Eine simple DI Box zwischen Externem Mischer und dem Seis Material regelt das.
Mache ich seit Jahrzehnten bei Veranstaltungen in Mehrzweckhallen so, bei denen ich die verbaute Beschallung (gerne über Klein&Hummel 100V Technik realisiert) mitnutze.
Eine simple DI Box zwischen Externem Mischer und dem Seis Material regelt das.
Mache ich seit Jahrzehnten bei Veranstaltungen in Mehrzweckhallen so, bei denen ich die verbaute Beschallung (gerne über Klein&Hummel 100V Technik realisiert) mitnutze.
Die korrekte Funktion einer Lautsprecherbox beruht auf dem möglichst sauber aufeinander abgestimmten Zusammenspiel der Parameter von Chassis und Gehäuse.
Irgendein Gehäuse mit irgendeinem Chassis zu bestücken wird halt eben auch nur irgendein Ergebnis liefern.
auf so nem DDX habe ich einen einzigen gig gemacht - damals mit ner band in einer edel-finca auf mallorca.
das pult fand ich im prinzip gar nicht so schlecht, aber da es im delay-FX keinen TAP hatte, machte es für mich uninteressant.
aber funktioniert hat es
DDX3216 hatte ich auch mal mit defektem Netzteil, was sich als hässliches Fiepen im Mainout bemerkbar gemacht hat, wenn der Layer auf den benutzen Kanälen aktiv war und die LED Kette neben dem Fader geblinkt hat. Schön war das nicht.
Sehr lange her: Zweimal hintereinander Kondensatorplatzer nach dem Einschalten bei einer QSC USA1300, welche damals als Monitoramp lief.
Noch länger her: Flammen aus einer Rauch DVT250S, welche die Turbosound Flashlight TFS780H angetrieben hat, welche dabei auch komplett starben.
Vor etwa 15 Jahren: Kling & Freitag CD44 stirbt bei der Eröffnungsrede zum Fassanstich bei einem Volksfest. Main PA Tot, nur Delayline und Fills liefen noch. Zum Glück konnte schnell Ersatz beschafft werden.
Letzte Woche: X32Rack stirbt bei einer Veranstaltung mit einer Bundesministerin. Gottseidank nach ihrer Ansprache in einer Veranstaltungspause. Plötzlich keinerlei Signal über die XLR inputs mehr da. (Bekannter Fehler - Netzteil
)
Die nachfolgenden Anprachen liefen über ein Yamaha MG802, welches ich in einem Anflug von Weisheit am Vortag noch in den Kofferraum geworfen hab.
Ich würde wegen der Wetterstabilität (Regenguss kann das Sat-Signal halt nun doch massiv beeinträchtigen) auf DVB-T2 setzen, sofern am Ort empfangbar. Zeitverzögerung minimal, geringste Kosten, einfache Einrichtung. Eine vernünftige UHF Antenne bekommt man für keine 50 Euro.
Ein Problem ist, dass viele junge Leute glaub gar nicht mehr wissen, wie etwas richtig klingt.
Wer jahrelang nur über die Smartphonequäke oder über BoomBoom Bluetoothkisten Musik konsumiert, hat keinerlei Vorstellung von ordentlichem Klang.
Ich habe in den 80er Jahren damals aber schon auf die von GUMA skizzierten Wege angefangen. Wie vermutlich viele. Technik ("Gesangsanlage") bei Schulband/Musikverein betreut und so in das Meier reingewachsen. Das halte ich auch heute nicht für vollkommen verkehrt, inklusive der Fehler die man damals gemacht hat.
Das Problem ist die Selbstwahrnehmung. Wer mal drei Mikros an einem Powermischer laut gemacht hat, ist nicht automatisch befähigt, eine Kapelle zu mischen. Und wer ein- oder zweimal zufällig an einem M32 stand, übrigens auch nicht.
Dieses alte Geraffel will man doch nicht mehr ernsthaft auf einer richtigen Veranstaltung haben. Für die oben genannten Technopartys mitten im Wald mag das vielleicht noch erträglich sein, aber doch bitte sonst nirgendwo.
Ohne jetzt diese Art von Musik näher zu kennen - aber uns Menschen am FOH hat man seit Jahrzehnten eingeschärft, dass die Vocals der "Moneychannel" sind. Sprich - ob jetzt alle Feinheiten der Percussionabteilung zu hören sind, interessiert keine Sau, das zahlende Publikum will die Texte verstehen. Wenn das bei dem hier genannten Genre anders sein muss, dann sollte das auf jeden Fall dem Örtlichen vor und während des Soundchecks kommuniziert werden. (Oder eben doch ein kompetenter eigener Tonmann bezahlt werden....
Bei 80EUR Brutto für nen 100m Ring 3x1,5 Titanex kann man bedenkenlos zuschlagen. Viel verdienen kann da der Großhandel nicht mehr dran. Und ich kenne die Bezugspreise vom Elektrogroßhandel. ![]()
Zitat von "guma"belächelnswerterweise Kollegen
Glaub mir eines - "Kollegen" mit Deinem großkotzigen Gehabe werden viel mehr belächelt, als die, die Deine Pultsumme nur durch ihr Hauspult lassen.
Ich bin hier raus, ich weiß wieder, weshalb ich seit Jahren nur noch sporadisch reingeschaut habe.
Bei den "Festivalsituationen", die ich betreue (Bierzeltveranstaltungen - Tagsüber lokale Musikvereine, Abends Partycoverdirndlballermannoktoberfestscheisse), ist es in 95% der Fälle so, dass das Tagprogramm über das vorhandene Pult läuft, welches zugleich auch Ausspielmatrix für Fills, Delaylines, Biergarten und ähnliches ist.
Und die Kapellen für Abends rücken mit eigenem Pult, eigener Mikrofonie und eigenem InEar Setup an. Pultmäßig sieht man in der Liga meist ILive, SI Expression, X32 oder auch mal eine M7.
Die Bandtechs übergeben mir ihre L/R Summe, die ich zwecks Pegel- und Filterkontrolle über das lokale Pult an die Front bzw. die Delays ausspiele. Ist mir aus den von Rockline bereits genannten Gründen so auch am liebsten.
Als "Gastmulticore" liegen dann meist zwei Cat.-Trommeln, in der Hoffnung, dass das mitgebrachte Exotenpult dann damit auch spielt.
Zitat von "Loloverde"Das habe ich dieses Jahr zum ersten mal durchgezogen. Letztes Jahr kurz vor dem Abbau den 2016er Termin rot in den Kalender reingeschrieben und prompt war ich diese Jahr schon woanders gebucht. Und wenn es das Sofa ist :wink:
Im Dreieck "Bezahlung - Betriebsklima - musikalischer Anspruch" muß mittlerweile wenigstens ein Punkt stimmen.
Die Veranstaltung mit der miesen Bühne unter dem Blechdach, die ich jetzt vermute? ![]()
Zitat von "Marian Humann"Mikro zu den Tubas, Stütze zu den Klarinetten und Querflöten und Mikro vor die Kickdrum
IDN: Blaskapellenabnahmen wie diese. Kein Mikro an Tenorhorn/Bariton, kein Mikro an den Flügelhörnern. Beides essentiell wichtige Instrumente bei traditioneller Blasmusik. Aber Hauptsache die Kickdrum kann fett im Mix platziert werden.....
Und das Problem mit koppelnden Chormikros hätte sich eventuell mit einer Delayline beheben lassen.
"Amtlich" im Sinne von gasdichter Pressung können das nur Modelle mit Vierkantprofil wie die genannten Modelle von Knipex, Weidmüller oder die Wago Variocrimp 4.
"Techniker" einer Viertklassigen Coverband mit beeindruckendem Leatherman/Spannfix/Maglite Bananenröckchen, die
1) An der von uns im Zelt gehängten PA kein gutes Haar lassen, obwohl sie noch keinen Ton gehört haben.
2) Eine Stunde Soundcheck machen, um dann
3) Zu Showbeginn 4 Titel brauchen, damit man die zwei Sängerinnen überhaupt hört.
Die restlichen 4,5 Tage der Veranstaltung konnten sowohl ich, als auch weitere Gasttechniker dem gestellten System durchaus hochwertigen Ton entlocken....
Zitat von "marcoboy"Grundsätzliches Problem unter linux stellt die Schnittstelle zur Audiohardware dar. Multichannel Audio ist immer noch ein Problem. Die performance bzw. die Latenz sind denkbar schlecht.
Wow - sehr fundierte Aussage.
Gibts dazu auch irgendwas verifiziertes, oder ist das einfach mal nur simples Linuxbashing aus Unwissenheit heraus?
Auch von mir herzlich willkommen.
Da dies bei mir grad ein aktuelles Thema ist:
Hast Du zu der
Zitat"MuTe" Software
, mit der Ihr Musik ausspielt, einen Link? Google fand da nichts wirklich brauchbares...