Als chronisch kranker schlucke ich genug "Muntermacher" aber die sehen teilweise lustig aus...
Beiträge von nudelhirsch
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Was der da treibt ist natuerlich die reine Sauerei, aber kommt schon, auf die 12 geben ist auch "Sachbeschaedigung".
Das beste waere vermutlich, den Veranstalter entscheiden zu lassen, ob es weitergeht, am besten mit einem vorgedruckten Vertragszusatz zur Haftung bei Schaeden in der Hand zu ihm hin...
Ansonsten Stecker ziehen, und das kaputte Pult erst mal der Agentur schicken, mitsamt einer Rechnung. Dann koennen es die dem DJ sonstwohin stopfen, die Kohle per Moskau-Inkasso bei ihm eintreiben oder was auch immer.
Ist natuerlich abhaengig von der Vertragslage, wer da nun die Haftung hat, ob der Clubbesitzer, der Veranstalter, die Agentur, der "Kuenstler" selbst, aber wer auch immer, der Aerger ist gross...
Oder die Gruenen rufen, die koennen das, sobald sie auf Alk und Drogen getestet haben, dann selbst auskaspern... So eine miese Presse schadet leider aber zuerst dme Club, dessen Besitzer oft nix dafuer kann...
Man weiss auch nie wie die Stimmung in so einem Elektro-"Musik"-Laden umschlaegt, wenn alle ihre Muntermacher eingeworfen haben und nun kein DJ da ist, der ihnen hilft, diese Muntermacher zu verdauen und zu verarbeiten... So eine Meute heimzuschicken ist sicher nicht ohne...Fuer die Zukunft sollte halt in eurem Vertrag irgendwo drinstehen, dass der Vertragspartner fuer mutwillige Schaeden, auch seitens der Besucher, an eurem Equipment haftet. Klar, manchmal passiert was dummes (Haftpflicht... oder einfach einkalkulierter Schwund...), aber mutwillig ist eine andere Liga. Dann kann zB der Veranstalter, der dann vertraglich erst mal der A@#$% ist das bei der Agentur einfordern, bzw wird dann in Zukunft draus lernen und eine entsprechende Klausel in den Vertrag mit aufnehmen.
Normalerweise haftet meines Wissens der Club als Gastgeber, aehnlich wie der Fahrer fuer das haftet, was im Auto passiert (Reifen, Bremsen, Gurte, Schlaegereien, Geburten, was auch immer...). Bei Unfaellen und Zwischenfaellen ist das weniger ein Problem, bei Fahrlaessigkeit fangen die Versicherungen an, zu zicken, bei Vorsatz (Mutwilligkeit) verstehen Versicherungen in der Regel tendenziell eher weniger Spass als man so denkt...
Fazit, Riesenschlamassel, es wird ein Staatsakt, auszukaempfen, wer nun wo wie schuld ist und was nun blechen muss... Ein Haufen Aerger, man versaut sichs vielleicht mit einem Club oder einer Agentur deren Hofschallmeister man ist (resp. war...), und manchmal fragt man sich hinterher, ob es das Wert war.Wovon ich in jedem Fall abrate ist, dem "Kuenstler" eine auf die 12 zu geben, das ist erstens mal niveaulos und rangiert keinen Furz oberhalb von tieffliegenden Pulten, so aergerlich das Letztere auch ist. Ich waere auch auf 180, aber das ist echt keine angemessene Reaktion darauf. Ausserdem lieber Abschreiben und schlucken, so aergerlich das auch ist, aber auf keinen Fall nur um Aerger zu vermeiden irgendeinen Mist mit der Versicherung anzufangen (runtergefallen, Unfall, blabla...). Das ist Versicherungsbetrug und endet mit einem netten Verfahren und Kuendigung der Versicherung. Kann auch schwer werden, nach einer Kuendigung ueberhaupt wieder versichert zu werden. Also wenn schon aller Aerger vermieden werden soll (der nicht schon existiert durch den Schaden...) dann einfach abschreiben, investieren, Steuerluecken nutzen, bei jeder VA in Zukunft 50 Euronen Verischerungsanteil draufhauen und diese 50er in einem Marmeladenglas sammeln, dann liegt da schnell auch ein neues Pult drin... Kaempfen ists nur dann wert, wenn es was zu holen gibt, wenn zB der Aerger dann Auftraege versaut, wars das im Endeffekt nicht wert.
Als cleverer Geschaeftsmann einigt man sich mit der Agentur, dass der "Kuenstler" fliegt, man auf den Aerger verzichtet, ihr schluckt das ganze einfach, ist halt der Schwund, den es so gibt, im Gegenzug bekommt ihr einen Rahmenvertrag fuer 20 VAs oder einen Jahresvertrag als exclusiver Hofschallmeister oder so... Jeder soll sein Recht bekommen, ihr euer Geld bzw. intaktes Pult, keine Frage, aber manchmal kann man sowas auch clever nutzen, als Investition...Dennoch halte ich es fuer nicht so verkehrt eine Blacklist zu fuehren. Wer in einem Flugzeug eine Flugbegleiterin begrapscht und dann noch die Jungs im Cockpit besuchen moechte, der wird nicht nur nach der Landung von den Gruenen (nein, nicht die allseits geliebte Partei) empfangen sondern landet eben auf der Blacklist, und das ist zwar wegen Datenschutz etc. nicht ganz offiziell, daher eine inoffizielle Liste. Wer draufsteht, kann den Zug nehmen, aber der wird Probleme haben, mal wieder in ein Flugzeug zu kommen, zumindest bei den serioesen Airlines.
So eine Blacklist mit ein paar festgelegten Spielregeln und Verjaehrungsfristen (auch als Ausnuechterungsfristen...) waeren doch durchaus sinnvoll. Rechtlich bedenklich, aber sicher eine feine Sache, wenn eine Technikfirma sieht, dass dieser Plattenleger mit Pulten um sich wirft und diesen entsprechend wieder heimschicken kann...
Fuer Agenturen sind solche Vollhorste natuerlich auch nur Negativwerbung, die sollten die Rechnung schlucken, den Kerl feuern, und draus lernen...Scheisse, das wurde jetzt lang...
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Wenn es nur darum geht, dass sich 3-4 Maschinen einen Stereokanal (oder 2 Mono) teilen, da wenn eh nur eines davon benutzt wird, dann tut es jeder einfache Rackmischer, von der preiswerten Variante mit Ohr bis hin zu den nobleren...
Hat auch den Vorteil, dass man die Pegel etwas justieren kann, so dass man ohne Bedenken zwischen den Geraeten switchen kann, ohne dass es mal zu heftig wird.
Nachteil ist halt, dass es ein Mix ist, kein Switch, muss man also von Hand darauf achten, dass nie 2 Geraete gleichzeitig laufen, sollte aber keine Ueberforderung fuer einen Tech darstellen...
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Nur mal als Einwurf: bei meiner letztjaehrigen Jobsuche fand ich auch Inserate fuer Security an Messestaenden. Da wurden Studenten, ruestige Rentner, und alle sonstigen verzweifelten Arbeitssuchenden angesprochen, auf 400-Euro-Basis... Na denn Mahlzeit... Haben wir uns schon die Security zu Tode gespart...
Noch ein Einwurf: vergangene Faelle lehren uns, dass Deutschland den Opferschutz nicht kennt und stattdessen im Taeterschutz versumpft, so gilt nun nicht einmal mehr "Gefahr im Verzug" bei entfuehrten Kindern (Massnahme: Pruegel androhen), sondern resultiert in Strafen...
Im Endeffekt, wenn die Kerle nicht so saniert sind, dass sie eh nach 3 Worten umkippen, dann legen die es drauf an. Da helfen auch die grossen Sprueche von Pipe und Spray nix mehr. Wenn Krawall gesucht wird, dann wird es ihn geben. Deine Entscheidung ist nur, ob du mittendrin oder nur dabei sein willst...
Unterzahl kann im Fussball gutgehen, aber im Pruegeln eher selten, also lieber den Hut nehmen, auf ein paar Stuecke Holz kacken, und spaeter die Versicherungen sich pelzen lassen...
Deeskalation ist ein tolles Konzept, bestimmt eine Erfindung der deutschen Gesetzgeber, so dass potentielle Krawallmacher erst vor dem Opfer ihre Kindheit offenlegen muessen, aber funzt so ein Stuss in der Praxis? Niemals.
Fakt ist, solange der Opferschutz in Deutschland am Arsch ist, und das sieht man an den vielen verletzten Polizisten vom G8-Gipfel die hilflos den Steinewerfern entgegentreten "durften"..., solange wird kein Konzept hinhauen. Es ist eine marode Justiz, und im Endeffekt ist jede MAssnahme verkehrt, vor dem Gesetz...
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Das mit den Latenzen ist eine Geschichte.
Das mit der Bedienung ne andere.
Ich hab mal als Experiment Audition als Konsole verwendet, aber das macht solange keinen echten Spass wie du nicht eine Faderbank per USB vorklemmst. Und dann ist nix mehr mit billig...
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Per Soft-Patch die Kanaele doppelt zu verwenden, mit unterschiedlichen einstellungen, ist fein, aber selbst bei einem PM5D kanns mal knapp werden.
Ich hab ja schon an voll ausgelasteten PM1Ds gearbeitet, da gabs keinen Platz zum Doppelpatchen, da musste geschaut werden, was man weglassen kann, damit es passt...Technisch muesste ein vollkommen flexibles routing, auch mit zusaetzlichen virtuellen Sideracks, moeglich sein, aber ich vermute auch, dass die Systemstabilitaet dem bisher einen Riegel vorschiebt. Einen Kanal zu splitten, mit unterschiedlichen Sideracks zu belegen und auf unterschiedliche Outs, dann noch Pre/Post und sonstige Scherze, das duerfte grade die Software und das technisch Moegliche des Routings momentan ausreizen.
Ausserdem glaube ich, dass grade in der Umsteigerphase, in der viele techs und Companies noch sind, das vielleicht ein wenig zu viel waere, derart offen zu arbeiten. Es werden selten alle Funktionaltaeten der Digipulte ausgenutzt, vieles bleibt einfach liegen, aber die naechste Generation wird mehr bieten muessen.
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Hab's ergoogelt... Sound hat db-Sound aus Chicago gemacht, die auch die Stones und einige andere grosse Kaliber betreut haben. Auf ihrer Website hat's einige interessante Bilder von den Stones und dem verwendeten X-Array...
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Nicht ganz on topic, aber was solls...
Das mit dem Strom ist alles kein Problem, haeng oben einen Furman rein und kauf dir ueber Ebay oder sonst wo einen Trafo, wie ihn viele Tech-firmen in Deutschland fuer die Freunde aus Uebersee bereithalten. Den kannst dann sogar niedlich im Rack einschrauben, und gut ist...
Ich hatte ueberlegt, fuer Toto hochzufahren, ist nicht weit von mir entfernt, 3 Stunden oder so...
Welche Firma hat denn die Technik gemacht?
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Ich selbst habe immer das AKG C418 fuer Geblaese im Einsatz, ausserdem auch fuer Toms, mal auch Streicher, alles schon damit gemacht. Gibt's fuer deutlich unter 200 Euronen und ist dafuer ein guter Allrounder, hat bei uns auch schon einige weniger sanfte Behandlungen problemlos ueberstanden...
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Ich hatte grad vor ein paar Stunden eine VA gemischt, in der ein DJ fuer walk-in und walk-out aufgelegt hat. Wir haben dazu die Whirlwind Director2 verwendet, 2-kanalige DI.
Mit denen haben wir nur gute Erfahrungen.Ich selbst habe mir auch als Musiker angewoehnt, eine vernuenftige DI (hab dafuer 2 von den BSS und 2 SansAmp fuer meinen Bass) mitzunehmen, weil doch viele Techniker oder Locations das billigste vom billigen auffahren. Auch halten sich viele nicht an die vorgegebene Anzahl. Zu Kofferjobs nehm ich grundsaetzlich meinen Alukoffer mit verschiedenen DIs mit, damit auch wirklich genug da sind... Hat sich bewaehrt...
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Ich hab die Erfahrung gemacht, dass ich als Musiker mich gut hoeren muss um gut spielen zu koennen.
Aber ich kenne viele Saenger und einige Instrumentalisten, die meinen, sie muessten den Job vom FoH uebernehmen - die Lautstaerke selbst permanent regeln. Klar bestimmen die die Dynamik, aber die Hauptarbeit passiert am FoH.
Was ich sagen will ist, oft hoeren sich die schuechternen Saengerinnen zu laut aufm Monitor und nehmen die Stimme runter, das Mikro einen halben Meter weg, oder eine Mischung, bis es ihnen angenehmer ist, sich selbst zu hoeren, naemlich gar nicht mehr. Dann fordern sie mehr Monitor und wenn sie sich dann wieder hoeren sind sie wieder schuechtern...
Ich versuche, solchen Saengerinnen immer etwas weniger als noetig zu geben, damit sie so etwas aus der Reserve kommen. Aufgerissene Mikros tun keinem gut. Ich weiss, ich weiss, gerade der Mon dient der Band und soll deren Wuensche erfuellen, aber es gibt eben einiges an Psychologie.
Es braucht ein wenig Erfahrung und Gefuehl, aber dann kann man den Monitor so mixen, dass die Saenger sich immer noch genug hoeren, aber selbst etwas aus der Reserve rauskommen.Ich hab auch schon Saengerinnen gehabt, die alleine in ein C1000 gesungen haben, und hab kaum Pegel bekommen... Da gibts nicht mehr viele Moeglichkeiten...
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Adobe Audition kann das sehr gut. Check mal ob die Testversion (30 Tage oder so) das auch kann, falls es nur eine einzelne CD ist...
Vielleicht wird dir das Programm sogar gut gefallen, ich kann es fuer Aufnahmen und Bearbeitungen nur empfehlen...
Der Vorgaenger heisst 'Cool Edit', das hat Adobe dann aufgekauft. In der Bucht duerften einige Kopien von Cool Edit zum Verkauf stehen, da muesste das auch schon gehen...
Ansonsten kann auch ProTools das erledigen, aber das ist schon eher was nobleres, die vereinfachte Version wird als mit Interfaces mitgeliefert (M-Audio)...
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Das 7CL ist definitiv eine Alternative, was Preis und Ausstattung angeht. Ich habe es noch nicht selbst bedient, aber der 'analoge' Channelstrip am 5D ist IMO Gold wert, noch besser ist der am 1D, wo man auch einen Fader hat, plus eine extra Sektion mit Display fuer den Kanal...
Jedenfalls...
Bei Aufnahmen werden doch immer wieder ausgefallenere Effekte eingesetzt, bedenk also dass das 7CL keine Inserts hat. Auch wenn wir gerne mit digitalen Preamps und Multicores arbeiten (haben hier 3 PM1D installiert), wir wollten auf die Inserts nicht ganz verzichten, haben daher die analoge Version vom PM5D dem RH vorgezogen (haben hier 2 PM5D installiert).
Live ist so ein Pult jedoch genial, massig Auxe, massig Kanaele, alles mit drin, und das alles in einem Kasten, dazu noch ein Siderack fuer CD-Player, Rekorder, ... und eines fuer die Funkstrecken... Fertsch...
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24 Mono + 4 Pre-Auxe ist fuer eine grosse Rockband???
Wenn ihr schon investiert, dann fuer die Zukunft und das Geld, kauft 32 oder 40 Kanaele und vermietet wo es geht.
Aber so eine Investition (relativ betrachtet) fuer 24 Kanaele?
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Verlier den Ashly dabei nicht aus dem Auge. Der kostet das Doppelte, aber hat schonmal 4 Kanaele. Die Blackbox fuer weitere 4 gibts zu einem aehnlichen Preis.
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So nehmen wir das Kit ab:
Kick: Audix D6 + SM91 (wenn verfuegbar)
Snare Top: Beta 57
Snare Bottom: SM57
Toms (haengend): AKG C418
Floor-Toom: PG52
Hat, Ride, OHD: KSM137Die AKG sind nicht so wahnsinnig teuer, kompakt, mit Klemme und so weiter, und klingen toll. Die Combi fuer die Kick (D6 + SM91) ist nicht gerade ein Sonderangebot, der Rest ist relativ standard... Alternativ nehmen wir KSM27 als OHD, aber die haben wir nicht immer zur Hand...
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Zitat von "wora"
ich möchte dir deine arbeitsweise und deine hörgewohnheit aber nicht ausreden. jeder macht es so wie er denkt und wenn das ergebnis am ende stimmt ist allen geholfen.Gute Einstellung! Ist vermutlich eh eine Glaubensfrage, wie so vieles...
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Endstufen sind dafuer gebaut, auch eine Kick zu verstaerken. Es gibg genug andere Sachen, die ueblere Pegel liefern.
Im Monitor will ich die Kick, als Musiker, weil sie sich besser durchsetzt als ein Hat, das ziemlich schneidende Frequenzen haben kann. Und sie spielt immer. Wechselt der Drummer mal zur Ride, dann freut sich zwar der Mischer, aber der, der das Hat als "Metronom" verwendet hat, der weint dann...
Gerade weil die Kick so laut ist und so starke Pegel liefert, ist es eine gute Referenz. Stell die Kick gut auf die Monitore, und daran orientiert sich ab sofort alles. Wenn dann alles zu leise ist, dann verbockt es entweder der Monitormann, oder der Musiker ist taub...
Ein Hat rumst weniger, bringt daher eigentlich einen ausgewogeneren Pegel, aber es klingt scharf. Ich pegel die Monitore lieber nach der Kick ein, und meine Voreinstellungen haben von Amateuren bis Profis schon einige gluecklich gemacht...
Die Kick als Opener vom Soundcheck zeigt mir die Limits, die geb ich dann der Band weiter. Wenn die Gitarre zu laut ist, trotz lauter Kick, dann drehen die Chaoten runter, oder der Sound ist wie er ist... Gitarristen kriegen dagegen nie genug von sich selbst, Saenger finden sich immer zu laut... Das sind keine guten Referenzen. Die anderen Instrumente kann man regeln, das Kit nicht, am wenigsten die Kick.
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Wenn man nicht gerade mit Profis zu tun hat, dann macht es durchaus Sinn, das Kit zuerst zu checken. Die Kick ist eh wie ein Metronom, also gleich mal allen auf die Monitore legen...
Danach bestimmt das Kit die Buehnenlautstaerke, was wiederum die Monitoreinstellungen beeinflusst.
enn ich selbst auf der Buehne stehe, dann will ich auch das Kit zuerst im Monitor hoeren, denn da liegt die wohl am wenigsten flexible Lautstaerkespanne. Es ist eh immer laut...
Wenn stattdessen schuechterne Saengerinnen ins Mikro piepsen, dann versaut das meinen ganzen Monitormix. Als Musiker kann ich mich an den Pegeln vom Kit orientieren und meinen perfekten Mix in die Ohren bauen.
Als Techniker habe ich so eine Referenz, dass ich weiss was der Grundpegel ist. So laesst sich besser mit den leider meist unprofessionellen Saengern umgehen. Wenn ich Monitore mische (sei es als Monitormann oder vom FoH aus), dann mache ich eh einen Mix vorneweg, der auf Erfahrungswerten beruht. Dazu gehoert aber auch die Orientierung am Kit. So komme ich seit Jahren schnell und gut durch den Soundcheck, oftmals durch den Monitorcheck mit nur ganz wenigen Aenderungswuenschen... -
Digital habe ich Erfahrung auf Yamaha, 01V, PM5, PM1, und lese momentan ueber das M7CL.
Von allen erscheint mir das PM5 als das beste Pult (wenn Groesse mal keine Rolle spielen sollte...) weil da IMO die Bedienung am idealsten ist.
01V: umstaendlich... fuer kleine Angelegenheiten sicher eine interessante Loesung, aber nicht wirklich handlich...
PM1: hat viele Regler und Knoepfe, vor allem liegen die Mixe (Aux, Matrix) und die Channel Strips dicht beinander, das ist nicht sehr uebersichtlich. In der Kapazitaet gibt es vermutlich nicht mal eine analoge Alternative, aber die Bedienung koennte besser sein...
PM5: eigentlich ideal - das war auch mein Einstieg in die digitale Welt. Die Bedienung ist intuitiv und uebersichtlich, die Channelstrips sind ein grosser Block neben dem Display, die Mixes ein weiterer Block, man kann in den Utilities einstellen, ob man den Kanal angewaehlt haben will, sobald man den Fader beruehrt, ansonsten hat man den handlichen Select-Button und schon ist der KAnal gewaehlt. Alle Parameter sind gleich erreichbar, die wirklich wichtigen Funktionen schnell erreichbar.
Touchscreen? Nein, braucht man aber nicht wirklich. Das PM5 bietet schon genug Wege, einem die Arbeit handlich zu gestalten. Die meiste Klickerei hat man wohl beim Patchen, aber zum Henker, mach das doch vorher in der Studiomanager-Software und spiel das dann drauf... Fuer die normalen Funktionen ist das Display nicht mal wichtig, nur eine gute und umfangreiche Ergaenzung.Das PM5 ist ja von der Bedienbarkeit eine Weiterentwicklung des PM1, das M7CL hab ich noch nicht mal gesehen, aber die Bilder ueberzeugen mich nicht...
Das PM5 bietet einen idealen Mix aus analoger Eingabe (Knoepfe, Regler, ...) und digitaler Eingabe (Display-gestuetzt...) und den netten Digi-Features (Comps und co, FX, Scenes, ...)...
Eigentlich bin ich eingefleischter Analogist, aber das PM5 ist wirklich ein herrliches Pult.Was mich wundert ist, dass alle eine intuitive Bedienung wollen, die es ja im Analogen eigentlich gibt - alles schoen logisch... Wenn dann ein Digitisch das nachahmt, ist es nicht recht, muss also alles super-digitalisiert sein? Wozu Touchscreen? Das lenkt nur ab... Ich hab auf dem PM5 mehrere Mixe gleichzeitig gebaut, inclusive einem Feed fuer eine Fernsehdoku, und das ohne nennenswerte Displayfunktionen, habe lediglich Scenes verwendet und gemixt, mehr nicht. Verlassen tu ich mich eh auf die Meterbridge, das Display zeigt meine Scenes, also, weshalb Touchscreen...