1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Ton_Opa

Beiträge von Ton_Opa

  • Soundcraft...werden die schlampig ?

    • Ton_Opa
    • 5. Januar 2007 um 23:44

    seit den Zeiten der Delta-Serien, kauft man SC-Netzteile gern eine Nummer größer - und hat dann keinen Ärger mehr.

    In letzter Zeit hört man diese Geschichten nicht mehr so häufig.

    Damals ist mir son Netzteil gaaaanz langsam eingegangen, wobei das so aussah, als läge es nich am Netzteil, sondern offenbar gab es kleine gemeine Pultfehler, die kaum auffallen, aber irgendwie Strom fressen.

    Dubios das ganze.

    Grüße
    Opi

  • FOH-Pult Empfehlungen für den Einstieg?

    • Ton_Opa
    • 18. Dezember 2006 um 13:53

    spirit live geht in meinen Augen gar nicht.
    Ebenso finde ich die Effektwahl 990 + 2x tc äußerst bescheiden und dabei noch nicht einmal günstig.

    aber das ist ja wieder alles geschmackssache.

  • FOH-Pult Empfehlungen für den Einstieg?

    • Ton_Opa
    • 18. Dezember 2006 um 09:48

    Bei Allen&Heath sind in der Regel die kleinen Nummern die älteren.
    Das 4er dürfte also älter sein als irgendeins aus den tausendern.

    Gebarauchte Mischpulte kaufen ist immer etwas heikel. Mit einem Allen&Heath liegst du schon ganz gut. Wobei man sagen muss, dass gerade diese älteren Serien von A&H schon Preisbrecher waren, also eher günstige Pulte sein sollten.

    Was bedeuten soll: wenn Du in Erwägung ziehst, ein relativ steinaltes GL4 zu kaufen - gibts da vielleicht nicht auch einen richtig teuren Brocken aus der Zeit für das gleiche Geld?

    Grüße
    Opi

  • Behringer DCX2496

    • Ton_Opa
    • 9. Dezember 2006 um 08:17

    Toll, was du alles weißt.
    Dann frag doch nächstesmal gleich, was du wissen willst, dann musst du auch nicht so viel mit den Augen rollen.

    Warum misst du nicht einfach, was die Remote - Software raus haut?

    Grüße
    Opi

  • Behringer DCX2496

    • Ton_Opa
    • 9. Dezember 2006 um 01:15

    HAb noch was gefunden! Im guten alten Dos kriegt man den seriellen port ganz leicht angesprochen. Vielleicht könnt ihr einfach ein paar Batch-Dateien aufrufen. Das funktioniert auch noch unter XP. Das geht mit dem Printbefehl, der auf den COM-Port umgeleitet wird.

    näheres unter:http://www.mipraso.de/enzyklopaedie/d/dos622/print.html

    grüße
    Opi

  • Behringer DCX2496

    • Ton_Opa
    • 8. Dezember 2006 um 13:41

    Richtig!
    MIDI hat er nicht, ich habe ein falsches Rückseitenfoto erwischt.

    mit Java scheints nur unter Linux zu laufen.

    Also weitersuchen.

    Grüße
    Opi

  • Behringer DCX2496

    • Ton_Opa
    • 7. Dezember 2006 um 10:16

    wieso? einfach im Gerät abspeichern und dann per MIDI recallen.
    Einen Mediaplayer werdet ihr doch per script ansteuern können?

    Grüße
    Opi

  • Ultradrive RJ45 belegung

    • Ton_Opa
    • 15. November 2006 um 01:55

    RS 485 ist eine 2 Draht-Schnittstelle und kommt auch mit zwei Drähten aus. Die Leitung darf gerne auch geschirmt sein. Aber Vorsicht: Auch hier gibts Brummschleifen.

    Für RS 485 gibts es keine Norm für Rj45

    Behringer nutzt das Paar 2, also PIN 3 Und PIN 6 der RJ45 Buchse.
    Die Polung kannst du ausprobieren, es geht nichts kaputt, wenns verkehrt herum ist, die Teile verstehen sich dann bloß nicht.

    Grüße
    Opi

  • Untere Grenzfrequenz von Räumen

    • Ton_Opa
    • 14. November 2006 um 19:02

    Eigentlich möchte ich nichts mehr dazu sagen denn ich habe nun wirklich alles versucht, mich verständlich auszudrücken.
    Der Eigenschwingung (der Welle, die Lotrecht auf die gegenüberliegende Wand trifft) ist es völlig schnurz, ob in direkter Nähe die Wände eines Kundtschen Rohres vorhanden sind, oder nicht. Sie verhält sich immer gleich. Benachbarte Wellenzüge, deren Ausbreitungsrichtung nur geringfügig von der Nullachse abweichen, werden sich ähnlich verhalten. Spätestens an der gegenüberliegenden Wand kann der Lautsprecher der fatal reflektierten Welle entgegenwirken.
    Natürlich überlagern viele weitere Reflexionen den Stehwellen-Effekt.

    SK
    aber eine Frage habe ich noch, denn ich schließe nicht aus, dass ich oder gar der alte Huygens etwas übersehen haben könnte:
    Wo stellst Du denn den Lautsprecher in den Raum (und warum?), wenn Du die Anregung von Resonanzen vermeiden willst?

    Nu bin ich aber wirklich gespannt.

    Grüße
    Opi

    P.S. Nu habt ihr mich so verunsichert, dass ich noch einen kleinen Praxisversuch gemacht habe:
    Ort: Mittelständisches Arbeitszimmer größte Länge 4,83 Meter.
    Zwei Lautsprecher werden auf gleicher Höhe positioniert. Der eine so nah wie möglich an der Wand, der andere 60 cm in den Raum hinein. Die Membranen sind beide auf die entfernte Wand gerichtet - auch wenn das bedeutet, dass man eben so eben nicht ganz an die Wand rankommt.
    Prüfton 140 Hz.
    gemessen habe ich den Druckknoten vor der reflektierenden Wand. Wenn eine Stehwelle vorliegt, dürfte ich mit einem Druckempfänger hier nur sehr wenig messen.
    Tja.. also in meinem Arbeitszimmer kann ich mit dem Lautsprecher an der Wand mehr Schall erzeugen, als mit dem, der 60 cm im Raum steht.
    Allerdings ist der Effekt nicht besonders ausgeprägt - ich habe einen Unterschied von nur 4 bis 6 dB SPL gemessen. Zur Kontrolle habe ich das auch mit ein und demselben Lautsprecher gemacht, den ich hin und her geschleppt habe. Gleiches Ergebnis.

  • Untere Grenzfrequenz von Räumen

    • Ton_Opa
    • 14. November 2006 um 13:23

    Ich habe den Eindruck, Ihr seht vor lauter Line-Array nicht, was die Ursprüngliche Frage war: Werden Resonanzen von einem Lautsprecher, der in die Wand eingelassen ist, angeregt oder nicht.

    Von Line Array redet nur Ihr - ich nicht. Ich will euch nicht das Line-Array kaputtreden, sondern darauf hinweisen, dass es auch andere Ansatzpunkte gibt und dass man eben nicht alle Gedankengänge auf alles und jeden übertragen kann.

    Zitat

    (hier breitet sich die Welle quasi von Anfang an sphärisch aus - ergo auch kein wirkliches Nahfeld)

    Du hast vermutlich den Kasten mit der grünen Schrift oben ünbersehen. Das ist das mathematische Modell der Kugelwelle. Und die hat ein Nahfeld. Das werden weder Herr Goertz noch Herr Heil bestreiten. Nur sie werden sagen, dass das für Ihr Line-Array keine Rolle spielt und das stimmt auch- Nur dass hier eben niemand von Line-Arrays spricht.

    Ich habe mal die Phasenbeziehung zwischen Schalldruck und Schallschnelle in der Kugelwelle als Grafik dargestellt, wie sie aus dem obigen Modell hervorgeht.

    Man erkennt:
    Die Phasenverschiebung beträgt nah der Quelle maximal 90 Grad.
    Schon nach zwei Wellenlängen liegen die Kurven fast deckungsgleich übereinander.
    Die Schallwelle bildet sich so aus, dass die Quelle der Schallschnelle ungefähr 0,15 Wellenlängen vor der Druckquelle gedacht werden kann. Die Schnelle ist im Nahfeld so gestaucht, dass sie diesen Vorsprung nach 2 Wellenlängen wieder verloren hat.

    Wer möchte kann ja auch nochmal nach dem Kundtschen Rohr googlen.
    Richtig: in diesem Versuch kann man eine Stehwelle anregen, wobei ein Lautsprechecher eine reflektierende Wand darstellt. Aber dort stellt der Lautsprecher eine Reflexion am offenen Ende dar, also eine invertierte Reflektion. Die Raummoden zwischen festen Wänden entstehen aber durch Reflexionen an festen (schallharten) Wänden. Und diesen Reflexionen wirkt der Lautsprecher entgegen - er bietet der Resonanzschwingung genau das invertierte Signal- und zwar um so ausgeprägter, je schlauchförmiger der Raum ist.

    Naja.
    Ich denke es ist deutlich geworden, was ich meinte, dass verschiedene Modelle scheinbar zu Widersprüchen führen, und man sich klar sein muss, wovon man spricht.

    Und ebenso klar ist wohl auch geworden, wie es möglich ist, dass sich Missverständnisse auch in der Fachwelt mitunter lange halten können.

    Schöne Grüße
    Opi


    @ soundklinik, der schneller war:
    steht da doch schon: lambda/4 vor der Wand. Die Anregung der Raummoden hat gar nichts mit dem Nahfeld der Kugelwelle zu tun. Das spielt nur insofern eine Rolle, dass ich dafür annehmen können muss, dass der Lautsprecher auch die Quelle der Schallschnelle repräsentiert. Und das tut er auf jeden Fall für die Raummode, wenn der Raum 2*Lambda oder größer ist. - und sonst wahrscheinlich auch.

  • Untere Grenzfrequenz von Räumen

    • Ton_Opa
    • 14. November 2006 um 01:37

    Markus:

    Zitat

    als dass sie meinen Tag retten würde


    mach Dir nichts draus, er ist ja nicht mehr lang.
    ...aber überhebliches Geschwätz bringt uns nicht weiter.

    Nochmal zur Anregung von Raumresonanzen:

    Nah der Quelle - dort wo Wellenfronten noch gekrümmt sind, sprechen die Physiker von folgendem Zusammenhang:

    Code
    Schallschnelle - Schalldruck
    
    
    
    
    Der mathematische Zusammenhang zwischen Schalldruck und Schallschnelle für die Kugelwelle ist wie folgt:
    
    
    
    
    Schalldruck (komplex):
    
    
    
    
            p
             a    j(2PIft - kr)
    p(r) = ----  e 
            r
    
    
    
    
    Schallschnelle (komplex):
    
    
    
    
               p        _________
                a      /        2   j(2PIft - kr - FI)
    v(r) = --------- \/ 1 + (rk)   e
                  2
           ro2PIfr
    
    
    
    
    mit:
    
    
    
    
                 1
    FI = arctan --
                rk
    
    
    
    
    p   : Schalldruck
    v   : Schallschnelle 
    PI  : Kreiszahl
    f   : Frequenz
    k   : Wellenzahl k = 2 PI / Lambda
    r   : Abstand zur Schallquelle mit Amplitude pa
    c   : Schallgeschwindigkeit
    ro  : Dichte des Mediums (der Luft)
    j   : Wurzel aus -1
    pa  : Druckamplitude der Quelle
    Alles anzeigen

    (aus http://www.phonetik.uni-muenchen.de/AP/Schallschnelle.html)

    Da kann man schon mal sehen, dass es eine Phasenverschiebung zwischen Schalldruck und Schallschnelle gibt.
    Außerdem wird auch auch deutlich, was für Physiker das Fernfeld bedeutet, nämlich: Das Fernfeld ist dann erreicht, wenn
    (lambda/(2*PI*r)) vernachlässigbar klein wird. Große Wellen haben hier - anders als in der Line-Array Näherung- auch ein längeres Nahfeld.


    Wegen der fließenden Übergänge im Nahfeld gibt es nur wenige Aussagen über die Phasenbeziehung zwischen Schalldruck und Schallschnelle, über die es kaum Streitigkeiten gibt:

    1. In der ebenen Welle, dem ultimativen Fernfeld, sind Schallschnelle und Schalldruck in Phase.
    2.An Lautsprechermembranen befindet sich ein Schnellemaximum, hier herrscht kein SchallDruck - wenn es außer der erzeugten Welle keine anderen Schallwellen gibt.
    3. In stehenden Wellen sind Druck und Schnelle an jedem Ort um 90 Grad phasenverschoben, an der Wand befindet sich ein Druckmaximum.

    Aus 2. und 3. folgt unmittelbar, dass die Wand ein ungünstiger Ort für einen Lautsprecher sein muss, wenn man eine Raum-Resonanz anregen will. der günstigste Ort dafür liegt in einem Schnellemaximum. Und das befindet sich im Abstand (Lambda/4) vor der Wand - nicht direkt an der Wand.

    Das kann man ja auch mal zuhaus ausprobieren.

    Grüße
    Opi

  • Untere Grenzfrequenz von Räumen

    • Ton_Opa
    • 13. November 2006 um 21:57

    @ Volker

    Okay. Immerhin ein Anhaltspunkt. Obwohl die Herrschaften natürlich auch vorraussetzen, dass in weitem Umfeld der Schallabstrahlenden Fläche keinerlei Reflexionsflächen vorhanden sind.

    Und im praktischen Fall ist zumindest immer eine Wand in der Nähe - der Boden nämlich - und der ist für 7 metergroße Basswellen immer in greifbarer Nähe.

    Das ist eben so eine Faustformel wie Abstand= halber Tacho.
    Damit man überhaupt ungefähr weiß,was abgeht.
    Aber das spiegelt nicht die Physik der bewegten Luftmoleküle wieder.

    Grüße
    Opi

    BeinAnselm Goertz steht übrigens r=l²*f/c ohne die 2!
    http://www.anselmgoertz.de/Page10383/Anse…A2001-Teil2.PDF

    Das ist eben nur eine Schätzung. Außerdem steht bei diesen Formeln aus dem Line-Array-Marketing die Frequenz im Zähler! Tiefe Frequenzen haben also ein kürzeres Nahfeld als hohe. Das ist leider kaum glaubwürdig. Offenbar sind hier nur die Effekte der Beugung berücksichtigt - nicht jedoch die Effekte die am Ort der Entstehung - an der Membran eine Rolle spielen.
    Die Physik geht beispielsweise von einem Übergang ins Fernfeld nach 2 bis 10 Wellenlängen aus (herrlich unexakt) und wohlgemerkt: Das geht proportionial zur Wellenlänge, die Frequenz steht bei den Physikern im Nenner!

    Das zeigt genau das, was ich meinte: Es gibt jede Menge Formeln und Betrachtungen, die jeweils nur Teilaspekte beleuchten. Das ist alles mit Vorsicht zu geniessen und keineswegs übertragbar.

    Grüße
    Opi

  • Untere Grenzfrequenz von Räumen

    • Ton_Opa
    • 13. November 2006 um 21:30

    SK

    Zitat

    Wandeinbau ist die beste Methode um ALLE Moden der entsprechenden Richtung anzuregen.

    Resonanzen an Schallharten Wänden bilden an den Wänden immer Schalldruck-maxima. Der Lautsprecher erzeugt jedoch in erster Linie Schallschnelle. Er wirkt also dem Druckmaximum entgegen- weil in einem Druckmaximum einer Schallwelle keine Schallschnelle existieren darf.

    Die Schall-Schnelle ist Besipielsweise kaum messbar, ohne sie zu zerstören - durch den Druckstaueffekt zum Beispiel. Es gibt einen Ansatz über Temperaturmessung - Allerdings äußert sich die Schallwelle natürlich auch in einer minimalen Temperaturschwankung - wie überall, wo Gase komprimiert werden. Das ist also schwierig.

    Ebenso: Wie ist denn das Nahfeld deiner Meinung nach definiert?
    Wann endet es ? Nach 2 Wellenlängen`? nach zehn Wellenlängen?
    ... und jetzt komm mir nicht mit 6dB Abfall pro Entfernungsverdoppelung. Das ist eben so ein Ansatz der rein aus der angenommenen (!) Kugelsymmetrie hervorgeht. Wo ist denn der Bereich, für den die Welle zur Kugelwelle geworden ist ? Eben- dafür gibt es überhaupt keine Formel. komisch nicht, obwohl das doch eine brennend interessante Frage wäre.

    Grüße
    Opi

  • Untere Grenzfrequenz von Räumen

    • Ton_Opa
    • 13. November 2006 um 13:30

    In diesem Thread sind tauchen eine Vielzahl von Begriffen und Beispielen auf, die mit ganz verschiedenen Effekten zu tun haben. Daher fällt die Erklärung des ein oder anderen Effekts mit nur einem Gedankenmodell nicht leicht. Ich möchte die gröbsten Mißverständnisse hier noch einmal aufklären:

    1. Raummoden sind die Eigenschwingungen eines Raumes. Eigenschwingungen bilden immer Stehwellen aus, wenn sie angeregt werden. Das bedeutet, dass es immer Orte im Raum gibt, an denen die Frequenzen der Eigenschwingungen überhöht hörbar sind - aber auch andere, an denen genau diese Art der Schwingung nicht wahrgenommen werden kann (wohl aber andere Schwingungen gleicher Frequenz).
    Frequenzen der Raumresonanzen werden also nicht grundsätzlich überall im Raum zu laut abgebildet oder "unterstützt". Ob eine solche Resonanz überhaupt angeregt und hörbar wird, hängt auch wesentlich vom Standpunkt der Quelle, des Lautsprechers ab. Es ist also möglich, die Raumresonanzen zu vermeiden, indem man sie nicht anregt.
    Ein Einbau von Lautsprechern in die Wand wirkt bei quaderförmigen Räumen immer sämtlichen Resonanzen, die sich in Richtung Null Grad der Ausbreitungsrichtung ausbilden könnten, entgegen, deswegen wird das oft gemacht. Selbstverständlich gibt es auch Eigenschwingungen (z.B.zwischen Boden und Decke), die hierdurch nicht bedämpft werden.

    2. Unterhalb der niedrigsten Resonanzfrequenz findet innerhalb eines Raumes keine "Schallwelle", die als eine sich ausbreitende Druckänderung definiert ist, mehr statt - weil sie sich eben nicht ausbreiten kann. Druckänderungen finden dagegen sehr wohl statt.
    Unser Ohr hört keine Schallwellen, sondern nimmt sowohl Druckänderungen, wie auch in geringem Maße sogar Schallschnelle (Geschwindigkeit der Luftmoleküle) wahr. Bei so langsamen Schwingungen in kleinen Räumen gilt das Druckkammermodell. Dies besagt insbesondere, dass die Stärke der Druckänderung einzig von dem Volumen des Raumes, dem Membrandurchmesser und dem Hub des Lautsprechers abhängt. In kleinen Räumen (zB: Auto aber auch Gehörgang) ist also auch mit relativ kleinen Membranen viel zu erreichen. Auch für Frequenzen, deren Wellenlängen deutlich größer als die Dimensionen des Raumes sind.

    Beim Kopfhörer treten mehrere Effekte auf:

    Akustischer Kurzschluss. Die Membran des Kopfhörers, sowie seine Ausdehnung selbst ist im Gegensatz zu den Wellenlängen tiefer Frequenzen absurd gering. Auch ein geschlossener Kopfhörer kann für Frequenzen unter 100 Hz kaum eine ernstzunehmende Dämpfung herstellen. Der Wirkungsgrad so kleiner Membranen im Bassbereich ist also erschütternd gering und eigentlich nur im Nahfeld vorhanden.

    Die Ausdehnung des so vielzitierten Nahfelds.
    Hängt neben der Frequenz wesentlich von der Form und Ausdehhnung der Schallquelle ab. Sie wird umso winziger, je kleiner die Schallquelle im Verhältnis zur Wellenlänge ist.

    Bässe haben also in größeren Entfernungen vom Kopfhörer keine Chance.

    All diese Überlegungen und Modelle der Schallwelle, Nahfeld-Fernfeld, Druckkammermodell, Schalldruck- und Schallschnelle, Druckgradient und Druckstaueffekt sind rein theoretische Gedankenansätze, deren Wahrheitsgehalt nur schwer messbar sind. Vielzitierte Formeln spiegeln rein geometrische Zusammenhänge dieser Theorien wieder und sind - insbesondere im Nahfeld (von dem keiner wirklich weiß, wo es anfängt und wo es aufhört) - keineswegs immer gültig.
    Beim Hören bewegen wir uns jedoch fast immer im Nahfeld; und in Räumen wird unser Höreindruck noch dazu von einer Unzahl von Reflektionen verwässert. Wenn man dann noch bedenkt, dass unsere Ohren keine der berechneten Größen isoliert wahrnehmen, sondern immer nur eine Mischung verschiedener Effekte, die dann auch noch einer tagesformabhängigen, subjektiv-individuellen Bewertung, die kaum zu reproduzieren ist, unterworfen wird.... dann wird klar, wieso es so schwierig ist, die "physikalische Wahrheit" im Alltag wiederzufinden.

    Grüße
    Opi

  • Bruch-Siegel?

    • Ton_Opa
    • 12. November 2006 um 10:31

    Was heißt denn verlässlich?

    Die Dinger können schon ausgelöst werden, wenn man ein Case über ein 2cm-Abasatz eines Rolltores schiebt.

    Dabei nehmen die Geräte im Case meisst noch keinen Schaden.

    Und natürlich können sich im Gerät auch Stecker losrütteln, ohne dass die Shockwatch-teile etwas anzeigen.

    Wirksam ist dagegen durchaus ein psychologischer Effekt: Cases mit solchen Labeln werden zumindest von interessierten Laien oft mit besonderer Sorgfalt behandelt. Insofern ist das bestimmt wirksam. Aber eben nur dann, wenn nicht alles und jedes damit zugekleistert wird.

    Ich habe Cases so stürzen sehen, dass für mich klar war: " das wird wohl ein Haftpflichtfall werden". Und das Shockwatch ist dabei sauber geblieben - die Auslösung hängt wahrscheinlich auch von der Sturz-Richtung ab.

    Grüße
    Opi

  • hilfe bei der "konzeption" eines E-bassmultibandve

    • Ton_Opa
    • 7. November 2006 um 19:51

    ich habe früher mal auf besonderen wunsch einen zweikanalverzerrer gebaut, dessen Kanäle über ganz unabhängige Klangregelungen und verzerrerstufen verfügten. Am Ende wurden dann die unabhängigen Kanäle wieder zusammengemischt.

    Das ergebnis war erstens:
    Es waren dem Gitaristen, der das ding genauso bestellt hatte, am Ende zuviele Knöpfe :D

    und zweitens (viel interessanter):
    das Ergebniss wirkt immer irgendwie unharmonisch zusammengemischt - man hört immer irgendwie, dass es sich da um ein "zusammengekünsteltes" Signal handelt.

    Also, wenn mehrere Zerrstufen, dann hintereinander, sodass sie sich gegenseitig beeinflussen - Multiband halte ich aus oben genannten Grund für wenig sinnvoll, weil da die verschiedenen Zerrprodukte zu unterschiedlich sind.

    Besxser wäre, viele parametrische Klangregelungen nach einander im Signalweg zu haben. So kann man auch sehr gut beeinflussen, welche Frequenzen in welcher Stufe besonders angematscht werden ... und das Signal bleibt homogen aus einem Guss, weil es sämtliche Stufen durchlaufen muss. Drei Band-Eqs ( für Gitarre )sollten eigentlich reichen.

    Das sähe dann zum Beispiel so aus:

    EQ1>Zerr>EQ2

    Hier könntest du in EQ1 die höhen Anheben und die Bässe absenken (Höhen werden also besonders verzerrt) In EQ2 drehst du die höhen vielleicht wieder ein bißchen raus und hebst die Bässe an. Die Folge: Die Bässe bleiben einigermaßen sauber und präsent und die höhen Braten richtig. Mit einem engen parametrischen Band in EQ1 kannst du dann noch bestimmte Mitten "anbretzeln" Ich glaube das reicht schon.

    Meine Traum konsettlation für Gitarre wäre:


    EQ1 > Germaniumzerre>EQ2>Röhrenzerre>EQ3

    Dabei ist EQ1 und EQ2 ein klassicher Kuhschwanz mit zusätzlichem engen, durchstimmbaren Mittenband, Eq3 könnte ich mir gut (besonders für Bass) als fünfband - Graphen vorstellen.

    Grüße
    Opi

  • Adapter asymmetrisch auf symmetrisch - wie denn jetzt??

    • Ton_Opa
    • 2. November 2006 um 19:58

    pin3 bleibt frei halt ich im jeden Fall für Schwachsinn. Funktioniert an gelifteten trafosymmetrischen Eingängen nicht.

    Ohne Pin1 mit Schirm an 3 kann mitunter sinnreich sein. Wenn man zusätzlich einen Grondlift bauen will.
    Ich habe mal meine auf 1 und 3 gebrückten Adapter so umgebaut, als an einer Heritage meine unsymmetrischen Effekte nicht brummfrei zu kriegen waren. Seitdem habe ich sie nicht zurückgebaut und keine Probleme mehr gehabt.

    Grüße
    Opi

  • Plexiglass kabinen fuer schlagzeuger,wie hilfreich?

    • Ton_Opa
    • 2. November 2006 um 19:46
    Zitat

    samtkaschierte Weichfaser dürfte da optisch einige Probleme

    nö.
    hinterm schlagzeug saß keiner mehr und auch aufm Schemel sitzend haben die meisten Schlagzeuger ihre Augen deutlich höher als 60 cm überm Boden.
    Das Kabuff war dann ganz formschön ins Bühnebild integriert.

    Beim Monitoring musste man allerdings umdenken.

    Grüße
    Opi

  • Plexiglass kabinen fuer schlagzeuger,wie hilfreich?

    • Ton_Opa
    • 1. November 2006 um 10:56

    Ich habe auch schon mit total-Kabinen gearbeitet. Die Wirkung ist ganz ordentlich - Ein Trümmerhase (dieser mit einer Duracell im Rücken) bleibt jedoch immer ein Trümmerhase. Ich habe bis 60 cm vom Boden, Decke und Rückwand mit Absorbern versehen (weichfaser unter Samt), weil der Einfluss der vielen frühen Reflektionen in Mikros ganz erheblich ist. Auch mit Absorbern bleiben diese Reflektionen deutlich hörbar.

    Deswegen: Unbedingt die Geometrie des Kabuffs auch nach akustischen Gesichtspunkten durchdenken (Holz, goldener Schnitt, Asymmetrie, 90 Grad Ecken, usw).

    Grüße
    Opi

  • Sound von Digipulten noch wichtig ?

    • Ton_Opa
    • 21. Oktober 2006 um 17:44

    Ich meine, dass der Sound von Pulten an sich durchaus noch Thema ist.

    Denn jeder weiß, dass die "grauen" Digi-Yamahas auch ziemlich greulich klingen,
    dass es auch bessere Eingangsstufen gibt, als sie im MC7 verbaut sind.
    und das etwas andere Klangverhalten eines Venice im etwas "gelberen" Bereich oberhalb von +3 dB ist auch nicht jedermanns Sache.

    Natürlich kann man sein Wunschpult nicht immer durchsetzen - aber es fällt in jedem Verleih auf, wenn Tekkis maulig werden, weil sie mitm M2000 statt einem K2 los müssen (und wenn das nur ein hingeworfenes "oooch Mensch..." ist).
    Ebenso werden sich Vorlieben im Digitalbereich schnell durchsetzen - und obwohl das ja immer alles so furchtbar subjektiv ist - ist es doch auffällig, wie schnell sich neue Lieblingsstandards unter vielbeschäftigten Tonleuten durchsetzen. Irgendetwas hört das arbeitende Volk also doch.

    Grüße
    Opi

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  2. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  3. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  4. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21
  5. Suche Lichteffekt

    Schreddl
    21. September 2026 um 12:22
  6. QLC+4 in MagicQ Visualsieren - wie richtig einstellen?

    metal-shot
    19. September 2026 um 17:44
  7. Verschiedene Verteiler mit Powercon Anschluss bzw. Ausgang kompatibel?

    tenderboy
    19. September 2026 um 12:22
  8. Suche Optocore Spezialisten - trouble shooting eines SANE Verbunds

    georg.h
    19. September 2026 um 10:21
  9. Quick & dirty reverse engineering - wie gehts weiter?

    phlownd
    19. September 2026 um 10:13
  10. DSP Preset für The Box Pro TP218 MKIII

    dxnny074
    18. September 2026 um 15:16
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™