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Toronto: Bühneneinsturz während Aufbau für "Radiohead"

  • secluded
  • 16. Juni 2012 um 23:50
  • Dosenfutter
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    1.387
    • 18. Juni 2012 um 14:01
    • #21
    Zitat von "Sam Razr"

    Im Übrigen kommen tödliche Arbeitsunfälle prozentual gesehen in Deutschland häufiger vor, als in den USA!

    Während ich Dir in den meisten Punkten recht gebe, ist das nicht so. Daß es Prozentual mehr tödliche Arbeitsunfälle in D als in USA gibt liegt nur an der Art der statistischen Erhebung.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • Hami
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    • 21. Juni 2012 um 15:02
    • #22

    Das Thema ist durchaus ernst zu nehmen, da ähnliche Verfahrensweisen auch hier passieren können und ich selbst schon einmal eine lange Diskussion über zulässige Festivalbeladung hatte und dann auch einige Sachen am Boden gelassen habe.

    Ich zitiere zu dem Vorfall aus einem amerikanischen Forum, ohne das selbst überprüft haben zu können:

    " The Trucks arrived for load-in and the labor service supplied "Engineer", and Production crew discussed the gear's weight they had wanted to hang from the roof. The numbers were discussed and the Engineer denied the application of the total intended weight. An arguement ensued, the Engineer was fired and another Engineer was brought in on the project. This second Engineer signed off on the weight. The load-in proceeded. "

    http://forums.prosoundweb.com/index.php/topic,138513.60.html

    Wichtig ist, dass einem TL/ Meister die Zeit eingeräumt wird, im Zweifelsfall Behauptungen über Gewichte der Showcrew nachvollziehen zu können. Auch, wenn man eh spät dran ist. DIES IST DIE VERANTWORTUNG DES VERANTWORTLICHEN, daher heisst die Funktion auch so.

  • skyworker
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    • 21. Juni 2012 um 16:47
    • #23

    Was zur Frage fuehrt, in wie weit der Verantwortliche vor Ort die Moeglichkeit hat, das auch nachzuvollziehen. Vor Ort auf Zuruf ist sowas eigentlich praktisch unmoeglich und selbst auf Anfrage im Vorfeld gibt es oft nur nebuloese Infos. Und einfacher wird das ja auch nicht Jahr um Jahr. Also was tun? Produktion nach Hause schicken? Riskomanagement betreiben? Diskutieren?

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Hami
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    • 21. Juni 2012 um 17:28
    • #24

    Der Zeitdruck ist hier das Hauptproblem.

    Um nicht zu verallgemeinern, bleibe ich bei meiner damaligen Situation.
    1. Verifizierung der erlaubten Lasten
    2. Hochrechnung der bereits eingebrachten Lasten, sofern keine Berechnung vorliegt
    3. Hochrechnung, was rein soll (ja, wenn es schon drunter steht...)
    4. Besprechung mit Rigger bezügl. Bridlemöglichkeit usw.
    5. Feststellung ok or not
    6. Rücksprache mit PL, wie man das nun kommuniziert
    7. Kommunizieren und Lösungsweg/Kompromiss aufzeigen

    Das alles kann passieren, bevor auch nur ein Zug hängt bzw. zum Anschlagen abgelassen wird. Dafür ist es aber notwendig, dass der zuständige Meister diese Fragestellung auf Prio 1 setzt. Er ist genau für solche Fragen gebucht und muss dafür auch die Zeit haben.

    Bei der Frage, ob ich im Zweifelsfall für einen Dienstleister nicht mehr arbeite, oder gar nicht mehr in der Branche und für mein Lebtag unglücklich, kommt Selbstvertrauen recht schnell zurück. Die Situation wünsche ich aber keinem Kollegen.

    Bei deutschen Bands hatte ich das Problem bisher nicht. Da war immer vorher bekannt, was zusätzlich geflogen werden soll bzw. die Änderungen wurden direkt angesprochen und waren nachvollziehbar.

    Solche Situationen wünscht man einfach keinem Kollegen. ganz unrealistisch ist das Szenario aber auch für Dland nicht.

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