Hallo N-Dee,
ZitatHm, wir driften etwas von der ursprünglichen Fragestellung ab. Hier
kann ich auch nur spekulieren, ohne wirklich auf Praxiserfahrung
zurückgreifen zu können. Man möge meine Überlegungen also ggf.
ergänzen bzw. berichtigen.
Ja, es ist wie du sagst. Wir sind abgedriftet. Aber die Ursprüngliche Frage
ist eigentlich auch schon zu meiner Zufriedenheit beantwortet.
Eigentlich müsste man für die anderen Fragen einen neuen Thread
anfangen.
Ich finde es übrigens sehr ehrenwert, klar zu sagen, ob etwas
Spekulation ist oder gesichertes Wissen. Viele tun das ja leider nicht,
was die 'intellektuelle Umweltverschmutzung' stark erhöht.
Abgesehen davon sind deine Spekulationen ohne
logische Sprünge nachvollziehbar geschrieben. Schöne klare
Denke.
(Dieses Lob musste jetzt einfach sein
)
ZitatDas lässt sich nicht pauschal beantworten, da es von vielen verschiedenen Faktoren und Überlegungen abhängt. Unter anderem davon in welchem Zeitfenster die Reflexion eintrifft. Dass -10 dB in einem Zeitfenster von 0 bis bis ca. 15/20 ms VIEL zu wenig sind, darüber dürfte heute breiter Konsens bestehen.
Was passiert, wenn man gerade in diesen 15-20ms einen Pegelunterschied
von sagen wir mal 3db vorhanden wäre? Wie würde das klingen?
Interessant wäre das ja z.B. bei der Schlagzeugabnahme, mit vielen
Mikros in sehr geringem Abstand, so dass jedes Mikro auch ganz
nebenbei alle anderen Signale aufnimmt mit etwas geringerem Pegel
und ordentlichem zeitlichen Versatz. 10db Pegelunterschied ist in diesem
Fall vermutlich schon viel.
Interessante Erfahrungsschilderung.
Ich war mit 17 auch schon mal in einem Schalltoten Raum auf der
Phänomena in Rotterdamm im Rahmen einer Physik-Leistungskurs-
Exkursion. In diesem Raum ging es aber um andere verblüffende
Phänomene, weshalb ich auf den von dir beschriebenen Effekt nicht
bewusst geachtet habe. So ein Schice :cry:
Danke nochmals an alle und viele Grüße
Karl