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Beiträge von Hami

  • richtiges Verhalten bei Gewitter

    • Hami
    • 11. Juli 2012 um 17:59

    wora: VfV ist natürlich richtig, vergiss VVT. Damit wollte ich den Hinweis zu Technik bringen, da VfV sonst als Verantwortlicher für Veranstaltungen missdeutet werden kann. Verwirrt hier aber nur, sorry.

  • richtiges Verhalten bei Gewitter

    • Hami
    • 10. Juli 2012 um 21:24

    DITO.

  • richtiges Verhalten bei Gewitter

    • Hami
    • 10. Juli 2012 um 09:44

    Das sehe ich ähnlich. Gehen ein Hobbytontechniker, ein Elektriker, ein freiwilliger Feuerwehrmann, ein ehemaliger Rettungssani und ein angehender Baustatiker gemeinsam auf ein Konzert...

    Trotzdem: wenn es dazu schon Urteile gibt, sicher interessant!

    Zu den Zelten: genau genommen müssen diese erst geräumt werden, dann verschlossen. Dadurch verringert sich deutlich die Windangriffsfläche und wenn es noch heftiger wird, ist niemand mehr im Zelt gefährdet. Übrogens sollten Bierwagen auch möglichst schnell "entpersonalisiert" werden, da hier wirklich schon mehrere in Flammen aufgegangen sind.

    In Deutschland gibt es für jedes Detail Regeln. Es wäre wirklich sehr wünschenswert, wenn sich auch jemand mal an dieses heikle Thema ranwagt.

    Derzeit gibt es Bestrebungen Einzelner, als Schnittstelle eine Art "Sachkundigen für Veranstaltungssicherheit" auf die Beine zu stellen. Also nicht bezogen auf eine Versammlungsstätte, sondern auf die Veranstaltung selbst. Für Meister mit mehreren Jahren Berufserfahrung. Gibt es Neuigkeiten zu diesem Thema, melde ich mich.

  • Loveparade 2012

    • Hami
    • 9. Juli 2012 um 16:32

    http://www.b-parade.de/artikel/Blog-290.html

    Abgesagt.

  • richtiges Verhalten bei Gewitter

    • Hami
    • 9. Juli 2012 um 11:28

    @klauston: auch ein guter Punkt!

    In Personalunion Techniker und Verantwortlicher (Technik, nicht einmal Veranstaltungsleiter) sein zu wollen, sollte man sich nun auch endgültig abgewöhnen. Man kann nicht beide Aufgaben gleichzeitig 100%ig ausfüllen, wobei leider meistens auch noch der Verantwortungsbereich den Kürzeren zieht im Vergleich zur technischen Aufgabe. Diese Doppelbuchungen durch Veranstaltungsbuden müssen per se abgelehnt werden!

    Der Link zum Fachtext ist schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung. Eine Analyse der Blitzgefahren kenn ich persönlich nur bei Veranstaltungen >10.000pax. Da war es dann auch kein Problem, bei aufziehendem Unwetter abzubrechen. Problematisch sehe ich eben alles, was größenmäßig darunter liegt. Mal ganz abgesehen von Märkten mit wesentlich mehr Durchlauf.

  • richtiges Verhalten bei Gewitter

    • Hami
    • 9. Juli 2012 um 09:43

    :idea: Jetzt nähern wir uns dem Kern, sehr schön!

    Ich zitiere mal aus der SBauVO NRW:

    "Verantwortliche Personen, besondere Betriebsvorschriften für Versammlungsstätten
    § 38
    Pflichten der Betreiber, Veranstalter und Beauftragten von Versammlungsstätten
    (1) Der Betreiber ist für die Sicherheit der Veranstaltung und die Einhaltung der Vorschriften
    verantwortlich.
    (2) Während des Betriebes von Versammlungsstätten muss der Betreiber oder ein von ihm
    beauftragter Veranstaltungsleiter ständig anwesend sein.
    (3) Der Betreiber muss die Zusammenarbeit von Ordnungsdienst, Brandsicherheitswache und
    Sanitätswache mit der Polizei, der Feuerwehr und dem Rettungsdienst gewährleisten.
    (4) Der Betreiber ist zur Einstellung des Betriebes verpflichtet, wenn für die Sicherheit der
    Versammlungsstätte notwendige Anlagen, Einrichtungen oder Vorrichtungen nicht
    betriebsfähig sind oder wenn Betriebsvorschriften nicht eingehalten werden können.
    (5) 1Der Betreiber kann die Verpflichtungen nach den Absätzen 1 bis 4 durch schriftliche
    Vereinbarung auf den Veranstalter übertragen. 2Diese Person oder die von dieser mit der
    Leitung der Veranstaltung Beauftragten müssen mit der Versammlungsstätte und deren
    Einrichtungen vertraut sein. 3Die Verantwortung des Betreibers bleibt unberührt."

    Der VVT wird dann erst einen Paragraphen später benannt.

    Und eben da liegt das Problem: in der Begrifssbestimmung!

    Bei der Buchung als VVT war mir klar, dass mich mehr als 5000 Leute im Publikum erwarten und 2 Bühnen mit knapp 10 Technikern und über den Abend auftretenden etwa 40 Künstlern. Vor Ort taten dann aber alle so, als wäre ich der beauftrage Veranstaltungsleiter, was aber mitnichten so war.
    Genau so hatte es aber die Stadt vorgegeben, und so verstand (zumindest in dieser Besetzung) auch die Polizei die Aufgaben des VVT. Ich ärgere mich jetzt noch, da nicht sofort widersprochen zu haben.
    Andere Städte haben das erkannt und buchen bei ihren Veranstaltungen selbst einen externen Veranstaltungsleiter. Hier sah man das in Personalunion.

    Sollte es zu der VA noch eine Nachbesprechung geben, die von der Polizei erwünscht wurde, ist dies einer der Hauptknackpunkte: man spricht dem Veranstalter vermeintlich die Fähigkeit ab, regelkonform zu reagieren und besteht auf Einsatz einer externen Person (Vorgabe tatsächlich: VVT), die aber gemäß SBauVO ganz andere Aufgaben hat, als von der Stadt erwartet.
    Vielmehr hätte Vorgabe sein müssen, einen externen fachmännischen Veranstaltungsleiter zu beauftragen, der nicht von wirtschaftlichen Interessen abhängt (ein mit unzähligen Jobs versorgter Meteorologe???). Der VVT wäre dann zusätzlich zu buchen gewesen aufgrund der Größe der VA.

    Oder etwas weniger verklausuliert: wer als VVT gebucht wird, sollte sich abgrenzen und schriftlich festhalten, welche Pflichtbereiche er für sich sieht (denn hier wird nicht explizit beauftragt, im Gegensatz zu den Aufgaben Veranstaltungsleiters, dem Pflichten des Betreibers übertragen werden).
    Das habe ich in diesem Fall vorab versäumt, weil es mir selbstverständlich erschien.
    Befremdlich fand ich hier die Unwissenheit sämtlicher Beteiligter, vor allem der behördlichen Mitarbeiter. Auch Ordnungsdienst und Veranstalter waren der Meinung, die Verantwortung abgegeben zu haben.

    Zusammengefasst: Ein VVT ist NICHT gleichzeitig verantwortlicher Veranstaltungsleiter. Dies wird aber teilweise so gesehen und dem sollte in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich und sofort widersprochen werden.

    Unberührt bleibt die Frage, wann man wegen Gewitter abbricht. Hier sind Erfahrungswerte nach wie vor Willkommen.

  • richtiges Verhalten bei Gewitter

    • Hami
    • 8. Juli 2012 um 16:31

    Gestern konnte ich das Thema einmal durchspielen, wobei es nicht zu einem Gewitter gekommen ist. Vor Ort haben somit Veranstalter, Polizei, Sicherheitsdienst und der Verantwortliche VT besprochen,dass bei einer Unwetterwarnung eine ganz kurze Abstimmung stattfindet und der Veranstalter danach die Besucher zum Verlassen des Geländes aufruft.

    Achtung: die Polizei hat angegeben, auf Nachfrage eine Empfehlung aussprechen zu können. den Anstoß und die Durchführung muss aber der VVT garantieren, er hat alleinig in den Augen der Polizei den Hut auf.

    Zusammengefasst hätte also bei "wirtschaftlichen Denken" des Veranstalters und der so zurückhaltenden Art der Polizei nur die Initiative und Durchsetzungskraft eines VVT zu einem Abbruch führen können - irgendwie bequem für Veranstalter, Behörde und Ordnungsdienst.

    Ich konnte bisher keine Leitlinien finden, ob nun schon bei einer Wetterwarnung des DWD abgebrochen werden soll, oder wann sonst.

    Tenor der Polizei war nur, dass man durch den Einsatz eines VVT nun wenigstens 100%ig wisse, wer nachher haftbar zu machen ist. Wie schön.

    Hat sich hier jemand konzeptionell Eskalationsstufen gebastelt, die einem selbst hier weiter helfen? Ich bitte um Nähkästchenöffnung! In meinen Augen unbefriedigend ist, dass hier eone Person fachfremd ( es sei denn, man ist auch noch Meteorologe ) weitreichende Entscheidungen treffen muss auf Verdacht und Annahmen, ohne hierfür konkrete Entscheidungshilfen an die Hand zu bekommen.

  • richtiges Verhalten bei Gewitter

    • Hami
    • 6. Juli 2012 um 22:31

    Ein gutes Thema, welches wirklich auch immer ein Dilemma ist.

    Muss man bei einer Gewitterwarnung rigoros sofort abbrechen?

    Oder erst, wenn man die Blitze sieht?

    Hier wäre ich für Erfahrungswerte auch dankbar!

    ...denn nach eigener Erfahrung funktioniert ein Abbruch so richtig reibungslos nur, wenn die VA. Nicht privat finanziert ist.

    Was meint Ihr? Wie macht man es richtig, was muss man und was darf man keinesfalls machen, außer "zu spät" (wann ist zu spät..) zu agieren.

  • Toronto: Bühneneinsturz während Aufbau für "Radiohead"

    • Hami
    • 21. Juni 2012 um 17:28

    Der Zeitdruck ist hier das Hauptproblem.

    Um nicht zu verallgemeinern, bleibe ich bei meiner damaligen Situation.
    1. Verifizierung der erlaubten Lasten
    2. Hochrechnung der bereits eingebrachten Lasten, sofern keine Berechnung vorliegt
    3. Hochrechnung, was rein soll (ja, wenn es schon drunter steht...)
    4. Besprechung mit Rigger bezügl. Bridlemöglichkeit usw.
    5. Feststellung ok or not
    6. Rücksprache mit PL, wie man das nun kommuniziert
    7. Kommunizieren und Lösungsweg/Kompromiss aufzeigen

    Das alles kann passieren, bevor auch nur ein Zug hängt bzw. zum Anschlagen abgelassen wird. Dafür ist es aber notwendig, dass der zuständige Meister diese Fragestellung auf Prio 1 setzt. Er ist genau für solche Fragen gebucht und muss dafür auch die Zeit haben.

    Bei der Frage, ob ich im Zweifelsfall für einen Dienstleister nicht mehr arbeite, oder gar nicht mehr in der Branche und für mein Lebtag unglücklich, kommt Selbstvertrauen recht schnell zurück. Die Situation wünsche ich aber keinem Kollegen.

    Bei deutschen Bands hatte ich das Problem bisher nicht. Da war immer vorher bekannt, was zusätzlich geflogen werden soll bzw. die Änderungen wurden direkt angesprochen und waren nachvollziehbar.

    Solche Situationen wünscht man einfach keinem Kollegen. ganz unrealistisch ist das Szenario aber auch für Dland nicht.

  • Toronto: Bühneneinsturz während Aufbau für "Radiohead"

    • Hami
    • 21. Juni 2012 um 15:02

    Das Thema ist durchaus ernst zu nehmen, da ähnliche Verfahrensweisen auch hier passieren können und ich selbst schon einmal eine lange Diskussion über zulässige Festivalbeladung hatte und dann auch einige Sachen am Boden gelassen habe.

    Ich zitiere zu dem Vorfall aus einem amerikanischen Forum, ohne das selbst überprüft haben zu können:

    " The Trucks arrived for load-in and the labor service supplied "Engineer", and Production crew discussed the gear's weight they had wanted to hang from the roof. The numbers were discussed and the Engineer denied the application of the total intended weight. An arguement ensued, the Engineer was fired and another Engineer was brought in on the project. This second Engineer signed off on the weight. The load-in proceeded. "

    http://forums.prosoundweb.com/index.php/topic,138513.60.html

    Wichtig ist, dass einem TL/ Meister die Zeit eingeräumt wird, im Zweifelsfall Behauptungen über Gewichte der Showcrew nachvollziehen zu können. Auch, wenn man eh spät dran ist. DIES IST DIE VERANTWORTUNG DES VERANTWORTLICHEN, daher heisst die Funktion auch so.

  • L´acoustics Network manager 2.0

    • Hami
    • 21. Mai 2012 um 21:41

    Intuitiver fand ich die Vorabversion, für die 2.0 muss ich mir noch einmal Zeit nehmen, habe auch nur Kara dran.

    L'Acoustics empfiehlt ausdrücklich, nur Remote zu fahren. Bisher hatte ich mit meinem alten X61 aber auch keine Probleme. Versionen für iOS oder android gibt es nicht. Wir haben jetzt einen Industrie-PC mit Fritzbox dabei für Remote-Zugriff. Dann geht es auch mit einem iPad.

  • Sachkundiger BGG906 im Raum Niederrhein oder Schulungstipp?

    • Hami
    • 14. Mai 2012 um 13:30

    www . masterlink-rigging . com

    Freizeichen entfernen und schönen Gruß an Johannes bestellen. Standort ist Moers.

  • Bilder aus der Praxis

    • Hami
    • 23. März 2012 um 08:26

    Das primär Gefährlichste an dem Aufbau sind m.E die Neonröhren, welche nicht in Schutzwannen eingebaut sind. Wirft da einer der bestimmt vollkommen nüchternen Gäste etwas gegen, zersplittern diese. Guckt man dann hoch, wird es kritisch für´s Augenlicht.

    In jedem Betrieb würde eine Sicherheitsfachkraft so etwas zurecht bemängeln. Auf Veranstaltungen werden Basics aber immer wieder übersehen.

    Weder Teleskop-, noch Schlittenlifte sind für seitliche Lasten konzipiert und zugelassen. Schlittenlifte können das Moment aber besser abtragen (15kg bei 1m). Nich tnachvollziehbar ist tatsächlich die schräg liegende Truss, denn der ganze Mast wird (hoffentlich) gerade stehen.

  • Schwachsinnige Lautsprecherverteilung?

    • Hami
    • 4. Januar 2012 um 13:02

    Ist das die Scania-Arena?

    An Deienr Stelle würde ich entweder jemand antreten lassen, der den Kram mal installiert hat, oder eine andere örtliche Firma hinzu ziehen, die da Grund reinbringt. Wenn Scania, dann kommen ja mehrere in Frage.

    Das Setup ist aber eigentlich völlig ok, da gebe ich den Vorrednern absolut Recht.

  • Reparatur-Hilfe, Elektro-Pläne KS CB 118 bzw. KS Sat MKII

    • Hami
    • 19. Dezember 2011 um 21:27

    Frag doch mal den Ferdi von Höhnerbach.

    http://www.hoehnerbach.de

    Der hat jede Woche KS auf dem Tisch, da etwa 150 Dosen davon im Bestand sind.

    Oder bei Pientak und Thun.

    http://www.pientak-thun.de

    Da sitzt der NRW-Elektronik-Crack in Sachen KS in der Werkstatt.

    Viel Erfolg!

    der Hami

  • WLAN / Netzwerktechnik - wer kann sowas?

    • Hami
    • 21. September 2011 um 08:50

    Frag mal den Michael von MPVT.de

    Die Homepage ist grotte. Michael ist aber fit, nett und hilfsbereit.

    ...und kann, was Du brauchst.

    Gruß,

    der Hami

  • Fragen zum Studium Veranstaltungstechnik/Management

    • Hami
    • 11. Januar 2011 um 20:18

    Hallo Sebastian,

    ich gehöre noch zu den Dipl. Ings. des Studiengangs und weiss nicht, inwiefern das auf Bachelor und Master zu übertragen ist.

    Die Jobaussichten hast Du selbst in der Hand mit den Kontakten, die Du vor und während Deines Studiums (spätestens im Praxissemetser) knüpfst, auf denen Du aufbauen kannst. Der wichtigste Teil des Stduiums, und das meine ich nicht despektierlich, ist die Zeit drum herum. Mehr (berufliche...) Erfahrungen konnte ich in den Jahren davor nicht sammeln...

    Von den Ehemaligen, zu denen ich Kontakt habe, hat es Leute in alle möglichen Berufe verschlagen. Vom Optikergeschäft über einfach Mama sein, bis hin zu großen Theatern, Veranstaltungsbuden, Einzelkämpfern und - Maschinenbauern.

    Allerdings ist der Kreis recht klein. Interessant wird man hier am ehesten durch fachliches Know-How, gepaart mit absoluter Flexibilität und hoher Sozialkompetenz, was manchen reinen Maschbauern vielleicht teilweise abgeht.

    Ich bin nach Jahren in der Veranstaltungstechnik auch in den Maschinenbau gewechselt. Nicht, weil es nicht funktiniert hat, sondern weil ich eine interessante Chance bekommen habe. Auf Veranstaltungen arbeite ich nach wie vor nebenberuflich, sonst würde mir ein Teil meines Lebens fehlen (Prosa Ende).

    Du siehst: alles ist möglich.

    Schönen Gruß,

    der Hami

  • LS9 an Wlan anschließen??

    • Hami
    • 2. Juni 2010 um 19:21

    Jenau.

    Ich empfehle stattdessen, einen Rechner am Pult stehen zu haben, den Du remote ansprichst. Also Tablet in der Hand ich nehme X61 von Lenovo) und Rechner am Pult.

    Gruß,

    der Hami

  • Suche Golden Scan HPE

    • Hami
    • 25. Mai 2010 um 07:23

    ...dann frag doch den Volker aus dem Forum. Der hat noch welche auf Halde.

    Gruß,

    der Hami

  • Rednerpult in Krefeld für den 29.06.2010

    • Hami
    • 16. März 2010 um 07:31

    Frag doch mal bei Höhnerbach in DUisburg.

    Da stehen mehrere Rednerpulte.

    Gruß,
    der Hami

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