Zitat von "mattias bost"Hallo Fabian,
das hat schon einer gemessen und nix gefunden.
Also das parallele R-C-L Glied verändert die gemessene Impedanzspitzen und auch die elektrische Phase und damit ja wohl auch die akustische Phase, obwohl ich diese nicht gemessen habe.
Aber diese Schlussfolgerung ist ja doch logisch und damit gerechtfertigt.
Es verändert nicht den Schalldruck.
Es verändert aber den Klang
Die Aussage "messtechnisch nix" gefunden gilt ja wohl nur dann, wenn man davon ausgeht, dass weder eine Veränderung (Linearisierung) der Phase noch der Impedanz eine Klang - Veränderung hervorruft.
Leider oder auch Gott sei dank, gibt es keine Messgröße die insgesamt den guten oder schlechten Klang eines Lautsprechers, in einer klaren Skalierung, auch unter allen Umständen und bei allen Systemarten, anzeigt.
So kann man auch die Frage stellen, ob wirklich alle physikalischen Größen gemessen werden können, die zum Klang beitragen oder ob es nicht zumindest legitim sein sollte, auch dem eigenen Ohr zu trauen und das für gut zu empfinden, was man selbst wahrnimmt, auch wenn es nicht unmittelbar mit Messergebnissen belegt werden kann.
So steh Ich z.B. sehr auf die Möglichkeit des CRANESONG HEDD A/D Wandlers gerade und ungerade Obertöne und den Tapekompression Effekt dem Signal beizumischen.
Ich mische also Verzerrungen zum „schönen saubren Signal“ wenn das nicht „Gotteslästerung pur ist“.
Aber es klingt gut und hat nichts mit einem übersteuerten oder „wirklich“ verzerrenden Signal zu tun. Es ist wesentlich feiner.
Klar, diese Verzerrungen kann man messen, dann wird aber das streben nach möglichst geringen Klirr wieder fragwürdig, vor allem dann, wenn der geringe Klirr mit „gutem Sound“ gleichgestellt wird.
Und ev. Nochmal lesen und sich nicht nur „was dagegen ausdenken“
Danke