Hi Fabian,
hast du den Test mal gemacht? Ich meinen den mit dem einfachen HPF 1. Ordnung?
Grüße
Dirk
Hi Fabian,
hast du den Test mal gemacht? Ich meinen den mit dem einfachen HPF 1. Ordnung?
Grüße
Dirk
Ich habe den Plan nun mehrfach versendet. Haben alle wissbedürftigen die Zeichnung verstanden oder gibt es Fragen?
@ Fabian: es ist so unglaublich einfach und auch aussagekräftig, einen MHT Treiber mit einem HPF einfacher Ordnung auf Klangempfinden zu testen. Hierbei tritt der Klangeindruck auf, der sich auch später beim endgültigen Filter wiederspiegelt. Versuche es mal und du wirst viel Arbeit einsparen.
Die großen "Blechdeckel" machen deutlich mehr Sinn als kleine Blechdeckel und noch deutlich mehr Sinn als kleine Plastikringe. Insbesondere dann, wenn sie härter klingen als gut durchdachtes Blech.
Wenn du mich jetzt fragst, ob die güldende Bedampfung (NSD 1480 N) eine Alternative wäre so darf ich dir antworten: viel zu teuer für euer Projekt. Er ist so gut, dass ihn selbst George Krampera von KV-2 Audio (ehemals Entwickler der RCF Chassis) als den weltbesten Treiber kennzeichnet, jedoch misst er sich nur mittelmäßig. Somit ist er keine Alternative zu einem formvollendeten Projekt.
@ Thomas: ich bin mir sehr sicher, dass Fabian einen guten Job macht und viele seiner Erfahrungen in dieses neue Thema mit einbringt. Du sagtest, dass Selbstbau nur dann Sinn macht, wenn gutes Material verwendet wird, um dann ein gutes Ergebnis zu erreichen. Genauso habe ich immer gesprochen, da ich meinen Kunden immer die Gewährleistung geben musste, dass sie am Ende sehr zufrieden sein müssen. Jedes Experiment ist die "Killerzone", die dich kaputt macht weil du das Vertrauen der Kunden verlierst. Bisher bin ich hier nahezu fehlerfrei mit meinen Empfehlungen und Entwichlungen. Nach über 200 entwickelten Systemen stehe ich nicht mehr als Amateur dar und kann alle Zweifel bzgl. Filterschaltungen rechtfertigen.
@ Fabian: bitte sende mir unter : info@x-max.de deine Testanforderung für die benötigten Komponenten.
Mfg
Dirk
Warum eigentlich ein neuer "Cheap Trick"? Manfred (Sound Klinik) hat ja bereits eine sehr erfolgreiche Low Budget Konstruktion entwickelt, die zahlreich verkauft wurde und in der auch das XT 1464 und der ND 1460 enthalten waren.
Um neue Mitglieder anzusprechen, müßte es noch billiger sein, was wenig Sinn macht und Fabian sicherlich demotivieren würde, oder man macht ein High-End Konzept, welches die Aufwendungen der Erbauer zu Recht zufrieden stellt und ein a-ha Erlebnis bringt.
Mich stört ein wenig, dass Fabian kein akustisches Ergebnis neben seinen sonst so tollen Messungen einbringt. Mit dem Test eines einfachen HPF mit 10µF und 2 bis 10 Volt und einfachem Musiksignal ergeben sich enorme akustische Differenzen. Diese unterliegen nicht dem persönlichen Klangempfinden, sondern sind auch bei dem Endprodukt eindeutig wahrnehmbar.
Ich würde mich gerne beteiligen und Chassis als Testsamples zur Verfügung stellen. Jedoch würde ich dem nur zustimmen, wenn nicht immer nur das digitale Messsystem als Quantitätsfaktor und als zentrales Instrument zur Beurteilung eines Produktes eingesetzt wird. Denn unsere Treiber messen sich schlechter als manch andere durch deutlich geringere Membranresonanzen, jedoch klingen sie deutlich natürlicher.
Grüße
Dirk
Blancblue: 791 Liter Bruttovolumen. Für manche ist es eine Telefonzelle, für andere die schönste 3-Zimmer Wohnung der Welt.
Den Plan sende ich an interessierte Leute umsonst und, wie gesagt, habt ihr auch die Möglichkeit, andere Chassis einzubauen. Es sollten aber Chassis sein, die in ihren Parametern nicht stark abweichen.
Immer locker bleiben.
Ich habe einen Tipp für Euch. Ich habe einen Doppel 21" Infra, der bei 40 Hz etwa 14 dB Lauter ist als ein typisches Doppel 18" Reflexsystem. Er hat ein Bruttovolumen von 790 Litern und ist somit durchschnittlich so groß wie die handelsüblichen Doppel-18" Infra´s. Dabei erzeugen die 21" Chassis das zweifache Verschiebevolumen gegenüber 18" Chassis. Es ist eine sehr intelligente Konstruktion, bei der die Membranen im stehenden Betrieb des Gehäuses oder im liegenden Betrieb immer neutral zu G-Force arbeiten. Das ist einzigartig und wurde bisher von keinem anderen Hersteller realisiert. Das Offset der Membrane ist ein wesentlicher Bestandteil der homogenen Bewegungsfähigkeit.
Abgestimmte Chassis hierfür sind 18-Sound 21 LW 1400 und Precision Devices PD 2150.
Wer möchte, kann die Gehäusekonstruktion von mir bekommen.
Grüße
Dirk
Anfragen bitte nur an: info@x-max.de
Ist eigentlich ganz einfach. Das Volumen jedes Speakers bei 15 ND 930 darf 100 Liter netto/netto betragen, die Portfläche beträgt 250 qcm und die Portlänge ist 18 cm. Hiermit erhält man einen Resonator, der bei 50 Hz angesprochen wird.
Beim 15 NLW 9500 kann man schon fast unverschämte Pegel für den Drumer erreichen, der selbst sogar die H-Seite des 5-Saitigen E-Basses erkennbar macht. Hierfür braucht man 130 Liter netto/netto pro Chassis, was bei der vorgebenen Gehäusebreite von 54 cm kein Problem darstellen sollte. Dieses Doppel-15" Bassgehäuse schlägt nahezu jedes 18" System, welches mind. 20% größer sein muss. Und das ohne "intelligente" Gehäuse. Hierbei muss die Portlänge bei gleicher Fläche w.o. jedoch 30 cm betragen.
Bauen und glücklich sein oder 3x soviel investiren für die Produkte diverser Premium Hersteller. Die kochen auch nur mit Wasser.
Ciao Dirk
Hallo,
die Körbe sind letzte Woche geliefert worden und ich hoffe, dass es nun bald an den ersten Testlauf geht.
TSP Parameter für das Testsample sind:
Re: 5,8 Ohm
Fs: 30 Hz
Mms: 217 Gramm
Qms: 8,0
Qes 0,29
Qts 0,28
Vas: 273 L
BL: 30
Polplatte: 22mm
Wickelhöhe 36 mm
Spulendurchmesser: 135 mm
Grüße
Dirk
Wenn ich den Verlauf der SPL Amplitude sehe kann es meiner Erfahrung nach nicht dem realen Ergebnis übereinstimmen, da die Hornlänge/Öffnung zu klein ist. Außerdem sollte man nicht vergessen, dass in jeder Kompressionskammer von 30 - 40 Litern in so kurzer Zeit eine Temperaturerhöhung stattfindet, dass hieraus eine Powercompression von über 6 dB stattfinden kann. Das bedeutet nichts anders, als dass der Amp dann nur noch 250 Watt abgeben kann statt 1000 Watt seiner nominellen Leistung aufgrund der hochohmigen Spule. Somit sind solche Hörner oder spezifisch bauähnliche nicht immer im Vorteil des max. erreichbaren Endschalldruckes, da ventilierte Reflexsysteme einen erheblich besseren Luftaustausch haben.
Mehrere Kleine statt einem "großen". Eine immer wieder erwähnte Idee, jedoch nicht immer praxisgerecht. Die Vorteile können in der Verdoppellung der wärmeabführenden Fläche der beiden Schwingspulen sein (geringere Powercompression). Der Nachteil kann sein, dass die Membranfläche von zwei 12" gerade mal einem 18" entspricht und weiterhin das Verschiebevolumen eines 18" um ca. nochmals 50% größer sein kann.
Und wer daraufhin denkt, dass er mit mehreren kleinen einen knackigeren Tiefbass erzeugen möchte, der sollte sich daran erinnern, dass eine Schwingung von 40 Hz bei beiden Versionen sehr ähnlich klingen müsste. Tiefer Bass ist nämlich immer die Kombination aus einem Volumen xxx Liter zur entsprechenden Membranmasse des (der) Speaker, die den Resonator des Gehäuses auch anregen können.
Bald wird es einen 18" geben, der das Bestreben nach "Splitting" sehr überflüssig macht.
Ciao
Dirk
Damit verändrest du das Bord nicht. Propaganda bleibt so wie sie ist, sinnvolle Informationen bleiben unterdrückt.
Und wenn dann noch unterdimensioniertes Wissen verfielfacht wird, befürchte ich, so ist es heute schon, dass Glauben verbreitet wird, welches mit PA Professional nichts gemein hat.
mfg
DH
Der Abstrahlwinkel wird definiert aus dem Kurzhorn bis zu dem Membranansatz und danach übernimmt die Konusmembrane den Hornfortsatz. Also ist die Membrane das eigentliche Horn.
Der Einsatz eines Top´s sollte grundsätzlich geprägt sein von den meisten anfallenden Beschallungsanforderungen. Dieses kann jeder für sich selber sehen und entscheiden.
Im Nahbereich von bis zu 25 Metern kann ein Topteil pro Seite ausreichend sein, wenn ein weiterer 12" Low-Mid Speaker (als Doppel 12"/1.4") als Ergänzung im Grundtonbereich eingesetzt wird. Der große Vorteil kann sein, dass hier mit einem Topteil pro Seite gearbeitet werden kann, ohne dass störende Kammfiltereffekte auftreten. Und 500 Leute im Zelt sind dabei locker drin. Solch ein Top trifft über 70% aller maximaler Beschallungsanforderungen aller Anwender.
mfg
dh
Ich möchte auf eine weitere Problematik hinweisen. Die Speakerlage ist geometrisch ungünstig. Hier hängen die Pappen mit ihrer eigenen Masse gegen G-Force.
Wenn man als Radfahrer erkennt, dass selbst eine leichte Steigung zu deutlich erhöhtem Kraftaufwand führt und im Gegensatz dazu ein Gefälle kraftmindernd wirkt, kann man sich leicht vorstellen, wie die Antriebsverhältnisse hier wirken. Bedingt durch diese Erdanziehungskraft erfährt der Speaker unsymetrische Kraftmomente.
Grüße
Dirk
Lieferschwierigkeiten sind ein allgemeines Übel der deutschen Wirtschaft. Das ist nicht nur Oberton anzulasten.
Der JBL 2245 ist im 18" Segment eine unvergleichbare Konstruktion. Er erzeugt bei vorhandenem Volumen sehr tiefe Frequenzen, die zweckoptimiert betrachtet werden müssen. Nur wenige Anwendungen erfordern dieses Chassis. Lass dich hier im Forum beraten.
Hallo Master of DMX,
der 2245 ist ein sehr niedrig resonierendes Chassis, welches nicht für den Einsatz im Pro-Audio Bereich bestimmt ist. Sein Arbeitsvolumen ist etwa 300 Liter @ 27 Hz und erfüllt die Anforderungen von Kinosystemen. Hierfür ist er genial.
Du wirst bald Empfehlungen bekommen, die von den Moderatoren und Imagemakern dieses Forums auf den Oberton 18 XB 700 hindeuten. Es gibt jedoch Alternativen, die technisch betrachtet erheblich besser sind und nur etwas mehr Geld kosten und verfügbar sind.
Eine technisch baugleiche Version zum 2245 war der D.A.S. G-600, der aber seit 12 Jahren nicht mehr lieferbar ist.
Grüße
Dirk
Hi Thomas,
warum denn nicht der 10 NDA 520??!! Wenn er verstanden wird, ist er so genial!!!
Leider haben ihn bisher nicht mal "professionals" verstanden. Wer den Vorteil der "Transcoil" knackt erfährt eine Perfomance, die so tolle Entwicklungen ermöglicht, die an der Obergrenze der Akustik liegen. Hierzu muss jedoch ein Entwickler an der Arbeit sein, der vier Stunden Phantasie oder 2 Minuten Denkarbeit leistet.
Dazu noch den passenden, klirrarmen 1.4" Treiber und die Akustik wird neu definiert.
Nur die besten schaffen es. Aber dann mit so sagenhaften Ergebnissen, dass es "Stat of the Art" werden kann.
Grüße
Dirk
Das Gitter mit Rundlochung RV 4.1 / 5 gibt es bei SHS Lochbleche in Butzbach. Die machen das sogar in 2 mm Materialstärke und auch pulverbeschichtet. Es sieht so schick aus, gerade bei kleineren Fronten. Es ist aber leider sehr teuer.
RV 5-8 erreicht nicht 60 % Durchlass. Aber geeignet für Low-Applikationen.
Die Wabenlochung ist sehr o.k. , Rundlochung mit mehr als 60% Durchlass ist ebenso perfekt. Quadratlochung für Tops könnte kritisch sein.
Grüße
Dirk