen mit Techniker hatten: Heuer zB auf der Donauinsel, beim Countryfest Süssenbrunn, in der No-Name-City. Ich würde sicher nicht alle in einen Topf werfen. Manchmal weiß man halt im Vorhinein nicht, was auf einen zukommt.
Fest steht aber leider, dass eine gute Anlage alleine gar nichts bringt.
gacond: Den eigenen Bandtech haben wir ja - mich! ![]()
Ich hatte es einige Zeit auch mit externen versucht, aber da wars auch nicht gerade professionell. Als ich das Ganze übernahme hatte es auch den Vorteil, dass die Band konzentrierter auf ihre Ausgewogenheit und Dynamik auchten mußte - das tat uns gut.
Seither gabs auch bei Bühnenmix keine Klagen mehr über schlechten sound, im Gegenteil, regelmäßiges Lob.
Wie auch immer: ein zusätzlicher Bandtech kommt für mich nicht mehr in Frage. Meine musikalischen Aktivitäten sind aus meiner Sturm- und Drangzeit übriggeblieben, zu professionell müchte ich das nicht betreiben, da ich noch einen Job habe, in dem ich mich um 500 Leute in 6 verschiedenene Ländern zu kümmern habe. Es soll alles ein schönes Hobby bleiben - ist jetzt manchmal schon zuviel, wenn wir alle 2 Wochenenden irgendwo spielen.
@bias: Wie gesagt, ich versuchte vorab Kontakt herzustellen, war leider nicht möglich. Mit gleichem PA-Verleih hatten wir allerdings auch schon sehr gute Erfahrungen. Allerdings scheinen das Dry-Hire Geschichten zu sein, die Techs waren immer aus einer anderen Ecke organisiert.
Gruß
Peter