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  2. pascal

Beiträge von pascal

  • Beta58 klingt sehr nasal!?

    • pascal
    • 4. November 2006 um 09:14
    Zitat von "klauston"

    Vor allem sollte man auch nicht vergessen, das man das Live mit einem funktionierendem Monitoring umsetzen muß.
    Welches erfahrungsgemäß gar nicht mal so leise ist. :shock:
    Da sind Kondensatoren generell schlechter handelbar.

    Das ist korrekt, wobei ich jetzt nicht der Meinung bin, dass man das mit der Situation mit einer Band vergleichen kann.

    Da hat man zum einen durch Schlagzeuger oder Bläser oder auch durch laute Amps schon mal einen ganz anderen Grundpegel.
    Und zum anderen streuen viel mehr Signale ein.

    Deshalb drehen ja viele Tonis in den Monitorwegen gerne die Mitten zurück.
    Klingt dann für sich alleine gut, im Bandkontext ist der Monitor dann aber trotz nominell hoher Lautstärke aber zu leise, weil wichtige Frequenzen fehlen....womit wir wieder beim Anfang dieses threads gelandet wären...

    :lol:

  • Beta58 klingt sehr nasal!?

    • pascal
    • 3. November 2006 um 18:05

    Hallo Manuel,

    ja, der thread ist interessant geworden.

    Prima, dass du jetzt erwähnst, dass ihr ein A Capella Quintett seid, denn DAS rückt die Sache dann zurecht und auch in ein anderes Licht.

    Bei einer solchen Geschichte sind natürlich ganz andere Mikros interessant, hier hast du es ja nicht mit Einstreuungen durch Bass und Schlagzeug zu tun und auch die Pegel sind ganz andere als die, die bei einer Rockband gefahren werden.

    Von daher halte ich deinen "Trockentest" dann nicht für repräsentativ, da auf einer Bühne mit Band einfach andere Gesetze gelten.
    Viele "schön" und besonders natürlich klingende Mikros verursachen dann nämlich immense Probleme. Aber wem erzähle ich das....

    Übrigens muß ich noch etwas zu dem anmerken, was MK da von sich gegeben hat: Als eifriger Leser von Fachbüchern sollte er eigentlich wissen, dass man "durch eifriges Kurbeln am EQ" eben NICHT das gleiche Ergebnis erzielt! Diese Aussage hat mich einigermaßen entsetzt, denn jeder, der sich etwas näher mit der Materie beschäftigt, wird IMMER bestrebt sein, so wenig wie möglich am EQ zu drehen...Stichwort Eigenverzerrungen...oder Genauigkeit...oder Rauschen.
    Damit hat er sich ziemlich disqualifiziert, zumal er ja den Oberlehrer raushängen lassen wollte....

  • Beta58 klingt sehr nasal!?

    • pascal
    • 2. November 2006 um 20:54

    Zunächst mal vielen Dank an christian_thomas, soundworx und klauston, die verstanden haben, um was es mir ging.

    Dann ein gelangweiltes Gähnen an MK, der es eben nicht verstanden hat und wohl auch niemals wird.... :D
    Leider gibt es kein Lehrbuch, aus dem du einfache Sachen wie Musikalität lernen könntest....
    Vielleicht solltest du dich aber einfach mal mit den Musikern unterhalten.
    Die könnten dir da einiges erzählen....
    Frag doch mal den Bassisten, was er von den superbrilliant klingenden Bässen hält, hergestellt aus sündhaft teuren Edelhölzern, mit feinsten PUs etc......und die einfach scheiße klingen, weil ihnen die Porteion Dreck fehlt, die andere, klassische Bässe z.B. einfach haben!

    Die Liste ließe sich jetzt ewig fortführen..................

    Du vergisst einfach was: Den musikalischen Aspekt.
    Und gerade bei Sängern ist das mit dem Mikrofon ein wichtiger Punkt!
    Ich bleibe dabei: Für einen Sänger ist das Mikro ein wichtiges WERKZEUG, um sich Gehör zu verschaffen. Der hat bestimmte Erwartungen, auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst oder willst.....

    Beispiel: Vor einiger Zeit spielten wir in einer anderen Ecke von Deutschland. Der Beschaller drückte der Sängerin und mir ein Beta 87 in die Hand. Von vielen gelobt und nicht gerade billig. Wir fühlten uns beide NICHT wohl damit. Klang uns viel zu "kalt und steril".

    Da gefällt mir das Beta58 viel besser.

    Klauston hat absolut recht! Mikros muß man "für den Einsatzzweck" probieren, und gerade bei der Stimme gehen die Meinungen da auseinander...kannst du übrigens in JEDEM Fachbuch nachlesen, MK, da bin ich mir sicher...

    Zur Streuung: Ja, ich denke auch, das hat einzig und allein damit zu tun, wie die Mikros gepflegt oder behandelt werden und wie alt sie sind.
    Ab Werk gibt es diese Streuung nicht.

  • Beta58 klingt sehr nasal!?

    • pascal
    • 1. November 2006 um 22:17

    Immer wieder amüsant, wie sich hier einige als Größen der Livebeschallung ausgeben und dabei obskure Theorien aufstellen. *Grins*

    Zunächst mal hat der Threadersteller ja gar nicht mal so unrecht:
    Natürlich klingt das Beta 58 -wie auch das SM 58- sehr kräftig in den Mitten.
    Das ist absolut gewollt. Und ich empfehle den Theoretikern hier mal, sich bei einer Rockband auf die Bühne zu stellen und zu singen.
    Dann wisst ihr, warum das so ist!

    Sorry, aber manches, was ich hier lese, ist so was von praxisfremd, da kriegt man es mit der Angst zu tun. Kein Mensch braucht auf der Bühne ein supersensibles Studiomikrofon! Natürlich klingt so was besser, aber um welchen Preis? Ein Sänger will sich in erster Linie gut hören (laut!) und dabei kein Feedback haben. DAS sind die Dinge, die ihn interessieren.
    Er braucht einfach ein Werkzeug, dass seine Stimme sicher verstärkt.

    Für viele Stimmen ist das Beta 58 bestens geeignet und hat sich seit Jahren bewährt. Es koppelt wenig, setzt sich gut durch und ist äußerst robust.

    Natürlich passt es nicht zu jeder Stimme gut, aber welches Mikro tut das?
    Es sollte doch jedem von uns klar sein, dass man das nicht pauschalisieren kann. Neulich erst wieder erlebt mit 2 Sängern:

    Einer hatte dasBeta 58- ohne Probleme, klang wunderbar;
    das E845 der anderen Stimme koppelte schnell wild drauflos und dem Mikro fehlte genau der Mittendruck, der das Beta58 auszeichnet und der in diesem thread teilweise negativ gesehen wird. Klang für sich alleine gut, im Bandkontext aber scheiße, sorry...

    Man sollte also mit "Vergleichstests", die nicht unter reellen Bühnenbedingungen stattfinden, sehr vorsichtig sein.
    Denn dabei klingt ein Beta wirklich "schlechter" als manches Täuschergerät, siehe oben....
    Gerade bei einer "ausgebildeten Jazzsängerin"...

    So, eins noch: Die angebliche Serienstreuung bei Shure kann ich im übrigen in keinster Weise bestätigen! Und genausowenig trifft das auf Sennheiser, Beyer oder AKG zu. Ich verweise das ins Reich der Fabel.
    So was sagt sich immer gut, entbehrt aber jeder Grundlage.
    Wenn du mich vom Gegenteil überzeugen willst, kauf dir 14 neue Beta 58 und lass den gleichen Sänger bei gleichem Abstand und gleichem Pegel darüber singen, nimm das ganze direkt auf und schick es mir zu....
    Obwohl: Das Ergebnis kenne ich schon....

  • Mikrofone für Livegesang

    • pascal
    • 30. Oktober 2005 um 21:53

    Danke für eure zahlreichen Antworten!
    Ich würde aber gerne noch mehr wissen, wenn das ganze sich nur annähernd so entwickelt wie beim "drummikro-thread", wäre das ne feine Sache!

    Kann eigentlich jemand was zur Beyerdynamic-Opus-Serie sagen?
    Habe ich noch nie bei jemandem im Live-Einsatz gesehen, dabei ist das doch ne tolle Firma, denn die Instrumentalmikros, die ich von denen kenne, gefallen mir sehr gut!
    Leider auch in vielen Läden nicht anzutreffen. Weiß jemand was dazu?

  • Mikrofone für Livegesang

    • pascal
    • 25. Oktober 2005 um 18:44

    @ kalaus:

    Zunächst mal: Wo hat campfire etwas von der Richtcharakteristik des TGX geschrieben? Ich habe da nichts gesehen, aber natürlichhast du recht, dass es eine Superniere hat...

    Dann bin ich ja mal froh, etwas über die Audix Mikros lesen zu können. Hatte leider noch keins am Kabel, klingt aber alles sehr interessant. Allerdings sind die Teile auch relativ teuer und die wireless-Varianten scheint schon gar kein Händler hier zu führen....
    Was hälst du vom OM 3, das ist ja preislich schon interessanter...und auch bitte etwas mehr zum OM 5.....beides im Vergleich z.b. zum Beta 58....

    Gruß,

    pascal

  • Mikrofone für Livegesang

    • pascal
    • 25. Oktober 2005 um 17:18

    Das mit der Empfindlichkeit der TGX 58 Kapsel könnte stimmen.
    Ich kenne auch jemanden, dessen Mikro sich ruckzuck verabschiedet hat.
    War aber ein Garantiefall und wurde absolut unbürokratisch ausgetauscht.
    Seitdem läufts....mal sehen, ob es so bleibt.

    Das selbe Phänomen kenne ich übrigens vom AKG D 3800. Die hier verwendete Kapsel scheint sehr empfindlich zu sein, da kenne ich einige Totalausfälle....klanglich gefällt es mir gut, im Gegensatz zum 3700er, das ich gar nicht mag...klingt seltsam und hat recht starke Handgeräusche.

    Das 41er AT hat in der Tat weniger Tiefmitten als das SM 58, für manche Stimmen passt das hervorragend, für andere weniger. Muß man halt selbst ausprobieren und sehen, ob´s passt. Ist aber ein gutes Mikro und auch sehr robust.

    Vielleicht weiß noch einer mehr über die Electro Voice ND Mikros, speziell das 767er....

  • Mikrofone für Livegesang

    • pascal
    • 23. Oktober 2005 um 15:28

    Na prima, da kommen die ersten statements.....

    Bislang leider keine Erfahrungen mit Audio Technica und Electro Voice.
    Trifft man nicht so häufig an, bauen dennoch gute Mikros, wie man weiß...
    Das ATM41 von AT kenne ich und finde es gut. Hier im Forum setzen ja neuerdings einige das 4100er ein, das ich allerdings noch nicht selbst gehört habe.
    Von Electro Voice gibt´s ja noch die ND Serie, die haben das Neodym ja als erste damit unters Volk gebracht....ich hatte einmal live eins im Einsatz, weiß aber nicht mehr genau, welches....gefiel mir jedenfalls damals im AB Vergleich besser als das SM 58, klang voller und lauter.

    Das ist ja eh so ein Punkt: Ein Sänger will ein Mikro, mit dem er sich im Monitor gut hören kann, ohne dass es koppelt...

    Was mir auffällt ist, dass noch niemand negative Erfahrungen gepostet hat, wobei ich denke, dass diese wenigstens genauso interessant sind, wie die positiven.....

    Gruß,

    pascal

  • Mikrofone für Livegesang

    • pascal
    • 22. Oktober 2005 um 20:27

    Hallo liebe Gemeinde,

    das Thema taucht hier zwar immer wieder mal auf, aber mich würden eure Erfahrungen mit Gesangsmikrofonen interessieren! Und zwar sowohl positive als auch negative. Schließlich gibt es so viele verschiedene Typen, das man nicht alle kennen kann. Da ich selbst auch singe, habe ich natürlich schon ein paar verschiedene Typen in der Hand gehabt, ich denke, dieser Aspekt "von der anderen Mikrofonseite" aus gesehen, ist in diesem Forum sicher auch interessant.

    Shure SM 58 ist nach wie vor das Brot- und Buttermikrofon.
    Nicht überragend, aber nie verkehrt, je nach Stimme manchmal ein wenig dumpf.
    Persönlich komme ich am besten mit dem Beta 58 klar. Sehr feedbackresistent, druckvoller Sound. Klarer als das SM 58, wobei man sich bei beiden gelegentlich noch mehr Transparenz wünschen würde. Die hat z.B. das Beta 87, dafür fehlt mir persönlich dort etwas Druck und es ist etwas feedbackanfälliger.

    Das Sennheiser E 845 mag ich gar nicht. Solange man alleine singt, ist alles in Ordnung, sobald die Band einsetzt, hat man direkt Feedbackprobleme, ziemlich heftige sogar. Nichts für eine laute Band.
    Das 835er ist da etwas besser, aber auch nicht toll. Am besten schlägt sich das Condenser 865, das mir recht gut gefällt.

    Beyer TGX 58 gefällt mir sehr gut, wenn man daran denkt, die Höhen abzusenken...sonst koppelt es gerne. Da aber mehr als genug Höhen da sind, ist das kein Problem. Klang gefällt mir sehr gut.

    So, das soll´s fürs erste mal sein.....bin mal gespannt, was ihr zu diesem Thema zu sagen habt........

  • Stereo Vitalizer MK2

    • pascal
    • 15. Oktober 2005 um 15:11
    Zitat von "tonholg"

    davon ist - erstmal - abzuraten. psychoakustikprozessoren haben, ausser bei speziellen anwendungen, erstmal nichts bei einer live-beschallung verloren. meistens werden damit unzulänglichkeiten der anlage zu übertünchen versucht (künstliche obertöne etc.). das problem ist, dass die dinger "blender" sind und man erst nach einer weile merkt :"huch, meine ohren sind so belegt..." im studio sieht das wieder etwas anders aus.
    nun ja, letztlich ist es geschmackssache, für mich ist das nix.
    gruss
    holg

    Was gibt es denn da mißzuverstehen?
    Dein erster Satz ist doch bereits so krass formuliert, dass du dir im Prinzip die restlichen Worte sparen könntest....

    Das mit den "Unzulänglichkeiten der Anlage" bringt mich auch zum Schmunzeln...deinen Gedanken zu Ene gedacht, setzt du live also sicher ein paar extrem neutrale Studiomonitore als PA ein....

    Wie wir alle wissen, klingen PAs halt aber so, wie sie eben klingen. Und was den Einfluss der Raumakustik bedeutet, erspare ich mir zu erwähnen, ist eh Allgemeingut.....

    Ich bleibe dabei, dass man mit einem konservativ eingesetzten Exciter (oder auch Enhancer oder wie man die Dinger auch nennt, hat hauptsächlich patentrechtliche/namensschutztechnische Gründe), durchaus einem guten Livesound das letzte Quentchen verpassen kann bzw. ihn als hilfreiches Werkzeug bei schlechter Raumakustik sehr gut einsetzen kann. Punkt.

  • Stereo Vitalizer MK2

    • pascal
    • 13. Oktober 2005 um 20:59

    Ich widerspreche den Skeptikern hier entschieden.

    Natürlich ist ein Exciter kein Garant für einen guten Livesound.
    Und er kann aus Scheiße auch kein Gold machen.

    Aber: Die Transparenz, die ein solches Teil erzeugt, kriegst du mit keinem EQ der Welt so hin! Das einzige, das einschränkend zu sagen wäre, ist, dass man es -wie immer- nicht damit übertreiben sollte...sprich, den Effekt nicht ZU STARK einsetzen sollte, sonst kann es nervig werden. Aber das gilt für alle Effekte und auch für EQ und Kompressoren.....

    Starstage hat völlig recht!!!
    Den Einsatz solcher mitunter sehr hilfreicher Geräte von vornherein abzulehnen oder negativ zu bewerten, halte ich für dümmlich bzw. borniert.

  • Gitarren-Amp Abnahme

    • pascal
    • 20. Mai 2005 um 18:42

    mediennutte:

    Stimmt, ich kann dir auch nicht sagen, warum meine Antwort in diesem thread gelandet ist! Keine Ahnung, was da passiert ist....

    Aber egal: Es wurde explizit nach der DI-Abnahme mit einer Red Box o.ä. gefragt. Und deine Antwort darauf war nicht korrekt, da du ein Verfahren beschrieben hast, dass man so für Akkustikgitarren verwenden kann....

    Alles andere steht in meiner Antwort.
    Und ein sauteures Studio Großmembran oder RE 20 ist für die Gitarre live nun wirklich überhaupt nicht nötig !

  • gitarren amp -> speaker out -> di/red box

    • pascal
    • 20. Mai 2005 um 18:37

    Leute, bei manchen von euch frage ich mich wirklich, ob sie wissen, von was sie reden!

    Zunächst dieses -sorry- dumme statement, ein Speaker Simulator gehöre VOR den Amp - so ein Unsinn! Weiß der Schreiber, was eine Speaker Simulation tun soll ? Scheinbar nicht, deshalb: Der Gitarrensound wird maßgeblich von den Speakern beeinflusst. Diese wirken darüber hinaus als Filter, da sie in der Regel irgendwo zwischen 6,5 und 7 khz "dicht" machen.
    Das bedeutet, dass die die ganz hohen Höhen und Obertöne der Gitarre erst gar nicht wiedergeben! Nimmt man nun einen einfachen line out und schickt dieses Signal in die PA, gruselt es einen, da diese Höhen jetzt natürlich hörbar werden und bei Crunch und Distortionsounds den berüchtigten "Rasierapparatesound" erzeugen!!!

    Aus diesem Grund stellt man ein Mikrophon vor den Amp bzw. die Box.
    Oder man verwendet einen der angesprochenen Speakersimulatoren, die mittels EQ-Schaltung versuchen, den Sound eines per Mikro abgenommenen Amps zu simulieren.
    Dies funktioniert teilweise richtig gut und deshalb setzen mittlerweile einige Gitarristen solche Geräte ein.

    Die Mikroabnahme klingt jedoch nach wie vor etwas natürlicher und stellt die gängigere Methode dar.

    Zur eigentlichen Frage:
    Du kannst generell jedes dynamische Gesangmikro vor den Amp stellen und wirst ordentliche Resultate erzielen. Oft wird das SM 57 verwendet.
    Es hat sich bewährt - allerdings hat es die gleiche Kapsel wie das SM 58, nur einen anderen Einsprechkorb. Letztlich sind sich die beiden Mikros recht ähnlich. Da viele Gesangsmikros sich irgendwie an dem bewährten Frequenzgang des SM 58 orientieren, kannst du erfahrungsgemäß so ziemlich jedes dafür verwenden. Ausprobieren lohnt!

    Wenn du auf Nummer Sicher gehen willst, solltest du also mal das SM 57 testen, es ist recht günstig. Besser klingen jedoch Sennheiser E 609 und Audix D3. Die sind aber auch teurer.
    Ein EV RE 20 ist für die Gitarrenabnahme nun wirklich nicht nötig!
    Würde dich nur viel Geld kosten, ohne wirklich was zu bringen.

  • Gitarren-Amp Abnahme

    • pascal
    • 19. Mai 2005 um 22:27

    Leute, bei manchen von euch frage ich mich wirklich, ob sie wissen, von was sie reden!

    Zunächst dieses -sorry- dumme statement, ein Speaker Simulator gehöre VOR den Amp - so ein Unsinn! Weiß der Schreiber, was eine Speaker Simulation tun soll ? Scheinbar nicht, deshalb: Der Gitarrensound wird maßgeblich von den Speakern beeinflusst. Diese wirken darüber hinaus als Filter, da sie in der Regel irgendwo zwischen 6,5 und 7 khz "dicht" machen.
    Das bedeutet, dass die die ganz hohen Höhen und Obertöne der Gitarre erst gar nicht wiedergeben! Nimmt man nun einen einfachen line out und schickt dieses Signal in die PA, gruselt es einen, da diese Höhen jetzt natürlich hörbar werden und bei Crunch und Distortionsounds den berüchtigten "Rasierapparatesound" erzeugen!!!

    Aus diesem Grund stellt man ein Mikrophon vor den Amp bzw. die Box.
    Oder man verwendet einen der angesprochenen Speakersimulatoren, die mittels EQ-Schaltung versuchen, den Sound eines per Mikro abgenommenen Amps zu simulieren.
    Dies funktioniert teilweise richtig gut und deshalb setzen mittlerweile einige Gitarristen solche Geräte ein.

    Die Mikroabnahme klingt jedoch nach wie vor etwas natürlicher und stellt die gängigere Methode dar.

    Zur eigentlichen Frage:
    Du kannst generell jedes dynamische Gesangmikro vor den Amp stellen und wirst ordentliche Resultate erzielen. Oft wird das SM 57 verwendet.
    Es hat sich bewährt - allerdings hat es die gleiche Kapsel wie das SM 58, nur einen anderen Einsprechkorb. Letztlich sind sich die beiden Mikros recht ähnlich. Da viele Gesangsmikros sich irgendwie an dem bewährten Frequenzgang des SM 58 orientieren, kannst du erfahrungsgemäß so ziemlich jedes dafür verwenden. Ausprobieren lohnt!

    Wenn du auf Nummer Sicher gehen willst, solltest du also mal das SM 57 testen, es ist recht günstig. Besser klingen jedoch Sennheiser E 609 und Audix D3. Die sind aber auch teurer.
    Ein EV RE 20 ist für die Gitarrenabnahme nun wirklich nicht nötig!
    Würde dich nur viel Geld kosten, ohne wirklich was zu bringen.

  • Welcher in ear kopfhörer

    • pascal
    • 25. Januar 2005 um 12:28

    Wenn du auf Dämmung Wert legst, dann greif zum Shure E2.
    Der dämmt richtig gut, deutlich mehr als der Sennheiser und klingt auch anständig. In der Regel bei Sängern besser als ein Hörer, der noch einiges an Aussenschall reinlässt....was wiederum Gitarristen meist besser gefällt.

  • Warum immer wieder Mikro für GESANG ?!

    • pascal
    • 23. Januar 2005 um 10:31
    Zitat von "Ton_Opa"

    Sänger sind Künstler.
    Künstler sind technisch dumm, deswegen gibt es Techniker.
    Die Wahl des Mikrofons obliegt dem Techniker, denn dessen Kunst ist es, das für seine Arbeit richtige Mikrofon zu wählen


    Das ist ja nun wirklich der absolute Blödsinn, das so zu pauschalisieren!

    Viel entscheidender scheint mir folgendes zu sein:
    Die Herren Techniker haben sich an gewisse Dinge einfach gewöhnt und sind zu bequem und manchmal auch zu schlecht, sich auf andere Sachen einzustellen. Das ist haargenau der Grund für die weite Verbreitung des SM 58. Oft genug empfehlen Tontechniker Musikern, die sie auf ein Gesangsmikro ansprechen eben jenes. Und genauso oft versuchen sie, den Wunsch des Sängers, sein eigenes Mikro einzusetzen, abzublocken und drücken ihm stattdessen eins ihrer Shures in die Hand! Da wissen sie, an welchen Knöpfen sie drehen müssen.....in der Tat scheinen mir viele mit der parametrischen Klangregelung etwas überfordert....
    Schimpft jetzt ruhig, wer will, darf sich gerne angesprochen fühlen......

    Das SM58 ist allerdings bei weitem nicht so schlecht, wie es von einigen hier gemacht wird. Es hat eben den angesprochenen Druck in den Mitten und ist über einen weiten Bereich frei von Feedbacks.
    Ein TGX 58 klingt im direkten Vergleich erstmal frischer und präsenter, keine Frage, aber um welchen Preis? Auf der Bühne ist es deswegen sehr empfindlich für Feedback, die "eingebaute Präsenzanhebung bei 10kHz" muß der Techniker durch starkes Absenken dieses Bereiches kompensieren, sonst pfeift´s ! Ist man sich dessen bewust, ist es allerdings ein gutes Mikrofon, mit dem ich gerne arbeite.
    Hat man nun einen Techniker, der es gewohnt ist, wie beim SM58 die Höhen etwas anzuheben, ist die Koppelorgie vorprogrammiert ;-))

    So, zum Schluß: Das SM 58 hat durchaus seine Berechtigung, da es nach wie vor ein solides Mikro ist, das viel einstecken kann und klanglich immer noch mithalten kann. Andere können mittlerweile zwar einiges besser, sind aber auch teurer bzw. haben andere Nachteile. Ich kenne allerdings kaum noch einen Sänger, der selbst ein SM 58 benutzt. Die meisten sind mit anderen Mikros unterwegs, die moderner sind.
    Wenn ich über ein SM58 singe, dann ist es immer so, dass ich das von einem Beschaller in die Hand gedrückt bekommen habe! Und auf die Nachfrage, ob´s denn auch was anderes gäbe, komt dann in aller Regel die Antwort:" Nein, wir haben nur SM58...die klingen am besten und machen die wenigsten Probleme."
    Kommt euch das nicht bekannt vor, liebe Beschaller???

  • In Ear Monitoring, Erfahrungsberichte

    • pascal
    • 15. Oktober 2004 um 21:02

    Erstmal Danke für dein posting, jeremy,

    du willst ein Beispiel, gut. Wenn ich das mit dem Limiter richtig verstehe, ist da ab Werk ein Max-Wert eingestellt; wird es lauter, macht der Limiter oberhalb dieses Wertes "dicht". Dies kann so aussehen, dass Signale über diesem Wert Verzerrt wiedergegeben werden oder aber eine Art von Kompressionseffekt hörbar wird, richtig ?
    Jetzt hat z.B. der Keyboarder von einem Stück zum nächsten bei verschiedenen Sounds mittelprächtige Dynamikschwankungen oder aber des Bassist dreht seinen Amp lauter .... dann kann der Limiter evt. störend sein.
    Das sind ja die klassischen Probleme beim Monitoring mit Wedges.
    Ich weiß nicht, ob es in der Praxis beim IEM wirklich so ist, deshalb frage ich ja.
    Jedenfalls ist dein posting zu dB schon mal sehr hilfreich.

  • In Ear Monitoring, Erfahrungsberichte

    • pascal
    • 15. Oktober 2004 um 16:29

    Hallo,

    unsere Band denkt über die Anschaffung von In Ear Systemen nach.
    Wie das ganze funktioniert etc. ist mir alles klar, was mich interessiert, sind
    Erfahrungsberichte von euch aus der Praxis. Zum Beispiel was von den Anlagen von Shure (PSM 200 bzw. 400), dB (IEM 2200) und der Sennheiser Evolution zu halten ist. Die Sennheiser ist ja deutlich teurer zur Zeit; eigentlich kann ich nicht ganz erkennen, warum.

    Bei der Shure irritiert mich ein wenig, dass der Limiter nicht abschaltbar ist.
    Ich habe zwar grundsätzlich vor, die Anlage mit Limiter zu betreiben, kann mir aber schon vorstellen, dass es live mal Situationen gibt, wo man zumindest temporär den Limiter halt doch mal abschalten möchte; zumal die Alternativanbieter und auch Shure selbst bei den größeren Anlagen diese Option anbieten.

  • AT Pro35x an Snare?

    • pascal
    • 27. September 2004 um 22:20

    Für deinen Fall würde ich dir absolut das Beyerdynamic Opus 88 empfehlen, mit dem ich bei der Snare ganz hervorragende Ergebnisse erziele !
    Habe es seit einem halben Jahr aus dem gleichen Grund, den du hier angibst, ich wollte einen prickelnderen Snaresound.
    Und es ist recht günstig. Ein echter Tipp. Hier im Forum setzt es noch jemand für Snare ein, ich weiß jetzt aber nicht mehr, wer.

  • Gesangsmikro bis 150€ Rock/Pop Frauenstimme

    • pascal
    • 17. November 2003 um 21:43

    Hallo, bin selbst Sänger, hier also meine Erfahrung: In der von dir genannten Preisklasse würde ich auf jeden Fall mal das Beyer TGX 58 ausprobieren. Klingt sehr transparent und druckvoll und macht sich gut bei Frauenstimmen.
    Im direkten Vergleich zu einem Beta 58, das ich selbst besitze, klingt es in den Mitten etwas schlanker, dafür aber brillianter. Was du letztendlich bevorzugst, ist Geschmackssache und auch von der jeweiligen Stimme abhängig. Über das SM 58 reden ja viele schlecht, ich kann nur sagen, ich habe es bei Auftritten oft von Beschallern in die Hand gedrückt bekommen und hatte immer einen guten Sound damit. Das Beta 58 finde ich allerdings deutlich besser...

    Das 41er Audio Technica ist ebenfalls ein gutes Mikro, es ist halt nicht so bekannt, klingt aber gut und druckvoll. Zu Sennheiser kann ich dir nur bedingt raten, ich kenne das 845er recht gut, es klingt sehr warm, für meinen Geschmack allerdings zu dumpf und ist koppelempfindlicher als die anderen genannten Mikros.

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