In einer Kirche sind vor einigen Jahren von einer Kirchen-Spezi-Firma Sharks (Delay) in einer erstaunlich gut verschlossenen Blackbox-Kiste (!) installiert worden, diese "verstellen" ihre Delayzeiten nun von alleine (klingt nicht schlecht, Multitapdelay in der Kirche...). Da der Ausbau (+wiederzu+bestellen+wiederauf+Batterie rein+wiederzu) in diesem Fall einen gehörigen Aufwand bedeutet, & ich hier auf ein Versagen der Pufferbatterie tippe: Weiss jemand verlässlich welcher Batterietyp zum Puffern der Einstellungen im Behringer Shark verwendet wird?
Pufferbatterie im Behringer Shark
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Interessant.
die Shark puffern die Delayzeit-Einstellung überhaupt nicht!
Strom aus -> Einstellung weg!
Wiedermal eine grandiose Fehlkonstruktion aus dem Hause Behringer.entweder, die Dinger bleiben an, oder die Shark sind modifiziert worden.
Wirklich : eine Spezifirma.
Gruß
Opi -
@ ton_opa
Also ich benutze den shark als delay für eine Abhöre und trenne den auch vom Strom.
Der behält seine Delayzeit immer.Gruß
Alex -
Zitat von "Ton_Opa"
die Shark puffern die Delayzeit-Einstellung überhaupt nicht!
Strom aus -> Einstellung weg!...dann war/ist Dein Shark definitv defekt. Nach dem Einschalten sind die vor dem Ausschalten gemachten Einstellungen noch da. Jedenfalls war das bei meinen 5 (eine Rackreihe) so. Bei der Batterie kann ich leider nicht helfen, hab' meine Sharks verkauft.
Frag' doch per Mail mal bei Behringer an - in der Regel antworten die recht schnell.
Grüssle,
Meyerlein
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Also, ich muss gestehen, dass ich vor Jahren versucht war, die Sharks als funktionables Billig-Delay in einer Festinstallation zu verbauen. Hab dann mal ein neues Gerät ausgepackt und gechecked:
Alles bleibt gespeichert, bloß die Delay-Einstellung nicht.
Vielleicht gibts ne zweite Serie?Hm.
Nix für ungut. Aber so wars.
Oder muss man das zum Speichern irgendwie bestätigen?
Damit wär Frank Uhlig vielleicht auch schon geholfen. (Ich meine aber, mich zu erinnern, dass es da nix zu speichern gab.)
Gruß
Opi -
Derzeitiger Stand:
Es ist scheinbar KEINE Batterie drin, zumindest ist optisch keine zu entdecken (ein Kollege war so nett seinen Shark aufzuschrauben).Die Daten werden bei PowerOff jedoch -normalerweise- definitiv gehalten, auch ohne diese zu bestätigen.
Möglicherweise wird über Kondensatoren gepuffert, ist derzeit noch unklar. Behringer selbst antwortet bis jetzt leider noch nicht.
Da die Kiste in der die 4 Sharks stecken wirklich eine geschlossene Blockbox ist, könnte es möglicherweise ein thermisches Problem sein, die Sharks werden im Betrieb recht heiß.
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es gibt schon lange chips die die batterie, eine liziumstromquelle, fest eingebaut haben. sie funktionieren mind. 10 jahre lang und sehen meist aus wie ein etwas zu dickes IC.
Daher muß man wenn man die "Batterie" sucht auch die Chips begutachten.
Ebenso gibts EEPROMs, elektrisch schreib- und löschbare Festwertspeicher die ihre Daten nach dem rausziehen nicht vergessen. Im kleinsten Falle sind das serielle, 8Pin SMD, keine chance
Letztendlih, bei Geräten die eine Uhr haben ist oft ein Pin vom Timer-IC das ebenso eine Batterie mithat, rausgeführt um damit ein kleines MOS-Ram zu versorgen. Auch das gibts.Wenn das Gerät alles merkt bis auf eine Sache liegts aber nicht an der Batterie sondern am Bediener, Handbuch lesen. Bei leeren Batterien ist alles weg.
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Zitat von "Manuela"
Wenn das Gerät alles merkt bis auf eine Sache liegts aber nicht an der Batterie sondern am Bediener, Handbuch lesen. Bei leeren Batterien ist alles weg.
Ausser Delay ist da nix gesetzt was vom Gerät wieder vergessen werden könnte.
Zitat von "Manuela"chips die die batterie, eine liziumstromquelle, fest eingebaut haben. sie funktionieren mind. 10 jahre lang und sehen meist aus wie ein etwas zu dickes IC.
Daher muß man wenn man die "Batterie" sucht auch die Chips begutachten.
Ebenso gibts EEPROMs, elektrisch schreib- und löschbare Festwertspeicher die ihre Daten nach dem rausziehen nicht vergessen. Im kleinsten Falle sind das serielle, 8Pin SMD, keine chanceNa super.... das macht Mut! Aber wenn die Batterie min. 10 Jahre hält, die Geräte vor etwa 2,5 Jahren installiert wurden, und EEPROMs ihre Speicher nicht vergessen können, wieso vergessen diese Sharks ihre Einstellungen gelegentlich? Das tun sie lustigerweise nicht immer, daher der Verdacht eines Temperaturproblems in der geschlossenen Kiste...
In diesem Falle kommt da jetzt ein amtliches Gerät rein & die Sharks gehen dahin wo sie m.E. hingehören.
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Hat sich erledigt...
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Danke für den Hinweis:
Äh, sorry: Erledigt! Vielen Dank für die zahlreichen Antworten!
Der Ambach mit Zerlegen, womöglich messen & rumlöten lassen für ein neu 75,- / gebr. 45,- Gerät was u.U in einem Jahr wieder Stress machen könnte .... nääää, was sollte ich dem Kunden denn dann für die Instandsetzung berechnen, geschweige denn könnte ich das überhaupt verantworten.
Ich finde es wirklich nur schade das Ultra-LowCost (um die Sprache des Herstellers zu gebrauchen) Geräte in seriösen Installationen verbaut werden. Wobei ich lieber nicht wissen möchte was dieser Kirchengemeinde damals für dieses "Spezial-Black-Box-4-fach-Delay-Gerät" in Rechnung gestellt worden ist.
Die verantwortliche Firma ist lt. Kunde seit 5 Werktagen telefonisch nicht erreichbar, und für eine Kirche ist eine über Ostern ausgefallene Anlage kaum zu übertreffen, vielleicht noch wenn sie über Weichnachten ausfällt. Aber: Hauptsache Gewinn gemacht.
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die Kirchengemeinden sind der Fachberatung von Fachbetrieben fachgerecht ausgeliefert. Sie werden fachgerecht beraten, dann wird fachgereht geliefert, montiert und berechnet. Das war schon immer so...
Da nun aber auch viele namhafte Hersteller gelabelte Chinaware mit ins Programm genommen haben ist das auch keine Garantie mehr für höhere Qualitäten.
Allerdings fänd ich es Sack & Asche an Ostern nicht rauszufahren und instandzusetzen wenns ausgerechnet die Kirche getroffen hat !Ich vermute mal die Gemeinde setzt jetzt auf dbX.
Es gibt übrigends VT-Fachbetriebe deren Chef eine gute Beziehung zu Jesus hat und die das auch offen zeigen ! Ich könnte auf Anhieb einen namentlich nennen... Einen solchen würde ich, aus Sicht der Kirchengemeinde, am liebsten mit der Installation und Pflege der Anlage beauftragen. Der wäre in solchen Fällen nämlich der schnellste von allen

Manuela
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Um das Thema abschliessend zu vervollständigen, folgende Antwort erreichte uns von der Firma Behringer:
"das DSP110 hat keine Pufferbat. die Daten werden auf dem Ram gespeichert,es kann nicht sein das die Delayzeiten von alleine verstellt werden,wir bitten Sie das noch mal zu überprüfen.
Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unseren Informationen weiterhelfen konnten."Wenn die Sharks in einem Torx verschraubtem Blechgehäuse in einem verschlossenen Wandschaltschrank in einer Sakristei hinter einer verschlossenen Tür recht gut versteckt sind, ein versehentliches Verstellen der Parameter somit ausgeschlossen werden kann und ein böswilliger Zugriff Dritter zu 99,99% ebenfalls ausgeschlossen werden kann, und es keine Batterie gibt die leer sein könnte, und die Geräte in gar keinem Fall ihre Speicher verlieren können.... warum tun sie es dann?
Ein Fall für Erich von Däniken?
Zugegeben ist tatsächlich nicht 100%ig auszuschliessen dass der ob seines hohen Alters recht gebrechliche Küster -eines Torxdrehers bemächtigt- sich an seiner eigenen Tonanlage zu schaffen gemacht hat um mittels Mutlitap Delays die Gottesdienste innovativer, ja zeitgemäßer zu gestalten.
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Zitat von "Manuela"
die Kirchengemeinden sind der Fachberatung von Fachbetrieben fachgerecht ausgeliefert. Sie werden fachgerecht beraten, dann wird fachgereht geliefert, montiert und berechnet. Das war schon immer so...
Da nun aber auch viele namhafte Hersteller gelabelte Chinaware mit ins Programm genommen haben ist das auch keine Garantie mehr für höhere Qualitäten.Ich finde es auch völlig in Ordnung, wenn ein qualifizierter Fachbetrieb hergeht und richtig gut plant, richtig gutes Material für richtig gutes Geld installiert und auch eine richtig gute Rechnung schreibt.
Mir geht der Hut hoch wenn richtig Billigstteile verbaut wird, dann eine RICHTIG gute Rechnung geschrieben wird, und wenn dann -wie irgendwann zu erwarten- etwas schiefgeht als Krönung diese Spezis den Schneid nicht haben ihren eigenen Scheiss auszubaden.
Zitat von "Manuela"Ich vermute mal die Gemeinde setzt jetzt auf dbX.
Nee, dieser Chef hat´s Lenkrad rechts.... -
Zitat von "Frank Uhlig"
"das DSP110 hat keine Pufferbat. die Daten werden auf dem Ram gespeichert.RAM? a.k.a. Random Access Memory? Und das ohne Pufferbatterie? Kann ich nicht glauben. Meines Wissens nach brauchen selbst statische RAM-Bausteine eine Pufferung, die üblicherweise entweder mit einem Kondensator (Gold Cap) oder einer Batterie bzw. Akku erfolgt. Alles Bauteile die altern...und das umso schneller je heißer es ist. Hier hat doch schon mal einer einen Shark aufgeschraubt? Da müßte relativ leicht zu erkennen sein wie die Pufferung erfolgt...