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Beiträge von realhorns

  • Real Horns

    • realhorns
    • 22. August 2016 um 16:37
    Zitat von "mattias bost"

    Hallo Fabian,

    das hat schon einer gemessen und nix gefunden.


    Also das parallele R-C-L Glied verändert die gemessene Impedanzspitzen und auch die elektrische Phase und damit ja wohl auch die akustische Phase, obwohl ich diese nicht gemessen habe.
    Aber diese Schlussfolgerung ist ja doch logisch und damit gerechtfertigt.
    Es verändert nicht den Schalldruck.
    Es verändert aber den Klang
    Die Aussage "messtechnisch nix" gefunden gilt ja wohl nur dann, wenn man davon ausgeht, dass weder eine Veränderung (Linearisierung) der Phase noch der Impedanz eine Klang - Veränderung hervorruft.
    Leider oder auch Gott sei dank, gibt es keine Messgröße die insgesamt den guten oder schlechten Klang eines Lautsprechers, in einer klaren Skalierung, auch unter allen Umständen und bei allen Systemarten, anzeigt.
    So kann man auch die Frage stellen, ob wirklich alle physikalischen Größen gemessen werden können, die zum Klang beitragen oder ob es nicht zumindest legitim sein sollte, auch dem eigenen Ohr zu trauen und das für gut zu empfinden, was man selbst wahrnimmt, auch wenn es nicht unmittelbar mit Messergebnissen belegt werden kann.
    So steh Ich z.B. sehr auf die Möglichkeit des CRANESONG HEDD A/D Wandlers gerade und ungerade Obertöne und den Tapekompression Effekt dem Signal beizumischen.
    Ich mische also Verzerrungen zum „schönen saubren Signal“ wenn das nicht „Gotteslästerung pur ist“.
    Aber es klingt gut und hat nichts mit einem übersteuerten oder „wirklich“ verzerrenden Signal zu tun. Es ist wesentlich feiner.
    Klar, diese Verzerrungen kann man messen, dann wird aber das streben nach möglichst geringen Klirr wieder fragwürdig, vor allem dann, wenn der geringe Klirr mit „gutem Sound“ gleichgestellt wird.
    Und ev. Nochmal lesen und sich nicht nur „was dagegen ausdenken“
    Danke

  • Real Horns

    • realhorns
    • 21. August 2016 um 15:37
    Zitat von "Dosenfutter"

    Poste doch einfach mal Deine Impedanzmesung und Klirrmessung mit und ohne Deine Kompensation, aber bitte nicht die Meßbedingungen 'vergessen'. Du hast ja darauf bestanden, daß Du die Messungen gemacht hast. Und jetzt komm bitte nicht mit 'das hab ich nicht gespeichert'. Das glaubt Dir jedenfalls niemand. Jedenfalls nicht nach dem Tamtam, den Du hier gemacht hast. :roll:


    Es gibt nur Impedanzmessungen, die liegen als ausgedrucktes Papier vor, da sieht man einen peak bzw. sind es ja praktisch immer mindestens zwei peaks im Impedanzverlauf eines Lautsprechersystems und dann mit der Kompensation keinen mehr. Weiter ist nichts zu sehen. Es gibt keine Klirrmessung, wozu hätte ich die denn machen sollen.
    Zum Tamtam: ich hab lediglich erwähnt, dass es eine Impedanz, bzw. Resonanzkompensation gibt und dass Ich voll drauf stehe, das haben einige nicht vertragen, wer macht also das Tamtam?

  • Real Horns

    • realhorns
    • 19. August 2016 um 11:01
    Zitat von "guma"

    Männers, ich möchte noch mal auf Folgendes hinweisen:

    Der Inhalt dieses Threads bewegt sich deutlich ausserhalb der sieben "Schrittmacher" der gewerblichen Mobilbeschallung, die da sind:

    Kontrollierte Direktivität eines Gesammtsystems nicht nur der Einzelelemente
    Skalierbarkeit
    Arraybarkeit
    Rigging
    Handling
    Truckspace
    Packmaß

    Egal wer in einer solchen Diskussion meint, die Physik am besten zu kennen, es ist Hobby und daher völlig abwegig sich dabei verbal den Schädel ein zu schlagen. :wink:

    Alles anzeigen


    Ich möchte absolut nicht behaupten, dass es sich bei einem gewerblichen genutzten System lohnt, sich die Köpfe einzuschlagen, aber etwas „gewerblicher“ im Bezug auf die aufgeführten Punkte ist das System schon.
    - Directivity - ist über das ausrichten der Hörner und das Delay des Bass linearrays zu erreichen. Sie ist ausgesprochen hoch, Ich behaupte mal höher als bei den meisten anderen Systemen. So was ist schön zu messen, aber die gefalteten Hörner sind ja gerade erste fertig geworden und bei den wenigen malen wo das System bis jetzt aufgebaut wurde, hatte ich einfach keine Zeit dazu.
    - Skalierbarkeit - natürlich kann das System in verschiedenen Größen aufgebaut werden, auf der REALHORNS facebookseite weiter unten sind auch recht kleine Systeme zu sehen.
    - Array - Die bassline ist als Bass linearray aufgebaut und auch so zu handhaben. (abstrahlbreite über das verzögern der einzelnen Boxen einzustellen) Durch die beiden unterschiedlichen Boxenarten und den sich daraus ergebenden Laufzeitunterschieden, ist eine sehr hohe Rückdämpfung, die ähnlich funktioniert wie ein endfire System, zu erreichen. Die delayline ist sozusagen schon durch die gefalteten Hörner eingebaut und addiert sich wunderbar ohne zusätzliches delay mit gleicher poolung der speaker, mit dem trägen Einschwingen der doppelt ventilierten Bandpässe, diese brauchen allerdings ein Allpassfilter bei 40Hz um sich komplett sauber mit dem abfallendem Schalldruck der gefalteten Hörner zu addieren
    - Rigging - zumindest das Basshorn hat zugelassene Traversen mit Prüfbericht um es zu fliegen, es kann aber auch auf einer hydraulischen Hebebühne hinten und einem Ständer vorne aufgebaut werden.
    - handlig - ist natürlich eine Katastrophe im vergleich mit allen anderen Systemen. Es wurde aber auch bei der Planung "ganz hinten angestellt", irgendwo „muss man ja sparen“
    - Truckspace - alle rechteckigen „Kisten“ nehmen immer und überall gleich viel Platz ein, das Basshorn kann zerlegt werden und ist dann nicht „besonders groß“
    - Packmaß - ist so, wie es bei „ Kisten“ eben ist und alle „Andern“ haben ja auch „Kisten“
    Der Auf und Abbau dauert mehrfach so lange wie bei „allen Anderen“, schlechtes aufwendiges handling eben, aber es steht halt dann auch was anders da, als „bei allen Andern“.

  • Real Horns

    • realhorns
    • 19. August 2016 um 10:12
    Zitat von "LechnerTom"

    Ich denke doch daß hier Umsätze generiert werden - rein aus Spass karrt man so ein System nicht herum. Dann ist es aber meiner Ansicht nach kein Hobby, sondern ein "unübliches" gewerbliches Beschallungssystem.
    Wie auch immer - ich stimme zu, daß es ist umstritten ist, ob diese Impedanzlinearisierung was bringt oder nicht. Rein von der Theorie her, würde ich persönlich eher für nein stimmen.


    Ja klar bekomme ich für die Beschallungen Geld, ganz, ganz langsam ist es dann auch schon so viel, dass man nicht mehr für fast umsonst arbeitet, der Wert der dasteht wird aber bei weitem noch nicht bezahlt. Aber wie heißt es so schön, - was nicht ist, kann ja noch werden. Allerdings war der Verdienst nie der Grund warum Ich das gebaut habe. Ohne absolute Begeisterung für das „Thema“ kann man so was nicht machen und ob der Gesamtaufwand je bezahlt wird, ist nicht sicher.
    Zum Thema Impedanzkompensation habe Ich ja schon genug geschrieben.

  • Real Horns

    • realhorns
    • 18. August 2016 um 11:03
    Zitat von "schotte"

    Das was *Onkel* Realhorns da in der Praxis so alles umgesetzt bekommt kriegen "Andere" hier noch nicht mal in der Theorie auf`s Papier *gemalt* ...

    also mal`n bisschen mehr Respekt hier BITTE !!!

    :| Schotte


    Vielen Dank für die Unterstützung.
    Es kommt immer wieder vor, dass Andere Ihre Meinung über das was ich gebaut habe auf den untersten „Oktaven“ kundtun.
    Ob Sie sich dabei selbst und anderen was Gutes tun bezweifle ich sehr, es ist allerdings absolut nicht meine Communications form.

  • Real Horns

    • realhorns
    • 18. August 2016 um 10:52
    Zitat von "LechnerTom"

    Nochmal hier meine Frage a den realhorn:
    Welche der 4 von mir beschriebenen Schaltungen hast du realisiert? Ist es Fall b?


    L-C-R in reihe das ganze parallel zur Schwingspule, bzw. natürlich dadurch auch zum amp.
    dadurch natürlich auch keine passiven Bauteile in der Leitung vom amp zum speaker.
    Das Verhältnis von L und C ergibt die Frequenz, bzw. durch das Verändern der Werte die Flankensteilheit, bei gleich bleibender Einsatzfrequenz.
    Diese L-C Abstimmung wird auf die Resonanzfrequenz des Systems abgestimmt, mit dem R bestimmt man wie stark es wirkt.
    Die Werte der Bauteile für eine Abstimmung und Flankensteilheit kann als Ausgangsgröße berechnet werden, wenn man dann die Impedanz misst, müssen die Werte noch etwas geändert werden um genau zu passen.
    Das mit dieser Art von Aufbau die Impedanz linearisiert werden kann, dürfte wohl außerhalb jeglicher Diskussion stehen.
    Ob man das dann hört und warum und ob das was bringt ist wohl umstritten.
    Ich kann nur nochmals betonen, man hört es sehr wohl und es hat einen ausgesprochen positiven Effekt auf die jeweiligen Systeme, Ich möchte es auf keinen fall missen.
    Wenn jemand anderer Meinung ist, ist das für mich absolut Ok, dass er dadurch aber das Recht hat mich für einen Pfuscher zu erklären sehe ich nicht so.
    Ich werde mich auch nicht auf diese Niveau der "Communication" begeben
    Auch sollte er es zumindest mal ausprobiert haben um auch wirklich mitreden zu können.
    Es ist auch grundsätzlich was anderes, als mit einem aktiven Filter vor den Endstufen den Schalldruck zu beeinflussen.
    Das L-C-R Glied beeinflusst den Schalldruck nicht, es ist auch nicht das Ziel.

  • Real Horns

    • realhorns
    • 17. August 2016 um 20:43
    Zitat von "Dosenfutter"


    Dein 'Glauben' über die Physik zu stellen, spricht nicht grade für Dich. Aber die Physik hat was gutes: Sie funktioniert immer noch genauso, auch wenn man nicht dran glaubt.


    Man kann seine Anlage auch mit Krokoklemmen verkabeln. Ist es Pfusch? Auch wenns funktioniert?


    Aber Ich dachte es funktioniert überhaupt nicht, Und was meinen Glauben angeht, es war mein Gehör, das mich überzeugt hat.
    Ich versteh ja nicht warum man nicht was akzeptieren kann, obwohl man es selbst noch gar nicht ausprobiert hat, es also nicht wirklich wissen kann, das was der andere für gut empfindet.
    Warum müssen meinungsverschiedenheiten mit beschimpfungen ausgetragen werden?
    Wer gibt Dir das recht dazu?
    Du selbst?
    Was zeigst Du damit?
    Danke natürlich hast Du recht , ich allerdings genau so.

  • Real Horns

    • realhorns
    • 17. August 2016 um 19:32
    Zitat von "Dosenfutter"


    Mach mal eine Impedanzmessung, dann wirst Du sehen, warum. Geh die Reso mit dem Controller an, den Du sowieso einsetzt, damit sind alle Nachteile eliminiert und es funktioniert auch, wenn sich sonst etwas an der Kette ändert. Und das ist die billigste Lösung sowieso.

    Meine Erfahrung als Pfusch zu bezeichnen spricht nicht gerade für Dich, es macht deine Aussagen nicht richtiger.

    Ja und wie glaubst Du habe ich diese L-C-R glieder angepasst? Woher glaubst Du weis ich überhaupt wo Resonanzen mit welcher Flankensteilheit, Bandbreite und Ohmzahl vorhanden sind? Natürlich durch raten, durch was den sonst? Natürlich hab Ich dann mal nachgemessen und was war, Ich hatte einen impedanzverlauf, der keine schmalbandigen steilen überhöhungen mehr hatte und das hat den klang sehr gut getan. Nach Deiner Aussage ist es ja immerhin eine Lösung, wenn auch eine schlechte, aber immerhin eine. Ich dachte es ist Pfusch? Auch wenns funktioniert?

  • Real Horns

    • realhorns
    • 17. August 2016 um 10:16

    Ich denke nicht, dass der hörbare Effekt an der veränderten Last die der Verstärker sieht, liegt. Ich verstehe auch nicht so recht, was daran so „unglaublich bis unmöglich“ ist, dass ein Parallelschwingkais das Schwingverhalten eines anderen Schwingkreises (Lautsprecher mit Gehäuse) ändert. Wie auch immer die Theorie dazu ausgelegt wird, ein sicheres Ergebnis ist nur durch einen Test möglich. Diesen Test hab ich bei verschiedenem System, meinem großem Basshorn, den 15“midrange hörnern, den 8“ CMCD und TAD 703 Tweeter bei völlig verschiedenen Endstufen (Crown I-Tech, Crown K2, Crown D75) gemacht. Das Ergebnis war immer äußerst positiv. Ein TAD 703 Tweeter mit seiner schmalbandigen 5Khz Resonanz ist ohne Kompensation für mich nicht anzuhören, selbst wenn er erst ab 10Khz mit 24db Flankensteilheit Signal bekommt.

  • Real Horns

    • realhorns
    • 23. Juli 2016 um 12:01
    Zitat von "Dosenfutter"


    Ja und immer nett und freundlich bleiben, woher soll ich denn wissen von was ich rede?
    Bei solchen Aussagen wie Deiner, kann man nur hoffen, dass Du schon mal eine passive Impedanzkompensation eingebaut, gemessen und was noch viel wichtiger ist, angehört hast und deshalb weist von was Du redest. Das L-C-R Glied liegt paralell zur Schwingspule
    Natürlich wird die Leistung durch den Widerstand bei der Abstimmungsfrequenz verbraten, das macht sich aber nicht im Schalldruck bemerkbar, weil ja die Leistung durch den hohen Widerstand des System vorher nicht geflossen ist und es trotzdem laut genug war, ja eben durch die Resonanz. Jetzt hängt ein Bauteil drin, das niedre Impedanz, bei der entsprechenden Frequenz hat und da fließ Leistung drüber, aber deshalb ändert sich nicht der Strom der durch den Speaker fließt, außer man erzeugt wirklich eine Kurzschluss und zieht dadurch den „Saft“ ab, aber das mache Ich ja nicht. Für den amp ändern sich natürlich schon „der Saft“ der insgesamt fließt. Mann kann da natürlich sagen diese leistung wird vernichtet, stimmt natürlich, sie hätte aber auch keinen Schalldruck erzeugt, wenn sie nicht verbraten worden währe, sie hätte durch den hohen wiederstand ja nicht fließen können.
    Diese Frequenz des Systems wird aber jetzt durch den paralell kreis bedämpft und deshalb verändern sich seine Eigenschaften, mit der „Begeisterung zum schwingen“ ist es jetzt vorbei. Es ist nicht möglich auf diese Art und weise mit dem Controler sozusagen direkt auf das Verhalten der Bedämpfung der Spule zuzugreifen. Du kannst nur den Pegel ändern aber nicht das Bedämpfungsverhalten, die Resonanz wird sozusagen durch den paralellkreis „festgehalten“ obwohl sie natürlich physikalisch noch vorhanden ist.
    Falls Du anderer Meinung bist, gerne, trotzdem ist das meine Erfahrung und ich kann mein System nicht ohne dieser Kompensation anhören.
    Natürlich kannst Du mir auch vorhalten ich bin taub und hab deshalb so große Hörner gebaut, damit ich wenigstens irgendetwas höre, wer weis!!!!!!!!!!

  • Real Horns

    • realhorns
    • 23. Juli 2016 um 06:41
    Zitat von "Dosenfutter"


    Das ist doch Quark, ein Lautsprechersystem ist strom- oder leistungsabhängig, nicht spannungsabhängig (von wenigen Treiberprinzipien abgesehen). Die Hornresonanzen schlagen sich definitiv auf den Impedanzverlauf nieder, dafür brauchst Du Dir nur mal die Impedanzemssungen von (Bass-) Hörnern anschauen. Man kann das auch über das Controlling kompensieren, es ist aber keineswegs ein Fehler, das passiv zu machen. Man verliert zwar Leistung, dafür ist aber das Limiting präziser. Eine Kompensation ist also kein Unsinn sondern eine Frage des Konzepts.


    Da bin Ich großteils Deiner Meinung, bis auf die Aussage, man verliert Leistung und man kann es auch am Controler machen.
    Am Schalldruck sieht man nicht ob es eine Kompensation gibt oder nicht, (natürlich nur wenn das L-C-R Glied auch passt) schon viel eher am Ausschwing verhalten. Man hört es aber sehr deutlich, der Grundsound verschwindet bzw. ist nicht mehr dominant. Ich denke der „berüchtigte (schlechte) Hornsound“ ist auf starke schmalbandige und dadurch sehr intensive Resonanzen zurückzuführen.
    Das L-C-R beeinflusst direkt das Schwingungsverhalten (nachschwingen) des Systems und bedämpft dessen „Begeisterung für diese eine Frequenz“, der Controler kann höchstens weniger Pegel bei der entsprechenden Frequenz liefern, diese Frequenz ist aber nicht zwingend lauter als der Rest, obwohl sie natürlich auch lauter sein kann und dann der Controler wieder wirkt.
    Eine Kompensation ist auch nur dann notwendig, wenn die Resonanz relativ schmalbandig und hoch ist, nur dann beeinflusst sie den Gesamtsound. Es ist auch so, dass Resonanzen die außerhalb des eigentlichen Übertragungsbereiches liegen, den Sound sehr stark beeinflussen können.

  • Real Horns

    • realhorns
    • 23. Juli 2016 um 06:12
    Zitat von "LechnerTom"

    "

    wie würdest du du das grosse Basshorn im Vergleich zu 4 DH-18 im directivity-mode einordnen (Bzgl. Aufbauzeit und Transport is wohl klar, wer gewinnen würde, aber sound- / pegelmässig?)
    (Is nur eine Frage keine Kritik - da ich dein System weder gehört noch ein ebenbürtiges jemals gebaut habe, wäre Kritik von meiner Seite natürlich anmassend).


    Ich kenne die DH-18 nur aus der Beschreibung, darum kann Ich sie nicht beurteilen oder vergleichen. Ich kann nur „theoretisch was dazu mutmaßen“.
    Es gibt noch zwei weitere sehr wichtige Parameter außer Pegel und Frequenz und das sind die Richtwirkung eines Lautsprechers und dessen Impulsverhalten. Ein passend großes Horn das nur Frequenzen wiedergibt die „deutlich“ höher sind als seine unter Grenzfrequenz, ist ein absolut guter Richtungsstrahler mit sehr gutem Impulsverhalten. Ein Hornlautsprecher kann nur dann auch wirklich so genannt werden, wenn das Horn in der Lage ist, die wiedergegebenen Frequenzen zu richten bzw. zu bündeln und da sind sehr große Dimensionen, für lange Wellenlängen, notwendig. Sind es nur relativ kleine Trichter, die zwar wie Hörner aussehnen, sind diese in Wirklichkeit Resonanztunnel. Natürlich klingen solche Systeme satt und voll und machen „in der Nähe“ jede menge Druck, aber wie schaut es nach 50 oder 100m aus?

  • Real Horns

    • realhorns
    • 23. Juli 2016 um 05:18
    Zitat von "LechnerTom"

    sicher schlagen sich die hornresonanzen auf den impedanzverlauf durch.
    jedoch sehe ich keinen grund, die impedanz zu kompensieren - das meinte ich.
    Der amp bestimmt die spannung, bei ausreichend niederohmiger zuleitung auch die an der spule.
    Spannung und impedanz bestimmen den Strom bei jeder Frequenz. Mit einem Parallellglied kann ich nur den Strom, der durch den Amp geht, veraendern - ich kann z.b eine impedanzspitze fuer den amp weniger hoch machen. warum aber sollte ich? : die spannung an der sowie der strom durch die spule aendert sich ja nicht.


    Na man muss das mal gehört haben, wie es klingt mit und ohne Kompensation, dann kann man besser beurteilen ob es was bringt oder nicht.
    Es geht nicht um den Amp , es geht um den Speaker bzw. das Horn und dessen Resonanz/en. Der Amp kann das ganze schwingende System natürlich versorgen. Dass es Resonanzen gibt und dass sich diese in der Impedanz niederschlagen, sind wir uns ja offensichtlich einig, immerhin. Jeder Hohlraum hat mindestens eine Resonanz, ob er die Form eines Horns hat oder die einer Kohlenkiste, ist dabei unerheblich, natürlich unterscheiden sich Frequenz und die Bandbreite und damit die Intensität der Resonanz, das wird wahrscheinlich auch noch akzeptiert. Das L-C-R Glied wird ja bei der Frequenz, auf die es abgestimmt ist leitend und verursacht, abhängig von der Größe des Widerstandes, einen mehr oder weniger großen Kurzschluss. Dadurch verändert es das Schwingungsverhalten dieser Resonanz, sie wird bedämpft und das hört man. Der Speaker, oder das Horn, oder die Kohlenkiste, hat keine "Lieblingsfrequenz/en" mehr, bei der es besonders gerne schwingt.
    Manche Hersteller legen genau da sehr schmalbandige und sehr intensiv und lange nachschwingende Resonanzen in Ihre Systeme, die sehr gut zu dem wiedergegebenen Sound passen.
    Warum ist den F1 so beliebt, woher kommt den dieser Sound? Fragen über Fragen? Wahrscheinlich deshalb, weil F1 "so gut" ist.
    Auch kann man überlegen, was denn das Funktionsprinzip eines Resonators, bzw. Bandpasses, bzw. Bassreflex Systems ist, woher sein Ein - und Ausschwing Verhalten kommt.

  • Real Horns

    • realhorns
    • 20. Juli 2016 um 19:51
    Zitat von "donut"

    alles sehr interessant und größtenteils bekannt. Um jetzt noch die offene Frage nach Tauglichkeit für Großveranstaltungen zu beantworten, würden ein paar technische Meßdaten weiterhelfen.

    Freuqenzgang
    Phasengang
    Schalldruck
    Decay


    Mit genauen Messungen über die Abstrahlbreite und in welcher Entfernung das System wie laut ist, kann Ich nicht dienen, war immer mit was anderem beschäftigt als das System in dieser größe Aufgebaut war. Es geht mit 28Hz vollem druck aus den Resonatoren los und endet da wo beryllium tweeter bzw. das Signal eben aufhören. Ansonsten hat das System ca 76 Kw Peakleistung aus 37 analogen und digitalen Crown amps, die fast immer gebrückt betrieben werden. Wobei für die 9 Bassystem unter der Bühne 45 Kw und für das Basshorn 6Kw gerechnet sind. Alle Gehäuse und Hörner haben höchstmöglichen Wirkungsgrad, die bassline ist mit modernen JBL 15" und 18" mit zwei hintereinander liegenden 100mm spulen aus dem VTX linearray aufgebaut. Alle bässe und low mids können wassergekühlt werden. Das ganze ist natürlich phasenrichtig eingemessen, bzw. delayed und hat die Phasendrehungen die Filter, bzw. Gehäuse eben erzeugen. Also es kommt auf alle fälle soviel raus, dass man die Größenordnung die auf den Videos zu sehen ist recht locker beschallen kann, mit einer konstanten Schallverteilung die auch recht schön hörbar ist. Die Rück und Seitendämpfung ist extrem hoch und durch die großen Hörner trägt es unglaublich weit.

  • Real Horns

    • realhorns
    • 20. Juli 2016 um 09:14
    Zitat von "rockline"

    die JBL 2435 sind doch noch recht neu auf dem Markt. Spielt der gut? Der gehört ja definitiv zum oberen Preisende. Verteilt sich die HF gut in den 8 Abteilungen des Altec 805?


    Also ein paar Jahre gibt es den ja schon. Es ist ein 1,5" throat 75mm Beryllium diaphragm Treiber mit einer Kunststoff sicke. Dadurch geht er nicht so schnell kaputt, bei den TAD bricht ja gerade die sicke als erstes. Er kann ab etwa 1,5KHz, besser höher, da hat er aber einen unglaublichen druck und Intensität mit der Präsenz von Beryllium. ab etwa 4 KHz kenn ich keinen besseren/intensiveren.
    Kann natürlich was geben, ich kenn ja nicht alle Treiber.
    Im vergleich zum TAD 2001, den ich im nearfill verwende, ist er um einiges lauter und auch aggressiver. Gerade in dem teergefülltem metallenen Altec 805, auch zusammen mit dem Bronzethroat, funktioniert er super gut, Aber alles hat ja oft, wenn nicht immer, auch Nachteile oder Schwächen und da ist es der Schalldruck über 10KHz, da bricht er schon ganz schön weg und man braucht "eigentlich" noch einen Tweeter, aber es geht auch grad noch ohne. In den USA bekommt man den Treiben für 200 bis 300 Euro gebraucht.
    Ein Horn ist eine Reflektor, ähnlich des Reflektor bei einem Scheinwerfer, da sind die Oberfläche und die Geometrie ja absolut wichtig, das leuchtet jedem ein. Aber eben auch bei Hörnern, das sind nicht nur Trichter, es sind Reflektoren. Es passt auch nicht jeder Treiber zu jedem Horn, das hat nichts mit gut und schlecht zu tun.

  • Real Horns

    • realhorns
    • 18. Juli 2016 um 21:24
    Zitat von "wora"

    rockline:
    schön zu lesen, dass du mit den SLs immernoch glücklich bist ;)
    und falls du eventuell mal wieder ein ersatzteil von TOA benötigst, könnte ich vielleicht helfen 8)


    Weis leider nicht was gemeint ist, welche SLs bzw. ersatzteile?

  • Real Horns

    • realhorns
    • 18. Juli 2016 um 21:06
    Zitat von "BenjaminKratz"

    Wenn ich es jetzt richtig gelesen habe kommt aus dem "oberen" Basshorn auch der Bereich von 280Hz bis 1kHz und darüber dann das 2365 bis 4,5kHz. Das Multicell darüber dann wohl bis ganz nach oben hin.
    Grüße


    Aus dem oberen 15” Tiefmittelhorn kommen neben dem Frequenzband des 15” von 115Hz bis 280Hz auch das Band von 3 stck JBL CMCD 8” diaprhragm 4” throat, von 280Hz bis 1KHz. Die Throats der 3 CMCD sind kreisförmig um den phaseplug des 15“ angeordnet.
    Das 15“ horn ist ein 80 Hz horn, die Weiche steht aber auf 115Hz 24db.
    Im unteren Horn ist nur der 15“ mit dem gleichen Frequenzbereich von 115Hz bis 280Hz ohne phaseplug. Die beiden 15“ Hörner sind einzeln angesteuert und zeitlich angepasst. Die beiden großen 80 Hz Holzhörner links und rechts geben also etwas über 3 Oktaven der Grundtöne von115Hz bis 1KHz wieder. Die 15“ und die CMCD sind resonanz- bzw. Impedanz entzerrt, mit mehreren, passend zur Resonanz abgestimmten, parallel zur Schwingspule liegendem R-C-L Gliedern, (alles ist aktiv angesteuert) dadurch dominieren die Resonanzen der Hörner (jeder Hohlraum hat mindestens eine Resonanz) nicht mehr den Sound und eine weitgehend ungefärbte Wiedergabe des Grundtonbereiches über die Hörner wird möglich.
    Drüber dann momentan das große JBL 2365 und ein Feldspulen DCM 50, später ein neu gebautes Bambus Multicell mit 2 stck Feldspulen DCM 50, von 1 KHZ bis 4,5 KHz
    Ab 4,5 KHz wird ein etwa 70 Jahre altes original Altec 805 Horn teergefüllt, wie es in den Anfängen der Beschallungsanlagen üblich war, verwendet, es hat einem bronze throath auf dem ein JBL 2435 Beryllium Treiber sitzt, Die hohen Töne werden aus dem teergefülltem Metal Multicell dermaßen gut herausreflektiert, dass es eine wahre Freude ist, als wenn man den Hoch-töner im eigenen Ohr eingebaut hätte

  • Real Horns

    • realhorns
    • 18. Juli 2016 um 20:31
    Zitat von "rockline"

    Habt Ihr an dem DCM50 den originalen Neodym ausgebaut, und statt dessen einen Elektromagneten gewickelt? Regulierst Du die Feldstärke je nach Bedarf? Interessanter Ansatz. Hat der Treiber eine Titanmembrane? Macht der Wolf von Langa nix mehr mit Altec Replicas?


    Ja den original neo Magneten ausgebaut, die Spitzen vom Alugehäuse etwas abgedreht und der Wolf von Lange hat den kompletten Elektromagneten natürlich auch mit Magnetspalt gebaut, man kann den eigentlichen Treiber mit den gleichen Schrauben am neuen Magneten festschrauben, mit denen er am Alten Neo befestigt war.
    Ich hab das dann alles zusammengesetzt und verwende ein stromgeregeltes Netzteil, da die Spule sich erwärmt und dadurch den Widerstand ändert.
    Über die Feldstärke bzw. den Strom kann man den "biss" verändern, sozusagen das Drehmoment passend zum Horn und dem wiedergegebenen sound einstellen
    Hätte man eine Spannungsregelung währe das Magnetfeld temperaturabhängig, da verschieden viel Strom, durch den sich ändernden Wiederstand, fließen würde.
    Die Wirkung ist mit mehr „Drehmoment“ zu vergleichen, hört man die Feldspulen, weis man dann auch wie „langweilig“ der Treiber vorher geklungen hat. Warum auch immer das nun so ist, mir gefällte es ausgesprochen gut. Vor allem Stimmen klingen viel mehr lebendig. Der Treiber hat von haus aus eine etwa 5“ Papiermembran mit einer 2“ Schwingspule drauf, Die Membran schaut aus wie die von einem kleinem Lautsprecher.

  • Real Horns

    • realhorns
    • 18. Juli 2016 um 15:39
    Zitat von "guma"

    ... und wie finanzierst Du dieses schöne Hobby?


    Ich habe eine messabau firma, manchmal verdiene Ich da gut und mann kann manche Ausgaben, wie z.B. Holzmaterialien, oder das CNC fräßen, da unterbringen, ansonsten werden die Einnahmen aus dem Verleih verbraten, alles handwerkliche mache Ich fast ausschleislich selbst und im E-bay findet man mit geduld schon so manches günstige material

  • Real Horns

    • realhorns
    • 18. Juli 2016 um 15:36
    Zitat von "schotte"

    Tach,

    wäre der BMS 4599 Treiber nicht was für Euch ?!?

    :wink: Schotte


    Könnte man sicher auch verwenden, allerdings klingt der B&C vor allem durch die Feldspule absolut gut, weitaus besser als mit dem originalen Neodymmagneten. Mit besser meine ich wesentlich lebendiger, mehr Druck, mehr Dynamik, sozusagen mehr Drehmoment, er schiebt einfach besser an, man hört ihn besser. Drum wüste ich nicht warum Ich einen anderen Treiber verwenden sollte, zumal der „Feldspulenspaß“ ja nicht gerade preiswert war und 4 Stck dieser Feldspulen B&C darauf warten an die beiden endgültigen Bambus Multicell Hörner geschraubt zu werden. Irgendwann muss man sich immer entscheiden wie man was macht, dann gibt es aber auch kein zurück mehr, außer man hat unbegrenzt Geld und Zeit

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    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  3. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  4. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21
  5. Suche Lichteffekt

    Schreddl
    21. September 2026 um 12:22
  6. QLC+4 in MagicQ Visualsieren - wie richtig einstellen?

    metal-shot
    19. September 2026 um 17:44
  7. Verschiedene Verteiler mit Powercon Anschluss bzw. Ausgang kompatibel?

    tenderboy
    19. September 2026 um 12:22
  8. Suche Optocore Spezialisten - trouble shooting eines SANE Verbunds

    georg.h
    19. September 2026 um 10:21
  9. Quick & dirty reverse engineering - wie gehts weiter?

    phlownd
    19. September 2026 um 10:13
  10. DSP Preset für The Box Pro TP218 MKIII

    dxnny074
    18. September 2026 um 15:16
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