Sorry der blöden Nachfrage, ich steh grade aufm Schlauch:
Welchen Durchmesser hat ein Standard-Gewindebolzen an einem Mikrostativ?
3/8" oder 1/2"?
Danke,
Fabian
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Neues Benutzerkonto erstellenSorry der blöden Nachfrage, ich steh grade aufm Schlauch:
Welchen Durchmesser hat ein Standard-Gewindebolzen an einem Mikrostativ?
3/8" oder 1/2"?
Danke,
Fabian
PA-Tiefmitteltonchassis - Vergleichsmessungen
Selektion unter Klirrgesichtspunkten
In Folge des gestern geposteten Hochtöner-Vergleichs möchte ich nun Teil #2 der Messreihe zeigen.
Leider ist das Testfeld in diesem Fall auf lediglich 3 Kandidaten begeschränkt gewesen.
1.) Einleitungen, Rahmenbedingungen
Die Vorgehensweise bei den Messungen ist komplett mit Teil #1 der Messreihe identisch, lediglich die zugeführten Klemmenspannungen zu den Chassis sind im Vergleich dazu noch etwas erhöht worden.
Diese Stufen lagen bei:
1.) 2,83V
2.) 5,5V
3.) 8V
4.) 10V
5.) 14V
6.) 18,5V
7.) 22V
8.) 26V
9.) 30V
Da jeweils ein Paar der Lautsprecher in einer Parallelschaltung im zuvor beschriebenen Prototypengehäuse gemessen wurde, fallen die tatsächlich von den Chassis umzusetzenden Leistungen um einiges höher aus als bei Teil #1 der Messreihe mit den dort gemessenen (teils sehr hochohmigen) Schwingspulen der Hochtontreiber.
2.) Messungen
Legende:
1.) Herstellername und Produktbezeichnung
2.) Impedanzmessung im Prototypengehäuse
3.) animierter Ablauf der Klirrmessungen von 2,83V bis 30V
Abermals möchte ich mich einer Wertung zunächst enthalten und verabschiede mich, in freudiger Erwartung sachlicher Beiträge, an die Mitleserschaft...
Gruß von der Saale,
Fabian
PA-Hochtontreiber - Vergleichsmessungen
Selektion unter Klirrgesichtspunkten
Im folgenden wird eine kleine Messreihe dokumentiert, deren Ziel es war, eine qualitative Entscheidungshilfe bei der Selektion eines Hochtontreibers aus einem vergleichsweise breiten Feld von zur Verfügung stehenden Lautsprechern zu geben.
Der schlussendlich zu wählende Lautsprecher sollte dabei in der Lage sein, möglichst hohe Pegel bei gleichzeitig möglichst geringer Ausprägung harmonischer Klirrkomponenten abzugeben, um in einer späteren Kombination mit zwei 12“-Membranchassis einen Beschallungslautsprecher hoher Qualität zu ergeben.
1.) Einleitung, Rahmenbedingungen
Die Messungen wurden mit folgendem Equipment aufgenommen:
Software: ARTA 1.3.0
PC: IBM Thinkpad Z61m
Interface: Edirol UA-25
Mikrofon:Mikrotech Gefell MK221 mit MV201
Pegelmesser: Präzisions-Impulsschallpegelmesser 00 023; dazu die vollständige Dokumentation als PDF
Kalibrator:Brüel & Kjær 4230
Leistungsverstärker:dB-technologies MPA530
Multimeter: Digitek DT-960 2R (True-RMS)
Sonstiges Zubehör: Mikrofonstativ, Ultraschall-Abstandsmessgerät, Frequenzweichenbauteile
Die Messungen haben keinen Anspruch auf absolute Genauigkeit oder Vollständigkeit, sondern spiegeln lediglich das spezielle Interesse des Autors wieder.
Eventuell anderslautende Herstellerangaben bleiben davon ausdrücklich unberührt.
Bei den Messungen wurde folgendermaßen vorgegangen:
- alle Treiber mit 1,4“-Mund wurden am 18sound XT1464-Horn (380 x 285 x 257mm) gemessen
- alle Treiber mit 1“-Mund wurden am “HK”-Horn (280 x 280 x 240mm) gemessen
- Messabstand vom Hornmund zum Mikrofon war immer genau 1m
- alle Treiber wurden, um eine eventuelle Beschädigung durch hohe Leistungen zu vermeiden, mit einem seriellen 15µF-Folienkondensator beschaltet
- Ausnahmen bei der Beschaltung werden in der folgenden Übersichtstabelle angezeigt
18-Sound XT1464
- für 1,4"-Treiber; Abstrahlung horizontal/ vertikal ohne Schallwand
HK-Audio OEM (China)
- für 1"-Treiber; Abstrahlung horizontal/ vertikal ohne schallwand
18-Sound 1460-8 und BMS 4594-16
Zur Beurteilung des Amplitudenfrequenzgangs und der dazugehörigen harmonischen Klirrkomponenten wurden alle Lautsprecher mit einem Sinus-Sweep mit einer Sequenzlänge von 64k angeregt. Die Abtastrate lag bei 48kHz.
Die Auswertung der Impulsantwort ermöglicht dabei neben der üblichen Frequenz- und Phasengangauswertung sowieso des Zerfallsspektrum auch die Darstellung der klangentscheidenen Klirrfrequenzgänge; diese Vorgehensweise nach der “Farina-Methode” wird im ARTA-User Manual ab Seite 82 beschrieben.
Zum Aufbau des Messsytems:
Der PSI 00 023 wurde mit dem Mikrofonvorverstärker MV201 und Kapsel MK221 verbunden und mit Hilfe des B&K-Kalibrators, der bei 1kHz 93,8dB Schalldruck abgibt, auf absolute Pegel eingestellt.
Der Wechselspannungsausgang des PSI wurde über ein unsymmetrisches Kabel an den linken Line-In des Edirol-Interfaces angeschloßen.
Ausgehend von einem Startwert von 2,83V Klemmenspannung wurde dabei die dem Lautsprecher zugeführte Leistung schrittweise erhöht; mit jeder Erhöhung erfolgte jeweils eine erneute Aufzeichnung durch die ARTA-Software.
Diese Stufen lagen bei:
1.) 2,83V
2.) 5,5V
3.) 8V
4.) 10V
5.) 14V
6.) 18,5V
Diese Werte erscheinen mehr oder weniger willkürlich gewählt, da sich der Verstärkungsfaktor offensichtlich nicht linear steigert.
Tatsächlich entsprechen diese Werte lediglich den Skalierungen am Master-Potentiometer des verwendeten USB-Interfaces, so dass am Ende der Signalkette (0dB Gain am Endverstärker) die beschriebenen Klemmenspannungen zur Verfügung standen.
Sie haben also einen rein praktischen Ursprung, da so die Bedienbarkeit erleichert und die Wiederholgenauigkeit erhöht wurde.
Da diese Vorgehensweise für alle gemessenen Lautsprecher gleichermaßen angewendet wurde, ist dieser Punkt insgesamt als unproblematisch einzustufen.
2.) Messungen
Legende:
1.) Herstellername und Produktbezeichnung
2.) Amplitudenfrequenzgang (ohne Glättung) und Phasengang (mit Bezug auf das akustische Zentrum)
3.) Burst Decay (periodenbasiertes Zerfallsspektrum)
4.) animierter Ablauf der Klirrmessungen von 2,83v bis 18,5v
Die "Materialflut" bitte ich zu entschuldigen, ich hätte es ja gerne noch übersichtlicher dargestellt, aber dazu fehlt mir eindeutig die Zeit!
Eine abschließende Wertung der Messungen würde ich hier gerne offen lassen und bitte die versammelte Mitleserschaft um (wenn´s geht, möglichst sachliche... :roll: ) Meinungsäußerungen.
Gruß,
Fabian
edit: Peavey 44t aus dem Vergleich entfernt!
was du brauchst ist ein JBL-2", der "klingt" wenigstens richtig laut...
Zitat von "martin".....und das der Treiber bei mir deutlich mehr Spannung bis >30V abbekam, kann das nicht klappen.
das kann wohl (überhaupt!) ein einzelner kompressionstreiber sowieso nicht ohrenfreundlich umsetzen!
@ sram:
der sieht so aus:
(1khz 94db; bei verwendung des 1/2"-adapters kommen 93,8db raus - ich hab das teil vor knapp einem jahr mit ADMIN´s geeichtem pegelmesser verglichen, wobei 93,7db angezeigt wurden. die genauigkeit ist also trotz des alters des kalibrators noch gegeben!)
datenblatt:
http://www.valuetronics.com/vt/assets/pdfs/BRUEL&KJAER_2804_2807_2810_4143_4220_4221_4230.PDF
zum weiteren messaufbau und art der anregung wollte ich im 2x12"-forumsprojekt-thread nochmals ausführlich posten, weil die messungen, die ich hier gezeigt habe, lediglich ein "abfallprodukt" der dort vorgenommenen vergleichsmessungen waren.
...und weil ich nicht alles doppelt posten möchte, bitte ich noch um ein paar stunden geduld, ich setze hier dann einen link zum 2x12"-thread.
danke,
fabian
so, ich hole das jetzt noch einmal hoch (nur für meinen lieben martin!!):
4549-16 vs. 4550-16 vs. 4552-16 an HK-horn:
- 1m messabstand, schrittweise erhöhung der klemmenspannung
- zum schutz vor verstörung mit 15µf-reihen-C betrieben.
messequipment:
- microtech gefell mv201 mit mk221
- präzisions-impulsschallpegelmesser 00 023
- pegelkalibrator b&k 4320
- interface: edirol ua-25
- software: ARTA
p.s.: die bilder sind animierte gif´s, ich empfehle den download per "ziel speichern unter"...
Zitat von "StefanH"(...) Messung in Arta und exportierst dann die gemessenen Daten zum "theoretischen" Aufbau des Filters ?
genau so.
Zitat von "BASSBOOSTER"Was so ein BP von sich gibt,
ist nicht unbedingt das beste was an Schallwellen so zu haben ist.
phase ...
ab in die zitatesammlung damit. ![]()
@ gerald:
hatte ich gestern hier in halle auch (ebenfalls vodafone-netz). empfang wird angezeigt, aber außer spiegel-online und emails ging komischerweise NIX.
das verstehe, wer will.
Zitat von "wasserkocher"miss doch mal das CSD des HTs mit und ohne Weiche
und vergleich es dann mal mit den so ungeliebten Blechdeckeln
bitte; bms 4594-ht roh vs. bms 4594-gesamt mit selbstgestrickter weiche vs. 18sound 1460 ohne weiche vs. b&c de700 ohne weiche:
- gemessen in 1m abstand vom xt1464-horn
- klemmenspannung 10v
- beim zerfallsspektrum beachten: periodenbasierte zeitskala!
--> wertung:
du hast schon recht, der 1" im coax ist nicht grade toll, jedenfalls lange nicht so gut, wie die anderen 1"(-nicht-coax)-treiber von BMS.
später poste ich noch umfangreiche klirrmessungen, da sieht man dann noch mehr... ![]()
Zitat von "Ansch"Hast du die Groundplane Messung auf einer "Wiese" gemacht?
ja, das war der fall.
in der tat befindet sich zwischen dem aufstellort des testgehäuses und des mikrofons eine (an der tiefsten stelle ca. 10cm tiefe ) flache senke, so dass man wohl mit einigen turbulenzen alleine schon deswegen zu rechnen haben müßte.
dass die kombination aus nicht-schallhartem boden und welligkeit dessen aber derartige auswirkungen haben würde, hätte ich nicht erwartet.
im laufe des tages poste ich alle weiteren messungen, ich habe die pappen mal ein wenig "wackeln" lassen ;-).
schade, die kategorie "edel-spam" fehlt.
ich habe mich gestern mit jemandem aus der industrie über das thema unterhalten. der fehler liegt vielmehr in dem denken, dass man die vertikale abstrahlung "um einen [rotations-]punkt" herum messen zu müssen meint!
irgendwann bastle ich bei zuviel freizeit eine alternative messeinrichtung... ![]()
Zitat von "Jobsti84"Fällt ja bei dir etwas früher ab, an was sollte das liegen?
das wüßte ich auch gerne.
Zitat von "unknown_artist"ich harre gespannt den Klirrmessungen! Aber täusche ich mich oder sieht der Ndl im Wasserfall am schlechtesten aus?
mach ich mich gleich dran... den wasserfällen traue ich jetzt nicht so sehr, dafür war die messumgebung nicht gut genug. laut impedanzgang sind dort keine wirklichen resonanzen zu erkennen. was bei den impedanzen auch auffällt - das gehäuse müsste für die italiener-pappen deutlich größer sein! beim nächsten mal (in ein paar wochen...) werde ich die trennwand zum hochtöner rausnehmen.
Zitat von "martin"Ohne eine Grundsatzduskussion lostreten zu wollen...
Mich beschaeftigt ja immer die Frage wie praxisrelevant eine Messung bei 2,83V ist. Waers nicht besser unter echten betriebsbedingungen zu messen? Gibt teilweise voellig andere Ergebnisse und gerade wenn man Treiber und Chassis vergleicht um eine Auswahl zu treffen sind die 1W Parameter eher uninteressant.
woher soll denn die spulenerwärmung bei einem 64k-sweep kommen? es tut sich in der impulsantwort wirklich NICHTS, ob ich mit 2,83v oder mit 10v messe (für eine bekannte musikzeitschrift habe ich grade eine italienische box gequält; die f-gänge der 100db-messungen unterscheiden sich kaum von der mit 130db...
).
da müßte man also schon recht lange "vorheizen", um signifikante unterschiede (beispielsweise in der PC) ausmachen zu können. anregung mit kurzen messsignalen bringt´s in diesem zusammenhang einfach nicht.
Zitat von "martin"Ansonsten bewundere ich ja die Akribie, mit der der Fabian seine Sachen dokumentiert !
vielen dank, ich versuche ja nur ein beispiel vorzugeben, vllt ziehen ja noch ein paar mehr leute auf diesem niveau mit :wink: .
sind die gemessen werte (ich habe die kiste einfach seitlich auf den drehteller gelegt...) denn realistisch oder schon zu ungenau?
http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=539966#539966
@ wasserkocher:
mach ich morgen. dabei habe ich so langsam schon gar keinen bock mehr, dieses ewige rumgemesse nervt mit der zeit schon "ein wenig" ![]()
ich glaub ich brauch mal urlaub.
zum thema.
heute war ich wieder fleißig und habe mich der pappen angenommen.
getestet wurden die folgenden exemplare:
Eminence Kappa12 [zur "Abschreckung" bzw. zum allgemeinen Vergleich]
alle messungen wurden in 4m abstand und auf einer wiese (groundplane) mit einer mk221 aufgenommen. das gehäuse war das auf den vorherigen seiten zu sehende, geschlossene prototypengehäuse.
18sound 12nd710 - f-gang und phase, zerfall, impedanz, abstrahlungen hor/ver:
b&c 12ndl76 - f-gang und phase, zerfall, impedanz, abstrahlungen hor/ver:
emi kappa12 - f-gang und phase, zerfall, impedanz, abstrahlungen hor/ver:
...die wertungen überlasse ich dem werten publikum!
klirrmessungen liefere ich morgen nach, dafür ist es jetzt schon ein wenig zu spät (12uhr durch)
!
sram, lies nochmal hier ganz unten:
http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=63357&postdays=0&postorder=asc&start=0
meine idee war, die box auf den rücken zu legen und mit einer lehre halbkreisförmig das mikrofon über die box schweben zu lassen, damit sich pegelunterschiede durch den vertikalen versatz der schallquellen (die ja dooferweise durch die rotation um einen punkt auf dem drehteller mal näher dran, mal weiter weg sind vom drehteller...) umgehen lassen...
oder hab ich hier einen denkfehler und versuche ein unumgehbares problem zu umgehen :shock: ?
@ sram:
leider scheints hier ein ziemliches kommunikationsproblem zu geben, habe ich mich wirklich so schlecht ausgedrückt?