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  2. Dirk Hahn

Beiträge von Dirk Hahn

  • ciare 18.00w3 oder 18sound 18w1000?

    • Dirk Hahn
    • 24. September 2005 um 19:31

    Mein Tip: PD 1850, High Bl
    Kein Tip: XB 700, to much Mms
    Alternativ: 18 S 800, 18 W 1000, 18 ND and many more

    Please remember: low Mms @ high BL

  • Neuer High-Tech Tiefmitteltöner bei monacor

    • Dirk Hahn
    • 24. September 2005 um 19:11

    Nur eine kurze Anmerkung: Monacor liefert keine Recone Kits für Chassis. Daher bitte diesen Speaker vorher analysieren.

  • 2x12" 1,4" Projektvorstellung

    • Dirk Hahn
    • 22. September 2005 um 15:12

    Hallo Thomas,

    vielleicht klingt es überzogen. Aber manche Dinge kann man keinem Datenblatt entlocken, diese muss man erfahren. Daher diese besondere Art der Schilderung. Sei nicht böse, aber es ist dennoch nicht anders gemeint als eine "objektive" Darstellung eines Produktes.

    Ciao
    Dirk

  • Pegelabsenkung Hochtöner

    • Dirk Hahn
    • 22. September 2005 um 02:24

    Wusstet ihr eigentlich, dass Widerstände im Layout der Weiche stark frequenzgang sensitiv sind? Somit ist ein Widerstand ein Bauteil, welches auch den F-Gang beeinflusst. Daher sind Weichen Lay-out´s ohne Widerstände ein erstrebenswertes "Muss". Es klingt vielfach besser. Aber es erfordert eine komplexe Messtechnik, die nicht immer fruchten kann.

  • 2x12" 1,4" Projektvorstellung

    • Dirk Hahn
    • 22. September 2005 um 02:06

    Ich weiß, dass nicht alle das wissen, was ich weiß. Es gibt den 18 Sound 12 ND 830, der so fabelhafte Eigenschaften hat, dass er neben dem D.A.S. 12 B seit vielen Jahren der klanglicg beste 12 Zöller ist, den ich erlebt habe. Er ist so prikelnd in der Auflösung, dass es mittlerweile ein Fanclub gibt, die diesen Speaker einsetzen. Manche Dinge lassen sich halt nicht im Prospekt darstellen, viele muss man erfahren. 12 ND 830 ist die Championsleague. Es ist nur ein Tip von einem Praktiker. Vielleicht kann es helfen!!!

    Grüße von X!Max

  • Selbstbauprofis gesucht

    • Dirk Hahn
    • 22. September 2005 um 01:42

    Es gibt Replikas, die vom Äußeren identisch sind. Der Inhalt der Komponenten muss nicht diesem Original entsprechen. Wenn Du eine seriöse Kiste bauen willst, sollte der Inhalt auch einen hohen klanglichen Faktor haben. Dann kostet es allerdings auch 3x mehr als ein Chinaböller.

  • BPH118 von 18 Sound

    • Dirk Hahn
    • 22. September 2005 um 01:29

    Das X-Max Gehäuse ist gegenüber der Web Page Applikation etwas verändert. Jedoch trifft es die hervorragende Performance der Originalkonstruktion. Es ist ein Bassystem mit extrem hohen Output. Dieses jedoch nur, wenn ein geeignetes Chassis verwendet wird. Die Fima Müller vertreibt dieses Gehäuse als Bausatz zu interessanten Preisen. Sollte dann noch der passende Speaker eingebaut werden, erhält man einen der effektivsten Schallwandler heutiger Zeit.

    Das BPH 118 ist speziell entwickelt worden, um den 18-Sound 18 W 1300 perfekt einzusetzen. Dieses Chassis realisiert eine derart überragende Perfomance, dass ein Doppel-18" Reflexwoofer echte Probleme hat.

    Dennoch einige Info´s zu geeigneten Chassis, die hier gut passen:
    18 Sound 18 W 1000 ( Hublimit ab 600 Watt)
    RCF L 18 S800 (Hublimit ab 600 Watt)
    RCF L 18 851 KN (Hublimit ab 500 Watt)
    Ciare 18.75 W 1 (nur 400 Watt Powerhandling und frühes Hublimit)
    D.A.S. 18 H ( zwar 100mm Coil aber ab 400 Watt Hublimit)
    Eminence 18 HO ( Hublimit ab 300 Watt)
    JBL 2241 (begrente Belastbarketi aber großer Hub)

    Die hier genannten Chassis eignen sich grundsätzlich, jedoch sollte der Anwender die Abhängigkeit von Hubfähigkeit und Hochpassfilterung berücksichtigen. Daher sind manche oben genannte Modelle nur mit Einschränkungen nutzbar. Für weiteres stehe ich Euch gerne kurz per Mail zur Verfügung: info@x-max.de

    Eine Bitte: verschandelt dieses tolle Produkt nicht mit ungeeigneten Speakern. Dann habt ihr nämlich eher das Gegenteil. Es ist eine so tolle Konstruktion, dass es wirklich Spaß macht. Es ist mittlerweile nahezu ein Bestseller bei mir, der sehr viele professionelle Anwender begeistert.

    Grüße
    Dirk

  • Vergleich EV 18B zu RCF L18P300

    • Dirk Hahn
    • 22. September 2005 um 00:27

    Der 18 B ist konstruiert mit 11mm Wickelhöhe der Spule bei 9mm Polplattenstärke. Die bewegte Masse ist deutlich unter 100 Gramm.

    Dieser Lautsprecher ist vor ca. 25 Jahren konstruiert worden. Damals galten zumeist Gesetzmässigkeiten einer Hornladung oder der Einsatz als kräftiger Gitarrenlautsprecher.. Daher sollte dieser Lautsprecher nicht als Reflexwoofer eingesetzt werden. Sein mathematischer Hub beträgt, wie oben zu erkennen, + - 1mm. 3,5 mm gab EV an, um die 10% (30%) THD Grenze zu erreichen.

    Der RCF hingegen ist ein Tieftöner mit guten Eigenschaften.

    Saluti
    Dirk
    X-Max

  • Bassreflexgehäuse für 18sound 15w1200

    • Dirk Hahn
    • 22. September 2005 um 00:04

    Hallo Blackhawk,

    der 15 W 1200 ist ein fabelhafter Mitteltieftöner, der in klanglicher Performance sicherlich vergleichbar ist mit dem JBL 2227 oder sogar besser. Er eignet sich auch für die Abstrahlung tiefer Frequenzen in einer 2-Wege Kombi mit 1,4" Treiber, die bedingte Fullrangeeigenschaften hat. Melde Dich bitte mal telefonisch bei mir, da kann ich Dir mehr sagen. 0541-5281188. Mail: info@x-max.de

    Grüße
    Dirk

    18-Sound Vertrieb

  • EV 15“ Limited Reconen

    • Dirk Hahn
    • 21. September 2005 um 01:16

    Hi Christoph,

    danke für Deine Anmerkung. Aber leider ist es anders. 100% der EV Speaker, die meine Reconing Abteilung erreichen wurden falsch verarbeitet. Hierbei ist es egal, ob diese Chassis im Originalzustand waren oder bereits reconed wurden. Somit verate ich nun ein kleines Geheimnis. Bei Anbringung der Spule im Luftspalt mit 1mm Überhang (11mm Wickelhöhe bei 9mm Polplatte) hat der Membrankonus eine zu große Tiefe. Dieser drückt die Mechanik des gesamten Schwingsystems nach unten. Das erzeugt einen negativen Überhang, bei dem die Schwingspule ca.3- 5mm nach unten abtaucht. Dadurch ergibt sich ein nicht linearer Antrieb, der einige dB´s an Wirkungsgrad kostet.

    Daher steht meine Behauptung auf ein perfektes Reconing immer als ein Markenzeichen meiner Phylosophie. Alles was ich mache, mache ich perfekt oder gar nicht. Nicht umsonst bin ich momentan der leistungsfähigste Betrieb für die meisten "professionellen" Anwender im Reconeservice.

    Daher glaube nicht, dass eine nicht schabende Spule im Luftspalt der einzige Indikator einer erfolgreichen Reparatur ist.

    Unser Business wäre so einfach wenn es Produkte gäbe, die perfekt konstruiert würden, leider leidet die Qualität immer häufiger an asiatischen Fehlproduktionen. Aber lernen wir hieraus?

  • EV 15“ Limited Reconen

    • Dirk Hahn
    • 15. September 2005 um 00:10

    Hi Fluxxcompensator,

    was meinst Du damit, dass ich ständig auf der Flucht bin? Ich bin eigentlich für Professionals jeden Tag verfügbar. Leider mit 20 - 40 Telefonaten pro Tag. Daher übernimmt mein Mitarbeiter die zweite Leitung. Geduld ist manchmal von Vorteil. Oder die Tel. Nummer hinterlassen. Ich rufe zurück.

    @ DJ Papa. Wo hast Du den Speker hingeschickt? Ich garantiere Dir, dass er überall falsch assembled wird. Nur wir können die Geometrie des Chassis richtig einstellen. Selbst EVI macht alles falsch. Es ist schon traurig, dass alle anerkannten Betriebe systemimanente Fehler machen. It´s a blame.

    Euer Dirk

  • PS12 is Online

    • Dirk Hahn
    • 14. September 2005 um 23:50

    Ich habe das 18-Sound Horn XT 1086 mit vielen Treibern gemessen. Ich habe festgestellt, dass viele Treiber mit den Eigenschaften des Hornes sehr gut Korrespondieren. Ich habe 18-Sound Treiber, RCF, Oberton, TAD, JBL, BMS gemessen. TAD und BMS waren sehr bauchig im Bereich um 1 KHz. Hierdurch werden sehr aufwendige Filterschaltungen notwendig. Die anderen Treiber sind sehr schön an diesem Horn abstimmbar.

    Aufgrund meiner Erfahrung mit dem RCF H 100 kann ich behaupten, dass viele Filterschaltungen aufwendig waren, die wenige Amatuere ohne Meßsystem hinbekommen. Daher habe ich die Erfahrung gemacht, dass das 18-Sound XT 1086 unkritischer ist. Viele professionellen Anwender haben dieses bisher bestätigt. Schön dabei ist, dass die Konstruktion des 1086 aus Aluminium ist und wenige Resonazen aufgrund des Aufbaues erzeugt. Gleichzeitig leitet es die Wärme des Treibers über eine große Fläche souverän ab.

    Es könnte das Volkshorn werden, da es wenig Fehler macht und kaum Korrekturen erfordert. Preiswert ist es dazu.

    Euer Dirk

  • b&c 15hpl76 vs 18sound 15nd930

    • Dirk Hahn
    • 14. September 2005 um 00:53

    Hallo,
    ich registriere gerade, dass ich nun in eurem Forum zugeschaltet bin. Danke @ Thomas.

    Meine Idee zu Deiner Chassis-Auswahl habe ich Dir bereits per PM mitgeteilt. Dennoch möchte ich es hier nochmals schreiben. Der hier häufig erwähnte 15 ND 930 hat ziemlich gute Basseigenschaften, jedoch etwas "harmlose" Mitteltonqualitäten, die man von beschichteten Membranen kennt. Damit kann man sicherlich leben, wenn eine harmonische Abstimmung mit geringem Filteraufwand erreicht werden soll. Jedoch möchte Thomas einen Speaker entwickeln, der Bass kann, andererseits seine prickelnden Mitteltoneigenschaften behält. Daher gibt es die Möglichkeit, den 15 ND 830 zu verwenden, der mit einer Zusatzmasse versehen wird, OHNE die Membrane zu Coaten. Bei seiner Anwendung in dieser Applikation sollte jedoch ein wirkungsvolles Hochpassfilter bei passendem EQíng eingestellt werden!! Denn Du musst EQ´s benutzen, um hier wirklich wirkungsvoll Tieftonenergie zu erzeugen.

    Selbst mit dem 15 ND 930 geht es nicht ohne eine unterkritische Gehäuseabstimmung, bei der einige dB´s hinzugefügt werden müssen, um auf dem Hochständer ein ausreichendes Bassfundament zu erzeugen. Es ist ein so brutaler Grenzbereich, der in Deiner geforderten Aplikation nicht ohne Kompromisse erzielt werden kann. Daher stellt sich die Frage, wieviel Schalldruck bei welcher Grenzfrequenz Du erreichen möchtest.

    Individuelle Chassis lassen sich immer bilden, da ich nicht von den Herstelleraplikationen abhängig bin. Vielleicht hast Du eine Idee, um Dein Wunsch Chassis in Dein maßgeschneidertes Chassis zu ändern. Ich helfe Dir gerne.

    Dirk

  • Welchges ist der bessere 1"er?

    • Dirk Hahn
    • 17. Juni 2005 um 01:25

    Hallo Timber und aw-audio, ich stimme zu, dass es passable Prdukte in diesem Segment gibt. Aber es existiert ein fundamentaler Unterschied bei der Verwendung eines 1.4" Treibers. Gerade in meinem Produktportfolio ist die 10/1" klanglich weit unterlegen gegenüber der 12/1,4".

    Bitte beachtet hierbei, dass 1.4" Treiber nahezu keine Differenzen in der Hochtonauflösung haben.

    Eine 10"/1.4" wird sich bald in meinem Programm befinden.

    Wir bedienen Professionals, Amateure kaufen Ersatzmembranen bei uns.

    Grüße
    Dirk

  • Welchges ist der bessere 1"er?

    • Dirk Hahn
    • 16. Juni 2005 um 23:23

    Habe selten erlebt, dass ein Beitrag von mir nicht innerhalb 5 Minuten zerfetzt wurde. Was ist los mit den Pitbulls hier. 2 Wochen ohne Hetzkampanien sind ja nahezu Resignationen von Euch.

    Hey, haut rein!!!

  • was beachten bei gebrauchttreiberkauf?

    • Dirk Hahn
    • 16. Juni 2005 um 23:08

    Hallo Volker, Hallo André,

    @ Volker: Du sitzt ja nun in gutem Hause bei JBL. Hier trifft natürlich zu, dass die > = 500 Stunden Regel gilt. Aber ich spreche doch hier von den preiswerten Produkten, die ja so gerne von den Leuten genommen werden. Die sehen ja nur den billigen Anschaffungspreis und machen sich über die Wirtschaftlichkeit eines Produktes im Langzeitbetrieb keine Gedanken oder wissen nichts über diesen Sachverhalt. Wie bereits erwähnt ist ein Lautsprecher, dessen Spule nicht im Luftspalt schabt in Ordnung. Wer jedoch JBL Speaker in seinem System hat wird sich schon überlegen, ob er seine Speaker zu den extrem hohen Preisen der Pappen regelmässig bei seiner Bank eine Hypothek aufnehmen soll. :D Du solltest vielleicht mal Einfluss nehmen auf diese unanständige Preispolitik, da wir heute den Euro bei 1,22 vs Dollar haben und nicht den Dollar bei 1,22 vs Euro. Damals gab es Währungskostenzuschläge bei Euch, heute sind die Preise konstant. Ist aber nicht Dein Thema und ich mag Dich genau so, wie Du bist.

    @ André: Du hast recht damit, dass Magnete im Verlaufe der Jahre ihre Kraft verlieren können. Dieses ist jedoch bei Ferritmagneten sehr selten. Ich mache seit 3 Jahren ständige Kontrollen über die Luftspaltinduktion und bis heute ist mir kein Magbet vorgekommen, der deutlich aus dem Tolleranzbereich war. Dieses wird aber ein sehr ernstes Thema bei den Neodymlautsprechern werden, da hier unterschiedliche Qualitäten und Technologien eingesetzt werden. Daher gilt auch hier: bitte einen Profi fragen.

    Aber der Kappa 15 LF ist auch nur eine kurzfristige Alternative, da hier ja der mechanische Verschleis sehr frühzeitig erreicht wird. Und dann hauen wir den in die Tonne, da es hierfür keine Reconekits gibt, genauso wie für nahezu alle Modelle von Monacor. Somit sage ich mal, dass ein wirklich guter Lautsprecher manchmal nur 20 Euro mehr kostet als amerikanische (asiatische) Blechkorbware. Händler muss man sein und dann geht die Sonne auf.

    Diese Aussage spiegelt nur meinen Eindruck wieder. Es kann sein, dass meine Meinungen nichts mit dem Alltag eines Amateures zu tun haben und distanziere mich ausdrücklich von dieser Blechkorbliga.

    Ciao
    Dirk

  • Interesse an einem Treffen in Norddeutschland ?

    • Dirk Hahn
    • 16. Juni 2005 um 22:08

    Eine Frage an Michael,

    wie hast Du die Messungen vorgenommen? Hast Du alle Lautsprecher mit gleicher Verstärkerleistung gemessen? Sind Impedanzunterschiede hierbei berücksichtigt worden? Standen die Lautsprecher an gleicher Position?

    Ich habe nicht bemerkt, dass Du hier in Osnabrück warst. Ich hätte Dich gerne mal kennen gelernt. Bitte sage mir mal, auf welchem Bild ich Dich sehen kann.

    Danke
    Dirk

  • Interesse an einem Treffen in Norddeutschland ?

    • Dirk Hahn
    • 16. Juni 2005 um 21:55

    Hallo Manfred,

    erst einmal muss ich mich korrigieren, der kritische Bereich beginnt ab ca. 1000 Hz und endet bei etwa 5 Khz, wo sich solche Kantenreflexionen ergeben. Ich habe nicht Korrektur gelesen und es einfach so gesendet.

    Aber Du hast schon recht, dass hier Gehörrelevanzen relativ gering ausgeprägt sind.

    Mein Gitter (RV 4.1/5) hingegen ist sehr unkritisch und greift erst jenseits 10 Khz geringfügig (max. 1.5 dB) in den Frequenzverlauf ein. Ich messe aber immer mit montiertem Gitter, um auch hier keine Abweichungen von der Serie zu gewährleisten. Auch habe ich Versuche gemacht, bei denen beidseitig des Hornes ein 15mm starkes, hochdämpfendes Material (Bofoam) angebracht wird. Die Messergebnisse waren sofort besser, jedoch konnten wir keine Differenzen hören. Daher habe ich auf diese Kosmetik verzichtet.

    Bei Deinen Vorführungen mit den Hybriden fiel mir "eindeutig" auf, dass sich die Nebengeräusche um resonierende Blue Wheels handelten. Ich bin hingegangen, um diese Geräusche zu lokalisieren, da es der Eighteen Sound Speaker bei diesen geringen Leistungen nicht sein kann. Also verwende nächstes Mal bei solchen Tests das bewährteste Tool eines VA Profi´s: Gaffa.

    Bis bald
    Dirk

  • Interesse an einem Treffen in Norddeutschland ?

    • Dirk Hahn
    • 16. Juni 2005 um 00:23

    Hallo Micha,

    danke für Deine Messungen der 6" Systeme. Hierzu möchte ich etwas erklärendes sagen.
    1. die relativ lange Nachhallzeit wird verursacht durch die insgesamt 4 cm zurückliegende Schallwand, die auch an den Seitenwänden vorliegt. Hier haben KF + SK seitlich offene Wände und rumgezogene Gitter. Akustisch relevant ist dieser Faktor bei Frequenzen oberhalb 100 Hz wenig.
    2. Die Klirrfaktormessung von Dir zeigt in der Tat, dass die Messung gekennzeichnet ist von der Relation der Frequenzgangsenke zu diesem Maximalwert. Hier ist es sehr interpretationsbedürftig, dass die MA 61 bei rund 2.5 Khz den geringsten Pegel aufweist, aber dafür den höchsten Klirranteil haben soll. Bitte gehe darauf noch mal ein.
    3. Bei der Klirrmessung (K 3) zeigt sich deutlich, dass die MA-61 im akustisch sehr kritischen Bereich die besten Werte aufweist.

    Bei der Entwicklung der MA 61 stand mir die K+F CA106 zur Seite. Mein Entwicklungsziel war, einen Kleinlautsprecher zu gestalten, der sehr vielseitig einsetzbar ist. Einerseits muss er bei Konservenwiedergabe ausgewogen klingen, dieses haben mir zahlreiche Kunden im A/B Vergleich zu KF bestätigt, andererseits sollte sie für Sprachübertragungen geeignet sein. Und da scheiden sich die Geister. Ein Lautsprecher, der bei 2-3 Khz überbetont ist (wie KF), eignet sich ausgezeichnet für Sprache aber nicht für homogene Musikwiedergabe. Daher habe ich nach einer Lösung gesucht, die beides miteinander kombiniert. Somit habe ich ihr den ansteigenden Hochtonbereich verliehen, der dafür sorgt, dass die Sprachverständlichkeit auch bei leisen Pegeln sehr gut ist. Mit Unterstützung eines Subwoofers ist sie eine Box, die eine sehr natürliche Widergabe hat. Die Mitteltonsenke Pflege ich ebenso bewusst ein, die für eine homogene Wiedergabe, ohne „nasale“ Klangartifarkte sorgt.

    Somit kann ich sagen, dass die MA 61 eine Entwicklung mit diesen besonderen Spezifikationen ist und alles bewusst getan wurde. Ein extrem linearer Frequenzgang ließ sich nach nur 1 Stunde Entwicklungszeit ermitteln, aber klanglich war diese Lösung nicht kundenorientiert. Wie gesagt, im A/B Vergleich ist meine Abstimmung musikalischer. Daher behaupte ich ja immer: Messergebnisse sind Schminke!!

    Das Treffen war zwar sehr interessant, aber aufgrund regelmäßig wechselnder Musiktitel, die in ihrer Qualität stark schwankten nicht besonders aussagekräftig. Es wäre schön gewesen (wenn auch nicht aushaltbar) alle Lautsprecher mit gleich guten Aufnahmen verglichen worden wären. Somit stelle ich hier die Objektivität eines realen Vergleiches in Frage. Es war m. E. immer abhängig von der Qualität der CD, die ein System im Moment gut oder schlecht darstellt. Es wurden permanent die Titel gewechselt und mit Speakern im gleichen Segment verglichen. Aufgefallen ist mir, dass die „aktiven“ Systeme generell die Nase vorne hatten. Dieses hat natürlich die Ursache in der Entzerrung oder besser gesagt Eqíng der Systeme. Hier stellen sich natürlich Vorteile in der Performance heraus.

    Alle haben ihren Job aufwendig gemacht und ich würdige Frank für seinen Aufwand, jedoch lagen zum Teil 2 Minuten zwischen einem und dem anderen Produkt, die einen „direkten“ Vergleich unmöglich machte. Es waren Stimmungen, die mich persönlich bewegt haben, einige Systeme gut zu finden. Und dann kam das System von mir, welches bei ca 1000 Hz hochpassgefiltert vorgespielt wurde. Es klang „gräuslich“ aber das haben wir in 5 Probephasen gehört. Ich wundere mich also nicht, dass das Fazit einer solchen Pleitepanne negativ ausfällt, gerade dann wenn fast alle schon weg waren, bevor Frank das Problem gelöst hatte. Echt peinlich! Ab 20.30 Uhr lief alles gut und viele Anwesenden versammelten sich dann auch um diese Kombi´s, die allen sehr gefallen hat, speziell wenn die BPH 115 gelaufen ist.

    Jetzt muss ich aber schluss machen, vorerst.

    Ciao
    Dirk

  • was beachten bei gebrauchttreiberkauf?

    • Dirk Hahn
    • 13. Juni 2005 um 21:46

    Hallo,

    ein professionell genutzter Lautsprecher verliert im Laufe der Zeit seine ursprünglichen Eigenschaften. Durch den stundenlangen Einsatz mit hohen Amplituden werden die mechanischen Aufhängungen gestresst. Der Spider deswegen, da die Schwingspule, die bis über 300°C heiss werden kann in unmittelbarer Nähe sitzt und hier die Gewebetränkung und das Gewebe selbst belastet und deformieren kann. Die Suspension ist ebenso behaftet, da auch hier die Tränkungsfluids ihre Materialsubstanz verlieren. Es gibt daher einen deutlichen Unterschied bei der Konstruktion, manche setzen normale Gewebesicken ein, manche verwenden Leinensicken, manche setzen gute Doppel Silikon Spider ein, die meisten nicht. Für manche Speaker gilt: jenseits von 100 Stunden mit 70% Nominalleistung betrieben empfehle ich das Reconen, andere Speaker halten auch über 500 Stunden und sind noch o.k.

    Daher bitte beachten: eine nicht schabende Spule ist kein Indikator für einen "wirklich" funktionierenden Speaker. Wabbelpappen sind tonnenweise unterwegs.

    Ciao

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