Beiträge von Christian Engel
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Ich kannte bis dato nur die TSM Subs und TSM10 bzw. größere Seeburg PAs. Die TSM12 kamen ins Haus, weil es eine sinnvolle Ergänzung zum Seeburg-Bestand der lieben Kollegen hier vor Ort war. Ich habe da einfach das Bestmögliche gekauft und ging davon aus, dass es "super" spielt. Macht es ja auch und zu 90% bin ich zufrieden damit. Mit persönlich reicht das aber nicht.
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Sagen wir mal so: Riderkompatibilität muss nicht, wohl aber wäre ich gern "kompatibel" mit dem Materialpark der Kollegen, mit denen ich in Sachen PA zusammenarbeite und über deren Anlagen ich zu 90% arbeite. Da habe ich folgende Möglichkeiten:
- HK Audio (da bin ich weg von)
- Seeburg (da bin ich gerade)
- L'AcousticsZ.B. wäre es dann so, dass die braunen 108p vermehrt als Delay oder Nearfill zu einer ARCS zum Einsatz kommen würden bzw. die 112p dann als Monitor. Bzgl. aktiv und passiv bin ich am hin und her überlegen

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Diesen passiven Splitter habe ich seit Jahren ebenfalls in SLX-Funkracks verbaut. Das spielt seit jeher einwandfrei. Von "teuer" kann man da eigentlich auch nicht wirklich sprechen. Außerdem passt es irgendwie nicht zusammen, dass du bei einer 4-stelligen Investitionssumme versuchst, einige Euro bei der HF-Verdrahtung zu sparen.
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Ich finde, dass das von mir beschriebene klangliche Verhalten bei der Mehrzahl an Seeburg-Topteilen wiederzufinden ist.
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Nee, gar nicht. Es soll einfach Spaß machen und klanglich ähnlich sein.
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Ich habe doch aber versucht, mich dagegen zu wehren

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Hallo werte Kollegen,
vor kurzem hatte ich hier nach Meinungen bzgl. hochwertiger Klein-PAs der Klasse 15" Sub und 12"/1.4" Top gefragt. Hintergrund war, dass ich für einige wenige Klein-VAs im Jahr ein erstklassiges (möglichst aktives) PA-System brauche, das zugleich kompakt ist. Außerdem sollte das Topteil multifunktional auch mal als Fill oder Monitor einsetzbar sein.
Gelandet bin ich dann bei der Seeburg TSM-Reihe. Angeschafft wurden TSM12dp, TSM-Sub dp und für kleinere Applikationen TSM10dp. Nach einigen Einsätzen muss ich leider sagen, dass das anfangs zwar ganz nett spielte, die Sonne - im akustischen Sinn - ging jedoch leider nicht auf. Vor allem drei Dinge fielen mir auf: mit steigender Lautstärke stark zunehmende Aggressivität im kritischen Bereich zwischen 2 und 4 kHz, verwaschene Höhenwiedergabe, insgesamt eher indirekter, nicht "auf der Nase sitzender" Sound (ein wenig wie hinter einem Vorhang).
Einige dieser Punkte kenne ich direkt von größeren Seeburg-PAs, auf denen ich on the road immer mal wieder arbeite, insbes. TSE 4030 oder auch K2. Ganz schlimm war das Arbeiten mit den K24 Tops vor einigen Tagen...Nun ist es eher unbehaglich, wenn die wenigen Jobs, auf denen man mit dem eigenen kleinen "Sahne-System" unterwegs ist, auf Grund der genannten Punkte eher nicht soviel Spaß machen, wie sie eigentlich sollten. Kurzum: ich möchte da wirklich keine Kompromisse eingehen müssen.
Deshalb suche ich nun erneut und lande wieder da, wo ich damals schon fast zugegriffen hätte: L'Acoustics 112P + SB15P. Später ergänzend dann noch die 108P.Ich darf nicht selten im Jahr mit ARCS und auch KARA arbeiten. Das macht einfach Spaß. Ich weiß nicht genau, was in den braunen Kisten anders läuft, aber egal ob Festzelt, Saal oder Open-Air, es ist immer das Gleiche. PA an, Pult an, Fader hoch, minimale Korrekturen am EQ, Catering
Dieses Material spielt einfach in vielen Lebenslagen wunderbar und ohne große Handstände. Auch bei hohen Lautstärken bleibt ein sehr angenehmes Klangbild erhalten. Es plärrt nicht, kreischt nicht, der Sound sitzt auf der Nase. Genau so möchte ich das auch in klein. Daher würde ich mich über Meinungen zu 112P und SB15P freuen. Insbesondere interessiert mich, ob diese klanglich in die Fußstapfen ihrer großen Brüder treten, oder ob es doch eher große Unterschiede gibt. Auch die Frage nach der Eignung der 112P und 108P als Monitor ist von hohem Interesse.Besten Dank & Grüße
Chris -
Eigentlich wollte ich darauf hinaus, dass ich den Sinn einer Digital-Funkstrecke ohne Möglichkeit der digitalen Datenausgabe nicht ganz verstehe. In heutigen Produktionsumgebungen muss man der Latenzthematik ohnehin schon erhöhte Aufmerksamkeit schenken. Da macht es eine solche Funkstrecke nicht gerade einfacher.
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Kommt darauf an, was man mit "Grundlatenz" meint. Da du um die AD- und DA-Wandlung nicht drumherum kommst, ist auf Seite 316 des Handbuches bei den allgemeinen Specs eine Latenz von <2 ms ohne Kompensationsblöcke zu finden. Das meinte ich mit "Grundlatenz".
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Dann ausführlicher: im Handbuch ab S. 230 stehen die Einzellatenzen der zuschaltbaren Kompensationsblöcke. Je nach Bedarf ergibt das schon mal einen mehr oder weniger großen Wert. Das PLUS sollte bedeuten: PLUS 2 ms Grundlatenz, die noch einmal hinzukommen.
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Hiho,
für kleinere Nummern nutze ich gern den Xilica XD-8080. Die IOs reichen für viele Anwendungen aus. Eingriffe im laufenden Betrieb sind über Ethernet problemlos möglich, auch via Router+Wlan!
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Zitat von "guma"
Dann ist aber die Funkenlatenz sozusagen der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt und nicht die alleinige Ursache.
Das habe ich auch nicht gesagt. Es war auch eher allgemein auf die Benutzung des Analogausgangs von Digitalfunkstrecken bezogen, nicht (nur) auf dieses Shure-Produkt speziell.
Zitat von "guma"Die Latenzkompensation in den Midaspulten muß ja irgendwie zu Ungunsten der Gesammtlaufzeit durch das Pult funktionieren. Gibts da verlässliche Zahlen, was sich da so maximal zusammenleppern kann ?
Handbuch zur Pro-Serie ab S. 230 + Grundlatenz von ca. 2ms (Eingang -> Ausgang).
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Die Nutzung des Analogausgangs am ULX-D in Verbindung mit einem sehr erfahrenen Sänger, mit dem ich zig Mal im Jahr zusammen arbeite, führte zu folgender Frage seinerseits: hast du da ein Delay auf dem Kanal?
Dem war natürlich nicht so, aber die ca. 3 ms Latenz des Systems sind sofort "aufgeflogen" (bei ansonstem unverändertem Setup, Pult, IEM, etc.).
Nicht unproblematisch, das Ganze... -
Nicht ganz so selten brauche ich auch mal mehr als 70m. Bei diesen Längen finde ich persönlich Einzelkabel einfach angenehmer. Und der FoH-Strom kommt dann üblicherweise auch nicht mehr aus einer Schukoleitung :wink:
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Zitat von "schallereignissortierer"
Wenn es problemlos wieder von Kabeln runterzukriegen ist, wäre es vielleicht was für "Tour" Kabelbäume.
Sag ich ja. Ich habe damit CAT5-Leitungen auf 80m Länge zusammengefasst. Wider Erwarten endete das Ganze nach einigen Jobs nicht in einem unansehnlichen verdrehten Irgendwas
Obwohl es ständig auf- und abgetrommelt wird. -
Moins,
ich hatte vor einiger Zeit ganz ähnliche "Probleme". Und habe mich letztendlich gegen das Kombikabel entschieden. Es sind bei mir wirklich kompakte Schill-Trommeln mit 2x 80m Cat5e je Trommel geworden. Und nach einigen Monaten mit dem Material kann ich sagen, dass das definitiv die richtige Entscheidung war. Die Kabel sind so dermaßen leicht und schnell verlegt, das gibt's gar nicht. Mit einem 22mm dicken Kombikabel wäre das definitiv nicht so fix erledigt. Des Weiteren ist es finanziell wesentlich unkritischer, eine Einzelleitung im Falle eines Defektes zu ersetzen. Das Kombikabel ist dann direkt mal ein Komplettausfall...
Eine separate Schuko-Trommel ist standardmäßig immer im Auto. Ich glaube, alls Trommeln zusammen genommen sind das gerade mal 30kg Gewicht... -
Taugt ganz gut zum Kabel zusammenfassen...
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Ich persönlich sehe eine PA als ein Werkzeug, mit dem ich unter den gegebenen Bedingungen (Location, Programmmaterial, etc.) das (von mir und/oder dem Kunden) gewünschte Beschallungsergebnis realisieren kann. De facto ist daher meiner bescheidenen Meinung nach auch das dezentrale Beschallungssystem einer typischen Tagungs-VA als PA zu verstehen, denn es kommt ja seiner Funktion als "public adress system" nach. Mischpulte, Monitoranlage, Stromverteilungen sind zwar natürlich notwendig, stehen aber oft als separater Posten und zählen nicht mit zur PA. So sehe ich es eigentlich auch durchweg auf Angeboten und dergleichen...
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Genügend Ausspielwege am Pult sollten heuer eigentlich kein Problem mehr darstellen.
Die Kombi TSM-12/TSM-Sub in aktiv und unter Verwendung der entsprechenden Presets jedenfalls hatte ich mir (zu dem Preis) passender vorgestellt. Es ist kein System, dass man einfach anmacht und zufrieden ist (so hatte ich es aber eigentlich haben wollen für kleine entspannte Mini-Jobs). Hier muss man durchaus nochmal selbst Hand anlegen, dann spielt es allerdings wunderbar.