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  2. Sound-Buster

Beiträge von Sound-Buster

  • Latenz in kleinen Räumen

    • Sound-Buster
    • 2. Februar 2015 um 17:12
    Zitat von "wora"


    stimmt, das ist eine andere geschichte.
    trotzdem kann man das wörtlich nehmen, denn das funktioniert hier tatsächlich.
    in diesem falle ist es nämlich so, dass die audiospur immer über einen zwischenspeicher aufgenommen wird. sobald man die record-taste drückt, wird dieser zwischenspeicher auf das medium geschrieben, danach folgt dann die laufende aufnahme in echtzeit direkt auf das medium.
    mit diesem trick wir also auch die zeit vor dem drücken der taste aufgenommen.
    eine durchaus clevere idee! :wink:

    aber auch dieses system kann kein signal aufnehmen, bevor es überhaupt passiert ist 8)


    War mir schon klar, dass mit dem Zwischenspeicher. Besonders für Journalisten ist die diese
    Funktion der Retter in der Not, dann nämlich wenn bei einem Interviuw der Recordbutton
    zu spät gedruckt wurde, der Gegenüber aber schon munter los plaudert. :wink:

    Gruß
    Soundbuster

  • Latenz in kleinen Räumen

    • Sound-Buster
    • 29. Januar 2015 um 18:51

    Mir ist bis dato auch noch kein Audiogerät untergekommen, dass in der Lage ist Signale zu bearbeiten, noch bevor diese überhaupt endstanden sind.
    Bei Handrecordern liest man ab und zu die Funktion "pre recording" gemeint ist dabei eine Aufnahme noch bevor man den Recordbutton gedrückt hat. Aber auch das ist nicht unbedingt
    wörtlich zu nehmen und eine andere Geschichte.

    Soundbuster

  • Latenz in kleinen Räumen

    • Sound-Buster
    • 28. Januar 2015 um 18:38
    Zitat von "Kai Pirinja"

    Jetzt wurde hier ellenlang spekuliert, wo das "10ms-Problem" liegen könnte ... und am Ende die schlichte Erkenntnis, dass es indoor nun mal anders klingt als outdoor. :roll:

    Der Unterschied Indoor / Outdoor stand nicht zur Frage. Die Überschrift lautet ja auch " in kleinen Räumen". Ich hatte mit dem gleichem Setup z.B Indoor in größeren Räumen (Hallen ab
    30 Meter) bisher keine Probleme. Daher war also meine Frage ob Kollegen mit kleinen Räumen
    ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Die bisherigen Meldungen empfand ich jetzt nicht als Spekulationen, sondern eher als konstruktive Beiträge.

    Soundbuster

  • Latenz in kleinen Räumen

    • Sound-Buster
    • 27. Januar 2015 um 21:06

    Seltsam nur, dass dieser Effekt in meinem Fall sowohl außerhalb als auch innerhalb
    der PA Coverage (eigentlich im ganzen Raum) zu hören war. Hier spielten wohl die
    Reflexionen vom noch leeren Raum eine weitere Rolle.
    Da fällt mir gerade ein: Ich hätte nach dem sich der Raum mit Puplikum gefüllt hatte,
    probehalber die Plugins wieder aktivieren können um zu testen ob sich das beschriebene
    Problem nicht von selbst erledigt hätte! :idea:
    Na ja, wehr zu spät kommt, den ....

    Soundbuster

  • Latenz in kleinen Räumen

    • Sound-Buster
    • 27. Januar 2015 um 20:17

    Hi Guma,

    danke für Deine Lösungsansätze:
    Punkt 1 bis 3 leuchten ein.
    Punkt 4 erfordert wohl etwas Risikobereitschaft, werde es bei Gelegenheit mal probieren.
    Punkt 5: Logisch, Inputdelays würden das ganze eher verschlechtern. Es sei denn es gibt irgendwann "vorausschauende-negativwertige Inputdelays" :wink:

    Soundbuster

  • Latenz in kleinen Räumen

    • Sound-Buster
    • 27. Januar 2015 um 20:04

    Soundbuster[/quote]
    Der Ansatz ist anders, und zwar an der Hörposition, nicht von der Quelle ausgehend.

    Ganz wissenschaftlich wäre das so:
    Der Laufzeitunterschied am Punkt gleichen Schalldrucks zählt.

    Über den Daumen ist das ein Punkt in etwa mittig vor der Bühne am inneren Rand der Lautsprecher-Coverage. Und da kommen wir im kleinen Club wahrscheinlich seltenst auf die 2 Meter. Bei ganz wenig tiefen, dafür aber recht breiten Bühnen kommt man je nach PA-Setup teilweise sogar auf negative Werte.[/quote]

    Das mit den negativen Werten bei breiten Bühnen leuchtet ein. Aber bitte hilf mir mal kurz
    auf die Sprünge: Die Hörpostion ist doch immer verschieden, die Quelle aber immer gleich weit
    von der PA entfernt.?

  • Latenz in kleinen Räumen

    • Sound-Buster
    • 27. Januar 2015 um 19:25

    Ja rechnen kann man das schon. Wobei sich die Frage stellt: Rechne ich z.B von der Snare
    die Mittig auf der Bühne steht im rechten Winkel bis zur gedachten PA-Linie oder diagonal
    bis zu einem PA-Stack. Da kommen dann gleich ein paar Meter mehr heraus.
    In dem Fall wäre ich nämlich mit meinen 10 ms noch im grünen Bereich gewesen.

    Soundbuster

  • Latenz in kleinen Räumen

    • Sound-Buster
    • 27. Januar 2015 um 18:24

    Hatte vergangenes Wochenende das Vergnügen eine Band zu mischen die sehr "tight" also
    Drum und E-Bass auf den Punkt genau.

    Ort: Sehr kleiner Club, höchstens 10 Meter tief (ab Bühnenvorderkante).
    Equipment: Analog Mischer mit Native-Plugins, digitaler Summen-EQ, digitaler Speakercontroller.
    In der Summe ca. 10 ms Latenz von Analog In zu Analog Out.
    Hatte mit diesem Setup die gleiche Band bereits zweimal bei Openairs gemischt und dabei
    keine Propleme mit den 10 ms gehabt. Die Band selber übrigens auch nicht.

    In dem kleinen Raum allerdings stellte sich nach wenigen Minuten Soundcheck heraus, dass
    die 10 ms hier nicht funktionieren. Bass-Drum, Snare, allen perkusiven Instrumenten fehlte
    es an direktheit. Hier vermischte sich einfach Direktsignal von den Instrumenten mit dem
    verzögertem Signal der PA was zwar nicht zu einem Delayeffekt führte, aber eben zu Auslöschungen.

    Habe dann die Plugins in den betroffenen Kanälen deaktiviert und dafür in Kauf genommen
    die Show ohne Gates und Compressor zu mischen.

    Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht, bis zu welcher Raumgröße (oder soll man Raumkleine)
    sagen, geht welche maximale Latenz?

    Gruß

    Soundbuster

  • Suche Tops die klingen wie Zeck 15/3 Mini Pro, möglichst FR.

    • Sound-Buster
    • 20. Januar 2015 um 19:41

    Hallo Richie,

    Ersatzteile für die Zeck dürfte kein Problem sein. Zeck hat immer Markenchassis von EV,
    Celeston oder Beyma in seinen Gehäusen verbaut. Ab und zu trifft man die 15/3 er noch
    bei Tanzbands an, weil die zur Not auch mal ohne Subwoofer einsetzbar sind.
    Gebraucht sind die günstig zu haben. Für Transport und Aufbau solltest Du aber immer einen
    zweiten Mann einplanen. Alleine bekommt man die Kisten nicht auf Höhe.

    Wenn Gewicht keine Rolle spielt, schau mal bei Peavey die QW 4 F an. Passiv, 2 x 12 Zoll
    plus großes Horn und sogar neu bezahlbar.

    Gruß
    Soundbuster

  • Umfrage: Externe Helfer für Digitalpulte

    • Sound-Buster
    • 16. Januar 2015 um 16:55

    Stimmt,
    von den 03D´s hab ich auch noch zwei rumstehen. Funktionieren beide noch ohne update
    seit 15 Jahren. Eines ist sogar ab und zu bei kleinen Livejobs mit dabei, das andere wird im
    Lager als Universaltaschenmesser eingesetzt, wenn es darum geht mal schnell ein Audio-
    gerät anzutesten. Die kleinen Pulte hatten ja schon damals SPDIF und AES-EBU Ein- und
    Ausgänge, was ich bei heutigen modernen Digitalpulten oft vermisse.

    Externe Helferlein waren bei diesen Pulten noch kein Thema, man war ja froh, dass man
    endlich das Siderack im Lager stehen lassen konnte.

    Gruß
    Soundbuster

  • Umfrage: Externe Helfer für Digitalpulte

    • Sound-Buster
    • 9. Januar 2015 um 19:02

    Eben, daher sollte eigentlich in unserer Branche gelten, dass alle neu angeschafften Geräte oder
    Software vor dem ersten Einsatz zuerst ausgiebig im Lager auf Zuverlässlichkeit überprüft werden müssen.
    Habe mich vorher gerade mit einem Kollegen unterhalten, der u.a. Medientechnik in Krankenhäusern verbaut. Dort muss jede Installation erst mal 12 Wochen am Stück fehlerfrei laufen, bevor die in den normalen Betrieb übernommen wird.

    Experimentieren ist unserem Bereich finde ich völlig ok, aber nicht während einer Liveshow.
    Wenn ich z.B. nach dem Aufbau noch Zeit habe, probier ich schon mal was neues aus.
    Wenn es aber nicht auf anhieb so läuft, wie ich mir das vorstelle, wird das Teil gleich wieder
    eingepackt (bzw. bei Software nicht geladen).

    Gruß
    Soundbuster

  • Umfrage: Externe Helfer für Digitalpulte

    • Sound-Buster
    • 8. Januar 2015 um 18:08
    Zitat von "kob1"

    Also "Alles aus" wär wir vermutlich lieber als zB "nur Main Vox aus", weil dort grad der WAVES Edelchannelstrip werkelt...
    Bei Ersterem kann man immer noch mit den Schultern zucken und auf den Systec zeigen, der vermutlich recht schnell nervös wird - genug Zeit um die Aufmerksamkeit von sich abzulenken und die Insters zu bypassen :D


    Interessante Strategie, das mit dem Systec.
    Bei "nur Main Vox aus" könnte man es aber auch auf einen Funk Dropout oder LTE schieben.
    Oder man drückt am Lichtmischer gleichzeitig die Blackout Taste und ruft laut in den Saal:
    "Hausmeister- Sicherung!"
    Bis der erschienen ist, dürfte der Rechner wieder neu geboutet haben.
    :lol:

    Gruß
    Soundbuster

  • Umfrage: Externe Helfer für Digitalpulte

    • Sound-Buster
    • 7. Januar 2015 um 18:39
    Zitat von "oton"

    Im Augenblick noch ab und zu im Einsatz als Hardware:

    Lexicon PCM 60
    TC M3000
    SPL Transient Designer
    DBX Quantum
    Waves MaxBCL


    Als Software:

    Über eine RME HDSP MADI Karte, oder ein MOTU 828

    Logic Space Designer mit verschiedenen Impulsantworten (Lexicon, EMT, TC etc.)
    AppTrigga als Drumreplacer
    Waves c6 Multibandcompressor als Gruppen/Masterinsert


    Ab und zu bei einem Verleiher für den Ich viel arbeite die Soundcraft UAD Hardware + großes Softwarepaket, mit VI-Pulten gekoppelt


    Demnächst ein Waves Soundgrid System mit MGO & Yamaha/Waves Karte, vor allem um die Hardware endlich komplett zu ersetzen. Und das Lexicon DSP Paket über Waves Studiogrid angebunden.


    Als Recording/Virtual Soundcheck Lösung im Augenblick die RME MADI Karte und Reaper als DAW, demnächst mache ich das dann über das Waves MGO Interface.

    Alles anzeigen


    Hallo Oton,

    was würde passieren, wenn Du Waves im Master geladen hast, und nehmen wir mal
    an Dein Hostrechner würde abschmieren? Wäre dann Stille auf der PA oder hast Du
    die Möglichkeit den Insert blitzschnell auf Bypass zu setzen?

    Gruß
    Soundbuster

  • Digitalpulte und externe FXe/Läppe-plugins ?

    • Sound-Buster
    • 4. Januar 2015 um 19:08

    Bei mir sind Plugins von Reason (Propellerhead) am Start. Die sind nicht ganz so kostenintensiv
    wie bei waves. Inzwischen hat PH die Software auch für Drittanbieter (Programmierer) geöffnet
    und es sind auch hochwertige Plugins wie z.B von Softtube erhältlich.

    Die Plugins setzte ich nur in den Eingangskanälen ein. Mich würde noch interresieren ob Kollegen
    Plugins auch in den Subgruppen oder im Master einschleifen?

    Gruß
    Soundbuster

  • Wie "betagt" ist Eure DAW? Mein "Unwohlsein" nach Update :/

    • Sound-Buster
    • 25. November 2014 um 17:32

    Bei mir arbeitet noch eine "uralt" DAW von Creamware (TDAT16). Das war vor 15 Jahren eine
    der ersten DAWs mit der man gleichzeitig 16 Audiospuren via ADAT Schnittstelle aufnehmen
    und wiedergeben konnte. Die läuft auf einem eben so betagtem 16 Bit PC mit Windows 95
    der sozusagen "künstlich am leben" gehalten wird.
    Updates dazu gibts keine mehr, Creamware ist irgendwann vom Markt verschwunden.
    Man trennt sich halt ungern von einer gewohnten Arbeitsoberfläche. Die Software wird allerdings
    nur noch gestartet, wenn alte Kunden mit alten Aufträgen kommen. Bin mittlerweile auf Reason
    von Propellerheads umgestiegen, das man auch sehr gut live einsetzen kann.

    Gruß
    Soundbuster

  • Rigging in Zelten

    • Sound-Buster
    • 18. November 2014 um 17:41

    Hallo Bemi,

    Betreff Dein Link: Genau das meinte ich.
    Für dieses Jahr jedenfalls bin ich froh, dass die Zeltsaison vorüber ist, und ich die
    meisten Jobs in Hallen erledigen kann (wenn man mal von den üblichen Weihnachtsmärkten
    absieht).

    Gruß
    Soundbuster

  • Rigging in Zelten

    • Sound-Buster
    • 17. November 2014 um 17:39

    Hallo Björn,

    ich habe nicht behauptet, dass es grundsätzlich keine berechneten Hängepunkte in Zelten
    gibt. Sondern darauf hingewiesen dass man zusätzlich mit dynamischen Lasten rechnen muss.

    Gruß
    Soundbuster

  • Rigging in Zelten

    • Sound-Buster
    • 1. November 2014 um 15:41

    Wahrscheinlich wurde eine Sache im Zusammenhang mit rigging in Zelten in früheren Diskussionen bereits erwähnt, trotzdem nochmals, weil man gar nicht oft genug darauf
    hinweisen kann:
    In einem Zelt haben wir es mit dynamischen Lasten zu tun, und die lassen sich nur
    schwer berechnen. Ein Zeltbauer hat mir das mal wie folgt erklährt:
    Ein Zeltdach eines 7o meter Zeltes hat eine enorme Windangriffsfläche.
    Bei einem Gewitter oder Sturm (in Deutschland im Sommer gar nicht so selten) kann
    eine Windböe auf das Zeltdach drücken. Das Dach senkt sich dann stellenweise und
    federt wieder zurück. Je nach Windstärke um mehrere Zentimeter. Alles was unterm
    Dach hängt erfährt dabei durch die unregelmäßigen Auf- und Abbewegungen enorme Beschleunigungskräfte.
    Alles was bei Windstille safty ausschaut kann dann plötzlich zu schwach dimensioniert
    sein.
    Schon aus Haftungsrechtlichen Gründen wird kein Zeltbauer jemals irgeneine Garantie
    für die Belastung irgendwelcher Flugpunkte geben. Die Empfehlung lautet immer:
    Lasten sollten möglichst an Traversenständer-Konstruktionen geflogen werden.
    Vom Aufwand her ist das nicht mal viel mehr Arbeit als geflogenen Konstruktionen,
    meistens ist es der Veranstalter, der keine aufrechten Traversen im Zelt haben will.

    Gruß,

    Soundbuster

  • PreSonus RM32AI / RM16AI

    • Sound-Buster
    • 2. Oktober 2014 um 17:27

    Inzwischen kann die Software von der Homepage geladen werden. Was ich schon mal vermisse,
    ist, dass man die FX nicht auf die Auxbusse routen kann. Vielleicht habe ich es aber auch einfach bis jetzt nicht herausgefunden, wo das geht. Ebenso bin ich auf der Suche, Subgruppen
    zu erstellen. Es gibt diese Assign-Auswahl, allerdings kann hier nur auf den Master oder den
    Monobus geroutet werden. Man könnte auf die Idee kommen ein paar der 16 Aux-Busse als
    Subgruppen zu missbrauchen, dafür müßte man diese Busse aber auch irgendwo wieder auf die Summe routen können, aber wo? Schade, die Bedienoberfläche ist ansonsten wirklich auf den
    Livebetrieb optimiert, aber ohne Subgruppen?

    Gruß,
    Soundbuster

  • PreSonus RM32AI / RM16AI

    • Sound-Buster
    • 3. September 2014 um 19:33
    Zitat von "marcoboy"

    Nicht ganz beim X32 kannst du selber Entscheiden. Beim x32 Core ist kaum IO Hardware vorhanden. Bis auf den Phone, Monitor, Talkback. Da hat der Uli nachgedacht und das ganze für <600€ .

    Stimmt, das Core-Teil hatte ich ganz vergessen.

    Gruß
    Soundbuster

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