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Gitarren-Amp Abnahme

  • Stalle
  • 8. März 2005 um 13:12
  • Stalle
    Beiträge
    67
    • 8. März 2005 um 13:12
    • #1

    Hallo,

    vielleicht kann mir ja einer von euch sagen, wie ich gut und für maximal 99€ einen Gitarrenverstärker abnehmen kann, mit gutem Sound, Druck und nicht son Gematsche.
    Ich habe ausserdem gehört, dass es wichtig ist, wie und wo genau das Mikro vor den Speaker gestellt wird.
    Also sagt mir mal n gutes Mikro und wie ichs machen soll.

    Danke,
    Stalle

  • andi.h
    Beiträge
    617
    • 8. März 2005 um 13:18
    • #2

    Ich kann für diesen Zweck das Sennheiser e606 empfehlen. Passt genau in den Preisrahmen und ist sehr gut für Amp-Abnahme geeignet. Zur Not kann man auch (aufgrund der Form) mal ein Stativ sparen und das Ding einfach nur am Kabel über den Amp hängen.
    Ansonsten ist halt auch das Shure SM57 immer noch Standard.
    [EDIT:] Mit der Positionierung würde ich am besten einfach mal etwas experimentieren. Wenn du die ideale Position gefunden hast, mit Tape markieren.

  • Campfire
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    3
    Beiträge
    1.356
    • 8. März 2005 um 14:05
    • #3

    Meiner Erfahrung nach ist für einen guten Gitarrensound weniger das Mikro essentiell, sondern die verwendete Gitarren/Amp-Kombination sowie die Einstellungen derselben.
    Dein geschildertes Problem ("gematsche") klingt für mich nach entweder zuviel Gain oder Effekt (Bodentreter/Amp/Mischpult) oder nach fehlenden Mitten und zuviel Bass am Amp/Gitarre.

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Stalle
    Beiträge
    67
    • 8. März 2005 um 14:10
    • #4

    Ne, das stimmt schon alles so.....
    Es geht nur darum einfach ne gute Abnahme zumachen, die sich dann auch über eine PA gut anhört und nicht völlig anders klingt als aus dem Amp.......

  • Seven
    Profi
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    4.373
    • 8. März 2005 um 14:12
    • #5

    Für den Preis würde ich auch die oben genannten Mikros empfehlen und wenn der Sound nicht stimmt zuerst das Problem an der Quelle angehen.

    Grade bei jungen Bands geht öfter mal mehr Zeit dafür drauf, mit den Jungs am eigenen Amp zu schrauben als beim Soundcheck am Pult.

    Die Positionierung macht auch relativ viel aus. Ich bevorzuge, das Mikro seitlich schräg Richtung Speakermitte auszurichten, wenn sich das jetzt einer vorstellen kann :D

    gruß
    Jan

  • Stalle
    Beiträge
    67
    • 8. März 2005 um 14:16
    • #6

    Ja, ich kann mir was darunter vorstellen :)
    Ein wenig rumexperimentiert habe ich auch schon mit diversen Mikros... u.a. t-bone uns son paar richtige Schrottdinger.
    Und da habe ich dann auch gemerkt, wo man t-bone einsetzen kann und so Schrottdinger am besten gar nicht *g*.
    Also werde ich mir dann mal das Shure sm 57 oder das Sennheiser zulegen.

  • 7ender
    Beiträge
    65
    • 17. März 2005 um 14:32
    • #7

    ...dann bist Du ja schon ganz weit vorne...
    ein SM 57, 45° vorm Lieblingsspeaker ist die allererste Wahl.
    Sorry, bin selbst Gitarrist und kein Oberlehrer aber für Gitarrenabnahme eignet sich das billigste Micro aus dem Koffer...
    Irgendwas muss ich falsch machen weil ich dauernd von den Pultleuten
    angemotzt werde... eyyyyy... mach leiser...! das hält doch keiner aus....!
    Gruß 7
    :(

  • treibsand
    Verifiziert
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 17. März 2005 um 15:29
    • #8

    @7ende:
    Entweder dein Amp bläst überall hin, nur nicht in Richtung auf DEIN Gehör, oder du bist lediglich etwas "Harthörig"... (Prof. Bienlein lässt grüssen).

    Im ersten Fall hilft ein wenig Rumprobieren mit der Boxenausrichtung ohne Microfon,
    im zweiten eine kleine Hörhilfe (Horchrohr, Stethoskop oder einfach mal die Ohropax rausnehmen...)
    :oops: :oops: :D

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • nudelhirsch
    Beiträge
    59
    • 21. März 2005 um 10:13
    • #9

    Shure Beta57 oder SM57 sind eine gute Wahl.

    Ich kombiniere gerne 2 Mikes, ein 57er fuer den Monitorweg und ein ADK51er oder Shure PG52, aber das sprengt die 99 Euronen dicke...

    Die 57er sind da gute Allrounder, mit denen mache ich, wenn es denn sein muss, Kick, Snare, und Amps.

    Wer hat schon wieder das Gaffa geklaut?

  • 8ight
    Beiträge
    471
    • 21. März 2005 um 13:26
    • #10

    ich sag da nur: Dap PL07. Das hält IMHO den vergleich gegen ein sm57 locker stand und klingt IMHO etwas klarer

    Zum Verkauf

  • theskorpion
    Beiträge
    63
    • 21. März 2005 um 19:18
    • #11

    Also für Gitarren Amps reichen wirklich billige Mikros meistens völlig aus.

    Aber Favorit ist auch bei mir ein 57er, etwas von Speaker- Mitte weggerichtet.
    Aber das ist sicherlich Geschmackssache.

  • mischpultschorsch
    Profi
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    Beiträge
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    • 23. März 2005 um 20:59
    • #12

    57er oder 606er Rasierer bei R´n´R
    RE20/PL20 bei Jazz. Alternativ 4050er Großmembran. Das ist dann großes Damentennis.

  • stereo-fabi
    Beiträge
    6
    • 6. April 2005 um 20:23
    • #13

    Ich denke das 57er ist, wie schon oben genannt echt Klasse!
    Super Qualität und gutes Preis-/Leistungsverhältnis.
    Da braucht man kein teures "Elefantenpimmmelmikrofon" RE20!Viel zu teuer!Und so gut is es auch nicht!
    http://web37.lms-vt.de/

    mfg Fabi

  • Benjamin Keßler
    Beiträge
    744
    • 17. Mai 2005 um 15:05
    • #14
    Zitat von "Stereo-Fabi"


    Da braucht man kein teures "Elefantenpimmmelmikrofon" RE20!Viel zu teuer!Und so gut is es auch nicht!
    http://web37.lms-vt.de/

    Wie kommst du zu dieser Behauptung?

    Es lebe der Offbeat !!!

  • pascal
    Beiträge
    26
    • 19. Mai 2005 um 22:27
    • #15

    Leute, bei manchen von euch frage ich mich wirklich, ob sie wissen, von was sie reden!

    Zunächst dieses -sorry- dumme statement, ein Speaker Simulator gehöre VOR den Amp - so ein Unsinn! Weiß der Schreiber, was eine Speaker Simulation tun soll ? Scheinbar nicht, deshalb: Der Gitarrensound wird maßgeblich von den Speakern beeinflusst. Diese wirken darüber hinaus als Filter, da sie in der Regel irgendwo zwischen 6,5 und 7 khz "dicht" machen.
    Das bedeutet, dass die die ganz hohen Höhen und Obertöne der Gitarre erst gar nicht wiedergeben! Nimmt man nun einen einfachen line out und schickt dieses Signal in die PA, gruselt es einen, da diese Höhen jetzt natürlich hörbar werden und bei Crunch und Distortionsounds den berüchtigten "Rasierapparatesound" erzeugen!!!

    Aus diesem Grund stellt man ein Mikrophon vor den Amp bzw. die Box.
    Oder man verwendet einen der angesprochenen Speakersimulatoren, die mittels EQ-Schaltung versuchen, den Sound eines per Mikro abgenommenen Amps zu simulieren.
    Dies funktioniert teilweise richtig gut und deshalb setzen mittlerweile einige Gitarristen solche Geräte ein.

    Die Mikroabnahme klingt jedoch nach wie vor etwas natürlicher und stellt die gängigere Methode dar.

    Zur eigentlichen Frage:
    Du kannst generell jedes dynamische Gesangmikro vor den Amp stellen und wirst ordentliche Resultate erzielen. Oft wird das SM 57 verwendet.
    Es hat sich bewährt - allerdings hat es die gleiche Kapsel wie das SM 58, nur einen anderen Einsprechkorb. Letztlich sind sich die beiden Mikros recht ähnlich. Da viele Gesangsmikros sich irgendwie an dem bewährten Frequenzgang des SM 58 orientieren, kannst du erfahrungsgemäß so ziemlich jedes dafür verwenden. Ausprobieren lohnt!

    Wenn du auf Nummer Sicher gehen willst, solltest du also mal das SM 57 testen, es ist recht günstig. Besser klingen jedoch Sennheiser E 609 und Audix D3. Die sind aber auch teurer.
    Ein EV RE 20 ist für die Gitarrenabnahme nun wirklich nicht nötig!
    Würde dich nur viel Geld kosten, ohne wirklich was zu bringen.

  • Online
    karel noon
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    • 20. Mai 2005 um 01:59
    • #16

    @ pascal: du darfst aber auch nicht verschiedene threads durcheinanderwürfeln!

    Es nicht immer leicht das zu beschreiben was man hört und tut, denn wenn es so wäre würde es mehr gute techniker geben.

    zum thema hier: Sennheiser MD/BF 409, oder halt Evolution 609, wobei das nicht ganz so mein geschmack ist.

    der grund ist einfach: die bauform benötigt kein stativ!

    das SM57 zwar auch nicht zwingend (kann man auch hängend betreiben), aber mein Sennheiser kann man dann wenigstens wählen ob ein bischen mehr höhen gewünscht sind.

    Oder wenn man es teuer mag: das oben erwähnte 4040 tuts sehr gut, wobei die 30er seire von AT für nen git. amp auch seinen dienst tut :roll:


    viel spaß beim testen,

    karel


    p.s. und selbst ich weiß was ein Speaker simulator tut, ich sprach in dem anderen thread von ner normalen DI! wenn dann noch bodentreter dabei sind kann ich mit dem High und low am pult eq auch nen speaker simulator.... zwar nicht schön, aber laut (das war jetzt fast ein westernhagen zitat oder????)

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • pascal
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    • 20. Mai 2005 um 18:42
    • #17

    mediennutte:

    Stimmt, ich kann dir auch nicht sagen, warum meine Antwort in diesem thread gelandet ist! Keine Ahnung, was da passiert ist....

    Aber egal: Es wurde explizit nach der DI-Abnahme mit einer Red Box o.ä. gefragt. Und deine Antwort darauf war nicht korrekt, da du ein Verfahren beschrieben hast, dass man so für Akkustikgitarren verwenden kann....

    Alles andere steht in meiner Antwort.
    Und ein sauteures Studio Großmembran oder RE 20 ist für die Gitarre live nun wirklich überhaupt nicht nötig !

  • Online
    karel noon
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    • 21. Mai 2005 um 17:24
    • #18

    Wohl wahr, ganz korrekt war meine antwort nicht, liegt daran das ich bei allen (mittlerweile 7) bands die ich mische immer irgendwelche simulatoren hingelegt bekomme, sei es ein valvetronix, pod xt Live, Vamp etc. da nehme ich zumeist eine DI vor dem amp. manchmal auch ne di vor dem amp wenn nur ein paar effektgeräte dazwischen sind, hat für mich den vorteil das ich entscheiden kann wie brilliant ich die gitarre haben möchte. ist bei manchen gitarrenamps ganz gut, aber etwas unfair dem gitaristen gegenüber. Aber ich betreue auch häufig anfänger, und da muß man manchmal (wenn keine zeit zum reden und einstellen ist) den weg des geringsten widerstandes wählen.
    und da ist eine DI vor dem amp manchmal praktisch. am besten wie im anderen thread gesagt in kombination mit nem mikro, da kann ich dann am meisten spielen.
    Ich überlege sogar mir einen Vamp ins sirack zu setzen, für härtefälle, und für special effects bei anderen instrumenten und stimmen.

    also nichts für ungut, ich werd mir mühe geben demnächst akkurater zu antworten.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

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