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  2. Ton_Opa

Beiträge von Ton_Opa

  • Sony DPS-R7 und DPS-D7

    • Ton_Opa
    • 27. April 2005 um 19:29

    habe beide und musste sie lange suchen.

    Die Bedienung ist sehr gewöhnungsbedürftig, eröffnet dann aber hochinteressante Möglichkeiten.

    Sind etwas spezielle Liebhaberstücke für Leute, die auch mal zu Hause einen Effekt für draußen programmieren.

    Lohnend für Tüftler, die wissen was sie wollen. Die anderen sollen meinetwegen weiterhin einen m-one "OK" finden....kopfschüttel...

    schöne Grüße
    Opi

  • BSS FCS 966 vs. Klark Teknik DN 360

    • Ton_Opa
    • 14. April 2005 um 15:52
    Zitat

    eigentlich ist ein EQ ein ganz banales Gerät mit einem Haufen analoger Bandpässe 2ter Ordnung die 12dB hoch und runter können. Unter Verwendung rauscharmer Operationsverstärker und Metallfilmwiderstände kriegt das jeder Hersteller und auch jeder geduldige Bastler auf die Reihe, sogar dann wenn er in Pnom Pen oder sonstwo produziert.

    Naja,
    die meisten Behringer, Phonic- usw geräte entstehen nach dieser Philosophie.
    Und - die meisten hier hören einen Unterschied. Auf jedenfall dann, wenn die Kisten ein halbes Jahr auf der Straße waren. - kaputt ist da nix. Nur eben - nicht neu.

    Ein bißchen mehr ist da schon dran. Besonders dann, wenn viele Signale zusammenkommen wie im Mischpult - oder im Eq.


    Grüße
    Opi

  • Wie teuer muss ein Klinkenstecker sein?

    • Ton_Opa
    • 7. April 2005 um 23:21

    Neues vom Chinesen:

    Da ist zunächst mal die Lieferzeit:
    was im Internet zunächst nach 24 Stunden klingt, entpuppt sich im richtigen Leben gern auch mal als eine Woche. Ich jedenfalls musste eine Woche auf meine Pollin Lieferung warten.

    Der Klinkenstecker für etwas mehr als einen Euro sieht so aus:

    Es gibt ein rustikales Gehäuse, dessen Herstellungsverfahren (Spritzguß) dem Stecker fast ein billigeres Aussehen verpasst, als der Reichelt Klinke:



    Aber: stabil ist es allemal und es gibt eine richtige Zugentlastung, wie man sie auch aus Neutrik-Steckern kennt. Bei der Verarbeitung bleibt der Neutrik-Stecker um Längen vorn, denn die Konsistenz des Kunststoffs ist beim "Chinesen" so ganz anders als bei Neutrik. (Der Kunststoff ist härter, aber dünner)
    Trotz der überzeugenden und vertrauten Bauart ist das Arbeiten mit dem Chinesen-Stecker etwas "wurstelig". Trotzdem: die Zugentlastung funktioniert und kommt auch mit "professionellen" Kabel-Außendurchmessern zurecht.

    Der Chinese setzt leider noch auf die angepresste Lötfahne:

    und, ob Ihrs glaubt oder nicht, bei den bestellten 10 Stück war tatsächlich wieder ein Stück Ausschuss dabei (wiedermal kein Ring-Kontakt). Ich halte das für inakzeptabel. Soll ich vor dem Löten jeden Stecker messen?

    Überraschend konnte ich feststellen, dass die Übergangswiderstände im Stecker bei dem "bunten Chinesen" signifikant besser ausfallen, als bei der Reichelt Klinke (:evil: wenn sie nicht gerade unendlich sind :evil: ) . Ich hätte nicht gedacht, dass sich in dem Bereich unter einem Ohm noch so deutlich Unterschiede feststellen lassen. Obwohl diese kleinen Nuancen technisch eigentlich nicht relevant sind, vermutet man dadurch doch, dass der Chinese nicht so für innere Korrosion oder mechanischen Verfall (und Wackelkontakte) anfällig ist.


    Ist der Stecker robuster?
    Dazu habe ich mir einen nicht hundertprozentig ernst gemeinten "Kerbschlagbiegeversuch" ausgedacht. Als Kerbe dient das (aus dem Beschallungsleben gegriffene) Amptown-Schließprofil eines Standard-Cases. Hier habe ich den Stecker-Schaft eingelegt und die Kraft meiner gewichtigen Persönlichkeit wirken lassen.
    Hier das Ergebnis:

    Die Reichelt Klinke (unten) ist bis zur völligen Unbrauchbarkeit deformiert.
    Beim Chinesen (mitte) fällt die Delle deutlich kleiner aus: manche Stage-Hand würde diesen Stecker wahrscheinlich mit etwas zuviel guten Willen noch in eine Klinkenbuchse hinein bekommen - aber nicht mehr heile heraus.
    Zum Vergleich (oben) ein Neutrikstecker (unfairer Weise in mono, hatte keine in Stereo, sonst müsste ich ja auch keine Chinesen kaufen).
    Der zeigt von der hinter ihm liegenden Tortur schlicht überhaupt keine Spur.

    Außerdem:
    Die Chinesen weisen in Gehäuse aber auch im Steckerteil extreme Fertigungstoleranzen auf:
    Da hakt mal der Steckerteil im Gehäuse fest, ein anderes Mal fällt schon mit bloßem Auge auf, dass der Ring oder die zugehörige Isolation nicht konzentrisch zum Rest des Steckers ausgerichtet sind. Solche Fehler findet man bei der Reichelt-Klinke nicht. Der Stecker lieferte jedoch immer einwandfreien Kontakt in der Buchse.
    ABer:
    Der Chinese steckt sich extrem hakelig. Wer genau hinsieht, erkennt, dass der Tip mit viel kleineren Radien ausgeführt ist, als die Kollegen von Reichelt oder Neutrik. Das merkt man bei jedem Stecken! schüttel ! (eklig)

    Fazit:
    Der Chinesenstecker ist deutlich robuster und in Sachen Zugentlastung der Reicheltklinke weit voraus. Leider gibt es auch hier Ausfälle, bevor die Teile überhaupt verarbeitet sind. Das Steckgefühl ist auffällig unelegant, das äußere Erscheinungsbild ist durchaus gefällig.
    Man erhält also für den höheren Preis durchaus eine gesteigerte Qualität, muss aber in Punkto Handling auch abstriche machen. Man wird täglich daran erinnert: Hier habe ich gespart. Ob das so klug ist?

    Und ich?
    Ich glaub ich tendiere inzwischen doch zum Luxusstecker... was soll der Geiz?
    Dass auch beim Chinesen auf Anhieb 10 % Ausschuss für mehr als einen Euro übern Tisch geht, ertrage ich einfach nicht..... und wenn mir das auch bei Neutrik passiert, fange ich wieder bei Reichelt an.

    Grüße
    Opi

  • PLS 2005 Review Thread

    • Ton_Opa
    • 7. April 2005 um 10:01

    TBF

    Ja, danke .Ich empfinde Worte wie "töckig" als sehr deutlich, aber tatsächlich kann man sich gern wieder den etwas universelleren Sprachkonventionen annähern. Sonst treffen wir uns hier eines Tages wie Mac und Dose und behaupten: Es liegt an Dir, dass wir uns nicht verstehen.

    Beim Überblick gibts bei Dir nur China, Deutschland und Brasilien. Sind denn die Amis und Engländer keines Blickes mehr würdig?

    Grüße
    Opi

  • Pufferbatterie im Behringer Shark

    • Ton_Opa
    • 30. März 2005 um 13:05

    Also, ich muss gestehen, dass ich vor Jahren versucht war, die Sharks als funktionables Billig-Delay in einer Festinstallation zu verbauen. Hab dann mal ein neues Gerät ausgepackt und gechecked:

    Alles bleibt gespeichert, bloß die Delay-Einstellung nicht.
    Vielleicht gibts ne zweite Serie?

    Hm.

    Nix für ungut. Aber so wars.

    Oder muss man das zum Speichern irgendwie bestätigen?
    Damit wär Frank Uhlig vielleicht auch schon geholfen. (Ich meine aber, mich zu erinnern, dass es da nix zu speichern gab.)
    Gruß
    Opi

  • Modeberuf Veranstaltungstechniker?

    • Ton_Opa
    • 30. März 2005 um 12:56

    Ich bin ein ziemlich ältlicher Mann und als solcher schon eine Ausnahme
    Ich singe schon lange nicht mehr in einer Punkrockband und liebte das über alles !
    Ich vergesse alles mögliche!
    Ich habe keine Lust mehr, Endstufen zu reparieren wenn die Mosfets abgeraucht sind.
    Das Ohmsche Gesetz kann ich auswendig, trotz allem.
    Ich bin vertraut mit jeder Art von Signalpegeln, mit den gängigen Geräten, mit etlichen Musikinstrumenten.
    Ich komm als erster, bau mit auf und bin auch nach dem Abbau noch da.
    Für meine Konsole würde ich niemanden mehr sitzen lassen !
    Ich finde es romantisch, Sonntag Nacht beim Laden im Schneematsch auf ner Alurampe auszurutschen, aber einmal im Jahr reicht das auch.
    Ich finde, Vitamin B ist ein Verbrechen an der Menschheit.
    Ich kann jeden Clay Paky, Robe und Martin so montieren das alle damit zufrieden sind, anschließen und das Pult programmieren, überlasse das aber lieber den Lichtfraggles.
    Ich kann Racks zusammenstellen, montieren und verkabeln.
    Ebenso Konsolen mit Multicores, Sideracks und Dach drüber.

    Ich trinke schon lange kein Bier mehr und bin an den Gehältern anderer eigentlich nicht interessiert.

    Ich würde Gott danken, wenn keine Papiere mehr nötig wären.

    @ Manuela:
    Pass auf dich auf! ... und viel Spaß noch...


    Sorry,
    ich fand Manuelas Beitrag inspirierend und konnte mich nicht zurückhalten.

    Zum Topic:
    Ich habe schon ausgebildet, als es die "Fachkraft" noch gar nicht gab.
    Damals wie heute sind alle mehr oder minder "offiziellen" Ausbildungsversuche mangels Praxisbezug mehr oder minder zweifelhaft.
    Daran hat auch die "Fachkraft" nix geändert und die meisten Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung bestätigen diesen Eindruck selbst und fühlen sich unwissend in Licht- und/oder Tontechnik.

    Die Motivationslosigkeit der Mehrheit der Azubis ist in der Tat verblüffend, weil eben im RnR über Generationen Leute vorn waren, die sich vor allem durch ihre Motivation auszeichneten. Alleine die Schwierigkeit, überhaupt in diesem Berufsumfeld Fuß zu fassen, war eine gute Aufnahmeprüfung. So wurde nur Veranstaltungstechniker, wer es unbedingt wollte.
    Daraus resultierte auch der krasse Gegensatz zu Theaterleuten und solchen aus den öffentlich rechtlichen... Da ist die teilweise professionell zur Schau gestellte Unlust in Verbindung mit mangelndem Interesse am Betätigungsfeld eh und je ein allzu deutliches Phänomen gewesen.

    Ich bedauere den Untergang des alten Stils sehr. Und ich glaube, dass in der neu wachsenden Landschaft aus "Sicherheitsingenieuren" kein Platz mehr für Leute wie Manuela ist, die durch ihr Engagement die Highlights in unserer immer weiter verarmenden Kultur erst möglich machen.

    Grüße
    Opi

  • Pufferbatterie im Behringer Shark

    • Ton_Opa
    • 30. März 2005 um 10:01

    Interessant.
    die Shark puffern die Delayzeit-Einstellung überhaupt nicht!
    Strom aus -> Einstellung weg!
    Wiedermal eine grandiose Fehlkonstruktion aus dem Hause Behringer.

    entweder, die Dinger bleiben an, oder die Shark sind modifiziert worden.

    Wirklich : eine Spezifirma.

    Gruß
    Opi

  • BSS FCS 966 vs. Klark Teknik DN 360

    • Ton_Opa
    • 27. März 2005 um 22:35

    Neinnein
    bei Evi hat man mir versichert, dass der 360er auf jeden Fall weiter gebaut werden soll.

    und zum Topic:
    Ein Klark ist ein Klark und ein Opal ist ein Opal.
    Also, ich würd den Klark nehmen.
    Sein Preisniveau ist in der Tat etwas absurd und der unsymmetrische Ausgang ist von Anbeginn eine lächerliche Unverschämtheit gewesen.
    Trotzdem . . .

    Grüße
    Opi

  • Wie teuer muss ein Klinkenstecker sein?

    • Ton_Opa
    • 26. März 2005 um 14:27

    PA-Peter
    Vielen Dank fürs "Hier!" rufen.Endlich auch mal relevante Infos statt wenig aussagende bunte Bildchen auf Internet-Katalogseiten.

    Mir scheint, wer nicht nach Sonderpreisen fragt, der kriegt auch keine.
    Also: Fragen! Nicht gerade hanseatisch, aber die Zeiten ändern sich eben.

    Zu mir sind bereits ein paar Chinesenstecker unterwegs. Ich werde berichten. Bei Adam Hall habe ich erstmal nicht nachgefragt, weil mir dessen übrige Listenpreise nicht gerade preisbrecherisch anmuten.

    schöne Grüße
    Opi

  • Wie teuer muss ein Klinkenstecker sein?

    • Ton_Opa
    • 24. März 2005 um 19:16

    Wo darf denn gespart werden?
    Beim Caterting? Bei den Reisetagen? Bei der Gage? Beim Azubi?
    Mir ist klar, dass es gut und teuer funktioniert.


    Also bisher:
    Adam Hall 7515 und der zweifelhafte Chinese. Kann man mal angucken.

    sonst noch was?

    Grüße
    Opi

  • Wie teuer muss ein Klinkenstecker sein?

    • Ton_Opa
    • 24. März 2005 um 17:32

    stefanfx:
    Aber gibts die "guten" Amphenol für unter 3 Euro, wenn ja, wo?

    druid314
    das sieht doch schon nach was aus.
    und wie sieht der Klinkenchinese aus? Innen die klassische Lötfahne, lassen sich tip oder ring relativ zum rest des Steckers drehen (grusel)?


    ....ihr werdet es nicht glauben, aber ich habe schon XLR-Weibchen gesehen, die ähnlich billig gebaut waren, wie schlechte Klinkenstecker.... 5 mal Stecken und die Kontakt-Hülse kommt mit raus. Auch XLR kann man unbrauchbar bauen....

    Grüße
    Opi

  • Wie teuer muss ein Klinkenstecker sein?

    • Ton_Opa
    • 24. März 2005 um 16:53
    Zitat

    Neutrik NP-3C 3,55 €

    Also bei T gibts den für 3,05 Euro. So weit war ich inzwischen auch schon. Und ich erinnere mich an Zeiten, in denen es Stereo-Ganzmetallklinken für ne Mark gab. Da finde ich das 6fache eben teuer und deswegen frag ich eben, ob ihr das tatsächlich alle bezahlt.

    Oder lasst ihr euch das alle im Lager schenken?

    Ich dachte, es gibt vielleicht einen 'Geheim'Tipp.

    Eigentlich warte ich auf das ultimative Posting von PA-Peter. Der ist doch sonst nicht so angebotsfaul...,

    Grüße
    Opi

  • Wie teuer muss ein Klinkenstecker sein?

    • Ton_Opa
    • 24. März 2005 um 13:57

    Loloverde
    Also, ehrlich gesagt, ich löte nix um, ich reparier höchstens mal... und der Wiederverkaufswert ist für mich auch nicht von Bedeutung.

    Es ist nur so, dass die Dinger ja doch immer wieder mal im Rack oder der Kabelsau der Company stecken bleiben.... und dann muss ich immer weinen :( , weil ich so doof bin und das eben auch Geld kostet. Daher der Geiz.

    Ich hab mir die Amphenol-Dinger auch schon angeguckt, die lohnen die Mehrausgabe also nicht?

    Wo hast Du denn die Neutrik für 2,60 her?

    Grüße
    Opi

  • Wie teuer muss ein Klinkenstecker sein?

    • Ton_Opa
    • 24. März 2005 um 13:30

    Ja, eine doofe Frage.
    Ja, ich habe die Suchen-Funktion genutzt.

    Ich habe auch am eigenen Leib erfahren, dass man bei Reichelt gar keine Halbleiter kaufen darf. Habe aber doch für diesen oder jenen Adapter und für den Hausgebrauch noch Klinkenstecker da bezogen.

    Nun musste ich feststellen, dass wohl auch das nicht mehr geht - mehrere Ausfälle noch neuer Stereo-Klinken auf dem Ring-Kontakt.

    Muss ich jetzt wirklich 3 Euro pro Neutrik-Stecker ausgeben?
    Was taugt der billig-Neutrik nys 202, ist der sein Geld wert (1,10Euro)?

    Bei XLR gehe ich keine Kompromisse ein und habe mich an das Neutrik-Preis-Niveau gewöhnt.

    Muss Opi auch für Klinkenstecker umdenken?

    BezugsVorschläge?

    Grüße
    Opi

  • Transportieren extrem schwerer Konsole

    • Ton_Opa
    • 23. März 2005 um 17:16

    Kann nur von Luftrollen abraten! Eine ist im Zweifel immer platt und dann geht bei dem Gewicht nix mehr. Willste dann flicken? Vergiss es! Auch fest gebaute Mischpultwagen sind mir bisher immer nur als Problemquelle begegnet, nie als praktischer Einfall. Sie sind einfach immer zu groß.

    Grüße
    Opi

  • Warum klingts bei den Stars öfters mal scheisse ???

    • Ton_Opa
    • 20. März 2005 um 19:22

    Ich glaube nicht, dass man sich an den schlechten Sound gewöhnt.
    Auf diesen Produktionen wissen alle ganz genau, dass der Sound Mist ist, wenn er Mist ist.

    Auch Argumente wie C5 Senke oder Tauchurlaub sind keine. Denn, ich behaupte mal, alle, die lange dabei sind (und in dieser Gruppe sind nun mal die meisten "guten" FOH Leute zu finden) haben mehr oder minder starke Hörschäden - wie auch die meisten Orchstermusiker - und Gitarristen sowieso.
    Trotzdem können diese "Fehlhörigen" sehr guten Sound machen und arbeiten sogar erfolgreich im Studio, wo es noch mehr auf "analytisches" Gehör ankommt .

    Wenn ein FOH Mann im Lärm steht, und sagt " klingt doch gut", ist der entweder total auf Droge (auch nur noch selten zu finden) oder es handelt sich schlicht und einfach um eine lächerliche Schutzbehauptung.

    Trotzdem bin ich der letzte, der solchen Leuten "Unfähigkeit" attestiert . Mit solchen Behauptungen sollte man gaaaanz vorsichtig sein. Mangelndes Engagement kann man dagegen häufiger bei den "lärmenden" Kollegen feststellen und die "Du mich auch" -Einstellung ist häufig auch mit großen Lücken im Fachwissen gepaart.

    Ein viel größeres Mysterium als "warum klingt es so schlecht" ist doch eigentlich:" warum kann sich ein so skandalös schlechtes Angebot auf dem Markt halten?" Da liegt der Hase im Pfeffer. Und da ist auch eine Erklärung : für den Profi ist der Klang nämlich Nebensache. Das ist einfach kein Thema. Man spricht nicht darüber und ist cool überlegen (weil mans eben kann) und die Mukker hat man auf den großen Produktionen inzwischen auch zur schnöden Geldgier umerzogen.

    Das Produkt: "Konzerterlebnis" interessiert bei den Machern dieser Events überhaupt niemanden, wenn die Acts berühmt sind. Der Fisch kommt sowieso und den Job bekommt die Company, die für das flachste Geld das meiste Mat am Start hat. Ein Trauerspiel.

    Fazit: Musik gibts allenfalls auf gut ausgerüsteten Laienspielbühnen, wo alle noch Spaß an der Sache haben, und "große Nummern" erlebt man eh am besten auf DVD. Was wollt ihr denn bitte in einem WM Stadion nach 80Metern noch hören (oder sehen?).

    Grüße
    Opi

  • Haftung bei nicht Verschulden auf VAs

    • Ton_Opa
    • 18. März 2005 um 14:06

    Die Frage, wer wie haftbar ist, wird letztendlich immer erst vor Gericht entschieden. Dort gewinnt der, der den besten Anwalt hat.

    Deswegen sollte aus Solidarität für alle, die an Veranstaltungen interessiert sind, versucht werden, Prozesse zu vermeiden. Ihre Ergebnisse sind ungerecht und führen im Zweifel zu noch mehr und noch undurchführbareren Vorschriften. Bitte immer versuchen, das Opfer (den Zivilisten mit der Lampe im Schädel) vom prozessieren abzuhalten und irgendwie anders zu entschädigen oder zu besänftigen. Das gilt auch für eigene Arbeitsunfälle!
    Diese werden im Krankenhaus oder sonstwo als privates Malheur genauso kuriert wie ein Arbeitsunfall. Nur dass, als privates Ereignis, nicht die Gefahr besteht, dass die Halle anschließend von BG oder Feuerwehr für immer geschlossen wird.
    Gott sei Dank ist es rechtlich so, dass immer noch der Veranstalter und Hallenbetreiber ganz vorne in der Schuldigen-Liste stehen. Diese oder deren Versicherungen(!) können dann versuchen, schuldige Techniker zu finden und zu verklagen.

    Wer Angst vor der Konstruktion unbedarfter Kollegen hat, versucht natürlich als erstes im Stillen, diese zur Beseitigung der Mängel zu bewegen. Wer dann noch Angst vor möglichen Folgen hat, sollte (mit Zeugen!) den Veranstalter (oder den Verantwortlichen für die Versammlungsstätte) auf die Missstände aufmerksam machen. Das genügt mündlich. Gleich hinterher macht man hiervon ganz für sich eine Gesprächsnotitz(gern auch handschriftlich), die man auch vom Zeugen (mit Adresse) bestätigen lässt .
    Im Falle eines Prozesses hat man damit ziemlich gute Karten und hat vor Ort nicht "einen Riesenfilm" gemacht.

    Ansonsten greift man auch den jungen Kollegen unter die Arme und sorgt dafür, dass auch deren Laternen im Dach bleiben.

    Grüße
    Opi

  • Russisch splitten

    • Ton_Opa
    • 12. März 2005 um 04:19

    Alle Pulte, bei denen sich Phantomspeisung einschalten läst, können diese auch von anderen Pulten am Eingang schadlos ertragen.

    Wird bei beiden Pulten Phantomspeisung aktiviert, fließen tatsächlich Ausgleichsströme, die aber keinen Schaden anrichten, weil Phantomspeisung grundsätzlich strombegrenzt ist. Eingänge, die selbst nicht Phantomspeisung liefern können, können durch Phantomspeisung von einem anderen Pult dauerhaft zerstört werden. Insbesondere beim Einschalten oder Einstecken.


    Pultausgänge (oder andere Zuspielerausgänge) versehentlich mit Phantomspeisung zu beaufschlagen, ist nicht harmlos und kann bei günstigeren Geräten zu ernsthaften Schäden führen. Besonders wenn ganz einfach auf unsymmetrische Signalführung adaptiert worden ist.

    Die richtige Vorgehensweise ist : Zwei Pulte mit schaltbarer Phantomspeisung verwenden. Aber nur an einem Pult wird die Phantomspeisung aktiviert. Das funktioniert mit einem einfachen Y ganz ohne Groundlift überall auf der Welt.

    Grüße
    Opi

  • Soundcraft

    • Ton_Opa
    • 2. März 2005 um 22:58

    Ich würd ma so sagen:

    B. sind überhaupt nicht zu gebrauchen (Besonders das MX nicht ! :-)).
    Spirit ist auf jedenfall um Klassen besser, aber immer noch nix.
    Mitm alten Soundtracs biste fast besser dran (ich kenne da aber nur sehr alte Serien) gibts die überhaupt noch?
    Mitm Allen and Heath biste auf jeden Fall mit Spaß dabei und die Dinger können auch in erstaunlich hohem Alter noch Spaß bereiten. Mit Glück kanns da für 1000 Euro was geben, meine ich. Vorsicht: es scheint einige schlecht verararbeitete Wizard-Serien gegeben zu haben.

    Grüße
    Opi

  • Q4 EQ GEQ 234 von innen

    • Ton_Opa
    • 2. März 2005 um 22:38

    lotronic:

    Zitat

    Die weissen Keramikteile sind "selbstentwickelte Dickfilm Hybridschaltkreise" (siehe Thomann Beschreibung).
    Auch Klark verwendet solche (dort sind sie halt blau).

    Im DN370 kann ich nichts Blaues finden, wo sollen die denn da sein?

    Grüße
    Opi

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